Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t"

Transkript

1 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewochen 13-14/2016 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 14. April 2016 Inhalt 1. Allgemeine Lage 2. Besondere Fälle 3. Ausbrüche 3.1. Ausbrüche durch meldepflichtige Erreger / Krankheiten übermittelt gemäß 11(1) IfSG 3.2. Nosokomiale Ausbrüche übermittelt gemäß 11(2) IfSG 3.3. Besondere Ausbrüche 4. Influenza-Saison 2015/ Zur aktuellen Influenza - Saison 2015/2016 im Land Berlin 4.2. Information der AGI für Berlin, Brandenburg und Deutschland 5. Besondere Hinweise 5.1. Meldepflichtige Erkrankungen / Erregernachweise unter Asylsuchenden in Berlin 5.2. Epidemiologisches Bulletin 13 und 14/ Zikavirus: Fachartikel zur Gehirnzerstörung bei einem Embryo 5.4. HUS: Rapid Risk Assessment des ECDC zum Ausbruch in Rumänien 6. Spezial entfällt 7. Tabellen 7.1. / 7.2. Übersichten der Berichtswochen 13 / 14 im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen und Inzidenzen) 7.3. Bezirksübersicht kumulativ bis einschließlich der 14. Berichtswoche 7.4. Übersicht Salmonellenserovare bzw. -gruppen bis zur 14. Berichtswoche (Fallzahlen und Anteile) 8. Abbildungen der wöchentlichen Fallzahlen im Berichtsjahr mit Vorjahresvergleich Campylobacter-Erkrankungen, Norovirus-Gastroenteritis, Rotavirus-Erkrankungen Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo) Fachgruppe Infektionsepidemiologie und umweltbezogener Gesundheitsschutz (I C 2) Hr. Schubert / Fr. Hentschel / Fr. Hoffmann / Fr. Wendt / Fr. Dr. Simon / Hr. PD Dr. Werber Darwinstraße 15, Berlin (Charlottenburg), Tel /-2428/-2420/-2432/-2430/-2421, Fax: (030) Groupmail: Groupfax-IfSG: (030) , Neben dem statistischen Teil enthalten die Berichte im Textteil auch allgemeine und weiterführende Informationen, deren Interpretation infektiologischen und epidemiologischen Sachverstand und Kenntnisse über die Datengrundlagen erfordern. Eine Weitergabe sowie Be- und/oder Verarbeitung der Daten zu kommerziellen Zwecken ist ohne Genehmigung des Herausgebers nicht zulässig Link zum Download der Wochenberichte des LAGeSo

2 2 1. Allgemeine Lage Die Zahl der der übermittelten Influenza-Erkrankungen ist deutlich zurückgegangen. Waren es in der 10. Meldewoche (MW) noch mehr als 600 Erkrankungen, so wurden für die 14. Meldewoche 92 Fälle übermittelt. Trotz des stetigen Rückgangs ist die Influenza-Aktivität noch deutlich erhöht und wird derzeit überwiegend (75%) durch Influenza-Typ-B-Viren verursacht (anfangs der Saison dominierten Influenza A(H1N1)pdm09-Viren). Influenza-Erkrankungen stellten im Berichtszeitraum über ein Drittel aller meldepflichtigen Infektionserkrankungen dar (siehe detaillierten Bericht zur Lage in Berlin unter 4.1.). In den beiden Berichtswochen wurden zwei bestätigte Masern-Erkrankungen bei erwachsenen Frauen übermittelt. Infektionszusammenhänge, zwischen diesen oder anderen kürzlich aufgetretenen Fällen, konnten nicht festgestellt werden. In diesem Jahr wurden bislang sieben bestätigte Masernfälle erfasst. Im Land Berlin wurde damit bereits jetzt die Inzidenz von <1 Fall/Million Einwohner/Jahr überschritten (entspricht <4 Masern-Fälle im Jahr), die als ein wichtiger Zielindikator für die Elimination der Masern gilt. In den weiteren Meldekategorien wurden keine Infektionsereignisse von gesamtstädtischer Bedeutung erfasst (siehe unter 2., 7. und 8.). Bei Asylsuchenden wurden im Berichtszeitraum bis auf zwei Tuberkulosefälle ausschließlich Windpocken-Erkrankungen übermittelt (siehe unter 5.1.). Im Berichtszeitraum wurden 39 Ausbrüche übermittelt, darunter 11 Ausbrüche durch Influenzaviren mit bis zu fünf Ausbruchserkrankungen, des Weiteren 13 Ausbrüche durch Norovirus und sieben durch Rotavirus. Die Zahl nosokomial bedingter Ausbrüche hat sich im Berichtszeitraum um zwei erhöht (siehe unter 3.).

3 2. Besondere Fälle (Datenstand: :00 Uhr) 3 EHEC /STEC GA Lichtenberg Während ihres Urlaubs im Landkreis Ostholstein (Schleswig-Holstein) erkrankte eine 60-jährige Frau mit gastroenteritischen Symptomen. Labordiagnostisch wurde Shigatoxin-Gen 1 (stx 1 ) nachgewiesen. Die Erkrankte wohnte in einem Privatquartier und hatte sich, bis auf das Frühstück, selbst versorgt. GA Mitte Bei einer 74-jährigen Frau mit gastroenteritischer Symptomatik wurden mittels PCR die Shigatoxin-Gene 1 und 2 (stx 1 und stx 2 ) nachgewiesen. Erkrankung eines 58-jährigen Mannes mit Durchfall und Bauchschmerzen, bei dem aus Stuhl ein Erreger-Nachweis ohne Angabe des Shigatoxin (-Gen-) -Nachweises. Nachweise von E. coli ohne Angabe eines Shigatoxin (-Gen-) - Nachweises erfüllen weder die Fallnoch die Referenzdefinition. Haemophilus influenzae GA Tempelhof-Schöneberg Lungenentzündung und septisches Krankheitsbild bei einem 76-jährigen Mann mit Grunderkrankungen. Aus Blut erfolgte die kulturelle Erregerisolierung. Zur weiteren Differenzierung wurde Material an das Nationale Referenzzentrum eingesandt. Hepatitis A GA Marzahn-Hellersdorf IgM-Antikörper-Nachweis bei einem 40-jährigen Mann mit typischer Symptomatik. Das Gesundheitsamt veranlasste u. a. die Durchführung von Blutkontrollen und Riegelungsimpfungen sowie Maßnahmen zur Desinfektion. Legionellose GA Pankow Pneumonie bei einem 74-jährigen Mann, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila der Serogruppe 1 mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde. Eine Reisexposition lag nicht vor. Eine Woche nach Erkrankungsbeginn verstarb der Mann durch diese Infektion. Es handelt sich um den zweiten Todesfall im Land Berlin in diesem Jahr, der durch eine Legionellose verursacht wurde. GA Reinickendorf Pneumonie bei einem 78-jährigen Mann, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila der Serogruppe 1 mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde.

4 4 GA Spandau Erkrankung eines 73-jährigen Mannes, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde. GA Tempelhof-Schöneberg Pneumonie bei einem 62-jährigen Mann, bei dem eine Infektion mit Legionella pneumophila der Serogruppe 1 mittels Antigenbestimmung aus Urin nachgewiesen wurde. Der Fall wird vom Gesundheitsamt noch weiter abgeklärt. Masern GA Neukölln Husten, Fieber und Hautausschlag bei einer 32-jährigen Frau. Labordiagnostisch erfolgte ein IgM-Antikörper-Nachweis. Ob die Erkrankte einen Impfschutz hatte, war nicht ermittelbar. Das Gesundheitsamt ermittelte als möglichen Infektionsort den Bezirk Berlin-Mitte, aber keinen Zusammenhang zu anderen Masern-Erkrankungen. In der 11. Meldewoche wurde eine bestätigte Masern-Erkrankung eines Erwachsenen aus dem Bezirk Mitte übermittelt. GA Reinickendorf Fieber, Hautausschlag und Kopliksche Flecken bei einer 32-jährigen Frau. Labordiagnostisch erfolgte ein IgM-Antikörper-Nachweis. Die Erkrankte hatte keinen Impfschutz. Meningokokken GA Mitte Typische Symptomatik bei einem 12-jährigen Mädchen, das in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut wird. Aus Blut erfolgte die Erregerisolierung.

