Soziologische Bildungsforschung ALLMENDINGER, J./AISENBREY,S.(2002), in Tippelt (Hg.) S

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1 Soziologische Bildungsforschung ALLMENDINGER, J./AISENBREY,S.(2002), in Tippelt (Hg.) S Ein Referat von TOBIAS GEBERT

2 Dieses Referat findet im Rahmen des Seminars Bildungsoziologie (WS 07/08) statt. Gliederung - Einleitung (incl. Begriffsklärung) - Hauptteil - Schluß Einleitung Ostseezeitung vom 20./21. Oktober 2007 Zitat: GRAF OTTO VON BISMARCK Unsere höheren Schulen werden von zu vielen jungen Leuten besucht, welche weder durch Begabung noch durch die Vergangenheit ihrer Eltern auf einen gelehrten Beruf hingewiesen werden. Die Folge ist die Überfüllung aller gelehrten Fächer und die Züchtung eines staatsgefährlichen Proletariats Gebildeter.

3 Begriffsklärung: Soziologische Bildungsforschung: - ergründet konkret die Bildungsprozesse in der Gesellschaft aus soziologischer Sicht - untersucht weiterhin die soziologischen Ursprünge und Folgen der Bildung / Bildungssysteme Bildungssoziologie / pädagogische Soziologie: - untersucht Wechselwirkung zwischen erzieherischen und persönlichkeitsbildenden Prozessen und Strukturen einerseits und ökonomischen, kulturellen und sozialen (Gesellschafts-) Strukturen andererseits. - Beinhaltet die zentralen Begriffe: Erziehung und Bildung Erziehung: hier - als Abfolge von gezielten Eingriffen in die Persönlichkeitsentwicklung eines anderen Menschen verstanden Bildung: hier - bezeichnet den durch Erziehung beförderten Prozess der Selbstentfaltung und Selbstbestimmung einer Person in Auseinandersetzung mit der ökonomisch kulturellen und sozialen Lebenswelt Proletariat:(von lat. Proles = Nachkommenschaft) - ursprünglich lediglich die Bezeichnung für die unterste Gesellschaftsschicht Habitus: (lat.) - Aussehen, Haltung - Bezeichnung für die Gesamtheit der in Aussehen, Kleidung, Gestik, Mimik, Sprache usw. zum Ausdruck kommenden Besonderheiten des persönlichen Verhaltenstils, von denen auf einstellungen, soziale Prägungen und Bereitschaften, d.h. auf die Persönlichkeit eines Menschen geschlossen werden kann. Meritokratie: (lat., griech.) - Herrschaft der Verdienten - Gesellschaftliche Herrschaftsordnung, Statushierarchie oder Berechtigungsystem der Aufstiegschancen nach Maßgabe der Begabung, Intelligenz und Leistungsfähigkeit der Individuen Stratifizierung: hier - = Schichtung - makrosoziologischer Begriff, der das vertikale Gefüge bezeichnet

4 Gliederung des Arbeitstextes Hauptteil 1. Einleitung 2. Bildung und Gesellschaft 3. Bildungsexpansion und Chancengleichheit 4. Bildung und Bildungserträge 5. Die Rolle von Bildungssystemen 6. Schluß 1. Einleitung: Hypothesen: - Bildung wird nur zur Zertifizierung erworben - Bildung auf der Mikroebene wird zum Wirtschaftsfaktor auf der Makroebene - Bildungsexpansion gleicht der Bildungsentwertung - Aus der bildungsbestimmenden Triade Elternhaus-Begabung-Schule wird das Elternhaus entfernt zwecks Demokratisierung und Emanzipation 2. Bildung und Gesellschaft: Bildung: - gilt (oft) als vermehrbare Produktionsressource (vgl. gesamtgesellschaftliches Humankapital) - ist Bürgerrecht vgl. RALF DAHRENDORF (1965) Bildungsnot ist gleichzusetzen mit wirtschaftlicher Not, vgl. GEORG PICHT (1964) theoretische Perspektiven der Soziologie: a) funktionalistische Schichtungstheorie nach DAVIS / MOORE - Wechselbeziehung zw. Bildung und Erziehung vorhanden - funktional differenzierte Positionen von unterschiedlicher gesellschaftlicher Wertigkeit vorhanden; diese setzen Begabungen und Fertigkeiten (technical skills) voraus - Fertigkeiten sollen vom Bildungssystem vermittelt werden - begabte Personen wird ein Anreiz geliefert, um sich langen Ausbildungen und Opfern (sacrifices) zu unterziehen um Positionen / Stellen / Einkommen / Prestige zu erlangen, vgl. DAVIS / MOORE (1945) - Begabung Schule - Erwerbstätigkeit als neue Triade - Schaffung der meritokratischen Struktur b) Konflikttheorie: - verknüpft Elternhaus und Schule (keine Meritokratie erwünscht) - Reproduktion der Klassenstruktur im Vordergrund und die Frage, wie die herrschende Klasse es bewerkstelligen kann - Herkunft regelt den Bildungsweg - Bildung legitimert die herrschende Klasse, wie einst die Stände Ordnung in der Vormoderne, vgl. PIERRE BOURDIEU (1981) Vormoderne Moderne Stand Schule Arbeiterkind Arbeiter Arbeiterkind Arbeiter Oberschichtkind Stand Beamter Oberschichtkind Schule Beamter

