Stillen ein guter Beginn. Information für Mütter und Väter

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1 Stillen ein guter Beginn Information für Mütter und Väter

2 Impressum Herausgeber, Medieninhaber und Hersteller: Bundesministerium für Gesundheit, Sektion III, Radetzkystraße 2, 1030 Wien Für den Inhalt verantwortlich: Doz.Dr. Pamela Rendi-Wagner, Leiterin der Sektion III 13. Auflage, Jänner 2015 Redaktionsteam: Dr. Renate Fally-Kausek, Bundesministerium für Gesundheit Brigitte Haferl, Bundesministerium für Gesundheit Anne-Marie Kern, Still- und Laktationsberaterin, IBCLC, Biedermannsdorf Dr. Beate Pietschnig, MA 15, IBCLC, Mitglied der Ernährungskommission der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde Für wertvolle Anregungen danken wir Frau Dr. Birgit Streiter, IBCLC Bilder zur Verfügung gestellt von: Österr. Hebammengremium; Frau Sabine Teufel, La Leche Liga, VSLÖ, Außerdem: Ana Blazic Pavlovic, Vinicius Tupinamba, Tatyana Gladskih - alle Fotolia.com Druck: Kopierstelle des BMG, Radetzkystraße 2, 1030 Wien Bestellmöglichkeiten: Telefon: 0810/ Internet: ISBN Diese Broschüre ist kostenlos beim Bundesministerium für Gesundheit, Radetzkystraße 2, 1030 Wien, erhältlich. Alle Rechte vorbehalten, jede Verwertung (auch auszugsweise) ist ohne schriftliche Zustimmung des Medieninhabers unzulässig.

3 Liebe Leserinnen und Leser! Schwangerschaft und Geburt bringen einige Veränderungen und viele neue Erfahrungen mit sich. Vielleicht haben Sie während der Schwangerschaft auch überlegt, wie Sie Ihr Baby ernähren wollen. Die einfachste und natürlichste Ernährung für Babys ist das Stillen. Darauf hat sich Ihr Körper während der Schwangerschaft bereits vorbereitet. Stillen hat viele positive Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und auf die Gesundheit Ihres Kindes. Durch die Nähe und den Körperkontakt wird auch die Mutter- Kind-Beziehung gefördert. Für die meisten jungen Mütter ist Stillen etwas Neues, da kann es anfängliche Schwierigkeiten geben. Diese Broschüre gibt wichtige Tipps und Hinweise zum Stillen und soll Unsicherheiten nehmen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an Ihre Hebamme, Ihre Ärztin/Ihren Arzt, eine Mutterberatung oder an eine der angeführten Kontaktadressen. Viel Freude mit Ihrem Baby, herzlichst Ihre Dr. in Sabine Oberhauser, MAS Bundesministerin für Gesundheit

4 Inhalt Was für das Stillen spricht... 5 Vorteile für das Kind... 5 Vorteile für die Mutter... 5 Stillen ein guter Beginn... 5 Glauben Sie nicht alles... 6 Vorbereitung auf das Stillen in der Schwangerschaft... 7 Die Brust in der Schwangerschaft... 7 Das Baby ist da die Stillzeit beginnt... 8 Der Beginn... 8 Auch Stillen will gelernt sein Wie stillt man richtig? Stilltechnik Ende der Stillmahlzeit Aufstoßen Nach dem Stillen Noch drei Hinweise Die Pflege der Brust während der Stillzeit Wenn die Milch einschießt Stillen zu Hause Die Stillzeiten Bekommt mein Kind genug? Der Stuhlgang des gestillten Kindes Sind Nachtmahlzeiten notwendig? Schlafen Richtig essen in der Stillzeit Braucht ein gestilltes Baby Tee? Wenn Sie zu einer Stillmahlzeit nicht bei Ihrem Baby sein können Schadstoffe in der Muttermilch? Stilldauer Berufstätigkeit und Stillen Muttermilch und Beikost Abstillen Wann ist es Zeit, abzustillen? Von der Brust zur festen Nahrung Probleme beim Stillen was tun? Stillen in schwierigen Situationen Wenn Sie nicht stillen können Informationsmöglichkeiten Empfehlenswerte Bücher (Auswahl)... 34

