V-Modell XT. Teil 1: Grundlagen des V-Modells

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1 V-Modell XT Teil 1: Grundlagen des V-Modells

2 DAS V-MODELL XT IST URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ALLE RECHTE VORBEHALTEN COPYRIGHT RESERVED BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DAS V-MODELL XT IST URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. DAS WERK UND TEILE DARAUS KÖNNEN UNTER HINWEIS AUF DEN URHEBERRECHTSVERMERK DAS V-MODELL XT IST URHEBERRECHTLICH GESCHÜTZT. BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ALLE RECHTE VORBEHALTEN. FÜR NICHT KOMMERZIELLE ZWECKE SOWIE FÜR ENTGELTLICHE TÄTIGKEITEN, DIE DER AUS- UND WEITERBILDUNG DIENEN, UNVERÄNDERT BELIEBIG OFT VERVIELFÄLTIGT UND WEITER- VERBREITET WERDEN. IM ÜBRIGEN BLEIBEN ALLE RECHTE VORBEHALTEN, INSBESONDERE BEDÜRFEN ÄNDERUNGEN DES WERKES EINER GESONDERTEN LIZENZVEREINBARUNG MIT DEM URHEBER. WEITERGEHENDE INFORMATIONEN ZU DEN LIZENZVEREINBARUNGEN KÖNNEN IM INTERNET UNTER ENTNOMMEN WERDEN. DIESES DOKUMENT WURDE MIT HILFE DES V-MODELL XT PROJEKTASSISTENTEN ERSTELLT.

3 Inhaltsverzeichnis 1-1 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Zielsetzung der Grundlagenbeschreibung Zielgruppen der Grundlagenbeschreibung Inhalt und Aufbau der Grundlagenbeschreibung Zielsetzung und Aufbau des V-Modells V-Modell 97 als Ausgangsbasis V-Modell XT als Weiterentwicklung des V-Modell Zielsetzung des V-Modells Grenzen des V-Modells Zielgruppen des V-Modells Inhalt und Aufbau des V-Modells Grundkonzepte des V-Modells Gesamtstruktur des V-Modells Projekttypen Vorgehensbausteine V-Modell-Kern und Vorgehensbaustein-Landkarte Projektdurchführungsstrategien Entscheidungspunkte Grundkonzepte im Überblick Managementmechanismen des V-Modells Projektspezifische Anpassung - Tailoring Projektorganisation Projektplanung Risikominimierende Projektsteuerung Qualitätssicherung und Produktzustandsmodell Konfigurationsmanagement Problem- und Änderungsmanagement Inhaltliche Projektdurchführung im V-Modell Auftraggeber-/Auftragnehmer-Schnittstelle Systementwicklung Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells Multi-Projektmanagement Weiterentwicklung des V-Modells Abbildungsverzeichnis

4 1-2 Teil 1: Grundlagen des V-Modells 1 Einleitung Das V-Modell ist ein Vorgehensmodell zum Planen und Durchführen von Projekten. Durch die Vorgabe konkreter, standardisierter Vorgehensweisen, zugehöriger Ergebnisse und verantwortlicher Rollen erhöht das V-Modell die Projekttransparenz, verbessert das Management von Projekten und erhöht nachhaltig die Erfolgswahrscheinlichkeit. Das hier beschriebene V-Modell XT ist eine Weiterentwicklung des 1997 veröffentlichten V-Modell 97. Das "V-Modell XT" wird im folgenden Text kurz als "V-Modell" bezeichnet. 1.1 Zielsetzung der Grundlagenbeschreibung Ziel dieses Dokumentes ist es, die Grundlagen für die Anwendung des V-Modells kurz und präzise darzustellen. Dabei werden alle für das Verständnis wesentlichen Begriffe des V-Modells definiert. Im Vorfeld eines V-Modell-Projektes sollten sich alle Projektbeteiligten ein einheitliches Verständnis des V-Modells auf Basis der hier dargestellten Grundlagen erarbeiten. 1.2 Zielgruppen der Grundlagenbeschreibung Dieses Dokument wendet sich an alle, die mit dem V-Modell eigene Projekte durchführen werden. Alle Projektbeteiligten mit Entscheidungskompetenz sollten dieses Dokument als Pflichtlektüre betrachten. Darüber hinaus bietet es aber auch eine kurze Einführung für alle, die sich über das V-Modell lediglich informieren wollen. 1.3 Inhalt und Aufbau der Grundlagenbeschreibung Das vorliegende Dokument umfasst die folgenden Kapitel: Zielsetzung und Aufbau des V-Modells Das Kapitel beschreibt die Ziele, die durch die Weiterentwicklung des V-Modells erreicht werden sollten. Es zeigt die Vorteile und Grenzen, sowie die Zielgruppen des V-Modells auf. Inhalt und Aufbau des V-Modells und seiner Teile werden erläutert. Grundkonzepte des V-Modells Dieses Kapitel stellt die Grundkonzepte des V-Modells vor, insbesondere die Konzepte Vorgehensbaustein, Projekttyp, Projektdurchführungsstrategie und Entscheidungspunkt. Darüber hinaus wird das Zusammenspiel verschiedener V-Modell-Projekte beschrieben. Ebenfalls erläutert wird die vom V-Modell verfolgte ziel- und ergebnisorientierte Vorgehensweise bei der Projektdurchführung. Managementmechanismen des V-Modells Erfolgreiche Projekte erfordern eine zielgerichtete Führung, Abwicklung und Kontrolle. Dabei ist das Zusammenspiel verschiedener grundlegender Managementmechanismen wie Projektmanagement, Qualitätssicherung, Konfigurationsmanagement und Problem- und Änderungsmanagement notwendig. Dieses Kapitel führt in die Anwendungsrichtlinien der im V-Modell festgelegten Managementmechanismen ein. Inhaltliche Projektdurchführung im V-Modell In diesem Kapitel werden die Anwendungsrichtlinien für die eigentliche Bearbeitung der Projektaufgabe eingeführt. Diese Anwendungsrichtlinien decken Systementwicklungsprojekte sowohl auf Auftraggeberals auch auf Auftragnehmerseite sowie die Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen V-Modells ab.

