Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten

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1 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-1 C 3 1. Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten Inhaltsverzeichnis Inhalt Seite Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung 2 Richtlinien zur ewertung von Kontakten mit eispielen aus der Praxis 3 17 Kontakte beim Wurf 3 Kontakte nach dem Wurf Heftige Kontakte nach dem Wurf 4.2 Relativ leichte Kontakte nach dem Wurf 4 6 C Kontakte vor dem Wurf 7-9 C.1 "remsen in den Verteidiger" / "remsen in den ngreifer" 7 C.2 Korblegeraktionen 7-8 C.3 Wurfschirm 8 D Verteidigung eines Spielers ohne all eispiele zum Versuch, einen freien Platz auf dem Feld zu besetzen 9-10 und zum Hereinschneiden in die ahn des Gegenspielers D.5 Kontakte bei schnellem Nebeneinanderherfahren 11 D.6 Kurzes Zurückziehen des Verteidigers beim 1 gegen 1 11 E.1 bis E.4 Verteidigung eines Spielers mit all E.5 Kontakte am allbesitzer durch einen Verteidiger in der Nähe von Mittel-, Seiten- oder Grundlinie F.1 Kontakte beim lock 15 F.2 Fouls durch den Verteidiger beim Lösen des ngreifers aus dem lock 16 G Zunehmende Härte im Spiel G3 Stop the clock Das Vorteil Nachteil Prinzip Referat von Norbert Kucera, Präsident der Technischen Kommission der IWF World Vorteil - Nachteil 18.2 Vorteil Nachteil bei Kontakten 18.3 Klassifizierung / Punktesystem 20.4 Kontaktverursachung mit Nachteil für den Verursacher 21.5 Vorteil Nachteil bei Regelübertretungen 21.1 Foulbelastung der Spieler 22.2 esondere Situationen 22.3 Unsportliches Verhalten Vorteil - Nachteil / NO-CLL Referat von Norbert Kucera, Präsident der Technischen Kommission der IWF World 23 24

2 C 3-2 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch Einleitung: Seitdem 1998 das "Vorteil Nachteil Prinzip" als fundamentale Richtschnur des Schiedsrichterns in das Regelwerk (rt. 47.3) aufgenommen wurde, kommt es auf dem Spielfeld bei der ewertung von Kontakten und bei der uslegung von Vorteil-Nachteil immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den Spielern und Trainern einerseits und den Schiedsrichtern andererseits. Nicht wenige Spieler / Trainer möchten möglichst jeden vom Gegenspieler verursachten Kontakt als Foul gewertet und entsprechend geahndet haben, obwohl die Zeit des "körperlosen" Spiels längst der Vergangenheit angehört. In den Jahren 2000 bis 2010 hat die SRK mehrfach zu den Themen Verantwortung bei Kontakten Foul oder zu vernachlässigender Kontakt Vorteil - Nachteil / NO-CLL im Fachbereichsorgan "KTUELL" und auf der Homepage des F R Stellung genommen. Der hier vorliegende Teil C 3 des R - Handbuchs mit dem Titel "Vorteil-Nachteil / Verantwortung bei Kontakten" enthält die überarbeitete Fassung der "Richtlinien zur ewertung von Kontakten mit eispielen aus der Praxis" und zwei Referate von Norbert Kucera, Präsident der TC der IWF World, zu den Themen Vorteil / Nachteil und NO Call, die er auf den L-SR-Fortbildungen in den Jahren 2001 und 2007 gehalten hat. Sie haben bis zum heutigen Tag nichts von ihrer ktualität verloren. Wachtberg, den Werner Otto, SR-Referent im F R

