Workshop 1: Hörverstehen

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1 Workshop 1: Hörverstehen Experiment 1 Experiment 2 Hörstile Typologie von Höraufgaben Übungen zum Hörverstehen in den Lehrwerken

2 Experiment 1 Hören Sie den Text. Welche Sprache wird gesprochen? Was verstehen Sie? Erkennen Sie Wortgrenzen? Welche Laute sind Ihnen fremd?

3 Wie fühlten Sie sich? Was hätte Ihnen beim Verstehen geholfen?

4 Experiment 2 Hörszene 1 Wo spielt die Hörszene? Was für Personen können in so einer Hörszene vorkommen? Worüber könnten diese Personen reden? Hörszene 2 Wo spielt die Hörszene? Wie viele Personen sprechen? Wie viele Männer? Wie viele Frauen? Welche Sprachen sprechen Sie? Was sind sie von Beruf? Worüber sprechen sie?

5 Experiment 2 Hörszene 3 Wo spielt die Hörszene? Wie viele Personen sprechen? Wie viele Männer? Wie viele Frauen? Welche Sprachen sprechen Sie? Was sind sie von Beruf? Worüber sprechen sie? Wie sehen die Personen aus? Was haben sie an? Wie alt sind sie? Dahlhaus, Barbara (1994); Fertigkeit Hören, München

6 Hörstile diskriminierendes (lauttdifferenzierendes) Hören extensives (globales, kursorisches) Hören intensives (totales, detailliertes) Hören selektives (selegierendes) Hören zielgerichtetes Hören

7 ... und jetzt sind Sie wieder dran! Ordnen Sie die Beschreibungen den verschiedenen Hörstilen zu.

8 Übungen zur Schulung des Hörverstehens Aufgaben, die vor dem Hören gemacht werden Aufgaben, die während des Hörens gemacht werden Aufgaben, die nach dem Hören gemacht werden

9 ... und jetzt sind Sie wieder dran! Untersuchen Sie die Übungsformen zum Hörverstehen in Ihrem Lehrwerk/Unterrichtsmaterial Aufgaben vor/nach dem Hören/während des Hörens Welche Hörstile werden trainiert?

10 Workshop 2: Sprechen Was geschieht eigentlich beim Sprechen? Körpersprache Phonetische Merkmale verschiedener Sprachen Lauttabelle und Betonungsübersicht des Deutschen Aufgaben/Übungen zum Training des Sprechens Filmsequenz: Binnendifferenzierung beim Sprechen

11 Was geschieht eigentlich beim Sprechen? 1. Notieren Sie bitte ein Problem oder ein Thema, das im Augenblick in Deutschland heftig diskutiert wird. 2. Nehmen Sie nun an, ein Reporter kommt auf der Straße mit einem Mikrofon auf Sie zu und bittet Sie, in einigen Sätzen Ihre Meinung zu diesem Thema zu sagen. Formulieren Sie Ihre Antwort spontan in Ihrer stärksten Fremdsprache. 3. Überlegen Sie danach, wie Sie zu Ihrer Äußerung gekommen sind. (Schatz, Heide (2006); Fertigkeit Sprechen (FSE 20), Berlin: Langenscheidt)

12 Stufen sprachlicher Äußerungen Konstruktion: Was soll gesagt werden und wie soll es gesagt werden (Situation und Adressat) Transformation: Das Was und Wie muss in Sätze übertragen werden Realisation: die Sätze (Mitteilung) müssen lautlich und mimisch-gestisch umgesetzt/ realisiert werden Lediglich Stufe 3 erreicht den Gesprächspartner, Stufe 1 und 2 finden im Kopf statt

13 Praktische Übung zu den Stufen sprachlicher Äußerungen Aufgabe 27 aus Schatz, Heide (2006); Fertigkeit Sprechen

14 Körpersprache Verbale Äußerungen sind meistens mit körpersprachlichen Signalen verbunden (Mimik, Gestik) In verschiedenen Kulturen sind Signale unterschiedlich, auch unterschiedlich stark Gleiche Signale können in verschiedenen Kulturen unterschiedliche Bedeutung haben Körpersprachliche Signale unterstützen Redeintention des Sprechers und sind Verstehenshilfe für den Hörer Sie sagen manchmal mehr als Worte!

15 Phonetische Merkmale verschiedener Sprachen Tonale Sprachen Wortakzent Silbenbau Vokale Konsonanten Neueinsatz

16 Lautbestand des Deutschen Quantitativer Umfang Vokale Konsonanten

17 Wortakzentregeln Betont wird: Stammsilbe Wortanfang Bestimmungswort Endsilbe Vorletzte Silbe

18 Reproduzierendes Sprechen: Methodische Möglichkeiten Vor-/Nachsprechen (Einzel, Kleingruppe, Chor) Kreisgespräche (Morgenkreis) Lieder Reime Einsatz einer Handpuppe

19 Reproduzierend-produzierendes Sprechen: Methodische Möglichkeiten Kommunikationsfördernde Spiele (Mein rechter, rechter Platz.., Ich packe meinen Koffer.., Ich sehe was, was du...) neue Wörter in bekannte Satzstrukturen einsetzen (Gestern nachmittag habe ich...) Sätze fortführen (Halil kommt zu spät, weil...) zu Haus vorbereiteten Text (Kurzvortrag) vortragen

20 Produzierendes Sprechen: Methodische Möglichkeiten Erzählrunde zu einem Bild erzählen Bildergeschichte Dialoge entwickeln sich spontan zu einem vorgegebenen Thema äußern

21 Binnendifferenzierung beim Sprechen Differenzierung nach: Umfang Schwierigkeitsgrad (Wörter, Sätze) Komplexität (Satzreihe, Satzgefüge) Lehrerhilfe Hilfe durch Material Zeit

22 Übungen zum Training des Sprechens in den Lehrwerken Untersuchen Sie Aufgaben und Übungsformen, die in Ihrem Lehrwerk angeboten werden.

23 Danke für Ihr Durchhaltevermögen und erholsame Ferien!

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