Stand des Neugeborenen- Hörscreening in der Schweiz. Prof. Dr. Rudolf Probst ORL-Klinik, Universitätsspital Zürich

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Stand des Neugeborenen- Hörscreening in der Schweiz. Prof. Dr. Rudolf Probst ORL-Klinik, Universitätsspital Zürich"

Transkript

1 Stand des Neugeborenen- Hörscreening in der Schweiz Prof. Dr. Rudolf Probst ORL-Klinik, Universitätsspital Zürich

2 Screening Spezifische medizinische Intervention wie Diagnostik, Therapie usw. Ziel: Endeckung einer Krankheit oder einer funktionellen Störung früher als ohne Screening Nachfolgend bessere Behandlung oder Habilitation als ohne Screening

3 NG-Hörscreening CH 1998 Gründung einer Arbeitsgruppe NGHS Ziel: Einheitliche Einführung des NGHS auf breiter Basis HNO-Ärzte, Pädiater, Neonatologen, Gynäkologen, Pflegepersonal Start 1999 an praktisch allen grösseren Zentren

4 NG-Hörscreening CH Ziel: Erfassung einer signifikanten und permanenten Hörstörung signifikant = normale Sprachentwicklung wird durch die Hörstörung behindert Hörverlust von 40 db oder mehr bei den Frequenzen 0.5/1/2/4 khz beidseitiger Hörverlust

5 Frequenz in khz

6 Siebtest - Validität Hörtest Sieb Test bestanden: normales Gehör Welcher Hörtest?

7 Hör-Screening Tests allgemein Kein biologischer Test ist perfekt. Hörverlust: Kontinuum, Grenze arbiträr Signal Rausch Verhältnis: inkonstantes Rauschen evtl. inkonstantes Signal Artefakt-Erkennung Durchführbarkeit und Kosten

8 Screening - Test Population Sieb-Test nicht bestanden: fail Screening oder Sieb - Test Sieb Test bestanden: pass

9 Screening Screening + Test - nicht bestanden bestanden Krankheit vorhanden fail Krankheit fehlt ineffizientes Screening Krankheit vorhanden pass Krankheit fehlt

10 Hör-Screening: Methoden Objektive audiometrische Methoden: Otoakustische Emissionen (TEOAE) Auditorisch evozierte Potentiale (AEP) Verhaltensaudiometrie: Distraktionstest Tonaudiogramm Nicht-audiometrische Methoden: Fragebogen, Inventar Genetische Tests (?)

11 Hör-Screening: Methoden Objektive automatische Methoden: Otoakustische Emissionen (OAE) TEOAE DPOAE Auditorisch evozierte Potentiale (AEP) AABR BERA-Phon

12 Screening - Test Population Geringe Rate von nicht bestandem Test CH: TOAE Sieb Test bestanden: normales Gehör

13 TEOAE immer vorhanden TEOAE immer fehlend

14 TEOAE + TEOAE fehlend Frequenz in khz

15

16 NG-Hörscreening CH Untersuchung am Lebenstag: 1 Ohr pass = Screening bestanden beidseitiges fail: OAE wiederholen vor Austritt erneutes fail: Meldung Pädaudiologe Kontrolle der OAE im Alter von 4 Wochen keine OAEs nachweisbar: AEP innert 2-4 Wochen im Spontanschlaf Diagnose im 2-3. Lebensmonat

17 Ein- oder beidseitig? Ziel: Erfassung einer signifikanten und permanenten Hörstörung (Behinderung der normale Sprachentwicklung). Screening in CH auf freiwilliger Basis ohne geordnete Kostenstruktur. Systembelastung bei beidseitigem Pass Unmittelbare Konsequenzen bei Neugeborenen? Screening auf einseitige Hörstörung kann auch später erfolgen. Hörscreening darf nicht mit NGHS stoppen.

18 Auditorische Neuropathie? OAE bei Synaptopathie, Neuropathie (retrokochleär) oder zentraler Hörstörung vorhanden pass. Häufigkeit ANP: 8-10% der hochgradig schwerhörigen Kinder (Beutner et al. 2007) 1 Kind auf 5000 Geburten (weniger?) 50% mit perinatalen Komplikationen und 25% mit anderen klassischen Risikofaktoren Konsequenz AABR statt TEOAE bei Risikokindern Hörscreening darf nicht mit NGHS stoppen.

19 Screening CH Pilotstudie Geburten mit Hörscreening 2 Stufen-Screening mit TEOAE Fail-Rate 1.5 %, davon 15% Verlust Diagnose einer Schwerhörigkeit n=45 (0.1%)

20 Screening + Test - nicht bestanden bestanden Krankheit vorhanden fail Krankheit fehlt ineffizientes Screening Krankheit vorhanden pass Krankheit fehlt true pos. false pos. false neg. true neg. 1-3/ %? 97-99%

21 NG-Hörscreening CH Spitäler der Schweiz mit Hörscreening in Abhängigkeit der Geburtenzahl Anzahl Spitäler Geburten / Jahr fehlend nein Interesse in Vorbereitung ja Veraguth, Pieren, Schmid, Vischer, 2004

22 Resultate Kanton Bern Nachuntersuchungen von 202 Fails Hörscreening Neugeborene KLINIK: Insel Thun Interl Li Biel Münsi Alle 5 FAILS kein Follow-up, bzw. keine Dg in Abklärung: objektiv normales Gehör: subjektiv normales Gehör: Schwerhörig: Abbühl, Vischer, 2004

23 Allgemeines NG-Hörscreening

24 NG-Hörscreening Resultate Genf 1-3 Schwerhörige / 1000 Geburten. TEOAE, seit 2001 auch AAEP bei Risikokindern / Fails. Kosten: 17 Euro / Kind (mit Follow-up). Diagnosezeitpunkt von 48 auf 20 Monate reduziert.

25 NG-Hörscreening Resultate Genf

26 Colin Kennedy et al.; Vol 366 August 20, 2005

27 NG-Hörscreening Resultate Genf 1-3 Schwerhörige / 1000 Geburten. TEOAE, seit 2001 auch AAEP bei Risikokindern / Fails. Kosten: 17 Euro / Kind (mit Follow-up). Diagnosezeitpunkt von 48 auf 20 Monate reduziert.

