Sächsisches Staatsministerium für Kultus. Handreichung LEITBROSCHÜRE ZUM EINSATZ NEUER MEDIEN IM UNTERRICHT

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1 Sächsisches Staatsministerium für Kultus Handreichung LEITBROSCHÜRE ZUM EINSATZ NEUER MEDIEN IM UNTERRICHT 2001

2 Impressum Die Handreichung wurde erarbeitet am Sächsischen Staatsinstitut für Bildung und Schulentwicklung Comenius-Institut Dresdner Straße 78c Radebeul TITELGRAFIK Berufliches Schulzentrum für Technik Gasanstaltstraße Dresden HERAUSGEBER Sächsisches Staatsministerium für Kultus Carolaplatz Dresden Sächsischer Bildungsserver HERSTELLUNG Lößnitz-Druck GmbH Güterhofstraße Radebeul Bestellnummer: 01/H Die Handreichung wurde auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt.

3 Inhaltsverzeichnis Vorwort 4 Anliegen der Leitbroschüre 5 1 Schulartübergreifende Aspekte des Einsatzes neuer Medien in der Schule Der Stellenwert neuer Medien in der Schule Begriffsverständnis Lern- und Methodenkompetenz/ Lebenslanges Lernen Aspekte informatischer Bildung Neue Medien als Element schulischer Medienerziehung Neue Medien und Unterrichtsformen Einsatz neuer Medien als Aufgabe der einzelnen Schule Aktive Medienarbeit an Schulen Aspekte der technischen Ausstattung Hinweise zur Gestaltung von Medienprojekten 12 2 Schulartspezifischer Einsatz Grundsätze zur Unterrichtsgestaltung Schulartbezogene Ausprägungsniveaus beim Einsatz neuer Medien Klassenstufen Handlungsfelder in den einzelnen Klassenstufen Themenbereiche Klassenstufen 5-10 und gymnasiale Oberstufe Handlungsfelder in den einzelnen Klassenstufen Themenbereiche Berufliche Bildung Handlungsfelder Themenbereiche Spezifik der Förderschule Kennen lernen von Systemen zum Umgang im täglichen Leben Bildungsgangspezifische Ausbildung auf der Grundlage verbindlicher Dokumente Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnik zur sonderpädagogischen Förderung 28 3 Ergänzende Hinweise Modell- und Schulversuche in Sachsen Modellversuche der Bund-Länder-Kommission (BLK) Schulversuche Medienpädagogisches Glossar Kriterien für die Bewertung von neuen Medien Aspekte des Kinder- und Jugendschutzes Audiovisuelle Medien zur Internetnutzung 40 3

4 Vorwort Der Wandel von der Industriegesellschaft zur Informations- und Wissensgesellschaft wirft mit Blick auf die schulische Bildung und Erziehung eine Vielzahl von Fragen auf: Wie ändert sich durch die Nutzung neuer Medien der schulische Unterricht? Ist zeitgemäßer Unterricht künftig nur noch mit dem Computer möglich? Wie können Lehrkräfte Unterrichtssoftware und Datennetze im Unterricht zielgerichtet und sinnvoll einsetzen? Was ändert sich durch die Nutzung neuer Medien in der Schule? Wie verändert sich die Rolle der Lehrenden und Lernenden im Unterrichtsprozess durch den Einsatz computergestützter Medien? Welche Unterstützung brauchen Lehrende und Lernende beim computergestützten Lernen? Obwohl sich die Fragen heute erst in Ansätzen beantworten lassen, stellen wir uns im Interesse der Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen auf ein Leben in der Informationsund Wissensgesellschaft schon heute diesen Anforderungen. In dem Maße, wie Schule sich den neuen Herausforderungen stellt und den Schülern Zugang zu modernen Technologien bietet, trägt sie auch zu mehr Chancengerechtigkeit im Bildungswesen insgesamt bei. Medien als Mittel zur Weitergabe von Informationen sind seit den alten Bild- und Schriftkulturen ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Wirklichkeit. Aufgabe der Schule ist es seit dem, diese Medien für den Lehr- und Lernprozess nutzbar zu machen und die Entwicklung von Medienkompetenz bei den Kindern und Jugendlichen zu fördern. Mit der Verfügbarkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien erlangen die Medien eine neue Qualität, die sich auf die Gestaltung des Lehr- und Lernprozesses in bisher nicht gekannter Weise auswirkt. So werden sich zukünftig sowohl die Unterrichtsmethoden als auch das Rollenverständnis im Lehrer-Schüler-Verhältnis verändern. Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, startete das Sächsische Staatsministerium für Kultus die Medienoffensive Schule MEDIOS, die auf eine Förderung und Entwicklung moderner pädagogischer Einsatzkonzeptionen, auf die Lehrerfortbildung und auf die Verbesserung der technischen Ausstattung an den Schulen abzielt. Die vorliegende Leitbroschüre gibt Hinweise und Anregungen zur Integration moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in den Unterricht und soll auf diese Weise die Entwicklung pädagogischer Einsatzkonzeptionen an den Schulen unterstützen. Dr. Matthias Rößler Staatsminister für Kultus 4

