Unternehmen und Arbeitsstätten

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1 Statistisches Bundesamt Unternehmen und Arbeitsstätten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2014 Erscheinungsfolge: jährlich Erschienen am 19. Dezember 2014 Artikelnummer: Ihr Kontakt zu uns: Telefon: +49 (0) 228/ Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2014 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet.

2 Inhalt Seite Textteil Vorbemerkung... Glossar... Aktuelle Ergebnisse Tabellenteil 1 Kernindikatoren Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2014 (Teil A)... 8 Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2014 (Teil B) Kennzahlen im Zeitvergleich Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2011 bis Schwerpunktthema 2014: Cloud Computing 3.1 Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste über Cloud Computing (sogenannte Cloud Services) Nutzungsintensität kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service Formen der Nutzung von Cloud Servern externer Informationsanbieter Gründe für die eingeschränkte Nutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service Gründe für die Nichtnutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service IT-Fachkräfte und IT-Kenntnisse 4.1 Beschäftigung und Einstellung von IT-Fachkräften Angebot interner oder externer Fortbildungsmaßnahmen für tätige Personen Einsatz von Computern und Internet 5.1 Einsatz von Computern Internetzugang Verbindungsarten zum Internet 6.1 Feste Breitbandverbindung zum Internet Maximale vertraglich vereinbarte Datenübertragungsrate der schnellsten festen Internetverbindung Mobile Verbindung zum Internet Zusammenfassung der Verbindungsarten zum Internet Nutzung des Internets 7.1 Website Bereitgestellte Informationen oder Dienstleistungen auf der Website Nutzung von Social Media Kostenpflichtige Werbung im Internet Elektronischer Informationsaustausch innerhalb des Unternehmens 8.1 Nutzung von ERP-Software Nutzung einer CRM-Software zur Erfassung von Kundendaten Nutzung einer CRM-Software zur Analyse von Kundendaten Automatisierter Datenaustausch mit Systemen außerhalb des Unternehmens (EDI) 9.1 Versand oder Empfang von Daten über EDI für Zahlungsanweisungen an Kredit- und Finanzinstitute Versand oder Empfang von Daten über EDI für behördliche Informationen bzw. Daten Organisation der Lieferkette (Supply Chain Management) 10.1 Elektronischer Informationsaustausch mit Zulieferern oder Kunden zur Organisation der Lieferkette Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

3 Inhalt Seite Funkerkennungs-Technologie (RFID) Einsatz von RFID-Technologie Rechnungsstellung 12.1 Versand von Rechnungen in Papier- oder elektronischer Form Versand von Rechnungen nach Rechnungsformaten Hauptsächlich genutzte Rechnungsformate beim Rechnungsversand Rechnungsversand nach Rechnungsformaten Erhalt von Rechnungen nach Rechnungsformaten Hauptsächlich vorliegende Rechnungsformate beim Erhalt von Rechnungen Rechnungserhalt nach Rechnungsformaten E-Commerce Verkäufe über eine Website oder über EDI Verkäufe nach Vertriebswegen, Kundentypen, Bezahlmethoden Umsatz über eine Website oder über EDI Umsatz über eine Website nach Kundentypen Einkäufe über eine Website oder über EDI Elektronische Einkäufe mit einem Anteil von mindestens 1 % an den Gesamtaufwendungen Tätige Personen mit Internetnutzung Tätige Personen mit Internetzugang Tätige Personen mit mobilem Internetzugang über ein tragbares Gerät Anhang Klassifikation der e Qualitätsbericht Erhebungsbogen Gebietsstand Die Angaben beziehen sich auf den Gebietsstand der Bundesrepublik Deutschland seit dem 1. Oktober = / = X = Zeichenerklärung in Tabellen Keine Angabe, da Merkmal für entsprechende(n) Größenklasse oder nicht erfasst Keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug Tabellenfach gesperrt, weil Aussage nicht sinnvoll davon = Sämtliche Teilmengen einer Gesamtmenge sind aufgeführt. darunter = Nur einige Teilmengen einer Gesamtmenge sind aufgeführt. Geschlechtsneutrale Bezeichnung Die nachfolgend verwendeten Personenbezeichnungen sind als geschlechtsneutral zu interpretieren und gelten demnach für Frauen und Männer. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