28

29 Screening 2 Stufen TEOAE + Screening - nicht bestanden bestanden AABR Screening nicht bestanden: Diagnostische Abklärung

30 NG-Hörscreening CH

31 Incidence at Birth (186 per 100,000) Prevalence at 4 Years (270 per 100,000)

32 Fälle/1000 Alter in Jahre Heather M Fortnum et al., BMJ VOLUME SEPTEMBER 2001

33 Screening CH - Zusammenfassung Auf freiwilliger Basis ohne geordnete Kostendeckung. Zentren gut abgedeckt, sowohl Screening- Rate, Follow-up und Effizienz. Allgemeine Signalwirkung erreicht. Fehlen einer guten geburtenbezogenen Datenstruktur. Fehlen einer Verordnungsgrundlage und einer geregelten Abgeltung.

34 Normale NG > 2 Tage: TEOAE NG < 2 Tage: TEOAE, dann AAEP Risiko-NG: AAEP Hörscreening nicht nur bei NG

Hörscreening mit Otoakustischen Emissionen (OAE) und Akustisch Evozierten Potentialen (BERA)

Hörscreening mit Otoakustischen Emissionen (OAE) und Akustisch Evozierten Potentialen (BERA) Hörscreening mit Otoakustischen Emissionen (OAE) und Akustisch Evozierten Potentialen (BERA) Dr. biol. hom. Dipl. Ing. Thomas Steffens Universitäts-HNO-Klinik Regensburg Vortrag als pdf: www.uniklinikum-regensburg.de

Mehr

Universelles Neugeborenen-Hörscreening (UNHS)

Universelles Neugeborenen-Hörscreening (UNHS) Wolfgang Angerstein Universelles Neugeborenen-Hörscreening (UNHS) Selbständiger Funktionsbereich für Phoniatrie und Pädaudiologie (Leiter: Univ.-Prof. Dr. med. W. Angerstein) Universitätsklinikum der Heinrich-Heine-Universität

Mehr

Subjektive Kinderaudiometrie

Subjektive Kinderaudiometrie Subjektive Kinderaudiometrie A. Bohnert der Universitätsmedizin Mainz Schwerhörigkeiten im Kindesalter Schallleitungsschwerhörigkeit Schallempfindungsschwerhörigkeit Kombinierte Schwerhörigkeit Hörbahnreifungsverzögerung

Mehr

OtoRead Tragbares OAE- Handtestgerät. Zuverlässig, flexibel und präzise

OtoRead Tragbares OAE- Handtestgerät. Zuverlässig, flexibel und präzise OtoRead Tragbares OAE- Handtestgerät Zuverlässig, flexibel und präzise Zuverlässig, flexibel und präzise Das OtoRead ist ein schnelles automatisches OAE-Handtestgerät für das Hörscreening von Neugeborenen,

Mehr

Memorandum: Universelles Neugeborenen-Hörscreening in Schleswig-Holstein (UNHS-SH)

Memorandum: Universelles Neugeborenen-Hörscreening in Schleswig-Holstein (UNHS-SH) Memorandum: Universelles Neugeborenen-Hörscreening in Schleswig-Holstein (UNHS-SH) Organisator: Interdisziplinäre Arbeitsgruppe UNHS-SH an der Universität zu Lübeck Initiatoren: Prof. Dr. Rainer Schönweiler

Mehr

Hören mit High-Tech. HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover Hörzentrum Hannover. Direktor: Prof. Dr. Th. Lenarz

Hören mit High-Tech. HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover Hörzentrum Hannover. Direktor: Prof. Dr. Th. Lenarz Hören mit High-Tech HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover Hörzentrum Hannover Direktor: Prof. Dr. Th. Lenarz Mitarbeiter im Ideenpark: Prof. Dr. med. A. Lesinski-Schiedat, Dr. A. Büchner, S.

Mehr

II. Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland

II. Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland II. Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland 17.02.2009 Hörscreening Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen Peter Matulat Claus-Michael Schmidt Klinik und Poliklinik für II. Forum Gesundheitswirtschaft Münsterland

Mehr

Auditorische Neuropathie / Auditorische Synaptopathie - Elterninformation

Auditorische Neuropathie / Auditorische Synaptopathie - Elterninformation KLINIK UND POLIKLINIK FÜR HALS-, NASEN-, OHRENHEILKUNDE AM KLINIKUM DER UNIVERSITÄT ZU KÖLN Anstalt des öffentlichen Rechts Direktor: Universitätsprofessor Dr. med. Dr. h.c. K.- B. Hüttenbrink Computeraudiometrie

Mehr

ALLGEMEINE KURZFASSUNG

ALLGEMEINE KURZFASSUNG Hintergrund ALLGEMEINE KURZFASSUNG In Deutschland kommt etwa eines von 1.000 Neugeborenen mit einer angeborenen Hörstörung zur Welt. Nur eine Minderheit dieser Kinder ist völlig taub, aber auch bei Schwerhörigkeit

Mehr

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Kinder- Richtlinien: Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings Vom 19.

Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Kinder- Richtlinien: Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings Vom 19. Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Kinder- Richtlinien: Einführung eines Neugeborenen-Hörscreenings Vom 19. Juni 2008 Dtsch Arztebl 2008; 105(43): A-2289 / B-1957 / C-1905

Mehr

Akustisch evozierte Potentiale (Klick-BERA, KL-BERA, NN-BERA, ASSR, CERA)

Akustisch evozierte Potentiale (Klick-BERA, KL-BERA, NN-BERA, ASSR, CERA) Durchführung und Problemlösung bei TEOAE/DPOAEund ABR/BERA -Messungen (Screening und Diagnostik) Akustisch evozierte Potentiale (Klick-BERA, KL-BERA, NN-BERA, ASSR, CERA) R. Schönweiler, Lübeck Ruhigstellung

Mehr

AVWS Diagnostik aus sprachtherapeutischer Sicht

AVWS Diagnostik aus sprachtherapeutischer Sicht AVWS Diagnostik aus sprachtherapeutischer Sicht Birke Peter, Klinische Sprechwissenschaftlerin Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde Universitätsmedizin Leipzig Direktor: Univ.-Prof.