5 Anliegen der Leitbroschüre Die Leitbroschüre unterstreicht den hohen Stellenwert medienpädagogischer Arbeit an Schulen. Sie zeigt Wege zur Vermittlung von im Umgang mit neuen Medien erforderlichen Kompetenzen auf und regt die Integration neuer Medien in alle Unterrichtsfächer und Fachbereiche an. Sie richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte, um sie in ihrer pädagogischen und fachlichen Arbeit bei der Einbeziehung elektronischer Medien zu unterstützen und ermuntert die Verantwortungsträger an den einzelnen Schulen zur Erarbeitung und organisatorischen Umsetzung eines Konzeptes zum Einsatz der neuen Medien. Zugleich ist sie eine unterstützende Handreichung für die Tätigkeit von Lehrplanautoren, Fortbildnern, Schulträgern und Partnern der Wirtschaft und Gesellschaft. Sie soll den Erfolg der Medienoffensive Schule programmatisch absichern. Den technischen und pädagogischen Entwicklungsfortschritt berücksichtigend wurden viele Verweise auf einschlägige Publikationen im Internet, besonders aber den Sächsischen Bildungsserver, aufgenommen. Diese Leitbroschüre stellt kein programmatisches Grundsatzpapier mit endgültigem Charakter dar, sondern spiegelt vielmehr den derzeitigen Arbeits- und Erkenntnisstand, der der Diskussion und Weiterentwicklung bedarf. 5

6 1 Schulartübergreifende Aspekte des Einsatzes neuer Medien in der Schule 1.1 Der Stellenwert neuer Medien in der Schule Begriffsverständnis Der Erwerb von Medienkompetenz gilt im Zusammenhang mit der Arbeit mit neuen Medien als wichtigstes Ziel. Medienkompetenz wird erreicht durch: - Mediendidaktik: Der Einsatz neuer Medien im Unterricht. - Medienerziehung: Der Umgang mit Inhalten von Medien. Der Unterschied zwischen neuen und "alten" Medien lässt sich insbesondere anhand folgender für die Schule wesentlicher Stichpunkte signifikant beschreiben: - Informationsfülle Über das Internet wird ein beinahe unbegrenztes Informationsdepot eröffnet. - Interaktive Kommunikation Jeder kann potenziell empfangen und senden. - Verbindung von Kommunikation und Transaktion Speicherbare Produkte lassen sich jederzeit aus dem Netz laden. - Mobilität Der technische Fortschritt lässt die Herstellung immer leichterer und kleinerer und damit transportablerer Geräte zu, die fast überall einsetzbar sind. - Unmittelbarkeit Neue Medien liefern Informationen ohne Zeitverzögerung. Unter neuen Medien an der Schule sollen alle technischen Werkzeuge und Verfahren und deren virtuelle Produkte verstanden werden, die geeignet sind, dem Schüler Inhalte oder Sachverhalte zu erschließen und die ihn beim Erreichen von Lernzielen unterstützen (vgl. die Erläuterung weiterer Begriffe unter 3.2) Lern- und Methodenkompetenz/"Lebenslanges Lernen" Schulische Bildung legt die Grundlagen für ein "Lebenslanges Lernen" im Sinne des Leitbildes der lernenden Gesellschaft. Dies ist in einer Zeit ständiger Neuerungen und Veränderungen für den Einzelnen unerlässlich, um auf sich verändernde Lebensumstände reagieren zu können. Wegen der besonderen Eignung des Einsatzes neuer Medien auf dem Gebiet des selbstgesteuerten Lernens und der Aktualität der über das Internet erreichbaren Informationen kommt der Lern- und Methodenkompetenz unter Einsatz des Computers auch für außer- und nachschulische Bildungsprozesse eine hohe Bedeutung zu. 6

7 1.1.3 Aspekte informatischer Bildung Informatische Bildung ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil der Allgemeinbildung geworden. Dies ergibt sich aus den vielfältigen technischen Entwicklungen und dem breiten Einsatz einschließlich des alltäglichen Gebrauchs von neuen Medien in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig sind die Erwartungen an den Einzelnen gestiegen, so dass es bei weitem nicht mehr ausreicht, z. B. nach Anleitung eine bestimmte Software zu bedienen. Eigenständiges systematisches Handeln und selbstständiges Einarbeiten in neue Anwendungsbereiche sind gefragt. Dazu werden u. a. Kenntnisse über Strukturen, Funktionsprinzipien und Modelle benötigt. Diese im notwendigem Umfang zu vermitteln heißt, einen Beitrag zum Verständnis unserer modernen Welt sowie den Entwicklungen in unserer Gesellschaft zu leisten. Der spezifische Beitrag der informatischen Bildung zur Medienerziehung liegt in der Bereitstellung grundlegender informatischer Methoden und Sichtweisen, die ein Verständnis des Mediums Computer und computerbasierter Medien erst ermöglichen. In der Regel werden diese Kompetenzen im Informatikunterricht vermittelt. Zwischen informatischer Bildung und Medienerziehung existieren sowohl inhaltliche Überschneidungen, als auch abzugrenzende Aufgabenbereiche. (vgl. Abb. 1). Der Schwerpunkt der Leitbroschüre liegt auf medienerzieherischen Gesichtspunkten, die insbesondere für den Fachunterricht und nicht für den spezifischen Informatikunterricht Geltung beanspruchen. Abb. 1: Zum Verhältnis von informatischer Bildung und Medienerziehung Neue Medien als Element schulischer Medienerziehung Systematische und verstärkte Einbeziehung neuer Medien ist eine Anforderung an zeitgemäßen Unterricht in allen Schularten. Die Notwendigkeit dieses Medieneinsatzes ergibt sich auch aus dem Erfordernis der Beachtung medienpädagogischer Aufgaben in der Schule. Das Profil medienpädagogischer Aktivitäten erwächst sowohl integrativ aus vielfältigen Aspekten in den einzelnen Unterrichtsfächern als auch explizit aus konkreten fächerverbindenden und handlungsorientierten Projekten in der direkten und indirekten Bearbeitung medienpädagogischer Aufgaben. 1 Aufgabenbereiche laut Rahmen für die Medienerziehung in der Sekundarstufe I - Ergebnisse des Modellversuchs "Differenzierte Medienerziehung als Element allgemeiner Bildung", SMK

