Bildungsungleichheit im Spiegel sozialwissenschaftlicher Datenquellen

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1 Bildungsungleichheit im Spiegel sozialwissenschaftlicher Datenquellen Sitzung 3: Bildungsungleichheit in der Literatur 21. April 2005

2 (Kristen 1997) (Kristen 1999)

3 Bild 3.10 Demographie und Bildungsbeteiligung 2000 Soziale Zusammensetzung der Studienanfänger Bildungsbeteiligungsquote sozialgruppenspezifischspezifische sozialgruppen- Jahrgangsstärke = Studienanfängerquote (Anzahl und * : Bildungsbeteiligung 2000 Anteil) nur Deutsche, alte Länder, absolut und in % Herkunft der jährigen * Bevölkerung abs abs % 100% DSW/HIS 16. Sozialerhebung * Synthetischer Bezugsjahrgang (durchschnittl. Jahrgangsstärke der jährigen deutschen Bevölkerung) ** Studienanfänger 12% Beamte 72% % 14% Selbständige 61% % 38% Angestellte 39% % % % Arbeiter 12%

4 Wichtige Heute soziale Ungleichheit Unterschied zwischen typischen Großgruppen einer Gesellschaft Endruweit 2002

5 Wichtige soziale Ungleichheit Unterschied zwischen typischen Großgruppen einer Gesellschaft Endruweit 2002 Sozialstrukuranalyse Blick auf ungleiche Ressourcenverteilung in einer Gesellschaft

6 Wichtige soziale Ungleichheit Unterschied zwischen typischen Großgruppen einer Gesellschaft Endruweit 2002 Sozialstrukuranalyse Blick auf ungleiche Ressourcenverteilung in einer Gesellschaft Sozialisation Wie entwicklen sich Menschen und welchen Einfluss hat die Umwelt? Hurrelmann 2002

7 Wichtige soziale Ungleichheit Unterschied zwischen typischen Großgruppen einer Gesellschaft Endruweit 2002 Sozialstrukuranalyse Blick auf ungleiche Ressourcenverteilung in einer Gesellschaft Sozialisation Wie entwicklen sich Menschen und welchen Einfluss hat die Umwelt? Hurrelmann 2002 methodologischer Individualismus Soziale Ereignisse sind das Ergebnis von Einstellungen, Entscheidungen und Handlungen von Individuen. Büschges 2002

8 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern

9 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit

10 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht

11 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht

12 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht Region

13 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht Region»schichtspezifische Persönlichkeiten«(Eltern)

14 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht Region»schichtspezifische Persönlichkeiten«(Eltern) Ungleichheitsmuster werden reproduziert (Schule)

15 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht Region»schichtspezifische Persönlichkeiten«(Eltern) Ungleichheitsmuster werden reproduziert (Schule) Kritik

16 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht Region»schichtspezifische Persönlichkeiten«(Eltern) Ungleichheitsmuster werden reproduziert (Schule) Kritik Überbetonung der primären Sozialisation

17 Schichtspezifische Sozialisationsforschung in den 60ern Forschungsleitendes Interesse: Aufspüren von Barrieren, die Gleichheit von Bildungs- und Lebenschance verhindern empirische Prüfung des Zusammenhangs von Bildung mit Schicht Geschlecht Region»schichtspezifische Persönlichkeiten«(Eltern) Ungleichheitsmuster werden reproduziert (Schule) Kritik Überbetonung der primären Sozialisation zwar Zusammenhänge aber keine Erklärungen

18 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung?

