Einführung in die germanistische Linguistik

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Einführung in die germanistische Linguistik"

Transkript

1 Einführung in die germanistische Linguistik

2 VORWORT Inhalt V Dieses Lehrbuch ist eine Einführung in die germanistische Linguistik, die während des ganzen Studiums benutzt werden kann. In der Einleitung wird der Gegenstand Sprache als ein soziales und historisches Phänomen und zugleich als eine biologisch und kognitiv fundierte Fähigkeit des Menschen charakterisiert. In den fünf folgenden Kapiteln werden die linguistischen Kerngebiete Lexikon und Morphologie, Phonologie, Syntax, Semantik und Pragmatik behandelt. Diese Kapitel erläutern jeweils sprachwissenschaftliche Grundbegriffe, illustrieren sie an Beispielen aus dem Deutschen und geben einen Einblick in die linguistische Theoriebildung. Daran anschließend werden mit dem kindlichen Spracherwerb und dem Sprachwandel zwei Gebiete vorgestellt, die von großer Bedeutung für ein tieferes Verständnis der menschlichen Sprache sind. In alle Kapitel sind Übungen integriert, die die Kontrolle des Verständnisses erleichtern und zu selbstständiger Analyse und kritischer Reflexion anleiten. Musterlösungen zu diesen Übungen finden Sie unter Zu jedem Kapitel wird auf ausgewählte Fachliteratur verwiesen. Darüber hinaus gibt es eine allgemeine Bibliographie mit gezielten Hinweisen auf andere Einführungen, auf Lexika und Handbücher, auf Grammatiken, Wörterbücher und Fachzeitschriften und ein kleines Verzeichnis ausgewählter, linguistisch interessanter Internetadressen. Ein umfangreiches Glossar mit knappen Erläuterungen der wichtigsten Fachtermini und ein Sachregister schließen dieses Lehrbuch ab. Insgesamt ist unser Ziel, die Anfängerin und den Anfänger für das Studium der germanistischen Linguistik zu motivieren und fortgeschrittene Studierende an den aktuellen Stand der Disziplin heranzuführen, wobei wir uns an der internationalen Diskussion in der Linguistik orientiert haben, ohne dass einseitig eine bestimmte theoretische Richtung bevorzugt wird. Die Auswahl der Gegenstände in den einzelnen Kapiteln erfolgte aufgrund langjähriger Lehrerfahrung; Vollständigkeit konnte jedoch allein schon aus Platzgründen nicht angestrebt werden. Die einzelnen Kapitel, in denen immer auch grundlegendes Wissen über die deutsche Grammatik behandelt wird, sind in intensiver Diskussion aufeinander abgestimmt worden. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden, wobei sich das Lehrbuch zum Selbststudium genauso eignet wie als Kurslektüre. Wir danken den folgenden Personen, die uns bei der Arbeit geholfen haben: Anne-Katrin Heymann, Caroline Mannweiler, Juliane Möck, Ingo Reich, Carmen Scherer, Melani Vukosav, Tanja Werner und last but not least Ute Hechtfischer vom Metzler Verlag. Im Juni 2002 Die Autor/innen

3 INHALT Vorwort...V 1. Einleitung (Jörg Meibauer/Markus Steinbach) Sprache in Literatur und Alltag Sprache als soziales Phänomen Sprache als historisches Phänomen Sprache als biologisches Phänomen Sprache als kognitives Phänomen Linguistik als Geisteswissenschaft Zum Nutzen der Linguistik Zum Inhalt des Buchs Literatur Lexikon und Morphologie (Jörg Meibauer) Lexikon Wortschatz Wörterbuch und Lexikon Zur Definition des Worts Eigenschaften des Lexikons Flexion Wort und Wortform Zur nominalen Flexion Zur Flexion des Verbs Grundlagen der Wortbildung Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln Der Kopfbegriff in der Wortbildung Analogiebildung Wortbildung im Lexikon Zum Lexikonbegriff Blockierung Produktivität Komposition Haupttypen der Komposition Fugenelemente Konfixkomposita Interpretation von N+N-Komposita Phrasenkompositum Derivation Haupttypen der Derivation Präfix- und Partikelverben Zusammenbildungen... 61

4 VIII Inhalt 2.7 Konversion Haupttypen der Konversion Ableitungsrichtung Konversion als Derivation mit Nullmorphem Literatur Phonologie (Karl Heinz Ramers) Einleitung Phonetische Grundlagen Teilgebiete der Phonetik Artikulatorische Phonetik Überblick Phonation Artikulation Segmentale Phonologie Phonembegriff Allophone und Variationsarten Phonologische Merkmale Phonologische Prozesse und Regeln Fallbeispiel Bedingungen für phonologische Prozesse Typen phonologischer Prozesse Phonologische Regeln Regelordnung Prosodische Phonologie Nichtlineare Phonologie Silbenstruktur Grundlagen Die Sonoritätshierarchie Quantitätsstrukturen im CV-Modell der Silbe Konstituentenstruktur der Silbe Akzentstruktur Was ist Akzent? Metrische Phonologie Literatur Syntax (Jochen Geilfuß-Wolfgang) Einleitung Topologische Felder Konstituentenstruktur Syntaktische Kategorien Lexikalische Kategorien Phrasale Kategorien Eingebettete Sätze Zur formalen Klassifizierung der eingebetteten Sätze Eingebettete Sätze und topologische Felder Zur Struktur von infiniten Sätzen, w-sätzen und Relativsätzen Zur Struktur von V1- und V2-Sätzen

5 Inhalt IX 4.8 Argumentstruktur Argumente und ihre syntaktischen Realisierungen Semantische Rollen Syntaktische Funktionen Syntaktische Funktionen und syntaktische Kategorien Warum syntaktische Funktionen? Welche syntaktischen Funktionen gibt es? Syntaktische Funktionen und Argumentstruktur Literatur Semantik (Markus Steinbach) Einleitung Produktivität Gleiches, Verschiedenes und Mehrdeutiges Wortsemantik, Satzsemantik und Diskurssemantik Was ist die Bedeutung sprachlicher Ausdrücke? Satzbedeutung, Äußerungsbedeutung und Sprecherbedeutung Lexikalische Semantik Intensionen, Extensionen und Referenzen Semantische Relationen Lexikalische Dekomposition Prototypen Polysemie und Unterspezifikation Satzsemantik Verben, Aktionsarten und semantische Rollen Sätze, Situationen und Wahrheitswerte Literatur Pragmatik (Jürgen Pafel) Einleitung Deixis und Anapher Arten der Deixis Anaphern Modi der Deixis Implikaturen Was sind Implikaturen? Kooperationsprinzip und Konversationsmaximen Arten von Implikaturen Was auf Grice folgte Präsuppositionen Was sind Präsuppositionen? Suspendierbarkeit und Projektionsproblem Präsupposition und Implikatur Sprechakte Performative Äußerungen Explizite und implizite Performative Aufbau von Sprechakten Klassifikation von Sprechakten Indirekte Sprechakte