8 Als eine Schwerpunktaufgabe von Medienerziehung ist die Ausbildung und Vermittlung von Kenntnissen und Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten für ein selbst bestimmtes Leben und Arbeiten in einer von Medien dominierten Gesellschaft zu bewerten. Insofern ist Medienerziehung ein Bestandteil ganzheitlicher Erziehung und Bildung. Medienerziehung in der Schule muss sich orientieren an: - konkreten Situationen aus der Lebenswelt, den Interessen, Ansprüchen und Erfahrungen der Schüler, - der Erweiterung der Möglichkeiten sprachlicher, schriftlicher und gestalterischer Ausdrucksweisen, - der Förderung der sozialen Entwicklung der Schüler - aktuellen technischen Entwicklungen - aktuellen Wechselwirkungen zwischen Medienprodukten und gesellschaftlichen Entwicklungen. Die Einbeziehung von neuen Medien bei konkreten Projekten hat sich nicht nur als notwendig, sondern auch als kreativ und innovativ erwiesen. Neue Medien bieten zusätzliche Motivationseffekte, und das nicht nur für technisch interessierte Schüler. Die eigentliche Herausforderung bei der Integration neuer Medien in die schulische Medienarbeit besteht darin, für den beabsichtigten Kontext geeignete Informationen zu ermitteln, diese zu verstehen, zu bearbeiten und miteinander in neuen Sach- und Sinnzusammenhängen zu verknüpfen. Die Wahl des richtigen Werkzeugs (Mediums) kann entscheidend für den angestrebten Lernerfolg sein. Eine besondere Bedeutung kommt der Arbeit mit moderner (multimedialer) didaktischer Software zu. Der Markt bietet eine Vielzahl von Produkten. Dabei ist grundsätzlich zwischen drei Kategorien zu unterscheiden: - Software, die ausdrücklich für den Einsatz im Unterricht entwickelt wurde: Derartige Software wird in erster Linie vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU 2 ) angeboten. Das FWU hat als Medieninstitut der Länder u.a. den Auftrag, lehrplanrelevante, pädagogisch aufbereitete Medien (auch traditionelle Medien) für den Einsatz im Unterricht zu entwickeln und in geeigneter Weise den Schulen zur Verfügung zu stellen. Für DVD, die nach didaktischen Gesichtspunkten für den Einsatz in den Schulen gestaltet werden, ist das FWU gegenwärtig der alleinige Anbieter. Neben dem Erwerb von Schullizenzen besteht in vielen Fällen auch die Möglichkeit, die Software in der zuständigen Stadt- oder Kreismedienstelle auszuleihen. Das Angebot des FWU ergänzende Produktionen, besonders Lern- und Übungsprogramme sowie Lexika und Enzyklopädien, befinden sich im Programm der Schulbuchverlage (vgl. auch 3.3 zu den Bewertungskriterien für Software und den Katalog ausgewählter audiovisueller Medien unter 3.5) - Software, die nicht für Schule entwickelt wurde, aber auch Ansatzpunkte für Lernprozesse bietet: Dazu gehören vor allem die hinlänglich bekannten Standardsoftwareprodukte mit den Elementen Textverarbeitung, Datenbanken, Tabellenkalkulation, Präsentation und Webseitengestaltung. Auch Bild- und Videobearbeitungssoftware kann erfolgreich in der Schule eingesetzt werden. Nicht zuletzt können auch Produkte, die ursprünglich für den Nachmittagsmarkt (außerschulischer Freizeitbereich) entwickelt wurden, sinnvoll im schulischen Bereich eingesetzt werden. 2 FWU: 8

9 - Software, die für Schule nicht geeignet ist: Dazu zählen vor allem Spezialanwendungen (mit Ausnahme des berufsbildenden Bereiches, die auch branchenbezogene Software in großem Umfang nutzen), die für andere Bereiche entwickelt wurden und keine adäquaten Lehrplanbezüge erkennen lassen oder keiner didaktischen Grundidee folgen Neue Medien und Unterrichtsformen Neue Medien können und sollen die Begegnung des Schülers mit der Wirklichkeit nicht ersetzen. Vielmehr muss es darum gehen, diese Medien genau dann einzusetzen, wenn mit anderen Medien der gewünschte Lernerfolg nicht oder nur viel schwerer zu erreichen ist. Neue Medien sind universelle Werkzeuge. Sie können genutzt werden als Trainingsinstrument, zur Herstellung von Printmedien, zur Anwendung neuer Techniken bei der Bildbearbeitung, zur Simulation von Prozessen, zum Erlernen und Anwenden von Auswahlstrategien bei der Bearbeitung großer Datenmengen. Zur Bereicherung der Unterrichtsgestaltung bieten die neuen Medien u. a. folgende Beiträge: - rascher Zugriff auf umfangreiche Angebote in verschiedenen (digitalen) Darstellungsformen (Text, Bild, Ton, Animation, Video, Programme), - Möglichkeit, vorhandene (auch analoge) Medien in kreativer Weise (digital) umzugestalten, - schnelle Rückmeldemöglichkeiten zu Lernfortschritt und Lernerfolg, - Erleichterung nationaler und internationaler Zusammenarbeit sowie des interkulturellen Lernens, - Unterstützung des logischen und strukturierten (vernetzten) Denkens, - Vereinfachung von Dokumentationen z. B. durch den Einsatz von Hypertext für die Abbildung vernetzter Zusammenhänge, - Unterstützung bei Abstraktionsprozessen durch Veranschaulichung. Um die notwendige Effizienz zu erreichen, müssen Strategien zur Verknüpfung mit herkömmlichen Lehr- und Lernformen entwickelt werden. Die Lehrer werden damit auch zu Beratern und Mitlernenden im Lernprozess. Gleichzeitig müssen Schüler mit neuen Arbeitstechniken an der Unterrichtsgestaltung mitwirken. Interessante pädagogische Ansatzpunkte könnte die Nutzung von neuen Speichertechnologien, z. B. DVD, in Zukunft liefern, wodurch die Speicherung und Verbreitung sehr aufwendiger multimedialer Dokumente mit interaktiven Merkmalen und intelligenten Steuerungen möglich wird und folglich das Potential für Schüleraktivitäten erhöht werden kann. Die Stärken neuer Medien bestehen in der Möglichkeit des Einsatzes von Formen des offenen oder arbeitsteiligen Unterrichts. In der Regel arbeitet nur ein Teil der Schüler mit neuen Medien, während die anderen Schüler ihre Aufgaben zum gleichen Thema mit anderen Mitteln bearbeiten. Damit kann verstärkt ein handlungsorientiertes Unterrichtskonzept verfolgt werden. Außerdem bieten sich vielfältige Möglichkeiten für projektorientiertes Arbeiten an. Auf Grund der hypermedialen Strukturierung ergeben sich aus dem Unterricht heraus neue Möglichkeiten für fachübergreifenden oder fächerverbindenden Unterricht. Als Vorteil kann sich die Kommunikation der Schüler untereinander bei der Bearbeitung einer gestellten Aufgabe erweisen. Auf diese Weise können Beiträge zur Entwicklung von Teamfähigkeit und weiteren sozialen Kompetenzen erbracht werden. 9