5 Was für das Stillen spricht Vorteile für das Kind Warum raten Ärzte zum Stillen und warum entscheiden sich Frauen dafür? Die Antwort lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Muttermilch stellt die optimale Ernährung für Ihr Baby dar. Ihre Milch verändert sich während der Stillperiode, je nachdem, welche Nährstoffe Ihr Baby gerade braucht. Muttermilch enthält alle Nährstoffe, die Ihr Baby für seine gesunde Entwicklung braucht, ist gut verträglich und leicht verdaulich, enthält Abwehrstoffe, die Ihr Baby vor Infektionen schützen, hat immer die richtige Temperatur, ist immer sauber und keimarm, enthält kein fremdes Eiweiß und schützt so Ihr Baby vor Allergien, ist jederzeit verfügbar. Stillen fördert die Entwicklung: Beim Stillen werden alle fünf Sinne des Babys angeregt. Es sieht, spürt, hört, riecht und schmeckt die Mutter. Durch das Saugen an der Brust wird eine optimale Ausbildung des Kiefers und der Mundmuskulatur erreicht. Das fördert die Sprachentwicklung und es kommt zu weniger Zahnfehlstellungen. Vorteile für die Mutter Ihr Körperhaushalt stellt sich schneller wieder um, wenn Sie stillen: Die Gebärmutter, die sich während der Schwangerschaft vergrößert hat, nimmt früher wieder ihre ursprüngliche Größe an. Was Sie an Gewicht zugesetzt haben, wird beim Stillen wieder abgebaut. Außerdem ist Muttermilch eine kostenlose Babynahrung. Die Stillhormone wirken entspannend und helfen Ihnen somit, die oft aufregende Zeit mit dem Baby besser zu meistern. Stillen ein guter Beginn Durch das Stillen bieten Sie Ihrem Baby einen guten Start ins Leben. In seinen ersten Lebensmonaten ist es ganz besonders auf Ihre Nähe und Zuwendung angewiesen. Beim Stillen erlebt es Wärme und Geborgenheit, Behaglichkeit und die beruhigende Nähe der Mutter. 5

6 Glauben Sie nicht alles... Auch heute noch werden allerlei Ammenmärchen rund um das Stillen erzählt. Zum Beispiel: Frauen mit kleiner Brust können nicht stillen. Die Größe der Brust hängt von der Menge des Fettgewebes ab und hat daher nichts mit dem Stillen zu tun. Die Milchdrüsen der Brust werden während der Schwangerschaft größer und bereiten sich auf das Stillen vor. Sobald Sie abgestillt haben, verkleinert sich die Brust wieder. Vom Stillen wird die Brust schlaff und unansehnlich. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich die Brust durch das Stillen auf Dauer verändert. Schlaff wird die Brust dann, wenn das Bindegewebe überdehnt wird. Das kann bei großen und schweren Brüsten auch vorkommen, wenn Sie nicht stillen. Sie sollten in diesem Fall besonders während der Schwangerschaft und Stillzeit einen gut sitzenden Büstenhalter tragen. Früchtetees oder stark verdünnte Fruchtsäfte (3 Teile Wasser, 1 Teil Saft) sind am besten geeignet. Trinken Sie zu jeder Stillmahlzeit selbst auch ein Gläschen, vorzugsweise Wasser. Milch ist kein klassisches Getränk, sondern zählt zu den festen Lebensmitteln. Ideal sind für Stillende täglich 3 bis 4 Portionen verschiedener Milchprodukte über den Tag verteilt (eine Portion entspricht 200 ml Milch, ml Joghurt, 200 g Topfen, 200 g Hüttenkäse, g Käse). Bei Kaffee und Schwarztee können Sie bis zu 2 Tassen pro Tag ohne Bedenken trinken. Alkoholische Getränke sind während der Stillzeit ungeeignet, auf harte Getränke sollten Sie gänzlich verzichten. Stillende Frauen müssen auf viele Lieblingsspeisen verzichten. Stillende Mütter brauchen eine ausgewogene Mischkost, in der alle Nahrungsmittelgruppen vertreten sind. Sollten Sie den Eindruck haben, dass Ihr Baby auf ein Nahrungsmittel empfindsam reagiert, lassen Sie dieses Nahrungsmittel einige Tage weg. Versuchen Sie es dann langsam wieder einzuführen und beobachten Sie, wie Ihr Baby reagiert. Die Mutter muss viel Milch oder Nähr -Bier trinken, damit sie genug Milch hat. Trinken Sie, wenn Sie Durst haben (2 3 Liter pro Tag). Leitungswasser, Mineralwasser, ungezuckerte 6

7 Vorbereitung auf das Stillen in der Schwangerschaft Das Stillen betrifft in erster Linie Sie und Ihr Kind. Aber auch Ihr Partner und die älteren Geschwister sollten miteinbezogen werden. Sagen Sie Ihrer Familie, dass Sie Ihr Kind stillen werden! Es ist wichtig, dass Ihre Ärztin/Ihr Arzt eine positive Einstellung zum Stillen hat und bereit ist, Sie zu unterstützen, wenn es einmal Probleme geben sollte. Wenn es Ihnen möglich ist, wählen Sie zur Entbindung eine Geburtenabteilung in der das Stillen besonders unterstützt wird. (Manche Geburtenabteilungen haben auch die Auszeichnung Babyfriendly Hospital, BFHI der WHO/UNICEF für besonders gutes Stillmanagement erhalten.) In der Schwangerschaft werden viele Kurse für werdende Eltern angeboten, in denen Informationen zum Stillen und zur Betreuung des Babys gegeben werden. Vielleicht kennen Sie in Ihrem Bekannten- oder Verwandtenkreis eine Mutter, die stillt oder ihr Baby erfolgreich gestillt hat. Sie ist sicher besonders gut in der Lage, alle Ihre Fragen mit Ihnen zu diskutieren. Darüber hinaus laden wir Sie dazu ein, sich an eine der am Ende der Broschüre genannten Adressen zu wenden. Rufen Sie einfach an oder wenden Sie sich an eine Mutter- bzw. Elternberatungsstelle. Die Brust in der Schwangerschaft In der Schwangerschaft wird die Brust zur Vorbereitung auf das Stillen größer. Hormonelle Veränderungen führen zu einem Wachstum der Drüsen. Luft und Sonne, kühles oder wechselwarmes Waschen machen die Haut Ihrer Brustwarzen und Ihrer Brust widerstandsfähiger. Seife und alkoholhältige Reinigungsmittel sollten Sie nicht verwenden, da sie die Haut übermäßig austrocknen. Falls schon vor der Geburt gelegentlich etwas Vormilch ausfließt, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Eine spezielle Vorbereitung der Brust auf das Stillen, so wie früher oft empfohlen, ist nicht erforderlich. Wenn Sie Flach- oder Hohlwarzen haben, müssen Sie deshalb keineswegs auf das Stillen verzichten. In solchen Fällen ist die Anwendung von einfachen Behelfen (Brustwarzenformer) im letzten Drittel der Schwangerschaft zweckmäßig. Sollten Sie diese im Fachhandel nicht bekommen, gibt Ihnen die La Leche Liga, Vereinigung stillender Mütter, Rat und Hilfe. Die Adressen finden Sie am Ende dieser Broschüre. Sprechen Sie darüber auch mit Ihrer betreuenden Ärztin/Ihrem betreuenden Arzt. 7