5 2 Zielsetzung und Aufbau des V-Modells Zielsetzung und Aufbau des V-Modells Das V-Modell ist als Leitfaden zum Planen und Durchführen von Entwicklungsprojekten unter Berücksichtigung des gesamten Systemlebenszyklus konzipiert. Dabei definiert es die in einem Projekt zu erstellenden Ergebnisse und beschreibt die konkreten Vorgehensweisen, mit denen diese Ergebnisse erarbeitet werden. Darüber hinaus legt das V-Modell die Verantwortlichkeiten jedes Projektbeteiligten fest. Das V-Modell regelt also detailliert, "Wer" "Wann" "Was" in einem Projekt zu tun hat. Andere Richtlinien wie ISO-Standards sind zur Zeit in Gebrauch, aber im Vergleich zum V-Modell weniger konkret, da sie beispielsweise keine Produktvorlagen vorgeben. Die standardisierten methodischen Vorgaben des V-Modells ermöglichen es, auch komplexe und umfangreiche Projekte systematisch durchzuführen. Dadurch werden Projekte besser plan- und nachvollziehbar und erzielen zuverlässiger Ergebnisse von hoher Qualität, was sowohl für den Auftraggeber als auch für die Auftragnehmer von Vorteil ist. Die in Projekten erforderliche Kooperation zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern wird ebenfalls vom V-Modell geregelt. Dabei werden die Verantwortlichkeiten für beide Seiten festgelegt. Die Vorgaben des V-Modells bilden daher eine wesentliche Grundlage für die Verträge zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern. Das V-Modell fördert zudem die Vergleichbarkeit von Angeboten. Auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren vom V-Modell. Es bietet ihnen die Möglichkeit, auf standardisierte und erprobte Vorgaben für Entwicklungs- und Managementprozesse zurückzugreifen. So können auch kleinere Unternehmen mit überschaubarem Aufwand ihre eigenen Vorgehensweisen systematisieren und dadurch zuverlässig hochwertige Entwicklungsergebnisse erzielen. Das V-Modell dient somit als Vertragsgrundlage, Arbeitsanleitung und Kommunikationsbasis. 2.1 V-Modell 97 als Ausgangsbasis 1997 wurde mit der Veröffentlichung des Entwicklungsstandards für IT-Systeme des Bundes das V-Modell 97 als Vorgabe für den Einsatz im gesamten zivilen und militärischen Bundesbereich gültig. Im Einzelnen wurden dabei vom Bundesministerium der Verteidigung, Bundesamt für Wehrtechnik und Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr BWB, und vom Bundesministerium des Innern, Koordinierungs- und Beratungsstelle der Bundesregierung für Informationstechnik in der Bundesverwaltung (BMI-KBSt), die folgenden Dokumente als Allgemeiner Umdruck (AU) Nr beziehungsweise als Schriftenreihe der KBSt Band 27/1 und 27/2, zur Verfügung gestellt: Vorgehensmodell (AU 250) Teil 1: Regelungsteil (KBSt Band 27/1) Teil 2: Behördenspezifische Ergänzungen (KBSt Band 27/2) Teil 3: Handbuchsammlung (KBSt Band 27/2) Methodenzuordnung (AU 251) Funktionale Werkzeuganforderungen (AU 252) 2.2 V-Modell XT als Weiterentwicklung des V-Modell 97 Im Jahr 1997 wurde das V-Modell 97 fertig gestellt und seitdem nicht weiter fortgeschrieben. Daher spiegelt es im Jahr 2004 nicht mehr den aktuellen Stand der Informationstechnologie wider. Neuere Methoden und Technologien wie die komponentenbasierte Entwicklung oder der Test-First-Ansatz werden im V-Modell 97 nur bedingt berücksichtigt. Infolgedessen wird das V-Modell heute nicht in dem Maße genutzt, wie es wünschenswert wäre.

