Elternrat. 5. April 16 Vorgehen bei gewaltorientierten Vorfällen

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1 Elternrat 5. April 16 Vorgehen bei gewaltorientierten Vorfällen Auftrag der Schule Ziel der Interventionen Mögliche Vorgehensweisen Zufriedenheit der Eltern (Erfahrungen von bis)

2 Auftrag der Schule Erziehung Vorgehen bei (gewaltorientierten) Vorfällen Der Erziehungs- und der Bildungsauftrag werden im Unterricht nicht getrennt, sondern beide Ziele werden bewusst gemeinsam angestrebt. Erzieherische Ziele sind dabei die Entfaltung einer lebensbejahenden und selbständigen Persönlichkeit und die Gemeinschaftsfähigkeit des Individuums, das nicht nur Verantwortung für sich, sondern auch für seine Mitmenschen und für die Natur trägt und entsprechend handelt. (Lehrplan Volksschule Kanton Zürich, S. 18, Ausgabe 2010)

3 Ausganslage / Auftrag Lernen Neue Autorität Erziehungsauftrag Lebensbejahende selbständige gemeinschaftsfähige Persönlichkeiten Faktoren Erfolg, Sinnhaftigkeit, Freude Schulerfolg - Beruf Selbstwirksamkeit Gefühl der Zugehörigkeit und der Mitverantwortung Empathie und Beziehungsfähigkeit Respektieren der Regeln und der kulturellen Werte Selbstbewusstsein Urteils- und Kritikfähigkeit Wertehaltung Günstige Voraussetzung für diese Entwicklung Erfolgserlebnisse Lernmöglichkeiten Lernfelder Schutz, Orientierung Modelle & Vorbilder Einbindung & Partizipation an der Gemeinschaft Motivation Positive (Lern-) Erfahrungen Selbststeuerung Begleitung Anleitung Führung Erziehung Reflexionsmöglichkeiten & Feedback

4 Wir handeln auf Grund unseres Auftrages: Erziehung / Schulklima / Verantwortung Polizei / Justiz Wir handeln auf die Situation bezogen gemäss unserer Einschätzung. Wir orientieren uns am Konzept Neue Autorität.

5 Ziel bei Interventionen Schutz: Schulklima: Lernen: Stopp, das muss aufhören Angstfreies Lernen / Schule für alle Reflexion / Wiedergutmachung

6 Vorfall wird gemeldet (Schüler, Eltern, Pausenaufsicht, andere SuS..) Beobachtung LP / Hort Sich ein Bild machen Austausch Lehrpersonen ev. Hort ev. Schulleitung ev. SSA - Einschätzung / Beobachtungen der einzelnen - Weiteres Vorgehen Möglichkeiten: Gespräch mit «Opfern» / «Klägern» Gespräche mit «Tätern» - Vorfall schriftlich dokumentieren lassen - (Parallel-) Interviews Gespräche mit Beobachtern - Thema im Klassenrat - Interviews Bei hoher Eskalationsstufe: Zwischeninformation an Eltern

7 Austausch Lehrpersonen ev. Hort ev. Schulleitung ev. SSA - Auswertung der Informationen - Weiteres Vorgehen Intervention Gespräch Schüler mit Schulleitung, SSA, LP, HL Wie würde es dir gehen, wenn du (Empathie) Mehrere Personen gegen eine Person (Fair Play) Bei hoher Eskalationsstufe: Zwischeninformation an Eltern Weitermachen, wenn jemand bereits auf dem Boden liegt (Fair Play) Kicken, wenn jemand auf dem Boden liegt (Gefahr! / Fair Play) Mitmachen Zuschauen Intervenieren (es gibt verschiedene Rollen) Persönliches Verhalten im Zusammenhang mit dem Schulkodex (Ich trage Sorge zu den anderen / Einfühlungsvermögen / Respekt / Verantwortung)

8 Wiedergutmachung Ideen sammeln in der Gruppe / Klasse Coaching durch SSA oder SL Wiedergutmachung durchführen Möglichkeiten: Entschuldigung schreiben Znüni bringen Hinweis: Wiedergutmachungskartei Bei hoher Eskalationsstufe: Zwischeninformation an Eltern

9 Fall abschliessen Wiedergutmachung überprüfen Gespräch mit «Opfer» - Ist es so in Ordnung? - Angst? - Absicherung: Meldung bei Wiederholung Mitteilung an «Täter» «Es ist jetzt so in Ordnung.» Bei hoher Eskalationsstufe: Information an Eltern Elterninformation «Täter» (ev. bereits während Intervention) Vorfall / Intervention / Fall abgeschlossen

10 «Eskalationsstufe»* hängt ab von *Eskalationsstufen Einschätzung zum Vorfall LP / HL Wiederholungsfälle SL wenn abteilungsübergreifend (Sek. PS) Erfahrung LP / HL Information oder Beizug SL Elterninformation Beizug der Eltern Information KSP Beizug Gewaltpräventionsstelle Beizug Polizei

11 Reaktionen / Zufriedenheit der Eltern Vorfall Intervention Schule «Täter» & «Opfer» Reaktionen seitens Eltern «Täter» & «Opfer» Es kommt immer wieder vor, dass die Eltern sowohl der «Täter» als auch der «Opfer» betreffend dieselbe Intervention unzufrieden sind (siehe nächste Folie). Danke für die Information. Danke für die Unterstützung.

12 «Täter» Reaktionen seitens Eltern «Opfer» o Die Intervention ist übertrieben o Die Kinder können das selber lösen o Die Intervention ist nicht gerecht ( Verhalten Opfer / andere auch ) Die Sanktion ist nicht ausreichend!?was sollen wir als Schule tun?

13 ? Was sollen wir als Schule tun? Neutral bei unserer Haltung / bei unserem Vorgehen bleiben. Heisst: Nicht beeinflussen lassen von Forderungen / Erwartungen seitens Eltern («Täter»- oder «Opfer»-Eltern) Denn nur unsere Haltung, unser Vorgehen können wir auch vertreten. Uns orientieren an unseren Aufgaben Erziehung Sorgen für ein gutes Schulklima

14 Fälle mit hoher Eskalationsstufe Mobbing Cybermobbing Körperverletzung (vor allem, wenn mehrere Schüler vorgehen gegen einen Einzelnen)

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