10 Neue Unterrichtsformen erfordern teilweise auch neue schulische Organisationsformen. Bisherige Fixpunkte wie das Lernen im Zeittakt von 45 Minuten, das Lernen (nur) am Vormittag, das Lernen (nur) im Klassenverband, das Lernen der ganzen Klasse zur gleichen Zeit am gleichen Ort usw. werden in Frage gestellt. Die Antworten auf diese Fragen lassen sich nur in der täglichen Unterrichtspraxis finden Einsatz neuer Medien als Aufgabe der einzelnen Schule Der Einsatz neuer Medien im Unterricht ruht zur Zeit noch zu häufig auf den Schultern einzelner engagierter Lehrer. Es sollte jedoch das Ziel jeder Schule sein, stärker medienpädagogisch wirksam zu werden und insbesondere neue Medien dabei verstärkt einzusetzen. Dies gilt nicht nur für einzelne Fächer, da in allen Unterrichtsfächern medienerzieherische Potenzen und Ansatzpunkte für medienpädagogische Arbeit gegeben sind. Dabei kann der Einsatz neuer Medien nicht nur abgegrenzt in verschiedenen Unterrichtsfächern erfolgen. Vielmehr bedarf es einer verstärkten Hinwendung zu fachübergreifenden und fächerverbindenden Aktivitäten, die den Einsatz neuer Medien nicht nur ermöglichen, sondern geradezu herausfordern. Neue Medien müssen in der gesamten Bandbreite schulischer Arbeit integriert werden. Die Herausforderung der neuen Medien für die Schule richtet sich aber nicht nur an Lehrer, sondern auch an Schüler und Eltern. Somit ist es nur folgerichtig, wenn die Nutzung neuer Medien zum festen Bestandteil eines Schulprogramms wird. Damit verbunden ist eine entsprechende Planung der technischen Infrastruktur, die u. a. folgende Fragestellungen berücksichtigt: In welchen Bereichen, in welcher Anzahl und mit welcher Ausstattung sollen Computerarbeitsplätze eingerichtet werden, sind stationäre oder mobile Computer zu empfehlen, wie soll das Schulnetz strukturiert werden, welches Wartungskonzept sichert die Einsatzfähigkeit der Technik, welche entsprechenden Fortbildungsmaßnahmen für die Lehrer werden benötigt usw. Der Einsatz neuer Medien in der Schule wird damit zu einem Anliegen aller an schulischen Aktivitäten Beteiligten: Schulleitung, Lehrer, Eltern und Schüler. Die folgenden Fragen sollen Anregung für die Suche nach Antworten für eine Integration des Einsatzes neuer Medien in ein Schulprogramm geben. Sie stellen weder eine Rangfolge noch eine abschließende Aufzählung dar: - Wie kann es gelingen, Lehrpläne an der Schule zeitgemäß umzusetzen? - Wie kann der Einsatz neuer Medien in verschiedenen Unterrichtsfächern gefördert werden? - Welche geplanten Vorhaben bedürfen der Unterstützung durch den Einsatz neuer Medien bzw. ermöglichen den sinnvollen Einsatz derselben? - Wie können alle Schüler beim Einsatz neuer Medien im Fachunterricht aktiv einbezogen werden? - Wie können fachübergreifende Aktivitäten mittelfristig geplant und realisiert werden? - Wie kann selbstständiges Lernen durch die Schüler unterstützt werden? - Wie können neue Medien gezielt zur Förderung sowohl leistungsschwacher als auch begabter Schüler eingesetzt werden? - Welche veränderten Möglichkeiten der Bewertung von Schülerleistungen ergeben sich? - Wie kann Chancengerechtigkeit bei der Nutzung neuer Medien für alle Schüler - auch im außerschulischen Bereich - hergestellt werden? - Welche außerunterrichtlichen Aktivitäten lassen sich mit Hilfe neuer Medien an der Schule initiieren? 10

