Kinderintensivstation

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kinderintensivstation"

Transkript

1 Kinderintensivstation Informationen zur Hygiene 02

2 Hygiene ist wichtig Fragen und Antworten Liebe Eltern, auf der Kinderintensivstation ist Hygiene für Ihr Kind beson ders wichtig. Daher möchten wir Ihnen ein paar Informa tionen zu diesem Thema mitgeben und Sie um Ihre Unterstützung und Mithilfe bitten. Wir haben versucht, die wichtigsten Fragen zu formulieren. Falls Sie weitere Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an. Was muss ich beachten, wenn ich die Kinderintensivstation betrete? Die wichtigsten Aspekte sind: Beim Betreten der Station müssen die Hände desinfiziert werden sowie vor dem ersten Kontakt mit Ihrem Kind oder seiner Umgebung. Besondere Maßnahmen wie Kittel und Mundschutz sind nur in Ausnahmen nötig und werden nachfolgend erklärt. Sie sollten den Besucherkreis so gering wie möglich halten. Ihr Team der Kinderintensivstation Was muss ich bei der Händedesinfektion beachten? Über die Hände werden die meisten Keime übertragen. Darum ist es wichtig, dass Sie besonders viel Sorgfalt bei der Händehygiene entwickeln. Ringe, künstliche Fingernägel und Uhren verhindern eine effektive Händedesinfektion und müssen deshalb abgenommen werden. Es sollte genügend Händedesinfektionsmittel benutzt werden. Am Eingang der Kinderintensivstation steht ein elektrischer Desinfektionsmittelspender, der automatisch das Desinfektionsmittel richtig dosiert und fein versprüht. Bei normalen Spendern nehmen Sie einen Hub (3 ml). Alle Stellen der Hand sollten mit Desinfektionsmittel benetzt werden, auch die Fingerzwischenräume, die Daumen und alle Fingerkuppen. Die Einwirkzeit von 30 Sekunden sollten Sie einhalten, bevor Sie Ihr Kind anfassen, denn sonst kann das Desinfektionsmittel nicht richtig wirken. Außerdem riecht das Desinfektionsmittel sehr intensiv

3 Wann muss ich die Hände desinfizieren? vor dem Betreten der Station vor und nach dem Kontakt mit Ihrem Kind bzw. seiner Umgebung nach dem Wickeln (d. h. nach dem Ausziehen der Handschuhe) beim Verlassen der Station Wann muss ich einen Kittel tragen? Einen Kittel müssen Sie tragen, wenn bei Ihrem Kind spezielle Keime nachgewiesen sind. Damit wollen wir verhindern, dass sich diese Keime weiter verteilen, zum Beispiel auf Ihrer Kleidung usw. Wir klären Sie detailliert auf, wenn der Fall eintreten sollte. Wann sollte ich den Mundschutz wechseln? Sie sollten den Mundschutz wechseln, wenn er durchnässt oder verschmutzt ist, spätestens nach vier Stunden. Was muss ich beim Känguruhn beachten? Beim Känguruhn gibt es keine hygienischen Besonderheiten zu beachten. Wir bieten Ihnen an, einen Schutzkittel mit Öffnung nach vorn zu tragen. Damit ist es für Sie angenehm, wenn sie mit nacktem Oberkörper im Stuhl sitzen. Nach dem Känguruhn wird der Stuhl gereinigt, sodass Sie immer einen frisch aufbereiteten Stuhl nutzen können. Darf mein Kind ein Kuscheltier mit ins Bett bekommen? Ja, ein Kuscheltier darf mit ins Bettchen. Vorher wird es von uns desinfiziert. Wenn Ihr Kind länger bei uns bleibt, sollten Sie in regelmäßigen Abständen oder bei Verunreinigung das Kuscheltier zum Waschen mit nach Hause nehmen. Wieso muss ich beim Wickeln Handschuhe tragen? Während des Krankenhausaufenthaltes sollten Sie beim Wickeln Handschuhe tragen. Mit den Handschuhen ver meiden Sie, dass sich Darmkeime von Ihren Händen auf der Wickelfläche oder im Bett verteilen. Durch das Tragen der Handschuhe müssen Sie sich nach dem Wickeln nicht sofort die Hände waschen, sondern ziehen die Handschuhe aus und desinfizieren sich die Hände. Zuhause brauchen Sie keine Handschuhe tragen. Darf ich eigene Kleidung für mein Baby mitbringen? Ja, auch das dürfen Sie. Allerdings müssen Sie dann die Reinigung der Kleidung Ihres Kindes selbst übernehmen. Hierzu waschen Sie die Kleidung bitte bei mindestens 60 Grad. Falls so hohe Temperaturen nicht möglich sind, ist die Zugabe eines Hygienewaschmittels notwendig. Wir möchten dennoch darauf hinweisen, dass es leider passieren kann, dass Ihre eigenen Sachen versehentlich in unsere Wäsche gelangen und verloren gehen können

4 Wann sollte ich als Mama oder Papa zu Hause bleiben und nicht zu meinem Kind kommen? Sie wissen, dass Sie bei uns immer herzlich willkommen sind. Wenn Sie jedoch einen Infekt der oberen Luftwege oder Durchfall und Erbrechen haben, bleiben Sie ein paar Tage zu Hause, bis es Ihnen wieder besser geht. Bei beginnenden Anzeichen eines Infektes sollten Sie vor sichts - halber einen Mundschutz tragen. Das Gleiche gilt bei Lippen herpes, bitte nutzen Sie in diesem Fall immer einen Mund schutz. Bitte sprechen Sie uns dazu an! Dürfen die Geschwister mit auf die Station? Und was sollte ich aus hygienischer Sicht beachten? Geschwister dürfen auf die Station. Uns ist es wichtig, dass Sie vorher prüfen, ob das Geschwisterkind gesund ist und keinen wissentlichen Kontakt mit Kinderkrankheiten hatte, denn das würde Ihr kleines Frühgeborenes oder die anderen Kinder auf der Station stark gefährden. Bei Infekten lassen Sie das Geschwisterchen zu Hause. Bei Unklarheiten bezüglich des Gesundheitszustandes nehmen Sie bitte sofort Kontakt mit unserem Ärzteteam auf. Benötige ich besondere Impfungen, wenn ich mein Kind auf Station besuchen will? Insbesondere Neu- und Frühgeborene haben ein noch nicht voll ausgebildetes Immunsystem. Daher ist es wichtig, sie so weit wie möglich vor Infekten zu schützen. Der vollständige Impfschutz auch bei Ihnen und Ihrer Familie unterstützt uns dabei. Sollten Sie bezüglich Ihres Impfstatus Fragen haben, sprechen Sie uns bitte an wir beraten Sie gerne! Bitte bringen Sie dazu Ihren Impfpass mit. Ich möchte Muttermilch abpumpen. Was sollte ich beachten, und wie gehe ich weiter mit meiner Muttermilch um? Im Elternzimmer haben wir alle Pumputensilien gelagert: Zubehör, die Pumpen selbst, sowie einen Kühlschrank, in dem Sie direkt die beschriftete Muttermilch kühl lagern können. Sie dürfen eigenständig alles rund um das Abpumpen erledigen. Beim ersten Umgang mit den Milchpumpen sowie dem Verfahren rund um die Muttermilch erhalten Sie von uns eine umfassende Einweisung. Den gesamten Prozess rund um Stillen und Muttermilch können Sie auch noch einmal im Stillflyer für Frühgeborene und kranke Neugeborene nachlesen. Wichtig ist die Händedes infektion vor folgenden Tätigkeiten: Entnahme von Utensilien aus dem Schrank, Abpumpen sowie Lagern von Muttermilch im Kühlschrank. Bitte benutzen Sie nur den dafür vor gesehenen Kühlschrank. Die Milchpumpen müssen nach Gebrauch mit Desinfektionstüchern gereinigt werden

