Betrieblicher Datenschutz und Datensicherheit

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1 Betrieblicher Datenschutz und Datensicherheit Modul-Nr./ Code 7.5 ECTS-Credits 5 Gewichtung der Note in der Gesamtnote Modulverantwortlicher Qualifikationsziele des Moduls Inhalt des Moduls Dauer des Moduls Häufigkeit des Angebots des Moduls Zugangsvoraussetzungen Gesamtarbeitsaufwand / Workload des Moduls Verwendbarkeit des Moduls für andere Module und Studiengänge Lehrformen des Moduls 5 / 120 Prof. Dr. Dirk Frosch-Wilke 6 SWS keine Präsenzzeit: 67,5h Vor- und Nachbereitung: 55,0 h Klausurvorbereitung: 27,5 h Lehrveranstaltungen des Moduls Datensicherheit (4 SWS) Datenschutz (2 SWS) Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten

2 Datensicherheit Nr. der Lehrveranstaltung 7.5 Art der Lehrveranstaltung Pflichtveranstaltung Häufigkeit des Angebots der Lehrveranstaltung Zahl der zugeteilten ECTS- Credits (basierend auf dem 2/3 der Gesamtpunkte Arbeitspensum) SWS 4 SWS Arbeitsaufwand/ Workload 100 h Name des Hochschullehrers Prof. Dr. W. Reimers Ziel der Lehrveranstaltung Fachkompetenz: (erwartete Lernergebnisse und zu Die Studierenden sollen die Thematik IT-Sicherheit (im weiteren Sinne) erwerbende Kompetenzen) aus einer primär IT-geprägten Sichtweise kennen lernen, auch unter Einbezug betriebswirtschaftlicher und (datenschutz-)rechtlicher Implikationen. Ziele in Hinblick auf die zu erwerbende fachliche Kompetenz: Studierende sollen die Grundbegriffe der IT-Sicherheit verstehen. Sie sollen wesentliche IT-Sicherheitsmechanismen und maßnahmen unter Berücksichtigung der technischen und organisatorischen Realisierung kennen und verstehen. Sie sollen in der Lage sein, vorhandene Sicherheitsmechanismen zu analysieren, sich aktuelle Informationen zu diesen Mechanismen und ihren Schwächen zu beschaffen und diese einer kritischen Bewertung zu unterziehen. Sie sollen in der Lage sein, Planungen für die Einrichtung von IT- Sicherheitsmaßnahmen in konkreten Anwendungsszenarien vorzunehmen und bestehende technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen unter Berücksichtigung des konkreten Anwendungsfalles zu bewerten). Methodenkompetenz: Die Studierenden müssen das erworbene Methodenwissen anhand von Fallstudien und Übungsaufgaben jeweils auf konkrete Problemstellungen anwenden. Daneben müssen sie ein kleines Thema selbstständig erarbeiten und im Rahmen eines Vortrages/einer Präsentation ihr Ergebnis vorstellen Persönlichkeits- und Sozialkompetenz: Die Übungsaufgaben werden überwiegend in Gruppenarbeit ausgeführt, um die Teamfähigkeit der Studierenden zu schulen. Die Kommunikationsund Präsentationsfähigkeit der Studierenden wird dadurch gefördert, dass Lösungen von Übungen von den Studierenden vorgestellt und diskutiert werden müssen. Darüber hinaus müssen die Studierenden in Einzelpräsentationen Inhalte ihrer Hausarbeiten vorstellen und gemeinsam mit den übrigen Veranstaltungsteilnehmern erarbeiten und diskutieren. Empfohlene Literaturliste (Lehr- und Lernmaterialien, Literatur) Anderson, Ross: Security Engineering, Wiley, 2001, Beutelspacher, A., Schwenk, J., und Wolfenstetter, K.-D.: Moderne Verfahren der Kryptographie, 5. Auflage, Vieweg-Verlag, Wiesbaden 2004, Eckert, Claudia: IT-Sicherheit. Konzepte, Verfahren, Protokolle, 3. Auflage, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 2004, Ertel, Wolfgang, Angewandte Kryptographie, Carl Hanser Verlag, Leipzig 2001, Fuhrberg, Kai und Häger, Dirk und Wolf, Stefan, Internet-Sicherheit Browser, Firewalls und Verschlüsselung, 3. Auflage, Hanser, München/Wien 2001, Garfinkel, Simson: Web security, privacy, and commerce, 2 nd ed., O'Reilly, 2002,