11 - Können für einzelne Projekte Fördermittel, z. B. vom Freistaat Sachsen oder von der Europäischen Union, beantragt werden? - Welche Einrichtungen können bei welchen Detailfragen Unterstützung leisten, z. B. Schulträger, Schulaufsicht, Medienstelle, Förderverein, Sponsoren? - Welche Etappen sind bezüglich eines breiten und anwendungsbezogenen Einsatzes neuer Medien zu beschreiten, um die angestrebten pädagogischen Ziele zu erreichen? - Wie kann es in Zusammenarbeit mit dem Schulträger gelingen, die notwendige Infrastruktur an der Schule zu schaffen und instand zu halten? - Welche Technik ist in welchen Zeiträumen für die Arbeit mit neuen Medien notwendig? - Welche spezielle didaktische Software muss angeschafft werden? - Welche organisatorischen Fragen müssen geklärt werden, z. B. Aufstellung und Verteilung von Technik, Aufsichtspflichten, Aspekte des Schutzes vor unerwünschten Inhalten (vgl. zu den Aspekten des Kinder- und Jugendschutzes im Detail bitte unter 3.4)? - Wie soll die Fortbildung aller Lehrer der Schule koordiniert und realisiert werden? - Wie können besonders interessierte und kompetente Schüler einbezogen werden, z. B. bei der Unterstützung der Systempflege? 1.2 Aktive Medienarbeit an Schulen Aspekte der technischen Ausstattung Die Anschaffung technischer Ausstattungsgegenstände muss genau geplant werden und sich am pädagogischen Einsatzkonzept (vgl ) orientieren. Aus verschiedenen Gründen (bessere Kontrolle, einfachere Wartung etc.) sind Netzwerklösungen mit zentralem Server für die Schulen regelmäßig am besten geeignet. Für den Einsatz neuer Medien können verschiedene Varianten umgesetzt und auch miteinander kombiniert werden: - die Medienecke, - der einzelne Rechner ( der tragbare - transportable PC ), - die Verteilung von Rechnerinseln auf die Klassenräume, - der Computerraum. Für die Medienecke eignen sich kleinere Kursräume, in denen einzelne Rechnersysteme mit speziellen Funktionen installiert werden. So können Systeme für den digitalen Videoschnitt, die digitale Bildbearbeitung, Datenbanksysteme oder für die Ausbildung spezifische Simulationsprogramme ebenso eingesetzt werden, wie für die schulinterne Bibliothek. Zur Anleitung, Demonstration oder Auswertung im Klassenraum bietet sich der Einsatz eines tragbaren PC mit entsprechender Projektionstechnik an. Der Einsatz von Rechnerinseln in Klassenräumen ermöglicht gruppenorientierte Arbeit im rotierenden Prinzip. Die Teil- und Gesamtauswertung kann durch Daten- und Videoprojektionen demonstriert werden. Im Computerraum können die Schüler vielschichtige Aufgaben am Rechnerarbeitsplatz mit verschiedenen Medien lösen. Es können unterschiedliche Informations- und Speichermedien zur Gewinnung von Daten eingesetzt werden. 11

12 Auf Basis der komplexen Computertechnik können die Daten auf verschiedenen Wegen verarbeitet, ausgewertet und dargestellt werden. Detaillierte Empfehlungen zur technischen Ausstattung sind in der Anlage zur Ausstattungsförderrichtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus 3 zu finden Hinweise zur Gestaltung von Medienprojekten Medienprojekte sollen insbesondere die Fähigkeit zur inhaltlichen Nutzung der Medien als Instrumente der Kommunikation fördern. Aktive Medienarbeit darf nicht bei der Vermittlung technischer Kompetenzen stehen bleiben. Vielmehr soll den Schülern Gelegenheit zur Darstellung und Mitteilung eigener Sichtweisen und Positionen gegeben werden. Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema führt bei der Herstellung von Medien zu Lern- und Erfahrungsprozessen, die höher zu bewerten sind als eine perfekte (technische) Umsetzung. Das Wesentliche bei Medienarbeit ist nicht nur das mediale Endprodukt, sondern auch der Prozess der Erarbeitung bis zum Ergebnis. Angestrebte Produkte können CD-ROMs, Internet-Seiten oder andere selbstgestaltete Multimedia-Umgebungen sein. Das Projektthema wird dabei zunächst präzisiert und in einen vorgegebenen Rahmen eingepasst. Dazu gehört auch die Auswahl der zu verwendenden medialen Gestaltungsmittel. Bewertungsmöglichkeiten und -kriterien werden vor Beginn bekannt gegeben. Somit kann schon zu Beginn der Grundstein für eine Auswertung und Interpretation der Projektergebnisse gelegt werden. In der Hauptphase der Projektrealisierung entstehen kleinere Medienbausteine, die im Laufe des Projekts zu einem Ganzen zusammengefügt werden. Notwendige Informationen werden unter Nutzung verschiedener Medien beschafft, im Sachzusammenhang des Projektthemas verwertet und neu geordnet. Wünschenswert ist die Verbreitung von Ergebnissen und Erfahrungen aus dem Projekt, nicht nur innerhalb der Schule, sondern auch darüber hinaus. Hierfür bieten die Homepage der Schule oder der sächsische Bildungsserver ideale Plattformen. 4 2 Schulartspezifischer Einsatz 2.1 Grundsätze zur Unterrichtsgestaltung Neue Medien unterstützen eine Veränderung der Unterrichtsgestaltung, das heißt auch, neue Medien sind eine notwendige Bereicherung für einen differenzierten Unterricht. Sie werden gezielt für die Binnendifferenzierung bzw. das individualisierte Lernen im Unterricht oder als Möglichkeit der Außendifferenzierung wie z. B. im Förderunterricht, in Arbeitsgemeinschaften oder bei Projekttagen genutzt, um diese für eine Förderung aller Schüler einzubeziehen. 3 Empfehlungen zur technischen Ausstattung: 4 (vgl. zur Projektarbeit auch: Handreichungen des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus Projekte im Unterricht, und zum Einsatz neuer Medien allgemein: Aktives Handeln mit Medien bzw. in den veröffentlichten Rahmen für die Medienerziehung für Grundschule und Sekundarstufe I (Ergebnisse des BLK- Modellversuchs Differenzierte Medienerziehung als Element allgemeiner Bildung ), näheres unter 3.1.1) 12

