Einführung in die Medienwirtschaft

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einführung in die Medienwirtschaft"

Transkript

1 Fakultät 2 Electronic Media Studiengang Zimmer 221 Nobelstraße Stuttgart Telefon (0711) Sommersemester 2011 Gliederung: Unser Programm für die kommenden Wochen 0. Präludium: Eine (Medien-)Welt im Wandel 4. Medienunternehmen: Theorie und Praxis 1. Grundbegriffe 1.1 Medien Wirtschaft Theoretische Fundierung der i 2.1 Kommunikationswissenschaftliche und wirtschaftliche Grundlagen 2.2 Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen 3. Medienprodukte: Theorie und Praxis Ökonomische Spezifika von Medienprodukten und ihre Wirkung 3.2 Medienprodukte in der Praxis 3.3 Perspektiven Ökonomische Grundlagen (1): Geschäftsmodell 4.2 Ökonomische Grundlagen (2): Wertschöpfung, Wertschöpfungskette, Wertkette und Erfolg Ökonomische Grundlagen (3): Management 4.4 Spezifika von Medienunternehmen 4.5 Medienunternehmen in der Praxis 4.6 Perspektiven 5. Medienmärkte: Theorie und Praxis 5.1 Ökonomische Grundlagen: Markt, Wettbewerb, Konzentration 5.2 Spezifika von Medienmärkten 5.3 Medienmärkte in der Praxis 5.4 Perspektiven

2 Gliederung: Unser Programm für die kommenden Wochen 0. Präludium: Eine (Medien-)Welt im Wandel 4. Medienunternehmen: Theorie und Praxis 1. Grundbegriffe 1.1 Medien Wirtschaft Theoretische Fundierung der i 2.1 Kommunikationswissenschaftliche und wirtschaftliche Grundlagen 2.2 Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen 3. Medienprodukte: Theorie und Praxis Ökonomische Spezifika von Medienprodukten und ihre Wirkung 3.2 Medienprodukte in der Praxis 3.3 Perspektiven Ökonomische Grundlagen (1): Geschäftsmodell 4.2 Ökonomische Grundlagen (2): Wertschöpfung, Wertschöpfungskette, Wertkette und Erfolg Ökonomische Grundlagen (3): Management 4.4 Spezifika von Medienunternehmen 4.5 Medienunternehmen in der Praxis 4.6 Perspektiven 5. Medienmärkte: Theorie und Praxis 5.1 Ökonomische Grundlagen: Markt, Wettbewerb, Konzentration 5.2 Spezifika von Medienmärkten 5.3 Medienmärkte in der Praxis 5.4 Perspektiven Nur zur Wiederholung: Medienökonomie ist the study of how media industries use scarce resources to produce content that is distributed among consumers in a society to satisfy various wants and needs. 4 Quelle: Albarran 1996, S. 5

3 Was macht Medien so einzigartig? 5 Medien stehen in zweierlei Wettbewerb: ökonomisch und publizistisch Definition Messung Ausprägung Markt Ökonomischer Wettbewerb Maximierung der Gewinne Wettbewerb um Marktanteile und Rendite Ökonomisch optimale Ergebnisse Steigerung Gesamtwohlfahrt Fokus Konsumentenrente Wettbewerb innerhalb eines Rahmens (Ordoliberal/Kartellr.) Funktionsfähiger, wirksamer Markt Markt als Ort des Tausches, auf dem Angebot und Nachfrage über den Preis koordiniert werden. Publizistischer Wettbewerb Geistig-publizistische Konkurrenz von Meinungen Wettbewerb um Aufmerksamkeit der Nutzer Kriterien für publizistische Qualität: Aktualität, Richtigkeit, gesellschaftliche Relevanz, Ausgewogenheit, Meinungsvielfalt Vielfalt unterschiedl. Meinungen Wettbewerb um Qualität, Werte, Weltanschauungen, polit-ges. Leitvorstellungen Markt im Sinne von Forum des freien und öffentlichen gesellschaftlichen Diskurses 6 Quelle: Hildebrand 2009, S. 4f., pdf, Abruf: ; ähnlich: Kiefer 2004

4 Zweiseitigkeit von Medienprodukten schlägt sich auch im Zielsystem nieder strategische Ziele Unternehmensziele ökonomische Ziele nicht-ökonomische ihtök i h Ziele ertragswirtschaftliche Ziele publizistische Ziele bezugsgruppenorientierte Ziele Ziele im Lesermarkt Auflage Abonnentengewinnung Leser-Blatt-Bindung Ziele im Werbemarkt Kanalqualität werbliche Eignung TKP Redaktionsziele Information Leserbindung Orientierung Unterhaltung Ziele müssen sich nicht zwingend komplementär verhalten! 7 Quelle: Wirtz, Pelz 2006, S. 267 Spezifika von Informationen sorgen für unterschiedliche ökonomische Folgen Eigenschaft Folgen Nicht-Rivalität im Konsum Sinkende Durchschnittskosten der Bereitstellung Begrenzte Haltbarkeit von Informationen führt zu sinkenden Durchschnittskosten der Bereitstellung erschwert das Angebot exklusiver Güter Ausweitung des Angebots ohne größere Zusatzkosten möglich Wettbewerbsprobleme als Folge Aktualität der Information als Wettbewerbsfaktor zeitnahe Bereitstellung notwendig Informationen sind leicht Informationen können leicht kopiert und weitergereicht werden reproduzierbar eventl. muss man die Rechte an ihnen schützen lassen Politische und gesellschaftliche Funktion von Informationen Mindestangebotsmenge notwendig politische Interventionen in der Medienbranche Ein Medienunternehmen bündelt Informationen und reichert sie mit Kommentaren und einordnenden Informationen an 8 Quelle: Beck 2005, S. 73

5 5+1 Aspekte der ökonomischen Besonderheiten von Medienprodukten 1 Immaterielle Güter: Reproduzierbarer, kreativer Kern 2 Duale Güter: Verbund von Rezipienten- und Werbemarkt 3 Größeneffekte: Hohe First Copy Costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen 4 Quasi-Öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit 5 Erfahrungsgüter: Informationsasymmetrien und Vertrauensbasiertheit 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte 9 Medienprodukte sind wie die Reisen der Pinguine: Man weiß nicht, wohin s geht 1 Immaterielle Güter: Reproduzierbarer, kreativer Kern Freston: Die Medien- und Unterhaltungsindustrie ist im Kern eben ein Kreativgeschäft. Und dabei ist Größe nicht entscheidend. Tom Freston, 59, ehem. Co- President und Co-Chief Operating Officer von Viacom International Inc., außerdem im Gründungsteam von MTV SPIEGEL: Haben Sie mit dem zuletzt erfolgreichsten Filmemacher in Deutschland, Bully Herbig, schon gesprochen? Freston: Nein, aber sagen Sie ihm, er soll das nächste Mal vorbeikommen, wenn er in Los Angeles ist. Das gilt auch für andere deutsche Produzenten mit guten Ideen: Meine Tür steht offen! Freston: Selbst mit den kleinen Filmen lässt sich meist Geld verdienen SPIEGEL:... wie neuerdings auch mit Dokumentationen der Sorte Die Reise der Pinguine. Freston: Ach, erinnern Sie mich nicht daran! Den Film hätten wir für eine Million Dollar haben können. Aber dann hat jemand gesagt: Wer zum Teufel will einen Film über Pinguine sehen? Wir haben es also gelassen. Und was it ist passiert? Diese komischen Vögel hb haben bislang allein in den USA 75 Millionen Dollar eingespielt. Manchmal ist dieses Geschäft einfach nur völlig durchgeknallt. 10 Quelle: Der Spiegel (2005), S. 222ff.; Foto: dagbladet.no, scanpix

6 So macht Wirtschaft Spaß: Ein Produkt an zwei Kunden verkaufen 2 Duale Güter: Verbund von Rezipienten- und Werbemarkt Inhalteproduzenten entwickeln attraktive Inhalte und berücksichtigen Interessen der werbungstreibenden Unternehmen Werbungtreibende Unternehmen suchen das Umfeld attraktiver Inhalte oder sponsern diese direkt Inhalteproduzenten suchen Aufmerksamkeit der Rezipienten durch interessante Inhalte Werbe- Markt Inhalte- Markt Werbungtreibende Unternehmen suchen Zugang zu den Rezipienten Medium Rezipienten- Markt Rezipienten suchen interessante Inhalte Rezipienten sehen Werbung und kaufen evtl. Produkte 11 Quelle: Zerdick et al. (1999), S. 39 All in one: Medienprodukte adressieren mehr als einen Markt 2 Duale Güter Lizenzmarkt Zweitverwerter Verwertungsprozess: Rechte national, internat. Zwischen- händler TIME- Kooperation Inhalte-/Rezipientenmarkt i t Medienunternehmen Telekommunikation IT Unterhaltungselektronik Transportwege, Intermediäre (Handel, Kabel, Satellit, Terrestrik, Mobil, Internet) Rezipienten (Leser, Hörer, Zuschauer, User) Agenturen Wirtschafts- unternehmen Verwertungsprozess: Konsum-/ Investitionsgüter Werbemarkt 12 Quelle: Gläser 2008, S. 513