5 3. Ausbrüche (Datenstand: :00 Uhr) 3.1. Ausbrüche durch meldepflichtige Erreger / Krankheiten übermittelt gemäß 11(1) IfSG Gesamtzahl der Häufungen nach Erregern / Krankheiten und Fallzahlen bzw. Fallzahlspannen in den Berichtswochen 13 und 14 5 Erreger / Krankheit Zahl der Ausbrüche Fallzahl pro Ausbruch Campylobacter jejuni 1 2 Influenza Keuchhusten 1 2 Norovirus Rotavirus Salmonellose (D 1 enteritidis) Windpocken Summe / Spanne darunter ein Ausbruch einem anderen Bundesland zugeordnet 2 darunter vier nosokomiale Ausbrüche sowie drei Ausbrüche einem anderen Bundesland zugeordnet 3 Ausbruch einem anderen Bundesland zugeordnet 3.2. Nosokomiale Ausbrüche übermittelt gemäß 11(2) IfSG Kumulative Übersicht 2016 bis einschließlich der 14. Berichtswoche (ohne Norovirus) Erreger Zahl der Ausbrüche Fallzahl pro Ausbruch Gesamtfallzahl Clostridium difficile Enterobacter cloacae (3MRGN) Enterobacter cloacae (4MRGN) Enterococcus faecium van A Enterococcus faecium van B Influenza Klebsiella pneumoniae (3MRGN) Klebsiella pneumoniae (4MRGN) MRSA Rotavirus Summe / Spanne Besondere Ausbrüche Keine

6 6 4. Influenza-Saison 2015/ Zur aktuellen Influenza - Saison 2015/2016 im Land Berlin (Stand: , 10:00 Uhr) In der aktuellen (14.) Berichtswoche wurden aus den Gesundheitsämtern 92 Influenzaerkrankungen entsprechend der Referenzdefinition an das LAGeSo übermittelt, in der 13. Meldewoche (MW) 184 Fälle. Insgesamt wurden in der Influenza-Saison 2015/2016 von der 40. bis zur 14. MW Fälle erfasst (siehe Abb. 1). Mit der Fallzahl von 649 in der 10. MW erreichte die Anzahl der Übermittlungen ihren Höchststand. Seither sinken die Fallzahlen. Die Gesamtfallzahl der Grippesaison 2014/2015 mit Fällen wurde mittlerweile um 795 Fälle (25%) überschritten. Die meisten Fälle wurden als Einzelerkrankungen übermittelt. Seit Saisonbeginn wurden zudem 298 Ausbrüche gemeldet, davon 11 im Berichtszeitraum. Die Ausbrüche traten insgesamt überwiegend im Haushalt mit zwei bis fünf Erkrankungen auf. Im Berichtszeitraum wurde zudem ein Fall übermittelt, der zu einem Ausbruchsgeschehen in Brandenburg gehörte. Fallzahl (n) / / Meldewoche Abb. 1: Verlauf der Influenza-Erkrankungen im Land Berlin, kumulativ für die aktuelle Saison bis 14. KW 2016 (n=3.954) im Vergleich zur Vorjahressaison (keine 53.KW 2014). Datenstand , Uhr Hinweis: Durch nachträglich eingehende Meldungen und Übermittlungen, insbesondere für die Berichtswoche, werden sich die Zahlen in den Folgewochen noch verändern. (Datenquelle: LAGeSo Berlin) Bislang wurden 310 (8%) der in der Meldestatistik erfassten Erkrankten hospitalisiert. In den Meldedaten für das gesamte Bundesgebiet beträgt der Anteil hospitalisierter Fälle derzeit 18%. Es trat kein weiterer Todesfall durch eine Influenza-Erkrankung auf. Die Anzahl gemeldeter Todesfälle in der diesjährigen Saison liegt weiterhin bei sechs. 95% der Erkrankten waren nicht gegen die Influenza geimpft. Die Neuerkrankungsraten nach Altersklassen (siehe Abb. 2) zeigen weiterhin die höchsten Werte bei (Klein-) Kindern bis neun Jahre. Unter Erwachsenen trat weiterhin die höchste Inzidenz in der Altersgruppe Jahre auf. Unter den übermittelten Influenzaerkrankungen ist die Inzidenz bei Menschen >70 Jahre verhältnismäßig niedrig, wie auch in den Vorjahren. Bei den Differenzierungen der Influenzaviren zeigt sich erneut eine Dominanz von Influenza Typ B-Viren (siehe Tabelle 1). Im Berichtszeitraum (MW 13-14) wurden sie in drei Viertel (72%, n=206) der Influenzaerkrankungen nachgewiesen und sind somit hauptsächlich für die derzeitig noch vorhandene Influenza-Aktivität verantwortlich. Der Anteil

7 Inzidenz (Fälle pro Einwohner) (n=693) (n=599) (n=236) (n=197) (n=141) (n=274) (n=686) (n=481) (n=392) (n=138) 70+ (n=117) Altersklassen in Jahren Abb 2: Inzidenz der Influenza-Erkrankungen im Land Berlin nach Altersklassen, kumulativ für die aktuelle Saison, Datenstand , Uhr (Datenquelle: LAGeSo Berlin) Anzahl Anzahl von Influenza Typ B-Erkrankungen Influenza-Typ bzw. Subtyp (%) Typ Subtyp in der aktuellen Influenzasaison Influenza A Virus beträgt mit Nachweisen mittlerweile 54%. Diese Entwicklung A(H1N1)pdm09 Virus 975 A(H3N2) Virus 14 kann auch in der virologischen A ohne Subtypangabe 817 Surveillance des Nationalen Referenzzentrums für Influenza am Robert Koch-Institut nachvollzogen werden, das Einsendungen aus dem gesamten Bundesgebiet Influenza B Virus Influenza A/B undifferenziert ohne Angaben Gesamt erhält. Tabelle 1: Influenzavirusnachweise im Land Berlin mit Subtypisierung, kumulativ für die aktuelle Saison In Fällen wurde eine Influenza Datenstand , Uhr (Datenquelle: LAGeSo Berlin) Typ A-Infektion nachgewiesen. Zu 989 (55%) Fällen lagen Informationen zum Subtyp des Influenza A-Virus vor. Demnach gehörten 975 (99%) zum Subtyp A(H1N1)pdm09 und nur 14 (1%) zum Subtyp A(H3N2). Jeweils <1% betrug der Anteil an Nachweisen von Influenza A/B undifferenziert bzw. ohne Angaben zum Typ. Quelle: LAGeSo/SurvNet/AGI Abb.: LAGeSo

8 Informationen der AGI für Berlin, Brandenburg und Deutschland (Stand: ) Praxisindex Region Berlin Brandenburg (bis einschließlich der 14. Berichtswoche) Der Praxisindex basiert auf Daten zu akuten respiratorischen Erkrankungen der aktuellen Saison (rot), im Vergleich zu 2014/2015 und 2013/2014. Indexwerte bis 115 entsprechen der Hintergrundaktivität. Konsultationsinzidenz Region Berlin Brandenburg Konsultationsinzidenz aufgrund akuter respiratorischer Erkrankungen in der aktuellen Saison im Vergleich zur Saison 2014/2015 Übersicht Deutschland Auf dem Praxisindex basierende Aktivität der akuten respiratorischen Erkrankungen in der Berichtswoche Quelle: AG Influenza: https://influenza.rki.de stark erhöht deutlich erhöht moderat erhöht geringfügig erhöht Normal Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen Lage: Die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) ist bundesweit in der 14. Kalenderwoche (KW) 2016 im Vergleich zur Vorwoche deutlich gesunken. Die Werte des Praxisindex lagen insgesamt im Bereich der ARE- Hintergrundaktivität. Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 14. KW 2016 in 74 (58 %) von 128 Sentinelproben respiratorische Viren identifiziert. In 55 (43 %) Proben wurden Influenza-, in sieben (5 %) Respiratorische Synzytial (RS)-, in zwei (2 %) humane Metapneumoviren (hmpv), in fünf (4 %) Adeno- und in acht (6 %) Rhinoviren nachgewiesen. Innerhalb der Influenzaviren dominiert mit 85 % gegenwärtig weiterhin Influenza B. Für die 14. Meldewoche (MW) 2016 wurden bislang labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle an das RKI übermittelt. Insgesamt wurden seit Beginn der Saison im NRZ am häufigsten Influenza B-Viren (54 %), gefolgt von Influenza A(H1N1)pdm09- Viren mit 44 % nachgewiesen, A(H3N2)-Viren wurde mit 2 % nur selten identifiziert. Die Grippe-Aktivität nimmt weiterhin ab, aber es wird noch immer eine hohe Influenza-Positivenrate registriert. alle Abb.: Robert Koch-Institut