5 Erklärung Abschließend möchten wir Sie für unsere Dokumentation um Ihre Unterschrift bitten: Meine Freunde / Verwandte möchten auch unser Kind sehen. Ist das möglich? Ja, das ist möglich. Bedenken Sie aber, dass Ihr Kind immungeschwächt ist und somit jeder zusätzliche Besucher eine potentielle Infektionsquelle darstellen könnte. Wir empfehlen, den Besucherkreis so klein wie möglich zu halten. Wir haben die Hygienerichtlinien der Kinder intensiv station gelesen und werden sie im Sinne unseres Kindes einhalten. Wir wurden in die praktische Umsetzung der Hygiene maßnahmen eingewiesen. Bitte vermeiden Sie aus den oben genannten Gründen, den direkten Kontakt Ihres Kindes mit den Besuchern. Das heißt: nur Sie als Eltern sollten das Kind berühren und pflegen. Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie uns bitte jederzeit an! Mutter Datum Unterschrift Vater Datum Unterschrift 08

6 Inhaltsverzeichnis 03 Zu beachten beim Betreten der Station 03 Bei der Händedesinfektion zu beachten 04 Zeitpunkt der Händedesinfektion 04 Kittel tragen 04 Handschuhe beim Wickeln 05 Wechsel von Mundschutz 05 Beim Känguruhn zu bedenken 05 Kuscheltier im Kinderbett 05 Eigene Kinderkleidung 06 Bei eigener Erkrankung Anwesenheit beim Kind 06 Geschwister mitbringen 07 Impfstatus der Familie 07 Umgang mit Muttermilch 08 Besuch von Freunden / Verwandten Erklärung bitte in der Station abgeben Florence-Nightingale-Krankenhaus Klinik für Kinderheilkunde / Neonatologie Kinderintensivstation (K1) Kreuzbergstraße Düsseldorf 09 Erklärung der Eltern

7 Florence-Nightingale-Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Kreuzbergstraße Düsseldorf Klinik für Kinderheilkunde / Neonatologie Kinderintensivstation (K1) Fon Fax Das Florence-Nightingale-Krankenhaus ist eine Einrichtung der Kaiserswerther Diakonie. Florence-Nightingale-Krankenhaus // Stand // Fotos: Fotolia.com, shutterstock.com, F. Elschner; B. Engel-Albustin // Design: liniezwei GbR

MRSA Informationen für Patienten und Angehörige

MRSA Informationen für Patienten und Angehörige Die richtige Händedesinfektion in 30 Sekunden Eine hohle Hand voll Händedesinfektionsmittel (ca. 35 ml = 23 Spenderhübe) bis zur Trocknung einreiben. Informationen für Patienten und Angehörige Besonders

Mehr

Sicherer Umgang mit multiresistenten Keimen. Informationen für Patienten und Angehörige

Sicherer Umgang mit multiresistenten Keimen. Informationen für Patienten und Angehörige Sicherer Umgang mit multiresistenten Keimen Informationen für Patienten und Angehörige Liebe Patienten, liebe Angehörige, bei einer Untersuchung haben wir bei Ihnen, beziehungsweise bei Ihrem Angehörigen

Mehr

Beatrix Kinderkrankenhaus. Der Aufenthalt Ihres Kindes auf der Kinderintensivstation

Beatrix Kinderkrankenhaus. Der Aufenthalt Ihres Kindes auf der Kinderintensivstation Beatrix Kinderkrankenhaus Der Aufenthalt Ihres Kindes auf der Kinderintensivstation Beatrix Kinderkrankenhaus Ihr Kind wurde auf der Kinderintensivstation des Beatrix Kinderkrankenhauses aufgenommen.

Mehr

in den Kliniken Mühldorf / Haag

in den Kliniken Mühldorf / Haag Händehygiene in den Kliniken Mühldorf / Haag Ingrid Denk 2013 1 Keime finden sich überall und ihre Übertragungswege sind vielfältig Von den Händen Durch die Raumluft Von den Arbeitsflächen Von Instrumenten

Mehr

Universitätsklinikum Düsseldorf. Informationen für Patienten mit multiresistenten Bakterien sowie für deren Angehörige und Besucher

Universitätsklinikum Düsseldorf. Informationen für Patienten mit multiresistenten Bakterien sowie für deren Angehörige und Besucher Universitätsklinikum Düsseldorf Informationen für Patienten mit multiresistenten Bakterien sowie für deren Angehörige und Besucher V o r w o r t 1 Liebe Patientin, Lieber Patient Liebe Angehörige, Besucherinnen

Mehr

Wann wird MRSA gefährlich?