7 Was sind Verbund- oder Kuppelprodukte? 2 Duale Güter: Verbund von Rezipienten- und Werbemarkt Kuppelprodukte: mehrere Erzeugnisse fallen an beim gleichen Produktionsprozess Wer Produkt A erstellt, erzeugt gleichzeitig auch Produkt B, C, D etc. Technologisch verbundene Produktion: z.b. Verkokung von Kohle: Gas und Koks Raffinerie von Rohöl: Benzin, Diesel, Schwer- und Heizöl, Bitumen Stahlproduktion im Hochofen: Stahl, Gichtgas, Schlacke, Abwärme Sägewerk: Balken, Bretter, Schwarten, Sägemehl Kuppelproduktion ist eher der Regel- als der Ausnahmefall! Die praxisübliche Unterteilung von Kuppelprodukten in Hauptprodukte, Nebenprodukte und Abfälle ist oft unzweckmäßig, weil Abfälle leicht zu Nebenprodukten und Nebenprodukte zu Hauptprodukten werden können. Beispiel: Der bei der Weinerzeugung anfallende Trester kann als organischer Abfall deponiert, als Viehfutter genutzt (= Nebenprodukt) oder zur Tresterschnapsherstellung verwendet werden. Sofern es sich dabei um einen edlen Grappa handelt, ist dieser als Hauptprodukt anzusehen: Abfälle sind potentielle Neben- und Hauptprodukte. 13 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung Theorie der zweiseitigen Märkte ist relevant für Analyse von Medienprodukten 2 Duale Güter: Verbund von Rezipienten- und Werbemarkt Die Theorie der zweiseitigen Märkte ( Two-sided markets ) ) analysiert das Phänomen, dass Medienunternehmen mit ihren Produkten häufig auf zwei Märkten gleichzeitig agieren. Dabei werden Medienunternehmen in diesem Fall nicht mehr nur als Anbieter von Informationen oder Inhalten gesehen, sondern als Plattform bzw. intermediäre Organisation, der sich Chancen für neue Geschäftsmodelle eröffnen. Entscheidendes Merkmal ist die Wirksamkeit von Netzwerkeffekten, die sich aufgrund der Interdependenzen zwischen den beiden Märkten ergeben. Positive Netzwerkeffekte sind vorhanden, wenn das Geschehen der jeweiligen Märkte sich gegenseitig befördert. Aus der Theorie der zweiseitigen Märkte lassen sich wichtige medienökonomische Implikationen ableiten (vgl. Dewenter 2006: 61): So können aus der Preishöhe auf beiden Märkten nicht mehr Rückschlüsse auf die Wettbewerbsintensität gezogen werden. Die Preise können selbst bei marktmächtigen Unternehmen unterhalb der Grenzkosten liegen und dennoch gleichzeitig Ausdruck von gewinnmaximierendem Verhalten sein. Dies bedeutet, dass die Kostenstruktur nicht mehr die Höhe der Preise bestimmen kann und hohe Preise spiegeln nicht unbedingt die Marktmacht wider. 14 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung

8 Anzeigen-Auflagen-Spirale illustriert Wirkung der Verbundsprodukts Medien 2 Duale Güter: Verbund von Rezipienten- und Werbemarkt mehr Publikum mehr Werbung bessere Inhalte mehr Gewinn Positi ve Verstärk kung Neg gative Verst tärkung weniger Werbung weniger Publikum schlechtere Inhalte weniger Gewinn 15 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung Aller Anfang ist teuer 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen Fixkosten: variable Kosten: 800,00 GE 0,02 GE/Stück Ausbringung: St. => Fixkostenanteil: 80% Stückk kosten Ausbringung: St. => Fixkostenanteil: 28% Ausbringungsmenge 16

9 Ab wann macht Pay-TV für Vernissage in Deutschland Spaß? 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen Ausgangssituation Vernissage ist ein internationaler Pay-TV-Anbieter, der in den deutschen Markt eintreten möchte. Vor dem Launch von Vernissage Deutschland wird die Controlling-Abteilung gebeten, Fundamentalrechnungen durchzuführen. Insbesondere benötigt der CFO für die kurzfristig für morgen anberaumte Sitzung des Management Board eine robuste Abschätzung von Fixkostendegressionseffekten und eine Break-Even- Analyse. Zunächst stellen Sie die wichtigsten Erlös- und Kostenarten zusammen und bewerten Sie als variabel bzw. fix. Das Ergebnis dokumentiert die nebenstehende Auflistung. VERNISSAGE Umsatz pro Abonnent Receiver-Kosten Kosten Abonnenten-Betreuung Programm-Kosten Zahlensituation 300 /a 25 /Abo 25 /Abo /a Technik-Kosten /a Kosten für Werbung /a Verwaltung /a Der Einfachheit halber nehmen Sie an, dass die Kosten für Receiver und Abonnenten-Betreuung 100% variabel, die übrigen Kosten dagegen 100% fix sind. Ermitteln Sie auf Basis der gegebenen Informationen zunächst die Abo-Stückkosten für 1, 10, 100, 1.000, , , und Abonnenten. Und benennen Sie anschließend, ab welcher Abonnentenzahl Vernissage Deutschland dieser Rechnung nach profitabel wäre. 17 Happy End für Vernissage in Deutschland? Berechnung Abo-Stückkosten 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen 18

10 Happy End für Vernissage in Deutschland? Break-Even-Analyse 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen 19 Happy End für Vernissage in Deutschland? Berechnung Abo-Stückkosten: Lösung 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen variable Kosten gesamt (Kv) fixe Kosten gesamt (Kf) x = Anzahl Abonnenten Abo-Stückkosten = (Kvx+Kf)/x 50 /Abo /a Stückkosten (EUR) Abonnenten Stückkosten Abonnenten (Anzahl) 20

11 Happy End für Vernissage in Deutschland? Break-Even-Analyse: Lösung 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen Umsatz (UMA) 300 /Abo variable Kosten gesamt (Kv) 50 /Abo fixe Kosten gesamt (Kf) /a x = Anzahl Abonnenten Dabei gilt: (UMA - Kv) * x - Kf > 0 x > Kf / (UMA - Kv) x > / (300 50) x> Erlöse/ Kosten (EUR) Abonnenten (Anzahl) 21 Netzeffekte gab es schon immer, aber vernetzte Ökonomie leistet größeren Hebel 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen Wert des Netzes steigt Neue Nutzer kommen hinzu Nutzerzahl des Netzes steigt 22

12 Im Internet gilt: big is beautiful und auch: the winner takes it all 3 Größeneffekte: Hohe 1st copy costs, Skalenvorteile und Netzwirkungen 23 Rivalität und Exklusivität (1): Die zwei Dimensionen privater vs. öffentlicher Güter 4 Quasi-öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit Rivalität im Konsum Ja Nein Ausschließbarkeit von Konsum Ja Nein Ja Nein Privates Gut Quasi- Kollektivgut Klub- Kollektivgut Öffentliches Gut - Print - Entgeltpflichtige Internetangebote - Kostenlose Internetangebote - Pay-TV - Öffentlich-rechtlicher Rundfunk - Free TV 24 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung

13 Rivalität und Exklusivität (2): Die zwei Dimensionen privater vs. öffentlicher Güter 4 Quasi-öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit Rivalitätsprinzip Ja Nein Ja Nein Kraftfahrzeuge privater Internetzugang bei Netzüberlastung Kino mit Überfüllung Umwelt öffentlicher Internet-Zugang bei Netzüberlastung Kabelfernsehen, Pay-TV Eingeschränkt: Printprodukte, Tonträger, Videokassetten äußere Sicherheit Wissen Medieninhalte: Hörfunk, Fernsehen 25 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung Rivalität und Exklusivität (3): Die zwei Dimensionen privater vs. öffentlicher Güter 4 Quasi-öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit Private Güter Öffentliche Güter Zeitungen + (+) Zeitschriften + (+) Bücher + (+) Free-TV (+) + Pay-TV + (+) Radio + Musik + (+) Video, DVD + 26 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung

14 Vielzahl an Instrumenten existieren, um privates oder öffentliches Gut zu sichern (1) 4 Quasi-öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit (1) Rechtliche Durchsetzung des Ausschlusses durch sanktionsbewehrtes Urheberrecht (Androhung hoher Strafen): Persönlichkeitsrechte: Schutz gegen Verfälschung; Nutzungsrechte: Beschränkung der Nutzungsarten für Dritte (zeitlich, inhaltlich); Verwertungsrechte: Übertragung der Nutzungsrechte auf Dritte (gegen Geld). Problem: illegale Umgehung des Urheberrechts (Tausch von Software, Musikfiles, Peer-to-Peer ), geringe Abschreckungswirkung. (2) Einsatz technologischer Mittel zur Durchsetzung von Verfügungsrechten und des Ausschlusses von Nutzern, die nicht bereit sind zu bezahlen: Möglich ist die Verschlüsselung (Kodierung) an sich frei empfangbarer Informationen (z.b. Einsatz von Decodern beim Pay-TV, Verschlüsselungssoftware). Die Nutzer übernehmen damit nicht nur die Kosten für die Produktion und Verteilung des Gutes, sondern auch die Kosten für die Definition und Durchsetzung von Verfügungsrechten. Die Kodierung und die Möglichkeit der Dekodierung für zahlende Konsumenten dient ausschließlich der Durchsetzung von Verfügungsrechten. Problem: illegale Entschlüsselung der Kodierung. 27 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung Vielzahl an Instrumenten existieren, um privates oder öffentliches Gut zu sichern (2) 4 Quasi-öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit (3) Kollektive Zwangsfinanzierung: Die Produktion und Verteilung der öffentlichen Güter wird durch kollektive Finanzierung sichergestellt. Beispiel: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk (ARD, ZDF) mit Gebührenfinanzierung. Probleme: Die individuellen Finanzierungsbeiträge entsprechen i.d.r. nicht der individuellen Nutzung, Reaktanz (Widerstandshaltung) der Gebührenzahler, Notwendigkeit der permanenten Legitimationssicherung und Überzeugungsarbeit für das duale Rundfunksystem. (4) Finanzierungsausgleich zwischen primären und sekundären Gütermärkten: DaMedienfür einen dualen Gütermarkt produzieren, kann die Finanzierung von Berichten und Unterhaltung überwiegend durch Werbeeinnahmen erfolgen. Den primären Gütermarkt bei privaten Rundfunkanstalten stellt der Werbemarkt dar. Die Einnahmen aus dem Werbemarkt werden zur Subventionierung des sekundären Marktes für Informations- und Unterhaltungsprodukte genutzt. Problem: Werbefinanzierte Medienprodukte vermitteln das Signal der Kostenlosigkeit, was zu einer nicht optimalen Allokation führt: Bei Grenzkosten von Null auf dem Markt für Rezipienten wird das Gut in zu hoher Menge konsumiert (z.b. zu hoher Fernsehkonsum von Kindern). 28 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung

15 Harry Potter kann viele Besen reiten 4 Quasi-öffentliche Güter: Eingeschränkte aber auch multiple Marktfähigkeit Merchandising i Magazin Lizenzen Hörbuch Buch Downloads DVD Film A loaf of bread can only be sold once. But when an idea or a story is sold, the seller still possesses it and can sell it over and over again. Doyle (2002), S Inkurs: Gute Inhalte behalten ihren Wert deshalb gibt es Verwertungsgesellschaften Das sind Verwertungsgesellschaften Darum gibt es Verwertungsgesellschaften... ein Zusammenschluss von Autoren und Verlagen Das Aufgabengebiet der Verwertungsgesellschaften zur Wahrnehmung (Verwertung) von Urheberrechten ist immer dann betroffen, wenn Kopien vom gegenüber Dritten. Die Vervielfältigung, Verbreitung geistigem Eigentum erstellt werden oder generell und öffentliche Wiedergabe von urheberrechtlich geistiges g Eigentum genutzt wird, ohne dass der geschützten Werken hat heutzutage ein solches Eigentümer explizit seine Genehmigung erteilt hat und Ausmaß angenommen, dass der einzelne darüber hinaus droht leer auszugehen. Rechteinhaber die tatsächliche Nutzung seines geistigen g Eigentums selbst oft nicht mehr nachvollziehen kann. Verwertungsgesellschaften ziehen die gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren, die bei legalen Nutzungen fällig werden, von den Vergütungspflichtigen g g ein und schütten sie an die wahrnehmungsberechtigten Autoren und Verlage aus. 30 Quelle: Abruf:

16 Inkurs: Die Wahrnehmung von Zweitverwertungsrechten ist komplex 31 Quelle: Abruf: Inkurs: Zweitverwertung ist ein großer Markt (1) Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte 2009: 841 MEUR Zweck des Vereins ist der Schutz des Urhebers und die Wahrnehmung seiner Rechte im Rahmen der Satzung und aus den Berechtigungsverträgen, g g die wir mit Komponisten, Textdichtern und Musikverlegern abschließen. Die uns zur kollektiven Verwertung übertragenen Rechte und Ansprüche sind im GEMA-Berechtigungsvertrag festgelegt. g (gema.de) Verwertungsgesellschaft Wort 2009: 434 MEUR Wer nachweislich Inhaber von Urheberrechten Darstellungen wissenschaftlicher und und Nutzungsrechten an Sprachwerken ist, technischer Art einschließlich entsprechender kann der VG WORT die Wahrnehmung der von Lichtbildwerke [ ] und Lichtbilder ], die ihr jeweils satzungsgemäß wahrzunehmenden vom Verfasser des Sprachwerkes für dieses Rechte anvertrauen. Das gleiche gilt für geschaffen worden sind. (vgwort.de) Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten 2008: 151 MEUR Die GVL ist die urheberrechtliche htli h Vertretung t Tonträgerhersteller t sind Schallplatten- l bzw. CD- der ausübenden Künstler und der Firmen und sonstige Tonträger-Produzenten Tonträgerhersteller. [ ] Ausübende Künstler mit eigenem Label. Die GVL nimmt die sog. sind Musiker, Sänger, Tänzer, Schauspieler und Zweitverwertungsrechte für die Künstler und alle sonstigen Werkinterpreten. die Hersteller wahr. (gvl.de) 32 Quelle: Angaben der Organisationen sowie eigene Recherche

17 Inkurs: Zweitverwertung ist ein großer Markt (2) Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST 2009: 126 MEUR Die Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST ist ein von den Urhebern gegründeter Verein (Künstler, Fotografen und Filmurheber) zur Wahrnehmung ihrer Rechte. Sie nimmt für ihre Mitglieder und die Mitglieder ausländischer Gesellschaft zur Übernahme und Wahrnehmung von Filmaufführungsrechten Schwesterorganisationen alle die Urheberrechte im visuellen Bereich wahr, die der einzelne Urheber aus praktischen oder gesetzlichen Gründen nicht selbst wahrnehmen kann. (bildkunst.de) 2009: 57 MEUR Die VFF nimmt die Rechte selbständiger Filmhersteller (Auftragsproduzenten) sowie Sendeunternehmen wahr. Wahrgenommen werden insbesondere die Ansprüche aus der Geräte-/Leerkassettenvergütung. Die Zahl der Wahrnehmungsberechtigten beträgt neben den Rundfunkanstalten ca. 900 freie Produktionsunternehmen. (vffvg.de) Gesellschaft zur Wahrnehmung von Film- und Fernsehrechten 2008: 31 MEUR Die GWFF [ ] wurde 1982 von Film- und und Zweitnutzungen zu verwalten und geltend Fernsehproduzenten mit dem Ziel gegründet, zu machen. Dazu gehören auch Vergütungen die ihnen und Filmurhebern durch das aus dem Verkauf von Leerkassetten und Urhebergesetz zugewiesenen Geräten sowie aus dem Vermieten oder Vergütungsansprüche bei Vervielfältigungen Verleihen von DVDs. (gwff.de) 33 Quelle: Angaben der Organisationen sowie eigene Recherche Inkurs: Zweitverwertung ist ein großer Markt (3) Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken 2009: 13 MEUR Die VGF ist v.a. für Filmhersteller und Regisseure tätig. Sie nimmt aber auch die Rechte [..] derjenigen wahr, die ihre Rechte vom Hersteller eines Films ableiten, wie etwa Verleiher, Lizenzhändler, Weltvertriebs- unternehmen u.a. Die VGF nimmt [..] nicht die Rechte an vorbestehenden Werken (Drehbuch, Musik) und an Fernsehauftragsproduktionen wahr. (vg-film.de) Gesellschaft zur Übernahme und Wahrnehmung von Filmaufführungsrechten 2009: 7 MEUR Die GÜFA vertritt die rechtlichen Interessen der ihr angeschlossenen Urheber und Filmproduzenten bzw. Rechteinhaber von Filmherstellerrechten und sonstigen Leistungsschutzberechtigten, die sich überwiegend mit der Herstellung von erotischen und pornografischen Filmen beschäftigen. (guefa.de) Verwertungsgesellschaft Musikedition 2008: 3 MEUR Die VG Musikedition [ ] nimmt im Auftrag Musikedition ist ein Zusammenschluss von ihrer Mitglieder ([ ] Verlage, Komponisten, Herausgebern, Verfassern und Verlegern Textdichter und Herausgeber) als [ ] wissenschaftlich-kritischer Ausgaben von Treuhänderin [..] Urheberrechte und Musikwerken und Erstausgaben Vergütungsansprüche wahr. [ ] Die VG nachgelassener Werke. (vg-musikedition.de) 34 Quelle: Angaben der Organisationen sowie eigene Recherche

18 Erfahrung, Vertrauen und Qualität prägen Medienprodukte 5 Erfahrungsgüter: Informationsasymmetrien und Vertrauensbasiertheit Die P Principal-Agent-Theorie i i la tth i geht von d der für arbeitsteilige b t ili Wirtschaftssysteme t h t t typischen i h Situation aus, dass ein Auftraggeber existiert Principal genannt -, der einen Auftragnehmer den Agenten mit der Wahrnehmung seiner Interessen betraut. Der Agent handelt im Auftrag des Principals, aber in eigener Verantwortung. Die praktischen Beispiele für Principal-Agent-Beziehungen sind vielfältig: sie treten beispielsweise auf zwischen Nachfrager und Anbieter, zwischen Gläubiger und Schuldner, zwischen Patient und Arzt, zwischen Mandant und Anwalt. Sie sind dadurch gekennzeichnet, dass bei jeder derartigen Beziehung die Gefahr besteht, dass der Agent sich ih nicht iht im Sinne des Pi Principals i verhält, sondern auch seine eigenen, abweichenden Interessen verfolgt (Interessendivergenz). Die Unsicherheit über das Verhalten ist umso größer, je weniger der Principal in der Lage ist, die Aktivitäten des Agenten zu kontrollieren. Typischerweise weiß der Agent dabei sehr viel besser über seine eigenen Aktivitäten Bescheid als der Principal, da er für die jeweiligen Aufgaben spezialisiert it ist und sie selber durchführt hfüht (If (Informationsasymmetrie). ti) Die Principal-Agent-Theorie untersucht solche Beziehungen zwischen einem Auftraggeber und einem Auftragnehmer, bei denen eine Unsicherheit über das Verhalten des Auftragnehmers besteht. Hierauf aufbauend sollen Empfehlungen für die Ausgestaltung g von Principal-Agenten-Beziehungen g abgeleitet werden, mit deren Hilfe der Principal seine Ziele trotz Interessendivergenz und asymmetrischer Informationsverteilung durchsetzen kann. (Hungenberg, 2000, S. 31.) 35 Quelle: Gläser (2009), Skript zur Veranstaltung Auch bei Medienprodukten entstehen Prinzipal-Agenten-Beziehungen 5 Erfahrungsgüter: Informationsasymmetrien und Vertrauensbasiertheit Eigentümer (Principal) Ziele l Verträge Überwachung Entscheidung Delegation Manager (Agent) Individuelle id Ziele Fähigkeiten Informationen 36 Hungenberg, H. (2000): Strategisches Management in Unternehmen,