3 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C Richtlinien zur ewertung von Kontakten mit eispielen aus der Praxis Im Folgenden werden Spielsituationen und ktionen dargestellt, in denen die Verantwortlichkeit für das Entstehen von Kontakten erläutert wird. Die Kontakte selbst werden von den Schiedsrichtern häufig unterschiedlich bewertet, und zwar abhängig von der Einschätzung der Intensität des Kontaktes und von der erücksichtigung des Vorteil / Nachteil Prinzips in jedem einzelnen Fall. Ein wichtiger Faktor für Spieler und Schiedsrichter ist dabei auch das emühen darum, den Spielfluss nicht unnötig zu unterbrechen. Viele Spieler sind durchaus bereit, auch relativ heftige Kontakte hinzunehmen, ohne dass die SR ein Foul pfeifen, wenn ihnen / ihrer Mannschaft aus dem Kontakt kein Nachteil bzw. dem für den Kontakt Verantwortlichen und dessen Mannschaft kein Vorteil entsteht. Kontakte beim Wurf Definition des Werfers: Während der gesamten Korbwurfaktion hat ein Spieler den Status eines Werfers. Die Korbwurfaktion endet erst, wenn der all die Hand des Werfers verlassen hat und die Wurfbewegung der Hand abgeschlossen ist..1 Der Verteidiger berührt beim bwehrversuch die Wurfhand des Werfers. ei diesem Kontakt handelt es sich um ein Foul von, da (auch eine leichte) erührung der Wurfhand dem Werfer einen Nachteil bringt..2 ei der Verteidigung eines Werfers kommt es häufig vor, dass der Verteidiger seine Hand an den Wurfarm des Werfers legt und sie permanent dort belässt. Da dieser Kontakt erhebliche uswirkungen auf den Wurf von hat, handelt es sich um ein Foul von..3 Der Werfer wird während des Wurfs vom Verteidiger leicht nach hinten geschoben oder zur Seite gedreht. Dieser Kontakt führt zu deutlichen Nachteilen für den Werfer, also ist der Kontakt als Foul von zu ahnden..4 Der Verteidiger fährt beim Korbleger hinter dem Werfer her. Während der Wurfbewegung schiebt den Werfer von hinten am Rollstuhl leicht an. Dieser Kontakt hat deutliche uswirkungen auf den Wurf von und ist als Foul von zu ahnden..5 Der ngreifer führt im Zylinder (Raum über dem gesamten Rollstuhl) seines Verteidigers einen Unterhandwurf aus. Dabei kommt es zum Kontakt mit den nach oben gehaltenen Händen bzw. rmen des Verteidigers. Für diesen Kontakt ist verantwortlich. Es handelt es sich hierbei nicht um ein Foul des Verteidigers..6 Fährt der ngreifer beim Wurf heftig auf den Verteidiger auf, so ist auf Foul gegen zu entscheiden..7 Fährt der ngreifer beim Korbwurf Wurf leicht auf den Verteidiger auf, ist dieser Kontakt nicht als Foul zu ahnden. egeht jedoch beim Wurf ein Lifting, so ist auf TF gegen zu entscheiden.

4 C 3-4 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch Kontakte nach dem Wurf.1 Heftige Kontakte nach dem Wurf.1 Fährt der ngreifer unmittelbar nach dem Wurf heftig auf den Verteidiger auf, so ist auf Foul von zu entscheiden, auch dann, wenn noch versucht hat, zu bremsen..2 Relativ leichte Kontakte nach dem Wurf.2.1 Der Werfer fährt unmittelbar nach dem Wurf relativ leicht auf den stehenden Verteidiger auf. (mit all) oder (mit all) Da der Verteidiger steht, ist für den Kontakt verantwortlich. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL..2.2 Während der Wurfaktion von bewegt sich der Verteidiger auf den fahrenden Werfer zu. Es entsteht ein relativ leichter Kontakt zwischen beiden Rollstühlen nach bschluss der Wurfbewegung von. (mit all) oder (mit all) Da auf den Werfer zufährt, trägt die Verantwortung für den Kontakt. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL..2.3 wirft auf den Korb, nach bschluss des Wurfs erfolgt ein relativ leichter Kontakt mit. (mit all) war zuerst an der Stelle, hatte die ahn von vollständig besetzt und hatte damit dem ngreifer genügend Zeit zum remsen oder usweichen gelassen. ist für den Kontakt verantwortlich. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL.

5 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C In der Vorwärtsbewegung wirft ngreifer auf den Korb, nach bschluss des Wurfs erfolgt ein relativ leichter Kontakt mit Verteidiger. (mit all) war zuerst an der Stelle, hatte aber die ahn von nicht vollständig besetzt. Die Tatsache, dass der Kontakt in der Mitte des Rollstuhls (vor dem großen Rad) von stattfindet, lässt darauf schließen, dass der Verteidiger dem ngreifer nicht genügend Zeit gegeben hat, um auszuweichen oder zu bremsen. Daher ist für den Kontakt verantwortlich. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL..2.5 ngreifer wirft auf den Korb, nach bschluss des Wurfs erfolgt ein relativ leichter Kontakt mit Verteidiger. (mit all) war zuerst an der Stelle, hatte aber die ahn von nicht vollständig besetzt. Der Kontakt erfolgt hinter der chse der großen Räder. Daher muss man davon ausgehen, dass der ngreifer genügend Zeit hatte, um auszuweichen oder zu bremsen. lso ist für den Kontakt verantwortlich. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL..2.6 ngreifer wirft auf den Korb, nach bschluss des Wurfs erfolgt ein relativ leichter Kontakt mit Verteidiger. (mit all) war zuerst an der Stelle, hatte die ahn von vollständig besetzt und damit eine legale Verteidigungsposition in der ahn von eingenommen.