Mehr

Ergebnisse früherer Studien

Ergebnisse früherer Studien Psychosoziale Belastungen und Gesundheitsstörungen Christian Albus, Alexander Niecke, Kristin Forster, Christina Samel Tagung des Interessenverbandes Contergangeschädigter NRW e.v. Köln, 09. April 2016

Mehr

Zusammenfassung der Ergebnisse zum Forschungsvorhaben

Zusammenfassung der Ergebnisse zum Forschungsvorhaben Zusammenfassung der Ergebnisse zum Forschungsvorhaben Monitoring von Hörschwellenverschiebungen bei Jugendlichen in Bayern im Rahmen einer Kohortenstudie Mai 2012 Sachbereich Arbeits- und Umweltepidemiologie

Mehr

Umsetzung des universellen Neugeborenen-Hörscreenings (UNHS) in Baden-Württemberg

Umsetzung des universellen Neugeborenen-Hörscreenings (UNHS) in Baden-Württemberg Landtag von Baden-Württemberg 15. Wahlperiode Drucksache 15 / 6983 11. 06. 2015 Antrag der Abg. Dr. Reinhard Löffler u. a. CDU und Stellungnahme des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie,

Mehr

Kinder mit geringgradiger Schwerhörigkeit

Kinder mit geringgradiger Schwerhörigkeit Kinder mit geringgradiger Schwerhö Erfahrungen in der Diagnostik, Beratung und prothetischen Versorgung Doris Nekahm- Heis, Kurt Stephan Univ.-Klinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen Univ.-Klinik Medizinische

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Zusammenfassung... 1

Inhaltsverzeichnis. Zusammenfassung... 1 Inhaltsverzeichnis Zusammenfassung... 1 1 Grundlagen... 4 1.1 Einleitung, Begriffsbestimmung... 4 1.2 Epidemiologie und Prävalenz... 5 1.2.1 Krankheitsbeginn... 5 1.2.2 Geschlechtsverteilung... 6 1.2.3

Mehr

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct Institut für Physiotherapie Der rote Faden Wie ist die epidemiologische Datenlage? Nehmen psychische

Mehr

Diagnostisch-Therapeutisches Seminar: Die präoperative Sprechstunde der Medizinischen Poliklinik

Diagnostisch-Therapeutisches Seminar: Die präoperative Sprechstunde der Medizinischen Poliklinik Diagnostisch-Therapeutisches Seminar: Die präoperative Sprechstunde der Medizinischen Poliklinik Ulrich Egermann,Oberarzt-Stellvertreter Klinik und Poliklinik für Allgemeine Innere Medizin Aktuelle Probleme:

Mehr

5 ZUSAMMENFASSUNG Zusammenfassung

5 ZUSAMMENFASSUNG Zusammenfassung 5 ZUSAMMENFASSUNG 56 5 Zusammenfassung Schwangere mit Gestationdiabetes (GDM) haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer fetalen Makrosomie. Die Geburt eines makrosomen Neugeborenen erhöht nicht

Mehr

Vorbeugen Ja oder Nein?

Vorbeugen Ja oder Nein? Vorbeugen Ja oder Nein? Prävention aus der Sicht eines Krankenversicherers SGGP 2015 Thomas D. Szucs Disclaimer Die vorgetragenen Ausführungen, Meinungen und Fakten entsprechen der persönlichen Betrachtungsweise

Mehr

Hermann-Röttgen Cochlea-Implantat

Hermann-Röttgen Cochlea-Implantat Hermann-Röttgen Cochlea-Implantat Prof. Dr. phil. Marion Hermann-Röttgen (Hrsg.) ist Inhaberin des»institut für Therapie, Beratung, Weiterbildung und Forschung«auf dem Gebiet Sprache Sprechen Stimme (Logopädische

Mehr

Hören und Hörbehinderung

Hören und Hörbehinderung Hören und Hörbehinderung Vortrag für die Mitarbeiter von Kindertageseinrichtungen oder für Therapeuten, die hörgeschädigte Kinder betreuen 19.10.2013 Angelika Seynstahl, StRin FS Leiterin der Pädagogisch-Audiologischen

Mehr

Das EliA System. nn Protokolle, QC- und Rohdaten leicht zugänglich nn Optionaler Anschluss an die Laborsoftware nn Detailliertes QC-Management

Das EliA System. nn Protokolle, QC- und Rohdaten leicht zugänglich nn Optionaler Anschluss an die Laborsoftware nn Detailliertes QC-Management CCP Das EliA System Mehr Zeit für s Wesentliche nn Vollständig automatisiert (echter Walk-away-Modus, Übernachtläufe) nn Einfaches Management des Instruments mit maßgefertigter Software nn Barcode-Lesegerät

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Erster Teil Störungsübergreifende Aspekte funktioneller und somatoformer Störungen

Inhaltsverzeichnis. Erster Teil Störungsübergreifende Aspekte funktioneller und somatoformer Störungen Inhaltsverzeichnis Einführung... 13 Erster Teil Störungsübergreifende Aspekte funktioneller und somatoformer Störungen 1 Beschreibung des Störungsbildes... 21 1.1 Einführung... 21 1.2 Biologische Krankheit,

Mehr

HBV HCV HIV Erregerscreening. Wozu? Wie? Wann?