9 9 5. Besondere Hinweise 5.1. Meldepflichtige Erkrankungen / Erregernachweise unter Asylsuchenden in Berlin (Datengrundlage: Übermittlungen seit der 40. KW) Für die Meldewoche (MW) 2016 wurden insgesamt 32 Erkrankungen übermittelt (Tabelle 1), davon sind 30 (94%) prinzipiell impfpräventabel. Das Alter der Erkrankten lag im Median bei 6,5 Jahren (Spanne <1-62 Jahre), 20 (63%) der Erkrankten waren männlich. Bei den impfpräventablen Erkrankungen handelte es sich ausschließlich um Windpocken (n=30). Von Windpocken betroffen waren Personen im Alter von unter 1 bis 62 Jahre, 19 (63%) männlich, in der Mehrzahl handelte es sich um Kinder (Altersmedian sechs Jahre). Bei allen zehn Erkrankten, für die Angaben zum Einreisedatum und dem Erkrankungsbeginn vorliegen, ist die Infektion sicher nach Einreise in Deutschland erworben worden (Aufenthalt in Deutschland vor Erkrankungsbeginn mehr als vier Wochen). Die Windpocken-Erkrankungen traten weiterhin überwiegend (25/30, 83%) im Rahmen von Ausbrüchen in Gemeinschaftsunterkünften auf. Meldekategorie MW 13-14, N Kumulativ, N(%) Windpocken (60) Tuberkulose 2 37 (8) Hepatitis A 0 28 (6) Rotavirus 0 28 (6) Skabies 0 28 (6) Influenza 0 22 (5) Hepatitis C 0 12 (3) Giardiasis 0 10 (2) Norovirus 0 6 (1) Hepatitis B 0 3 (0,6) Campylobacter 0 2 (0,4) Legionellose 0 2 (0,4) MRSA 0 2 (0,4) Masern 0 2 (0,4) Mumps 0 2 (0,4) Brucellose 0 1 (0,2) E.-coli-Enteritis 0 1 (0,2) Kryptosporidiose 0 1 (0,2) Typhus 0 1 (0,2) Summe (100) Tab. 1: Erkrankungen und Erregernachweise unter Asylsuchenden im Land Berlin übermittelt von der 13. bis 14. MW 2016 und kumulativ seit der 40. MW 2015, Datenstand , Uhr (Quelle: LAGeSo Berlin) Bei den beiden an Tuberkulose Anzahl der Anzahl der Erkrankten handelt es sich um einen Meldekategorie Häufungen Fälle Mann und eine Frau im Alter von Skabies und 23 Jahren. Für die MW wurden drei neue Häufungen erfasst, alle neuen Häufungen betrafen Windpocken. Insgesamt wurden seit der 40. MW 35 Häufungen mit mindestens zwei der Referenzdefinition (Ausnahme: Skabies) entsprechenden Erkrankungen Windpocken Norovirus Rotavirus Hepatitis A Summe/Spanne übermittelt (Tabelle 2). Es handelt sich um Häufungen durch Windpocken (n=26), Tab. 2: Übermittelte Häufungen unter Asylsuchenden seit der 40. MW 2015, Datenstand , Uhr (Quelle: LAGeSo Berlin) Ü s M S W N R H T

10 10 Skabies (n=4), Hepatitis A-Virus (n=3) sowie durch Rota- und Noroviren (jeweils n=1). Hinweise zur Datenqualität: Die Auswertung dieser Angaben kann softwarebedingt in Berlin auch weiterhin nur über ein Textfeld erfasst werden und ist somit fehleranfällig. Zudem ist davon auszugehen, dass Behandlungen häufig ohne begleitende labordiagnostische Untersuchungen erfolgen (z.b. Therapie von Durchfall- und Atemwegserkrankungen). Insgesamt ist, wie bei allen Meldedaten, von einer Untererfassung der Erkrankungen auszugehen. Dies betrifft insbesondere solche, bei denen der labordiagnostische Nachweis die Grundlage der Meldung nach IfSG ist. Bei der Meldekategorie Windpocken kommt es zudem aufgrund der Verwendung unterschiedlicher Standards in der Meldesoftware der Gesundheitsämter einerseits und in der der Landesbehörde andererseits zu Fehlern in der Fallzählung (weswegen Zahlen zu Windpocken in den Tabellen des Wochenberichts seit dem Frühjahr 2015 nicht mehr aufgeführt werden). Darüber hinaus kann die Zahl der übermittelten Erkrankungen aktuell nicht verlässlich in Relation zur Gesamtzahl der Asylsuchenden in Berlin gesetzt werden. Zusammenfassend ist eine Bewertung der Zahlen nur sehr eingeschränkt möglich. Quelle / Abb.: LAGeSo 5.2. Epidemiologisches Bulletin 13 und 14/2016 Im Epidemiologischen Bulletin Nr. 13/2016 vom veröffentlichte das Robert Koch-Institut (RKI) den wissenschaftlichen Teil des Nationaler Pandemieplanes. Das Institut hat federführend diesen Teil überarbeitet und auf der Webseite des RKI veröffentlicht. Beraten wurde das RKI hierbei durch den Expertenbeirat Influenza. Der Beitrag im Epidemiologischen Bulletin stellt das methodische Vorgehen bei der Überarbeitung des wissenschaftlichen Teils vor, beschreibt Änderungen im Vergleich zum Pandemieplan 2007 und fasst die wichtigsten Inhalte aus den einzelnen Kapiteln zusammen. In einem weiteren Beitrag informiert das RKI über die 11. Europäischen Impfwoche, die in diesem Jahr vom 24. bis 30. April stattfinden wird. Seit 2005 ruft das Regionalbüro Europa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jedes Jahr im April die europäischen Mitgliedsstaaten zur Europäischen Impfwoche (EIW) auf, den Impfschutz in der Bevölkerung zu verbessern und impfpräventable Erkrankungen weiterhin effektiv zu bekämpfen. Download-Link des Epidemiologischen Bulletins: Im Epidemiologischen Bulletin 14/2016 vom hat die Ständige Impfkommission (STIKO) Empfehlungen zum grundsätzlichen Vorgehen bei mangelnder Impfstoffverfügbarkeit sowie zu einer möglichen Priorisierung veröffentlicht. In den letzten Monaten ist es insbesondere zu Lieferengpässen für sämtliche in Deutschland zugelassenen Tdap- und Td(ap)-IPV-Impfstoffe gekommen. Die Erfahrungen des Jahres 2015 haben gezeigt, dass Empfehlungen, bei Nicht-Verfügbarkeit bestimmter Impfstoffe auf andere Impfstoffe mit Pertussis- Komponente auszuweichen, nur kurzfristig Abhilfe schaffen und rasch zu Engpässen auch der Ausweichimpfstoffe führen. Auch waren neu ausgelieferte Impfstoff- Chargen mehrfach bereits nach wenigen Wochen bei Herstellern abverkauft.

11 11 Des Weiteren werden die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) in Folge des Präventionsgesetzes näher erläutert. Durch Artikel 8 des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (Präventionsgesetz PrävG) vom 17. Juli 2015 wurden mehrere neue Vorschriften in das Infektionsschutzgesetz (IfSG) eingefügt. Ziel ist die Stärkung der Impfprävention. Download-Link des Epidemiologischen Bulletins: Quelle: RKI 5.3. Zikavirus: Fachartikel zur Gehirnzerstörung bei einem Embryo Im New England Journal of Medicine wird in einem aktuellen Artikel über einen besonderen Fall berichtet, der einen Zusammenhang zwischen Zikavirus-Infektion und auftretenden Gehirnschäden bei Kindern weiter nährt. Ärzte aus den USA und Finnland beobachteten, wie das Gehirn eines Embryos durch die Folgen einer Zikavirus-Infektion zerstört wurde. Die Mutter hatte sich bei einem Urlaub in Lateinamerika infiziert und war neun Wochen mit ihrem infizierten Kind schwanger. Über Bilder eines Magnetresonanztomografen (MRT) und Bluttests wurde die dramatische Entwicklung des Kindes im Mutterleib beobachtet. Der Artikel Zika Virus Infection with Prolonged Maternal Viremia and Fetal Brain Abnormalities mit mehreren Abbildungen steht über diesen Link zur Verfügung: Digital kolorierte transmissionselektronenmikroskopische Aufnahme (TEM) von Zikavirus. Die Viruspartikel, hier rot gefärbt, sind 40 nm im Durchmesser, mit einer äußeren Hülle und einem inneren dichten Kern. Quelle: CDC/ Cynthia Goldsmith; PHIL, ID 20538) Quelle: nejm.org 5.4. HUS: Rapid Risk Assessment des ECDC zum Ausbruch in Rumänien Im Zusammenhang mit einem Ausbruch des Hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) in Rumänien und einem assoziierten Fall in Italien hat das ECDC ein Rapid Risk Assessment herausgegeben. Es beinhaltet die epidemiologischen und labordiagnostischen Ergebnisse der Ausbruchsuntersuchung, die einen Zusammenhang mit einem milchverarbeitenden Betrieb in Rumänien und einem dort produzierten Käse nahe legen. Download-Link (PDF): -Escherichia-coli-O26-Romania-Italy-April2016.pdf Geografische Verteilung der HUS-Fälle in Rumänien von Januar bis 23. März 2016 Quelle: ECDC, Rapid Risk Assessment Quelle: ECDC