6 X Inhalt 6.6 Satztyp und Illokution Fokus-Hintergrund-Gliederung Konversationsstruktur Sprecherwechsel Paarsequenzen Reparatursequenzen Literatur Spracherwerb (Monika Rothweiler) Was versteht man unter Spracherwerb? Der Verlauf des Spracherwerbs Sprachwahrnehmung und früher Lauterwerb Sprachwahrnehmung im ersten Lebensjahr Vorsprachliche Lautproduktion Einige Aspekte des phonologischen Erwerbs Die Phase der ersten 50 Wörter Phonologischer Erwerb und phonologische Prozesse Der Aufbau des kindlichen Lexikons Erste Wörter Der weitere Ausbau des kindlichen Lexikons Lexikalische Erwerbsstrategien Wörter und ihre Bedeutungen Der Erwerb von Wortbildungsmustern Flexionserwerb Ein kurzer Einblick in den Syntaxerwerb Beginn des Syntaxerwerbs Der Erwerb der Verbstellung im Deutschen Spracherwerb und Pragmatik Erklärungsansätze in der Spracherwerbsforschung Literatur Sprachwandel (Ulrike Demske) Einleitung Lautwandel Sequenzielle Vereinfachungen Segmentvereinfachungen Die Interpretation lautlicher Veränderungen Zusammenfassung Morphologischer Wandel Morphemabbau Analogischer Wandel Wortbildungswandel Univerbierung Natürlicher morphologischer Wandel Zusammenfassung Syntaktischer Wandel Wortstellungswandel Wandel der Selektionsbeziehung

7 Inhalt XI Das Prinzip der natürlichen Serialisierung Syntaktischer Wandel und Flexionsmorphologie Semantischer Wandel Bedeutungsverengung vs. Bedeutungserweiterung Bedeutungsverbesserung vs. Bedeutungsverschlechterung Bedeutungsübertragung und Bedeutungsverschiebung Zusammenfassung Sprachwandel durch Sprachkontakt Kontaktsituationen Interferenzen in der deutschen Sprachgeschichte Zusammenfassung Die Ausbreitung von Sprachwandel Literatur Allgemeine Bibliographie Einführungen in die Linguistik Nachschlagewerke Handbücher Grammatiken des Deutschen Wörterbücher Fachzeitschriften Bibliographien Ausgewählte Internetadressen Glossar Register

Wortbildung und Wortbildungswandel

Wortbildung und Wortbildungswandel Germanistik Kira Wieler Wortbildung und Wortbildungswandel Studienarbeit Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 2 Wortbildung... 2 2.1 Morphologische Grundbegriffe... 2 2.2 Arten der Wortbildung... 3 2.3

Mehr

Einführung in die Sprachbeschreibung

Einführung in die Sprachbeschreibung 1 Inhalt Diese Einführungsveranstaltung vermittelt Grundkenntnisse in den Kernbereichen der Linguistik Phonologie, Morphologie/Lexikon, Syntax, Semantik, Pragmatik sowie, in Zusammenhang mit der zugehörigen

Mehr

Deutsch. Bachelor Lehrveranstaltungen

Deutsch. Bachelor Lehrveranstaltungen en Dozent/in:: Dr. Radka Ivanova Christo Stanchev Stanislava Stoeva. e Gegenwartssprache Sprachpraktischer Kurs Mikaela Petkova - Kesanlis Lilia Burova Denitza Dimitrova Georgi Marinov Diana Nikolova Dr.

Mehr

Modul Erasmus/ Germanistik/1 Deutsche Literaturwissenschaft für Erasmus-Studierende

Modul Erasmus/ Germanistik/1 Deutsche Literaturwissenschaft für Erasmus-Studierende Modul Erasmus/ Germanistik/1 Deutsche Literaturwissenschaft für Erasmus-Studierende Studiensemester: 1 (im Erasmus-Aufenthalt) SWS: 6 Modulverantwortliche: Professoren der Neueren deutschen Literaturwissenschaft,

Mehr

8 Fakultät für Philologie

8 Fakultät für Philologie 8 Fakultät für Philologie 8.1 Linguistik 8.1.1 Linguistik, PO 2004 Fach Linguistik (101) Abschluss 2-Fach Bachelor (81) PO-Version 2004 Folgendes ist zurzeit in HISPOS eingerichtet: Modul-Typen: o Nachgewiesene

Mehr

Einführung in die Phonetik und Phonologie. Allgemeiner Überblick

Einführung in die Phonetik und Phonologie. Allgemeiner Überblick Einführung in die Phonetik und Phonologie Allgemeiner Überblick Phonetik und Phonologie Die beiden Bezeichnungen Phonetik und Phonologie sind aus dem griechischen Wort ϕωνþ (phōnē) abgeleitet, welches

Mehr

Einführung in die Phonetik & Phonologie. Lucia D. Krisnawati

Einführung in die Phonetik & Phonologie. Lucia D. Krisnawati Einführung in die Phonetik & Phonologie Lucia D. Krisnawati Vorlesunginhalt Einleitung: Phonetik vs Phonologie Sprachliche Ebene Kommunikationsmodell Teilgebiete der Phonetik Artikulatorische Phonetik

Mehr

Morphologie III. Speicherung und Verarbeitung im Lexikon Komposition Verbale Wortbildung Konversion. Morphologie III 1

Morphologie III. Speicherung und Verarbeitung im Lexikon Komposition Verbale Wortbildung Konversion. Morphologie III 1 Morphologie III Speicherung und Verarbeitung im Lexikon Komposition Verbale Wortbildung Konversion Morphologie III 1 Speicherung im Lexikon Im Lexikon sind freie Morpheme (Haus, rot, nur), aber auch sogenannte

Mehr

Sprachliches Wissen: mentales Lexikon, grammatisches Wissen. Gedächtnis. Psycholinguistik (2/11; HS 2010/2011) Vilnius, den 14.