19 Informationsasymmetrien bestehen in vielen Bereichen menschlichen Lebens 5 Erfahrungsgüter: Informationsasymmetrien und Vertrauensbasiertheit Alle Interaktionsbeziehungen, bei denen (vor- oder nachvertragliche) Informationsasymmetrie eine Rolle spielt, werden in der ökonomischen Theorie als Principal/Agent- oder Agency-Beziehungen bezeichnet. Beispiele:... und eben auch Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehungen! 37 Informationsasymmetrie kann vor und nach Vertragsabschluss Probleme bereiten 5 Erfahrungsgüter: Informationsasymmetrien und Vertrauensbasiertheit 38

20 Screening, Signaling und Monitoring als Instrumente, um IA-Probleme zu reduzieren 5 Erfahrungsgüter: Informationsasymmetrien und Vertrauensbasiertheit Maßnahmen zur Eindämmung präkontraktualer Probleme Screening Kontinuierliche i Marktbebachtung b Agenturscreening Beauftragung von Externen Beratern Bildung von Interessen- bzw. Informationsgemeinschaften Signaling Garantieversprechen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Selbstverpflichtung Self-Selection Maßnahmen zur Eindämmung postkontraktualer Probleme Implementierung von Anreizsystem Leistungsbezogene Vergütung der Agenturen Leistungsbezogene Tantiemen für Mitarbeiter Honorierung von spezifischen Investitionen Etablierung der Werte Effektivität und Effizienz Controlling und Monitoring Werbetests Häufigere, zeitlich entzerrte Pä Präsentationen ti Internes Auditing Externes Auditing 39 Quelle: Siegert/Brecheis 2005: 153 Medienprodukte können nur eingeschränkt international wachsen 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Sprache Lokalität Taste & Style Medienangebote sind immer auch ein Kulturgut, das nicht ohne weiteres exportiert werden kann. Bei anderen Kulturkreisen, die bisweilen schon an der nächsten Landesgrenze beginnen können, mag eine andernorts sehr erfolgreiche Zeitschrift kaum noch Anklang finden. Und das muß nicht einmal an der Sprache oder der geographischen Beschränkung für den Wert einer Information liegen auch andere Traditionen, Vorstellungen und Lebensstile können diese mangelnde Akzeptanz zur Folge haben. (Knobloch, Schneider 1999, S. 8) 40

21 Medien werden vom Staat und von der Gesellschaft gefördert und gefordert 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Gefördert Verfassungsrang bspw. Art. 5, Abs. (1) GG: Jeder hat das Recht seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreieheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Steuerliche Vergünstigungen: In Deutschland ermäßigter Umsatzsteuersatz von derz. 7% auf Printmedien-Produkte. Gefordert In knapp der 60% der Länder weltweit sind Medienunternehmen unterschiedlich starken staatlichen Restriktionen ausgesetzt (vgl. Kleinsteuber, Thomaß 2004, S. 84) Medien- produkte / Medienunternehmen Markteintritt ist reglementiert Beispiel: Vergabe von Frequenzen für Hörfunk- und Fernseh- Programme Kartellrechtliche Besonder-heiten: Unternehmens-Transaktionen im Medien-bereich unterliegen schärferen Reglementierungen als in anderen Branchen (Bsp.: Holtzbrinck, Axel Springer) 41 Subventionen zählen zum Instrumentarium der Meritorik 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Preis p N 1 N 2 p Markt Subvention p Subvention x Markt x Optimum Menge x 42

22 Zum Beispiel öffentlich-rechtlicher Rundfunk: ein wünschenswertes Gut? 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Private Angebote: Vollprogramme, Spartenprogramme Öffentlich-rechtlicher Grundversorgung: Beitrag von jedem Rundfunk Vielfalt, Ausgewogenheit Rundfunkteilnehmer ARD und ZDF Information, Kultur/Bildung, Unterhaltung (als Flat Rate ) Funktionen, z.b. Politische Funktionen: Forum, Faktor der Meinungsbildung Gesellschaftliche Funktionen: Integration, Sozialisation 43 Technologie treibt Produktentwicklung 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Der Engpass, der bislang bei der analogen Verbreitung von Content im Hinblick auf die Übertragungskapazitäten herrschte, wird durch die technologische Integration im Zuge der Digitalisierung aufgehoben. Wenn die technische Verbreitung kein Engpass mehr ist, hat es zur Folge, dass die neuen Medien an Bedeutung gewinnen und sich der Zuschauermarkt stärker fragementiert. zitiert Schneider 2007, S. 20, zitiert nach Stillhammer, Hreljic 2008, S

23 Und wo ist der Kern? 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Bandbreite Ist Breitband ein meritorisches Gut? (1) Bandbreite schafft Wettbewerbsvorteile 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte 39% 3,9% Δ 22 2,2 1,7% Staaten, die stetig zu den Top 5 in Breitband- Durchdringung gehören Staaten, die stetig zu den Bottom 5 in Breitband- Durchdringung gehören 46 Quelle: Booz & Company 2009, S. 4 46

24 Ist Breitband ein meritorisches Gut? (2) Einige Staaten sagen: Ja! 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Breitband-Internetanschluss mit der Rate von 600/100 KBit/s zählt zur Grundversorgung Swisscom als Konzessionärin ist zum entsprechenden Ausbau verpflichtet. Die Australian Broadband Guarantee sieht für jeden Bürger eine Verbindung mit 512/128 KBit/s + 3GB Speicher vor. Kosten: max. $2.500, inkl. Installation und Verbindung. Bis Ende 2010 sollen die meisten Bürger des Landes Zugang zu 1 MBit/s-Verbindungen haben. Für 2015 strebt das Land eine entsprechende Durchdringung mit 100 MBit/s-Anschlüssen an Wie bringt sich der Staat ein? Und warum? 6 Meritorische und kulturelle Güter: gesellschaftlich relevante Produkte Preisbindung Filmförderung Drei-Stufen-Test walled garden 48

25 Sind Games Kulturgüter? Und falls ja: Was bedeutet dies in der Konsequenz? Film* Games* 14,4 Mio. EUR 0,5 Mio. EUR 24,5 Mio. EUR n/a 24,2 Mio. EUR 1,0 Mio. EUR 8,7 Mio. EUR 0,5 Mio. EUR n/a 0,1 Mio. EUR** 49 Quelle: Organisationsangaben, eigene Recherche * letztes, verfügbares Jahr (2009A, 2010A, 2011B) ** max. Förderung pro Projekt Möglichkeiten zur Förderung einzelner Branchen sind vielfältig Kredit Direkte Zahlung Förderung Ausbildung Förderung Games Industrie Studiengänge g Bürgschaft Hebesatz Preise Steuern Erlasse Dt. Computerspielpr. AfA- Regeln 50 Quelle: sree 2010, S. 40

3. Medienprodukte: Theorie und Praxis. 3.1 Ökonomische Spezifika von Medienprodukten

3. Medienprodukte: Theorie und Praxis. 3.1 Ökonomische Spezifika von Medienprodukten 3. Medienprodukte: Theorie und Praxis 3.1 Ökonomische Spezifika von Medienprodukten und ihre Wirkung 1 5+1 Aspekte der ökonomischen Besonderheiten von Medienprodukten 2 1. Immaterielle Güter: Reproduzierbarer,

Mehr

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Kapitel 4d Teilmarkt Printmedien Vorlesung im Sommersemester 2012 Donnerstag, 05.07.2012 Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft,

Mehr

Urheberrecht - Verwertungsgesellschaften: Aufgaben und Funktionen

Urheberrecht - Verwertungsgesellschaften: Aufgaben und Funktionen Urheberrecht - Verwertungsgesellschaften: Aufgaben und Funktionen Sowohl für Unternehmen, die musikalische, künstlerische und visuelle Werke beispielsweise zu Marketingzwecken verwenden wollen, aber auch

Mehr

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Kapitel 1 Einführung Vorlesung im Sommersemester 2011 Mittwoch, 6. April 2011 Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft,

Mehr

Welche Rechte brauche ich?

Welche Rechte brauche ich? Welche Rechte brauche ich? - Herstellungsrecht / Synch Right - Urheber / Verlag - Leistungsschutzrecht / Master Right - Interpret / Label - Aufführungs- und Vervielfältigunsgrechte - Verwertungsgesellschaft

Mehr

Aufbau und Struktur des deutschen Urheberrechtsgesetzes

Aufbau und Struktur des deutschen Urheberrechtsgesetzes Schaubild 1 Aufbau und Struktur des deutschen Urheberrechtsgesetzes Teil 1: Urheberrecht, 1 ff. I. Das Werk, 2 Bearbeitung, 3 Sammelwerk, 4 Amtliche Werke, 5 Veröffentlichte und erschienene Werke, 6 II.