8 Das Baby ist da die Stillzeit beginnt Das Anlegen des Kindes sofort nach der Geburt fördert das Stillen. Das Baby soll gleich nach der Geburt ausreichend lange Hautkontakt mit der Mutter und Gelegenheit zum Saugen haben. Idealerweise bleibt das Baby so lange in Hautkontakt, bis es Interesse an der Brust zeigt und gestillt werden möchte. Der Saugreiz beim ersten Anlegen fördert das Stillen. Für Mutter und Kind ist es ein schönes Erlebnis, sofort innigen Kontakt miteinander zu finden. Durch den Saugreiz werden Hormone ausgeschüttet, die für den Milchfluss und die Milchbildung zuständig sind. Außerdem bildet sich die Gebärmutter rascher zurück. Viele Väter möchten gerne bei der Geburt Ihres Kindes dabei sein. Sie können der werdenden Mutter wertvolle Hilfe und Unterstützung bieten. Der sofortige Kontakt mit dem Neugeborenen trägt zur Familienbeziehung bei. Rooming-in fördert das Stillen. Rooming-in bedeutet, dass Sie und Ihr Baby in den Tagen nach der Geburt Tag und Nacht im selben Zimmer sind. Sie können das Kind also anlegen, so oft es danach verlangt und sind damit von der Stationsroutine unabhängig. Für Sie und Ihr Kind bringt dies außerdem den Vorteil, dass Sie mehr Zeit und Ruhe füreinander haben und Ihr Baby besser kennen lernen können. Auch der Vater hat dadurch Gelegenheit, die ersten Lebenstage seines Kindes mitzuerleben und sich auf das künftige Zusammenleben mit dem Baby vorzubereiten. Das Rooming-in System ist in Österreich in allen Spitälern eingeführt, manche Spitäler bieten sogar die Mitaufnahme des Vaters an. Der Beginn Stillen ist für Sie und Ihr Baby etwas Neues, das erst gelernt werden muss. Bitte haben Sie Geduld, wenn es nicht gleich beim ersten Mal perfekt funktioniert. Babys sind individuelle Lebewesen das eine saugt sofort, das andere braucht einige Ermunterung, das eine trinkt sehr viel auf einmal, das andere will lieber weniger, aber dafür öfter saugen. Es kommt auch vor, dass das Stillen besonders anfangs als wenig befriedigend empfunden wird oder sogar 8

9 Schmerzen beim Anlegen bereitet. Oft brauchen Mutter und Kind ein bisschen Zeit, bis sie beim Stillen harmonieren. Viele Probleme und Schmerzen lassen sich durch eine gute Anlegetechnik vermeiden. Bitten Sie daher die Hebammen bzw. das Pflegepersonal um Hilfe, wenn es mit dem Stillen nicht gleich klappt. Selbst bei größeren Anfangsschwierigkeiten, wie lange dauernde Geburt, Kaiserschnittentbindung oder bei gesundheitlichen Problemen: lassen Sie sich bitte nicht entmutigen. Sogar wenn Sie vorübergehend von Ihrem Baby getrennt sein müssen, besteht die Möglichkeit dem Baby Ihre Milch zum Beispiel durch Ausdrücken oder Abpumpen geben zu können. Mit viel Geduld und guter Unterstützung wird das Stillen später fast immer möglich sein. 9