12 7. Tabellen (Datenstand: :00 Uhr) Übersicht der 13. Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen 1 und Inzidenzen 2 ) 1 / 2 / 3 / 4 / 5 Erläuterungen am Ende der folgenden Seite Berichtswoche kumulativ 2016 kumul Krankheit bzw. Infektionserreger Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Adenovirus-K(eratok)onjunktivitis 0 0, ,1 0 1 Borreliose 3 0 0, , Botulismus 0 0, ,0 0 1 Brucellose 0 0, ,1 0 0 Campylobacter-Enteritis 11 0, , CJK (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) 0 0, ,0 0 3 Clostridium difficile 4 0, , Denguefieber 0 0, , Diphtherie 0 0, ,0 0 0 EHEC-Erkrankung 2 0, , Giardiasis 1 0, , Haemophilus influenzae, inv. Erkrankung 0 0, , Hantavirus-Erkrankung 0 0, ,0 0 0 Hepatitis A 0 0, ,7 0 6 Hepatitis B 1 0, , Hepatitis C 5 0, , Hepatitis D 0 0, ,0 0 2 Hepatitis E 0 0, , HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom) 0 0, ,1 2 0 Influenza 133 3, , Keuchhusten , , Kryptosporidiose 2 0, , Legionellose 3 0, , Leptospirose 0 0, ,0 0 2 Listeriose 0 0, ,1 0 3 Masern 1 0, , Meningokokken, invasive Erkrankung 0 0, ,3 1 7 MRSA, invasive Infektion 5 0, , Mumps 4 0 0, ,3 0 9 Norovirus-Gastroenteritis , , Paratyphus 0 0, ,0 0 0 Q-Fieber 0 0, ,0 0 0 Rotavirus-Gastroenteritis 91 2, , Röteln, postnatal 4 0 0, ,1 0 0 Salmonellose 1 0, , Shigellose 1 0, , Tuberkulose 0 0, , Tularämie 0 0, ,0 0 0 Typhus abdominalis 0 0, ,1 0 4 VHF (Chikungunya) 0 0, ,1 0 8 Yersiniose 2 0, , Summe

13 7. Tabellen (Datenstand: :00 Uhr) Übersicht der 14. Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahr (Fallzahlen 1 und Inzidenzen 2 ) 1 / 2 / 3 / 4 / 5 Erläuterungen am Ende der folgenden Seite Berichtswoche kumulativ 2016 kumul Krankheit bzw. Infektionserreger Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Inzidenz Todesfälle Fallzahl Adenovirus-K(eratok)onjunktivitis 0 0, ,1 0 1 Borreliose 3 2 0, , Botulismus 0 0, ,0 0 1 Brucellose 0 0, ,1 0 0 Campylobacter-Enteritis 27 0, , CJK (Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) 0 0, ,0 0 3 Clostridium difficile 4 0, , Denguefieber 0 0, , Diphtherie 0 0, ,0 0 0 EHEC-Erkrankung 1 0, , Giardiasis 3 0, , Haemophilus influenzae, inv. Erkrankung 1 0, , Hantavirus-Erkrankung 0 0, ,0 0 0 Hepatitis A 1 0, ,7 0 6 Hepatitis B 0 0, , Hepatitis C 6 0, , Hepatitis D 0 0, ,0 0 2 Hepatitis E 0 0, , HUS (Hämolytisch-urämisches Syndrom) 0 0, ,1 2 0 Influenza 92 2, , Keuchhusten 4 6 0, , Kryptosporidiose 0 0, , Legionellose 1 0, , Leptospirose 0 0, ,0 0 2 Listeriose 0 0, ,1 0 4 Masern 1 0, , Meningokokken, invasive Erkrankung 1 0, ,3 1 7 MRSA, invasive Infektion 6 0, , Mumps 4 0 0, , Norovirus-Gastroenteritis , , Paratyphus 0 0, ,0 0 0 Q-Fieber 0 0, ,0 0 0 Rotavirus-Gastroenteritis 40 1, , Röteln, postnatal 4 0 0, ,1 0 0 Salmonellose 6 0, , Shigellose 1 0, , Tuberkulose 1 0, , Tularämie 0 0, ,0 0 0 Typhus abdominalis 0 0, ,1 0 5 VHF (Chikungunya) 0 0, ,1 0 8 Yersiniose 0 0, , Summe

14 7.3. Bezirksübersicht kumulativ bis einschließlich der 14. Berichtswoche (Fallzahlen 1 ) 14 Mitte Krankheit bzw. Infektionserreger Friedrichshain- Kreuzberg Pankow Charlottenburg- Wilmersdorf Spandau Steglitz- Zehlendorf Tempelhof- Schöneberg Neukölln Treptow- Köpenick Marzahn- Hellersdorf Lichtenberg Reinickendorf Summe Adenovirus- (Kerato-) Konjunktivitis Borreliose Brucellose Campylobacter-Enteritis Clostridium difficile Denguefieber EHEC-Erkrankung Giardiasis Haemophilus influenzae, inv. Erkr Hepatitis A Hepatitis B Hepatitis C Hepatitis E HUS (Hämol.-urämisches Syndrom) Influenza Keuchhusten Kryptosporidiose Legionellose Listeriose Masern Meningokokken, inv. Erkrankung MRSA, invasive Infektion Mumps Norovirus-Gastroenteritis Paratyphus Rotavirus-Gastroenteritis Röteln Salmonellose Shigellose Tuberkulose Typhus abdominalis Virale hämorrhagische Fieber Yersiniose Summe Veröffentlichung der Fälle entspr. Referenzdefinition des RKI (U. a. weichen wegen noch nicht erfolgter Freigabe durch das RKI die Fallzahlen von den beschriebenen Einzelfällen ab) / 2 Die angegebenen Inzidenzen sind berechnet als Fallzahl pro Einw. Dabei wird die Einwohnerzahl Berlins von mit Stand vom zugrunde gelegt. (Datenquelle: Amt für Statistik Berlin Brandenburg) / 3 Arzt- und Labormeldepflicht in Berlin seit (vorher nur Arztmeldepflicht) / 4 Meldepflicht seit / 5 Angabe nur lab. best. Fälle (o. aggregierte Daten)

15 Übersicht Salmonellenserovare bzw. -gruppen bis zur 14. Berichtswoche (Fallzahlen und Anteile) Rangfolge der in 2016 gemäß IfSG übermittelten Salmonellenserovare bzw. Serogruppen, kumuliert bis einschließlich der Berichtswoche im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Rang Serovar bzw. Gruppe ohne weitere Differenzierung Gruppe n 2016 Anteil % n 2015 Anteil % 1 S.Typhimurium B 22 22, ,7 2 Salmonella der Gruppe B 17 17, ,6 3 S.Enteritidis D , ,5 4 S.Infantis C1 3 3,1 1 1,1 5 Salmonella der Gruppe D1 3 3,1 8 9,0 andere Serovare* 23 23, ,1 ohne Angabe 1 1,0 1 1,1 nicht ermittelbar 13 13,3 7 7,9 gesamt , ,0 * In der Kategorie andere Serovare / Gruppen werden Serovare, die bisher nur weniger als dreimal nachgewiesen wurden, und andere nicht häufige Gruppen zusammengefasst. Rangfolge der gemäß IfSG übermittelten Salmonellenserovare bzw. -gruppen der Berichtswochen 13 und 14 Rang Serovar bzw. Gruppe ohne weitere Differenzierung Fallzahl 1 Salmonella der Gruppe B 3 2 S.Typhimurium 2 3 S.Enteritidis 1 4 Salmonella der Gruppe C O:6,7 H1:- H2:- 1 -nicht ermittelbar- 2 gesamt 7

16 8. Abbildungen der wöchentlichen Fallzahlen 2016 mit Vorjahresvergleich (Datenstand: :00 Uhr) Campylobacter Anzahl Fälle Wochen 150 Norovirus-Gastroenteritis (nur klinisch-labordiagnostisch bestätigte Fälle) Anzahl Fälle Wochen Rotavirus-Erkrankung Anzahl Fälle Wochen

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 10/2016 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 17. März 2016 Inhalt

Mehr

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Infektionsepidemiologisches Landeszentrum INFEKT - INFO Ausgabe / 204, 28. Mai 204 Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Erstmaliges

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Berichtswoche 05/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 05. Februar 2015

Mehr

Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer Bedeutung x

Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer Bedeutung x Abteilung Gesundheit Dezernat Infektionsschutz/Prävention Epidemiologischer Wochenbericht 20/2015 Berichtszeitraum: 11.05.2015 17.05.2015 Aktuelles - Fälle von besonderer infektionshygienischer / epidemiologischer

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 22/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 04. Juni 2015 Inhalt

Mehr

Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland

Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Dem Robert Koch-Institut übermittelte meldepflichtige Infektionskrankheiten bei Asylsuchenden in Deutschland Juni 2016 (22.-26. Kalenderwoche) Stand: 20. Juli 2016 Zusammenfassung und Bewertung Dieser

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epi -Info W o c h e n b e r i c h t Epidemiologischer Wochenbericht für die Meldewoche 14 und 15/2015 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten herausgegeben am 16. April 2015

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg Meldewoche Nr., ausgegeben am 3.3.1 Grippewelle in Baden-Württemberg hält an - Influenza-B-Fälle nehmen zu Die Anzahl wöchentlich übermittelter Influenza- Fälle in Baden-Württemberg

Mehr

RKI-Falldefinitionen, Ausgabe 2015 -Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen-