Sprachliches Wissen: mentales Lexikon, grammatisches Wissen. Gedächtnis. Psycholinguistik (2/11; HS 2010/2011) Vilnius, den 14. Sprachliches Wissen: mentales Lexikon, grammatisches Wissen. Gedächtnis Psycholinguistik (2/11; HS 2010/2011) Vilnius, den 14. September 2010 Das Wissen Beim Sprechen, Hören, Schreiben und Verstehen finden

Mehr

2 Sprachliche Einheiten

2 Sprachliche Einheiten 2 Sprachliche Einheiten Inhalt Semiotische Begriffe Wörter Wortbestandteile Wortzusammensetzungen Wortgruppen Text und Dialog Wort- und Satzbedeutung 2.1 Semiotische Begriffe Semiotische Begriffe Semiotik

Mehr

Beschreibung des Masterstudiengangs Sprachen Europas: Strukturen und Verwendung

Beschreibung des Masterstudiengangs Sprachen Europas: Strukturen und Verwendung Beschreibung des Masterstudiengangs Sprachen Europas: Strukturen und Verwendung Der Masterstudiengang Sprachen Europas: Strukturen und Verwendung ermöglicht Absolventen und Absolventinnen mit einem philologischen

Mehr

Kontrastive Analyse: Finnisch - Deutsch

Kontrastive Analyse: Finnisch - Deutsch Sprachen Eva Meyer Kontrastive Analyse: Finnisch - Deutsch Studienarbeit Inhalt 1. Einleitung... 2 2. Allgemeines zum Finnischen... 3 3. Das Vokalsystem des Finnischen... 4 4. Das Konsonantensystem des

Mehr

Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen?

Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen? Partizip Perfekt per Zirkumfix im Deutschen? Gereon Müller www.uni-leipzig.de/ muellerg 7. Juli 2006 Hintergrund: Ist ge... t wie in gelegt als Partizipialendung des Deutschen

Mehr

Denominale und deadjektivische Partikelverben Nominale, adjektivische und verbale Präverbien

Denominale und deadjektivische Partikelverben Nominale, adjektivische und verbale Präverbien Inhaltsverzeichnis Vorwort... 9 1. Einleitung... 11 1.1. Erhebungsmethode und Korpus... 11 1.2. Carmens allgemeine Sprachentwicklung... 14 1.3. Terminologisches: Analogie, Produktivität, Erwerb.... 16

Mehr

Prüfungsthemen Staatsexamen

Prüfungsthemen Staatsexamen Prüfungsthemen Staatsexamen Liebe Studierende, um Ihnen die Auswahl von Prüfungsthemen etwas zu erleichtern, stelle ich Ihnen eine Liste mit potentiellen (und von mir bevorzugten) Prüfungsthemen zur Verfügung

Mehr

AMTLICHE BEKANNTMACHUNG

AMTLICHE BEKANNTMACHUNG Nr. 74 vom 15. November 2013 AMTLICHE BEKANNTMACHUNG Hg.: Der Präsident der Universität Hamburg Referat 31 Qualität und Recht Änderung der Fachspezifischen Bestimmungen für den Bachelor-Teilstudiengang

Mehr

2 Bedeutung, Kontext, Kommunikation

2 Bedeutung, Kontext, Kommunikation 2 Bedeutung, Kontext, Kommunikation 2.1 Satz, Äußerung, Sprechhandlung 2.2 Die drei Bedeutungsebenen 2.3 Semantik vs. Pragmatik 2.4 Das Schema einer Sprechhandlung 2.1 Satz, Äußerung, Sprechhandlung Ein

Mehr

- Theoretischer Bezugsrahmen -

- Theoretischer Bezugsrahmen - Inhaltsverzeichnis 1. Leserführung 1 1.1. Teil 1: Der theoretische Bezugsrahmen... 1 1.2. Teil 2: Das Produkt... 1 1.3. Teil 3: Das Produkt in der Praxis... 2 1.4. Teil 4: Schlussfolgerungen... 2 2. Einleitung

Mehr

Einführung in die englische Sprachgeschichte

Einführung in die englische Sprachgeschichte MANFRED GORLACH Einführung in die englische Sprachgeschichte 5., völlig überarbeitete Auflage Universitätsverlag C.WINTER Heidelberg Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis Vorwort Abkürzungen xi xiii

Mehr

Sprachwissenschaft. Bearbeitet von Patrick Brandt, Rolf-Albert Dietrich, Georg Schön

Sprachwissenschaft. Bearbeitet von Patrick Brandt, Rolf-Albert Dietrich, Georg Schön Sprachwissenschaft Bearbeitet von Patrick Brandt, Rolf-Albert Dietrich, Georg Schön überarbeitet 2006. Buch. 384 S. Hardcover ISBN 978 3 8252 8331 5 Format (B x L): 17 x 24 cm Weitere Fachgebiete > Literatur,

Mehr

und Landeswissenschaften) M 2 Basismodul Fachdidaktik 3 M 1 Basismodul Sprachpraxis 1 4 Summe 72

und Landeswissenschaften) M 2 Basismodul Fachdidaktik 3 M 1 Basismodul Sprachpraxis 1 4 Summe 72 Zweitfach Modulübersicht Sem Modul Inhalt Credits MA M14b Qualifikationsmodul Fachdidaktik 12 1-4 M10 Schulpraktische Studien 6 46 c M9 Qualifikationsmodul Sprachpraxis 6 M7b Aufbaumodul Landeswissenschaft

Mehr

Inhalt.

Inhalt. Inhalt EINLEITUNG II TEIL A - THEORETISCHE ASPEKTE 13 GRAMMATIK 13 Allgemeines 13 Die sprachlichen Ebenen 15 MORPHOLOGIE 17 Grundbegriffe der Morphologie 17 Gliederung der Morpheme 18 Basis- (Grund-) oder

Mehr

Einführung in die Linguistik Butt & Co.

