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1 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewochen 13-14/2016 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 14. April 2016 Inhalt 1. Allgemeine Lage 2. Besondere Fälle 3. Ausbrüche 3.1. Ausbrüche durch meldepflichtige Erreger / Krankheiten übermittelt gemäß 11(1) IfSG 3.2. Nosokomiale Ausbrüche übermittelt gemäß 11(2) IfSG 3.3. Besondere Ausbrüche 4. Influenza-Saison 2015/ Zur aktuellen Influenza - Saison 2015/2016 im Land Berlin 4.2. Information der AGI für Berlin, Brandenburg und Deutschland 5. Besondere Hinweise 5.1. Meldepflichtige Erkrankungen / Erregernachweise unter Asylsuchenden in Berlin 5.2. Epidemiologisches Bulletin 13 und 14/ Zikavirus: Fachartikel zur Gehirnzerstörung bei einem Embryo 5.4. HUS: Rapid Risk Assessment des ECDC zum Ausbruch in Rumänien 6. Spezial entfällt 7. Tabellen 7.1. / 7.2. Übersichten der Berichtswochen 13 / 14 im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen und Inzidenzen) 7.3. Bezirksübersicht kumulativ bis einschließlich der 14. Berichtswoche 7.4. Übersicht Salmonellenserovare bzw. -gruppen bis zur 14. Berichtswoche (Fallzahlen und Anteile) 8. Abbildungen der wöchentlichen Fallzahlen im Berichtsjahr mit Vorjahresvergleich Campylobacter-Erkrankungen, Norovirus-Gastroenteritis, Rotavirus-Erkrankungen Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) Fachgruppe Infektionsepidemiologie und umweltbezogener Gesundheitsschutz (I C 2) Hr. Schubert / Fr. Hentschel / Fr. Hoffmann / Fr. Wendt / Fr. Dr. Simon / Hr. PD Dr. Werber Darwinstraße 15, Berlin (Charlottenburg), Tel /-2428/-2420/-2432/-2430/-2421, Fax: (030) Groupmail: Groupfax-IfSG: (030) , Neben dem statistischen Teil enthalten die Berichte im Textteil auch allgemeine und weiterführende Informationen, deren Interpretation infektiologischen und epidemiologischen Sachverstand und Kenntnisse über die Datengrundlagen erfordern. Eine Weitergabe sowie Be- und/oder Verarbeitung der Daten zu kommerziellen Zwecken ist ohne Genehmigung des Herausgebers nicht zulässig Link zum Download der Wochenberichte des LAGeSo

2 2 1. Allgemeine Lage Die Zahl der der übermittelten Influenza-Erkrankungen ist deutlich zurückgegangen. Waren es in der 10. Meldewoche (MW) noch mehr als 600 Erkrankungen, so wurden für die 14. Meldewoche 92 Fälle übermittelt. Trotz des stetigen Rückgangs ist die Influenza-Aktivität noch deutlich erhöht und wird derzeit überwiegend (75%) durch Influenza-Typ-B-Viren verursacht (anfangs der Saison dominierten Influenza A(H1N1)pdm09-Viren). Influenza-Erkrankungen stellten im Berichtszeitraum über ein Drittel aller meldepflichtigen Infektionserkrankungen dar (siehe detaillierten Bericht zur Lage in Berlin unter 4.1.). In den beiden Berichtswochen wurden zwei bestätigte Masern-Erkrankungen bei erwachsenen Frauen übermittelt. Infektionszusammenhänge, zwischen diesen oder anderen kürzlich aufgetretenen Fällen, konnten nicht festgestellt werden. In diesem Jahr wurden bislang sieben bestätigte Masernfälle erfasst. Im Land Berlin wurde damit bereits jetzt die Inzidenz von <1 Fall/Million Einwohner/Jahr überschritten (entspricht <4 Masern-Fälle im Jahr), die als ein wichtiger Zielindikator für die Elimination der Masern gilt. In den weiteren Meldekategorien wurden keine Infektionsereignisse von gesamtstädtischer Bedeutung erfasst (siehe unter 2., 7. und 8.). Bei Asylsuchenden wurden im Berichtszeitraum bis auf zwei Tuberkulosefälle ausschließlich Windpocken-Erkrankungen übermittelt (siehe unter 5.1.). Im Berichtszeitraum wurden 39 Ausbrüche übermittelt, darunter 11 Ausbrüche durch Influenzaviren mit bis zu fünf Ausbruchserkrankungen, des Weiteren 13 Ausbrüche durch Norovirus und sieben durch Rotavirus. Die Zahl nosokomial bedingter Ausbrüche hat sich im Berichtszeitraum um zwei erhöht (siehe unter 3.).