RKI-Falldefinitionen, Ausgabe 2015 -Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen- RKI-Falldefinitionen, Ausgabe 2015 -Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen- Robert Koch-Institut Abteilung für Infektionsepidemiologie Fachgebiet Surveillance Falldefinitionen seit 2001 2 / 22 Überarbeitungsprozess

Mehr

Übersicht über die erfassten Erkrankungsfälle in Hamburg 2001

Übersicht über die erfassten Erkrankungsfälle in Hamburg 2001 FREIE UND HANSESTADT HAMBURG Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie des Hygiene Institutes Hygiene Institut Hamburg Im Dienste der Gesundheit INFEKT-INFO Herausgeber: Infektionsepidemiologie

Mehr

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t

Epi -Info. W o c h e n b e r i c h t 1 Epidemiologischer Wochenbericht für die Berichtswoche 34/2014 über die im Land Berlin gemäß IfSG erfassten Infektionskrankheiten Inhalt 1. Allgemeine Lage 2. Besondere Fälle 3. Ausbrüche herausgegeben

Mehr

Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen

Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen Infektionsschutz in Kindergemeinschaftseinrichtungen Informationsveranstaltung Hygiene in Kindergemeinschaftseinrichtungen Gesundheitsamt Frankfurt am Main, 23. - 25. September 2014 53.71 Allgemeine Infektiologie

Mehr

Influenza-Wochenbericht

Influenza-Wochenbericht Influenza-Wochenbericht Buda S, Schweiger B, Buchholz U, Köpke K, Luchtenberg M, Prahm K, Haas W und die AGI-Studiengruppe 1 10 (02.03. bis 08.03.2013) Zusammenfassende Bewertung der epidemiologischen

Mehr

Neue Empfehlungen der STIKO: Breite Anwendung der Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken im frühen Kindesalter

Neue Empfehlungen der STIKO: Breite Anwendung der Impfungen gegen Pneumokokken und Meningokokken im frühen Kindesalter Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie Institut für Hygiene und Umwelt Hamburger Landesinstitut für Lebensmittelsicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltuntersuchungen INFEKT-INFO Herausgeber:

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg Meldewoche Nr., ausgegeben am 1.7.1 Kein Hinweis von Krankheitshäufungen bei Reiserückkehrern aus Brasilien Die Fußball-Weltmeisterschaft nimmt wohl nicht nur für das

Mehr

Infobrief November 2013

Infobrief November 2013 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief November 2013 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns recht herzlich bei Ihnen für Ihre Teilnahme am Bayern

Mehr

Legionellose-Surveillance und technische Prävention

Legionellose-Surveillance und technische Prävention -Surveillance und technische Prävention Bonita Brodhun Robert Koch Institut Berlin Benedikt Schaefer Umweltbundesamt Bad Elster Überblick Teil I Legionellose - Surveillance in Deutschland Teil II Technische

Mehr

Wochenbericht zu aktuellen IfSG-Meldungen Meldewoche 28/2008 (Stand: , 8 Uhr)

Wochenbericht zu aktuellen IfSG-Meldungen Meldewoche 28/2008 (Stand: , 8 Uhr) REGIERUNGSPRÄSIDIUM STUTTGART LANDESGESUNDHEITSAMT Wochenbericht zu aktuellen IfSG-Meldungen Meldewoche 28/28 (Stand: 18.7.28, 8 Uhr) 1. Statistik der Meldewoche 28/28 für Baden-Württemberg Meldekategorie

Mehr

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg

INFEKTIONSBERICHT Baden-Württemberg INFEKTIONSBERICHT Meldewoche 19 Nr. 19, ausgegeben am 19..1 Syphilis-Anstieg setzt sich fort Seit 11 ist ein kontinuierlicher Anstieg der Syphilis-Neudiagnosen bundesweit und in zu beobachten. Die Anzahl

Mehr

Neue IfSG- Meldepflichten: Erste Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven ÖGD-Fortbildung, Berlin, 28.03.2014

Neue IfSG- Meldepflichten: Erste Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven ÖGD-Fortbildung, Berlin, 28.03.2014 Neue IfSG- Meldepflichten: Erste Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven ÖGD-Fortbildung, Berlin, 28.03.2014 Dr. Anette Siedler, Robert Koch-Institut Sigrid Maaßen, Gesundheitsamt Freiburg i.br.

Mehr

Masern Diagnosekontrolle in Zeiten niedriger Maserninzidenz

Masern Diagnosekontrolle in Zeiten niedriger Maserninzidenz Masern Diagnosekontrolle in Zeiten niedriger Maserninzidenz Abteilung für Infektionsepidemiologie Fachgebiet Respiratorische Krankheiten und Impfprävention Dr. Anette Siedler Abteilung für Infektionskrankheiten

Mehr

Wissenschaftliche Dienste. Sachstand. Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B Deutscher Bundestag WD /16

Wissenschaftliche Dienste. Sachstand. Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B Deutscher Bundestag WD /16 Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B 2016 Deutscher Bundestag Seite 2 Einzelfragen zur Impfung gegen Hepatitis B Aktenzeichen: Abschluss der Arbeit: 18.5.2016 Fachbereich: WD 9: Gesundheit, Familie,

Mehr

Friedrichshain.Kreuzberg!setzt!dieses!Fachstellenkonzept!aus!Personalmangel!gegenwärtig!nicht!mehr!um.!

Friedrichshain.Kreuzberg!setzt!dieses!Fachstellenkonzept!aus!Personalmangel!gegenwärtig!nicht!mehr!um.! Synopse(zu(den(Berichten(der(Bezirke(auf(die(Berichtswünsche(der(PIRATEN(in(der(42.(Sitzung( des(hauptausschusses(vom(27.09.2013(zur(sitzung(des(ua(bezirke(am(25.11.2013( Bericht(der(Bezirke( Charlottenburg.Wilmersdorf:http://www.parlament.berlin.de/ados/17/Haupt/vorgang/h17.1000.I.3.v.pdf

Mehr

Vorwort. Franz Allert

Vorwort. Franz Allert Vorwort Ich freue mich, Ihnen einen weiteren Berliner infektionsepidemiologischen Jahresbericht vorlegen zu können. Der mittlerweile vierte Bericht steht aus aktuellem Anlass im Zeichen der Neuen Influenza

Mehr

BIS Infobrief November 2014

BIS Infobrief November 2014 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief November 2014 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre aktive Teilnahme am

Mehr

I m R he h in i i n s i ch- h Bergi g s i che h n n K reis i w ac a hs h en e n K in i d n e d r g e g sun u d n d u n u d n d s ic i he h r a uf

I m R he h in i i n s i ch- h Bergi g s i che h n n K reis i w ac a hs h en e n K in i d n e d r g e g sun u d n d u n u d n d s ic i he h r a uf Im Rheinisch-Bergischen Kreis wachsen Kinder gesund und sicher auf RBK Durchfall im Kindesalter Dr. med. Sabine Salditt Kinder- und Jugendärztlicher Dienst Epidemiologie Weltweit zweithäufigste Erkrankung

Mehr

PIKS. Pandemische Influenza Krankenhaus Surveillance. Pandemische Influenza Krankenhaus Surveillance PIKS. Deutschland, 2009-2010

PIKS. Pandemische Influenza Krankenhaus Surveillance. Pandemische Influenza Krankenhaus Surveillance PIKS. Deutschland, 2009-2010 PIKS Pandemische Influenza Krankenhaus Surveillance Pandemische Influenza Krankenhaus Surveillance PIKS Deutschland, 2009-2010 Pandemische Influenza A(H1N1)v in Deutschland Aktuelle Meldepflicht gemäß

Mehr

Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser

Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser Pathogene Mikroorganismen im Trinkwasser Dipl. Ing. (FH) Thorsten Dilger www.agrolab.de Geschichte 1665 Entwicklung des Mikroskops 1866 Louis Pasteur 1843-1910 Robert Koch Milzbrand Morbus Koch = Tuberkulose

Mehr

Aufgaben des Gesundheitsamtes

Aufgaben des Gesundheitsamtes Aufgaben des Gesundheitsamtes -Interaktion mit Schulen- Dr.med. Nicoletta Wischnewski FÄ f Hygiene und Umweltmedizin, Allgemeinmedizin Leitende Amtsärztin Gesundheitsamt Charlottenburg- Wilmersdorf Aufbau

Mehr

Zulassung nach Krankheit (gilt für die Betreuer und die zu Betreuenden)

Zulassung nach Krankheit (gilt für die Betreuer und die zu Betreuenden) Meldepflichtige Infektionskrankheit Inkubationszeit Dauer der Ansteckungsfähigkeit Cholera 1-5 Tage Solange Erreger im Stuhl nachweisbar sind. Diphtherie 2-5 Tage Solange der Erreger in Sekreten und Wunden

Mehr

Bulletin 4/15. Bundesamt für Gesundheit

Bulletin 4/15. Bundesamt für Gesundheit /15 Bundesamt für Gesundheit Impressum Herausgeber Bundesamt für Gesundheit CH-3003 Bern (Schweiz) www.bag.admin.ch Redaktion Bundesamt für Gesundheit CH-3003 Bern Telefon 058 463 87 79 drucksachen-bulletin@bag.admin.ch

Mehr

Infektionskrankheiten in der Kindertagesstätte. Landkreis Fulda Fachbereich Gesundheit

Infektionskrankheiten in der Kindertagesstätte. Landkreis Fulda Fachbereich Gesundheit Infektionskrankheiten in der Kindertagesstätte Landkreis Fulda 03.03.2015 Fachbereich Gesundheit Infektionen Krankheitserreger sind allgegenwärtig. Körpereigene Abwehr verhindert die meisten Infektionen.