Einführung in die Linguistik Butt & Co. Einführung in die Linguistik Butt & Co. Do. 12:15-13:45 Fr. 12:15-13:45 Infos etc. http://ling.uni-konstanz.de => Studium => Lehrveranstaltungen Einführung in die Linguistik Pragmatik I Pragmatik Semantik:

Mehr

Modulhandbuch Studiengang Bachelor of Arts (Kombination) Linguistik Prüfungsordnung: 2008 Nebenfach

Modulhandbuch Studiengang Bachelor of Arts (Kombination) Linguistik Prüfungsordnung: 2008 Nebenfach Modulhandbuch Studiengang Bachelor of Arts (Kombination) Linguistik Prüfungsordnung: 2008 Nebenfach Sommersemester 2012 Stand: 04. April 2012 Universität Stuttgart Keplerstr. 7 70174 Stuttgart Kontaktpersonen:

Mehr

Latein Lehrplan für das Grundlagenfach (mit Basissprache)

Latein Lehrplan für das Grundlagenfach (mit Basissprache) Kantonsschule Zug l Gymnasium Latein mit Basissprache Grundlagenfach Latein Lehrplan für das Grundlagenfach (mit Basissprache) A. Stundendotation Klasse 1. 2. 3. 4. 5. 6. Wochenstunden 0 0 3 3 3 3 B. Didaktische

Mehr

Hermann Hesse-Gymnasium Calw Schulcurriculum Latein

Hermann Hesse-Gymnasium Calw Schulcurriculum Latein Vorüberlegungen: Das Ziel von Klasse 6 ist die grundsätzliche Hinführung zum Umgang mit einer Klassischen Sprache und der Erwerb grundlegender Bausteine der Lateinischen Sprache in der Lehrbuchphase. Arbeitsbereich

Mehr

Teilgebiete der Morphologie. Teilgebiete der Morphologie. Derivation. Derivation. Morphologie. Morphologie. Flexion. Wortbildung. Flexion.

Teilgebiete der Morphologie. Teilgebiete der Morphologie. Derivation. Derivation. Morphologie. Morphologie. Flexion. Wortbildung. Flexion. Morphologie: Was bisher geschah Morphologie II Derivation Gerrit Kentner Wortbegriff, Morphembegriff, Morphemklassifikation 5. Dezember 2012 1 / 41 2 / 41 Morphologie Überblick heute: Wortbildung: Derivation

Mehr

GK Sprachwissenschaft - Wolfgang Schulze Zusammenfassung der Sitzung vom Syntax - Eine Einführung in die Grundlagen (1)

GK Sprachwissenschaft - Wolfgang Schulze Zusammenfassung der Sitzung vom Syntax - Eine Einführung in die Grundlagen (1) Seite1 GK Sprachwissenschaft - Wolfgang Schulze Zusammenfassung der Sitzung vom 16.1.08 Syntax - Eine Einführung in die Grundlagen (1) 1. Ausgangspunkt: Wozu dient Morphologie? Mono-polare (lokale) Morphologie:

Mehr

1. Einleitende Überlegungen zur aktuellen Diskussion der Didaktik des Lese- und Schreibunterrichts

1. Einleitende Überlegungen zur aktuellen Diskussion der Didaktik des Lese- und Schreibunterrichts Vorwort xiii 1. Einleitende Überlegungen zur aktuellen Diskussion der Didaktik des Lese- und Schreibunterrichts 1 1.1. Zur Fundierung der folgenden Diskussion: Belege für Unterschiede in der Wahrnehmung

Mehr

Morphologie II. Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln. Morphologie II 1

Morphologie II. Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln. Morphologie II 1 Morphologie II Morphologische Grundbegriffe Typen der Wortbildung Wortstruktur Wortbildungsregeln Morphologie II 1 Terminologie Morphem: kleinste bedeutungstragende Einheit: Haus, auf, rot. Silbe: Silben

Mehr

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE

WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE WORTBILDUNG - MORPHOLOGIE Bs: Eindringlichkeit Eindringlichkeit Eindringlich keit + Eindringlich / keit Traurig / keit Haltbar / keit Regsam / keit SUBSTANTIVE Übel / keit SUBSTANTIV bei Abtrennung von

Mehr

Die Wortbildung des Deutschen

Die Wortbildung des Deutschen Elke Donalies Die Wortbildung des Deutschen Ein Überblick Zweite, überarbeitete Auflage Gunter Narr Verlag Tübingen Inhalt Vorwort 11 Vorwort zur 2. Auflage 12 1. Einleitung: Warum sich die Auseinandersetzung

Mehr

Sprachpraxis Spanisch I

Sprachpraxis Spanisch I Sprachpraxis Spanisch I 507177000 Modulbeauftragter Inmaculada Sánchez Ponce BA Spanisch Lehramt Pflicht 1. oder 2. - Sprachproduktion und Sprachrezeption unter besonderer Berücksichtigung von Wortschatz,

Mehr

Sprache und Bewegung Sprachbildung im Alltag von Kindertageseinrichtungen

Sprache und Bewegung Sprachbildung im Alltag von Kindertageseinrichtungen Sprache und Bewegung Sprachbildung im Alltag von Kindertageseinrichtungen Prof. Dr. Renate Zimmer Bild des Kindes Kinder erfahren und erleben ihre Welt leiblich und entwickeln implizite Vorstellungen über

Mehr

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg

Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester Morphologie. Walther v.hahn. v.hahn Universität Hamburg Seminar Ib Wort, Name, Begriff, Terminus Sommersemester 2006 Morphologie Walther v.hahn v.hahn Universität Hamburg 2005 1 Morphologie: Definition Definitionen: Morphologie ist die Lehre von den Klassen

Mehr

Einführung in die Phonetik des Deutschen

Einführung in die Phonetik des Deutschen Einführung in die Phonetik des Deutschen von Klaus J. Kohler 2., neubearbeitete Auflage,«ERICH SCHMIDT VERLAG Vorwort 9 1. Phonetik als wissenschaftliche Disziplin 13 2. Normen und ihre Beschreibung...,'.

Mehr

1 Die Grice sche Theorie der Implikaturen. PS Pragmatik. SoSe Christian Ebert Universität Tübingen

1 Die Grice sche Theorie der Implikaturen. PS Pragmatik. SoSe Christian Ebert Universität Tübingen PS Pragmatik SoSe 2011 Christian Ebert Universität Tübingen Literatur: Grice (1989), Studies in the Way of Words, Harvard University Press, insbes. Kapitel 2: Logic and Conversation. 1 Die Grice sche Theorie

Mehr

Sprachentwicklungsvoraussetzungen und Voraussetzungen der Sprachanwendung

Sprachentwicklungsvoraussetzungen und Voraussetzungen der Sprachanwendung Sprachentwicklungsvoraussetzungen und Voraussetzungen der Sprachanwendung Seminar: Sprachen lernen: Psychologische Perspektiven (WS 08/09) Dozentin: Dr. Anna Chr. M. Zaunbauer-Womelsdorf Datum: 04.12.2008

Mehr

Lexikalische Substitutionen. Seminar: Sprachproduktion Dozentin: Prof. Dr. Helen Leuninger WS 09/10 Referenten: Anna Schmidt und Tim Krones