5 3. Bildungsexpansion und Chancengleichheit: Vom katholischen Arbeitermädchen vom Lande zum Großstadt-Migranten? - Wie lässt sich die Bildungsexpansion nachweisen? (siehe Abb. 1) Betrachtung der Chancengleichheit anhand der Faktoren: Elternhaus: - Beamtenkinder mehr Studienabschlüsse - Arbeiterkinder weniger Studienabschlüsse (siehe Abb. 2) o Bildungsexpansion hat nicht nivellierend auf die Chancengleichheit gewirkt. o Bildungschancen bleiben nahezu unverändert o Auch IQ-Unterschiede erleichtern die vertikale Mobilität nicht o die Existenz der funktionalistische Meritokratie ist schwer nachzuweisen o konflikttheoretische Annahmen sind eher zutreffend Empfehlung für Gymnasium: - Bildungsabschluß des Vaters (siehe Abb. 3 / 4) Geschlecht o Frauen gelten als Gewinner der Bildungsexpansion o häufiger studienberechtigt o weniger Hauptschul- oder gar keine Abschlüsse o trotzdem immernoch unterschiedliche Orientierung der (Bildungs-) Interssen (horizontale Segregation) Regionale Ungleichheiten: o Unterschiede zw. Bundesländern bleiben bestehen, während die Situation zw. Land und Stadt ausnivelliert ist Nationalität: o strak in den Vordergrund gerückt o 1,2 Millionen ausländische Kinder (9 % der Schüler insgesamt, 1998) o überproportional häufig an Sonder- und Hauptschulen vertreten 4. Bildung und Bildungserträge: - Humankapitaltheorie kann empirischbelegt werden, d.h. bessere Ausbildung = besserer Job - Gefahren durch die Bildungsexpansion: o mehr Häuptlinge als Indianer? o Proletariat Gebildeter? (siehe VON BISMARCK) o Verdrängung der Niedrigqualifizierten aus ihren angestammten Positionen durch höherqualifiziertes Personal (Praxis) Proletariat als Unterklasse o Zukünftig nur noch Fachkräfte gefragt Arbeitslandschaft im Wandel gleichzeitig neue Chance durch die Bildungsexpansion 5. Die Rolle von Bildungssystemen: - Einigkeit, über die grundlegende Wahl des Bildungsweges für die spätere Berufswahl - Stratifizierung und Standardisierung von Bildungswegen: o Stratifizierzung: Theorie A + Theorie B o Standardisierung: hoch + niedrig - in Deutschland: o stratifizierte Schulbildung + standardisierte berufliche Ausbildung o viele Stellenwechsel innerhalb einer Schicht o wenige Schichtwechsel, meist intergrenerationen Mobilität Duales System: o zu teuer o Vertrauensvorschuß der Arbeitgeber in ihre Auszubildenen o Arbeitnehmer lassen sich ausbilden und verzichten auf frühzeitiges Einkommen - Vertrauensverhältnis, dass ohne diese Kompromisse zerfallen würde

6 6. Schluß: - Zusammenfassung und Thesenwiedergabe - Thesenbeantwortung - offene Fragestellung in Richtung der europäischen Bildungssituation Resümee: Schluß Soziologische Bildungsforschung will nicht alle Antworten besitzen, sondern auch Mechanismen liefern, um bekannte und unbekannte Probleme im Zusammenhang mit Bildung, Individuum und Gesellschaft aufzuzeigen und so, möglicherweise, eine Lösung herbeizuführen. Literaturverzeichnis: Allmendinger, J./ Aisenbrey,S.:Soziologische Bildungsforschung, in Tippelt (Hg.), 2002, S Wörterbuch der Soziologie Fremdwörterbuch

7 Ostseezeitung vom 20./21. Oktober 2007 GRAF OTTO VON BISMARCK Unsere höheren Schulen werden von zu vielen jungen Leuten besucht, welche weder durch Begabung noch durch die Vergangenheit ihrer Eltern auf einen gelehrten Beruf hingewiesen werden. Die Folge ist die Überfüllung aller gelehrten Fächer und die Züchtung eines staatsgefährlichen Proletariats Gebildeter.

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