19 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess

20 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess Müller 1975:

21 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess Müller 1975: Soziale Herkunft beeinflusst Ausbildungsniveau und unterstützt die berufliche Laufbahn

22 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess Müller 1975: Soziale Herkunft beeinflusst Ausbildungsniveau und unterstützt die berufliche Laufbahn Ausbildungs bestimmt fast völlig erste berufliche Position und zum Teil auch spätere Stellung

23 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess Müller 1975: Soziale Herkunft beeinflusst Ausbildungsniveau und unterstützt die berufliche Laufbahn Ausbildungs bestimmt fast völlig erste berufliche Position und zum Teil auch spätere Stellung Familie beeinflusst auch unabhängig von Herkunft den Berufserfolg

24 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess Müller 1975: Soziale Herkunft beeinflusst Ausbildungsniveau und unterstützt die berufliche Laufbahn Ausbildungs bestimmt fast völlig erste berufliche Position und zum Teil auch spätere Stellung Familie beeinflusst auch unabhängig von Herkunft den Berufserfolg Beitrag der Bildung zur sozialen Ungleichheit

25 Status- und Mobilitätsforschung in den 70ern Forschungsleitendes Interesse: Welchen Einfluss haben soziale Herkunft und Bildungsqualifikationen auf berufliche Plazierung? Blau & Duncan 1967: Bildungsqualifikationen entscheidend für Statuszuweisungsprozess Müller 1975: Soziale Herkunft beeinflusst Ausbildungsniveau und unterstützt die berufliche Laufbahn Ausbildungs bestimmt fast völlig erste berufliche Position und zum Teil auch spätere Stellung Familie beeinflusst auch unabhängig von Herkunft den Berufserfolg Beitrag der Bildung zur sozialen Ungleichheit Kritik: erneut nur Zusammenhänge bzw. Varianzaufklärung, aber keine Erklärung

26 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab

27 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung)

28 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen)

29 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen) Anfang der 90er

30 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen) Anfang der 90er Ausmaß, Stabilität und Wandel von Bildungsungleichheiten auch international (Daten!)

31 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen) Anfang der 90er Ausmaß, Stabilität und Wandel von Bildungsungleichheiten auch international (Daten!) Übergang Bildungssystem Arbeitsmarkt

32 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen) Anfang der 90er Ausmaß, Stabilität und Wandel von Bildungsungleichheiten auch international (Daten!) Übergang Bildungssystem Arbeitsmarkt Benachteiligung von Migrantenkindern

33 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen) Anfang der 90er Ausmaß, Stabilität und Wandel von Bildungsungleichheiten auch international (Daten!) Übergang Bildungssystem Arbeitsmarkt Benachteiligung von Migrantenkindern Evaluationsforschung seit Ende der 90er

34 Aktuelle Bildungsforschung Interesse ebbt spätestens Anfang der 80er ab Ökonomisierung (der Bildung) Individualisierung (der Chancen) Anfang der 90er Ausmaß, Stabilität und Wandel von Bildungsungleichheiten auch international (Daten!) Übergang Bildungssystem Arbeitsmarkt Benachteiligung von Migrantenkindern Evaluationsforschung seit Ende der 90er TIMSS, PISA, IGLU

35 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman)

36 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman) Modellierung individueller Entscheidungsprozesse

37 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman) Modellierung individueller Entscheidungsprozesse Entscheidungen finden an Übergängen im Bildungswesen statt

38 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman) Modellierung individueller Entscheidungsprozesse Entscheidungen finden an Übergängen im Bildungswesen statt Übergangspunkte sind institutionell fixiert

39 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman) Modellierung individueller Entscheidungsprozesse Entscheidungen finden an Übergängen im Bildungswesen statt Übergangspunkte sind institutionell fixiert wichtige Entscheidung über Lebenschancen

40 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman) Modellierung individueller Entscheidungsprozesse Entscheidungen finden an Übergängen im Bildungswesen statt Übergangspunkte sind institutionell fixiert wichtige Entscheidung über Lebenschancen unter Risiko und unter Unsicherheit

41 Mikrofundierung der Soziologie und Bildungsentscheidungen keine Erklärung von Makroeffekten ohne Handlungstheorien (Esser, Büschges, Coleman) Modellierung individueller Entscheidungsprozesse Entscheidungen finden an Übergängen im Bildungswesen statt Übergangspunkte sind institutionell fixiert wichtige Entscheidung über Lebenschancen unter Risiko und unter Unsicherheit Familien-, keine Individualentscheidung