Lexikalische Substitutionen. Seminar: Sprachproduktion Dozentin: Prof. Dr. Helen Leuninger WS 09/10 Referenten: Anna Schmidt und Tim Krones Lexikalische Substitutionen Seminar: Sprachproduktion Dozentin: Prof. Dr. Helen Leuninger WS 09/10 Referenten: Anna Schmidt und Tim Krones Gliederung 1 Substitutionen: Arten und Eigenschaften 2 Entstehung

Mehr

Wortbildung Derivation

Wortbildung Derivation Wortbildung Derivation Durch Komposition setzt man bestehende Stämme zu komplexeren Stämmen zusammen Durch Derivation erzeugt man neue Wörter durch Kombination mit Affixen Das Beispiel aus der ersten Sitzung:

Mehr

SEMANTIK. Bild 1: Neuron

SEMANTIK. Bild 1: Neuron Gegenstand der Semantik (vgl. Schwarz & Chur 2 1996: 13-14) Sprachliches Wissen in unserem Gedächtnis verankert. Bei Bedarf Langzeitgedächtnis (LZG - ROM, Computer) Arbeitsspeicher (Kurzzeitgedächtnis

Mehr

Modulhandbuch für die B.A.-Studiengänge: Romanistik: Französisch (Hauptfach, 75%) und Französistik (1. und 2. Hauptfach, 50% und Begleitfach, 25%)

Modulhandbuch für die B.A.-Studiengänge: Romanistik: Französisch (Hauptfach, 75%) und Französistik (1. und 2. Hauptfach, 50% und Begleitfach, 25%) Modulhandbuch für die B.A.-Studiengänge: Romanistik: Französisch (Hauptfach, 75%) und Französistik (1. und 2. Hauptfach, 50% und Begleitfach, 25%) Legende: SW = Sprachwissenschaft; LW = Literaturwissenschaft;

Mehr

Fachbezogener Besonderer Teil. Germanistik / Deutsch. der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang berufliche Bildung

Fachbezogener Besonderer Teil. Germanistik / Deutsch. der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang berufliche Bildung Fachbezogener Besonderer Teil Germanistik / Deutsch der Prüfungsordnung für den Bachelorstudiengang berufliche Bildung Neufassung Der Dekan des Fachbereichs Sprach- und Literaturwissenschaft hat in Ersatzvornahme

Mehr

Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen

Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen Tokenisierung und Lemmatisierung in Suchmaschinen Hauptseminar Suchmaschinen Computerlinguistik Sommersemester 2010 Stefan Langer stefan.langer@cis.uni-muenchen.de Übung: Tokenisierung (5 min) Was ist

Mehr

LEHRPLAN FÜR DAS GRUNDLAGENFACH GRIECHISCH

LEHRPLAN FÜR DAS GRUNDLAGENFACH GRIECHISCH LEHRPLAN FÜR DAS GRUNDLAGENFACH GRIECHISCH A. Stundendotation Klasse 1. 2. 3. 4. Wochenstunden (Freifach) (Freifach) 4 4 B. Didaktische Konzeption (1) Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung Die Schülerinnen

Mehr

Einführung in das Studium der romanischen Sprachwissenschaft Französisch. 31.01.2012 Pragmatik

Einführung in das Studium der romanischen Sprachwissenschaft Französisch. 31.01.2012 Pragmatik Einführung in das Studium der romanischen Sprachwissenschaft Französisch 31.01.2012 Pragmatik Die Pragmatik - Gebrauch sprachlicher Ausdrücke in Äußerungssituationen - Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenutzer

Mehr

Pragmatik. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI

Pragmatik. Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Pragmatik Ending Khoerudin Deutschabteilung FPBS UPI Pragmatik Was ist sprachliches Handeln? Linguistische Pragmatik: die Lehre vom sprachlichen Handeln. Sie befasst sich in erster Linie mit Sprechakten,

Mehr

Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung

Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung Amtliches Mitteilungsblatt Philosophische Fakultät II Fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Linguistik Überfachlicher Wahlpflichtbereich für ane Masterstudiengänge Herausgeber:

Mehr

Modulhandbuch. Linguistik

Modulhandbuch. Linguistik Universität Stuttgart Institut für Linguistik Modulhandbuch Bachelor of Arts Linguistik Nebenfach Stand: März 2008 Inhalt 1. Einführung 3 2. Aufbau des Studiums 4 3. Studienplan 5 4. Basismodule 6 5. Kernmodule

Mehr

Sprachverständnis, Folie 1. Sprachverständnis

Sprachverständnis, Folie 1. Sprachverständnis Sprachverständnis, Folie 1 Sprachverständnis Indem wir Wörter und Sätze äussern, teilen wir etwas von unserer Welt mit. Indem wir Wörter und Sätze verstehen, nehmen wir ein Stück Aussenwelt zu uns. Susanne

Mehr

2. Zum Aufbau des Studienganges Deutsch für Lehramt an Regelschulen. Lehramt Regelschule, Fach Deutsch: Teilfächer und Deutsch als Zweitsprache

2. Zum Aufbau des Studienganges Deutsch für Lehramt an Regelschulen. Lehramt Regelschule, Fach Deutsch: Teilfächer und Deutsch als Zweitsprache Vorwort 1. Zur Konzeption der Jenaer Lehramtsstudiengänge Deutsch Die Lehramtsstudiengänge Deutsch an der Friedrich-Schiller-Universität integrieren drei Teilfächer: Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft

Mehr

Institut für Germanistik Katholische Universität Lublin, Polen

Institut für Germanistik Katholische Universität Lublin, Polen Institut für Germanistik Katholische Universität Lublin, Polen Studienpläne (Studienjahr 008/09) für das Erasmus Programm mit -Punkten Mitarbeiter Prof. Dr. habil. Max Stebler (Institutsleiter) Prof. Dr.