3 2. Besondere Fälle (Datenstand: :00 Uhr) 3 EHEC /STEC GA Lichtenberg Während ihres Urlaubs im Landkreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) erkrankte eine 60-jährige Frau mit gastroenteritischen Symptomen. Labordiagnostisch wurde Shigatoxin-Gen 1 (stx 1 ) nachgewiesen. Die Erkrankte wohnte in einem Privatquartier und hatte sich, bis auf das Frühstück, selbst versorgt. GA Mitte Bei einer 74-jährigen Frau mit gastroenteritischer Symptomatik wurden mittels PCR die Shigatoxin-Gene 1 und 2 (stx 1 und stx 2 ) nachgewiesen. Erkrankung eines 58-jährigen Mannes mit Durchfall und Bauchschmerzen, bei dem aus Stuhl ein Erreger-Nachweis ohne Angabe des Shigatoxin (-Gen-) -Nachweises. Nachweise von E. coli ohne Angabe eines Shigatoxin (-Gen-) - Nachweises erfüllen weder die Fallnoch die Referenzdefinition. Haemophilus influenzae GA Tempelhof-Schöneberg Lungenentzündung und septisches Krankheitsbild bei einem 76-jährigen Mann mit Grunderkrankungen. Aus Blut erfolgte die kulturelle Erregerisolierung. Zur weiteren Differenzierung wurde Material an das Nationale Referenzzentrum eingesandt. Hepatitis A GA Marzahn-Hellersdorf IgM-Antikörper-Nachweis bei einem 40-jährigen Mann mit typischer Symptomatik. Das Gesundheitsamt veranlasste u. a. die Durchführung von Blutkontrollen und Riegelungsimpfungen sowie Maßnahmen zur Desinfektion. Legionellose GA Pankow Pneumonie bei einem 74-jährigen Mann, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila der Serogruppe 1 mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde. Eine Reisexposition lag nicht vor. Eine Woche nach Erkrankungsbeginn verstarb der Mann durch diese Infektion. Es handelt sich um den zweiten Todesfall im Land Berlin in diesem Jahr, der durch eine Legionellose verursacht wurde. GA Reinickendorf Pneumonie bei einem 78-jährigen Mann, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila der Serogruppe 1 mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde.

4 4 GA Spandau Erkrankung eines 73-jährigen Mannes, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde. GA Tempelhof-Schöneberg Pneumonie bei einem 62-jährigen Mann, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila der Serogruppe 1 mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde. Der Fall wird vom Gesundheitsamt noch weiter abgeklärt. Masern GA Neukölln Husten, Fieber und Hautausschlag bei einer 32-jährigen Frau. Labordiagnostisch erfolgte ein IgM-Antikörper-Nachweis. Ob die Erkrankte einen Impfschutz hatte, war nicht ermittelbar. Das Gesundheitsamt ermittelte als möglichen Infektionsort den Bezirk Berlin-Mitte, aber keinen Zusammenhang zu anderen Masern-Erkrankungen. In der 11. Meldewoche wurde eine bestätigte Masern-Erkrankung eines Erwachsenen aus dem Bezirk Mitte übermittelt. GA Reinickendorf Fieber, Hautausschlag und Kopliksche Flecken bei einer 32-jährigen Frau. Labordiagnostisch erfolgte ein IgM-Antikörper-Nachweis. Die Erkrankte hatte keinen Impfschutz. Meningokokken GA Mitte Typische Symptomatik bei einem 12-jährigen Mädchen, das in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird. Aus Blut erfolgte die Erregerisolierung.