Mehr

Urheberrecht (UrhG) Ass. jur. Cornelia Heising 5/2010

Urheberrecht (UrhG) Ass. jur. Cornelia Heising 5/2010 Urheberrecht (UrhG) Urheberrecht Entstehung - Aufkommen des Buchdrucks - 1. Gesetz 1870 - heutige Fassung basiert auf Gesetz von 1965, einschließlich Änderungen und EU-Anpassung für Informationsgesellschaft

Mehr

Auf einen Blick. Vergabe einer vergütungsfreien Einzelfalllizenz für nicht-kommerzielle Nutzungen

Auf einen Blick. Vergabe einer vergütungsfreien Einzelfalllizenz für nicht-kommerzielle Nutzungen Auf einen Blick Vergabe einer vergütungsfreien Einzelfalllizenz für nicht-kommerzielle Nutzungen Vergabe einer vergütungsfreien standardisierten Lizenz für nicht-kommerzielle Nutzungen Frequently Asked

Mehr

Musik-Urheberrecht. Österreichisches Urheberrecht für Komponisten, Musiker, Musiknutzer und Produzenten. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage

Musik-Urheberrecht. Österreichisches Urheberrecht für Komponisten, Musiker, Musiknutzer und Produzenten. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage Musik-Urheberrecht Österreichisches Urheberrecht für Komponisten, Musiker, Musiknutzer und Produzenten 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage von Dr. Dietmar Dokalik RECHT Wien Graz 2010 Vorwort zur

Mehr

Rechtsprobleme bei der Verwaltung von Nachlässen

Rechtsprobleme bei der Verwaltung von Nachlässen Rechtsprobleme bei der Verwaltung von Nachlässen 3 Urheberrechte/Persönlichkeitsrechte beim Management von Nachlässen und Autorenbibliotheken. Berlin 23./24. April 2009 Dr. Harald Müller Urheberrecht /

Mehr

I. Absolute Verfügungsrechte. I.I Grundbegriffe

I. Absolute Verfügungsrechte. I.I Grundbegriffe Literatur: Richter/ Furubotn Kap. III I.I Grundbegriffe Verfügungsrechte Absolute Verfügungsrechte Relative Verfügungsrechte Andere Verfügungsrechte Recht des Eigentums Recht des Gebrauchs Recht der Veränderung

Mehr

Der Dritte Korb aus Sicht der Wissenschaft

Der Dritte Korb aus Sicht der Wissenschaft Institut für Geistiges Eigentum Wettbewerbs- und Medienrecht Der Dritte Korb aus Sicht der Wissenschaft Publikationskultur Plagiat und Urheberrecht 29. 30. März 2012, Weimar Dr. Anne Lauber-Rönsberg Institut

Mehr

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Übung I Vorlesung im Sommersemester 2011 Mittwoch, 01.06.2011 Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft, Fachgebiet Medienmanagement

Mehr

Vorlesung Medienrecht 23. März 2015

Vorlesung Medienrecht 23. März 2015 Vorlesung Medienrecht 23. März 2015 Was ist Medienrecht? Es gibt verschiedene Definitionen für Medienrecht. Nach einer weiten Definition ist Medienrecht die Gesamtheit aller Rechtsnormen, die die Arbeit

Mehr

Verwertungsrechte. - Handgefertigte Einzelkopie eines Gemäldes. - Herstellung von Büchern oder Tonträgern in tausenden von Exemplaren

Verwertungsrechte. - Handgefertigte Einzelkopie eines Gemäldes. - Herstellung von Büchern oder Tonträgern in tausenden von Exemplaren Prof. Dr. Olaf Sosnitza Vorlesung Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz Verwertungsrechte 15 UrhG zählt beispielhaft ( insbesondere ) die Verwertungsrechte des Urhebers auf. Sie sichern vorrangig

Mehr

Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte

Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte UNSER STRATEGISCHER RAHMEN Unternehmenszweck, Vision, Mission, Werte Wir haben einen klaren und langfristig ausgerichteten strategischen Rahmen definiert. Er hilft

Mehr

Retrodigitalisierte Publikationen dauerhaft und barrierefrei sichtbar und verfügbar machen. Ludwig Gramlich Chemnitz,

Retrodigitalisierte Publikationen dauerhaft und barrierefrei sichtbar und verfügbar machen. Ludwig Gramlich Chemnitz, Retrodigitalisierte Publikationen dauerhaft und barrierefrei sichtbar und verfügbar machen Ludwig Gramlich Chemnitz, 2.11.2009 Zwei Aspekte 1. Einstieg ins spezielle Thema 2. Allgemeinerer Kontext Unterstützung

Mehr

Verteilungsplan der ZPÜ für Einnahmen für PCs mit und ohne eingebauten Brenner für die Jahre 2008 bis 2010

Verteilungsplan der ZPÜ für Einnahmen für PCs mit und ohne eingebauten Brenner für die Jahre 2008 bis 2010 Verteilungsplan der ZPÜ für Einnahmen für PCs mit und ohne eingebauten Brenner für die Jahre 2008 bis 2010 Hintergrund Die Ansprüche von Urhebern und Leistungsschutzberechtigten auf Zahlung einer angemessenen

Mehr

Produzent. Schauspieler

Produzent. Schauspieler Musik im Film Wolfgang Riegger Fachanwalt für Urheberund Medienrecht Medien-Park im Osterholz Osterholzallee 76 71636 Ludwigsburg Tel.: 07141 / 24 229 00 Fax: 07141 / 24 229 29 mail@ra-riegger.de www.ra-riegger.de

Mehr

Leitfaden für Geschäftspartner zur Nutzung von Geistigem Eigentum Dritter bei Meetings und Veranstaltungen 3. Oktober

Leitfaden für Geschäftspartner zur Nutzung von Geistigem Eigentum Dritter bei Meetings und Veranstaltungen 3. Oktober Leitfaden für Geschäftspartner zur Nutzung von Geistigem Eigentum Dritter bei Meetings und Veranstaltungen 3. Oktober 2014 1. Einleitung Dieser Leitfaden soll Ihnen als Orientierungshilfe für die richtige

Mehr

Workshop - GEMAwissen. 14.April 2015

Workshop - GEMAwissen. 14.April 2015 Workshop - GEMAwissen 14.April 2015 Was macht die GEMA und auf welcher Grundlage? Wann ist ein Lizenzerwerb notwendig? Gibt es auch GEMA-freie Musik? Tarifbeispiele Welche Nachlässe gibt es? Was passiert

Mehr

copyright vs. internet

copyright vs. internet Einladung zum Wisdom Council vom Freitag, 12. April 2013 copyright vs. internet Zukunftsszenarien für die Wahrnehmung von Urheberrechten Wollen Sie mitreden? Worum geht es? Was wollen wir? Wo sehen wir

Mehr

Internet- und Urheberrecht

Internet- und Urheberrecht Internet- und Urheberrecht Von den Verwertungsrechten, dem Vervielfältigungsrecht und dem Recht der öffentlichen Zugänglichmachung bis zum elearning Gabriele Beger, SUB Hamburg Informations- und Urheberrecht

Mehr

Workshop - Nutzungsrechte in der Musik

Workshop - Nutzungsrechte in der Musik Workshop - Nutzungsrechte in der Musik Übersicht Grundlagen und Historie des Urheberrechts Der Verein GEMA Auftrag und Organisation Wann ist ein Lizenzerwerb notwendig? Welches Repertoire vertritt die

Mehr

Musik und Rechte. Seminarunterlage von. Andreas Fabianek und Dr. Rainer Beck, Mag.art.

Musik und Rechte. Seminarunterlage von. Andreas Fabianek und Dr. Rainer Beck, Mag.art. Musik und Rechte Seminarunterlage von Andreas Fabianek und Dr. Rainer Beck, Mag.art. Fabianek, Beck 5/2003 Die Verwertung von Musikwerken betrifft:: Komposition Text Darbietung Vor Veröffentlichung von

Mehr

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate

Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate Vermarktung von TV-Formaten: Informative und unterhaltende TV-Formate von Julia Becker Erstauflage Diplomica Verlag 2015 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 95850 860 6 schnell und portofrei

Mehr

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc.

Einführung in die. Regulierungsökonomie. Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Einführung in die Regulierungsökonomie Juristische Fakultät Lehrstuhl für Steuerrecht und Wirtschaftsrecht Karsten Zippack, M.Sc. Regulierungsökonomie Wiederholung Was sind Märkte und wie lassen sich diese

Mehr

GEMA, VG MEDIA AUFGABEN DER VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN

GEMA, VG MEDIA AUFGABEN DER VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN MERKBLATT Recht und Fairplay GEMA, VG MEDIA AUFGABEN DER VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN Jeder Betrieb, der Musik der Öffentlichkeit zugänglich macht, muss eine Lizenz bei der GEMA erwerben. Warum das so ist

Mehr

nordmedia Business-Frühstück Rechtsanwältin Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht Hannover, 17. November 2011

nordmedia Business-Frühstück Rechtsanwältin Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht Hannover, 17. November 2011 nordmedia Business-Frühstück Verwertungsgesellschaften Dr. Iris Kirchner-Freis, LL.M.Eur. Rechtsanwältin Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht Hannover, 17. November 2011 1 Bedeutung Verwertungsgesellschaften

Mehr

im Folgenden kurz, auch mehrheitlich, Lizenzgeber genannt, einerseits, und

im Folgenden kurz, auch mehrheitlich, Lizenzgeber genannt, einerseits, und L I Z E N Z V E R T R A G abgeschlossen am unten bezeichneten Tage zwischen Name: E-Mail Kontoverbindung: oder Band: bestehend aus den Interpreten: 1).. 6). 2). 7)... 3). 8). 4). 9). 5). 10) die Band vertreten

Mehr

Verwertungsgesellschaften Im Dienste der Urheber

Verwertungsgesellschaften Im Dienste der Urheber Autor: Djordjevic, Valie. Titel: Verwertungsgesellschaften Im Dienste der Urheber. Quelle: Djordjevic, Valie / Gehring, Robert A. / Grassmuck, Volker / Kreutzer, Till / Spielkamp, Matthias (Hg.): Urheberrecht

Mehr

Gliederung. Multi Channel Distribution am Beispiel von TV-Programmen

Gliederung. Multi Channel Distribution am Beispiel von TV-Programmen Multi Channel Distribution am Beispiel von TV-Programmen unter besonderer Berücksichtigung des Käuferverhaltens, der Kundenkontakte und der möglichen Kundendatengewinnung Michael Spitzer Gliederung 1.

Mehr

Alles ipad, oder was? Setzen Medien mit Tablets & Co. aufs richtige Pferd?