10 Auch Stillen will gelernt sein Wie stillt man richtig? Mit dem Stillen sollte nach Möglichkeit in der ersten Stunde nach der Entbindung begonnen werden. Das Baby ist mit allen dazu nötigen Fähigkeiten ausgestattet, die Brust nach der Geburt zu finden und zu erfassen. Sie und Ihr Baby benötigen nur die nötige Zeit und Ruhe. Durch das frühe Stillen setzt auch die Milchbildung früher ein, und das Einschießen der Milch ist weniger schmerzhaft. In den ersten Tagen haben Sie zwar nur wenig Milch, diese Menge ist aber für Ihr Baby ausreichend. Gerade diese Vormilch (Kolostrum) ist besonders reich an Nährund Abwehrstoffen. Wenn Sie Ihr Baby bei sich haben können (Rooming-in), dann legen Sie es an, so oft es möchte. Es kann durchaus sein, dass es in den ersten Tagen rund um die Uhr sehr häufig gestillt werden möchte und dann wieder längere Ruhephasen hat. Ein schläfriges Baby sollte zum Stillen auch geweckt werden, damit die Milchproduktion gut in Gang kommt und das Baby nicht zuviel an Gewicht verliert. Ebenso sind längere Intervalle von vier bis fünf Stunden möglich. Das Anlegen nach Bedarf sollte auch in der Nacht möglich sein. Sogar wenn Sie nicht im Rooming-in System betreut werden, sollte Ihnen Ihr Baby zum Stillen gebracht werden. Je öfter Sie das Kind anlegen, desto mehr Milch wird gebildet. Muttermilch ist als Nahrung für Ihr Kind ausreichend. Wenn Sie stillen, sollte keinerlei Milchfertignahrung oder Tee zugefüttert werden, auch nicht in der Nacht. Nur in den seltensten Fällen, wenn die Milchproduktion sehr zögernd in Gang kommt, kann dies vorübergehend notwendig sein. Die ersten Tage sind für Sie und Ihr Baby eine Lernphase. Mit Geduld, guter Anleitung und Unterstützung, lassen sich anfängliche Schwierigkeiten überwinden. Stilltechnik Machen Sie es sich beim Stillen so bequem wie möglich. Sie können je nachdem, wie es Ihnen angenehm 10

11 ist im Bett stillen oder sich dazu in einen Sessel setzen. Sie können Ihre Arme durch Unterlegen eines Kissens stützen. Wenn Sie beim Stillen ungestört sein wollen, sollte Ihre Umgebung dies berücksichtigen. Auch eine hektische Umgebung, z.b. durch viele Besucher, kann das Stillen beeinträchtigen. Legen Sie das Baby so in Ihren Arm, dass sein Körper Ihnen ganz zugewendet ist. Das Baby liegt Bauch an Bauch mit der Mutter. Das Baby sollte die Brust erreichen können ohne den Kopf zu drehen. Ohr, Schulter und Hüfte befinden sich dann in einer nahezu geraden Linie. Berühren Sie nun die Unterlippe des Babys mit der Brustwarze, bis es den Mund weit öffnet. Dann ziehen Sie das Baby rasch ganz nahe heran. Es ist wichtig, dass das Baby beim Stillen nicht nur die Brustwarze selbst, sondern auch einen Teil des Warzenhofes in den Mund nimmt. Dabei berühren Nasenspitze, Wange und Kinn des Babys die Brust. Nur so kann es wirkungsvoll saugen und auch die Brustwarzen können nicht so leicht wund werden. Das Baby atmet während des Stillens durch die Nase und bekommt dabei ausreichend Luft. Stillens zu einem leichten Kribbeln oder Stechen in der Brust kommen oder die Milch beginnt von der Brust zu tropfen, mit der gerade nicht gestillt wird. Das ist normal. Das Tropfen der Milch können Sie stoppen, indem Sie mit der flachen Hand vorne kurz auf die Brust drücken. Weitere Möglichkeiten: Es ist gut, mehrere Stillpositionen zu kennen und abzuwechseln, vor allem, wenn die Brustwarzen schmerzen oder sich ein Milchstau entwickelt. Stillen im Liegen: Legen Sie sich gemütlich auf die Seite ins Bett oder auf ein Sofa, Ihr Rücken sollte gut unterstützt sein. Sie können ein Kissen unter die Achsel schieben. Das Baby liegt auch auf der Seite und ist Ihnen ganz zugewandt. Ebenso wie im Sitzen stimulieren sie das Baby, den Mund weit aufzumachen und ziehen Sie das Baby rasch ganz nahe zu sich, sodass es auch hier einen Mund voll Brust bekommt. In den ersten Tagen sind Ihre Brustwarzen noch nicht an das Stillen gewöhnt und daher etwas empfindlich. Sollte jedoch das Stillen sehr schmerzhaft sein, überprüfen Sie Ihre Stilltechnik! Manchmal kann es am Beginn des 11

12 Stillen im Rückengriff: Setzen Sie sich auf einen Sessel oder besser auf ein Sofa, halten Sie Ihr Baby stabil im Nacken, sodass Daumen und Zeigefinger etwa bei den Ohren zu liegen kommen. Damit ist das Baby gut unterstützt und der Kopf nicht gedreht, Ohr, Schulter und Hüfte sind in einer Linie. Die Beine des Babys sind unter Ihrem Arm durchgestreckt, sodass das Baby rechts angelegt wird, wenn Sie es mit der rechten Hand halten und umgekehrt. Die freie Hand unterstützt die Brust. Wenn das Baby seinen Mund ganz weit aufmacht, wird es auch hier sehr rasch eng angelegt und bekommt möglichst viel Warzenhof in den Mund. Bei dieser Stillposition sind Kissen (Stillkissen) besonders hilfreich! Bitte achten Sie hier darauf, dass der Kopf des Babys in einer gestreckten Position bleibt, wenn Sie es rasch zur Brust ziehen. Lassen Sie sich die wichtigsten Stillpositionen bereits an der Entbindungsabteilung zeigen. Achten Sie darauf, dass das Baby beim Stillen ganz nahe an Ihren Körper herangezogen wird. Bitten Sie eine Schwester oder eine Hebamme, Ihnen zu zeigen, wie man richtig anlegt. Bieten Sie bei jeder Mahlzeit beide Brüste an und beginnen Sie einmal links und einmal rechts, damit die Milchbildung gleichmäßig angeregt wird. Ende der Stillmahlzeit Wenn das Baby genug gesaugt hat, lässt es meist von selbst die Brust los. Manchmal kann es auch nötig sein, das Baby von der Brust zu lösen. Schieben Sie dann Ihren Finger vorsichtig in den Mundwinkel des Babys, um das Saugen zu unterbrechen. 12