Wann wird MRSA gefährlich? Informationen zu MRSA für Patienten im Krankenhaus Merkblatt Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, im Rahmen Ihrer stationären Behandlung wurde bei einer mikrobiologischen Abstrichuntersuchung

Mehr

Klinik für Kinder und Jugendliche. Intensiv- und Pflegestationen 923 und 922

Klinik für Kinder und Jugendliche. Intensiv- und Pflegestationen 923 und 922 Klinik für Kinder und Jugendliche Intensiv- und Pflegestationen 923 und 922 Liebe Eltern Die Teams der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation 923 und der Pflegestation 922 heissen Sie willkommen. In der

Mehr

Informationen für Patienten und Angehörige

Informationen für Patienten und Angehörige Informationen für Patienten und Angehörige Die richtige Händedesinfektion in 30 Sekunden Eine hohle Hand voll Händedesinfektionsmittel (ca. 3-5 ml = 2-3 Spenderhübe) bis zur Trocknung einreiben. Besonders

Mehr

Wir helfen Ihnen, sich auf Ihr Baby vorzubereiten. Hygiene-Anleitung für werdende Mütter

Wir helfen Ihnen, sich auf Ihr Baby vorzubereiten. Hygiene-Anleitung für werdende Mütter Wir helfen Ihnen, sich auf Ihr Baby vorzubereiten Hygiene-Anleitung für werdende Mütter Bereiten Sie sich auf die Geburt Ihres Babys vor. Treffen Sie die richtigen Entscheidungen Lernen Sie, gesund zu

Mehr

MRSA. (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)

MRSA. (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) Gemeinsam auf Nummer sicher Liebe Patientin, lieber Patient, herzlich willkommen in der Fachklinik 360 Die Klinik für Orthopädie und Rheumatologie der

Mehr

Individualhygiene. Kurs Hygienebeauftragte Dient sowohl dem Schutz der eigenen Person, als auch dem Schutz des Patienten.

Individualhygiene. Kurs Hygienebeauftragte Dient sowohl dem Schutz der eigenen Person, als auch dem Schutz des Patienten. Individualhygiene Kurs Hygienebeauftragte 2014 Individualhygiene Dient sowohl dem Schutz der eigenen Person, als auch dem Schutz des Patienten. Die Vorbildfunktion des ärztlichen Personals ist von enormer

Mehr

Hygieneanforderungen an die DFA

Hygieneanforderungen an die DFA Hygieneanforderungen an die DFA Dr. med. Dorothea Reichert Landau Diabetes-Fußambulanz ADE und DDG Hygienemanagement Abbildung am besten im praxiseigenen Qualitätsmanagement, was seit 2010 schriftlich

Mehr

5. Isolierungsmaßnahmen

5. Isolierungsmaßnahmen 5. Isolierungsmaßnahmen 5.8. Durch Blut- u. andere Körperflüssigkeiten übertragbare Erreger 5.8.1. HBV, HCV, HDV Hepatitis B Erreger: Hepatitis B-Virus (HBV) gehört zu der Gruppe der Hepadna-Viren Instrumente),

Mehr

Hygienekonzept Tagesheim Langmatten Allschwil

Hygienekonzept Tagesheim Langmatten Allschwil Hygienekonzept Allschwil Inhaltsverzeichnis 1. Die wichtigsten, allgemeinen Hygieneregeln 2. Lebensmittelvorrat/ Lagerung 3. Küchenhygiene/ Reinigung 4. Lagerdauer für tiefgekühlte Lebensmittel 5. Raum-

Mehr

Infektionen? Nein danke!

Infektionen? Nein danke! Infektionen? Nein danke! HYG 86 So können Sie mithelfen, Ihr Infektionsrisiko im Spital zu senken. Ein Patientenleitfaden. Liebe Patientin, lieber Patient! Infektionen können leider nicht zur Gänze verhindert

Mehr

Patienteninformation zur MRSA-Infektion

Patienteninformation zur MRSA-Infektion Patienteninformation zur MRSA-Infektion (Methicillin-Resistenter-Staphylococcus-Aureus) 1 Sehr geehrte Patientinnen und Patienten, mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen einige wichtige Hinweise zum Thema

Mehr

Händehygiene. kein Schmuck an Händen und Unterarm* (auch keine Eheringe und Armbanduhren!), Fingernägel kurz, kein Nagellack, keine künstlichen Nägel.

Händehygiene. kein Schmuck an Händen und Unterarm* (auch keine Eheringe und Armbanduhren!), Fingernägel kurz, kein Nagellack, keine künstlichen Nägel. Die Hände sind der Hauptübertragungsweg für Keime von medizinischem Personal auf den Patienten und umgekehrt. Daher spielt die korrekte Durchführung der Maßnahmen der eine wichtige Rolle für die Infektionsverhütung

Mehr

Freie Hansestadt Bremen. Gesundheitsamt. GGesundheit und Umwelt. Fußpflege in Bremen. Gesund und sicher unterwegs

Freie Hansestadt Bremen. Gesundheitsamt. GGesundheit und Umwelt. Fußpflege in Bremen. Gesund und sicher unterwegs Gesundheitsamt Freie Hansestadt Bremen GGesundheit und Umwelt Fußpflege in Bremen Gesund und sicher unterwegs Jeder möchte schöne und gesunde Füße haben! Wenn Sie dafür eine Fußpflegeeinrichtung in Anspruch

Mehr

Die Geburt meines Kindes

Die Geburt meines Kindes Die Geburt meines Kindes Liebe Eltern! Wir freuen uns über Ihr Interesse an einer Entbindung im Krankenhaus Dornbirn. Die Geburt ist ein bedeutendes Erlebnis für Sie und das Baby. Deshalb stehen Sie beide

Mehr

Stillinformation für schwangere Frauen St. Anna-Klinik

Stillinformation für schwangere Frauen St. Anna-Klinik Liebe werdende Mutter, liebe werdende Eltern Wir möchten Sie gerne mit dem Stillen vertraut machen, auch wenn Sie noch nicht Ihr Baby im Arm halten. Wenn Sie bei uns in der Annaklinik stationär sind, geben

Mehr

PATIENTENINFORMATION. Bakterien und Viren. Hintergründe, Behandlung & Vorsorge - im Krankenhaus und zu Hause.

PATIENTENINFORMATION. Bakterien und Viren. Hintergründe, Behandlung & Vorsorge - im Krankenhaus und zu Hause. PATIENTENINFORMATION Bakterien und Viren Hintergründe, Behandlung & Vorsorge - im Krankenhaus und zu Hause. 1 Liebe Leserin, lieber Leser, Todeskeime und Horrorviren geistern immer wieder durch die Medienlandschaft.

Mehr

Anleitung für das Füttern mit einer Flasche und das Zubereiten von Säuglingsnahrung

Anleitung für das Füttern mit einer Flasche und das Zubereiten von Säuglingsnahrung Anleitung für das Füttern mit einer Flasche und das Zubereiten von Säuglingsnahrung Auch wenn Sie nicht stillen wollen, sind Sie in einem Babyfreundlichen Krankenhaus gut aufgehoben! Liebe Eltern, Sie

Mehr

Einfach und sicher unterwegs während der Stillzeit

Einfach und sicher unterwegs während der Stillzeit Einfach und sicher unterwegs während der Stillzeit Pflege & Schutz der Brust Abpumpen Evidenzbasierte Forschung Fortbildung Erfahrung Service Innovation Füttern Fachpersonal Auffangen & Aufbewahren Transportieren,

Mehr

Allgemeine Hygienemaßnahmen

Allgemeine Hygienemaßnahmen Allgemeine Hygienemaßnahmen R. Kram Klinik für Anästhesiologie Ziel all dieser Maßnahmen: Patientenschutz 3 4 Universitätsklinikum Zunehmende Bedeutung 5 Universitätsklinikum Ist MRSA besonders virulent?