42 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie

43 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen

44 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind

45 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind (relative) Kosten

46 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind (relative) Kosten (subjektive) Erfolgswahrscheinlichkeit

47 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind (relative) Kosten (subjektive) Erfolgswahrscheinlichkeit Ansatz von Boudon

48 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind (relative) Kosten (subjektive) Erfolgswahrscheinlichkeit Ansatz von Boudon Leistungen sind abhängig von sozialem Hintergrund und kulturellem Kapital (primäre Schichteffekte)

49 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind (relative) Kosten (subjektive) Erfolgswahrscheinlichkeit Ansatz von Boudon Leistungen sind abhängig von sozialem Hintergrund und kulturellem Kapital (primäre Schichteffekte) schichtspezifische Bildungsentscheidungen (sekundäre Schichteffekte)

50 Humankapitaltheorie mit Weiterentwicklung nach Boudon Humankapitaltheorie Produktionsfaktor Bildung gewinnbringend einsetzen schichtabhängig sind (relative) Kosten (subjektive) Erfolgswahrscheinlichkeit Ansatz von Boudon Leistungen sind abhängig von sozialem Hintergrund und kulturellem Kapital (primäre Schichteffekte) schichtspezifische Bildungsentscheidungen (sekundäre Schichteffekte) insbesondere sind Bildungserträge schichtspezifisch (Ergänzung zur Humankapitaltheorie)

51 Einfluss des kulturellen Kapitals kulturelles Erbe (Kapital und Ethos) ist verantwortlich für unterschiedliche Erfolgsquoten Bourdieu 2001 [1966]

52 Einfluss des kulturellen Kapitals kulturelles Erbe (Kapital und Ethos) ist verantwortlich für unterschiedliche Erfolgsquoten Informiertheit (weiterführende Schule, Welt der Universität) Bourdieu 2001 [1966]

53 Einfluss des kulturellen Kapitals kulturelles Erbe (Kapital und Ethos) ist verantwortlich für unterschiedliche Erfolgsquoten Informiertheit (weiterführende Schule, Welt der Universität) nutzbare Gewohnheiten, antrainierte Verhaltensweisen (Geschmack) Bourdieu 2001 [1966]

54 Einfluss des kulturellen Kapitals kulturelles Erbe (Kapital und Ethos) ist verantwortlich für unterschiedliche Erfolgsquoten Informiertheit (weiterführende Schule, Welt der Universität) nutzbare Gewohnheiten, antrainierte Verhaltensweisen (Geschmack) (Schul-)Sprache (Vokabular) Bourdieu 2001 [1966]

55 Einfluss des kulturellen Kapitals kulturelles Erbe (Kapital und Ethos) ist verantwortlich für unterschiedliche Erfolgsquoten Informiertheit (weiterführende Schule, Welt der Universität) nutzbare Gewohnheiten, antrainierte Verhaltensweisen (Geschmack) (Schul-)Sprache (Vokabular) direkte Unterstützung durch Eltern Bourdieu 2001 [1966]

56 Einfluss des kulturellen Kapitals kulturelles Erbe (Kapital und Ethos) ist verantwortlich für unterschiedliche Erfolgsquoten Informiertheit (weiterführende Schule, Welt der Universität) nutzbare Gewohnheiten, antrainierte Verhaltensweisen (Geschmack) (Schul-)Sprache (Vokabular) direkte Unterstützung durch Eltern zweckfreie, scheinbar nicht erlernte, Bildung erscheint als Begabung Bourdieu 2001 [1966]

57 Entscheidungsmechanismen bei Bourdieu frühe Entscheidungen entscheiden über zukünftige Chancen Bourdieu 2001 [1966]

58 Entscheidungsmechanismen bei Bourdieu frühe Entscheidungen entscheiden über zukünftige Chancen»Ganz allgemein entscheiden die Kinder und ihre Familien sich stets den Zwängen gemäß, denen sie unterworfen sind.«s. 34 Bourdieu 2001 [1966]