13 Merkmale der Unterrichtsgestaltung mit neuen Medien sind: eine inhaltliche Öffnung: - problemorientierte Fragestellungen, - fachübergreifendes Arbeiten, - Lebensnähe, Lebensverbundenheit durch Einbeziehung der Erfahrungswelt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; eine methodische Öffnung: - Selbsterfahrungen der Schüler ermöglichen, - Fördern und Akzeptieren individueller Lösungswege, - Schätzen und Respektieren von Fehlern und Lernumwegen, - Paradigmenvielfalt; eine sozial-interaktive Öffnung: - kooperatives Arbeiten, Entwicklung von Teamfähigkeit, - Kommunikation der Schüler untereinander, - Schüler lernen voneinander, - Kommunikation mit anderen Personen außerhalb des Klassenzimmers; eine institutionelle Öffnung: - Kooperation mit anderen Schulen, - Kooperation mit der Gemeinde, der Wirtschaft, Kultureinrichtungen und anderen. Dafür geeignete organisatorische Formen im Unterricht werden in Einzelarbeit, Gruppenoder Partnerarbeit, Tages- oder Wochenpläne, Freiarbeit, Werkstattunterricht und Projektunterricht gesehen. Besondere Bedeutung kommt dabei der inhaltlichen Gestaltung zu, die folgende Aspekte beim Einsatz neuer Medien für die Schüler berücksichtigen sollte: - differenzierte Lernangebote, differenzierte Lernumfänge, differenzierte Schwierigkeitsgrade, - unterschiedliche Zugänge zu Lerninhalten, individuelle Lern- und Lösungsstrategien und - Möglichkeiten der Selbsteinschätzung und Selbstkontrolle der Schüler. Die nachfolgende Tabelle zeigt auf, wie verschiedene Themenbereiche bezüglich des Einsatzes neuer Medien in den verschiedenen Schularten ausgefüllt werden können. Dabei wird auch deutlich, welche Niveaustufen die Schüler im Laufe ihrer Schulzeit erreichen sollen. Gleichzeitig wird eine Orientierung gegeben, welche Ausprägungsniveaus bei der Nutzung neuer Medien in den einzelnen Schularten erreicht werden sollen und auf welchen Vorkenntnissen weiterführende Schularten aufbauen können. 13

14 Schulartbezogene Ausprägungsniveaus beim Einsatz neuer Medien Nutzung von Multi- Media-Umgebungen Grafikgestaltung Dokumentengestaltung Kommunikation Medienproduktion Berufsbildende Schulen Medienangebote bildungsgangbezogen und adressatengerecht nutzen Grafiken aufgabenbezogen gestalten und präsentieren Komplexe Dokumente adressatengerecht konzipieren und präsentieren elektronische Kommunikationsformen bildungsgangbezogen auswählen und einsetzen Bildungsgangbezogene Medienprodukte konzipieren und erstellen Gymnasium (Gymnasiale Oberstufe) Mittelschule und Gymnasium* (Klassenstufen 5-10) Interaktive Offlineund Online-Medien als Informationsquellen für fachspezifische Aufgaben nutzen Grafiken anwendungsbezogen nutzen; Grafiken und Bilder erzeugen und verändern Fachtexte unter Einbindung vielfältiger Elemente planen und erstellen; Datensammlungen auswerten, bearbeiten und erstellen Zeitversetzte und zeitgleiche schriftliche und audiovisuelle Kommunikationsformen verwenden Multimediale Präsentationen planen, realisieren und einsetzen Förderschule Schulartspezifischer Einsatz der Informations- und Kommunikationstechniken unter Beachtung des individuellen Leistungsvermögens Grundschule Sachinformationen mittels CD-ROM und Internet beschaffen Einfache Bilder erstellen Einfache Texte erstellen und bearbeiten Einfache Formen der elektronischen Kommunikation ( ) nutzen * Gymnasium und Mittelschule werden zur Vereinfachung gemeinsam dargestellt, unterscheiden sich jedoch auch im Ausprägungsniveau beim Einsatz neuer Medien schulart- bzw. abschlussbezogen Spezielle Anwendungen Einsatz von bildungsgangspezifischer Software Offene und geschlossene Simulationsumgebungen zur Unterstützung des Modellierens und Problemlösens Sonderpädagogische Förderung und Unterstützung der Kommunikation Sicherung und Festigung des Lernerfolgs durch Übeund Trainingsprogramme