5 3. Ausbrüche (Datenstand: :00 Uhr) 3.1. Ausbrüche durch meldepflichtige Erreger / Krankheiten übermittelt gemäß 11(1) IfSG Gesamtzahl der Häufungen nach Erregern / Krankheiten und Fallzahlen bzw. Fallzahlspannen in den Berichtswochen 13 und 14 5 Erreger / Krankheit Zahl der Ausbrüche Fallzahl pro Ausbruch Campylobacter jejuni 1 2 Influenza Keuchhusten 1 2 Norovirus Rotavirus Salmonellose (D 1 enteritidis) Windpocken Summe / Spanne darunter ein Ausbruch einem anderen Bundesland zugeordnet 2 darunter vier nosokomiale Ausbrüche sowie drei Ausbrüche einem anderen Bundesland zugeordnet 3 Ausbruch einem anderen Bundesland zugeordnet 3.2. Nosokomiale Ausbrüche übermittelt gemäß 11(2) IfSG Kumulative Übersicht 2016 bis einschließlich der 14. Berichtswoche (ohne Norovirus) Erreger Zahl der Ausbrüche Fallzahl pro Ausbruch Gesamtfallzahl Clostridium difficile Enterobacter cloacae (3MRGN) Enterobacter cloacae (4MRGN) Enterococcus faecium van A Enterococcus faecium van B Influenza Klebsiella pneumoniae (3MRGN) Klebsiella pneumoniae (4MRGN) MRSA Rotavirus Summe / Spanne Besondere Ausbrüche Keine

6 6 4. Influenza-Saison 2015/ Zur aktuellen Influenza - Saison 2015/2016 im Land Berlin (Stand: , 10:00 Uhr) In der aktuellen (14.) Berichtswoche wurden aus den Gesundheitsämtern 92 Influenzaerkrankungen entsprechend der Referenzdefinition an das LAGeSo übermittelt, in der 13. Meldewoche (MW) 184 Fälle. Insgesamt wurden in der Influenza-Saison 2015/2016 von der 40. bis zur 14. MW Fälle erfasst (siehe Abb. 1). Mit der Fallzahl von 649 in der 10. MW erreichte die Anzahl der Übermittlungen ihren Höchststand. Seither sinken die Fallzahlen. Die Gesamtfallzahl der Grippesaison 2014/2015 mit Fällen wurde mittlerweile um 795 Fälle (25%) überschritten. Die meisten Fälle wurden als Einzelerkrankungen übermittelt. Seit Saisonbeginn wurden zudem 298 Ausbrüche gemeldet, davon 11 im Berichtszeitraum. Die Ausbrüche traten insgesamt überwiegend im Haushalt mit zwei bis fünf Erkrankungen auf. Im Berichtszeitraum wurde zudem ein Fall übermittelt, der zu einem Ausbruchsgeschehen in Brandenburg gehörte. Fallzahl (n) / / Meldewoche Abb. 1: Verlauf der Influenza-Erkrankungen im Land Berlin, kumulativ für die aktuelle Saison bis 14. KW 2016 (n=3.954) im Vergleich zur Vorjahressaison (keine 53.KW 2014). Datenstand , Uhr Hinweis: Durch nachträglich eingehende Meldungen und Übermittlungen, insbesondere für die Berichtswoche, werden sich die Zahlen in den Folgewochen noch verändern. (Datenquelle: LAGeSo Berlin) Bislang wurden 310 (8%) der in der Meldestatistik erfassten Erkrankten hospitalisiert. In den Meldedaten für das gesamte Bundesgebiet beträgt der Anteil hospitalisierter Fälle derzeit 18%. Es trat kein weiterer Todesfall durch eine Influenza-Erkrankung auf. Die Anzahl gemeldeter Todesfälle in der diesjährigen Saison liegt weiterhin bei sechs. 95% der Erkrankten waren nicht gegen die Influenza geimpft. Die Neuerkrankungsraten nach Altersklassen (siehe Abb. 2) zeigen weiterhin die höchsten Werte bei (Klein-) Kindern bis neun Jahre. Unter Erwachsenen trat weiterhin die höchste Inzidenz in der Altersgruppe Jahre auf. Unter den übermittelten Influenzaerkrankungen ist die Inzidenz bei Menschen >70 Jahre verhältnismäßig niedrig, wie auch in den Vorjahren. Bei den Differenzierungen der Influenzaviren zeigt sich erneut eine Dominanz von Influenza Typ B-Viren (siehe Tabelle 1). Im Berichtszeitraum (MW 13-14) wurden sie in drei Viertel (72%, n=206) der Influenzaerkrankungen nachgewiesen und sind somit hauptsächlich für die derzeitig noch vorhandene Influenza-Aktivität verantwortlich. Der Anteil