Mehr

Bakterien-Test Lesetexte

Bakterien-Test Lesetexte Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Test lösen Ziel Überprüfung des erworbenen Wissens Material Test Lösungsblatt Sozialform Einzelarbeit Zeit 30 Lesetexte 2/5 Aufgabe: Beantworte die Fragen und vergleiche

Mehr

Patienteninformation Krankenhaushygiene - und was Sie darüber wissen müssen

Patienteninformation Krankenhaushygiene - und was Sie darüber wissen müssen MEDIZINISCHES NETZ Patienteninformation Krankenhaushygiene - und was Sie darüber wissen müssen Herausgeber: Hygieneabteilung Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum GmbH In der Schornau 23-25,

Mehr

3. Hygienemaßnahmen in bestimmten Bereichen

3. Hygienemaßnahmen in bestimmten Bereichen 3. Hygienemaßnahmen in bestimmten Bereichen 3.1. Hygienemaßnahmen bei Operationen Begriffsdefinition Institut für Hygiene und Umweltmedizin OP-Abteilung: umfasst einen oder mehrere OP-Säle mit Nebenräumen,

Mehr

Hygiene im Krankenhaus

Hygiene im Krankenhaus Hygiene im Krankenhaus Eine Handreichung für Ehrenamtliche Vorwort Inhaltsverzeichnis Hygiene geht durch viele gute Hände Schön, dass Sie da sind! Das hören Ehrenamtliche in Krankenhäusern immer wieder.

Mehr

Hygieneschulung. 21. Mai Schaan. Inhalt. Hygiene Definition. Hygiene ist nicht alles, aber ohne Hygiene ist alles Nichts.

Hygieneschulung. 21. Mai Schaan. Inhalt. Hygiene Definition. Hygiene ist nicht alles, aber ohne Hygiene ist alles Nichts. Hygieneschulung 21. Mai 2015 - Schaan 1 Inhalt Hygiene Definition Mikroorganismen Übertragungswege Desinfektion / Sterilisation Händehygiene Flächendesinfektion Hygienemanagement Umsetzung Praxishygiene

Mehr

Wäschehygiene in der Alten- und Langzeitpflege. Marion Krejci MAS Hygienefachkraft, CRM

Wäschehygiene in der Alten- und Langzeitpflege. Marion Krejci MAS Hygienefachkraft, CRM Wäschehygiene in der Alten- und Langzeitpflege Marion Krejci MAS Hygienefachkraft, CRM Das Ende der Nacktheit Anhand der DNS von Läusen der Kleiderlaus Pediculus humanus humanus L. - haben Wissenschaftler

Mehr

Für die Eltern früh- und neugeborener Kinder

Für die Eltern früh- und neugeborener Kinder Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen Neonatologische Abteilung Eberhard - Karls - Universität Universitätsklinikum Tübingen Für die Eltern früh- und neugeborener Kinder Das Kind wird

Mehr

ESBL/MRGN Informationen für Betroffene und Angehörige. Netzwerk Land Bremen

ESBL/MRGN Informationen für Betroffene und Angehörige. Netzwerk Land Bremen ESBL/MRGN Informationen für Betroffene und Angehörige Netzwerk Land Bremen Impressum Erstellt bzw. aktualisiert von einer Arbeitsgruppe des MRSA-Netzwerkes Land Bremen Herausgeber: MRSA-Netzwerk Land Bremen

Mehr

Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Praktische Anleitung zum Handentleeren der Brust

Universitäts-Frauenklinik Tübingen. Praktische Anleitung zum Handentleeren der Brust Universitäts-Frauenklinik Tübingen Praktische Anleitung zum Handentleeren der Brust Liebe Mutter, liebe Eltern! Babyfreundliche Geburtskliniken möchten Mütter auch mit praktischen Tipps beim erfolgreichen

Mehr

Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden

Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden Infektionsrisiken beim Kontakt mit Asylsuchenden Hinweise fu r Mitarbeiter der unteren Aufnahmebehörden und ehrenamtliche Helfer Gesundheitsamt Cuxhaven Allgemeines Infektionsrisiko Kontakt mit Menschen:

Mehr

Blutübertragbare Erkrankungen Hepatitiden, HIV

Blutübertragbare Erkrankungen Hepatitiden, HIV Blutübertragbare Erkrankungen Hepatitiden, HIV Barbara Klesse, Hygieneberaterin Hygieneforum, Juni 2005 Hepatitiden (HAV, HBV, HCV ) Infektionen der Leber mit Viren Andere Ursachen: Alkohol, Medikamente,

Mehr

Hygienekonzept. 1. Einleitung. 2. Ziele. 3. Einsatzpläne. 4. Reinigung der Kita 4.1 Gruppenräume. 4.2 Schlafräume/Bewegungszimmer

Hygienekonzept. 1. Einleitung. 2. Ziele. 3. Einsatzpläne. 4. Reinigung der Kita 4.1 Gruppenräume. 4.2 Schlafräume/Bewegungszimmer Hygienekonzept 1. Einleitung Das vorliegende Hygienekonzept dient im Wesentlichen dem Wohlbefinden und der Gesundheit der Kinder und des Personals. Die regelmassig geplante und durchgeführte Reinigung

Mehr

Die Neue Grippe A/H1N1

Die Neue Grippe A/H1N1 Die Neue Grippe A/H1N1 TIPPS UND INFORMATIONEN, WIE SIE SICH VOR DER NEUEN GRIPPE SCHÜTZEN KÖNNEN AUTONOME PROVINZ BOZEN - SÜDTIROL Abteilung 23 - Gesundheitswesen PROVINCIA AUTONOMA DI BOLZANO - ALTO

Mehr

MRSA. Antibiotika-unempfindliche Bakterien. Informationen für Betroffene und Angehörige

MRSA. Antibiotika-unempfindliche Bakterien. Informationen für Betroffene und Angehörige MRSA Antibiotika-unempfindliche Bakterien Informationen für Betroffene und Angehörige MRSA Liebe Betroffene, liebe Angehörige, diese Broschüre informiert Sie und gibt Ihnen Hilfestellungen im Umgang mit