Mehr

Epidemiologischer Jahresbericht 2012 Mecklenburg-Vorpommern

Epidemiologischer Jahresbericht 2012 Mecklenburg-Vorpommern Epidemiologischer Jahresbericht 2012 Mecklenburg-Vorpommern Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern 25. Oktober 2013 Inhaltsverzeichnis 1 Vorwort 1 1.1 Fachliche Aspekte..............................

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 18. April 2016 / Nr. 15 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Überprüfung des Impfstatus von Erwachsenen durch einen Impf-Selbst-Check:

Mehr

Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gem. 34 Abs. 5 S. 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gem. 34 Abs. 5 S. 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gem. 34 Abs. 5 S. 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) BITTE LESEN SIE SICH DIESES MERKBLATT SORGFÄLTIG DURCH Wenn Ihr Kind eine ansteckende Erkrankung hat

Mehr

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten

Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten Krankheiten Zentrum für Impfmedizin und Infektionsepidemiologie INFEKT - INFO Ausgabe 24 / 28, 2. November 28 Kurzbericht über die im Rahmen der Infektionskrankheiten-Surveillance nach IfSG in Hamburg registrierten

Mehr

Jahresbericht 2012 über die in Thüringen erfassten übertragbaren Krankheiten

Jahresbericht 2012 über die in Thüringen erfassten übertragbaren Krankheiten www.verbraucherschutz-thueringen.de Jahresbericht 2012 über die in Thüringen erfassten übertragbaren Krankheiten Inhaltsverzeichnis 1 Infektiöse Darmerkrankungen... 5 1.1 Salmonellose... 5 1.2 Campylobacter-Enteritis...

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 21. Februar 2011 / Nr. 7 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Zum Impfschutz bei Aufnahme in den Kindergarten in Schleswig-Holstein im

Mehr

Verordnung über Arzt- und Labormeldungen

Verordnung über Arzt- und Labormeldungen Verordnung über Arzt- und Labormeldungen Änderung vom 19. Juni 2002 Das Eidgenössische Departement des Innern verordnet: I Die Anhänge 1 4 der Verordnung vom 13. Januar 1999 1 über Arzt- und Labormeldungen

Mehr

Fragen und Antworten des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts zur Neuen Grippe beim Menschen

Fragen und Antworten des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts zur Neuen Grippe beim Menschen Sie sind hier: Startseite Infektionskrankheiten A - Z Influenza, Schweine-Influenza, Pandemieplanung, Vogelgrippe Fragen und Antworten des Bundesministeriums für Gesundheit und des Robert Koch-Instituts

Mehr

Impfungen - Fluch oder Segen?

Impfungen - Fluch oder Segen? Impfungen - Fluch oder Segen? Dr. med. Heinz Gärber Facharzt für Allgemeinmedizin Homöopathie Inhalt des Vortrags Die Impf-Kontroverse Geschichte der Impfungen Grundsätzliches zu Impfungen Aktueller Impfkalender

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29

Labortests für Ihre Gesundheit. Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern 29 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Vorsorge-Impfungen bei Kindern Schutz von Anfang an Kinder: Wenn sie das Licht der Welt erblicken,

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 22. April 2014 / Nr. 16 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Impfquoten bei der Schuleingangsuntersuchung in Deutschland 2012 Anlässlich

Mehr

Experten-Umfrage: Impfungen und Impfverhalten

Experten-Umfrage: Impfungen und Impfverhalten Experten-Umfrage: Impfungen und Impfverhalten 1 Eine Studie im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller ( (VFA) 12. Zielsetzung 2 Ziel der Umfrage ist es, die Öffentlichkeit über die Entwicklung

Mehr

Informationen zum Infektionsschutzgesetz

Informationen zum Infektionsschutzgesetz Informationen zum Infektionsschutzgesetz im Lehramtsstudium nach LPO 2003 und nach LABG 2009 für die Studiengängen der Lehrämter für Grundschule, Haupt- und Realschule, Gymnasium und Berufskolleg Vorbemerkung

Mehr

Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg

Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg Infektionsbericht für 211-212 Zahlen, Daten, Fakten zu meldepflichtigen Infektionskrankheiten und Erregernachweisen Infektionskrankheiten in Baden-Württemberg

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 26. Mai 2014 / Nr. 21 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Mitteilung der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO)

Mehr

Falldefinitionen zur Übermittlung von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen

Falldefinitionen zur Übermittlung von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen Falldefinitionen zur von Erkrankungs- und Todesfällen sowie von Erreger-Nachweisen von Mumps, Pertussis, Röteln und Varizellen Anmerkung: Ein vorangestelltes Dreieck ( ) kennzeichnet wiederholt verwendete

Mehr

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern

Schutzimpfungen. Gelbfieber Hepatitis A Typhus Hepatitis B Meningokokken-Meningitis Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) Tollwut Masern Schutzimpfungen Im Folgenden finden Sie Informationen zu den wichtigsten Krankheiten, den Risikogebieten und den entsprechenden Impfmaßnahmen. Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Kinderlähmung Gelbfieber

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 17. September 2012 / Nr. 37 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Vorsorgeuntersuchungen bei Jugendlichen (J 1) Erinnern nützt Pilotaktion

Mehr

Abrechnungsnummern Impfen Stand: Februar 2016

Abrechnungsnummern Impfen Stand: Februar 2016 en Diphtherie - Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre* Diphtherie 89100A 89101A 89100B 89101B 89100R 89101R Frühsommermeningo-Enzephalitis (FSME) 89102A 89102B 89102R Haemophilus influenzae Typ b - Säuglinge

Mehr

Die niedrigen Laborbestätigungsraten bei den Masern und der Grippe Wolfram Klingele, Autor, Berlin Normalerweise würde man denken: Wenn eine

Die niedrigen Laborbestätigungsraten bei den Masern und der Grippe Wolfram Klingele, Autor, Berlin Normalerweise würde man denken: Wenn eine Die niedrigen Laborbestätigungsraten bei den Masern und der Grippe Wolfram Klingele, Autor, Berlin Normalerweise würde man denken: Wenn eine bestimmte Anzahl von Masern- oder Grippefällen offiziell genannt

Mehr

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt?

Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt? Deutscher Senioren Ring e.v. : : G E S U N D H E I T I M A LT E R : : Die nächste Grippewelle kommt bestimmt sind Sie geschützt? Zum Mitnehmen Impfschutz Grippe Für Senioren besonders gefährlich: die Grippe

Mehr

Impf 2. Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe

Impf 2. Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe Sie sind 60 Jahre oder älter? Sie haben Diabetes*? Sie haben eine chronische Herzerkrankung*? Sie haben Asthma* oder COPD*? Dann sollten Sie sich schützen: Impf 2 Gegen Lungenentzündung ** und gegen Grippe

Mehr

Tuberkulose-Überwachung in Deutschland. Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013

Tuberkulose-Überwachung in Deutschland. Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013 1 Tuberkulose-Überwachung in Deutschland Daten aus dem Bericht zur Epidemiologie der Tuberkulose in Deutschland 2013 Robert Koch-Institut (RKI) Fachgebiet für respiratorisch übertragbare Erkrankungen Gliederung

Mehr

Fach-Informationsdienst Thema: Betriebsschließungsversicherung wegen Infektionsgefahr

Fach-Informationsdienst Thema: Betriebsschließungsversicherung wegen Infektionsgefahr Fach-Informationsdienst Thema: Betriebsschließungsversicherung wegen Infektionsgefahr Ausgabe: 2015 / 1 März 2015 Verfasser: Patrick Frank (Firmenkunden Vertrag) I. Gesetzliche Grundlagen Am 1. Januar

Mehr

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn

Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn Helferkreis Asyl Ottobrunn/Hohenbrunn 20.01.2016 Spezialthema: Aktuelle Impfempfehlungen für Helfer, allgemeine Hygienemaßnahmen Referentin: Frau Dr. Hainz Nach Auskunft des Robert-Koch-Instituts vom November

Mehr

Praxisinformationen. Nephrologische. diabetologische

Praxisinformationen. Nephrologische. diabetologische Nephrologische Mitarbeiterfortbildungund Hygiene 5. April 2016 Selbstschutz Bei jedem Einsatz gilt: Ich muss zunächst an den Selbstschutz denken - Nephrologische Nur wenn ich und sicher und für mich gefahrlos