15 2.3 Klassenstufen 1-4 Die weitere inhaltliche Profilierung der Grundschule hängt eng mit dem Einsatz neuer Medien zusammen. Einerseits leisten diese einen Beitrag dafür, die Medienkompetenz der Schüler zu entwickeln bzw. das Lernen zu unterstützen und andererseits wird mit dem Einsatz eine verlässliche Grundlage für das Weiterlernen in Mittelschule und Gymnasium geschaffen. Heute ist der Computer ein Bestandteil der kindlichen Erfahrungswelt, da die neue Generation von Schülern in vielfältigster Form im Freizeitbereich mit diesem Medium schon vor dem Schuleintritt und während der Grundschulzeit in Berührung kommt. Der Computer in der Grundschule wird vor allem als Informations- und Kommunikationsmittel und als Lernwerkzeug zur Erreichung von pädagogischen Zielen im Sinne einer individuellen Förderung aller Schüler im Unterricht eingesetzt. Damit unterstützt der Computer das differenzierte Lernen in Verbindung mit Lernfreude und effektivem Üben und leistet einen Beitrag zur sicheren Beherrschung der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Die Gestaltung einer multimedialen Lernumgebung fördert Motivation und Konzentration auf das Wesentliche Handlungsfelder in den einzelnen Klassenstufen Klassenstufen 1 bis 2 - Zeichnen einfacher Bilder und Figuren (Geometrie) mittels Grafikgestaltung - Schreiben einfacher Texte mit anschließender Bearbeitung zur Korrektur oder Ergänzung - Übe- und Trainingsprogramme auch zur Entwicklung von Basisfunktionen - spezielle Programme zur Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Rechenschwäche Klassenstufen 3 bis 4 - Zeichnen von Bildern und Figuren unter experimentellen Aspekten - Schreiben von Texten mit anschließender Bearbeitung bzw. Gestalten von Texten - Verwendung von Schriftstilen und Einfügen von Bildern - Schreiben kurzer elektronischer Nachrichten ohne Anhang - Nutzen von Medienangeboten zur Information mittels CD ROM oder Internet - Übe- und Trainingsprogramme - spezielle Programme zur Förderung für Kinder mit LRS oder Rechenschwäche Bis zum Ende der Grundschulzeit sollen die Schüler ihr Wissen und Können erweitern: - bei der Nutzung von Multimedia-Umgebungen - im Bereich der Grafikgestaltung, - bei der Dokumentengestaltung, - in der Kommunikation, - bei speziellen Anwendungen 15

16 2.3.2 Themenbereiche In den Themenbereichen werden Inhalte und Beispiele exemplarisch dargestellt. Ein besonderer Aspekt liegt auf dem fächerverbindenden bzw. fachübergreifenden Einsatz. Weiterhin ist es in der Schuleingangsphase wie auch in den Klassenstufen 3-4 besonders wichtig, die Schüler hinsichtlich ihres individuellen Lernstandes an geeignete Inhalte und deren Bearbeitung heranzuführen. Alle Schüler sollen Zugang zum Computer haben. Die Schüler entwickeln grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit der Maus, Tastatur mit Symbolen sowie dem Drucken von Dokumenten. Nutzen von Multimedia-Umgebungen Diese Anwendungen bieten die Möglichkeit, dass sich die Schüler über das spielerische und entdeckende Lernen Fachkompetenzen aneignen. Die Schüler lernen, Wichtiges auszuwählen und zu bearbeiten und werden zu einem kritischen Umgang mit Medien angehalten. Durch die Nutzung von Internet-Diensten und anderen Informationsträgern können sich die Schüler Informationen für einzelne Aufträge in den Fächern, auch fachübergreifend, beschaffen. Übe- und Trainingsprogramme Anfangsunterricht Deutsch, Mathematik, Heimatkunde/Sachunterricht Hörverstehen Laute, Lautfolgen, Intonationsmuster richtig nachsprechen Wort-Bild-Zuordnungen Beschaffung von Informationen aus der Natur, Umwelt, Geschichte und Technik für die weitere Nutzung bzw. Bearbeitung Arbeit mit Nachschlagewerken Einfache Arbeiten in einer Homepage Muttersprachliches Lernen, Begegnungssprache frühes Fremdsprachenlernen fachübergreifend Erstellung von Kurzvorträgen, Schautafeln, Projektaufgaben Textgestaltung bzw. Textkorrektur, Meinungsbildung zur Gestaltung einer Homepage 16

17 Grafikgestaltung Die Schüler können einfache Grafiken erstellen und bearbeiten. Das räumliche Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsvermögen der Schüler wird entwickelt. Die zeichnerische Darstellung von Inhalten in Mathematik und Kunsterziehung wird unterstützt. Nutzung von Programmen zum Erstellen, Bearbeiten, und Anzeigen von einfachen Grafiken Entwicklung von Raumvorstellungen, Raum-Lage- Beziehungen als Basisfunktion Erkennen, Benennen und Beschreiben von geometrischen Figuren Anfangsunterricht links, rechts, oben, unten usw. Mathematik Zeichnen bzw. Skizzieren von geometrischen Figuren Experimentieren mit geometrischen Figuren Unterscheiden und Benennen von Farben, Mischen von Farben Grafische Gestaltungsmittel wie Hell - Dunkel - Kontrast, Punkt - Strich - Struktur, Linie, Fläche Dreieck, Viereck, Kreis Quadrat, Rechteck, Parallelogramm, Trapez, Kunsterziehung Gestaltung von Gruß- und Glückwunschkarten, Plakaten, Einladungen Dokumentengestaltung Die Schüler können einfache Texte erstellen. Dabei wird unter anderem ein Beitrag zur Entwicklung der Fähigkeit zur Äußerung verständlicher und zusammenhängender Inhalte und zur Beherrschung der Kulturtechniken Lesen und Schreiben geleistet. Die Schreibmotivation erhöht sich aus verschiedenen Gründen: - Rechtschreibschwache Schüler können sich zunächst auf Textinhalte konzentrieren. - Ein Text kann sofort ergänzt oder korrigiert werden, ohne ihn noch einmal im Ganzen aufzuschreiben. - Der Text lässt sich nach ästhetischen Gesichtspunkten variieren und ständig optimieren. 17