6 1-4 Teil 1: Grundlagen des V-Modells Zudem wurden im Umgang mit dem V-Modell 97 umfangreiche Erfahrungen gesammelt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Durch deren Umsetzung wird das neue V-Modell effizienter nutzbar und seine Akzeptanz verbessert. Vor diesem Hintergrund haben das IT-AmtBw A5 und das BMI-KBSt die Entwicklungsstandards für IT- Systeme des Bundes auf Basis des V-Modells 97 weiterentwickelt. Vom Inhalt und Umfang des V-Modell 97 ausgehend wurden dabei die folgenden Anforderungen umgesetzt: Verbesserung folgender Qualitätseigenschaften: Möglichkeit zur Anpassung an verschiedene Projekte und Organisationen, Anwendbarkeit im Projekt, Skalierbarkeit auf unterschiedliche Projektgrößen sowie Änder- und Erweiterbarkeit des V-Modells selbst Berücksichtigung des neuesten Stands der Technologie und Anpassung an aktuelle Vorschriften und Normen Erweiterung des Anwendungsbereiches auf die Betrachtung des gesamten Systemlebenszyklus bereits während der Entwicklung Einführung eines organisationsspezifischen Verbesserungsprozesses für Vorgehensmodelle 2.3 Zielsetzung des V-Modells Das V-Modell ist ein Leitfaden zum Planen und Durchführen von Projekten. Mit der V-Modell-konformen Durchführung werden die folgenden Ziele verfolgt: Minimierung der Projektrisiken Das V-Modell gibt standardisierte Vorgehensweisen vor, beschreibt die zugehörigen Ergebnisse und die verantwortlichen Rollen. Damit erhöht das V-Modell die Projekttransparenz und verbessert die Planbarkeit von Projekten. Planungsabweichungen und Risiken werden bereits frühzeitig erkannt. Prozesse lassen sich besser steuern, und das Projektrisiko wird eingedämmt. Verbesserung und Gewährleistung der Qualität Als standardisiertes Vorgehensmodell stellt das V-Modell sicher, dass die zu liefernden Ergebnisse vollständig und von gewünschter Qualität sind. Die durch das Modell definierten Zwischenergebnisse können auf diese Weise frühzeitig überprüft werden. Außerdem vereinheitlicht das V-Modell die Produktinhalte. Die Ergebnisse sind deshalb besser lesbar, verständlicher und leichter zu überprüfen. Eindämmung der Gesamtkosten über den gesamten Projekt- und Systemlebenszyklus Durch die Anwendung des standardisierten Vorgehensmodells lässt sich der Aufwand für die Entwicklung, die Herstellung, den Betrieb und die Pflege und Wartung eines Systems auf transparente Weise kalkulieren, abschätzen und steuern. Die erzeugten Ergebnisse sind einheitlich und leichter nachvollziehbar. Dies verringert die Abhängigkeit des Auftraggebers vom Auftragnehmer und erleichtert anschließende Aktivitäten und Projekte. Verbesserung der Kommunikation zwischen allen Beteiligten Die standardisierte und einheitliche Beschreibung aller relevanten Bestandteile und Begrifflichkeiten ist die Basis des wechselseitigen Verständnisses aller Projektbeteiligten. So werden Reibungsverluste zwischen Nutzer, Auftraggeber, Auftragnehmer und Entwickler reduziert. 2.4 Grenzen des V-Modells Die folgenden Gesichtspunkte werden vom V-Modell nicht abgedeckt. In einem V-Modell-Projekt müssen sie zusätzlich geregelt oder das V-Modell muss entsprechend angepasst werden: Die Vergabe von Dienstleistungen wird nicht abgedeckt. Das V-Modell betrachtet nur die Vergabe von Gewerken. Die Vergabe von Unteraufträgen ohne Ausschreibungsverfahren wird im V-Modell nicht behandelt.

7 2 Zielsetzung und Aufbau des V-Modells 1-5 Bei Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells ist es nicht möglich, zwei getrennte Projekte für Auftraggeber und Auftragnehmer durchzuführen. Die Organisation und Durchführung von Betrieb, Instandhaltung, Instandsetzung und Aussonderung des Systems wird nicht im V-Modell abgedeckt. Dagegen ist die Planung und Konzeption dieser Aufgaben sehr wohl im V-Modell geregelt. 2.5 Zielgruppen des V-Modells Das V-Modell wendet sich an alle Beteiligten von Entwicklungsprojekten, sowohl auf Auftraggeberals auch auf Auftragnehmerseite. Als Vorgehensmodell zur Führung von Projekten richtet es sich dabei besonders an alle Projektleiter und Führungskräfte, die Vorhaben beaufsichtigen, durchführen und begleiten. Es unterstützt jedoch auch die Projektmitarbeiter dabei, erfolgreich an den Projekten mitzuwirken und diese mitzugestalten. Das V-Modell behandelt die Abwicklung von Projekten in Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen und militärischen Bereichs, wie auch bei den Behörden und Dienststellen des Bundes und der Bundeswehr. 2.6 Inhalt und Aufbau des V-Modells Wie Abbildung 1 zeigt, umfasst die Dokumentation des V-Modells die folgenden Teile, die sich jeweils an eine spezifische Gruppe von V-Modell-Anwendern wenden: Abbildung 1: Zielgruppen der einzelnen V-Modell-Teile Ein grundlegendes Verständnis der ersten beiden Teile ist Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung des V-Modells im Projekt. Die nachfolgenden Teile 3 bis 7 sind V-Modell-Referenzen. Eine V-Modell-Referenz ist eine spezifische Sicht auf die Inhalte des V-Modells. Diese V-Modell-Referenzen müssen nicht im Vorfeld eines Projektes vom V-Modell-Anwender gelesen werden. Vielmehr dienen die V-Modell-Referenzen und die Teile 8 und 9 als Nachschlagewerk während der Projektdurchführung. Teil 1: Grundlagen des V-Modells Dieser Teil führt in die zentralen Grundkonzepte des V-Modells ein und beschreibt das Zusammenspiel unterschiedlicher V-Modell-Projekte. Ferner werden Anwendungsrichtlinien eingeführt, welche die