Mehr

ARTIKULATORISCHE PHONETIK! Suprasegmentalia Prosodie"

ARTIKULATORISCHE PHONETIK! Suprasegmentalia Prosodie Beat Siebenhaar! Suprasegmentalia Prosodie"! Als Suprasegmentalia gelten vor allem Tonhöhe, Lautstärke und Dauer. Hinzu kommt die Stimmqualität. Diese Parameter sind meist an größere Einheiten wie Silbe,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Danksagung. Abbildungs Verzeichnis

Inhaltsverzeichnis. Danksagung. Abbildungs Verzeichnis Inhaltsverzeichnis Danksagung Inhaltsverzeichnis Abbildungs Verzeichnis Teil 1 1 1. Fragestellung 3 2. Einleitung : 4 3. Aspekte des Zweitspracherwerbs 9 3.1 Neurophysiologische Aspekte des Zweitspracherwerbs

Mehr

Spracherwerb. Verlauf des Spracherwerbs Phonologischer Erwerb Wortschatzerwerb Grammatikerwerb. Spracherwerb 1

Spracherwerb. Verlauf des Spracherwerbs Phonologischer Erwerb Wortschatzerwerb Grammatikerwerb. Spracherwerb 1 Spracherwerb Verlauf des Spracherwerbs Phonologischer Erwerb Wortschatzerwerb Grammatikerwerb Spracherwerb 1 Arten von Spracherwerb kindlicher Spracherwerb (L1): der Erwerb eines Symbolsystems, das laut-

Mehr

Grundlagen der Kommunikationswissenschaften

Grundlagen der Kommunikationswissenschaften P1 Grundlagen der Kommunikationswissenschaften Die Studierenden sollen einen Überblick über die Themen, Probleme und Gebiete der Kommunikationswissenschaften gewinnen. Sie sollen dadurch in die Lage versetzt

Mehr

Höflichkeit durch Sozialdeixis in der japanisch-deutschen Übersetzung von Murakami Harukis "Die unheimliche Bibliothek"

Höflichkeit durch Sozialdeixis in der japanisch-deutschen Übersetzung von Murakami Harukis Die unheimliche Bibliothek Germanistik Franziska Riedel Höflichkeit durch Sozialdeixis in der japanisch-deutschen Übersetzung von Murakami Harukis "Die unheimliche Bibliothek" Studienarbeit Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Mehr

Sprachpraxis Französisch I

Sprachpraxis Französisch I Sprachpraxis Französisch I 507 170 100 Modulbeauftragter Véronique Barth-Lemoine BA Französisch Lehramt Pflicht 1. oder 2. - Sprachproduktion und Sprachrezeption unter besonderer Berücksichtigung von Wortschatz,

Mehr

Am Anfang war das Wort!

Am Anfang war das Wort! Am Anfang war das Wort! Was ist Morphologie? Der Begriff Morphologie wurde 1796 von Johann Wolfgang von Goethe in einer Tagebuchaufzeichnung für eine neue Wissenschaft geprägt,, die sich mit den Gestaltungsgesetzen

Mehr

Deutsche Sprache spielend lernen

Deutsche Sprache spielend lernen Suzan Hahnemann Jule Philippi Deutsche Sprache spielend lernen Vandenhoeck & Ruprecht Inhalt Abbildungen................................................. 8 Einleitung.....................................................

Mehr

Kinder im Vorschulalter

Kinder im Vorschulalter Barbara Zollinger (Hrsg.) Kinder im Vorschulalter Erkenntnisse, Beobachtungen und Ideen zur Welt der Drei- bis Siebenjährigen Verlag Paul Haupt Bern-Stuttgart-Wien Inhaltsverzeichnis Vorwort 9 Vom Symbol-

Mehr

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie

die Klärung philosophischer Sachfragen und Geschichte der Philosophie Programm Christian Nimtz www.nimtz.net // christian.nimtz@phil.uni erlangen.de Theoretische Philosophie der Gegenwart 1 2 3 Unser Programm in diesem Semester Einführung Man unterscheidet in der Philosophie

Mehr

Lutzeier, Peter Rolf Lexikologie. Tübingen: Stauffenburg, S

Lutzeier, Peter Rolf Lexikologie. Tübingen: Stauffenburg, S Terminologiesammlung Teil 2 Sommersemester 2011 Einführung in die Sprachwissenschaft 2 Redaktion: Simone Heinold Heinold@lingua-uni-frankfurt.de Themenbereiche: Semantik/Pragmatik Diese Sammlung an Terminologie

Mehr

Althochdeutsch: buliz Mittelhochdeutsch: bülez Wandel: Abschwächung des Vokals der Nebensilbe zu Schwa, Sekundärumlaut (u > ü)

Althochdeutsch: buliz Mittelhochdeutsch: bülez Wandel: Abschwächung des Vokals der Nebensilbe zu Schwa, Sekundärumlaut (u > ü) Aufgabe 1 Sobald dort, wo die Schönheit des Aussehens geliebt wird, die Runzeln erscheinen, und die Haut dürr und weit, die Zähne schwarz und die Augen klein werden und die Nase anfängt zu triefen, wird

Mehr

Biostatistik Erne Einfuhrung fur Biowissenschaftler

Biostatistik Erne Einfuhrung fur Biowissenschaftler Matthias Rudolf Wiltrud Kuhlisch Biostatistik Erne Einfuhrung fur Biowissenschaftler PEARSON Studium Inhaltsverzeichnis Vorwort xi Kapitel 1 Einfiihrung 1 1.1 Biostatistik als Bestandteil biowissenschafllicher

Mehr

Zum Ausdruck der Temporalität im Deutschen und im Polnischen Sledzka

Zum Ausdruck der Temporalität im Deutschen und im Polnischen Sledzka Zum Ausdruck der Temporalität im Deutschen und im Polnischen Zugl. Diss. Universität Heidelberg 2006 von Dorota Sledzka 1. Auflage Zum Ausdruck der Temporalität im Deutschen und im Polnischen Sledzka schnell

Mehr

S. Kipf (2006) 256f. Vgl. Menge (2009) XIVf. Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 17 (2014)

S. Kipf (2006) 256f. Vgl. Menge (2009) XIVf. Göttinger Forum für Altertumswissenschaft 17 (2014) Christian TOURATIER, Lateinische Grammatik. Linguistische Einführung in die lateinische Sprache. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2013, 400 S. Der Versuch, die Ansätze der generativen Grammatik

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Seite. Fakultätsübergreifende Ordnungen:

Inhaltsverzeichnis. Seite. Fakultätsübergreifende Ordnungen: 01.10.2009 35 Teil I Inhaltsverzeichnis Fakultätsübergreifende Ordnungen: Seite Neufassung der Prüfungsordnung für den 2-Fächer-Bachelorstudiengang 4129 Teil I mit folgenden Anlagen: Anlage I Struktur

Mehr

Soziologie. Für Studierende der Sozialwissenschaften Wirtschaftswissenschaften Rechtswissenschaften. von. o. Univ.-Prof. Dr.

Soziologie. Für Studierende der Sozialwissenschaften Wirtschaftswissenschaften Rechtswissenschaften. von. o. Univ.-Prof. Dr. Soziologie Für Studierende der Sozialwissenschaften Wirtschaftswissenschaften Rechtswissenschaften von o. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schulz Universität Wien Institut für Soziologie SOZIOLOGIE Wien Graz 2008

Mehr

Wie beeinflussen familiäre Faktoren die Literacy und damit den Erwerb von Kompetenzen von Kindern?