18 Nutzung von leicht bedienbaren Schreibprogrammen zum Erstellen und Bearbeiten einfacher Texte verständliche und zusammenhängende Äußerungen in schriftlicher Form weitgehend sicheres, richtiges Schreiben von Wörtern und Texten, Texte abschreiben Wörter und Texte überarbeiten bzw. korrigieren Entwicklung der Lesegenauigkeit, Lesegeläufigkeit, Sinnerfassung zweckentsprechendes und ästhetisches Gestalten von Texten Einfügen von Bildern Deutsch/Heimatkunde/Sachunterricht und fachübergreifend Schreiben freier Texte Schreibkonferenzen Sachtexte verfassen Schreiben von Erzählungen Schreiben von Gruß- und Glückwunschkarten, Einladungen, Gedichten Schülerzeitungen Kommunikation Die Sprache der Schüler als kommunikatives Mittel in richtiger und angemessener Form wird mit einem neuen Medium weiter entwickelt. Die Zielstellung hängt eng mit der Dokumentengestaltung zusammen. Die Schüler können sich per elektronischer Post mit anderen Personen verständigen und s ohne Anhang versenden. Schreiben von Nachrichten Wörter und Texte überarbeiten bzw. korrigieren Entwicklung der Lesegenauigkeit, Lesegeläufigkeit, Sinnerfassung zweckentsprechendes Gestalten von Texten Kommunikation in Kleinstgruppen Deutsch/Heimatkunde/Sachunterricht und fachübergreifend Schreiben freier Texte und Briefe Kurzinformationen Schreiben von Grüßen, Glückwünschen, Einladungen Austausch mit Partnerschulen Diskussionsrunden 18

19 Spezielle Förderung Das Lernen der Schüler wird durch spezielle Übungs- und Trainingsprogramme effektiv unterstützt. Dabei werden alle Schüler individuell gezielt gefördert. Dies gilt sowohl für leistungsstarke Schüler als auch für Schüler mit Teilleistungsschwächen. Die Schüler können leicht bedienbare Programme selbstständig anwenden. Unterstützung von Lernprozessen zum Aufbau von kognitiven Strukturen Logik- und Denkschulung Entwicklung von Merkfähigkeit, Konzentration, Wahrnehmung Entwicklung von Gedächtnis, Sprachfähigkeit und Abstraktionsfähigkeit anschauliches Lernen differenzierte Leistungsanforderungen sofortige Erfolgskontrollen Anfangsunterricht Deutsch: Lese- und Schreibtraining, Übungen zu Sprachbetrachtung, Rechtschreibförderung Mathematik: Darstellung von Zahlen, Rechnen mit natürlichen Zahlen, Umgang mit Größen, Geometrie Förderunterricht Lese-Rechtschreib- Schwäche Rechenschwäche 2.4 Klassenstufen 5-10 und gymnasiale Oberstufe Handlungsfelder in den einzelnen Klassenstufen Ausgehend von den Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die die Schüler in der Grundschule erworben haben, soll der Fachunterricht in den Klassenstufen 5-10 und in der gymnasialen Oberstufe durch die verstärkte systematische Einbindung neuer Medien insbesondere auf die Anforderungen des Berufslebens vorbereiten. Bei der methodischdidaktischen Umsetzung ist zu beachten, dass ein breites Spektrum an Fächern einbezogen wird. Planmäßiger Informatikunterricht vermittelt zusätzlich informatische Bildung und unterstützt die Medienerziehung dadurch vor allem in technischer Hinsicht. Die einzelnen fachspezifischen Aspekte sollen so in die Medienbildung und Medienerziehung einbezogen werden, dass insgesamt das angestrebte Niveau an Medienkompetenz erreicht wird. Die Schüler sollen ihr Können erweitern: - beim Nutzen von Multimedia-Umgebungen, - im Bereich der Grafikgestaltung, - bei der Dokumentengestaltung, - in der Kommunikation, - auf dem Gebiet der Medienproduktion und - speziell im Bereich der computergestützten Messwerterfassung und -auswertung sowie bei der Nutzung von Simulationen. 19

20 Aus diesen Zielen leiten sich folgende Handlungsfelder ab: Klassenstufen 5 bis 6 - bewusstes Auswählen und Nutzen von Medienangeboten zur Information Klassenstufe 7 - Einstieg in die praktisch-gestalterische Medienarbeit - Vergleich und Bewertung von Medienangeboten bezüglich der Struktur und Herstellung Klassenstufen 8 bis 9 - praktisch-gestalterische Medienarbeit (1. Niveaustufe), realistisch-dokumentarisch, abbildend - Analyse und Bewertung von Bedingungen der Medienproduktion - Vergleich und Bewertung von Medienangeboten bezüglich des Erkennens von gefühls-, einstellungs- und handlungsbezogenen Einflüssen Klassenstufe 10 - praktisch-gestalterische Medienarbeit (2. Niveaustufe), sozialkritisch, distanzierend, verfremdend, symbolisch, künstlerisch - Analyse und Bewertung von Medienwirkungen Klassenstufen 11 bis 12 - komplexe Formen der Medienanalyse unter Einbeziehung von sozialen, ökonomischen und politischen Faktoren - Vergleich und Bewertung von Medienangeboten bezüglich der Umsetzung von Absichten, Zielen und Strategien der Medienproduzenten - Nutzung von modernen Medien für die Gestaltung eigener Kommunikationsprozesse Themenbereiche Die Gliederung der Themenbereiche erfolgt in Inhalte und Beispiele für den Einsatz im Unterricht. Da die Inhalte einen fachübergreifenden Charakter haben, handelt es sich bei den genannten Fächern und Beispielen um keine Festlegung auf diese, vielmehr kann und soll auch jedes andere Fach mit geeigneten Lernbereichen einbezogen werden. 20

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