Mehr

Umgang mit MRSA*-Patienten in einer Arztpraxis

Umgang mit MRSA*-Patienten in einer Arztpraxis Umgang mit MRSA*-Patienten in einer Arztpraxis Antje Reschke Dr. Birgit Kannenberg-Otremba *=Methicillin-resistenter Staphylococcusaureusoder MRGN =multiresistente gramnegative Erreger oder VRE=Vancomycin-resistenten

Mehr

Noroviren Prävention und Massnahmen bei einem Ausbruch. Barbara Klesse, Hygieneberaterin

Noroviren Prävention und Massnahmen bei einem Ausbruch. Barbara Klesse, Hygieneberaterin Noroviren Prävention und Massnahmen bei einem Ausbruch Barbara Klesse, Hygieneberaterin Elektronenmikroskopaufnahmen Noroviren E. coli Veterinary Sciences Division F. sauvager/université Rennes Alter Name:

Mehr

Hygiene, die Plus macht (Arial bold 34pt) Präsentationstitel. Unterzeile (Arial 22pt) Händehygieneschulung

Hygiene, die Plus macht (Arial bold 34pt) Präsentationstitel. Unterzeile (Arial 22pt) Händehygieneschulung Präsentationstitel Hygiene, die Plus macht (Arial bold 34pt) Händehygieneschulung Unterzeile (Arial 22pt) Was sind die Top 10 Überträger von Infektionserregern? 22.03.2016 Schulung Händehygiene Schülke

Mehr

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen 04 /2005 Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen 1. Allgemeine Informationen 2. Spezielle Informationen für Behindertentageseinrichtungen 3. Empfehlungen zum Umgang

Mehr

Fragebogen zur Vorbereitung der Eingewöhnung von Kindern unter

Fragebogen zur Vorbereitung der Eingewöhnung von Kindern unter Fragebogen zur Vorbereitung der Eingewöhnung von Kindern unter 3 Jahren in der Kindertagespflege Datum: Beginn der Eingewöhnung: Name des Kindes: Geburtsdatum: Eingewöhnender Elternteil: 1. Familiäres

Mehr

Anmeldebogen Sozialpädiatrisches Zentrum Dinslaken

Anmeldebogen Sozialpädiatrisches Zentrum Dinslaken Anmeldebogen Sozialpädiatrisches Zentrum Dinslaken PERSONALIEN: Kinderabteilung Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) Chefarzt Dr. Kluitmann 0 20 64 / 44-0 Durchwahl: 0 20 64 / 44-14 02 Fax 0 20 64 / 44-14

Mehr

Wäsche und Hygiene darauf sollten Sie achten.

Wäsche und Hygiene darauf sollten Sie achten. Der sanfte Hygienespüler von Da weiß man, was man hat.. Hygienische Reinheit für ein rundum gutes Gefühl. Da weiß man, was man hat. Wäsche und Hygiene darauf sollten Sie achten. Neue Erkenntnisse Wichtige

Mehr

Bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und aktiv und treffen Sie jetzt die richtigen Vorsorgemaßnahmen. Impf 2

Bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und aktiv und treffen Sie jetzt die richtigen Vorsorgemaßnahmen. Impf 2 Bleiben Sie auch in der kalten Jahreszeit fit und aktiv und treffen Sie jetzt die richtigen Vorsorgemaßnahmen. Gegen Lungenentzündung * und gegen Grippe Erfahren Sie, wie Impfungen einem Infektionsrisiko

Mehr

Qualitätsmanagement Handbuch ProB: 4.3 04 Zyt Mikrobiologisches Monitoring im Zytostatikalabor

Qualitätsmanagement Handbuch ProB: 4.3 04 Zyt Mikrobiologisches Monitoring im Zytostatikalabor Seite: 1 Erstellt: Geprüft: Freigegeben: Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift Datum / Unterschrift 1. Ziel und Zweck Das Mikrobiologische Umgebungsmonitoring, Abklatschtests sowie Fingerprint und

Mehr

Hygiene-Standards - Ablauf am Inselspital. Swiss Intensive Symposium, Notwill 11.3.14 Dr.med. Alexia Cusini

Hygiene-Standards - Ablauf am Inselspital. Swiss Intensive Symposium, Notwill 11.3.14 Dr.med. Alexia Cusini Hygiene-Standards - Ablauf am Inselspital Swiss Intensive Symposium, Notwill 11.3.14 Dr.med. Alexia Cusini Primäres Ziel der Spitalhygiene: Verhütung nosokomialer Infekte Arbeitsbereiche Spitalhygienische

Mehr

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo?

Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? Hygienemaßnahmen: Was-Wann-Wo? 2. Workshop MRSA-Netzwerk Marzahn-Hellersdorf 29.09.2010 Dr. med. Sina Bärwolff Fachärztin für Hygiene und Umweltmedizin und Öffentliches Gesundheitswesen Leiterin des Fachbereiches

Mehr

Saugverwirrung und Saugtraining / Fingerfüttern

Saugverwirrung und Saugtraining / Fingerfüttern Saugverwirrung und Saugtraining / Fingerfüttern Es gibt Babys, die problemlos an Brust und Flasche trinken können also beide Techniken beherrschen und auch nicht durcheinander kommen. Für andere Babys

Mehr

Persönliche Hygiene. Handbuch Betriebliche Pandemieplanung Anhang 2 Persönliche Hygiene Seite 1 von 5 H 5. Erregerübertragung.

Persönliche Hygiene. Handbuch Betriebliche Pandemieplanung Anhang 2 Persönliche Hygiene Seite 1 von 5 H 5. Erregerübertragung. Seite 1 von 5 H 5 Erregerübertragung Händereinigung Händedesinfektion Hygiene beim persönlichen Verhalten Merkblatt Schutz vor Atemwegsinfektionen Merkblatt Händehygiene mit Handreiniger und Wasser Merkblatt

Mehr

ESBL in Alten- und Pflegeheimen Multiresistente gramnegative Erreger (MRGE)

ESBL in Alten- und Pflegeheimen Multiresistente gramnegative Erreger (MRGE) ENNEPE-RUHR-KREIS Fachbereich Soziales und Gesundheit Gesundheitsaufsicht und gesundheitlicher Umweltschutz ESBL in Alten- und Pflegeheimen Multiresistente gramnegative Erreger (MRGE) Wer oder was ist

Mehr

Jahresbericht des Patientenfürsprechers aus der Klinik Nikolassee (gehört zum Krankenhaus Waldfriede) für den Zeitraum 1. Januar bis 31.