6 C 3-6 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch Es ist davon auszugehen, dass hatte genügend Zeit hatte, um zu bremsen oder auszuweichen. lso ist für den Kontakt verantwortlich. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL..2.7 Der Verteidiger hat rechtzeitig eine feste Position eingenommen, die sich teilweise in der ahn des auf den Korb zufahrenden Werfers befindet. (mit all) Unmittelbar nach dem Wurf verursacht der Werfer einen relativ leichten Kontakt mit dem Rollstuhl von, indem er seitlich gegen die Fußrasten des stehenden Verteidigers fährt. hat zwar die ahn des Werfers nicht vollständig besetzt, hatte aber rechtzeitig eine feste Position eingenommen. Rechtzeitig bedeutet, dass die Möglichkeit hatte, auszuweichen oder zu bremsen. Daher ist für den Kontakt verantwortlich. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL..2.8 Der Verteidiger hat rechtzeitig eine feste Position eingenommen, die sich teilweise in der ahn des auf den Korb zufahrenden Werfers befindet. Kurz vor dem Wurf von dreht sich der Verteidiger mit einem kurzen Schub am rechten Greifreifen aus seiner festen Position auf den fahrenden Werfer zu. Unmittelbar nach bschluss des Wurfs entsteht ein relativ leichter Kontakt mit dem Rollstuhl des Verteidigers. (mit all) Für den entstehenden Kontakt ist verantwortlich, da er dem Werfer nicht genügend Zeit gelassen hat, um zu bremsen oder auszuweichen. Entsteht ein Nachteil für, so ist auf Foul gegen zu entscheiden. Entsteht kein Nachteil für, so handelt es sich um einen NO CLL.

7 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-7 C Kontakte vor dem Wurf C.1 "remsen in den Verteidiger" / "remsen in den ngreifer" C.1.1 ngreifer (mit all) und Verteidiger fahren parallel zum Korb. Um zum Stopp und dann zum Wurf zu kommen, bremst der ngreifer seinen Rollstuhl mit einer Hand am Innenrad ab und dreht dadurch in den Rollstuhl des Verteidigers. Der ngreifer ist für den Kontakt verantwortlich. a) bei heftigem Kontakt Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Vorteil für Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für NO CLL C.1.2 Wenn in der gleichen Situation der Verteidiger einen solchen Kontakt aufnimmt, ist er für diesen Kontakt verantwortlich. Die SR werden ein Foul gegen verhängen, weil dem ngreifer daraus einen Nachteil erwächst. (mit all) C.2 Korblegeraktionen C.2.1 ngreifer (mit all) und Verteidiger fahren am Zonenrand parallel nebeneinander zum Korb, der Verteidiger hat die Innenposition, der ngreifer fährt außen. Der Verteidiger befindet sich vor dem ngreifer oder ist auf gleicher Höhe mit ihm.

8 C 3-8 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch Während geradeaus weiterfährt, zieht der ngreifer, um eine günstige Position zum Korbwurf zu erlangen, in den Verteidiger hinein ("remsen in den Verteidiger"). a) bei heftigem Kontakt Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Vorteil für Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für NO CLL C.2.2 Der ngreifer (mit all) und der Verteidiger fahren in parallelen ahnen nebeneinander her, der ngreifer mit dem Ziel, zum Korb zu ziehen, der Verteidiger mit dem Ziel, ihn daran zu hindern. Hier spielt das Prinzip des regelgerechten Kreuzens (s. rtikel 33.6) eine wesentliche Rolle. Erst wenn sich die chse der großen Räder von vor den Fußrasten / vor dem vordersten Punkt des Rammbügels von befindet, darf allmählich in die ahn von hereinschneiden. Dabei muss dem Gegenspieler hinreichend Raum und Zeit gewähren, um Kontakt zu vermeiden. Er darf also nicht plötzlich beispielsweise in einem 45 - Grad - Winkel in die ahn des Verteidigers hineinziehen. Wenn regelgerecht in die ahn von hineinzieht, dann muss seine Richtung ändern, wenn er ein Foul vermeiden will. Fährt der Verteidiger geradeaus weiter und es kommt dann zum Kontakt, handelt es sich um ein Foul von. C.3 Wurfschirm Verteidiger 1 und 2 ngreifer 1(Wurfschirm) Werfer Der Verteidiger 1 versucht, um den (einen Wurfschirm stellenden) ngreifer 1 herum in eine Verteidigungsposition gegenüber dem Werfer 2 zu gelangen. Kommt es dabei zum Kontakt zwischen 1 und 1, so ist genau darauf zu achten, ob der Kontaktverursacher der Verteidiger 1 oder der den Schirm stellende ngreifer 1 ist. ehält 1 lediglich seine Position bei, handelt es sich i.d.r. um einen NO-CLL. Geht ein oft nur kurzes Klemmen aktiv von 1 aus, ist auf Foul von 1 zu entscheiden.