8 1-6 Teil 1: Grundlagen des V-Modells Umsetzung des V-Modells in konkreten Projekten regeln. Einige dieser Anwendungsrichtlinien fokussieren grundlegende Managementmechanismen, andere decken dagegen die eigentliche Bearbeitung der Projektaufgabe ab. Teil 2: Eine Tour durch das V-Modell Die Tour durch das V-Modell zeigt in Ausschnitten, wie das V-Modell im Rahmen eines konkreten Beispielprojektes angewendet wird. So vermittelt dieser Teil eine erste Vorstellung von der Verwendung des V-Modells in der Projektpraxis. Teil 3: V-Modell-Referenz Tailoring Die V-Modell-Referenz Tailoring beschreibt die Projektmerkmale, mittels derer ein für das jeweilige Projekt spezifisches Anwendungsprofil erstellt wird. Ferner stellt sie die wesentlichen Inhalte der im V-Modell enthaltenen Projektdurchführungsstrategien und Vorgehensbausteine dar. Darüber hinaus werden die im V-Modell verfügbaren Entscheidungspunkte vorgestellt. Somit bietet diese V-Modell- Referenz die für das Tailoring notwendigen Informationen. Teil 4: V-Modell-Referenz Rollen Die V-Modell-Referenz Rollen vermittelt einen Überblick über alle im V-Modell vorgesehenen Rollen. Neben einer detaillierten Rollenbeschreibung wird für jede einzelne Rolle festgehalten, für welche Produkte und Aktivitäten die Rolle verantwortlich ist und wo sie mitwirkt. Diese V-Modell-Referenz ist somit Richtschnur bei der Rollenbesetzung und bietet eine erste Orientierung für die anstehenden Aufgaben und Befugnisse der Projektmitglieder. Teil 5: V-Modell-Referenz Produkte Die V-Modell-Referenz Produkte beinhaltet dem hierarchischen Produktmodell entsprechend alle Produktgruppen, Produkte und Themen des V-Modells. Dabei werden explizit auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Produkten durch so genannte Produktabhängigkeiten beschrieben. Somit ist diese V-Modell-Referenz insbesondere für die Bearbeiter und Prüfer von Produkten des V-Modells relevant. Teil 6: V-Modell-Referenz Aktivitäten Die V-Modell-Referenz Aktivitäten beinhaltet dem hierarchischen Aktivitätenmodell entsprechend alle Aktivitätsgruppen, Aktivitäten und Teilaktivitäten des V-Modells. Dabei wird insbesondere die Abwicklung der einzelnen Teilaktivitäten im Rahmen einer Aktivität beschrieben. Eine Aktivität legt fest, auf welche Weise und durch welche Arbeitsschritte ein konkretes Produkt erstellt wird. Entsprechend ist diese V-Modell-Referenz insbesondere für die Projektmitarbeiter relevant. Teil 7: V-Modell-Referenz Konventionsabbildungen Als Basis organisationsweiter Entwicklungsprozesse muss das V-Modell kompatibel mit aktuellen (Quasi-)Standards, Normen und Vorschriften sein, wie zum Beispiel zur ISO 9001:2000, zur ISO/IEC und zum CMMI. Für jede dieser Konventionen enthält die V-Modell-Referenz Konventionsabbildungen eine Abbildung der Begriffe aus der entsprechenden Konvention in die Begriffswelt des V-Modells. Somit erleichtert diese V-Modell-Referenz Quereinsteigern, die bereits mit bestimmten Konventionen vertraut sind, den Einstieg in das V-Modell. Darüber hinaus zeigt die V-Modell-Referenz Konventionesabbildung auf, inwieweit das V-Modell die durch ISO, IEC und CMMI gemachten Konventionen abdeckt. Teil 8: Anhang Der Anhang beinhaltet eine Reihe von Verzeichnissen und Nachschlagewerken, wie zum Beispiel Methodenreferenzen, Werkzeugreferenzen, Glossar, Abkürzungsverzeichnis und Literaturangaben. In den anderen Teilen des V-Modells wird jeweils bei Bedarf auf die Einträge im Anhang verwiesen. Teil 9: Vorlagen

9 2 Zielsetzung und Aufbau des V-Modells 1-7 Dieser Teil beinhaltet Vorlagen für die einzelnen Produkte in Form von RTF-Dokumenten. Diese Vorlagen können im Rahmen eines Projektes direkt eingesetzt oder gegebenenfalls zuvor angepasst und dann eingesetzt werden.

10 1-8 Teil 1: Grundlagen des V-Modells 3 Grundkonzepte des V-Modells Im Rahmen der Weiterentwicklung wurde das V-Modell inhaltlich erweitert. Ferner wurden die Qualitätseigenschaften des V-Modells verbessert, insbesondere hinsichtlich der projekt- und organisationsspezifischen Anpassbarkeit, der Anwendbarkeit im Projekt, der Skalierbarkeit auf unterschiedliche Projektgrößen sowie der Änder- und Erweiterbarkeit des V-Modells selbst. Um dies zu erreichen wurde die Struktur des V-Modells komplett überarbeitet, und das ehemals monolithische V-Modell wurde in einzelne Bausteine aufgespalten. Vordefinierte Ablaufrahmen beschreiben, welche dieser Bausteine in einer konkreten Projektkonstellation zum Einsatz kommen, und in welcher Reihenfolge die benötigten Produkte und Zwischenergebnisse zu erarbeiten sind. Der folgende Abschnitt vermittelt einen kurzen Überblick über die Gesamtstruktur des aktualisierten V-Modells. Anschließend werden die einzelnen Grundkonzepte des V-Modells detailliert beschrieben. Zusammenfassend wird dann die ziel- und ergebnisorientierte Vorgehensweise des V-Modells dargestellt. 3.1 Gesamtstruktur des V-Modells Das V-Modell regelt "Wer" "Wann" "Was" in einem Projekt zu tun hat. Abbildung 2 vermittelt einen Überblick über die Gesamtstruktur des V-Modells. Das V-Modell ist in vielen verschiedenen Projektkonstellationen anwendbar, wobei jedoch nicht alle V-Modell-Projekte nach dem gleichen Schema ablaufen. Abhängig von einigen charakteristischen Eigenschaften lassen sich die verschiedenen Projekte klassifizieren und in Projekttypen einteilen. Damit sich das V-Modell einfach und ohne großen Aufwand einsetzen lässt, werden für die verschiedenen Projekttypen Ablaufrahmen, die so genannten Projektdurchführungsstrategien, vordefiniert. Dabei ist für jeden Projekttyp festgelegt, welche Vorgehensbausteine in der entsprechenden Projektkonstellation zum Einsatz kommen müssen und welche zusätzlich ausgewählt werden können. Ein Vorgehensbaustein deckt eine konkrete Aufgabenstellung ab, die im Rahmen eines V-Modell- Projektes auftreten kann. Festgelegt werden dabei die innerhalb dieser Aufgabenstellung zu erarbeitenden Produkte, die Aktivitäten, durch welche die einzelnen Produkte erstellt werden, sowie die an den einzelnen Produkten mitwirkenden Rollen. Die einzelnen Vorgehensbausteine sind dabei jeweils in sich abgeschlossen. Abhängigkeiten und Querbeziehungen zwischen den Vorgehensbausteinen sind explizit definiert. Der Projekttyp legt nicht nur die zu verwendenden Vorgehensbausteine, sondern auch die anzuwendende Projektdurchführungsstrategie fest. Eine Projektdurchführungsstrategie korrespondiert mit einer Folge von Entscheidungspunkten. Ein Entscheidungspunkt weist eine Projektfortschrittsstufe im Projektablauf aus, an welcher der aktuelle Stand des Projektes evaluiert wird. Die Projektverantwortlichen entscheiden, abhängig von dem Ergebnis dieser Evaluation, über den weiteren Projektverlauf und legen gegebenenfalls erforderliche korrigierende Maßnahmen fest. Einige Vorgehensbausteine müssen in jedem V-Modell-konformen Projekt angewendet werden, um ein Mindestmaß an Projektdurchführungsqualität zu gewährleisten. Diese verbindlich anzuwendenden Vorgehensbausteine bilden zusammen den V-Modell-Kern. Im vorliegenden Dokument Grundlagen des V-Modells ist beschrieben, wie die Vorgaben des V-Modells innerhalb eines Projektes umzusetzen sind. Dabei werden neben den unterstützenden organisatorischen Aspekten auch die Erfüllung der eigentlichen Projektaufgabe abgedeckt.