Jahresbericht des Patientenfürsprechers aus der Klinik Nikolassee (gehört zum Krankenhaus Waldfriede) für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Vorname, Name Ferdinand Schwenkner Datum 2. Mai 2016 Adresse E-Mail: patfuerspr.schwenkner@web.de patf-waldfriede@berlin.de Jahresbericht des Patientenfürsprechers aus der Klinik Nikolassee (gehört zum

Mehr

In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Erzieherinnen, die anderen Kinder,

In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Erzieherinnen, die anderen Kinder, In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind die Erzieherinnen, die anderen Kinder, den Tagesablauf und die Räumlichkeiten der Einrichtung kennen. Der Übergang aus der Familie in die Kindergruppe bedeutet für

Mehr

Pflege der Schraubeneintrittsstelle bei Versorgung mit Fixateur Externe

Pflege der Schraubeneintrittsstelle bei Versorgung mit Fixateur Externe PAT I E N T E N I N F O R M AT I O N Pflege der Schraubeneintrittsstelle bei Versorgung mit Fixateur Externe EXTERNE FIXATION Was ist externe Fixation? Bei der Behandlung eines Knochens, um eine Fraktur

Mehr

Grippewelle - So kann ich mich schützen

Grippewelle - So kann ich mich schützen Grippewelle - So kann ich mich schützen Checkliste für zuhause Planen Sie für den Fall einer Erkrankung Insbesondere wer allein lebt, allein ein Kind erzieht oder eine andere Person betreut, sollte für

Mehr

Geburtsplan. Begleiter. Eigene Notizen. Von meiner Begleitung erhoffe ich mir folgende Unterstützung:

Geburtsplan. Begleiter. Eigene Notizen. Von meiner Begleitung erhoffe ich mir folgende Unterstützung: Bitte beachten Sie: Der Geburtsplan soll Ihnen während der Geburtsvorbereitung helfen, sich über Ihre eigenen Wünsche klarzuwerden und Ihren Partner oder andere Begleitpersonen darüber zu informieren.

Mehr

werdende Eltern 1. bis 4. Freitag im Monat, 18.00 Uhr Personal-Cafeteria im Diakonie Krankenhaus kreuznacher diakonie, Ringstrasse 64

werdende Eltern 1. bis 4. Freitag im Monat, 18.00 Uhr Personal-Cafeteria im Diakonie Krankenhaus kreuznacher diakonie, Ringstrasse 64 Kursangebote der Elternschule (Aktueller Stand vom 10.08.2015) Vor der Geburt Informationsabende für werdende Eltern werdende Eltern 1. bis 4. Freitag im Monat, 18.00 Uhr Personal-Cafeteria im Diakonie

Mehr

Frühchen-Eltern-Info

Frühchen-Eltern-Info Frühchen-Eltern-Info Liebe Eltern, ihr Kind ist zu früh oder krank zur Welt gekommen und muss deswegen auf einer Station der Kinderklinik betreut werden. Wir sind bemüht, Ihnen die für Sie notwendigen

Mehr

Hygiene, Mikrobiologie und Ernährungslehre für Pflegeberufe

Hygiene, Mikrobiologie und Ernährungslehre für Pflegeberufe Reihe, KRANKHEITSLEHRE Hygiene, ikrobiologie und Ernährungslehre für Pflegeberufe Bearbeitet von artin Beutel, Herbert Hof, Gundolf Keil, Ulrich F. Klein, Uwe Liebert, Stefan Schubert, Christian Jassoy,

Mehr

PERSÖNLICHE SAUBERKEIT DER SCHLÜSSEL ZUR HYGIENE

PERSÖNLICHE SAUBERKEIT DER SCHLÜSSEL ZUR HYGIENE 1 M e r k b l a t t - L e i t l i n i e n N r. 1 PERSÖNLICHE HYGIENE UNMITTELBAR VOR ARBEITSBEGINN UND NACH WC-BENÜTZUNG, NACH DEM ANFASSEN VERSCHMUTZTER GEGENSTÄNDE KÖRPER UND HAARPFLEGE Händewaschen,

Mehr

Sicherer Schlaf für mein Baby

Sicherer Schlaf für mein Baby Sicherer Schlaf für mein Baby Kleine Kinder schlafen viel, je nach Alter bis zu 20 Stunden pro Tag. Nachts, aber auch tagsüber, zuhause wie unterwegs. Damit Ihr Kind sicher und gesund schläft, haben wir

Mehr

Informationen zu MRSA für Patienten und Angehörige Stand: Juli 2013

Informationen zu MRSA für Patienten und Angehörige Stand: Juli 2013 Informationen zu MRSA für Patienten und Angehörige Stand: Juli 2013 1. Allgemeine Informationen zu MRSA Eigenschaften von Staphylococcus aureus Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, welches

Mehr

PEG-Fibel. Informationen und Pflegetipps für PatientInnen und ihre Angehörigen

PEG-Fibel. Informationen und Pflegetipps für PatientInnen und ihre Angehörigen PEG-Fibel Informationen und Pflegetipps für PatientInnen und ihre Angehörigen Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient! Sie, bzw. Ihr/e Angehörige/r haben, in unserem Krankenhaus eine PEG- Sonde (perkutane

Mehr

Elternschule. Säuglingspflegeabend Babymassage Mutter-Kind-Gruppe Stillberatung Baby- und Kleinkinderschwimmen Schwangerenschwimmen

Elternschule. Säuglingspflegeabend Babymassage Mutter-Kind-Gruppe Stillberatung Baby- und Kleinkinderschwimmen Schwangerenschwimmen Marienhospital Ankum-Bersenbrück Elternschule Angebote rund um Ihren Säugling Säuglingspflegeabend Babymassage Mutter-Kind-Gruppe Stillberatung Baby- und Kleinkinderschwimmen Schwangerenschwimmen Säuglingspflegeabend

Mehr

Tork Hygiene TM. Richtige Hygiene hilft Krankheiten vorzubeugen. Ihre Gesundheit liegt in Ihren Händen!