9 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-9 D Verteidigung eines Spielers ohne all D.1 Fahren zwei Gegenspieler (beide ohne all) geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu, so ist der Spieler für einen Kontakt verantwortlich, der diesen Platz zuletzt erreicht. Siehe rt (1. bsatz, 2. Raute) der R-Regeln: "Der Verteidiger muss zuerst an der Stelle sein. Er befindet sich in einer legalen Position, wenn er den Platz früher als sein Gegenspieler erreicht." D.1.1 ngreifer (ohne all) und Verteidiger fahren in zueinander senkrechten ahnen geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu. Da die Stelle zuerst erreicht hat, ist für den Kontakt verantwortlich. a) ei heftigem Kontakt: Foul von. b) ei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von. c) ei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL. D.1.2 ngreifer (ohne all) und Verteidiger fahren in diagonalen ahnen geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu. Da die Stelle zuerst erreicht hat, ist für den Kontakt verantwortlich. a) ei heftigem Kontakt: Foul von. b) ei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von. c) ei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL. D.2 Verteidiger hat auf dem Spielfeld außerhalb der ahn des fahrenden Gegenspielers (ohne all) eine feste Position eingenommen. Plötzlich bewegt sich in die ahn (remsweg) von. remsweg Der fahrende Spieler (ohne all) muss nicht damit rechnen, dass der stehende Verteidiger plötzlich in seine ahn fährt.

10 C 3-10 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch Da dem Gegenspieler nicht genügend Zeit gelassen hat, um zu bremsen oder auszuweichen (s. rt der R-Regeln), ist für den entstehenden Kontakt verantwortlich, obwohl zuerst auf dem freien Platz war. a) ei heftigem Kontakt: Foul von. b) ei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von. c) ei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL. D.3 ngreifer (ohne all) und Verteidiger befinden sich in der gleichen ahn mit lick zueinander. fährt auf zu, der in der gemeinsamen ahn eine feste Position (Position 1) eingenommen hat. Plötzlich fährt nach vorn und es kommt in Position 2 zum Kontakt mit. remsweg Position 2 Position 1 Da nicht damit rechnen muss, dass plötzlich nach vorn fährt, kann nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen. Folglich fällt die Verantwortung für diesen Kontakt zu. a) ei heftigem Kontakt: Foul von. b) ei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von. c) ei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL. D.4 Fahren ngreifer (ohne all) und Verteidiger in parallelen ahnen nebeneinander her, und zwar in der bsicht, eine bestimmte freie Position auf dem Spielfeld zuerst zu erreichen, so gilt das Prinzip des korrekten Kreuzens (s. auch Ziffer C.2.2 (oben) und rtikel 33.6 der R-Regeln). (ohne all) Da die chse der großen Räder von vor den Fußrasten von ist, darf allmählich in die ahn von hereinschneiden. Entsteht dann ein Kontakt, so ist für den Kontakt verantwortlich. a) ei heftigem Kontakt: Foul von. b) ei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von. c) ei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL.

11 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-11 D.5 Kontaktaufnahme bei schnellem Nebeneinanderherfahren D.5.1 Wenn ngreifer und Verteidiger mit hoher Geschwindigkeit parallel nebeneinander herfahren, kommt es häufig zur Kontaktaufnahme sowohl durch den ngreifer als auch durch den Verteidiger (mit zum Teil heftigem Kontakt) (s. ild unten links). NO-CLL, wenn dabei keinem der beiden Spieler ein Nachteil entsteht. Foul des Verursachers, falls dem Gegenspieler ein Nachteil entsteht. D.5.1 D.5.2 D.5.2 nders stellt sich diese Situation dar, wenn Spieler schräg zur ahn des ngreifers fährt, parallel beidreht und sofort seitlich mit seinem Gegenspieler einen heftigen Kontakt herbeiführt, um ihn zu stoppen (s. ild rechts). In diesem Fall ist auf Foul gegen den Verteidiger zu entscheiden. D.6 Kurzes Zurückziehen des Verteidigers beim 1 gegen 1 Diese Situation ergibt sich häufig bei Pressdeckung, beim Zurückhalten eines Spielers, bei locksituationen oder beim 1 gegen 1, wenn der ngreifer in die Zone will. Nach mehreren Richtungswechseln (1.) beim 1 gegen 1 will der ngreifer hinter dem Verteidiger abdrehen (2.), um am Verteidiger vorbeizuziehen. Genau in diesem ugenblick (3.) zieht der Verteidiger seinen Rollstuhl kurz zurück in den Rollstuhl des Gegenspielers, so dass der ngreifer hängen bleibt. (Fortsetzung) D.6 (1.) ngreifer (2.) (3.) ngreifer Verteidiger ngriffsrichtung Verteidiger Es entsteht ein klarer Nachteil für den ngreifer. Der Kontakt ist als Verteidigerfoul zu ahnden.