13 Aufstoßen Manche Kinder möchten nach dem Stillen aufstoßen, um Luft aus dem Magen entweichen zu lassen. Zum Aufstoßen legen Sie das Baby an Ihre Schulter. Sie können es zum ersten Mal schon aufstoßen lassen, wenn es an der ersten Brust getrunken hat. Gestillte Kinder schlucken meist weniger Luft beim Trinken als Babies, die mit der Flasche gefüttert werden. Daher kann es auch vorkommen, dass gestillte Kinder nicht aufstoßen. Sie werden ihr Baby kennenlernen und bald merken, was ihr Baby nach dem Trinken braucht. Nach dem Stillen Wenn es Ihnen möglich ist, lassen Sie das Kind auch nach dem Stillen noch eine Zeitlang bei sich. Es braucht nicht nur Ihre Milch, sondern auch Ihre Nähe. Vielleicht hat man Ihnen einmal gesagt, das Kind würde verwöhnt, wenn Sie es zu häufig aufnehmen. Das stimmt nicht. Nehmen Sie das Kind auf, so oft es will und so oft Sie wollen. Kinder haben nicht nur Hunger, sondern auch das Bedürfnis nach körperlicher Nähe, Wärme und Zärtlichkeit. Noch drei Hinweise Gesunde Babys verlieren in den ersten Tagen nach der Geburt bis zu 10 Prozent ihres Geburtgewichtes und erreichen es erst wieder, wenn sie älter als eine Woche sind. In den ersten Tagen genügt eine tägliche Gewichtskontrolle des nackten Babys; auf das Wiegen vor und nach dem Stillen soll verzichtet werden. Während der ersten Tage nach der Entbindung können Sie ziehende Schmerzen (Nachwehen) im Bauch verspüren, wenn Sie zu stillen beginnen. Das ist normal, denn durch das Stillen kehrt die Gebärmutter schneller zu ihrer ursprünglichen Größe zurück. Nützen Sie die Zeit im Spital für einen guten Stillbeginn. In der Entbindungsstation hilft man Ihnen gerne. 13

14 Die Pflege der Brust während der Stillzeit Zur Brustpflege während des Stillens genügt die normale Körperhygiene. Die Brust sollten Sie nur mit Wasser, nicht mit Seife oder alkoholhältigen Mitteln waschen, damit die Haut nicht austrocknet. Die Brustwarzen nicht trocken frottieren, sondern nur abtupfen und trocknen lassen. Frische Luft, Licht und Sonne tun Ihrer Brust gut. Lassen Sie nach dem Stillen Milch und Speichelreste des Babys an der Brustwarze antrocknen. In Ausnahmefällen kann es notwendig sein, die Brustwarze dünn mit einer geeigneten Salbe einzucremen. Häufiges Stillen, auch nachts, lindert die Spannung. Warme, feuchte Umschläge oder eine Dusche vor dem Stillen lassen die Milch leichter fließen, kalte Umschläge (z.b mit Topfen) nach dem Stillen mildern den Schmerz bei gespannten Brüsten. Nach einigen Tagen lässt dieses anfängliche Spannungsgefühl nach und die Brust wird wieder weicher. Keine Sorge, es ist auch dann genug Milch für Ihr Baby da! Ein gut sitzender Stillbüstenhalter gibt der schweren Brust Halt und wird Ihnen angenehm sein. Erkundigen Sie sich beim Pflegepersonal, der Hebamme oder bei Ihrer Ärztin/ Ihrem Arzt nach entsprechenden Produkten. Eine besondere Reinigung der Brust vor dem Stillen ist nicht notwendig Händewaschen genügt. Wenn die Milch einschießt Etwa ab dem zweiten oder dritten Tag nach der Geburt können Sie ein Spannungsgefühl in der Brust bemerken. Die Brüste fühlen sich härter und voller an. Zu diesem Zeitpunkt hat Ihr Körper die Milchbildung voll aufgenommen. Bei manchen Frauen werden die Brüste übervoll und druckschmerzhaft. 14