Alles ipad, oder was? Setzen Medien mit Tablets & Co. aufs richtige Pferd? frontmaster01 Alles ipad, oder was? Setzen Medien mit Tablets & Co. aufs richtige Pferd? Dr. Thomas Wolf, CEO 15. Oktober 2010 Die erste Adresse, wenn es um Mobile Marketing geht. Key Facts convisual Full-Service-Anbieter

Mehr

Geistiges Eigentum im Internet

Geistiges Eigentum im Internet Gliederung: Geistiges Eigentum im Internet Referent: Alexander Klaus Matrikel: 17452 Veranstaltung: Internetrecht Dozent: Prof. Dr. Klaus Lammich 1. Geistiges Eigentum 1.1 Abgrenzung zum Sacheingentum

Mehr

Hörbuch Hörbuch 1. Einführung: 2. Gesetzliche Grundlagen: 3. Erläuterungen:

Hörbuch Hörbuch 1. Einführung: 2. Gesetzliche Grundlagen: 3. Erläuterungen: Hörbuch 1. Einführung: Unter Hörbüchern werden Sprachaufnahmen aller Art verstanden, die allein oder in Kombination mit Musik und Geräuschen auf Tonträgern (wie z.b. MC, CD, MP3-CD oder DVD) vervielfältigt

Mehr

IT Recht. Urheberrecht JA oder NEIN?

IT Recht. Urheberrecht JA oder NEIN? IT Recht Urheberrecht JA oder NEIN? Das ewige Streitthema über die Daseinsberechtigung des UrhG! von Michael Klement Berlin, 21.05.2013 Beuth Hochschule für Technik Berlin University of Applied Sciences

Mehr

Die GEMA und das Urheberrecht in Schulen. Referent Martin W. Vierrath GEMA Bezirksdirektion Stuttgart

Die GEMA und das Urheberrecht in Schulen. Referent Martin W. Vierrath GEMA Bezirksdirektion Stuttgart Die GEMA und das Urheberrecht in Schulen Referent Martin W. Vierrath GEMA Bezirksdirektion Stuttgart A. Informationen zur GEMA B. Gesetzliche Grundlagen zum Urheberrecht C. Pauschalvertrag zwischen Bundesverband

Mehr

Grundlagen des Medienmanagement

Grundlagen des Medienmanagement Grundlagen des Medienmanagement PD Dr. Joachim Eigler Universität Regensburg Gliederung Ausgangspunkt: Medienwirtschaft bzw. Medienmanagement als spezielle Betriebswirtschaftslehre? Besondere Eigenschaften

Mehr

Pressekonferenz Die Zukunft von IPTV

Pressekonferenz Die Zukunft von IPTV Pressekonferenz Die Zukunft von IPTV Dr. h. c. Rudolf Gröger Mitglied des BITKOM-Präsidiums Dr. Klaus Goldhammer Geschäftsführer Goldmedia 20. September 2007 BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft,

Mehr

Robert Staats. Aufführungsrecht und kollektive Wahrnehmung bei Werken der Musik

Robert Staats. Aufführungsrecht und kollektive Wahrnehmung bei Werken der Musik Robert Staats Aufführungsrecht und kollektive Wahrnehmung bei Werken der Musik Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden 2004 Inhaltsverzeichnis Einleitung 11 1. Kapitel: Aufführungsrecht 13 A. Historische

Mehr

Gliederung der ersten Vorlesungen und Übungen

Gliederung der ersten Vorlesungen und Übungen Seite 1 Gliederung der ersten Vorlesungen und Übungen Vorlesung 2 (heute): Vorlesung 3 (06. Mai.): Grundlagen Grundlagen / Kartelle und Kartellverbot Übung 1 (07.Mai) Mikroökonomische Grundlagen Vorlesung

Mehr

Urheberrecht im Fokus der PR

Urheberrecht im Fokus der PR Urheberrecht im Fokus der PR Elektronische Pressespiegel Möglichkeiten und Grenzen der Nutzung unter urheberrechtlichen Gesichtspunkten 1 Urheberrecht = Das ausschließliche Recht eines Urhebers an seinem

Mehr

Studiengang HBK/TU Braunschweig MEDIENWISSENSCHAFTEN

Studiengang HBK/TU Braunschweig MEDIENWISSENSCHAFTEN Dr. Medienrecht Mark I - Studiengang D. Cole Medienwissenschaften HBK/TU Braunschweig Studiengang HBK/TU Braunschweig MEDIENWISSENSCHAFTEN Medienrecht I Grundlagen Definition Medienrecht Meinungsfreiheit

Mehr

Sound Branding in Recht und Praxis

Sound Branding in Recht und Praxis MC-Berlin, 21. Februar 2012 Rechtsanwalt Raphael Gaßmann 1 21.02.12 www.advokat.de Teil 1: Urheberrecht - Urheber- und Leistungsschutzrechte - Schutzfähigkeit - Nutzungsrechte, Rechteerwerb - Rechtsfolgen

Mehr

Urheber- und Leistungsschutzrechte Teil II

Urheber- und Leistungsschutzrechte Teil II Der Urheber Nach 7 UrhG ist der Schöpfer des Werkes der Urheber. Als Urheber kommen nach dem deutschen Urheberrecht nur natürliche Personen in Betracht. Dies ist z. B. in den USA anders, dort können auch

Mehr

Bis zur Veröffentlichung dieses Tarifs trifft die GEMA Einzelfallvereinbarungen mit den Nutzern ihrer Rechte.

Bis zur Veröffentlichung dieses Tarifs trifft die GEMA Einzelfallvereinbarungen mit den Nutzern ihrer Rechte. GEMA, Direktion Industrie, Bereich Multimedia, Januar 2000 Online Musiknutzung I. Allgemeine Informationen Die GEMA ist Rechtevermittler im Bereich Musik. Sie ermöglicht es, dass Nutzungen von Musikwerken

Mehr

Herzlich willkommen zur Informationsveranstaltung: Die GEMA Aufgaben und Arbeit einer musikalischen Verwertungsgesellschaft

Herzlich willkommen zur Informationsveranstaltung: Die GEMA Aufgaben und Arbeit einer musikalischen Verwertungsgesellschaft Herzlich willkommen zur Informationsveranstaltung: Die GEMA Aufgaben und Arbeit einer musikalischen Verwertungsgesellschaft 23.11.2013 GEMA Informationsveranstaltung BLSV, Grainau 1 Gliederung 1. Aufgaben

Mehr

Die Auslegung der Wahrnehmungsverträge unter Berücksichtigung der digitalen Technik Siebert

Die Auslegung der Wahrnehmungsverträge unter Berücksichtigung der digitalen Technik Siebert Schriftenreihe des Instituts für Rundfunkrecht an der Universität zu Köln 82 Die Auslegung der Wahrnehmungsverträge unter Berücksichtigung der digitalen Technik Erläutert am Beispiel der GEMA, GVL, VG

Mehr

Matthias Emier. Wettbewerb zwischen. Verwertungsgesellschaften. Eine ökonomische Analyse am Beispiel der Musikindustrie. Nomos

Matthias Emier. Wettbewerb zwischen. Verwertungsgesellschaften. Eine ökonomische Analyse am Beispiel der Musikindustrie. Nomos Matthias Emier Wettbewerb zwischen Verwertungsgesellschaften Eine ökonomische Analyse am Beispiel der Musikindustrie Nomos Abkürzungsverzeichnis 13 Abbildungsverzeichnis 17 Tabellenverzeichnis 17 1 Einleitung

Mehr

Vervielfältigen und Kopieren von Liedern für den Gemeindegesang Gesamtvertrag der EKD mit der VG Musikedition

Vervielfältigen und Kopieren von Liedern für den Gemeindegesang Gesamtvertrag der EKD mit der VG Musikedition Vervielfältigung und Fotokopieren von Liedern für den Gemeindegesang UrhLied 966 Vervielfältigen und Kopieren von Liedern für den Gemeindegesang Gesamtvertrag der EKD mit der VG Musikedition Vom 9./11.

Mehr

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen

Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Medienmanagement I Besonderheiten von Medienmärkten und Medienunternehmen Kapitel 4d Teilmarkt Printmedien Vorlesung im Sommersemester 2011 Mittwoch, 29.06.2011 Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft,

Mehr

Management von Netzwerkeffekten. Lehrstuhl für Services- & Operationsmanagement Prof. Dr. Helmut Dietl

Management von Netzwerkeffekten. Lehrstuhl für Services- & Operationsmanagement Prof. Dr. Helmut Dietl Management von Netzwerkeffekten Lehrstuhl für Services- & Operationsmanagement Prof. Dr. Helmut Dietl Lernziele Nach dieser Veranstaltung sollten Sie wissen, was Netzwerkeffekte sind was die Unterschiede

Mehr

Netzwerkeffekte in zweiseitigen Märkten

Netzwerkeffekte in zweiseitigen Märkten Netzwerkeffekte in zweiseitigen Märkten (gezeigt anhand eines einfachen Monopolmodells) Seminar: Netzwerkökonomie im SS 2012 in Berlin 27.07.2012 Maik Hetmank Maik.Hetmank@FernUni-Hagen.de Gliederung 1.

Mehr

Individual Corporate Music Productions! -Merchandising-! www.chrisbekker.com!