12 C 3-12 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch E Verteidigung eines Spielers mit all E.1 Entscheidend bei der Verteidigung eines Spielers mit all ist das Prinzip von Raum und Zeit. Der Verteidiger muss dem ngreifer genügend Raum und Zeit lassen, damit er ausweichen oder bremsen kann, um Kontakt zu vermeiden (s. rt und 33.4 der R-Regeln). E.1.1 ngreifer (mit all) und der Verteidiger fahren geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu. ls es zu einem Kontakt zwischen und kommt, hat der Verteidiger die ahn von vollständig besetzt. (mit all) Daher muss man davon ausgehen, dass dem ngreifer genügend Raum und Zeit gegeben hat, damit er ausweichen oder bremsen konnte, um Kontakt zu vermeiden. lso ist für den Kontakt verantwortlich. a) bei heftigem Kontakt Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Nachtteil für Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL E.1.2 ngreifer (mit all) und der Verteidiger fahren geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu. Es kommt zu einem Kontakt zwischen und. remsweg (mit all) ls sich der Kontakt ereignet, hat der Verteidiger die ahn seines Gegenspielers nicht vollständig besetzt, jedoch hat dem ngreifer genügend Zeit und Raum gelassen (s. remsweg), um abzustoppen oder die Richtung zu ändern (s. rt der R-Regeln). lso ist für den Kontakt verantwortlich. a) bei heftigem Kontakt Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Nachtteil für Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL

13 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-13 E.2.1 ngreifer (mit all) und der Verteidiger fahren geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu. Es kommt zu einem Kontakt zwischen und. remsweg (mit all) hat die freie Stelle zuerst erreicht, aber die ahn von nicht vollständig besetzt bzw. ihm nicht genügend Zeit zum usweichen oder remsen gegeben. lso ist ist für den Kontakt verantwortlich. a) bei heftigem Kontakt: Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für NO CLL E.2.2 ngreifer (mit all) und der Verteidiger fahren geradlinig auf einen freien Platz auf dem Spielfeld zu. Es kommt zu einem Kontakt zwischen und. (mit all) hat die freie Stelle zuerst erreicht, aber die ahn von nicht vollständig besetzt. Offensichtlich hat dem ngreifer nicht genügend Zeit zum usweichen oder remsen gegeben, da der Kontakt in der Mitte des Rollstuhls von stattfindet. lso ist ist für den Kontakt verantwortlich. a) bei heftigem Kontakt: Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für NO CLL E.3 In den beiden folgenden Fällen hat der Verteidiger die ahn des ngreifers vollständig besetzt, als es zu einem Kontakt zwischen und kommt. E.3.1 war zuerst an der Stelle und hat die ahn von legal besetzt. Daher muss man davon ausgehen, dass genügend Zeit zum remsen oder usweichen hatte. lso ist ist für den Kontakt verantwortlich. (mit all) a) bei heftigem Kontakt: Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL

14 C 3-14 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch E.3.2 war zuerst an der Stelle, hat die ahn von vollständig besetzt und hat damit genügend Zeit zum remsen oder usweichen gelassen. lso ist für den Kontakt verantwortlich. remsweg (mit all) a) bei heftigem Kontakt: Foul von b) bei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL E.4 Fahren der ngreifer (mit all) und der Verteidiger in geradlinigen ahnen, die sich in einem sehr spitzen Winkel zueinander befinden, auf einen freien Platz zu, so darf der Verteidiger seine ahn beibehalten, falls er dem allbesitzer genügend Zeit gelassen hat, um auszuweichen oder zu stoppen. remsweg (mit all) hat genügend Zeit (s. remsweg von ), um auszuweichen bzw. zu stoppen. Wenn nicht stoppt oder ausweicht, ist für einen möglichen Kontakt mit verantwortlich. a) ei heftigem Kontakt: Foul von b) ei relativ leichtem Kontakt mit Nachteil für : Foul von c) bei relativ leichtem Kontakt ohne Nachteil für : NO CLL E.5 Kontakte am allbesitzer durch einen Verteidiger im ereich von Mittellinie, Seitenlinie oder Grundlinie. E.5.1 Der ngreifer nimmt in seinem Vorfeld in der Nähe der Mittellinie den all an. Während die rechte Hand am Greifreifen hat und mit der anderen Hand den all sichert, wird er von an der Fußraste angeschoben, so dass sich der Rollstuhl von mit dem anderen großen Rad ins Rückfeld dreht. Mittellinie E.5.1 Es entsteht ein klarer Nachteil für den allbesitzer, also handelt es sich um ein Foul von und nicht um ein Rückspiel von.

15 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-15 E.5.2 Eine ähnliche Situation (wie H1) ergibt sich häufig an der Seitenlinie. Der ufbauspieler (mit all) wird eng gedeckt und vom Verteidiger über die Seitenlinie ins us geschoben. E.5.2 Seitenlinie Nachteil für den ballführenden ufbauspieler, daher kein usball, sondern Foul des Verteidigers. E.5.3 Der ngreifer dribbelt entlang der Grundlinie. Der Verteidiger fährt parallel mit, nimmt seitlich Kontakt auf und drängt den ngreifer über die Grundlinie ins us. E.5.3 Grundlinie Nachteil für, daher kein usball, sondern Foul des Verteidigers. F Kontakte beim lock F.1 Der ngreifer löst sich durch Zurückfahren (1) aus dem lock und startet (2) hinter zum Korb. Der Verteidiger zieht zurück (3) (kurzer Kontakt mit ), dreht dann (4) nach rechts ab und gelangt so vor den ngreifer. (4) (1) (3) (2) (Fortsetzung) Durch den vom Verteidiger verursachten Kontakt entsteht ein erheblicher Nachteil für. Daher handelt es sich um ein Foul von.