HBV HCV HIV Erregerscreening. Wozu? Wie? Wann? HBV HCV HIV Erregerscreening Wozu? Wie? Wann? Wozu? Welches sind die Konsequenzen für Mutter Kind! falls nicht getestet wird??! eines negativen Resultates??! eines positiven Resultates?? Antikörpertests:

Mehr

Gutachten BK 2301 (Lärmschwerhörigkeit)

Gutachten BK 2301 (Lärmschwerhörigkeit) Ihr Zeichen: Ihre Nachricht vom: Unser Zeichen: Ihr Ansprechpartner: Telefon: Fax: E-Mail: Datum: Name, Vorname: geb.: Gutachten BK 2301 (Lärmschwerhörigkeit) 1 Vorgeschichte Wesentliche Zeitabschnitte

Mehr

Aus der Klinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie. am St. Elisabeth- Hospital Bochum

Aus der Klinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie. am St. Elisabeth- Hospital Bochum Aus der Klinik für Hals- Nasen- Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie am St. Elisabeth- Hospital Bochum Universitätsklinik der Ruhr Universität Bochum Chefarzt: Prof. Dr. med. Henning Hildmann Das einseitig

Mehr

Pränatale Diagnostik. Methoden:

Pränatale Diagnostik. Methoden: Ziel = Früherkennung von Schädigungen bei Föten Nicht-Ziel = Prävention oder medizinisch-therapeutische Intervention hinsichtlich erkannter Schädigungen und Beeinträchtigungen Methoden: 1. Nicht-invasive

Mehr

USZ-ARVC GENTEST INFORMATIONSBROSCHÜRE UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG FÜR PATIENTEN

USZ-ARVC GENTEST INFORMATIONSBROSCHÜRE UND EINVERSTÄNDNISERKLÄRUNG FÜR PATIENTEN Seite 1 von 5 1. Was ist die ARVC? ARVC ist die Abkürzung für Arrhythmogene Rechts Ventriculäre Cardiomyopathie, eine vererbbare Erkrankung des Herzmuskels und eine häufige Ursache für den plötzlichen

Mehr

Die vielen Möglichkeiten der Versorgung bei einseitiger Taubheit

Die vielen Möglichkeiten der Versorgung bei einseitiger Taubheit Die vielen Möglichkeiten der Versorgung bei einseitiger Taubheit Prof. Dr. Dr. M. Kompis Leitender Arzt Audiologie Universitäts-HNO Klinik, Inselspital, Bern Vorteile von 2 Ohren gegenüber nur 1 Ohr Besseres

Mehr

Fragebogen Logopädische Weiterverordnung

Fragebogen Logopädische Weiterverordnung Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Ltd. Arzt PD Dr. med. H. Kentrup Arzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin Sozialpädiatrisches Zentrum Durchwahl: 02402/1074194 Telefax: 02402/1074189 BETHLEHEM

Mehr

Methoden der invasiven Pränataldiagnostik. Methoden zur Beurteilung der fetalen Kondition

Methoden der invasiven Pränataldiagnostik. Methoden zur Beurteilung der fetalen Kondition Pränataldiagnostik Nicht-invasive invasive Methoden der Pränataldiagnostik Sonographie-Screening (10., 20., 30. SSW) und weiterführende Sonographie Ersttrimesterscreening Methoden der invasiven Pränataldiagnostik

Mehr

NEUGEBORENEN-HÖRSCREENING NRW

NEUGEBORENEN-HÖRSCREENING NRW Implementierung eines qualitätsgesicherten, universellen Neugeborenen- Hörscreenings (qunhs) in NRW Modellprojekt Nordrhein Projektbeschreibung: Einführung Etwa 1 bis 2 von 1.000 Neugeborenen kommen mit

Mehr

Tumorscreening. Christoph Rochlitz

Tumorscreening. Christoph Rochlitz Tumorscreening Christoph Rochlitz Screening kann schaden! Direkte Komplikationen des Tests Follow-up Tests und deren Komplikationen verlängertes/intensiviertes Follow-up unnötige Biopsien Unnötige Behandlungen

Mehr

Faktor-V-Leiden Mutation: Diagnose und Klinik

Faktor-V-Leiden Mutation: Diagnose und Klinik INRswiss-Tag Solothurn, 21. November 2009 Faktor-V-Leiden Mutation: Diagnose und Klinik Dr. Giuseppe Colucci Universitätsklinik für Hämatologie und Hämatologisches Zentrallabor Inselspital Bern Faktor-V-Leiden

Mehr

Akustische CR Neuromodulation Neue Wege in der Tinnitus-Therapie

Akustische CR Neuromodulation Neue Wege in der Tinnitus-Therapie Akustische CR Neuromodulation Neue Wege in der Tinnitus-Therapie Einfach nur Ruhe finden. Neue Wege in der Tinnitus-Therapie Nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen wird das unangenehme Geräusch im

Mehr

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Über was ich Ihnen heute berichten will: Lungenkrebs ist nicht gleich Lungenkrebs

Mehr

Modul 3.4 Grundlagen der Tumorerkrankungen Sommersemester 2004 Vorlesung Einführung in die Onkologie Organisation der Module

Modul 3.4 Grundlagen der Tumorerkrankungen Sommersemester 2004 Vorlesung Einführung in die Onkologie Organisation der Module Modul 3.4 Grundlagen der Tumorerkrankungen Sommersemester 2004 Vorlesung 1 14.06.04 Einführung in die Onkologie Organisation der Module Klinische Onkologie Zweithäufigste Todesursache Tendenz steigend

Mehr

Beckenendlagengeburt spontan oder per Sectio?

Beckenendlagengeburt spontan oder per Sectio? Beckenendlagengeburt spontan oder per Sectio? Nachuntersuchung und Outcome aus Sicht des Neonatologen H.Gerleve, D. Wüller, B. Ribbrock, C. Kolem, K-D. Jaspers* Kinder- und Jugendklinik, *Frauenklink der

Mehr

Infektionskrankheiten im Gefängnis

Infektionskrankheiten im Gefängnis Infektionskrankheiten im Gefängnis Jahrestagung Konferenz Schweiz Gefängnisärzte 2015 Dr.med. Bidisha Chatterjee Amt für Freiheitsentzug und Betreuung des Kantons Bern Übersicht Allgemeines HIV Hepatitis

Mehr

Erfassung sensorineuraler Schwerhörigkeiten im Kindesalter

Erfassung sensorineuraler Schwerhörigkeiten im Kindesalter Aus dem Funktionsbereich Phoniatrie und Pädaudiologie (Leiter: Univ.- Prof. Dr. med. W. Angerstein) der Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (Direktor: Univ.- Prof. Dr. med. U. Ganzer) an der Heinrich-Heine-Universität

Mehr

GERD und Barrett bei weitem unterschätzte Erkrankungen mit potentiell erhöhtem onkologischen Risiko. State of the art Therapie, news und update