7 Inzidenz (Fälle pro Einwohner) (n=693) (n=599) (n=236) (n=197) (n=141) (n=274) (n=686) (n=481) (n=392) (n=138) 70+ (n=117) Altersklassen in Jahren Abb 2: Inzidenz der Influenza-Erkrankungen im Land Berlin nach Altersklassen, kumulativ für die aktuelle Saison, Datenstand , Uhr (Datenquelle: LAGeSo Berlin) Anzahl Anzahl von Influenza Typ B-Erkrankungen Influenza-Typ bzw. Subtyp (%) Typ Subtyp in der aktuellen Influenzasaison Influenza A Virus beträgt mit Nachweisen mittlerweile 54%. Diese Entwicklung A(H1N1)pdm09 Virus 975 A(H3N2) Virus 14 kann auch in der virologischen A ohne Subtypangabe 817 Surveillance des Nationalen Referenzzentrums für Influenza am Robert Koch-Institut nachvollzogen werden, das Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet Influenza B Virus Influenza A/B undifferenziert ohne Angaben Gesamt erhält. Tabelle 1: Influenzavirusnachweise im Land Berlin mit Subtypisierung, kumulativ für die aktuelle Saison In Fällen wurde eine Influenza Datenstand , Uhr (Datenquelle: LAGeSo Berlin) Typ A-Infektion nachgewiesen. Zu 989 (55%) Fällen lagen Informationen zum Subtyp des Influenza A-Virus vor. Demnach gehörten 975 (99%) zum Subtyp A(H1N1)pdm09 und nur 14 (1%) zum Subtyp A(H3N2). Jeweils <1% betrug der Anteil an Nachweisen von Influenza A/B undifferenziert bzw. ohne Angaben zum Typ. Quelle: LAGeSo/SurvNet/AGI Abb.: LAGeSo

8 Informationen der AGI für Berlin, Brandenburg und Deutschland (Stand: ) Praxisindex Region Berlin Brandenburg (bis einschließlich der 14. Berichtswoche) Der Praxisindex basiert auf Daten zu akuten respiratorischen Erkrankungen der aktuellen Saison (rot), im Vergleich zu 2014/2015 und 2013/2014. Indexwerte bis 115 entsprechen der Hintergrundaktivität. Konsultationsinzidenz Region Berlin Brandenburg Konsultationsinzidenz aufgrund akuter respiratorischer Erkrankungen in der aktuellen Saison im Vergleich zur Saison 2014/2015 Übersicht Deutschland Auf dem Praxisindex basierende Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen in der Berichtswoche Quelle: AG Influenza: https://influenza.rki.de stark erhöht deutlich erhöht moderat erhöht geringfügig erhöht Normal Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage: Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist bundesweit in der 14. Kalenderwoche (KW) 2016 im Vergleich zur Vorwoche deutlich gesunken. Die Werte des Praxisindex lagen insgesamt im Bereich der ARE- Hintergrundaktivität. Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 14. KW 2016 in 74 (58 %) von 128 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. In 55 (43 %) Proben wurden Influenza-, in sieben (5 %) Respiratorische Synzytial (RS)-, in zwei (2 %) humane Metapneumoviren (hmpv), in fünf (4 %) Adeno- und in acht (6 %) Rhinoviren nachgewiesen. Innerhalb der Influenzaviren dominiert mit 85 % gegenwärtig weiterhin Influenza B. Für die 14. Meldewoche (MW) 2016 wurden bislang labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt. Insgesamt wurden seit Beginn der Saison im NRZ am häufigsten Influenza B-Viren (54 %), gefolgt von Influenza A(H1N1)pdm09- Viren mit 44 % nachgewiesen, A(H3N2)-Viren wurde mit 2 % nur selten identifiziert. Die Grippe-Aktivität nimmt weiterhin ab, aber es wird noch immer eine hohe Influenza-Positivenrate registriert. alle Abb.: Robert Koch-Institut