Mehr

Epidemiologie des EHEC O104:H4 Ausbruchs Sommer 2011, Deutschland

Epidemiologie des EHEC O104:H4 Ausbruchs Sommer 2011, Deutschland Epidemiologie des EHEC O104:H4 Ausbruchs Sommer 2011, Deutschland EHEC O104:H4 Ausbruchsstamm Holland, Laue, Schnartendorff (RKI) Prof. Dr. Klaus Stark Abteilung Infektionsepidemiologie Robert Koch-Institut

Mehr

Infektionskrankheiten in München Schwerpunkt Kinderkrankheiten und Tuberkulose

Infektionskrankheiten in München Schwerpunkt Kinderkrankheiten und Tuberkulose Gesundheit und Soziales Münchner Statistik, 4. Quartalsheft, Jahrgang 2015 Autorin: Silke Joebges Tabellen Grafiken und Karten: Silke Joebges Infektionskrankheiten in München Schwerpunkt Kinderkrankheiten

Mehr

Enterovirus/Parechovirus Infektionen. Daniela Huzly Institut für Virologie Freiburg

Enterovirus/Parechovirus Infektionen. Daniela Huzly Institut für Virologie Freiburg Enterovirus/Parechovirus Infektionen Daniela Huzly Institut für Virologie Freiburg Virologie Beide gehören zur Familie der PICORNAVIRIDAE Enteroviren werden traditionell unterteilt in: Poliovirus 1 3 Echoviren

Mehr

Auswertung der Influenzasurveillance unter Verwendung von ICD-10-Codes von der 16. Kalenderwoche 2010 bis zur 15. Kalenderwoche 2011

Auswertung der Influenzasurveillance unter Verwendung von ICD-10-Codes von der 16. Kalenderwoche 2010 bis zur 15. Kalenderwoche 2011 3. Projektbericht SEED ARE 2010/11 Sentinel zur Elektronischen Erfassung von Diagnosecodes Akuter Respiratorischer Erkrankungen Auswertung der Influenzasurveillance unter Verwendung von ICD-10-Codes von

Mehr

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt!

Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippeschutz nicht vergessen. Impfen nützt impfen schützt! Grippe die unterschätzte Gefahr. Jedes Jahr suchen viele Personen wegen einer Influenza oder einer grippeähnlichen Erkrankung eine Arztpraxis

Mehr

- bei Infektion oder Kolonisation in den Fällen nach 2 Nr. 3 IfSGMeldAnpV [SN, HE - gegenstandslos]

- bei Infektion oder Kolonisation in den Fällen nach 2 Nr. 3 IfSGMeldAnpV [SN, HE - gegenstandslos] Meldepflichtige Krankheiten und Krankheitserreger Übersichtstabelle Stand: Mai 2016 Krankheit; Krankheitserreger: Arztmeldepflicht Labormeldepflicht namentlich an das Gesundheitsamt nicht namentlich an

Mehr

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen

Wichtige Impfungen für Senioren. Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Wichtige Impfungen für Senioren Vortrag für Mitarbeiter und Bewohner von Pflegeeinrichtungen Bedeutung von Impfungen Impfen ist eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahme Impfen schützt jeden Einzelnen vor

Mehr

Impfraten Wilhelmshavener Schüler unter Berücksichtigung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO)

Impfraten Wilhelmshavener Schüler unter Berücksichtigung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) Impfraten Wilhelmshavener Schüler unter Berücksichtigung der Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) Bericht des Gesundheitsamtes der Stadt Wilhelmshaven Datenstand: Dezember 2010 veröffentlicht:

Mehr

Gefährdungspotential durch Bakterien und Viren im Rettungsdienst. Dr. med. Giuseppe Valenza

Gefährdungspotential durch Bakterien und Viren im Rettungsdienst. Dr. med. Giuseppe Valenza Gefährdungspotential durch Bakterien und Viren im Rettungsdienst Dr. med. Giuseppe Valenza Gefährdungspotential durch Bakterien und Viren im Rettungsdienst Infektionsrisiko für Patienten und Personal Gleiche

Mehr

Gezielt ist besser! Optimierung von Diagnostik verbessert die Therapie von Lungeninfektionen

Gezielt ist besser! Optimierung von Diagnostik verbessert die Therapie von Lungeninfektionen Optimierung von Diagnostik verbessert die Therapie von Lungeninfektionen Herr Dr. med. Marcus Berkefeld Frau Dr. med. Ilka Engelmann Klassische Methoden des Virusnachweis 1. direkter Immun-Fluoreszenz-Test

Mehr

10 Jahre Infektionsschutzgesetz

10 Jahre Infektionsschutzgesetz Gesundheitsamt Freie Hansestadt Bremen GGesundheit und Umwelt Kommunale Gesundheitsberichterstattung 10 Jahre Infektionsschutzgesetz Meldepflichtige Infektionskrankheiten in Bremen 2001-2011 Impressum

Mehr

Nationale Referenzzentrale für Influenza - Epidemiologie

Nationale Referenzzentrale für Influenza - Epidemiologie Nationale Referenzzentrale für Influenza - Epidemiologie An der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene Wien Adresse: Währinger

Mehr

Der Oberbürgermeister. Infektionsschutzgesetz: 6 Meldepflichtige Krankheiten: (1) Namentlich

Der Oberbürgermeister. Infektionsschutzgesetz: 6 Meldepflichtige Krankheiten: (1) Namentlich Infektionsschutzgesetz: 6 Meldepflichtige Krankheiten: (1) Namentlich 1. Verdacht Erkrankung Tod: a) Botulismus b) Cholera c) Diphtherie d) humaner spongiformer Enzephalopathie, außer familiär-hereditärer

Mehr

Merkblatt zum Praxissemester im Master of Education der RWTH Aachen

Merkblatt zum Praxissemester im Master of Education der RWTH Aachen Inhalt: Merkblatt zum Praxissemester 1) Information über den Versicherungsstatus im Praxissemester 2) Information über die Verschwiegenheitspflicht und zur Einhaltung des Datenschutzes 3) Information über

Mehr

Übertragungswege Tanzpartner gesucht

Übertragungswege Tanzpartner gesucht Übertragungswege Tanzpartner gesucht Gewusst wie, dann wird alles klar Barbara Göpfert Fallbeispiel 2.St.Galler Hygienetag 24.Mai 2012 2 Wenn Übertragungsweg bekannt ist werden die Massnahmen klar! 2.St.Galler

Mehr

Infektiologische Präventivmaßnahmen bei Praktikanten im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege

Infektiologische Präventivmaßnahmen bei Praktikanten im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege Infektiologische Präventivmaßnahmen bei Praktikanten im Gesundheitsdienst und der Wohlfahrtspflege Stellungnahme der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.v. Kommission für Infektionskrankheiten

Mehr

Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für Datenstand: 1. März 2015

Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für Datenstand: 1. März 2015 Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2014 Datenstand: 1. März 2015 Infektionsepidemiologisches Jahrbuch meldepflichtiger Krankheiten für 2014 Datenstand: 1. März 2015 Infektionsepidemiologisches

Mehr

Gefahr aus der Küche? Kann man sich an Lebensmitteln mit Viren infizieren? R. Johne FÜR RISIKOBEWERTUNG BUNDESINSTITUT

Gefahr aus der Küche? Kann man sich an Lebensmitteln mit Viren infizieren? R. Johne FÜR RISIKOBEWERTUNG BUNDESINSTITUT BUNDESINSTITUT FÜR RISIKOBEWERTUNG Gefahr aus der Küche? Kann man sich an Lebensmitteln mit Viren infizieren? R. Johne Lebensmittel-bedingte Erkrankungsausbrüche Campylobacter 2005 in Deutschland: 18 von

Mehr

Impfen vor und während der Schwangerschaft sowie Konzepte bei unreifen Neugeborenen

Impfen vor und während der Schwangerschaft sowie Konzepte bei unreifen Neugeborenen Impfen vor und während der Schwangerschaft sowie Konzepte bei unreifen Neugeborenen Bad Honnef-Symposium PEG Königswinter, 22.03.2010 Markus Knuf Klinik für Kinder und Jugendliche HSK Wiesbaden Pädiatrische

Mehr

Epidemiologisches Bulletin

Epidemiologisches Bulletin Epidemiologisches Bulletin 7. Juli 2014 / Nr. 27 aktuelle daten und informationen zu infektionskrankheiten und public health Schwer verlaufende Clostridium-difficile-Infektionen: IfSG- Surveillancedaten

Mehr

http://de.wikipedia.org/wiki/impfung

http://de.wikipedia.org/wiki/impfung http://de.wikipedia.org/wiki/impfung http://www.gesundes-kind.de/impfberatung/impftab_only.htm http://www.gesundes-kind.de/impfberatung/impftab_only.htm http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/show.php3?id=149&nodeid=

Mehr

Viruserkrankungen der Zukunft

Viruserkrankungen der Zukunft 23.06.2012 Viruserkrankungen der Zukunft Jürgen Rissland Institut für Virologie/Staatliche Medizinaluntersuchungsstelle 5670 Übersichtsarbeiten in 25 Minuten? Unter Viruserkrankungen verstehe ich in Deutschland

Mehr

Hepatitis B. Also vor allem durch ungeschützten Geschlechtverkehr mit Virusträgern.