GERD und Barrett bei weitem unterschätzte Erkrankungen mit potentiell erhöhtem onkologischen Risiko. State of the art Therapie, news und update GERD und Barrett bei weitem unterschätzte Erkrankungen mit potentiell erhöhtem onkologischen Risiko State of the art Therapie, news und update Einleitung und Vorstellung der Refluxambulanz T. Winkler Einleitung

Mehr

1.-Trimester-Test (1.-TT) Informationen für die Eltern

1.-Trimester-Test (1.-TT) Informationen für die Eltern 1.-Trimester-Test (1.-TT) Informationen für die Eltern Liebe Eltern Sie entscheiden! Dieses Faltblatt wurde geschrieben, um Ihnen wichtige Informationen zum 1.-Trimester-Test (1.-TT) zu vermitteln. Die

Mehr

Medizinische Aspekte der Zöliakie bei Erwachsenen. Dr. med. Ronald Rentsch Gastroenterologe FMH

Medizinische Aspekte der Zöliakie bei Erwachsenen. Dr. med. Ronald Rentsch Gastroenterologe FMH Medizinische Aspekte der Zöliakie bei Erwachsenen Dr. med. Ronald Rentsch Gastroenterologe FMH Informationsveranstaltung für Neudiagnostizierte Grundlagen Glutenfreies Leben Hindernisse Was ist Zöliakie?

Mehr

Chronischer Husten Was ist praxisrelevant?

Chronischer Husten Was ist praxisrelevant? Chronischer Husten Was ist praxisrelevant? Prof. Dr. Volker Stephan Sana Klinikum Lichtenberg, Klinik für Kinder- Jugendmedizin Präsentation unter: www.sana-kl.de/info/kkj ERS Task Force: The diagnosis

Mehr

Präoperative Risikostratifizierung beim betagten Patienten

Präoperative Risikostratifizierung beim betagten Patienten Präoperative Risikostratifizierung beim betagten Patienten Dr. med. S. Beck Oberarzt Klinik für Akutgeriatrie Geriatrischer Konsiliararzt Altersheime der Stadt Zürich Agenda Einige Grundlagen Geriatrisches

Mehr

Zuverlässig, flexibel und präzise

Zuverlässig, flexibel und präzise OtoRead Tragbares OAE-Handtestgerät Zuverlässig, flexibel und präzise l e a d i n g d i a g n o s t i c s o l u t i o n s OtoRead Tragbares OAE-Handtestgerät Zuverlässig, flexibel und präzise Das OtoRead

Mehr

Schweizerisches Cochlear Implant Register (CI-Datenbank) Zwischenbericht per 31.12.2010

Schweizerisches Cochlear Implant Register (CI-Datenbank) Zwischenbericht per 31.12.2010 Schweizerisches Cochlear Implant Register (CI-Datenbank) Zwischenbericht per 31.12.2010 Vorbemerkungen Seit dem Jahre 1992 wird von den fünf Schweizerischen CI-Zentren ein Datenregister geführt, welches

Mehr

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam?

Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Ist geriatrische Rehabililtation wirksam? Dr. med. Stefan Bachmann Chefarzt Rheumatologie/muskuloskelettale Rehabilitation Rehabilitationszentrum Klinik Valens Leiter Forschung Geriatrie Universität Bern

Mehr

Psychische Gesundheit. Claudia Hornberg / Claudia Bürmann

Psychische Gesundheit. Claudia Hornberg / Claudia Bürmann Psychische Gesundheit Claudia Hornberg / Claudia Bürmann Geschlechterspezifische Aspekte in der Psychischen Versorgung (I) Zunahme der Aufmerksamkeit für geschlechterspezifische Aspekte vielfältige Gründe,

Mehr

Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Eltern in Basel Erfolgsfaktoren und Stolpersteine

Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Eltern in Basel Erfolgsfaktoren und Stolpersteine Unterstützung von Familien mit psychisch kranken Eltern in Basel Erfolgsfaktoren und Stolpersteine Workshop-Tagung Kinder psychisch kranker Eltern 04.02.2016 Alain Di Gallo 1 Risikofaktoren Genetik Krankheits-

Mehr

Monitoring bei der Erstversorgung. Atmung. Atmung. Atmung. Wie können wir unser Vorgehen verbessern? Physiologie: Pränatale Flüssigkeitssekretion

Monitoring bei der Erstversorgung. Atmung. Atmung. Atmung. Wie können wir unser Vorgehen verbessern? Physiologie: Pränatale Flüssigkeitssekretion Monitoring bei der Wie können wir unser Vorgehen verbessern? Physiologie: Pränatale Flüssigkeitssekretion Mario Rüdiger Fachbereich Neonatologie & Pädiatrische Intensivmedizin Universitätsklinikum Dresden

Mehr

ANMELDEFORMULAR TEIL I Beantwortung durch die Eltern / Betreuer Bitte in Druckschrift ausfüllen!

ANMELDEFORMULAR TEIL I Beantwortung durch die Eltern / Betreuer Bitte in Druckschrift ausfüllen! CURAÇAO DOLPHIN THERAPY & RESEARCH CENTER N.V. ( CDTC ) At the Curaçao Sea Aquarium Park Bapor Kibra z/n T: (+599 9) 4619886 Willemstad F: (+599 9) 4619889 Curaçao E: info@curacaodolphintherapy.com ANMELDEFORMULAR

Mehr

Bauchentscheidungen wissen, was jetzt gut ist. Hinweise zu Tests in der Schwangerschaft

Bauchentscheidungen wissen, was jetzt gut ist. Hinweise zu Tests in der Schwangerschaft Bauchentscheidungen wissen, was jetzt gut ist Hinweise zu Tests in der Schwangerschaft Am Anfang Einfach schwanger. Viele Fragen Alles richtig machen wollen Schwanger zu sein ist die natürlichste Sache

Mehr

Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus"

Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit Diabetes mellitus Aus der Forschergruppe Diabetes e.v. am Helmholtz Zentrum München Vorstand: Professor Dr. med. Oliver Schnell Eine Analyse des Münchner Schlaganfallregisters: Diagnostik und Therapie bei Patienten mit

Mehr

Prinzip: Vorbeugen ist besser als Heilen. Ziel: Verhütung von Krankheit bzw. Erhaltung der Gesundheit.

