Das Diabetische Fußsyndrom 11. Nationales Treffen Netzwerk Diabetischer Fuß 04. und 05. September Interessenskonflikte: Keine

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1 Das Diabetische Fußsyndrom 11. Nationales Treffen Netzwerk Diabetischer Fuß 04. und 05. September Interessenskonflikte: Keine

2 DAK-Gesundheit: Deutschlands drittgrößte gesetzliche Krankenversicherung setzt auf Qualität und Innovation 6,2 Mio. Versicherte bundesweit 600 Servicezentren bundesweit 250 besondere Behandlungsangebote mit exklusiven Mehrleistungen 600 Gesundheitsberater bundesweit Führende deutsche Krankenkasse mit Sitz in Hamburg 240 Jahre Erfahrung als Gesundheitsdienstleister 2

3 Über 600 Gesundheitsberater unterstützen die Versicherten durch eine aktive Begleitung innerhalb ihrer Erkrankungsphase Versorgungsoptimierung Versicherte erwarten mehr als nur Leistungsbezahlung von seiner Krankenkasse Wir unterstützen und begleiten unsere Kunden aktiv in ihrer Erkrankung Wir setzen auf Neuerungen, die die Versorgung erleichtern und verbessern! Wir greifen nicht in die Therapiehoheit der Ärzte ein Wir beschleunigen Prozesse und optimieren Abläufe! Wir beteiligen Familie und das weitere soziale Umfeld des Kunden! 3

4 Die Einbindung der Wundfachberater verbessert nach unseren Erfahrungen die Versorgung und entlastet alle Beteiligten Versicherte erwarten mehr als nur Leistungsbezahlung von seiner Krankenkasse Wir unterstützen und begleiten unsere Kunden aktiv in ihrer Erkrankung Wir setzen auf Neuerungen, die die Versorgung erleichtern und verbessern! Wir greifen nicht in die Therapiehoheit der Ärzte ein Wir beschleunigen Prozesse und optimieren Abläufe! Wir beteiligen Familie und das weitere soziale Umfeld des Kunden! Über DAK-G Versicherte haben sich in den letzten 9 Monaten für das Angebot entschieden 4

5 Das Konzept der DAK - Wundfachberatung unterstützt den ganzheitlichen Ansatz einer nachhaltigen Wundheilung - erkennt Defizite innerhalb der Versicherte erwarten mehr als nur Leistungsbezahlung Wundversorgung von seiner Krankenkasse - berät (Fach-)Arzt, Pflegedienst, Angehörige und Patient zur Wundsituation Wir unterstützen und begleiten unsere Kunden aktiv in ihrer Erkrankung Wir setzen auf Neuerungen, die die Versorgung erleichtern und verbessern! - verbindet die Schnittstellen der Versorgung chronischer Wunden Wir greifen nicht in die Therapiehoheit der Ärzte ein - unterstützt die beteiligten Akteure ohne in die therapeutische Hoheit des Arztes einzugreifen Wir beschleunigen Prozesse und optimieren Abläufe! Wir beteiligen Familie und das weitere soziale Umfeld des Kunden! - sichert somit eine leitliniengerechte Wundbehandlung 5

6 Bei über 11 % der DAK-G Versicherten wurde innerhalb eines Jahres ein Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 dokumentiert * Bundesland Anzahl Diabetiker (E10/E11) davon TN DMP DMP in v.h. Gesamt ,4% Baden-Württemberg % Bayern % Berlin % Brandenburg % Bremen % Hamburg % Hessen % Mecklenburg-Vorpommern % Niedersachsen % Nordrhein-Westfalen % Rheinland-Pfalz % Saarland % Sachsen % Sachsen-Anhalt % Schleswig-Holstein % Thüringen % Zeitraum Q4/13-Q3/14 * basierend auf ambulanten und stationären ICD Diagnosen Bis zu 2/3 der Diabetiker nehmen am DMP teil 6

7 5,0% der Versicherten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder 2 der DAK-G haben bundesweit ein Diabetisches Fußsyndrom dokumentiert * Bundesland Anzahl Diabetiker (E10/E11) davon mit DFS DFS in v.h. Gesamt ,0% Baden-Württemberg ,5% Bayern ,1% Berlin ,8% Brandenburg ,1% Bremen ,5% Hamburg ,6% Hessen ,6% Mecklenburg-Vorpommern ,9% Niedersachsen ,7% Nordrhein-Westfalen ,1% Rheinland-Pfalz ,6% Saarland ,1% Sachsen ,2% Sachsen-Anhalt ,5% Schleswig-Holstein ,6% Thüringen ,1% Zeitraum Q4/13-Q3/14 * basierend auf ambulanten und stationären ICD Diagnosen Bei bis zu 6,2% der Diabetiker wurde ein DFS dokumentiert 7