15 Stillen zu Hause Babypflege mit ein, sie helfen meist gerne. Ein neues Baby in der Familie ist für alle Familienmitglieder eine große Umstellung. Babys sind eigene kleine Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Manche Babys scheinen oft unzufrieden zu sein, schlafen wenig und weinen viel. Diese Babys brauchen besonders viel Aufmerksamkeit und Zuwendung, und ihre Betreuung kann ziemlich anstrengend sein. Wenn Sie mit Ihrem Baby nach Hause kommen, gönnen Sie sich soviel Ruhe wie nur möglich. Auch wenn das Stillen in den ersten Tagen noch nicht so gut funktioniert hat, ist das kein Grund aufzugeben. Häufig gelingt es in der gewohnten Umgebung besser. Die ersten Wochen sind eine Zeit des gegenseitigen Kennenlernens, allmählich geht die anfängliche Unsicherheit vorbei. Wichtig ist eine harmonische Umgebung (Familie), um ein ruhiges Stillen zu ermöglichen. Versuchen Sie nach Möglichkeit, die Antrittsbesuche von Freunden und Verwandten auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen. Vielleicht können Sie für die Hausarbeit Hilfe organisieren. Wenn Sie ältere Kinder haben, möchten diese vielleicht am Stillen teilhaben. Oft kuscheln sie sich auch gerne an die Mutter, wenn das Baby gestillt wird. Beziehen Sie den Partner und ältere Geschwister von Anfang an in die Die Stillzeiten Wie oft Sie das Baby an die Brust nehmen, richtet sich danach, wie oft es trinken will. Jedes Baby hat seinen individuellen Rhythmus. Die meisten Babys möchten anfangs sehr oft gestillt werden, das sind etwa acht bis zwölf Mahlzeiten pro Tag. Manche Babys haben auch längere Abstände zwischen den Stillmahlzeiten. Es gibt große Unterschiede bei der Anzahl und Dauer der Mahlzeiten und den Mengen, die das Kind pro Mahlzeit zu sich nimmt. Gönnen Sie dem Kind Zeit und Ruhe, in seinem individuellen Tempo zu trinken. Legen Sie Ihr Baby anfangs immer an beiden Brüsten an. Beginnen Sie 15

16 möglichst mit der Brust, an der das Baby zuletzt getrunken hat. Lassen Sie es an der ersten Seite mindestens fünfzehn Minuten trinken, dann aufstoßen und anschließend geben Sie ihm die andere Brust. Gegen Ende der Stillmahlzeit ist die Milch besonders nahrhaft, darum sollte das Baby ausreichend lange an der Brust trinken. Wenn sich das Stillen eingespielt hat, kann es sein, dass Ihr Kind auch mit nur einer Brust zufrieden ist. Jedes Kind und jede Mutter sind anders achten Sie auf die Bedürfnisse Ihres Babys und richten Sie sich nicht nach der Uhr! Bekommt mein Kind genug? Stillen funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage wenn das Kind oft an der Brust saugt, wird ausreichend Milch gebildet. Auch hier gilt: Je öfter Sie Ihr Baby anlegen, umso mehr Milch werden Sie haben! Anfangs sollten Sie alle ein bis zwei Wochen das Gewicht des Kindes bei der betreuenden Ärztin/beim Arzt oder in der Mutter- bzw. Elternberatungsstelle kontrollieren lassen. Dort werden Sie auch in allen Entwicklungsfragen und über vorbeugende Maßnahmen (z.b. Impfungen) beraten. Babys schreien aber nicht nur aus Hunger, sondern auch aus Unbehagen oder dem Wunsch nach Zuwendung. Sie können sicher sein, dass Ihr Baby genug Milch bekommt wenn es ein gesundes, waches Aussehen hat, regelmäßig an Gewicht zunimmt (nach den ersten Tagen) und in den ersten 4-5 Wochen mind. 3 Stuhlentleerungen täglich und fünf- bis sechsmal am Tag nasse Windeln hat. Mit vier bis sechs Wochen und dann wieder mit drei Monaten machen Babys einen Entwicklungs- und Wachstumsschub durch. Sie sind unruhiger als sonst und verlangen öfter nach der Brust. Der Stuhlgang des gestillten Kindes Brustkinder haben in den ersten Lebenswochen meist mehrmals täglich Stuhlgang, später dann unter Umständen tagelang keinen. Kleine Unregelmäßigkeiten sind kein Grund zur Sorge, so lange das Baby ansonsten munter und zufrieden ist. Muttermilchstuhl ist weich und flockig, manchmal auch salbenartig oder bröckelig, er kann aber auch dünnflüssig sein. Die Farbe ist gelblich bis grünlich, der Geruch säuerlich und nicht unangenehm. 16