16 C 3-16 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch F.2 Fouls durch den Verteidiger beim Lösen des ngreifers aus dem lock 2.1 ngreifer Verteidiger 2.1 der ngreifer dreht nach links ab, der Verteidiger dreht seinen Rollstuhl zur anderen Seite ab und zieht dabei kurz zurück ins Hinterrad des ngreifers der Verteidiger fährt mit den Fußrasten kurz in das Hinterrad oder (wenn kein Rammschutz vorhanden) zwischen das große und kleine Rad des Rollstuhls des abdrehenden ngreifers ("bstechen"). In beiden Situationen entsteht durch diesen Kontakt ein erheblicher Nachteil für den ngreifer, da sein Lösen aus dem lock entscheidend verzögert wird. In beiden Fällen ist ein Verteidigerfoul zu pfeifen. G Problematik der zunehmenden Härte im Spiel Rollstuhlbasketball hat im Laufe der Jahre immer mehr an Dynamik und Schnelligkeit gewonnen. Damit verbunden hat auch die Härte im Spiel erheblich zugenommen. Um vor allem in den höheren Ligen und auch international den gesteigerten nforderungen an die Spiele gerecht werden zu können, ist der dritte Schiedsrichter auf dem Feld inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Die möglichst gleichmäßige uslegung des Prinzips von Vorteil / Nachteil durch Spieler, Trainer und Schiedsrichter spielt eine entscheidende Rolle bei dem emühen, zu verhindern, dass die Härte im Spiel die durch den Geist der Regeln bestimmten Grenzen überschreitet. Dazu drei eispiele: G.1 Verteidigung gegen den Schlüsselspieler einer Mannschaft Schlüsselspieler werden (als ngreifer oder Verteidiger) meist über das ganze Feld häufig mit illegalen Mitteln (z.. durch mehrfaches kurzes Klemmen) "bekämpft" und "bearbeitet". Manche Schiedsrichter neigen dazu, diese Härte zuzulassen, da sich die Schlüsselspieler meist auf Grund ihrer körperlichen Möglichkeiten durchsetzen können und daher häufig keinen direkt erkennbaren Nachteil erleiden.

17 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-17 Dabei wird unterschätzt, dass durch diese ttacken Emotionen aufgebaut werden, die im weiteren Spielverlauf entsprechende Reaktionen der Schlüsselspieler auslösen können. Es ist wichtig, dass die SR frühzeitig diese Härte aus dem Spiel nehmen, indem z.. Klemmen im Rückfeld oder Vorfeld als Foul geahndet wird. G.2 Ständige Kontakte an einem niedrigpunktigen allbesitzer Ein niedrigpunktiger Spieler wird beim allvortrag vom Gegner mit illegalen Mitteln mehrfach leicht attackiert (kurz geklemmt, ein wenig gedreht, leicht zurückgeschoben). uch wenn der Spieler weiter im allbesitz bleibt, handelt es sich bei diesen ktionen um Fouls, da der allbesitzer immer wieder damit beschäftigt ist, sich zu stabilisieren. Dabei verstreichen u.a. wichtige Sekunden auf der Wurfuhr zum Nachteil der angreifenden Mannschaft. Daher sind solche Kontakte frühzeitig als Fouls zu ahnden. G.3 "Stop the clock" in der Schlussphase eines Spiels In den meisten Spielen nimmt in den letzten Minuten (bei engem Spielstand) die Härte zu, wenn die verteidigende Mannschaft versucht, durch ein schnelles Foul die Spieluhr zu stoppen. Kontakte sind in der Schlussphase des Spiels genau so zu bewerten wie während des gesamten bisherigen Spielverlaufs. Folgende Fälle sind dabei zu unterscheiden: 1.) Relativ leichte Kontakte durch die Verteidiger (z.. leichtes Schlagen auf den Rücken oder einfaches uflegen der Hand auf den rm des allbesitzers), bei denen kein Nachteil für die ballbesitzende Mannschaft entsteht (weil es beispielsweise dem allbesitzer gelingt, den all zu einem freistehenden Mitspieler zu passen), werden vom Schiedsrichter nicht geahndet (NO CLL). 2.) "Normale" Fouls (mit Nachteil für den allbesitzer), die entstehen, wenn der Verteidiger versucht, den all zu spielen, sind auch in der Schlussphase des Spiels als "normale" Verteidigerfouls und keinesfalls - wegen der Intention des Stoppens der Spieluhr - als unsportliche Fouls zu pfeifen. 3.) Harte Fouls und Fouls, bei denen keine Chance besteht, den all zu spielen, sind während des gesamten Spiels als unsportliche Fouls zu pfeifen. Wachtberg, den Werner Otto, SR-Referent des F R