8 20,2% DMP-Teilnehmer mit auffälligen Fußstatus *, davon knapp 2% Wagner 2-5, davon sehen keine 40% einen Podologen **! Bundesland Fußstatus auffällig unauffällig nicht erhoben Wagner 0-5 Wagner 2-5 Podologe ** Gesamt 20,2% 63,7% 16,2% 26,6% 1,72% 38,5% Baden-Württemberg 22% 64% 14% 21% 2,06% 37% Bayern 20% 66% 15% 28% 2,02% 34% Berlin 23% 60% 17% 37% 1,50% 43% Brandenburg 13% 68% 19% 23% 2,25% 47% Bremen 15% 64% 21% 13% 1,82% 43% Hamburg 26% 55% 19% 32% 2,00% 67% Hessen 18% 63% 20% 22% 2,14% 27% Mecklenburg-Vorpommern 15% 68% 17% 25% 1,33% 38% Niedersachsen 20% 65% 15% 27% 1,90% 43% Nordrhein-Westfalen 20% 67% 13% 25% 1,43% 33% Rheinland-Pfalz 22% 60% 18% 24% 1,78% 18% Saarland 14% 62% 24% 20% 1,70% 36% Sachsen 20% 58% 22% 27% 0,94% 55% Sachsen-Anhalt 20% 59% 21% 26% 1,15% 54% Im Ergebnis wurde nur bei 31 % (Typ 2) der Patienten eine Überweisung an eine auf die Schleswig-Holstein 27% 60% 13% 41% 1,13% 65% Thüringen 23% 59% 18% 29% 1,67% 56% Behandlung des diabetischen Fußes spezialisierte Einrichtung/Arzt dokumentiert (2010). (KV Sa) Zeitraum Q4/13-Q3/14 * basierend auf den DMP Dokumentationen ** qualifizierte Einrichtung f. d. diab. Fußsyndrom 8

9 Die Gesamt-Behandlungskosten für Patienten mit DFS betragen zwischen und Euro jährlich 3.500, , , , , ,00 500,00 0,00 Kosten gesamt/quartal Kosten KRHS/Quartal Kosten Arzt/Quartal Kosten Hilfsmittel/Quartal Kosten Heilmittel/Quartal Kosten Arzneimittel/Quartal Zeitraum Q4/13-Q3/14 * basierend auf Patienten 9

10 Bei 0,39% der Versicherten mit Diabetes Typ 1 bzw. Typ 2 wurde(n) im Betrachtungszeitraum eine oder mehrere Amputation(en) durchgeführt ** Bundesland Diabetiker (E10/E11) E10/E11 mit Amp. E10/E11 mit Amp. % E10/E11 mit DFS DFS mit Amp. DFS mit Amp. % Gesamt ,39% ,3% Baden-Württemberg ,41% ,7% Bayern ,50% ,1% Berlin ,37% ,3% Brandenburg ,32% ,0% Bremen ,41% ,3% Hamburg ,38% ,0% Hessen ,37% ,6% Mecklenburg-Vorpommern ,32% ,2% Niedersachsen ,33% ,8% Nordrhein-Westfalen ,38% ,6% Rheinland-Pfalz ,32% ,2% Saarland ,44% ,9% Sachsen ,37% ,5% Sachsen-Anhalt ,36% ,8% Schleswig-Holstein ,38% ,4% Thüringen ,52% ,8% 10 Zeitraum Q4/13-Q3/14 * basierend auf ambulanten und stationären ICD Diagnosen ** basierend auf ambulanten und stationären OPS

11 69% von 1740 Diabetiker mit Minor-Amputation haben nur eine Amputation, bei 190 erfolgt eine Major- nach Minor-Amputation Patienten mit Minoramp. 1 Minoramp. 2 Minoramp. 3 Minoramp. 4 Minoramp. 5+ Minoramp. Major nach Minor prim. Majoramp ,9% 19,3% 6,6% 3,9% 1,3% ges Zeitraum Q4/13-Q3/14 11

12 Patienten mit DFS und nachfolgender Amputation sind Schwerkranke im Endstadium einer lange bestehenden chronischen Krankheit Patienten mit DFS haben eine hohe Letalität, die mit der Letalität einiger üblicher Krebsformen vergleichbar ist. "Es sei daran erinnert, dass eine Amputation eine Behandlung im Endstadium einer lange bestehenden chronischen Krankheit ist. Patienten, deren Krankheit schwerwiegend genug ist, um eine Amputation vorzunehmen, haben häufig andere diabetische Komplikationen, z.b. kardiovaskuläre Erkrankungen, peripheren Gefäßerkrankungen oder Nierenerkrankungen im Endstadium." Anzahl d. Patienten mit DFS * 1-Jahres- ÜLR 3-Jahres- ÜLR 5-Jahres- ÜLR 10-Jahres- ÜLR Mediane ÜLZ % 61% 44% 19% 50 Monate Quelle: Game, F., Diabetes Metab Res Rev 2012; 28(Suppl 1): * A. Fleming, Chir. Klinik Uni Lübeck,

13 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Ihre DAK-Gesundheit 13

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