Individual Corporate Music Productions! -Merchandising-! www.chrisbekker.com! Individual Corporate Music Productions! -Merchandising-! www.chrisbekker.com! Das Produkt! Ambient-/Chillout-/Lounge-Sound Music CD im Corporate Look! Musik und Nachhaltigkeit: Botschaften am Nachhaltigsten

Mehr

EINZELVEREINBARUNGEN MIT RECHTEINHABERN

EINZELVEREINBARUNGEN MIT RECHTEINHABERN EINZELVEREINBARUNGEN MIT RECHTEINHABERN RECHTSANWALT PROF. DR. JAN BERND NORDEMANN Jede Bestandsaufnahme fremder Rechte an für die Digitalisierung vorgesehenen Filmen muss zunächst berücksichtigen, dass

Mehr

Ökonomie der Information Prof. Dr. Frank Linde

Ökonomie der Information Prof. Dr. Frank Linde Ökonomie der Information Prof. Dr. Frank Linde Gastvortrag an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf 16.12.2009 Inhalt Information als ökonomisches Gut Vier zentrale Probleme bei der Vermarktung von

Mehr

Ökonomische Analyse von Kopplungsverträgen

Ökonomische Analyse von Kopplungsverträgen Prof. Dr. Universität Mannheim Ökonomische Analyse von Kopplungsverträgen 3. Roundtable am DIW, 11.04.2008 1 Beispiele von Kopplungsverträgen Software z. B. MS Office Suite MS Windows (Kopplung on Internet

Mehr

A 2 Zeitungs- und Zeitschriftenmanagement

A 2 Zeitungs- und Zeitschriftenmanagement Lösungshinweise A 2 Zeitungs- und Zeitschriftenmanagement Die Printmedienindustrie ist einer der bedeutendsten Zweige der Medienindustrie. 1 ZeitungsundZeitschriftenverlagesehensichdurchdiezunehmendeAkzeptanzdes

Mehr

Machen Sie mehr aus Ihrem Event!! Aufzeichnung und! TV-Ausstrahlung Ihrer gesamten Veranstaltung! FAN Television. Informationen

Machen Sie mehr aus Ihrem Event!! Aufzeichnung und! TV-Ausstrahlung Ihrer gesamten Veranstaltung! FAN Television. Informationen Machen Sie mehr aus Ihrem Event!! Aufzeichnung und! TV-Ausstrahlung Ihrer gesamten Veranstaltung! FAN Television Informationen Sie kennen das: Ein Kamerateam dreht vor Ort auf Veranstaltungen oder Events,

Mehr

www.schule.at Rechtsfragen zu Urheberrecht und Portalhaftung RA Mag. Ralph Kilches Bad Hofgastein 4. Mai 2006

www.schule.at Rechtsfragen zu Urheberrecht und Portalhaftung RA Mag. Ralph Kilches Bad Hofgastein 4. Mai 2006 www.schule.at Rechtsfragen zu Urheberrecht und Portalhaftung Bad Hofgastein 4. Mai 2006 RA Mag. Ralph Kilches Inhalt Urheberrecht und Freie Werknutzung Lehrer Schüler Schulbuch Urheberrechte an Foto Musik

Mehr

WELTORGANISATION für GEISTIGES EIGENTUM WIPO (nach Karl Becher)

WELTORGANISATION für GEISTIGES EIGENTUM WIPO (nach Karl Becher) WELTORGANISATION für GEISTIGES EIGENTUM WIPO (nach Karl Becher) 1865 Internationale Telegraphen- Union zunächst nur bilaterale Abkommen zum Schutz des geistigen Eigentums Weltausstellungen fördern multilateralen

Mehr

Was sind wirksame technische Maßnahmen im Sinne der

Was sind wirksame technische Maßnahmen im Sinne der Was sind wirksame technische Maßnahmen im Sinne der Urheberrechts: - Hier ist 95 a Abs. 2 UrhG zu nennen: Technische Maßnahmen im Sinne dieses Gesetzes sind Technologien, Vorrichtungen und Bestandteile,

Mehr

Elektronisches Publizieren

Elektronisches Publizieren SS 2013 (Stand 18.03.2013) Was ist das? Was wird geschützt? Was sind die Rechte des Urhebers? Wann wird etwas geschützt? Urheber-,Patent- und Markenrecht Verlagsverträge Internationales Creative Commons

Mehr

Digital Commerce - Elektronischer Handel mit digitalen Produkten. Dietrich Boles. Universität Oldenburg. GI/acm-Regionalgruppenveranstaltung Bremen

Digital Commerce - Elektronischer Handel mit digitalen Produkten. Dietrich Boles. Universität Oldenburg. GI/acm-Regionalgruppenveranstaltung Bremen Digital Commerce - Elektronischer Handel mit digitalen Produkten Dietrich Boles Universität Oldenburg GI/acm-Regionalgruppenveranstaltung Bremen 12.11.2002 Digital Commerce Dietrich Boles Seite 1 Gliederung

Mehr

Anforderungen von Crossmedia-Kampagnen

Anforderungen von Crossmedia-Kampagnen Medien Christian Regner Anforderungen von Crossmedia-Kampagnen Eine Untersuchung am Beispiel einer Casting-Show Diplomarbeit Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Bibliografische

Mehr

GEMINI 4.0 Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0

GEMINI 4.0 Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 GEMINI 4.0 Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 VDMA Informationstag Industrie 4.0 - Geschäftsmodelle Sebastian Befeld Frankfurt am Main, den 29.01.2016 Prof. Dr.-Ing. J. Gausemeier, Heinz Nixdorf Institut,

Mehr

Fachanwalt für IT-Recht Dachauplatz 8, 93047 Regensburg www.e-anwalt.de. Urheberrecht. Anwaltskanzlei Baron v. Hohenhau

Fachanwalt für IT-Recht Dachauplatz 8, 93047 Regensburg www.e-anwalt.de. Urheberrecht. Anwaltskanzlei Baron v. Hohenhau Urheberrecht ( 2010 RA Markus v. Hohenhau Kanzlei für IT-Recht ) Anwaltskanzlei Baron v. Hohenhau Wichtige Gesetze: UrhG, KunstUrhG (Recht am eigenen Bild), VerlagsG Entstehung des Urheberschutzes geschützte

Mehr

Von der Zeitungsmarke zur Medienmarke Offensive auf allen Kanälen Zeitungskongress 2008

Von der Zeitungsmarke zur Medienmarke Offensive auf allen Kanälen Zeitungskongress 2008 Von der Zeitungsmarke zur Medienmarke Offensive auf allen Kanälen Zeitungskongress 2008 Peter Würtenberger, Axel Springer AG 1 Die Zukunft der Zeitung I really don't know whether we'll be printing the

Mehr

Management Consulting for Media and Telecoms. Pay TV Wachstum. Ist Deutschland doch nicht anders als der Rest der Welt?

Management Consulting for Media and Telecoms. Pay TV Wachstum. Ist Deutschland doch nicht anders als der Rest der Welt? Management Consulting for Media and Telecoms Pay TV Wachstum Ist Deutschland doch nicht anders als der Rest der Welt? Erfolgreiche Marktausweitung: In 2012 erreichen Plattformen anderer Anbieter so viele

Mehr

Rechtsprobleme bei der Verwaltung von Nachlässen 1

Rechtsprobleme bei der Verwaltung von Nachlässen 1 Rechtsprobleme bei der Verwaltung von Nachlässen 1 Urheber- & Persönlichkeitsrechte beim Management von Nachlässen und Autorenbibliotheken Berlin 23./24. April 2009 Dr. Harald Müller Urheberrecht / Persönlichkeitsrecht

Mehr

«Wir wollen keine Subventionen, wir wollen einen funktionierenden Markt»

«Wir wollen keine Subventionen, wir wollen einen funktionierenden Markt» «Wir wollen keine Subventionen, wir wollen einen funktionierenden Markt» Interview: Lukas Meyer-Marsilius. Ist die Schweiz ein «Urheberrechts-Guantánamo»? Das behauptet der Verein Musikschaffende Schweiz.

Mehr

Anhörung im Rechtsauschuss des Deutschen Bundestages am 6. Juli 2016

Anhörung im Rechtsauschuss des Deutschen Bundestages am 6. Juli 2016 Stellungnahme der VG WORT zu der Beteiligung von Verlegern an den Ausschüttungen gemeinsamer Verwertungsgesellschaften von Urhebern und Verlegern Konsequenzen aus dem Urteil des BGH vom 21. April 2016,

Mehr

Prinzipal-Agent- Beziehung. in einer. Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam

Prinzipal-Agent- Beziehung. in einer. Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam Beziehung in einer Prinzipal-Agent- Management-Eigenkapitalgeber- Beziehung Von Kristina Brüdigam 03.12.2007 1 Gliederung 1. Definition Prinzipal-Agent Beziehung 2. Annahmen 3. Informationsasymmetrie vor

Mehr

Urheberrecht in der Schule Was Lehrer, Eltern, Schüler, Medienzentren und Schulbehörden vom Urheberrecht wissen sollten

Urheberrecht in der Schule Was Lehrer, Eltern, Schüler, Medienzentren und Schulbehörden vom Urheberrecht wissen sollten Band 2 herausgegeben von Stefan Haupt Stefan Haupt Urheberrecht in der Schule Was Lehrer, Eltern, Schüler, Medienzentren und Schulbehörden vom Urheberrecht wissen sollten 2., überarbeitete Auflage Verlag

Mehr

28. April 2014 Radio Orange. 1 Lizenz cc by 4.0. Joachim Losehand. Einführung ins Urheberrecht

28. April 2014 Radio Orange. 1 Lizenz cc by 4.0. Joachim Losehand. Einführung ins Urheberrecht 1 Einführung 2 Grundlagen Urheberrecht & copyright 3 Immaterialgüterrecht 1) Urheberrecht (copyright) 2) Markenrecht 3) Patentrecht 4 Immaterialgüterrecht 1) Urheberrecht (copyright) 2) Markenrecht 3)

Mehr

Unternehmenspräsentation Stand 04/2015

Unternehmenspräsentation Stand 04/2015 Unternehmenspräsentation Stand 04/2015 SEITE Facts & Figures FIRMIERUNG INHABER/ GESCHÄFTSFÜHRUNG FIRMENGRÜNDUNG Mitgliedschaften: BARTENBACH Werbemittel GmbH & Co. KG Anne Bartenbach, Tobias Bartenbach

Mehr

Merkblatt. Fakten und Konditionen zur TV- Übertragung der Fußball- Europameisterschaft 2016. Vorbemerkung 2. I. Konditionen der GEMA 2