Prinzip: Vorbeugen ist besser als Heilen. Ziel: Verhütung von Krankheit bzw. Erhaltung der Gesundheit. Prinzip: Ziel: Vorbeugen ist besser als Heilen. Verhütung von Krankheit bzw. Erhaltung der Gesundheit. 2 Gesundheitsförderung und Prävention = Maßnahmen zum Abbau von Risikofaktoren und zur Stärkung von

Mehr

Willkommen Baby! Ein Angebot in Hamburg und Umgebung exklusiv für schwangere DAK-Versicherte

Willkommen Baby! Ein Angebot in Hamburg und Umgebung exklusiv für schwangere DAK-Versicherte Willkommen Baby! Ein Angebot in Hamburg und Umgebung exklusiv für schwangere DAK-Versicherte Mehr Spielräume. Bessere Versorgung. Qualitätsgesicherte Therapieabläufe, bessere Beratung und mehr Service

Mehr

JA zur Personenfreizügigkeit WILLKOMMEN!

JA zur Personenfreizügigkeit WILLKOMMEN! JA zur Personenfreizügigkeit WILLKOMMEN! NR Charles Favre, Präsident von H+ Medienkonferenz H+/CURAVIVA vom 16. 1. 2009, Personalbestand in Schweizer Spitälern, Kliniken und Pflegeinstitutionen, 2005 +

Mehr

Diabetisches Fußsyndrom Was muss ich dazu unbedingt wissen? Waltraud Haas

Diabetisches Fußsyndrom Was muss ich dazu unbedingt wissen? Waltraud Haas Diabetisches Fußsyndrom Was muss ich dazu unbedingt wissen? Netzwerk Pflege 2016 Waltraud Haas Ambulanz für Diabetes und Stoffwechsel Agenda Diabetisches Fußsyndrom (DFS) Pathophysiologie periphere diabetische

Mehr

Institut für Schallforschung

Institut für Schallforschung Österreichische Akademie der Wissenschaften Institut für Schallforschung Effekte von binauralem Jitter auf die Wahrnehmung von interauralen Laufzeitdifferenzen bei Hörgeschädigten A-K. Könsgen, B. Laback,

Mehr

Die perfekte Kombination. Effektive Biomarker-Kombination zur Früherkennung von hochgradigen Vorstufen des Zervixkarzinoms

Die perfekte Kombination. Effektive Biomarker-Kombination zur Früherkennung von hochgradigen Vorstufen des Zervixkarzinoms Früherkennung des Zervixkarzinoms: Die perfekte Kombination. Effektive Biomarker-Kombination zur Früherkennung von hochgradigen Vorstufen des Zervixkarzinoms p16 PLUS Ki-67 in einem einzelnen Test CLARITY

Mehr

Hörscreeningzentrale Schleswig-Holstein. aus Recherche und Antworten befragter Projektträger

Hörscreeningzentrale Schleswig-Holstein. aus Recherche und Antworten befragter Projektträger Quellen Informationsgrundlage für diesen Datensatz Name der Qualitätsinitiative Alias Literatur aus Recherche und Antworten befragter Projektträger Hörscreeningzentrale Schleswig-Holstein UNHS-SH Schönweiler

Mehr

Positionspapier Luzern, März 2011

Positionspapier Luzern, März 2011 Positionspapier Luzern, März 2011 Gebärdensprache in der Bildung Der Schweizerische Gehörlosenbund (SGB) hat kürzlich Forderungen an die Bildungsverantwortlichen und Behörden in der Schweiz formuliert,

Mehr

PD Dr. Christof Stieger Leiter Audiologie/CI 9. November 2015

PD Dr. Christof Stieger Leiter Audiologie/CI 9. November 2015 Powerversorgung - wie viel geht noch? PD Dr. Christof Stieger Leiter Audiologie/CI 9. November 2015 Wann «lohnt» es sich den Kunden an eine CI-Klinik zu überweisen? Makroskopische Sicht Mikroskopische

Mehr

/Eiweissmangelernährung (ME): 20 50 % Erkennen als Diagnose fehlend

/Eiweissmangelernährung (ME): 20 50 % Erkennen als Diagnose fehlend Standardisierte Erfassung der Mangelernährung als Diagnose: elektronische Systemlösung sung am KSW Aktuelles zu DRG und Ernährung 2014 Symposium 29. Januar 2014 Maya Rühlin maya.ruehlin@ksw.ch Ernährungsberatung,

Mehr

Strategien in der Zusammenarbeit. Partnerschaften

Strategien in der Zusammenarbeit. Partnerschaften Strategien in der Zusammenarbeit mit Forschern und Kliniken Gerd Maass Leiter Strategische Gerd Maass, Leiter Strategische Partnerschaften Stratifizierende Medizin Welche Verfahren nützen wem und wer soll

Mehr

Epidemiologie Risikofaktoren... 17

Epidemiologie Risikofaktoren... 17 Inhalt Abk"urzungen........................................... 10 Vorwort 11 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 2 2.1 2.2 2.3 3 3.1 3.2 3.3 3.4 Epidemiologie.................................... 12 Epidemiologie der Demenz

Mehr

Kriterien für die Erteilung einer Befugnis zur Leitung der Weiterbildung zum. Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen

Kriterien für die Erteilung einer Befugnis zur Leitung der Weiterbildung zum. Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Kriterien für die Erteilung einer Befugnis zur Leitung der Weiterbildung zum Facharzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen Für die allgemeinen Bestimmungen wird auf die 5 und 6 der Weiterbildungsordnung

Mehr

Diabetes mellitus Spätschäden früh erkennen und richtig behandeln

Diabetes mellitus Spätschäden früh erkennen und richtig behandeln Diabetes mellitus Spätschäden früh erkennen und richtig behandeln Dr. Roman Iakoubov - Diabetesambulanz - II. Medizinische Klinik Klinikum rechts der Isar Diabetes und Spätfolgen Diabetes mellitus Überblick

Mehr

Fortschritte in der Diagnostik häufiger Infektionskrankheiten. Ursula Flückiger Zentrum Innere Medizin Hirslanden Klinik Aarau