18 C 3-18 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch 2. Das Vorteil Nachteil Prinzip / Referat von Norbert Kucera, gehalten am auf dem Fortbildungslehrgang für L-SR in onn Seitdem in den R-Regeln das Prinzip von Vor und Nachteil eingeführt wurde, herrscht starke Verunsicherung über dessen nwendung. Im Konfliktpotenzial zwischen den Schiedsrichtern auf der einen und Trainern / Spielern auf der anderen Seite nimmt dieser Regelteil (neben dem immer wieder und vielleicht damit im Zusammenhang stehenden ereich der eurteilung von Offensivfoul / Defensivfoul) einen Spitzenplatz ein..1 Vorteil Nachteil Was ist Vorteil / Nachteil? Ist nicht jeder erzielte Vorteil des einen zugleich ein Nachteil für einen anderen? Erklärt sich nicht die Existenz des Vorteils ausschließlich aus der des Nachteils? Spielbeginn: Ist es schon ein Vorteil, wenn eine Mannschaft nach dem Hochball die allkontrolle erlangt? Ja, denn Ziel des Spiels ist es, den all in den Korb des Gegners zu werfen. Daher befindet sich im Hinblick auf das Ziel des Spiels die Mannschaft mit all in einem Vorteil und die Mannschaft ohne all in einem Nachteil. Verhält sich die Gegenmannschaft regelkonform, so wird die ballführende Mannschaft diesen Vorteil innehaben, bis sie durch den Verlust des alles diesen Vorteil an die Gegenmannschaft abgibt. Setzt sich nun die Mannschaft ohne all durch regelwidriges Verhalten so ein, dass die Mannschaft mit all ihr Ziel (den all in den Korb der Gegner zu werfen) wegen dieser Regelwidrigkeit nicht erreichen kann, so muss das der Schiedsrichter durch sein Eingreifen verhindern. Setzt sich die Mannschaft mit all durch regelwidriges Verhalten so ein, dass die Mannschaft ohne all am Erreichen ihres Ziels gehindert wird, so muss auch das der Schiedsrichter durch sein Eingreifen unterbinden..2 Vorteil Nachteil bei Kontakten Explizit erwähnen die Regeln das Prinzip von Vorteil und Nachteil erst in rt Es wird hier so dargestellt, als sei es schon in der Präambel der Regeln als der "rote Faden für das Tun und Handeln des Schiedsrichters definiert worden (rt. 47.3). ezüglich der Entscheidung, ob Kontakte bestraft werden sollen oder nicht, geben die Regeln folgende Richtlinien für die nwendung des Prinzips von Vorteil und Nachteil: 1. soll der Spielfluss nicht unnötig unterbrochen werden. Eine Spielunterbrechung ist dann "unnötig", wenn ein Kontakt geahndet wird, der dem Verursacher keinen Vorteil und dem Gegner keinen Nachteil bringt. 2. soll das Prinzip von Vorteil und Nachteil während des gesamten Spiels gleichmäßig angewendet werden.

19 R Handbuch Vorteil - Nachteil / Verantwortung bei Kontakten C 3-19 Zwei eispiele sollen die Überlegungen zur bwägung von Vorteil und Nachteil erläutern: eispiel 1: Spieler 4 klemmt 5, während 7 gerade einen erfolgversprechenden ssist zu 9 gibt. Das Klemmen von 4 sollte unbeachtet bleiben, weil diese regelwidrige ktion keinen Einfluss auf das Ziel des Spiels (den all in den Korb des Gegners zu werfen) hat, und damit ist auch kein Vorteil / Nachteil in Hinblick auf das Spielgeschehen entstanden. Zwar ist natürlich 5 in seiner ewegungsfreiheit eingeschränkt worden und hat vielleicht einen persönlichen Nachteil erlitten, der aber für das Gesamt Spielgeschehen unbeachtlich ist. Ein Foulpfiff wäre nicht im Sinn des Spiels. Es ist also nicht entscheidend, ob der Spieler persönlich einen Nachteil erlitten hat, sondern seine Mannschaft in ezug auf das Spielgeschehen. eispiel 2 (sehr nahe an eispiel 1): 5 klemmt 4, während 7 gerade einen erfolgversprechenden ssist zu 9 gibt. Zunächst müssen wir überlegen, ob durch das Klemmen ein Vorteil für 5 entstanden ist. Sicherlich nicht. Denn seine Mannschaft spielt weiter und wird gleich einen Korb erzielen. Dann müssen wir feststellen, ob durch die regelwidrige ktion von 5 ein Nachteil für 4 entstanden ist. Was wäre geschehen, wenn 5 seinen Gegenspieler 4 nicht geklemmt hätte? Kommen wir dabei zu dem Schluss, dass 4 dann einen eitrag zum Ziel seiner Mannschaft (den Gegner daran zu hindern, einen Korberfolg zu erzielen) hätte leisten können, so wäre ggf. auf Foul von 5 zu entscheiden. ei dieser Überlegung gibt es für den SR wichtige Hilfen: 1. Der SR muss beachten, welche rt von Verteidigung Mannschaft spielt. Spielt sie eine Zonenverteidigung und wäre eine rechtzeitige Rückkehr von 4 auf seine Position ohne das Klemmen möglich gewesen, dann stellt sich die Situation anders dar, als wenn Mannschaft eine Manndeckung spielt. 2. Der SR muss abschätzen, wie weit der ngriff von Mannschaft bereits gediehen ist. Folgt dem ssist von 7 auf 9 der Wurf auf den Korb (1 gegen 0), so kann er davon ausgehen, dass auch ohne das Klemmen von 5 der Gegenspieler 4 niemals in das Geschehen hätte eingreifen können. Ergebnis: 5 hat durch sein Klemmen keinen Vorteil erlangt. Ein Nachteil für 4 wird sich aus der obigen bwägung ergeben oder nicht ergeben. nmerkung: Ganz anders stellt sich die Situation dar, wenn sich 5 nach einem kurzen Klemmen von 4 absetzen kann und es dadurch zu einem Überzahlspiel kommt.