Hepatitis B. Also vor allem durch ungeschützten Geschlechtverkehr mit Virusträgern. Hepatitis B Was ist Hepatitis? Hepatitis ist eine Entzündung der Leber. Dabei werden die Leberzellen geschädigt, die Leistungsfähigkeit des Organs sinkt und schliesslich versagt es ganz. Der Krankheitsverlauf

Mehr

Akzeptanz des Tourismus in Berlin

Akzeptanz des Tourismus in Berlin Akzeptanz des Tourismus in Berlin Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage 01 visitberlin.de Wie gern leben Berliner in Berlin? 9 % der Berliner leben gern in der Hauptstadt. 6 % (eher) gern (eher)

Mehr

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun

Impfen. Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007. Dr. med. R. Christen; Thun Impfen Fortbildungsveranstaltung für MPA 22. März 2007 Dr. med. R. Christen; Thun Themata Fast historische Infektionskrankheiten warum Impfen Neue und zukünftige Impfungen Aktueller Impfplan Poliomyelitis

Mehr

Verordnung über Arzt- und Labormeldungen

Verordnung über Arzt- und Labormeldungen Verordnung über Arzt- und Labormeldungen Änderung vom 15. Dezember 2003 Das Eidgenössische Departement des Innern verordnet: I Die Verordnung vom 13. Januar 1999 1 über Arzt- und Labormeldungen wird wie

Mehr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr

Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr Quicklebendiger Start Impfschutz im ersten Lebenshalbjahr mit der neuen Empfehlung zur Rotavirus-Impfung Deutsches Grünes Kreuz e.v. Warum so früh impfen? Mamis Nestschutz hält nur kurz an, manchmal gibt

Mehr

Suizidhäufigkeit in Berlin - Fakten, Dunkelziffern und Ursachen -

Suizidhäufigkeit in Berlin - Fakten, Dunkelziffern und Ursachen - Suizidhäufigkeit in Berlin - Fakten, Dunkelziffern und Ursachen - Dr. Sabine Hermann 1. Gesundheitstag Bipolare Störungen - 8. Mai 2007 - SenGesUmV - GBE Berlin 2007 Folie Nr. 1 Inhalt der Präsentation

Mehr

Serologisches Untersuchungsspektrum. Allgemeine Hinweise:

Serologisches Untersuchungsspektrum. Allgemeine Hinweise: Serologisches Untersuchungsspektrum Anaplasma phagocytophilum Bartonella henselae Brucella spp. Chlamydia trachomatis Mycobacterium tuberculosis Salmonella spp. Yersinia enterocolitica Allgemeine Hinweise:

Mehr

Steckbriefe der wichtigsten Krankheiten, die durch Lebensmittel übertragen werden

Steckbriefe der wichtigsten Krankheiten, die durch Lebensmittel übertragen werden Steckbriefe der wichtigsten Krankheiten, die durch Lebensmittel übertragen werden Hier werden nur die im Infektionsschutzgesetz (IfSG) genannten und für den Küchenbereich wichtigen Krankheiten alphabetisch

Mehr

Letztmalig Ergebnisse der amtlichen Statistik zu meldepflichtigen Krankheiten für das Berichtsjahr 2000

Letztmalig Ergebnisse der amtlichen Statistik zu meldepflichtigen Krankheiten für das Berichtsjahr 2000 Dipl.-Volkswirt Stefan Dittrich Letztmalig Ergebnisse der amtlichen Statistik zu meldepflichtigen Krankheiten für das Berichtsjahr 2000 Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit besteht in Deutschland für

Mehr

Kennungsformat: a a / b b b b b b b b b b / c c c c / d d d / e e e

Kennungsformat: a a / b b b b b b b b b b / c c c c / d d d / e e e Anleitung zum Erstellen einer Herdkennung Stand: 25.04.2013 Kontakt: wolfgang.hautmann@lgl.bayern.de Kennungsformat: a a / b b b b b b b b b b / c c c c / d d d / e e e Die Kennung entsteht durch die Aneinanderreihung

Mehr

Freie Hansestadt Bremen. Gesundheitsamt. GGesundheit und Umwelt. Hepatitis B und C. Informationen für Menschen mit Leberentzündungen durch Viren

Freie Hansestadt Bremen. Gesundheitsamt. GGesundheit und Umwelt. Hepatitis B und C. Informationen für Menschen mit Leberentzündungen durch Viren Gesundheitsamt Freie Hansestadt Bremen GGesundheit und Umwelt Hepatitis B und C Informationen für Menschen mit Leberentzündungen durch Viren Dieses Faltblatt wendet sich an Bürgerinnen und Bürger, die

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. 7. November 2013 Nr. 152/2013. Windpocken: sehr ansteckend und manchmal auch gefährlich!

PRESSEMITTEILUNG. 7. November 2013 Nr. 152/2013. Windpocken: sehr ansteckend und manchmal auch gefährlich! PRESSEMITTEILUNG 7. November 2013 Nr. 152/2013 Windpocken: sehr ansteckend und manchmal auch gefährlich! Windpocken sind weltweit verbreitet. Sie gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten im Kindesalter.

Mehr

RIDA GENE Pneumocystis jirovecii

RIDA GENE Pneumocystis jirovecii Klinische Diagnostik November 2012 2013 Titelthema RIDA GENE Pneumocystis jirovecii Neu! Mit der RIDA GENE Pneumocystis jirovecii real-time PCR führt die R-Biopharm AG ihren ersten quantitativen real-time

Mehr

Vorgehen bei übertragbaren Krankheiten im Waldheim

Vorgehen bei übertragbaren Krankheiten im Waldheim Vorgehen bei übertragbaren Krankheiten im Waldheim Hospitalhof, 30. Juni 2010 Dr. Sonja Sonnentag Gesundheitsamt Stuttgart Bismarckstr. 3 70176 Stuttgart 0711/216-2559 Sonja.Sonnentag@stuttgart.de Gesetzlicher

Mehr

Krankenhaus-Hygiene Aktuell

Krankenhaus-Hygiene Aktuell Krankenhaus-Hygiene Aktuell Juni 2015 Gundi Heuschen Weltweite Situation Globaler Reiseverkehr: Schnelle Verbreitung weltweit innerhalb weniger Stunden Steigende Infektionsraten Zunehmende Antibiotikaresistenzen

Mehr

Zusammenhang von Sozialstruktur und ihrer. Veränderung 2,5 1,5 0,5 -0,5 -1,5 III Sozialindex I. Sozialindex ( t)r

Zusammenhang von Sozialstruktur und ihrer. Veränderung 2,5 1,5 0,5 -0,5 -1,5 III Sozialindex I. Sozialindex ( t)r Zusammenhang von Sozialstruktur und ihrer 2,5 2 2,0 1,5 II Veränderung Durchschni tt Steglitz- Zehlendorf sozialstrukturelle Entwicklung I Sozialindex I 1 1,0 0,5 0 0-0,5-0,5 Marzahn- Hellersdorf Reinickendorf

Mehr

Impfen bei unbekanntem Impfstatus

Impfen bei unbekanntem Impfstatus Impfen bei unbekanntem Impfstatus Kirsten Wittke Inst. Med. Immunologie, CVK 27.2.2016 Nur dokumentierte Impfungen zählen!!! Impfen bei unbekanntem Impfstatus 1. Grundsätze 2. Vorgehen bei fehlender Impfdokumentation

Mehr

Labor Dr. Fenner und Kollegen Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Humangenetik

Labor Dr. Fenner und Kollegen Fachärzte für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Humangenetik Diagnostisches Vorgehen bei V.a. EHEC Infektionen Einsendung von möglichst 3 Stuhlproben (auch vom gleichen Tag möglich) mit dem Vermerk EHEC (Ausnahmekennziffer 32006). Die Untersuchung auf EHEC dauert

Mehr

Jahresbericht 2013. über meldepflichtige MRSA-Nachweise in Blutkultur und Liquor gemäß 7 Abschnitt 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Jahresbericht 2013. über meldepflichtige MRSA-Nachweise in Blutkultur und Liquor gemäß 7 Abschnitt 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Jahresbericht 2013 über meldepflichtige MRSA-Nachweise in Blutkultur und Liquor gemäß 7 Abschnitt 1 Satz 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) Inhaltsverzeichnis 1. Zusammenfassung... 2 2. Grundlagen... 2 3.

Mehr

Kindergarten - eine Zeit für Infekte? Deutsches Grünes Kreuz e. V.

Kindergarten - eine Zeit für Infekte? Deutsches Grünes Kreuz e. V. Kindergarten - eine Zeit für Infekte? Welche Infektionen sind häufig? Keuchhusten: nimmt wieder zu Ringelröteln Scharlach Dreitagefieber Mittelohrentzündungen Durchfall und Erbrechen durch Rotavirus RSV

Mehr