9 9 5. Besondere Hinweise 5.1. Meldepflichtige Erkrankungen / Erregernachweise unter Asylsuchenden in Berlin (Datengrundlage: Übermittlungen seit der 40. KW) Für die Meldewoche (MW) 2016 wurden insgesamt 32 Erkrankungen übermittelt (Tabelle 1), davon sind 30 (94%) prinzipiell impfpräventabel. Das Alter der Erkrankten lag im Median bei 6,5 Jahren (Spanne <1-62 Jahre), 20 (63%) der Erkrankten waren männlich. Bei den impfpräventablen Erkrankungen handelte es sich ausschließlich um Windpocken (n=30). Von Windpocken betroffen waren Personen im Alter von unter 1 bis 62 Jahre, 19 (63%) männlich, in der Mehrzahl handelte es sich um Kinder (Altersmedian sechs Jahre). Bei allen zehn Erkrankten, für die Angaben zum Einreisedatum und dem Erkrankungsbeginn vorliegen, ist die Infektion sicher nach Einreise in Deutschland erworben worden (Aufenthalt in Deutschland vor Erkrankungsbeginn mehr als vier Wochen). Die Windpocken-Erkrankungen traten weiterhin überwiegend (25/30, 83%) im Rahmen von Ausbrüchen in Gemeinschaftsunterkünften auf. Meldekategorie MW 13-14, N Kumulativ, N(%) Windpocken (60) Tuberkulose 2 37 (8) Hepatitis A 0 28 (6) Rotavirus 0 28 (6) Skabies 0 28 (6) Influenza 0 22 (5) Hepatitis C 0 12 (3) Giardiasis 0 10 (2) Norovirus 0 6 (1) Hepatitis B 0 3 (0,6) Campylobacter 0 2 (0,4) Legionellose 0 2 (0,4) MRSA 0 2 (0,4) Masern 0 2 (0,4) Mumps 0 2 (0,4) Brucellose 0 1 (0,2) E.-coli-Enteritis 0 1 (0,2) Kryptosporidiose 0 1 (0,2) Typhus 0 1 (0,2) Summe (100) Tab. 1: Erkrankungen und Erregernachweise unter Asylsuchenden im Land Berlin übermittelt von der 13. bis 14. MW 2016 und kumulativ seit der 40. MW 2015, Datenstand , Uhr (Quelle: LAGeSo Berlin) Bei den beiden an Tuberkulose Anzahl der Anzahl der Erkrankten handelt es sich um einen Meldekategorie Häufungen Fälle Mann und eine Frau im Alter von Skabies und 23 Jahren. Für die MW wurden drei neue Häufungen erfasst, alle neuen Häufungen betrafen Windpocken. Insgesamt wurden seit der 40. MW 35 Häufungen mit mindestens zwei der Referenzdefinition (Ausnahme: Skabies) entsprechenden Erkrankungen Windpocken Norovirus Rotavirus Hepatitis A Summe/Spanne übermittelt (Tabelle 2). Es handelt sich um Häufungen durch Windpocken (n=26), Tab. 2: Übermittelte Häufungen unter Asylsuchenden seit der 40. MW 2015, Datenstand , Uhr (Quelle: LAGeSo Berlin) Ü s M S W N R H T