3 Münch, Peter: Technisch-Organisatorischer Datenschutz, 2. Aufl., Datakontext-Verlag, Frechen 2005, Pohlmann, Norbert und Blumberg, Hartmut, Der IT- Sicherheitsleitfaden, mitp-verlag Bonn 2004, BSI: IT-Grundschutzkataloge: https://www.bsi.bund.de/cln_174/contentbsi/grundschutz/kataloge/k ataloge.html https://www.bsi.bund.de/cln_174/sid_ee9bff50650d8d157fdeef 8388B798B5/DE/Publikationen/publikationen_node.html Weitere aktuelle Literatur zur Bearbeitung der Hausarbeiten und der Vortragsthemen: Originalhandbücher, Online Manuals, Online Hilfetexte und Produktbeschreibungen sowie Schulungssoftware zu Produkten Fachzeitschriften (z.b. c t, ix), z.b. c t kompakt Security 02/09 Begleittexte, Präsentationen/Referate zur Lehrveranstaltung Weitere aktuelle Literatur (z.b. Konferenzbeiträge, im WWW recherchierte Literatur) müssen zur Bearbeitung der Hausarbeiten und der Vortragsthemen herangezogen werden. Lehr- und Lernmethoden Art der Prüfung / Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten (Lernkontrolle/Leistungsüberprüfu ng auch Dauer der Prüfung) Unterrichts-/Lehrsprache Besonderes (z.b. Online-Anteil, Praxisbesuche, Gastsprecher etc.) Seminaristischer Unterricht mit Übungen Präsentation Deutsch

4 Nr. der Lehrveranstaltung 7.5 Datenschutz Art der Lehrveranstaltung Häufigkeit des Angebots der Lehrveranstaltung Zahl der zugeteilten ECTS-Credits (basierend auf dem Arbeitspensum) SWS Arbeitsaufwand/ Workload Name des Hochschullehrers Ziel der Lehrveranstaltung (erwartete Lernergebnisse und zu erwerbende Kompetenzen) Pflichtveranstaltung 1/3 der Gesamtpunkte 2 SWS 50 h Lehrbeauftragte des Unabhängigen Landesamtes für Datenschutz Fachkompetenz: Die Studierenden sollen die grundlegenden Fähigkeiten für den Erwerb der Fachkunde eines betrieblichen Datenschutzbeauftragten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) kennen lernen. Zu ausgewählten Problemstellungen wird den Studierenden der state of the art in Wissenschaft und Praxis vermittelt. Als Ziele im Hinblick auf die zu erwerbende fachliche Kompetenz gilt: - Kenntnis der Aufgaben und Befugnisse des betrieblichen Datenschutzbeauftagten - Grundlegende Kenntnis der umzusetzenden Datenschutzbestimmungen (insbesondere des BDSG) - Einordnung der Rolle des betrieblichen Datenschutzbeauftragten im Unternehmen. Strategien zur Umsetzung des Datenschutzes im betrieblichen Umfeld - Kenntnisse zu den wichtigsten praxisrelevanten Fragen und Problemkonstellationen im betrieblichen Umfeld - Kenntnisse für den Aufbau einer innerbetrieblichen Datenschutzorganisation und die ersten 100 Tage Methodenkompetenz: Die Studierenden müssen das erworbene Methodenwissen anhand von Fallstudien, die in der Veranstaltung zu bearbeiten sind, jeweils auf konkrete Problemstellungen anwenden Persönlichkeits- und Sozialkompetenz: Die Übungsaufgaben werden soweit möglich - in Gruppenarbeit ausgeführt, um die Teamfähigkeit der Studierenden zu schulen. Die Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit der Studierenden wird dadurch gefördert, dass Lösungen von Übungen von den Studierenden vorgestellt und diskutiert werden müssen. Daneben werden Übungsaufgaben ausgegeben, die den Wechsel aus Frontalunterricht und Eigenerarbeitung ergänzen.

5 Inhalt der Lehrveranstaltung Empfohlene Literaturliste (Lehr- und Lernmaterialien, Literatur) Lehr- und Lernmethoden Art der Prüfung/ Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten (Lernkontrolle/Leistungsüberprüfung auch Dauer der Prüfung) Unterrichts-/Lehrsprache 1) Warum Datenschutz Geschichte (Persönlichkeitsrecht, Geheimnisse) Arbeitsbegriff Das Konzept des betrieblichen Datenschutzes 2) Einführung in das Recht Funktion des Rechts Arbeitsweise der Juristen 3) Datenschutzrecht Verfassungsrechtlicher Rahmen Die wichtigsten Datenschutzgesetze Das BDSG 4) Die Rolle des betrieblichen Datenschutzbeauftragten Aufgaben Befugnisse Absicherung / Haftung Fachkunde und Zuverlässigkeit Rolle im Betrieb Das Rüstzeug Die sieben goldenen Regeln des Datenschutzes (des BDSG Die zentralen Baustellen und Gefechtsfelder des betrieblichen Datenschutzbeauftragten 6) Errichtung einer innerbetrieblichen Datenschutzorganisation Simitis, Kommentar zum BDSG, 5. Auflage, 2005 Gola/Schomerus, Kommentar zum BDSG, 8. Auflage, 2005 Roßnagel, Handbuch Datenschutzrecht, 2003 Seminaristischer Unterricht mit Übungen Klausur Deutsch Besonderes (z.b. Online-Anteil, Praxisbesuche, Gastsprecher etc.)

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