Tork Hygiene TM. Richtige Hygiene hilft Krankheiten vorzubeugen. Ihre Gesundheit liegt in Ihren Händen! Tork Hygiene TM * Richtige Hygiene hilft Krankheiten vorzubeugen Ihre Gesundheit liegt in Ihren Händen! Richtige Händehygiene ist wichtig Eine gute Händehygiene fördert Ihre Gesundheit, ganz gleich ob

Mehr

Benachrichtigen und Begleiter

Benachrichtigen und Begleiter Persönlicher Geburtsplan von: Es geht los! benachrichtigen: Benachrichtigen und Begleiter meinen Partner meine Freundin meine Hebamme meine Doula Name, Telefonnummer Ich möchte, dass bei der Geburt folgende

Mehr

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Gesundheitsamt (Lkr/Stadt) Amtsarzt Regierungsbezirk Datum der Begehung Name des Krankenhauses/ Name der Einrichtung Krankenhausplannummer

Mehr

Allgemeine Unterweisung

Allgemeine Unterweisung Universitätsklinikum Tübingen Allgemeine Unterweisung Händehygiene Hautschutzplan - Handschuhplan Arbeitssicherheit und Umweltmanagement Umwelt- und Krankenhaushygiene Betriebs- und Personalärztlicher

Mehr

Abteilung für Krankenhaushygiene Informationen für Patienten und Besucher

Abteilung für Krankenhaushygiene Informationen für Patienten und Besucher Abteilung für Krankenhaushygiene Informationen für Patienten und Besucher 2 Abteilung für Krankenhaushygiene Abteilung für Krankenhaushygiene 3 Liebe Patientinnen und Patienten! Ohne Keime wäre menschliches

Mehr

Noroviren. Barbara Klesse Hygieneforum Zentralschweiz März 2007

Noroviren. Barbara Klesse Hygieneforum Zentralschweiz März 2007 Noroviren Barbara Klesse Hygieneforum Zentralschweiz März 2007 Wissenswertes I Verursachen weltweit Gastroenteritiden (Brechdurchfall) Häufigste Erregergruppe bei virusbedingten Magen-Darmerkrankungen

Mehr

Wie handhabe ich meine Kontaktlinsen?

Wie handhabe ich meine Kontaktlinsen? Wie handhabe ich meine Kontaktlinsen? Wichtigste Handlung! Hygiene und Sauberkeit sind ganz wichtige Faktoren für die Verträglichkeit von Kontaktlinsen. Vor jedem Berühren der Kontaktlinsen - Hände unbedingt

Mehr

Häusliche Pflege bei Ansteckungsgefahr

Häusliche Pflege bei Ansteckungsgefahr Händewaschen Händedesinfektion Schutzmaske anziehen Hilfsmittel Wechseln der Bettwäsche beim belegten Bett Handschuhe ausziehen Einbinden der Beine Händewaschen Die Hände sind vor Beginn jeder Tätigkeit,

Mehr

VORANSICHT. Besser Vorbeugen als Nachsorgen. Gesunderhaltung von Mitarbeitern

VORANSICHT. Besser Vorbeugen als Nachsorgen. Gesunderhaltung von Mitarbeitern Gesunderhaltung von Mitarbeitern Besser Vorbeugen als Nachsorgen Christa Anna Fischer c.fischer@koelner-haushaltsberatung.de Der Beitrag informiert, wie Sie in Ihrer Einrichtung praxisnah Gesundheitsförderung

Mehr

Richtlinien für die betriebliche Vorbereitung bei einer Grippepandemie

Richtlinien für die betriebliche Vorbereitung bei einer Grippepandemie Richtlinien für die betriebliche Vorbereitung bei einer Grippepandemie Schweizerischer Podologen-Verband SPV Telefon 041 926 07 61 E-Mail sekretariat@podologie.ch Stadthof, Bahnhofstrasse 7B, 6210 Sursee

Mehr

Elternfragebogen. Personalien. Name des Kindes: Geburtsdatum: Name der Eltern: Adresse: Telefon privat: Telefon dienstlich: Handy: Email:

Elternfragebogen. Personalien. Name des Kindes: Geburtsdatum: Name der Eltern: Adresse: Telefon privat: Telefon dienstlich: Handy: Email: Personalien Name des Kindes: Geburtsdatum: Name der Eltern: Adresse: Telefon privat: Telefon dienstlich: Handy: Email: Eine weitere Bezugsperson, die im Notfall angerufen werden kann: Name: Telefon: Wird

Mehr

Fieber, Schnupfen, Husten und Co.

Fieber, Schnupfen, Husten und Co. Fieber, Schnupfen, Husten und Co. Was verschafft unserem Säugling Linderung bei seiner kleinen Schnupfennase Dass Babys im ersten Lebenshalbjahr schnorchelartige Atemgeräusche von sich geben, die Eltern

Mehr

Stillinformationen für schwangere Frauen

Stillinformationen für schwangere Frauen Liebe werdende Mutter, liebe werdende Eltern Wir möchten Sie gerne mit dem Stillen vertraut machen, auch wenn Sie noch nicht Ihr Baby im Arm halten. Wenn Sie bei uns in der Annaklinik stationär sind, geben

Mehr

Hygieneforum Brilon. Was ist Basishygiene?

Hygieneforum Brilon. Was ist Basishygiene? Hygieneforum Brilon Was ist Basishygiene? Reinhard Berkemeier Hygienefachkraft Hybeta GmbH Mehr wissen. Weiter denken. Definition der Basishygiene Welche Punkte / Maßnahmen gehören zur Basishygiene? Händehygiene

Mehr

Klinisches Institut für Krankenhaushygiene

Klinisches Institut für Krankenhaushygiene Klinisches Institut für Krankenhaushygiene ALLGEMEINES KRANKENHAUS DER STADT WIEN Säuglingsernährung gültig ab: 22.08.2012 Version 02 Seite 1 von 5 1 GELTUNGSBEREICH UND ZWECK Diese Hygienerichtlinie hat

Mehr

Ein aufregendes Jahr liegt vor Ihnen. Ihr Baby entwickelt sich ständig. Jeden Tag gibt es etwas Neues. Und auch Sie entwickeln sich.

Ein aufregendes Jahr liegt vor Ihnen. Ihr Baby entwickelt sich ständig. Jeden Tag gibt es etwas Neues. Und auch Sie entwickeln sich. ANE Elternbriefe Arbeitskreis Neue Erziehung e. V. in Leichter Sprache 1 Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Baby! Endlich ist Ihr Baby da. Ein aufregendes Jahr liegt vor Ihnen. Ihr Baby entwickelt sich ständig.

Mehr

Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen auch in der Prophylaxe

Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen auch in der Prophylaxe Hygiene/Gesundheit: Notwendigkeit von Desinfektionsmaßnahmen auch in der Prophylaxe Cornelia Wegemund Desinfektions- und Reinigungsmittel IHO-Mitglied Hygieneschulung Pflege 1 Warum Hygiene? Warum Desinfektion?