10 10 Skabies (n=4), Hepatitis A-Virus (n=3) sowie durch Rota- und Noroviren (jeweils n=1). Hinweise zur Datenqualität: Die Auswertung dieser Angaben kann softwarebedingt in Berlin auch weiterhin nur über ein Textfeld erfasst werden und ist somit fehleranfällig. Zudem ist davon auszugehen, dass Behandlungen häufig ohne begleitende labordiagnostische Untersuchungen erfolgen (z.b. Therapie von Durchfall- und Atemwegserkrankungen). Insgesamt ist, wie bei allen Meldedaten, von einer Untererfassung der Erkrankungen auszugehen. Dies betrifft insbesondere solche, bei denen der labordiagnostische Nachweis die Grundlage der Meldung nach IfSG ist. Bei der Meldekategorie Windpocken kommt es zudem aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Standards in der Meldesoftware der Gesundheitsämter einerseits und in der der Landesbehörde andererseits zu Fehlern in der Fallzählung (weswegen Zahlen zu Windpocken in den Tabellen des Wochenberichts seit dem Frühjahr 2015 nicht mehr aufgeführt werden). Darüber hinaus kann die Zahl der übermittelten Erkrankungen aktuell nicht verlässlich in Relation zur Gesamtzahl der Asylsuchenden in Berlin gesetzt werden. Zusammenfassend ist eine Bewertung der Zahlen nur sehr eingeschränkt möglich. Quelle / Abb.: LAGeSo 5.2. Epidemiologisches Bulletin 13 und 14/2016 Im Epidemiologischen Bulletin Nr. 13/2016 vom veröffentlichte das Robert Koch-Institut (RKI) den wissenschaftlichen Teil des Nationaler Pandemieplanes. Das Institut hat federführend diesen Teil überarbeitet und auf der Webseite des RKI veröffentlicht. Beraten wurde das RKI hierbei durch den Expertenbeirat Influenza. Der Beitrag im Epidemiologischen Bulletin stellt das methodische Vorgehen bei der Überarbeitung des wissenschaftlichen Teils vor, beschreibt Änderungen im Vergleich zum Pandemieplan 2007 und fasst die wichtigsten Inhalte aus den einzelnen Kapiteln zusammen. In einem weiteren Beitrag informiert das RKI über die 11. Europäischen Impfwoche, die in diesem Jahr vom 24. bis 30. April stattfinden wird. Seit 2005 ruft das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr im April die europäischen Mitgliedsstaaten zur Europäischen Impfwoche (EIW) auf, den Impfschutz in der Bevölkerung zu verbessern und impfpräventable Erkrankungen weiterhin effektiv zu bekämpfen. Download-Link des Epidemiologischen Bulletins: Im Epidemiologischen Bulletin 14/2016 vom hat die Ständige Impfkommission (STIKO) Empfehlungen zum grundsätzlichen Vorgehen bei mangelnder Impfstoffverfügbarkeit sowie zu einer möglichen Priorisierung veröffentlicht. In den letzten Monaten ist es insbesondere zu Lieferengpässen für sämtliche in Deutschland zugelassenen Tdap- und Td(ap)-IPV-Impfstoffe gekommen. Die Erfahrungen des Jahres 2015 haben gezeigt, dass Empfehlungen, bei Nicht-Verfügbarkeit bestimmter Impfstoffe auf andere Impfstoffe mit Pertussis- Komponente auszuweichen, nur kurzfristig Abhilfe schaffen und rasch zu Engpässen auch der Ausweichimpfstoffe führen. Auch waren neu ausgelieferte Impfstoff- Chargen mehrfach bereits nach wenigen Wochen bei Herstellern abverkauft.

11 11 Des Weiteren werden die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Folge des Präventionsgesetzes näher erläutert. Durch Artikel 8 des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz PrävG) vom 17. Juli 2015 wurden mehrere neue Vorschriften in das Infektionsschutzgesetz (IfSG) eingefügt. Ziel ist die Stärkung der Impfprävention. Download-Link des Epidemiologischen Bulletins: Quelle: RKI 5.3. Zikavirus: Fachartikel zur Gehirnzerstörung bei einem Embryo Im New England Journal of Medicine wird in einem aktuellen Artikel über einen besonderen Fall berichtet, der einen Zusammenhang zwischen Zikavirus-Infektion und auftretenden Gehirnschäden bei Kindern weiter nährt. Ärzte aus den USA und Finnland beobachteten, wie das Gehirn eines Embryos durch die Folgen einer Zikavirus-Infektion zerstört wurde. Die Mutter hatte sich bei einem Urlaub in Lateinamerika infiziert und war neun Wochen mit ihrem infizierten Kind schwanger. Über Bilder eines Magnetresonanztomografen (MRT) und Bluttests wurde die dramatische Entwicklung des Kindes im Mutterleib beobachtet. Der Artikel Zika Virus Infection with Prolonged Maternal Viremia and Fetal Brain Abnormalities mit mehreren Abbildungen steht über diesen Link zur Verfügung: Digital kolorierte transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme (TEM) von Zikavirus. Die Viruspartikel, hier rot gefärbt, sind 40 nm im Durchmesser, mit einer äußeren Hülle und einem inneren dichten Kern. Quelle: CDC/ Cynthia Goldsmith; PHIL, ID 20538) Quelle: nejm.org 5.4. HUS: Rapid Risk Assessment des ECDC zum Ausbruch in Rumänien Im Zusammenhang mit einem Ausbruch des Hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) in Rumänien und einem assoziierten Fall in Italien hat das ECDC ein Rapid Risk Assessment herausgegeben. Es beinhaltet die epidemiologischen und labordiagnostischen Ergebnisse der Ausbruchsuntersuchung, die einen Zusammenhang mit einem milchverarbeitenden Betrieb in Rumänien und einem dort produzierten Käse nahe legen. Download-Link (PDF): -Escherichia-coli-O26-Romania-Italy-April2016.pdf Geografische Verteilung der HUS-Fälle in Rumänien von Januar bis 23. März 2016 Quelle: ECDC, Rapid Risk Assessment Quelle: ECDC

