Help for typhoon Yolanda victims Unser Santa Claus Trip nach Tacloban 2.

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1 Hier mein Bericht Nr. 8 Help for typhoon Yolanda victims Unser Santa Claus Trip nach Tacloban 2. Herzlichen Dank!!! Ihr habt den Santa Claus nach Tacloban zu den Kindern geschickt. Es war der einzige Santa Claus in ganz Tacloban. BBC hat weltweit über Weihnachten aus Krisengebieten berichtet. Ein Bericht ohne Kommentar. Euer Santa Claus war dabei in dem Teil über Tacloban. Ein japanisches Fernsehteam, hat von der Aktion Aufnahmen gemacht und an BBC verkauft. Wir sind uns sicher, dass in Japan ein längerer Bericht gezeigt wurde. Interview mit Ahrjohn dem Chief der Volunteers von Tacloban. Ahrjohn hat persönlich die Santa Claus Aktion geleitet und hat mit den "Schulen" gesprochen. Hier auf den Philippinen stehen die Schulen auf großen Geländen. Immer sehr gepflegt mit viel Grün und vielen Blumen. Die Pflege der großen Gärten übernehmen die Schüler und die Eltern helfen die Schule technisch instand zu halten. Doch was ich dann gesehen habe hat mich schockiert. Keine Schule war funktionsfähig. Die Schulen wurden zu Evakuierungslagern um funktioniert. Es war nichts mehr zu sehen von den schönen gepflegten Gärten. Yolanda hat zwar die Gebäude nicht zerstören können aber die Gärten total verwüstet. Eine Lagerleiterin erzählte mir, dass das Wasser 1,5 m hoch stand und dem entsprechend sahen die Gelände auch aus.

2 Die weißen Socken von Johnson waren bald schwarz. Ein verwüstetes Schulgelände. Im Hintergrund die Schulgebäude mit den provisorisch reparierten Dächern.

3 In jeder Schule/Lager wurde genau besprochen wie viele Kinder anwesend waren. Auf einem großen Poster wird genau aufgeführt wie viele Menschen hier Unterkunft gefunden haben. Da der Platz nicht ausreicht stehen auf allen Geländen Zelte von unterschiedlichen Hilfsorganisationen. In diesen Zelten wird jetzt auch der Unterricht abgehalten. In jedem Lager gibt es Polizistinnen von einer Spezialeinheit zum Schutz von Frauen und Kindern. Eine ganz normale Einrichtung die es auch in jeder Polizeistation auf den Philippinen gibt. Auf dem Foto die beiden Polizistinnen mit der Lagerleiterin und Kity der unser erstes Team für Tacloban geleitet hat.

4 Die Verteilung mit Santa Claus beginnt. Es war immer jemand da der als Dolmetscher fungierte damit ich mich mit den Kindern unterhalten konnte. Ich habe mit jedem Kind ein paar Worte gewechselt. Doch bei jeder Bewegung kitzelte der scheußliche Plastikbart in der Nase.

5 Alles ging sehr diszipliniert zu. Die Kinder stellten sich in Reihen auf. Jede Reihe war eine andere Klassenstufe. Wir hatten die Schultaschen auch entsprechend gefüllt. Die Erstklässler bekamen alles was sie für den Start benötigten und alle anderen das was sie durch Yolanda verloren hatten. Chief Ahrjohn mit glücklichen Kindern. Sie halten die Taschen fest damit sie ihnen keiner nehmen kann.

6 Unser kleiner Hilf-Konvoy mit den unermüdlichen Helfern, den Volunteers aus Tacloban. Sie haben immer dafür gesorgt, dass Santa Claus immer die richtigen Schulrucksäcke verteilen konnte. Gruppenfoto mit Santa Claus. In keinem Land der Erde habe ich erlebt, dass so viel fotografiert wird wie hier auf den Philippinen. Meistens mit den Handys um die Fotos sofort auf Facebook zu zeigen.

7 Glückliche Kinder mit Ihren neuen Schulrucksäcken. Das habt Ihr möglich gemacht!!! Ermahnung von Santa Claus an ein paar "freche" Jungs.

8 Es ist geschafft. Nun geht es zur nächsten Schule. Doch bevor wir abrücken können wollen die Kinder nochmal mit Santa Claus sprechen. Die nächste Schule und wieder warten die Kinder geduldig auf Santa Claus. Im Hintergrund die Notunterkünfte.

9 Die Kolleginnen aus Tacloban stimmen die Kinder ein. Alle rufen nach Santa Claus..und endlich kommt er. Die Erwachsenen freuen sich genauso wie die Kinder.

10 Ich habe mit jedem Kind gesprochen. Habe versucht sie aufzumuntern, manchmal ermahnt wenn ich den Eindruck hatte, dass sie zu übermütig sind. Habe versucht ihnen die Botschaft zu vermitteln dass sie nicht vergessen sind. Doch diesem Jungen konnte ich kein Lächeln abringen. Ich habe unsere Tacloban Freunde gebeten herauszufinden was mit dem Jungen passiert ist. Er hat alle seine sechs Geschwister verloren und seine Mutter liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Das tut weh so etwas zu hören. Ich komme mir doch bei allen Bemühungen den Menschen zu helfen sehr hilflos vor. Wieder kämpfe ich um von einem Jungen ein Lächeln zu bekommen.

11 Es ist geschafft wieder ein Gruppenbild mit der Lagerleitung und den Helfern. Wir haben es geschafft in drei Tagen Kinder zu beschenken. Doch das war nur mit Eurer Hilfe möglich. Für mich war es der härteste Job den ich in meinem Leben gemacht habe. Nicht körperlich auch wenn ich meine alten Knochen heftig spüre. Nein, mental war es hart und ich kämpfe immer noch damit. So etwas im Fernsehen mitzuerleben ist schon schlimm, doch wenn Du vor Ort bist kannst Du die Bilder nicht abschalten. Egal wo Du hinsiehst es ist das pure Elend. Auf jedem Schritt den Du machst wirst Du mit der grausamen Realität konfrontierst. Wir müssen alle glücklich und sehr dankbar darüber sein, dass wir von solchen Katastrophen verschont geblieben sind. Ich bin stolz auf alle meine Freunde, auf alle die geholfen haben diesen betroffenen Menschen in dieser düsteren Zeit ein kleines Licht zubringen. Ich habe gelernt, dass wir nicht allen und jedem helfen können aber lehrt unseren Kindern dass wir immer im Rahmen unserer Möglichkeiten anderen helfen müssen. Unsere Möglichkeiten sind viel größer als die meisten es glauben. Genau das haben wir mit dieser Aktion bewiesen. Herzliche Grüße von allen Kindern aus Tacloban. den Volunteers aus Tacloban, den Volunteers aus Tabaco City und natürlich von mir. Wir alle sagen Danke für Eure großartige Hilfe. Siggi Tabaco City

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