Wie beeinflussen familiäre Faktoren die Literacy und damit den Erwerb von Kompetenzen von Kindern? Wie beeinflussen familiäre Faktoren die Literacy und damit den Erwerb von Kompetenzen von Kindern? Empirische Befunde aus dem Projekt MIB (2015) Universität Mannheim Anglistische Linguistik A I Markus

Mehr

Standard English und seine geographischen Varianten

Standard English und seine geographischen Varianten Dieter Bahr 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Standard English und seine geographischen Varianten 'X

Mehr

Für Unternehmen ist die Wahl der passenden Rechtsform von zentraler Bedeutung.

Für Unternehmen ist die Wahl der passenden Rechtsform von zentraler Bedeutung. V Vorwort Für Unternehmen ist die Wahl der passenden Rechtsform von zentraler Bedeutung. Zu Beginn der Tätigkeit ist zu entscheiden, ob das Unternehmen vom Unternehmer persönlich, auf Basis einer juristischen

Mehr

Satzbedeutung. Ludwig Wittgenstein. Satzbedeutung. Satzbedeutung

Satzbedeutung. Ludwig Wittgenstein. Satzbedeutung. Satzbedeutung Was bisher geschah Semantik III Gerrit Kentner Semantik I lexikalische Semantik Ambiguitäten Sinnrelationen (vertikal und horizontal) Wortfelder / semantische Merkmale Semantik II Intension und Extension

Mehr

Morphologie. 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln

Morphologie. 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln Morphologie 1. Flexion und Derivation 2. Analyse mittels lexikalischer Regeln Morphologie Flexion Deklination Flexion der Nomina: Deklination Hund Hund-es Hund-e Hund-en (Stamm + Suffix) Mann Mann-es Männ-er

Mehr

Deutsch als Fremdsprache

Deutsch als Fremdsprache Vorlesungsverzeichnis Universität Trier Sommer 2014, gedruckt am: 05. März 2015 Deutsch als Fremdsprache Bachelor Vorlesungen 21500 Semantik und Pragmatik Vorlesung, 2 Std., Di 14:00-16:00, HS 2 A BA Medien,

Mehr

Studiengang: Deutsche Sprache und Literatur

Studiengang: Deutsche Sprache und Literatur Studiengang: Deutsche Sprache und Literatur Deutsche Sprache: Morphosyntax Lernziele: Das Verstehen der spezifischen Begriffe der Morphosyntax; die angemessene Anwendung der spezifischen Begriffe der Morphosyntax;

Mehr

Formelbasierter Zweitspracherwerb bei erwachsenen Lernern

Formelbasierter Zweitspracherwerb bei erwachsenen Lernern Germanistik Christine Porath Formelbasierter Zweitspracherwerb bei erwachsenen Lernern Eine konstruktionsgrammatische Analyse von Äußerungen italienischer Lerner des Deutschen (L2) im ungesteuerten Zweitspracherwerb

Mehr

Morphologie. Gerrit Kentner. May 4, 2010

Morphologie. Gerrit Kentner. May 4, 2010 Morphologie Gerrit Kentner May 4, 2010 Organisatorisches Kommende Woche (11.5.) vertritt mich Frau Volodina. In der übernächsten Woche (18.5.) entfällt unsere Sitzung. Was bisher geschah Überblick Sprachwissenschaft

Mehr

Pragmatik und Spracherwerb. Bianca Becher & Anna-Lena Schomburg

Pragmatik und Spracherwerb. Bianca Becher & Anna-Lena Schomburg Pragmatik und Spracherwerb Bianca Becher & Anna-Lena Schomburg Gliederung Einleitung an das Kind gerichtete Sprache 4 Erwerbsphasen Zu den 4 Erwerbsphasen Pragmatische Erwerbsprinzipien Pragmatische Störungen

Mehr

Phonetik/ Phonologie/ Rhetorik Forschungsdesiderata aus Sicht der DaF Praxis

Phonetik/ Phonologie/ Rhetorik Forschungsdesiderata aus Sicht der DaF Praxis 1 Phonetik/ Phonologie/ Rhetorik Forschungsdesiderata aus Sicht der DaF Praxis Internationaler Forschungsworkshop "Deutsch und ukrainischsprachige Diskurse unter linguistischer und kulturwissenschaftlicher

Mehr

Modulbeschreibung: B.A. Turkologie, Beifach

Modulbeschreibung: B.A. Turkologie, Beifach Modulbeschreibung: B.A. Turkologie, Beifach Modul 1: Türkisch 1 Kennnummer: work load Studiensemester Dauer 300 h 10 LP 1. Sem. 1 Erwerb von Grundkenntnissen der türkischen Sprache Kenntnis der wichtigsten

Mehr

Semantik. Semantische und pragmatische Bedeutungsaspekte

Semantik. Semantische und pragmatische Bedeutungsaspekte Pragmatisches versus semantisches Wissen Semantische und pragmatische Bedeutungsaspekte Die semantischen Bedeutungsaspekte unterscheiden sich von den pragmatischen dadurch, dass erstere fest mit dem sprachlichen

Mehr

Lexikalische Morphologie. Flexionsmorphologie und lexikalische Morphologie Derivation Konversion Komposition Flexion vs.

Lexikalische Morphologie. Flexionsmorphologie und lexikalische Morphologie Derivation Konversion Komposition Flexion vs. Lexikalische Morphologie Flexionsmorphologie und lexikalische Morphologie Derivation Konversion Komposition Flexion vs. Derivation Lexem Definition: Lexem Ein Lexem ist eine Klasse lexikalisch äquivalenter

Mehr

Der Stellenwert der kontrastiven Linguistik im Deutschstudium auf Lehramt

Der Stellenwert der kontrastiven Linguistik im Deutschstudium auf Lehramt Der Stellenwert der kontrastiven Linguistik im Deutschstudium auf Lehramt von: Pratomo Widodo E-mail: pratomow@gmail.com Universitas Negeri Yogyakarta Makalah disampaikan pada Seminar Nasional Linguistik

Mehr

Computerdiskurs und Wortschatz

Computerdiskurs und Wortschatz Albert Busch/Sigurd Wichter (Hrsg., Computerdiskurs und Wortschatz Corpusanalysen und Auswahlbibliographie PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Inhaltsverzeichnis Sigurd Wichter, Albert Busch