12 7. Tabellen (Datenstand: :00 Uhr) Übersicht der 13. Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen 1 und Inzidenzen 2 ) 1 / 2 / 3 / 4 / 5 Erläuterungen am Ende der folgenden Seite Berichtswoche kumulativ 2016 kumul Krankheit bzw. Infektionserreger Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Adenovirus-K(eratok)onjunktivitis 0 0, ,1 0 1 Borreliose 3 0 0, , Botulismus 0 0, ,0 0 1 Brucellose 0 0, ,1 0 0 Campylobacter-Enteritis 11 0, , CJK (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) 0 0, ,0 0 3 Clostridium difficile 4 0, , Denguefieber 0 0, , Diphtherie 0 0, ,0 0 0 EHEC-Erkrankung 2 0, , Giardiasis 1 0, , Haemophilus influenzae, inv. Erkrankung 0 0, , Hantavirus-Erkrankung 0 0, ,0 0 0 Hepatitis A 0 0, ,7 0 6 Hepatitis B 1 0, , Hepatitis C 5 0, , Hepatitis D 0 0, ,0 0 2 Hepatitis E 0 0, , HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom) 0 0, ,1 2 0 Influenza 133 3, , Keuchhusten , , Kryptosporidiose 2 0, , Legionellose 3 0, , Leptospirose 0 0, ,0 0 2 Listeriose 0 0, ,1 0 3 Masern 1 0, , Meningokokken, invasive Erkrankung 0 0, ,3 1 7 MRSA, invasive Infektion 5 0, , Mumps 4 0 0, ,3 0 9 Norovirus-Gastroenteritis , , Paratyphus 0 0, ,0 0 0 Q-Fieber 0 0, ,0 0 0 Rotavirus-Gastroenteritis 91 2, , Röteln, postnatal 4 0 0, ,1 0 0 Salmonellose 1 0, , Shigellose 1 0, , Tuberkulose 0 0, , Tularämie 0 0, ,0 0 0 Typhus abdominalis 0 0, ,1 0 4 VHF (Chikungunya) 0 0, ,1 0 8 Yersiniose 2 0, , Summe

13 7. Tabellen (Datenstand: :00 Uhr) Übersicht der 14. Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen 1 und Inzidenzen 2 ) 1 / 2 / 3 / 4 / 5 Erläuterungen am Ende der folgenden Seite Berichtswoche kumulativ 2016 kumul Krankheit bzw. Infektionserreger Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Adenovirus-K(eratok)onjunktivitis 0 0, ,1 0 1 Borreliose 3 2 0, , Botulismus 0 0, ,0 0 1 Brucellose 0 0, ,1 0 0 Campylobacter-Enteritis 27 0, , CJK (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) 0 0, ,0 0 3 Clostridium difficile 4 0, , Denguefieber 0 0, , Diphtherie 0 0, ,0 0 0 EHEC-Erkrankung 1 0, , Giardiasis 3 0, , Haemophilus influenzae, inv. Erkrankung 1 0, , Hantavirus-Erkrankung 0 0, ,0 0 0 Hepatitis A 1 0, ,7 0 6 Hepatitis B 0 0, , Hepatitis C 6 0, , Hepatitis D 0 0, ,0 0 2 Hepatitis E 0 0, , HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom) 0 0, ,1 2 0 Influenza 92 2, , Keuchhusten 4 6 0, , Kryptosporidiose 0 0, , Legionellose 1 0, , Leptospirose 0 0, ,0 0 2 Listeriose 0 0, ,1 0 4 Masern 1 0, , Meningokokken, invasive Erkrankung 1 0, ,3 1 7 MRSA, invasive Infektion 6 0, , Mumps 4 0 0, , Norovirus-Gastroenteritis , , Paratyphus 0 0, ,0 0 0 Q-Fieber 0 0, ,0 0 0 Rotavirus-Gastroenteritis 40 1, , Röteln, postnatal 4 0 0, ,1 0 0 Salmonellose 6 0, , Shigellose 1 0, , Tuberkulose 1 0, , Tularämie 0 0, ,0 0 0 Typhus abdominalis 0 0, ,1 0 5 VHF (Chikungunya) 0 0, ,1 0 8 Yersiniose 0 0, , Summe