59 Entscheidungsmechanismen bei Bourdieu frühe Entscheidungen entscheiden über zukünftige Chancen»Ganz allgemein entscheiden die Kinder und ihre Familien sich stets den Zwängen gemäß, denen sie unterworfen sind.«s. 34 Ambitionen entsprechen den wahrgenommenen objektiven Chancen in Form der Erfahrung oder der intuitiven Statistik des Scheiterns oder der Teilerfolge Bourdieu 2001 [1966]

60 Entscheidungsmechanismen bei Bourdieu frühe Entscheidungen entscheiden über zukünftige Chancen»Ganz allgemein entscheiden die Kinder und ihre Familien sich stets den Zwängen gemäß, denen sie unterworfen sind.«s. 34 Ambitionen entsprechen den wahrgenommenen objektiven Chancen in Form der Erfahrung oder der intuitiven Statistik des Scheiterns oder der Teilerfolge Kleinbürgertum verfügt über aufsteigsorientiertes Ethos Bourdieu 2001 [1966]

61 Entscheidungsmechanismen bei Bourdieu frühe Entscheidungen entscheiden über zukünftige Chancen»Ganz allgemein entscheiden die Kinder und ihre Familien sich stets den Zwängen gemäß, denen sie unterworfen sind.«s. 34 Ambitionen entsprechen den wahrgenommenen objektiven Chancen in Form der Erfahrung oder der intuitiven Statistik des Scheiterns oder der Teilerfolge Kleinbürgertum verfügt über aufsteigsorientiertes Ethos Kinder müssen z.t. größere Erfolge haben, damit Entscheidungen zugunsten der Fortsetzung des Schulbesuchs ausfällt Bourdieu 2001 [1966]

62 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 Bourdieu 2001 [1966]

63 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 pädagogische Tradition wendet sich an diejenigen, die bereits entsprechendes kulturelles Erbe besitzen Bourdieu 2001 [1966]

64 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 pädagogische Tradition wendet sich an diejenigen, die bereits entsprechendes kulturelles Erbe besitzen notwendige Vermittlungstechniken werden nicht angewendet und als»schulmäßig«abgetan Bourdieu 2001 [1966]

65 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 pädagogische Tradition wendet sich an diejenigen, die bereits entsprechendes kulturelles Erbe besitzen notwendige Vermittlungstechniken werden nicht angewendet und als»schulmäßig«abgetan Unterrichtssprache wendet sich an die»begabten«bourdieu 2001 [1966]

66 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 pädagogische Tradition wendet sich an diejenigen, die bereits entsprechendes kulturelles Erbe besitzen notwendige Vermittlungstechniken werden nicht angewendet und als»schulmäßig«abgetan Unterrichtssprache wendet sich an die»begabten«mündliche Prüfung vs. multiple-choice-tests Bourdieu 2001 [1966]

67 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 pädagogische Tradition wendet sich an diejenigen, die bereits entsprechendes kulturelles Erbe besitzen notwendige Vermittlungstechniken werden nicht angewendet und als»schulmäßig«abgetan Unterrichtssprache wendet sich an die»begabten«mündliche Prüfung vs. multiple-choice-tests Mehrgliedrigkeit verhindert systematische Akkulturation S. 45 Bourdieu 2001 [1966]

68 Rolle der Schule bei Bourdieu formale Gleichheit ist ungerecht und schützt Privilegien S. 39 pädagogische Tradition wendet sich an diejenigen, die bereits entsprechendes kulturelles Erbe besitzen notwendige Vermittlungstechniken werden nicht angewendet und als»schulmäßig«abgetan Unterrichtssprache wendet sich an die»begabten«mündliche Prüfung vs. multiple-choice-tests Mehrgliedrigkeit verhindert systematische Akkulturation S. 45 Kulturnutzung zeigt, dass kulturelle Abstände fortbestehen Bourdieu 2001 [1966]

69 Fragen 1. Wie wird Bildungsungleichheit definiert und bewertet? 2. Wie entsteht Bildungsungleichheit? 3. Welche Rolle spielen die Eltern? 4. Welche Rolle spielt die Schule? 5. Was ist gegen Bildungsungleichheit zu tun?

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