11 3 Grundkonzepte des V-Modells 1-9 Abbildung 2: Gesamtstruktur und sichtenbasierte Darstellung des V-Modells Die bisher beschriebenen Elemente stellen die eigentlichen Inhalte des V-Modells dar. Ergänzt werden diese Inhalte durch so genannte Konventionsabbildungen. Eine Konventionsabbildung setzt die Begriffe eines (Quasi-)Standards, einer Norm oder einer Vorschrift mit den Inhalten des V-Modells in Beziehung. Beispielsweise umfassen die Konventionsabbildungen die CMMI -Abbildung und die ISO Abbildung auf das V-Modell. Denjenigen Anwendern, die ihre Projekte bisher nach anderen Vorschriften, Verfahren oder Standards abgewickelt haben, wird durch diese Konventionsabbildungen der Umstieg auf das V-Modell erleichtert. Im Laufe eines Projektes befassen sich unterschiedliche Personen und Personengruppen mit den einzelnen Inhalten des V-Modells. So steht beispielsweise zu Beginn eines Projektes für die Projektleitung die projektspezifische Anpassung des V-Modells im Vordergrund. Während des späteren Projektverlaufes fokussieren die Projektleitung und das Projektteam dagegen die konkrete Vorgehensweise und die jeweils anstehenden Einzelaufgaben. Für die Qualitätssicherung wiederum sind die vom V-Modell gestellten Anforderungen an zu überprüfende Produkte essenziell. Jede dieser V-Modell-Anwendergruppen hat also eine andere Sichtweise auf die Inhalte des V-Modells. Um den spezifischen Bedürfnissen der einzelnen Anwendergruppen gerecht zu werden, ist die Dokumentation des V-Modells in einzelne V-Modell-Referenzen gegliedert, welche genau diesen Sichtweisen entsprechen. So beschreibt beispielsweise die V-Modell-Referenz Tailoring speziell die Erstellung eines projektspezifischen V-Modells. Die Inhalte der einzelnen V-Modell-Referenzen wurden bereits in Kapitel Zielsetzung und Aufbau des V-Modells kurz vorgestellt. 3.2 Projekttypen Das V-Modell kann in vielfältigen Projektkonstellationen als Richtschnur für die systematische Führung und Abwicklung eines Projektes gewinnbringend eingesetzt werden. Nicht jedes V-Modell-Projekt läuft stereotyp nach dem gleichen Schema ab. Abhängig von charakteristischen Projektmerkmalen lassen sich die einzelnen Projektvarianten klassifizieren und in Projekttypen einteilen. Diese Klassifizierung der Projektvarianten wird im Folgenden kurz vorgestellt. Die wichtigsten Projektmerkmale, die zur Klassifizierung von V-Modell-Projekten herangezogen werden, sind der Projektgegenstand und die Projektrolle. Der Projektgegenstand eines V-Modell-Projektes ist

12 1-10 Teil 1: Grundlagen des V-Modells entweder die Entwicklung eines Systems oder eines organisationsspezifisches Vorgehensmodells. Dazu existieren acht verschiedene Projektrollen die die Position bezeichnen, die ein V-Modell-Projekt gegenüber anderen Projekten einnimmt. Jede dieser Projektrollen impliziert eine spezifische Sichtweise auf das Projekt und zieht eine Reihe von spezifischen Projektaufgaben nach sich. Die verschiedenen Projektrollen lassen sich in drei Klassen einteilen. In der Projektrolle Auftraggeber und Auftragnehmer wird genau ein V-Modell-Projekt durchgeführt, um ein System oder ein organisationsspezifisches Vorgehensmodell selbst zu entwickeln. In der Projektrolle Auftraggeber wird die Systemerstellung auf Basis von festgelegten Anforderungen an einen oder mehrere Auftragnehmer vergeben. In der Projektrolle Auftragnehmer wird ein Systementwicklungsprojekt auf Basis von vom Auftraggeber festgelegten Anforderungen durchgeführt. Wichtig ist, dass bei der Entwicklung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells erfolgt keine Unterscheidung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgt. Abbildung 3: Klassifizierung von Projekten in Projekttypen Wie in Abbildung 3 veranschaulicht, ergeben sich anhand der wichtigsten Projektmerkmale die folgenden Projekttypen: Systementwicklungsprojekt (AG) Systementwicklungsprojekt (AN) Systementwicklungsprojekt (AG/AN) Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells Die Auswahl eines Projekttyps ist der erste Schritt, um festzulegen, "Was" in einem Projekt zu tun ist. 3.3 Vorgehensbausteine Die wesentlichen Inhalte des V-Modells sind in den modularen, aufeinander aufbauenden Vorgehensbausteinen enthalten. Jeder Vorgehensbaustein ist eine eigenständige Einheit und einzeln änder- bzw. erweiterbar. Ein Vorgehensbaustein ist eine konkrete Aufgabenstellung, die im Rahmen eines V-Modell- Projektes auftreten kann. Wie Abbildung 4 schematisch zeigt, kapselt ein Vorgehensbaustein dabei diejenigen Produkte, Aktivitäten und Rollen, die für die Erfüllung dieser Aufgabenstellung relevant sind und damit inhaltlich zusammengehören, wie beispielsweise die Inhalte des Projektmanagements oder der Softwareentwicklung.