17 Sind Nachtmahlzeiten notwendig? Meist wachen Babys in den ersten Monaten nachts auf. Am einfachsten ist es, Sie holen das Baby in Ihr Bett und stillen es. Das Windelwechseln in der Nacht ist meist nicht notwendig. Manche Kinder schlafen bald durch, andere wachen noch lange Zeit während der Nacht auf und möchten gestillt werden. Wenn Ihr Baby von Anfang an durchschlafen sollte und Sie kein Spannungsgefühl in der Brust haben, brauchen Sie es nicht zu wecken und zu stillen. Falls Ihr Baby aber einmal länger als gewöhnlich schläft und Ihre Brust sehr voll ist und spannt, wecken Sie Ihr Kind ausnahmsweise zum Stillen auf. Stillen nach Bedarf heißt auch nach Bedarf der Mutter! Schlafen Der beste Ort zum Schlafen für Ihr Baby ist das Schlafzimmer der Eltern. Es ist ganz wichtig, dass im selben Zimmer mit einem Baby NICHT GERAUCHT wird! Im Allgemeinen wird empfohlen, Babys in Rückenlage schlafen zu lassen. Babys sollen nicht zu warm angezogen oder zugedeckt werden, das Baby soll sich die Decke nicht über das Gesicht ziehen können (unten um die Matratze einstecken). Der Raum sollte auch nicht zu warm sein, etwa 21 C genügen. Richtig essen in der Stillzeit Eine ausgewogene Ernährung trägt wesentlich zu Ihrem Wohlbefinden bei. Sie dürfen grundsätzlich alles essen. Nehmen Sie sich Zeit zum Essen. Kleine Zwischenmahlzeiten sind günstig. Trinken Sie, wenn Sie durstig sind. Sie müssen keine Speisen ausdrücklich meiden. Manchmal reagieren Babys aber auf ein Nahrungsmittel empfindlich. Es könnte beispielsweise vorkommen, dass Ihr Baby auffallend unruhig ist, nachdem Sie viel von einem bestimmten Nahrungsmittel (z.b. Nüsse oder Schokolade) gegessen oder sehr viel Vollmilch getrunken haben. Dann lassen Sie dieses Nahrungsmittel einige Tage weg und beobachten Sie Ihr Kind. Vermeiden Sie einseitige Ernährung. Eine reichhaltige und ausgewogene Mischkost ist für Mutter und Baby wichtig. Ihr Nahrungsbedarf ist jetzt auch etwas höher als sonst. Braucht ein gestilltes Baby Tee? Gesunde, voll gestillte Kinder brauchen keinen Tee zwischendurch. Auch bei sehr heißem Wetter oder bei sehr trockener Luft deckt häufiges Stillen den zusätzlichen Flüssigkeitsbedarf. Zusätzlich zur Muttermilch wird die Gabe von Vitamin-K-Tropfen für die Blutgerinnung und Vitamin-D-Tropfen für die Knochenbildung empfohlen. 17

18 Wenn Sie zu einer Stillmahlzeit nicht bei Ihrem Baby sein können Sollten Sie einmal zu einer Stillmahlzeit nicht bei Ihrem Baby sein können, besteht die Möglichkeit, Ihre Milch mit der Hand auszudrücken oder abzupumpen, um einen Vorrat anzulegen. Sie können eine gute Handpumpe verwenden oder eine elektrische Milchpumpe im Sanitätsfachhandel oder in der Apotheke mit Verordnungsschein ausleihen. Beim Ausdrücken von Muttermilch mit der Hand gehen Sie folgendermaßen vor: Um den Milchfluss anzuregen, massieren Sie vor jedem Ausdrücken Ihre Brust mit kreisförmigen Bewegungen. Stimulieren Sie auch Ihre Brustwarzen. Unterstützen Sie dann eine Brust mit der Handfläche von unten, legen Sie am Rande des Warzenhofes den Daumen über und den Zeigefinger unter die Brustwarze. Drücken Sie zuerst nach hinten, in Richtung Brustkorb und pressen Sie dann den Warzenhof mit Daumen und Zeigefinger zusammen. Das Ausdrücken sollte keinesfalls schmerzhaft für Sie sein. Wiederholen Sie das Abdrücken mit rhythmischen Bewegungen. Wechseln Sie die Position Ihrer Hand mehrere Male und wechseln Sie öfter die Seite. Zum Auffangen der Milch eignet sich am besten eine saubere Glasschüssel. Das Ausdrücken mit der Hand ist eine einfache Methode, sich einen Milchvorrat anzulegen. Wenden Sie sich bei Unklarheiten an eine der am Ende der Broschüre genannten Kontaktadressen. Muttermilch kann in einem sauberen und trockenen, gut verschlossenen Gefäß (vorher im Geschirrspüler gereinigt oder ausgekocht, aus Glas oder kochfestem Kunststoff) bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Wenn die Muttermilch nicht binnen 48 Stunden verfüttert wird, sollten Sie sie sofort nach dem Abdrücken und Abkühlen einfrieren. Muttermilch kann in einem Tiefkühlgerät (-18 C) bis zu 6 Monate lang aufbewahrt werden. Vor der Verwendung wird Ihre Milch im Wasserbad, nicht aber mit der Mikrowelle, aufgewärmt. Ihre Milch kann dem Baby dann mit einem Löffel oder mit dem Fläschchen gegeben werden. Wenn gar keine andere Möglichkeit besteht, können Sie in einer solchen Situation auch eine Säuglingsanfangsnahrung verwenden. Sprechen Sie über die Art der Milchfertignahrung mit Ihrer betreuenden Ärztin/Ihrem Arzt. Muttermilch enthält ausreichend Flüssigkeit und alle Nährstoffe, die Ihr Kind im ersten Lebensjahr braucht. Schadstoffe in der Muttermilch? Wahrscheinlich werden Sie irgendwann in der Stillzeit zu hören bekommen, dass auch in der Muttermilch Schadstoffe enthalten sind. Sie brauchen sich jedoch keine Sorgen machen, dass 18