Mehr

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas Eltern-Broschüre Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern Katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Münster

Mehr

FACHRICHTLINIE Nr. 10. HYGIENE im OP

FACHRICHTLINIE Nr. 10. HYGIENE im OP HYGIENE im OP Einleitung Die progrediente Entwicklung der operativen Medizin ermöglicht immer schwierigere, aufwendigere und länger andauernde Operationen bei zunehmend multimorbiden Patienten. Das hiermit

Mehr

Praxisinformationen. Nephrologische. diabetologische

Praxisinformationen. Nephrologische. diabetologische Nephrologische Mitarbeiterfortbildungund Hygiene 5. April 2016 Selbstschutz Bei jedem Einsatz gilt: Ich muss zunächst an den Selbstschutz denken - Nephrologische Nur wenn ich und sicher und für mich gefahrlos

Mehr

Händehygiene gültig ab: 14.04.2014 Version 02 Seite 1 von 7

Händehygiene gültig ab: 14.04.2014 Version 02 Seite 1 von 7 Univ. Klinik für Krankenhaushygiene und Infektionskontrolle ALLGEMEINES KRANKENHAUS DER STADT WIEN HYGIENERICHTLINIE gültig ab: 14.04.2014 Version 02 Seite 1 von 7 Abbildung: My 5 Moments of Hand Hygiene

Mehr

Elterninformation. Station Eckstein

Elterninformation. Station Eckstein Elterninformation Station Eckstein Liebe Eltern, Ihr Kind wurde soeben auf unserer Intensivstation im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg aufgenommen. Es braucht in dieser

Mehr

Gutachten. Labor Analysen. Berichte. ärztliche Bestätigungen

Gutachten. Labor Analysen. Berichte. ärztliche Bestätigungen Gutachten Labor Analysen Berichte ärztliche Bestätigungen Institut für Med. Mikrobiologie, Immunologie und Krankenhaushygiene mit Blutdepot Chefarzt: Prof. Dr. P. Emmerling Akademisches

Mehr

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 2/ H1N1 2009 H1N1-Grippe 2009 (manchmal als Schweinegrippe bezeichnet) ist ein neuartiger Grippevirus, der sich weltweit unter Menschen ausbreitet. Da sich dieser Virus stark

Mehr

Wann sollte man seine Hände waschen?

Wann sollte man seine Hände waschen? Wann sollte man seine Hände waschen? 1 Kreuze die Situationen an, in denen Du Deine Hände waschen solltest, und erkläre warum. Vor dem Essen Nach dem Toilettenbesuch Nach dem Spielen draußen Fallen Dir

Mehr

Vereinbarung über eine gute gesetzliche Betreuung

Vereinbarung über eine gute gesetzliche Betreuung Vereinbarung über eine gute gesetzliche Betreuung Kurze Information vorab: In diesem Text steht immer: die Betreuerin. Aber natürlich gibt es auch Männer als Betreuer. Deshalb gibt es den gleichen Text

Mehr

Ihr Benutzerhandbuch MEDION MD

Ihr Benutzerhandbuch MEDION MD Lesen Sie die Empfehlungen in der Anleitung, dem technischen Handbuch oder der Installationsanleitung für MEDION MD 11917. Hier finden Sie die Antworten auf alle Ihre Fragen über die MEDION MD 11917 in

Mehr

Handhabung Joker Linse

Handhabung Joker Linse Handhabung Joker Linse Handhabungshinweise zur Joker Linse Für die richtige Handhabung von weichen Kontaktlinsen (Joker Linse) ist es wichtig die nachfolgenden Hinweise zu befolgen. Die Vorgaben beinhalten

Mehr

Impfen von gestillten Frühgeborenen was ist wann nötig?

Impfen von gestillten Frühgeborenen was ist wann nötig? Impfen von gestillten Frühgeborenen was ist wann nötig? Dr. A. Bigl, Neonatologie, Unikinderklinik Leipzig Empfehlungen STIKO: Frühgeborene sollten unabhängig von ihrem Reifealter und ihrem aktuellen Gewicht

Mehr

Hygienemaßnahmen aus der Sicht eines Mikroorganismus

Hygienemaßnahmen aus der Sicht eines Mikroorganismus Hygienemaßnahmen aus der Sicht eines Mikroorganismus Warum sich Mikroorganismen nicht an Gesetze halten oder wie Mikroorganismen ticken oder warum reinigen allein nicht ausreicht. Hygiene Unter Hygiene

Mehr

Hatten Sie vor dieser Katze schon andere Katzen, wenn ja, wie viele und welche?

Hatten Sie vor dieser Katze schon andere Katzen, wenn ja, wie viele und welche? Lieber Katzenbesitzer, wenn Sie mir diesen Fragebogen ausfüllen und mir vor unserem vereinbarten Termin übermitteln, kann ich mir schon im Vorfeld, ein Bild über die Lebensumstände Ihres/Ihrer Tieres/Tiere

Mehr

Wäsche im Krankenhaus

Wäsche im Krankenhaus Wäsche im Krankenhaus Hygienerichtlinie zum Umgang mit Krankenhauswäsche Infektionsübertragungen durch Krankenhauswäsche sind bei normaler Verwendung extrem selten, aber nicht auszuschließen. Daher wird

Mehr

Anhang A: Persönliche Hygienemassnahmen Inhaltsverzeichnis

Anhang A: Persönliche Hygienemassnahmen Inhaltsverzeichnis Anhang A: Persönliche Hygienemassnahmen Inhaltsverzeichnis Individuelle Hygienemassnahmen... 2 Händewaschen:... 3 Schnäuzen, Niesen, Spucken, Husten... 4 Verhaltensregeln in der Öffentlichkeit... 4 Masken

Mehr

Fragebogen. Zur Aufnahme in die Kinderkrippe KiKri der Deutschen Schule Santa Cruz. War das Kind vorher in einer anderen Kinderkrippe?

Fragebogen. Zur Aufnahme in die Kinderkrippe KiKri der Deutschen Schule Santa Cruz. War das Kind vorher in einer anderen Kinderkrippe? Fragebogen Zur Aufnahme in die Kinderkrippe KiKri der Deutschen Schule Santa Cruz ANGABEN ZUM KIND Vor- und Nachname des Kindes Geburtsdatum Nationalität Geburtsort Bei wem lebt das Kind War das Kind vorher

Mehr

Handbuch HACCP Hygiene

Handbuch HACCP Hygiene foodpilot Gesamtdokumentation Handbuch HACCP Hygiene Seniorenresidenz Offenbach GmbH Lilistr. 14-18 63067 Offenbach foodpilot Handbuch HACCP Hygiene Inhaltsverzeichnis 1. Besuchercafe Hygiene 2. Dessertamt

Mehr