13 3 Grundkonzepte des V-Modells 1-11 Abbildung 4: Vorgehensbausteine und ihre Bestandteile Produkte werden im V-Modell mit abgerundeten Ecken dargestellt, Aktivitäten dagegen in Form von Rechtecken. Als Produkte werden die zu erarbeitenden Ergebnisse und Zwischenergebnisse bezeichnet. Die Gesamtheit aller Produkte wird hierarchisch strukturiert, indem inhaltlich eng zusammengehörende Produkte zu Produktgruppen zusammengefasst werden. Darüber hinaus kann ein komplexes Produkt in mehrere Themen gegliedert sein. Die einzelnen Produkte können voneinander abhängig sein. Eine solche Produktabhängigkeit beschreibt eine Konsistenzbedingung zwischen zwei oder mehreren Produkten. Dabei kann eine Produktabhängigkeit sowohl innerhalb eines Vorgehensbausteins als auch zwischen Produkten verschiedener Vorgehensbausteine bestehen. Ein Produkt wird explizit als initiales Produkt oder als externes Produkt ausgewiesen. Als initial werden diejenigen Produkte bezeichnet, die in jedem V-Modell-Projekt immer und genau einmal erstellt werden müssen, beispielsweise das Projekthandbuch oder der Projektplan. Produkte, die nicht im Rahmen des betrachteten V-Modell-Projektes erstellt, sondern als Eingabe an das V-Modell-Projekt übergeben werden, werden als externe Produkte bezeichnet. Die Struktur und die inhaltlichen Anforderungen an diese externen Produkte sind jedoch bereits im V-Modell vorgegeben. Jedes Produkt, das innerhalb des betrachteten V-Modell-Projektes erarbeitet wird, wird von genau einer Aktivität fertig gestellt. Die Art und Weise, wie die einzelnen Produkte zu bearbeiten sind, ist in den Aktivitäten festgelegt. Auch die Aktivitäten eines Vorgehensbausteins sind hierarchisch strukturiert. Inhaltlich verwandte Aktivitäten, die vorgehenstechnisch zusammengehören, werden dabei zu Aktivitätsgruppen zusammengefasst. Darüber hinaus lassen sich Aktivitäten in Teilaktivitäten gliedern. Eine Teilaktivität ist vergleichbar mit einer Arbeitsanleitung, die geschlossen durchzuführen ist und dabei ein oder mehrere Themen bearbeitet. Neben den Produkten und Aktivitäten umfasst ein Vorgehensbaustein Rollen. Eine Rolle kapselt eine Menge von Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Durch das Konzept der Rolle bleibt das V-Modell unabhängig von organisatorischen Rahmenbedingungen. Erst zu Beginn eines V-Modell-Projektes werden den einzelnen Rollen konkrete Personen oder Organisationseinheiten zugeordnet. Jedem Produkt ist genau eine verantwortliche Rolle zugewiesen (Verantwortlicher). Darüber hinaus können jedoch auch noch weitere Rollen an einem Produkt mitwirken (Mitwirkender ). Ein Vorgehensbaustein gibt somit vor, "Was" in einem konkreten Projekt zu tun ist, also welche Produkte zu erstellen und welche Aktivitäten durchzuführen sind. Darüber hinaus legt der Vorgehensbaustein fest, "Wer" beziehungsweise welche Rolle für welches Produkt verantwortlich ist.

14 1-12 Teil 1: Grundlagen des V-Modells 3.4 V-Modell-Kern und Vorgehensbaustein-Landkarte Wie bereits erwähnt ist für jeden Projekttyp vorgegeben, welche Vorgehensbausteine verpflichtend und welche optional verwendet werden. Der Vorgehensbaustein ist somit die zentrale Einheit des Tailorings, also der projektspezifischen Anpassung des V-Modells an ein konkretes V-Modell-Projekt. Dabei werden die für ein konkretes V-Modell-Projekt benötigten Vorgehensbausteine entsprechend den Vorgaben des Projekttyps ausgewählt und festgelegt. Insgesamt existieren 21 Vorgehensbausteine, die sich grob in vier Bereiche einteilen lassen anhand derer die farbliche Markierung in Abbildung 5 vorgenommen wird. In einem ersten Bereich liegen diejenigen Vorgehensbausteine, die in jedem V-Modell-Projekt benutzt werden können. Dazu gehört der V-Modell-Kern der dabei ein Mindestmaß an Projektdurchführungsqualität garantiert: In jedem V-Modell-konformen Projekt sind die in den Vorgehensbausteinen des V-Modell-Kerns definierten grundlegenden Managementmechanismen zu verwenden. Die Vorgehensbausteine des V-Modell-Kerns sind die Vorgehensbausteine Projektmanagement, Qualitätssicherung, Konfigurationsmanagement sowie Problem- und Änderungsmanagement. Zusätzlich kann in jedem Projekttyp noch der Vorgehensbaustein Kaufmännisches Projektmanagement und Messung und Analyse verwendet werden. Der Vorgehensbaustein Kaufmännisches Projektmanagement definiert Verfahren und Hilfen für die Integration des Projektmanagements in das übergreifende kaufmännische Management. In Messung und Analyse werden Verfahren für die organisationsweite und projektübergreifende Erfassung und Auswertung von Kennzahlen bereitgestellt.