19 Ihrem Baby das Stillen schadet. Geringe Schadstoffmengen in der Muttermilch sind eine Folge der allgemeinen Umweltbelastung. In den letzten Jahren ist die Belastung mit den meisten Schadstoffen in der Muttermilch zurückgegangen. Muttermilch ist auf jeden Fall die gesündeste und beste Babynahrung! Stilldauer Wie lange Sie stillen, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Auch wenn Sie nur wenige Wochen stillen: Es lohnt sich in jedem Fall! Viele Frauen würden ihr Kind gerne während des ganzen ersten Lebensjahres stillen, aber auch eine kurze Stillzeit ist ein Gewinn für Ihr Baby! Sollten Sie bald nach der Geburt Ihres Kindes wieder zu arbeiten beginnen, haben Sie trotzdem die Möglichkeit weiterzustillen. Eine Stillberaterin kann Ihnen dabei viele praktische Tipps geben. Berufstätigkeit und Stillen Bei guter Planung können Berufstätigkeit und Stillen in Einklang gebracht werden. Das Mutterschutzgesetz beinhaltet entsprechende gesetzliche Regelungen für stillende Mütter. Solange eine erwerbstätige Mutter ihr Kind selbst stillt, hat sie als Dienstnehmerin Anspruch auf eine tägliche Stillzeit. Je nach der täglichen Arbeitszeit beträgt die Stillzeit 45 bis 90 Minuten. Die Stillzeit darf nicht auf die Ruhepausen im Betrieb angerechnet werden. Dienstgeber können aber einen Nachweis verlangen, dass das Kind tatsächlich gestillt wird (Bestätigung der Ärztin/ des Arztes oder einer Mutter- bzw. Elternberatungsstelle). Muttermilch und Beikost Während der ersten Lebensmonate ist Muttermilch die ideale Nahrung. Die Einführung der Beikost soll je nach Entwicklungsgrad des Kindes um das 6. Lebensmonat erfolgen, nicht jedoch vor Beginn des 5. Monats (17. Lebenswoche) bzw. nach Ende des 6. Monats (26. Lebenswoche). Gaben von Vitamin K für die Blutgerinnung (zwei Tropfen je einmal nach der Geburt, mit vier bis sechs Tagen und mit vier bis sechs Wochen) sowie Vitamin D für den Knochenaufbau (ab der zweiten Woche zwei Tropfen pro Tag) werden empfohlen. Der Übergang von Muttermilch zu normaler Kost soll behutsam und Schritt für Schritt erfolgen. Beginnen Sie mit einigen Löffelchen und stillen Sie Ihr Kind weiter, so lange Sie und Ihr Kind das wollen. Muttermilch oder 19

20 Säuglingsanfangsnahrung bleiben auch nach Einführung der Beikost eine wichtige Nährstoffquelle im ersten Lebensjahr. Wenn das Baby großes Interesse zeigt, selber das Essen zu versuchen, bieten Sie ihm weiche Nahrungsmittel an (z.b. gekochte Karotten, Kartoffeln, Erbsen, Bananen, Birnen, Getreidebreie). Haben Sie Geduld, wenn anfangs viel daneben geht. Ein kleines Brotstück (ca. 10 Gramm, salzarme Brotsorten), sobald das Kind dieses halten und selbständig essen kann, befriedigt das Saugbedürfnis und macht den meisten Babys auch viel Spaß. Aber behalten Sie es im Auge, damit es sich nicht an einem Stückchen verschluckt. Zum Trinken passt am besten Wasser aus Schnabeltassen oder einem unzerbrechlichen Becher. Zur Abwechslung eignen sich auch Früchteoder Kräutertees (ohne Zucker oder Honig). Vegane Kost und andere Diätformen, die nicht alle Nahrungsmittelgruppen enthalten, sind für Babys und Kleinkinder ungeeignet. Detaillierte Informationen zur Beikost und Tipps, wann und wie mit dem Zufüttern begonnen werden soll, finden Sie in der Broschüre Richtig essen von Anfang an! - Babys erstes Löffelchen, die kostenlos unter (max. 0,1/Min) bestellt oder unter heruntergeladen werden kann. Abstillen Wann ist es Zeit, abzustillen? Darauf gibt es keine allgemein gültige Antwort. Wann Sie abstillen, hängt von Ihren persönlichen Lebensumständen ab. Stillen ist ganz besonders im ersten Lebenshalbjahr ein großer Gewinn für die Beziehung und die Gesundheit von Mutter und Kind. Nach dem Abstillen können Sie nur sehr schwer wieder zum Stillen zurückkehren. Der Entschluss zum Abstillen sollte daher gut überlegt sein. Idealerweise werden Babys während der allmählichen Einführung von Beikost weitergestillt. Manche Kinder möchten auch bis zum ersten Geburtstag und länger gestillt werden. Für Kinder mit einem erhöhten Allergierisiko ist eine lange Stillzeit von Vorteil. Wann Sie abstillen, hängt von Ihnen und Ihrem Baby ab. Sollten Sie abstillen wollen, bevor das Baby sechs Monate alt ist, ersetzen Sie allmählich eine Brustmahlzeit durch eine Flaschenmahlzeit. Säuglingsanfangsnahrung kann nach Bedarf des Kindes gegeben werden und wird bis zum Ende des ersten Lebensjahres empfohlen. 20 Lassen Sie sich bei der Wahl einer geeigneten Nahrung durch Ihre Ärztin/

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