14 7.3. Bezirksübersicht kumulativ bis einschließlich der 14. Berichtswoche (Fallzahlen 1 ) 14 Mitte Krankheit bzw. Infektionserreger Friedrichshain- Kreuzberg Pankow Charlottenburg- Wilmersdorf Spandau Steglitz- Zehlendorf Tempelhof- Schöneberg Neukölln Treptow- Köpenick Marzahn- Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Summe Adenovirus- (Kerato-) Konjunktivitis Borreliose Brucellose Campylobacter-Enteritis Clostridium difficile Denguefieber EHEC-Erkrankung Giardiasis Haemophilus influenzae, inv. Erkr Hepatitis A Hepatitis B Hepatitis C Hepatitis E HUS (Hämol.-urämisches Syndrom) Influenza Keuchhusten Kryptosporidiose Legionellose Listeriose Masern Meningokokken, inv. Erkrankung MRSA, invasive Infektion Mumps Norovirus-Gastroenteritis Paratyphus Rotavirus-Gastroenteritis Röteln Salmonellose Shigellose Tuberkulose Typhus abdominalis Virale hämorrhagische Fieber Yersiniose Summe Veröffentlichung der Fälle entspr. Referenzdefinition des RKI (U. a. weichen wegen noch nicht erfolgter Freigabe durch das RKI die Fallzahlen von den beschriebenen Einzelfällen ab) / 2 Die angegebenen Inzidenzen sind berechnet als Fallzahl pro Einw. Dabei wird die Einwohnerzahl Berlins von mit Stand vom zugrunde gelegt. (Datenquelle: Amt für Statistik Berlin Brandenburg) / 3 Arzt- und Labormeldepflicht in Berlin seit (vorher nur Arztmeldepflicht) / 4 Meldepflicht seit / 5 Angabe nur lab. best. Fälle (o. aggregierte Daten)

15 Übersicht Salmonellenserovare bzw. -gruppen bis zur 14. Berichtswoche (Fallzahlen und Anteile) Rangfolge der in 2016 gemäß IfSG übermittelten Salmonellenserovare bzw. Serogruppen, kumuliert bis einschließlich der Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Rang Serovar bzw. Gruppe ohne weitere Differenzierung Gruppe n 2016 Anteil % n 2015 Anteil % 1 S.Typhimurium B 22 22, ,7 2 Salmonella der Gruppe B 17 17, ,6 3 S.Enteritidis D , ,5 4 S.Infantis C1 3 3,1 1 1,1 5 Salmonella der Gruppe D1 3 3,1 8 9,0 andere Serovare* 23 23, ,1 ohne Angabe 1 1,0 1 1,1 nicht ermittelbar 13 13,3 7 7,9 gesamt , ,0 * In der Kategorie andere Serovare / Gruppen werden Serovare, die bisher nur weniger als dreimal nachgewiesen wurden, und andere nicht häufige Gruppen zusammengefasst. Rangfolge der gemäß IfSG übermittelten Salmonellenserovare bzw. -gruppen der Berichtswochen 13 und 14 Rang Serovar bzw. Gruppe ohne weitere Differenzierung Fallzahl 1 Salmonella der Gruppe B 3 2 S.Typhimurium 2 3 S.Enteritidis 1 4 Salmonella der Gruppe C O:6,7 H1:- H2:- 1 -nicht ermittelbar- 2 gesamt 7

16 8. Abbildungen der wöchentlichen Fallzahlen 2016 mit Vorjahresvergleich (Datenstand: :00 Uhr) Campylobacter Anzahl Fälle Wochen 150 Norovirus-Gastroenteritis (nur klinisch-labordiagnostisch bestätigte Fälle) Anzahl Fälle Wochen Rotavirus-Erkrankung Anzahl Fälle Wochen

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