15 3 Grundkonzepte des V-Modells 1-13 Abbildung 5: Vorgehensbausteinlandkarte In einem weiteren Bereich befinden sich alle Vorgehensbausteine, die ausschließlich für die Entwicklung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells benötigt werden. Dieser Bereich umfasst ausschließ-

16 1-14 Teil 1: Grundlagen des V-Modells lich den Vorgehensbaustein Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells, mit den notwendigen Verfahren und Richtlinien für die Einführung eines Vorgehensmodells innerhalb einer Organisation und die anschließende Etablierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. In einem dritten Bereich sind alle Vorgehensbausteine angesiedelt, die für die Entwicklung eines Systems benötigt werden oder optional verwendet werden können. Dieser Bereich umfasst die Vorgehensbausteine Anforderungsfestlegung, Systemerstellung, HW-Entwicklung, SW-Entwicklung, Logistikkonzeption, Weiterentwicklung und Migration von Altsystemen, Evaluierung von Fertigprodukten, Benutzbarkeit und Ergonomie und Systemsicherheit. Außerdem ist diesem Bereich der Vorgehensbaustein Multi- Projektmanagement zugeordnet. Dieser unterstützt die fachliche Aufteilung des Gesamtprojektes in mehrere Teilprojekte noch vor der Anforderungsfestlegung. In einem letzten Bereich finden sich diejenigen Vorgehensbausteine, die für die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer benötigt werden. Dazu gehören die vier Vorgehensbausteine Lieferung und Abnahme (AG), Lieferung und Abnahme (AN), Vertragsschluss (AG) und Vertragsschluss (AN), in denen festgehalten ist, wie eine Beziehung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zustande kommt und vertraglich fixiert wird. Außerdem wird darin definiert, wie der zu entwickelnde Gegenstand vom Auftragnehmer an den Auftraggeber geliefert und von diesem abgenommen wird. Die einzelnen Vorgehensbausteine des V-Modells werden detailliert in der V-Modell-Referenz Tailoring vorgestellt. 3.5 Projektdurchführungsstrategien Im V-Modell 97 werden die für die Durchführung einer Aktivität erforderlichen Eingangsprodukte explizit durch den Produktfluss festgelegt. Eine vergleichbare Einschränkung existiert im aktuellen V-Modell nicht. Vorgehensbausteine und die darin enthaltenen Produkte und Aktivitäten machen auch bewusst keinerlei Vorgaben und Einschränkungen bezüglich einer möglichen Reihenfolge der Durchführung von Aktivitäten oder der Erstellung von Produkten. Der inhaltliche und zeitliche Ablauf eines Projektes ist in der Regel komplex. Um eine zuverlässige Planung und Steuerung des Projektes zu ermöglichen, muss ein geordneter Projektablauf entwickelt werden. Hierfür stellt das V-Modell dem Anwender einen Katalog von so genannten Projektdurchführungsstrategien zur Verfügung. Eine Projektdurchführungsstrategie definiert einen grundlegenden Rahmen für die geordnete und nachvollziehbare Durchführung eines Projektes. Für jeden Projekttyp bietet das V-Modell mindestens eine geeignete Projektdurchführungsstrategie an. Welche Produktdurchführungsstrategie für ein konkretes Projekt eines bestimmten Typs geeignet ist, lässt sich anhand von Projektmerkmalen bestimmen. [Abb:GK-PDS-varianten] zeigt die elf verschiedenen Projektdurchführungsstrategien, die durch das V-Modell zur Verfügung gestellt werden und gibt an, anhand welcher Projektmerkmale die geeignete Strategie ausgewählt werden kann: Für den Projekttyp Einführung und Pflege eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells existiert nur eine geeignete, gleichnamige Projektdurchführungsstrategie. Es ist also kein weiteres Projektmerkmal relevant, um diese zu bestimmen. Für den Projekttyp Systementwicklungsprojekt (AG) erfolgt die Unterscheidung anhand des Projektmerkmals Projektrolle: je nachdem ob der Auftraggeber mit einem oder mehreren Auftragnehmern gleichzeitig zusammenarbeitet, ergibt sich die entsprechende Projektdurchführungsstrategie. Für die Ermittlung der geeigneten Projektdurchführungsstrategie innerhalb der Projekttypen Systementwicklungsprojekt (AN) und Systementwicklungsprojekt (AG/AN) sind im Allgemeinen entscheidend, welcher Systemlebenszyklusausschnitt mit dem Projekt abgedeckt wird, ob Fertigprodukte bei der Entwicklung berücksichtigt werden sollen und ob hohe Realisierungsrisiken gesehen werden.

