2011 Tag zur Prävention von Missbrauch und Gewalt. GELIEBT und ERMUTIGT. Verfasst von Mable Dunbar. Generalkonferenz Abteilung Frauen

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1 2011 Tag zur Prävention von Missbrauch und Gewalt GELIEBT und ERMUTIGT Verfasst von Mable Dunbar Generalkonferenz Abteilung Frauen

2 1.Mose 1:16-17 und 1.Mose 2:18-24 Vom Anfang an waren Frauen und Männer dazu geschaffen, zu regieren und über die Erde zu herrschen. Und Gott sprach, Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei,

3 Gott erschuf Männer und Frauen, um in vollkommener Harmonie miteinander und mit Gott zu sein. Sie wurden geschaffen, um auf der Erde als Gottes Repräsentanten zu fungieren. Sie sollten ihn in allem widerspiegeln: im Gehorsam, in den Segnungen, im Regieren und in der Fortpflanzung.

4 Satan arbeitet noch immer daran, die Menschheit zu zerstören. Eine seiner Methoden besteht in häuslicher Gewalt und Missbrauch. Schlagen, Beschimpfen oder Erpressen sind Verhaltensmuster, die Personen anwenden, um Macht über einen anderen Menschen zu erlangen, ohne seine oder ihre individuellen Rechte zu beachten. Gewalt in Form von Schlagen,

5 Missbrauch kann physisch, sexuell, religiös, verbal, emotional, ökonomisch oder psychisch sein.

6 Gewalt gegen Frauen innerhalb der Familie geschieht gleichermaßen in entwickelten wie auch in den Entwicklungsländern.

7 Bei Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren ist Gewalt die Hauptursache für Tod und Arbeitsunfähigkeit. Weltweit werden 40-70% aller weiblichen Mordopfer durch ihren Partner getötet.

8 Über den Menschenhandel gibt es keine exakte Statistik, doch die Zahl der jährlich verkauften Frauen könnte doppelt so hoch sein wie die Zahl derer, die zu Hause misshandelt werden.

9 Der Handel mit Frauen und Mädchen hat besonders in asiatischen Ländern alarmierende Ausmaße erlangt. Über Frauen werden in Südasien jedes Jahr verkauft.

10 Gewalt gegen Frauen betrifft Personen aller Altersklassen, ethnischer Gruppen, Nationalitäten und in jeder sozialen und ökonomischen Schicht. Manche Formen der Gewalt sind geschlechterspezifisch und treffen ganz besonders Frauen. Zum Beispiel körperliche Gewalt, sexuelle Nötigung, sexuelle Belästigung und Menschenhandel.

11 Diese Gewalt geschieht in vielen Heimen, einschließlich christlichen Familien. Wir dürfen nicht denken, dass Missbrauch nicht auch in adventistischen Familien vorkommen kann.

12 Eine Studie, die in der Nordamerikanischen Vereinigung an erwachsenen Männern und Frauen durchgeführt wurde, kam zu überraschenden Ergebnissen: Fast 34 % der Frauen und ca. 20 % der Männer gaben an, von ihrem Partner tätlich angegriffen worden zu sein.

13 Böse Handlungen sind sündige Handlungen. Es sind Übergriffe auf Gottes Moralgesetze. Sie trennen den Übeltäter von Gott und seinen Mitmenschen. Häusliche Gewalt ist Sünde! (Quelle) James and Phyllis Alsdurf, Battered into Submission. Westmont, IL: InterVarsity Press, 1986, pp

14 Wir müssen unsere Gaben dazu einsetzen, um Gott, einander und der Welt um uns herum zu dienen. Es ist äußerst wichtig, dass wir der nächsten Generation vermitteln, wie Einigkeit und der Austausch von Gefälligkeiten die zwischenmenschliche Beziehung fördern.

15 Frauen wie Männer benötigen einander, und keiner der beiden kann dem Herrn effektiv dienen, wenn er eine unabhängige, überlegene Haltung einnimmt oder Minderwertigkeitsgefühle gegenüber dem anderen hat. Wir müssen als Team zusammenarbeiten.

16 Die Gemeinde wird gesegnet, wenn die Rolle beider, der Frauen und der Männer nicht nur anerkannt, sondern auch eingesetzt und unterstützt wird. Wenn das geschieht, werden auch die Beziehungen gestärkt. Ehen werden gestärkt.

17 Unsere Gemeinden und die Gesellschaft werden gestärkt. Wir werden ein System der Anbetung und des Dienstes pflegen, das mithelfen wird den Kreislauf der häuslichen Gewalt und des sexuellen Missbrauchs zu stoppen.

18 Wie behandelte Jesus missbrauchte Frauen? Er vergab ihnen. Er verdammte sie nicht, sondern erzeigte ihnen Barmherzigkeit. Er zeigte ihnen Liebe, Verständnis und Mitgefühl. Er heilte sie, reinigte sie, und richtete sie auf.

19 Wie werden wir heute geliebt Jesus vergibt uns und ermächtigt? Jesus zeigt uns Liebe und Anteilnahme Jesus heilt uns, reinigt uns und macht uns stark Jesus verdammt uns nicht sondern zeigt uns seine Barmherzigkeit

20 Jesus heilt unsere Seelen Jesus weckt uns vom geistlichen Tod auf Jesus gibt uns die Möglichkeit, gerettet zu werden. Der Weg der Erlösung ist für Männer und Frauen derselbe. Jedem kann vergeben werden, jeder kann ewiges Leben erhalten und ein Sohn oder eine Tochter in Gottes Familie werden. (Römer 8:16-17).

21 Jesus gibt uns uneingeschränkte Möglichkeiten. Jeder Mensch, der nach dem Bild Gottes gestaltet wurde, ist mit einer ähnlichen Kraft ausgestattet wie der Schöpfer: mit Individualität und mit der Kraft zu denken und zu handeln. (Education, p. 17)

22 Jesus wird mit uns sein: Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen. (Hebräer 13:5) Seine Liebe zu uns ist ewig und fährt damit fort uns zu ihm zu ziehen, selbst wenn wir uns von ihm abwenden! Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31:3)

23 Häusliche Gewalt ist ein Angriff auf Gottes Moralgesetz. Sie geschieht hinter verschlossenen Türen und hinterlässt verwelkte Seelen, ermattete Gemüter. Ständige körperliche, emotionale und sexuelle Verletzungen können bis zum Tod führen. Es ist nicht eine Frage des Geschlechts sondern ein Ergebnis der Sünde. Es ist Satans Ziel, das Bild Gottes in uns zu zerstören.

24 Deswegen ist es von Bedeutung, dass wir als gläubige Siebenten-Tags- Adventisten alles uns Mögliche tun, um gemeinsam oder als Einzelne häuslicher Gewalt und Missbrauch ein Ende zu machen. Das kann geschehen, indem man Opfer begleitet, Täter zu Beratungsstellen begleitet, Kinder betreut und die gesunde Funktion der Familie in unseren Gemeinden und an unseren Wohnorten unterstützt.

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