Fortschritte in der Diagnostik häufiger Infektionskrankheiten. Ursula Flückiger Zentrum Innere Medizin Hirslanden Klinik Aarau Fortschritte in der Diagnostik häufiger Infektionskrankheiten Ursula Flückiger Zentrum Innere Medizin Hirslanden Klinik Aarau Themen Maldi TOF: Identifikation von Bakterien Durchfall, Pneumonie Mulitplex

Mehr

Schwerhörigkeit und Hörgeräte

Schwerhörigkeit und Hörgeräte Karl-Friedrich Hamann Katrin Hamann Schwerhörigkeit und Hörgeräte 125 Fragen und Antworten 2., aktualisierte und ergänzte Auflage W. Zuckschwerdt Verlag IV Bildnachweis Titelbild: Bilder im Innenteil:

Mehr

Programm Demenz-Prävention

Programm Demenz-Prävention Programm Demenz-Prävention Mehr Lebensqualität durch individuelle Maßnahmen im Frühstadium der Erkrankung Ministère de la Santé Villa Louvigny/Allée Marconi L-2120 Luxembourg Tel. 00352/ 27861312 info@demence.lu/info@demenz.lu

Mehr

Kinder- und Jugendpsychiatrie

Kinder- und Jugendpsychiatrie Kinder- und Jugendpsychiatrie Chefärztin Dr. med. Denise Rosaro Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie KJPIA St. Canisius Beratungsstellen, Heugenstraße 1, 73525 Schwäbisch Gmünd

Mehr

Bedürfnisse Möglichkeiten und Kosten

Bedürfnisse Möglichkeiten und Kosten Schweizerische Alzheimervereinigung Sektion Thurgau Bedürfnisse Möglichkeiten und Kosten SBK Fortbildung Demenz, 22.10.14, Weinfelden Heidi Schänzle-Geiger, Therapeutische Leiterin Memory Klinik Vizepräsidentin

Mehr

Überaktive Blase erkennen. Unterdiagnostiziert Unterbehandelt

Überaktive Blase erkennen. Unterdiagnostiziert Unterbehandelt Überaktive Blase erkennen Unterdiagnostiziert Unterbehandelt Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege Eine überaktive Blase (OAB) ist ein behandelbares Krankheitsbild, das nach wie vor unterdiagnostiziert

Mehr

Pittfalls in der Autoimmundiagnostik. Initiiated and supported by

Pittfalls in der Autoimmundiagnostik. Initiiated and supported by Pittfalls in der Autoimmundiagnostik Fallen in der Autoimmundiagnostik Der Fluch des englischen Geistlichen Thomas Bayes Weniger ist oft mehr Fehlende Standardisierung von Tests Thomas Bayes 1702-1761,

Mehr

Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung

Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung Die unerwünschten Nebenwirkungen der neuen Spitalfinanzierung Dr. Philippe Widmer, philippe.widmer@polynomics.ch VSAO Bern Bern, 16.3.2015 Motivation Eine Gruppierung der Patientenfälle in sogenannte Diagnosis

Mehr

Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation. Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj

Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation. Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj Unfall und was dann? Über die Wichtigkeit von psychosozialen Faktoren für die Rehabilitation Gesundheitsförderung Schweiz 2015 Hansjörg Znoj Berücksichtigung psychosozialer Faktoren für die Reintegration

Mehr

2 Theorie Gehörlosigkeit

2 Theorie Gehörlosigkeit Theorie 3 2 Theorie Gehörlosigkeit 2.1 Definition und Abgrenzung des Begriffes Gehörlosigkeit Der Begriff Gehörlosigkeit wird in der Literatur von verschiedenen Standpunkten aus unterschiedlich definiert.

Mehr

Einladung zum 6. Berner Herbst-Symposium Seltene Krankheitsbilder in der Psychiatrie

Einladung zum 6. Berner Herbst-Symposium Seltene Krankheitsbilder in der Psychiatrie UNIVERSITÄRE PSYCHIATRISCHE DIENSTE BERN Einladung zum 6. Berner Herbst-Symposium Seltene Krankheitsbilder in der Psychiatrie Donnerstag, 5. Dezember 2013 13.30 bis 18.00 Uhr Uptown, Gurten-Kulm Bern Sehr

Mehr

Elternselbsthilfe für Kinder. Erfahrungen der Organisation Lobby4kids Mag. pharm. Dr. Irene Promussas Innsbruck 2012

Elternselbsthilfe für Kinder. Erfahrungen der Organisation Lobby4kids Mag. pharm. Dr. Irene Promussas Innsbruck 2012 Elternselbsthilfe für Kinder Erfahrungen der Organisation Lobby4kids Mag. pharm. Dr. Irene Promussas Innsbruck 2012 geb. 1999 chron. Krankheit Neonataler Hyperinsulinismus genet. determiniert 4 stationäre

Mehr

QualiCCare. Ein integriertes Versorgungsprojekt bei chronischen Krankheiten - Herausforderungen in Multistakeholder-Projekten

QualiCCare. Ein integriertes Versorgungsprojekt bei chronischen Krankheiten - Herausforderungen in Multistakeholder-Projekten QualiCCare Ein integriertes Versorgungsprojekt bei chronischen Krankheiten - Herausforderungen in Multistakeholder-Projekten fmc Jahressysmposium 2013 27. Juni 2013 Tania Weng-Bornholt, Dr.rer.pol. Projektleiterin

Mehr

PraenaTest. Nicht-invasive Untersuchung auf Trisomien beim ungeborenen Kind. Qualität aus Deutschland JETZT NEU

PraenaTest. Nicht-invasive Untersuchung auf Trisomien beim ungeborenen Kind. Qualität aus Deutschland JETZT NEU JETZT NEU PraenaTest express Ihr Ergebnis in 1 Woche PraenaTest Qualität aus Deutschland Nicht-invasive Untersuchung auf Trisomien beim ungeborenen Kind Information und Aufklärung für Schwangere Liebe

Mehr

Die sehen aus wie kleine Monster. Da erschreckt die eigene Mutter. Wie ich es gesehen habe, da hab ich gemeint, die Welt bricht zusammen.