20 C 3-20 Vorteil Nachteil / Verantwortung bei Kontakten R Handbuch Zusammenfassung: Der Nachteil des "Gegenspielers ergibt sich aus der bwägung, welche uswirkungen der regelwidrige Kontakt des Verursachers auf das Ziel des Spieles hat. Der Vorteil des verursachenden Spielers ergibt sich aus der bwägung, welche uswirkungen der regelwidrige Kontakt auf das Ziel des Spieles seines Gegenspielers hat. Die eurteilung von Vor- oder Nachteil ist also stets in ezug auf das jew. Ziel des Spieles zu bewerten. 1. Ziel einer Mannschaft in allkontrolle ist es, einen Korberfolg zu erzielen. 1.1 Wird dieses Ziel durch einen regelwidrigen Kontakt eines Mitspielers erleichtert, beschleunigt oder gefördert, entsteht dadurch für die angreifende Mannschaft ein Vorteil. 1.2 Wird die Mannschaft in allkontrolle durch einen regelwidrigen Kontakt eines Gegenspielers beim Erzielen eines Korbes gestört oder behindert, entsteht für sie ein Nachteil. 2. Ziel einer Mannschaft ohne all ist es, die allkontrolle zu erlangen bzw. den Gegner am Erzielen eines Korbes zu hindern. 2.1 Gelangt die Mannschaft durch einen illegalen Kontakt eines Mitspielers in allkontrolle bzw. verhindert sie dadurch einen Korberfolg des Gegners, so entsteht für sie ein Vorteil. 2.2 Ein Nachteil aus einem illegalen Kontakt des Gegners liegt vor, wenn die Mannschaft ohne all dadurch am Erreichen ihres Spielauftrags (s. Ziffer 2) gestört oder behindert wird..3 Klassifizierung / Punktesystem Es stellt sich die Frage, ob das Prinzip von Vorteil/Nachteil mit dem unterschiedlichen Grad der ehinderung der einzelnen Spieler vereinbar ist. Die Existenz des Klassifizierungssystems zieht klar die ussage nach sich, dass sich während des Spiels in ihren körperlichen Möglichkeiten unterschiedliche, ja ungleiche Spieler auf dem Spielfeld aufhalten müssen. Daraus ergibt sich Folgendes: Ein 4-Punkte Spieler, der mit einem bestimmten körperlichen Kraftaufwand einen Kontakt an einem Gegenspieler, der ebenfalls ein 4-Punkte-Spieler ist, verursacht, kann bei gleichem Kraftaufwand mit diesem Kontakt bei einem 1-Punkte-Spieler eine völlig andere Wirkung erzielen. Zwei 4-Punktespieler 4 und 4 können sich durchaus "behaken, also Kontakt aufnehmen und Kraft auf den jeweiligen Gegenspieler ausüben, ohne dass dies für den einen oder den anderen Spieler ein Vor- oder Nachteil wird. Würde der 4-Punktespieler 4 den gleichen Kontakt an dem 1-Punktespieler 1 verursachen (z.. Schieben), so wird 1 Mühe haben, seine Position zu halten oder wird sie sogar verlieren. Hier erlangt 4 durch das regelwidrige Einwirken einen Vorteil und 1 erleidet einen Nachteil. Dieser Vor/Nachteil kann durch das Punktesystem in ezug auf den einzelnen Spieler nicht gelöst werden. Der SR hat bei der eurteilung von Kontakten und deren uswirkungen auf die jeweiligen Spieler stets nur das Resultat zu bewerten, nicht aber den Grad der ehinderung.

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