17 3 Grundkonzepte des V-Modells 1-15 Abbildung 6: Zuordnung der Projektdurchführungsstrategien zu den Projekttypen Die Projektdurchführungsstrategien legen das "Wann", also die Reihenfolge der zu erstellenden Produkte bzw. durchzuführenden Aktivitäten, fest. 3.6 Entscheidungspunkte Wie bereits erwähnt definiert eine Projektdurchführungsstrategie einen grundlegenden Rahmen für die geordnete und nachvollziehbare Durchführung eines Projektes. Jede Projektdurchführungsstrategie gibt dabei eine Reihenfolge der im Projekt zu erreichenden Projektfortschrittsstufen vor. Wie Abbildung 7 zeigt, wird das Erreichen einer Projektfortschrittsstufe durch einen Entscheidungspunkt markiert. Ein Entscheidungspunkt weist einen Meilenstein im Projektablauf aus, an dem der aktuelle Stand des Projektes evaluiert wird. Für jeden Entscheidungspunkt ist im V-Modell eine Menge von Produkten definiert, die am Ende der Projektfortschrittsstufe fertig gestellt sein müssen. Auf der Basis dieser Produkte entscheidet das projektübergeordnete Management, ob die Projektfortschrittsstufe mit Erfolg erreicht wurde und ob der nächste Projektabschnitt freigegeben wird. Abbildung 7: Projektdurchführungsstrategie, Entscheidungspunkte und Produkte Abbildung 8 zeigt alle im V-Modell vorgesehenen Entscheidungspunkte. Die farbliche Markierung wird analog zu der Aufteilung der Vorgehensbausteine in vier Bereiche verwendet. Dabei werden die Entscheidungspunkte Projekt genehmigt, Projekt definiert, Iteration geplant und Projekt abgeschlossen in allen Projekttypen und damit auch in allen Projektdurchführungsstrategien verwendet. Die Systementwicklung wird durch die Entscheidungspunkte Anforderungen festgelegt, System spezifiziert, System entworfen, Feinentwurf abgeschlossen, Systemelemente realisiert und System integriert abgebildet. Die Entscheidungspunkte Gesamtprojekt aufgeteilt und Gesamtprojektfortschritt überprüft werden verwendet, wenn das Projekt noch vor der Anforderungsfestlegung in mehrere Teilprojekte aufgeteilt werden soll.

18 1-16 Teil 1: Grundlagen des V-Modells Die Menge der Entscheidungspunkte, die sich mit dem Verhältnis zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer beschäftigt umfasst Projekt ausgeschrieben, Angebot abgegeben, Projekt beauftragt, Lieferung durchgeführt, Abnahme erfolgt und Projektfortschritt überprüft. Schließlich beinhaltet ein vierter Bereich noch die Entscheidungspunkte Vorgehensmodell analysiert, Verbesserung Vorgehensmodell konzipiert und Verbesserung Vorgehensmodell realisiert, die ausschließlich bei der Entwicklung eines organisationsspezifischen Vorgehensmodells verwendet werden. Durch die in Abbildung 8 dargestellten und den beschriebenen Bereichen zugeordneten Entscheidungspunkte ist für jeden Projekttyp ein spezifischer, grundlegender Rahmen für die Projektdurchführung im V-Modell vorgegeben. Die V-Modell-Referenz Tailoring beschreibt die Abfolge der Entscheidungspunkte für jede der verfügbaren Projektdurchführungsstrategien im Detail.

19 3 Grundkonzepte des V-Modells 1-17 Abbildung 8: Entscheidungspunkte der Projektdurchführungsstrategien Die Entscheidungspunkte legen zusammen mit den Projektdurchführungsstrategien das "Wann" und "Was" fest, also wann welche Produkte fertiggestellt sein müssen. Der Fall, dass ein Entscheidungspunkt nicht erreicht wird, wird im V-Modell XT nicht geplant. Sollte der Lenkungsausschuss Grund haben, eine Projektfortschrittsentscheidung nicht auszusprechen, so ergeben sich folgende Möglichkeiten: 1. Die Arbeit an den zugrundeliegenden Produkten des Entscheidungspunkts wird solange durchgeführt, bis die Produkte eine zufriedenstellende Qualität aufweisen.

20 1-18 Teil 1: Grundlagen des V-Modells 2. Der Lenkungsausschuss entscheidet, bereits durchlaufene Entscheidungspunkte zu wiederholen, um die zugrundeliegenden Produkte erneut umfangreich zu überarbeiten und dort erneute Projektfortschrittsentscheidungen zu erzwingen. 3. Das Projekt kann abgebrochen werden. 3.7 Grundkonzepte im Überblick Ein wesentliches Prinzip des V-Modells ist seine ziel- und ergebnisorientierte Vorgehensweise. Diese Grundphilosophie ist an vielen Stellen im V-Modell sichtbar: Produkte stehen im Mittelpunkt des V-Modells. Sie sind die zentralen Projektergebnisse. Projektdurchführungsstrategien und Entscheidungspunkte geben die Reihenfolge der Produktfertigstellung und somit die grundlegende Struktur des Projektverlaufs vor. Die detaillierte Projektplanung und -steuerung wird auf der Basis der Bearbeitung und Fertigstellung von Produkten durchgeführt. Für jedes Produkt ist eindeutig eine Rolle verantwortlich, und in einem konkreten Projekt dann eine dieser Rolle zugeordnete Person oder Organisationseinheit. Die Produktqualität ist durch definierte Anforderungen an das Produkt und explizite Beschreibungen der Abhängigkeiten zu anderen Produkten überprüfbar. Die im V-Modell definierten Produkte sind somit die zentralen Zwischen- und Endergebnisse des Projektes. Ausgehend von den Projektzielen werden diese Ergebnisse bei der Projektkonzeption und - planung definiert und im Zuge einer professionellen Vorgehensweise während des Projektverlaufs bearbeitet und fertig gestellt. Die Ziel- und Ergebnisorientierung des V-Modells vermeidet unnötige, nicht an Ergebnissen ausgerichtete Tätigkeiten. Aktivitäten und Teilaktivitäten, die keinen Beitrag zur Ergebniserstellung liefern, werden im V-Modell nicht beschrieben. Diese Fokussierung des V-Modells stellt eine wesentliche Grundvoraussetzung für eine effiziente Projektabwicklung dar.

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