Merkblatt. Fakten und Konditionen zur TV- Übertragung der Fußball- Europameisterschaft 2016. Vorbemerkung 2. I. Konditionen der GEMA 2 Merkblatt Fakten und Konditionen zur TV- Übertragung der Fußball- Europameisterschaft 2016 Vorbemerkung 2 I. Konditionen der GEMA 2 II. Konditionen der GEZ 4 III. Konditionen der UEFA für Public Viewing

Mehr

HR Communication & Media Management

HR Communication & Media Management 05. Mai 2015 HR Communication & Media Management Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz Sommersemester 2015 Mediendefinition Medien Ein Medium ist ein institutionalisiertes System um einen organisierten Kommunikationskanal

Mehr

Medienmanagement I. Kapitel 2 Medienbranche & Medienunternehmen. Vorlesung im Sommersemester 2012 Donnerstag, 12.04.2012

Medienmanagement I. Kapitel 2 Medienbranche & Medienunternehmen. Vorlesung im Sommersemester 2012 Donnerstag, 12.04.2012 Medienmanagement I Kapitel 2 Medienbranche & Medienunternehmen Vorlesung im Sommersemester 2012 Donnerstag, 12.04.2012 Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft, Fachgebiet Medienmanagement andreas.will@tu-ilmenau.de

Mehr

Wirkung vernetzter Kampagnen. Michael Burst SevenOne Media

Wirkung vernetzter Kampagnen. Michael Burst SevenOne Media Wirkung vernetzter Kampagnen Michael Burst SevenOne Media Inhalt Werbewirkung vernetzter Kampagnen 1. Einführung vernetzte Kommunikation 2. Definition 3. Effekte der Gedächtnisforschung 4. Wirkungsmessung

Mehr

Was ist Mikroökonomie? Kapitel 1. Was ist Mikroökonomie? Was ist Mikroökonomie? Themen der Mikroökonomie

Was ist Mikroökonomie? Kapitel 1. Was ist Mikroökonomie? Was ist Mikroökonomie? Themen der Mikroökonomie Was ist Mikroökonomie? Mikroökonomie handelt von begrenzten Ressourcen. Kapitel 1 Themen der Mikroökonomie Beschränkte Budgets, beschränkte Zeit, beschränkte Produktionsmöglichkeiten. Welches ist die optimale

Mehr

Freie Software für eine neue Gesellschaft. Stefan Merten Projekt Oekonux

Freie Software für eine neue Gesellschaft. Stefan Merten Projekt Oekonux Freie Software für eine neue Gesellschaft eine 2009-05-24, Köln Outline eine eine Outline eine eine Ein virtuelles Oekonux == Ökonomie + Linux Diskussionsprozess über Freie Software und Gesellschaft Gegründet

Mehr

Teil 1: Neues Obligationenrecht. Version 2.1, 22. Oktober 2007 Sven Linder, lic. oec. HSG, dipl. Wirtschaftsprüfer Stephan Illi, lic. oec.

Teil 1: Neues Obligationenrecht. Version 2.1, 22. Oktober 2007 Sven Linder, lic. oec. HSG, dipl. Wirtschaftsprüfer Stephan Illi, lic. oec. Teil 1: Neues Obligationenrecht Version 2.1, 22. Oktober 2007 Sven Linder, lic. oec. HSG, dipl. Wirtschaftsprüfer Stephan Illi, lic. oec. HSG Überblick Neue gesetzliche Bestimmungen Mögliche Auslegung

Mehr

im Folgenden kurz, auch mehrheitlich, Urheber genannt, einerseits, und

im Folgenden kurz, auch mehrheitlich, Urheber genannt, einerseits, und L I Z E N Z V E R T R A G W E R B U N G abgeschlossen am unten bezeichneten Tage zwischen Name: Adresse: Telefonnummer: E-Mail Adresse: Kontoverbindung: oder Band: bestehend aus den Miturhebern: 1).. 6).

Mehr

Wir haben klare strategische Prioritäten definiert und uns ehr geizige Ziele für unser Unternehmen gesetzt.

Wir haben klare strategische Prioritäten definiert und uns ehr geizige Ziele für unser Unternehmen gesetzt. Vision und Werte 2 Vorwort Wir haben klare strategische Prioritäten definiert und uns ehr geizige Ziele für unser Unternehmen gesetzt. Wir sind dabei, in unserem Unternehmen eine Winning Culture zu etablieren.

Mehr

Schutz geografischer Informationen am Beispiel topografischer Karten Falk Zscheile

Schutz geografischer Informationen am Beispiel topografischer Karten Falk Zscheile Schutz geografischer Informationen am Beispiel topografischer Karten 13.04.15 Falk Zscheile Schutz von Informationen im Recht Grundsatz Informationen genießen grundsätzlich keinen Schutz durch das Recht.

Mehr

Tarif A 2012 2017 SUISA. Sendungen der SRG SSR SUISA. Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik

Tarif A 2012 2017 SUISA. Sendungen der SRG SSR SUISA. Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik SUISA Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik Tarif A 2012 2017 Sendungen der SRG SSR Genehmigt von der Eidgenössischen Schiedskommission für die Verwertung von Urheberrechten und verwandten

Mehr

Erfolgsfaktor Inplacement

Erfolgsfaktor Inplacement Nicole Blum Erfolgsfaktor Inplacement Neue Mitarbeiter systematisch und zielgerichtet integrieren Dargestellt am Beispiel der ITK-Branche Diplomica Verlag Nicole Blum Erfolgsfaktor Inplacement: Neue Mitarbeiter

Mehr

Rundfunkübertragungsnetze und plattformen: Neue Erlösquellen neue Bottlenecks?

Rundfunkübertragungsnetze und plattformen: Neue Erlösquellen neue Bottlenecks? Wir gestalten Zukunft - mit Ihnen und für Sie! Rundfunkübertragungsnetze und plattformen: Neue Erlösquellen neue Bottlenecks? Dr. Klaus Illgner-Fehns Direktor und Geschäftsführer Wir gestalten Zukunft

Mehr

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Eigentumsrechte II

Universität Hamburg Institut für Recht der Wirtschaft. Eigentumsrechte II Eigentumsrechte II Grundüberlegung Eigentumsrechte ermöglichen Verhandlungen und freiwilligen Tausch Ergebnis: Paretoverbesserung Klares Konzept für private Güter: Unmittelbar einleuchtend für Häuser,

Mehr

Rechtsfragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Rechtsanwalt Peter Wiechmann Saulheim

Rechtsfragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Rechtsanwalt Peter Wiechmann Saulheim Rechtsfragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Rechtsanwalt Peter Wiechmann Saulheim Welche Rechte sind zu beachten? Persönlichkeitsrechte Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden Urheberrechte Rechte

Mehr

Informations- und Kommunikationsrecht HS Urheberrecht. PD Dr. Simon Schlauri. Urheberrecht. Informations- und Kommunikationsrecht

Informations- und Kommunikationsrecht HS Urheberrecht. PD Dr. Simon Schlauri. Urheberrecht. Informations- und Kommunikationsrecht 1 Einleitung Lernziele Sie haben einen Überblick über die Begrifflichkeiten und Grundsätze des s Sie wissen grundsätzlich Bescheid über den Umgang des s mit Software Sie kennen einige «Baustellen» im Bereich

Mehr

Schweizerische Strukturen für die Verwertung der Urheber- und Nachbarrechte

Schweizerische Strukturen für die Verwertung der Urheber- und Nachbarrechte Schweizerische Strukturen für die Verwertung der Urheber- und Nachbarrechte Schweizerische Strukturen für die Verwertung der Urheber- und Nachbarrechte Seite 2 Verwertungsgesellschaften Die Verwertungsgesellschaften

Mehr

Kosten und Nutzen des Urheberrechts in der digitalen Welt

Kosten und Nutzen des Urheberrechts in der digitalen Welt Alles möglich, keine Grenzen? Das Urheberrecht in der digitalen Welt Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit Mainz, 15. Oktober 2011 Kosten und Nutzen des Urheberrechts in der digitalen Welt a.peukert@jur.uni-frankfurt.de

Mehr

Werbung in Social Media

Werbung in Social Media Werbung in Social Media YOUTUBE UND XING EIN VERGLEICH DER MÖGLICHKEITEN IM SOCIAL WEB Die Gestaltungsmöglichkeiten und die Anwendungen im Web 2.0 könnten vielfältiger nicht sein. Zusammenfassend kann

Mehr

Internationales Symposium Datenschutz beim digitalen Fernsehen Berlin, 03. September 2007 Dr. Ralf Heublein Deutscher Kabelverband e.v.

Internationales Symposium Datenschutz beim digitalen Fernsehen Berlin, 03. September 2007 Dr. Ralf Heublein Deutscher Kabelverband e.v. Neuere Entwicklungen beim digitalen Kabelfernsehen Internationales Symposium Datenschutz beim digitalen Fernsehen Berlin, 03. September 2007 Dr. Ralf Heublein Deutscher Kabelverband e.v. Kabelnetzbetreiber

Mehr

Berliner Gespräche zur Digitalen Integration

Berliner Gespräche zur Digitalen Integration Berliner Gespräche zur Digitalen Integration Lebenswelten Deutschtürken Berlin, 13. Januar 2004 1 1. Türken in Deutschland 2 1. Insighst / Rahmendaten 1. Türken in Deutschland Insights / Rahmendaten: Rund

Mehr

Die Geschichte des. Rundfunks. in Deutschland

Die Geschichte des. Rundfunks. in Deutschland Die Geschichte des Rundfunks in Deutschland Das Radio 1923 Erste öffentliche Rundfunksendung des Senders König Wusterhausen. 2 Der Nationalsozialismus Februar 1933 Adolf Hitler löst den Reichstag auf.

Mehr