Mehr

GAZETTE AMTLICHES MITTEILUNGSBLATT DER KÖRPERSCHAFT UND DER STIFTUNG

GAZETTE AMTLICHES MITTEILUNGSBLATT DER KÖRPERSCHAFT UND DER STIFTUNG GAZETTE AMTLICHES MITTEILUNGSBLATT DER KÖRPERSCHAFT UND DER STIFTUNG Hinweis: Das Inhaltsverzeichnis in jedem pdf-dokument ist mit der jeweiligen Seite zum Thema direkt verknüpft [1] Neufassung der fachspezifischen

Mehr

Phonologische Prozesse Phonologie und Grammatik Überblick. Einleitung. Jochen Trommer

Phonologische Prozesse Phonologie und Grammatik Überblick. Einleitung. Jochen Trommer Jochen Trommer jtrommer@uni-leipzig.de Universität Leipzig Institut für Linguistik Einführung in die Phonologie WS 2005/2006 Outline 1 Phonologische Prozesse 2 Phonologie und Grammatik 3 Überblick Stopping

Mehr

Nadine Löw. Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor. Eine empirische Untersuchung. WiKu

Nadine Löw. Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor. Eine empirische Untersuchung. WiKu Nadine Löw Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor Eine empirische Untersuchung WiKu IX Geleitwort Vorwort Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Mehr

Lernwörter offene vs. geschlossene Hauptsilben Nelke, Monster, Mantel, Mandel, melden, Muster, nisten, Liste, Laster, Lampe.

Lernwörter offene vs. geschlossene Hauptsilben Nelke, Monster, Mantel, Mandel, melden, Muster, nisten, Liste, Laster, Lampe. 4. Kapitel Der Fokus wird in diesem Kapitel auf die offene Hauptsilben Ma-, Me-, Mi-, Mo- Mu- (dasselbe für die Anlaute und ) vs. geschlossene Hauptsilben wie Man-, mel-, nis-, Mon- und Mus- gelegt.

Mehr

Was ist Formgeschichte?

Was ist Formgeschichte? Klaus Koch Was ist Formgeschichte? Methoden der Bibelexegese 5., durchgesehene und ergänzte Auflage 1989 Neukirchener Verlag INHALT Vorwort TEIL I: DIE METHODEN XI Erstes Kapitel: GRUNDLEGUNG 3 1 Gattung

Mehr

Behaviorismus und Nativismus im Erstspracherwerb

Behaviorismus und Nativismus im Erstspracherwerb Behaviorismus und Nativismus im Erstspracherwerb 13-SQM-04 (Naturwissenschaft für Querdenker) 09.07.2015 Simeon Schüz Gliederung 1. Einleitung 2. Die Behavioristische Hypothese 2.1 Grundlegende Annahmen

Mehr

Vorwort des Herausgebers 11. Einführung

Vorwort des Herausgebers 11. Einführung Vorwort des Herausgebers 11 Einführung Die heutige Ausbildung der Erzieherinnen ist sehr breit angelegt, da die Schülerinnen nach der Abschlussprüfung ein sehr vielfältiges Arbeitsfeld vorfinden. Während

Mehr

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Semantik II. PD Dr. Alexandra Zepter

Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen. Semantik II. PD Dr. Alexandra Zepter Einführung in die Sprachwissenschaft des Deutschen Semantik II PD Dr. Alexandra Zepter Systemorientierte theoretische Linguistik Syntax Morphologie Phonetik/Phonologie Graphematik (Semiotik) Semantik Pragmatik:

Mehr

/008 L3. Anlage 2: Modulhandbuch für Lehramt Englisch an Gymnasien. Modul 1 (Basismodul Sprachpraxis): Sprachpraxis 1.

/008 L3. Anlage 2: Modulhandbuch für Lehramt Englisch an Gymnasien. Modul 1 (Basismodul Sprachpraxis): Sprachpraxis 1. Anlage 2: Modulhandbuch für Lehramt an Gymnasien 4.13.02/008 L3 Verwendbarkeit des Modul 1 (Basismodul Sprachpraxis): Sprachpraxis 1 2 Übungen Festigung und Vertiefung der vorhandenen im mündlichen und

Mehr

Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb. Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb

Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb. Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb Voraussetzungen und Bedingungen für einen erfolgreichen Spracherwerb Neurophysiologische Grundlagen Kirstin Kognitive Voraussetzungen

Mehr

Phonetik/Phonologie III. Prosodische Phonologie Silbenstruktur Akzentstruktur

Phonetik/Phonologie III. Prosodische Phonologie Silbenstruktur Akzentstruktur Phonetik/Phonologie III Prosodische Phonologie Silbenstruktur Akzentstruktur Prosodische Phonologie Akzent wird oft als Merkmal von bestimmten Vokalen in einer Matrix dargestellt (vgl. Meibauer et al.

Mehr

Das deutsche Adjektiv

Das deutsche Adjektiv IGOR TROST Das deutsche Adjektiv Untersuchungen zur Semantik, Komparation, Wortbildung und Syntax HELMUT BUSKE VERLAG HAMBURG Inhaltsverzeichnis VORWORT XIII TEIL I: SEMANTIK, GRAMMATIK UND KOMPARATION

Mehr

3. BEDEUTUNG DER SVK DES FRANKOKREOLISCHEN FÜR DIE KREOLISTIK 10

3. BEDEUTUNG DER SVK DES FRANKOKREOLISCHEN FÜR DIE KREOLISTIK 10 III INHALTSVERZEICHNIS VORWORT ABKÜRZUNGEN VERZEICHNIS DER SCHEMATA UND TABELLEN IX XII XIII I. EINFÜHRUNG 1 1. THEMA UND METHODE 1 2. LINGUISTISCHE GRUNDLAGEN 3 2.1 Definition der seriellen Verbkonstruktionen

Mehr

Vom 24. September 2013

Vom 24. September 2013 Prüfungs- und Studienordnung für das Beifach Niederdeutsch im Lehramtsstudiengang an der Philosophischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Vom 24. September 2013 Aufgrund von 2 Absatz

Mehr

Norbert Dittmar. Transkription. Ein Leitfaden mit Aufgaben für Studenten, Forscher und Laien. 3. Auflage III VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN

Norbert Dittmar. Transkription. Ein Leitfaden mit Aufgaben für Studenten, Forscher und Laien. 3. Auflage III VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Norbert Dittmar Transkription Ein Leitfaden mit Aufgaben für Studenten, Forscher und Laien 3. Auflage III VS VERLAG FÜR SOZIALWISSENSCHAFTEN Inhalt 0. Vorwort 9 1. Kulturtechniken der Verdauerung flüchtiger

Mehr