Willkommen zum Workshop Brandschutzaufklärung bei Senioren

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1 Willkommen zum Workshop Brandschutzaufklärung bei Senioren

2 Uwe Banach Beruf: Alten- und Krankenpfleger, Pflegedienstleiter, Fachkraft für Dementenbetreuung Brandschutzerziehung: Mitglied des Fachausschusses BE/BA stellv. Trainerteamspr. der LFV Bezirksebene Lüneburg Kreisbrandschutzerzieher LK Diepholz Brandschutzerzieher Gemeinde und Ortsebene Stuhr

3

4 Wohnformen für Senioren Eigener Haushalt Familie Betreutes Wohnen Wohngruppen Altenheime Tagespflege

5 Betreutes Wohnen

6 Allein lebende Senioren

7 Vollstationäre Pflege

8 Tagespflege

9 Senioren WG`s ( mit Träger )

10 Senioren WG s ( ohne Träger )

11 Der Umgang mit Senioren Senioren müssen wir nicht mehr erziehen, sondern über die Arbeit der Feuerwehren aufklären und über Neuerungen informieren z.b. Rauchmelderpflicht

12 Vorstellung Umgang und Respekt Aufklärung ist nicht Erziehung Anredeformen Anglizismen Nicht chillen sondern ausruhen einnicken erholen

13 Brandschutzerziehung bei Senioren Unter Erziehung versteht man: Jemandem Geist und Charakter zu bilden und seine Entwicklung zu fördern

14 Warum? 2013 sind 438 Personen in Deutschland aufgrund Feuer und Rauch ums Leben gekommen 64% der Todesopfer waren über 60 Jahre Ca. alle 3-4 Tage brennt es deutschlandweit in einem Seniorenheim

15 Argumente für eine BA Senioren haben häufig eine eingeschränkte Mobilität Senioren haben oft ein erhöhtes Wärmebedürfnis (z.b.heizdecken die veraltet sind) Senioren kennen oftmals keine neuen Schutz- und Alarmierungseinrichtungen

16 Warum? Oft spielt im Alter die Gesundheit nicht mehr ganz mit: das Reaktionsvermögen lässt nach die Sinneswahrnehmungen werden schlechter (sehen, hören,..) die Bewegungsfähigkeit verschlechtert sich

17 Warum? das Gedächtnis lässt nach (Herd ausschalten) die Denkfähigkeit und das Urteilsvermögen werden schlechter

18 Feuer im Seniorenwohnheim Schenefeld Am 30.Mai 2014 gegen 16:20 Uhr brach im zweiten Obergeschoss ein Feuer in einer Wohnung aus. Bei diesem wurden 3 Bewohner tödlich verletzt. 98 Bewohner wurden teilweise schwer verletzt. 14 Menschen wurden mittels Drehleiter und Fluchthauben gerettet.

19 Was ist bei BA für Senioren zu beachten : Größe der Gruppe Alter der Teilnehmer/innen Örtlichkeit Evtl bekannte kognitive Einschränkungen

20 Inhalte die Ihr auf jeden Fall vermitteln müßt! Notruf Rauchmelderpflicht Fluchtwege Fluchthauben Gefahren im Haushalt (Steckleisten, alte Geräte usw)

21 Der Notruf Die bekannten 5 W-Fragen Wer Wo Was Wieviel Warten

22

23 Notruf Abfrageschema Hier fragt der Disponent alle wichtigen Informationen bei dem Anrufer ab. Der Anrufer braucht nur zu antworten, dies ist vor allen Dingen für Kinder und ältere Menschen einfacher.

24 Rauchmelderpflicht Bis Ende 2015 müßen alle Wohnungen und Häuser in Niedersachsen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein

25 Fluchtwege Den Senioren soll nahe gebracht werden, das sie die Flucht- und Rettungswege in ihren Umfeld kennen. Dies gilt sowohl für das Wohnumfeld, als auch bei Reisen z.b. in Hotels Die Senioren sollen die verschiedenen Kennzeichnungen von Flucht- und Rettungswegen kennen

26

27 Fluchthaube

28 Den Senioren soll nahe gebracht werden: Was ist eine Fluchthaube Welchen Schutz bietet sie Wie wird sie angewendet Welche Gefahren können bei der Benutzung auftreten

29 Gefahren im Haushalt! Veraltete Steckleisten Überlastete Mehrfachstecker Wärmedecken/ Heizdecken Gedämpftes Licht ohne Dimmer Veraltete elektrische Geräte Vergessene Haushaltsgeräte Herd aus schalten

30 Eine ganz besonders gefährdete Gruppe von Senioren!! Menschen mit Erkrankungen aus dem demenziellen Formenkreis

31

32 Was bedeutet Demenz? Demenz (lat. Dementia, von de mente = ohne Geist, von Sinnen) ist eine krankheitsbedingte Störung der Leistungsfähigkeit des Gehirns, die sich im Abbau der sogenannten kognitiven Fähigkeiten (wie Gedächtnis und Denkfähigkeit) zeigt.

33

34 Erklärung für den Laien Menschen mit demenziellen Erkrankungen befinden sich geistig in einem dunklen Wald. Die Gefahr besteht darin, wenn diese Menschen auf eine Lichtung kommen.

35

36 Wenn sich die Betroffenen in diesem Zustand befinden, können sie sich normal verhalten. Problematisch ist hierbei, das niemand weiß, wie lange sich die Betroffenen auf der Lichtung befinden.

37 Charakteristisches Verhalten von Betroffenen Dies hängt von Art und Umfang der Erkrankung ab

38 Angstzustände Hinlauftendenz Unangepasstes Verhalten Aggressivität Unsicherheit

39 ALSO: Wer wird geschult? Angehörige Pflegepersonal Ehrenamtliche

40 Fragen

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