Die sehen aus wie kleine Monster. Da erschreckt die eigene Mutter. Wie ich es gesehen habe, da hab ich gemeint, die Welt bricht zusammen. Das war ein Schock für mich. Wie soll ich das erklären? Ich habe in dem Moment überhaupt nichts empfunden, als nur ganz eiskaltes Entsetzen und mir gedacht: Du kannst das Kind niemals herzeigen. Wo versteckst

Mehr

Ernährung in der Schwangerschaft und mögliche Spätfolgen

Ernährung in der Schwangerschaft und mögliche Spätfolgen PEBS Präventive Ernährungs- und Bewegungs-Beratung in der Schwangerschaft bis ein Jahr nach Geburt Ernährung in der Schwangerschaft und mögliche Spätfolgen Katharina Quack Lötscher, Roland Zimmermann,

Mehr

Ist gut gemeint auch gut gemacht? Chancen und Grenzen von Screening-Programmen

Ist gut gemeint auch gut gemacht? Chancen und Grenzen von Screening-Programmen Ist gut gemeint auch gut gemacht? Chancen und Grenzen von Screening-Programmen Dr. rer. medic. Klaus Koch Was ist Screening? Untersuchung an Gesunden ohne Beschwerden oder besondere Risikofaktoren. Unterscheidung:

Mehr

MEDIfuture VSAO-Blick auf die aktuelle Gesundheitspolitik

MEDIfuture VSAO-Blick auf die aktuelle Gesundheitspolitik MEDIfuture 2012 VSAO-Blick auf die aktuelle Gesundheitspolitik Themen Zulassungsstopp Neue Spitalfinanzierung, Auswirkungen auf Arbeitsbedingungen und Qualität Motion Streiff Finanzierung der Weiterbildung

Mehr

Veränderte Kindheit? Wie beeinflusst der aktuelle Lebensstil die psychische Gesundheit von Kindern?

Veränderte Kindheit? Wie beeinflusst der aktuelle Lebensstil die psychische Gesundheit von Kindern? Tag der Psychologie 2013 Lebensstilerkrankungen 1 Veränderte Kindheit? Wie beeinflusst der aktuelle Lebensstil die psychische Gesundheit von Kindern? 2 Überblick Lebensstilerkrankungen bei Kindern Psychische

Mehr

Wünsche für das Lebensende Über die Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Planung in Anbetracht von Situationen am Lebensende

Wünsche für das Lebensende Über die Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Planung in Anbetracht von Situationen am Lebensende Wünsche für das Lebensende Über die Möglichkeiten und Grenzen vorausschauender Planung in Anbetracht von Situationen am Lebensende Michael Rogner Haus Gutenberg, 2014 1 Projektionsfläche ureigener Ängste.

Mehr

Sexualität nach Nierentransplantation

Sexualität nach Nierentransplantation Sexualität nach Nierentransplantation Prof. Dr. Thomas Steiner HELIOS Klinikum Erfurt Symposium 25 Jahre Transplantationszentrum Stuttgart 21.05.2011, Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart Allgemeines

Mehr

Tinnitus: eine Zusammenfassung

Tinnitus: eine Zusammenfassung : eine Zusammenfassung Beschreibung von -Betroffene nehmen ein Ohrgeräusch wahr, das keine externe Schallquelle hat. Das Ohrgeräusch wird häufig als Brummen, Rauschen oder Klingeln beschrieben, selten

Mehr

Fakultät für Gesundheits- und Pflegewissenschaften Die Rolle der Patientenzufriedenheit im Krankenhaus

Fakultät für Gesundheits- und Pflegewissenschaften Die Rolle der Patientenzufriedenheit im Krankenhaus Fakultät für Gesundheits- und Pflegewissenschaften Die Rolle der Patientenzufriedenheit im Krankenhaus Tonio Schönfelder, 16.03.2013 Inhalt Welche Bedeutung hat Patientenzufriedenheit für Krankenhäuser

Mehr

Umfrage: Medizinische Versorgung und Forschungstätigkeiten bei Neurofibromatose

Umfrage: Medizinische Versorgung und Forschungstätigkeiten bei Neurofibromatose Umfrage: Medizinische Versorgung und Forschungstätigkeiten bei Neurofibromatose Zusammenfassung der Ergebnisse 1. Demographische Daten a) Alter der Umfrageteilnehmer Der überwiegende Teil der Teilnehmer

Mehr

Patientensicherheit an den ärztlichen Weiterbildungsstätten in den Spitälern

Patientensicherheit an den ärztlichen Weiterbildungsstätten in den Spitälern Patientensicherheit an den ärztlichen Weiterbildungsstätten in den Spitälern Max Giger, Präsident der Kommission für Weiterund Fortbildung der FMH FMH Wie wird Patientensicherheit lernbar ärztliche Weiterbildung

Mehr

Wie werde ich Chirurg

Wie werde ich Chirurg Wie werde ich Chirurg Guido Beldi Personalverantwortlicher Arzt Viszerale Chirurgie und Medizin guido.beldi@insel.ch Internist Wie werde ich Gynäkologe Generalist Akademiker Viszerale Chirurgie und Medizin,

Mehr

Faktenbox Brustkrebs-Früherkennung durch Mammographie

Faktenbox Brustkrebs-Früherkennung durch Mammographie Faktenbox Brustkrebs-Früherkennung durch Mammographie Nutzen und Risiken im Überblick Jede medizinische Behandlung bringt Nutzen und Risiken mit sich. Diese Faktenbox kann Sie bei Ihrer Entscheidung und

Mehr

Allergieprävention im Kindesalter

Allergieprävention im Kindesalter Fachtag Kindergesundheit 15. Juni 2013 Allergieprävention im Kindesalter PD Dr. med.tobias Ankermann Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Universitätsklinikum Schleswig Holstein, Campus Kiel ankermann@pediatrics.uni-kiel.de

Mehr

Mit zwei Ohren hört man besser: Behandlung einer einseitigen Taubheit mit einem Cochlea-Implantat

Mit zwei Ohren hört man besser: Behandlung einer einseitigen Taubheit mit einem Cochlea-Implantat Mit zwei Ohren hört man besser: Behandlung einer einseitigen Taubheit mit einem Cochlea-Implantat Stefanie Günther, Thomas Wesarg, Antje Aschendorff, Roland Laszig, Susan Arndt HNO-Klinik, Universitätsklinikum

Mehr