4 Vorbemerkung Die effektive Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) ist für Unternehmen zu einem wichtigen strategischen Faktor geworden. Durch den Einsatz von IKT lässt sich die Produktivität von Unternehmen steigern und so die Wettbewerbsfähigkeit verbessern. Informationstechnologien erleichtern den Zugang zu Daten, beschleunigen Geschäftsprozesse und eröffnen den Unternehmen neue, globale Beschaffungs- und Absatzwege. Die Europäische Kommission hat innerhalb ihrer langfristigen Wachstumsstrategie Europa 2020 die Leitinitiative einer Digitalen Agenda für Europa geschaffen, um die Europäische Union bis zum Jahr 2020 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt mit mehr Arbeitsplätzen und besserem sozialen Zusammenhalt auszubauen. Zur Evaluierung dieser Aktionspläne und zur Durchführung eines gemeinsamen Benchmarkings benötigt die Europäische Kommission das Mitwirken ihrer Mitgliedstaaten, um eine regelmäßige Dokumentation über die Nutzung von Informationsund Kommunikationstechnologien in Unternehmen und privaten Haushalten zu erhalten. Ausgehend von Pilotstudien in den Jahren 2002 bis 2005 wurde durch den Erlass der Verordnung (EG) Nr. 808/2004 vom 21. April 2004 des Europäischen Parlaments und des Rates, zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 1006/2009 vom 16. September 2009, festgelegt, dass alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union statistische Ergebnisse für die Erstellung von Gemeinschaftsstatistiken über die Nutzung von IKT durch Unternehmen, Haushalte und Einzelpersonen liefern. Die Erhebung erfolgt jährlich seit 2006 und ist zunächst bis zum Jahr 2019 vorgesehen. Da die EG-Verordnung den nach dem Bundesstatistikgesetz geforderten Regelungsinhalt nicht vollständig abbildet, wurde mit dem Gesetz über die Statistik zur Informationsgesellschaft (InfoGesStatG) vom 22. Dezember 2005 eine nationale Rechtsgrundlage geschaffen, auf deren Basis die Erhebungen IKT in Unternehmen und IKT in privaten Haushalten als reguläre Erhebungen in Zusammenarbeit mit den Statistischen Ämtern der Länder und mit Unterstützung des Statistischen Amtes der Europäischen Gemeinschaften (Eurostat) durchgeführt werden. Die Erhebung zur Nutzung von IKT in Unternehmen liefert einen Überblick über die Ausstattung von deutschen Unternehmen mit modernen Informations- und Kommunikationstechnologien. Neben Informationen über die Verbreitung der Nutzung von Computern, Internet und Netzwerken bilden die verschiedenen Nutzungsaspekte moderner Informationstechnologien, wie etwa E-Commerce, Rechnungsstellung oder Social Media, einen zentralen Bestandteil der Studie. Im Folgenden werden die Ergebnisse der Erhebung für Deutschland aus dem aktuellen Berichtsjahr 2014 vorgestellt. Erstmalig können auch Informationen zu Cloud Computing in Unternehmen präsentiert werden. Die Ergebnisse im Tabellenband beziehen sich, wenn nicht anders erwähnt, auf den Januar des Berichtsjahres. Mit Ausnahme des Landwirtschafts- und Bergbausektors, der öffentlichen Verwaltung, des Gesundheits- und Sozialwesens und der Bereiche Erziehung, Unterricht, Kunst und Unterhaltung sind Unternehmen nahezu aller e befragt worden. Nicht mehr befragt wurden in 2014 die e Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

5 Glossar B2B (Business-to-Business) Business-to-Business bezeichnet Geschäftsbeziehungen und Transaktionen zwischen Unternehmen. B2C (Business-to-Consumer) Business-to-Consumer bezeichnet Geschäftsbeziehungen und Transaktionen zwischen Unternehmen und Privatkunden. B2G (Business-to-Government) Business-to-Government bezeichnet Geschäftsbeziehungen und Transaktionen zwischen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung. Cloud Computing Cloud Computing bezeichnet den Zugang zu IT-Diensten fremder IT-Infrastrukturen über internetbasierte Netzwerke, eingeschlossen Virtueller Privater Netzwerke (VPN). Diese sogenannten Cloud Services sind ohne Absprache mit dem Informationsanbieter jederzeit abrufbar (On- Demand Self Service). Ihr Umfang kann nach Bedarf erweitert oder reduziert werden (Scale-up/ -down). Computer Der Begriff Computer umfasst Personal Computer (PC), tragbare Computer (z. B. Laptop, Notebook, Tablet) sowie andere tragbare Geräte wie Smartphone, Personal Digital Assistant (PDA). CRM (Customer Relationship Management) Customer Relationship Management bezeichnet eine bereichsübergreifende, IT-unterstützte Geschäftsstrategie, die individuelle Kundenbedürfnisse adressiert und so auf eine Stärkung der Kundenbindung abzielt. Die CRM-Software ist eine Datenbankanwendung, die eine strukturierte und ggf. automatisierte Erfassung sämtlicher Kundenkontakte sowie eine Analyse der Daten (z. B. für Kundenbewertungen, Marktsegmentierung) ermöglicht. DSL (Digital Subscriber Line) Digital Subscriber Line bezeichnet verschiedene Bit-Übertragungsstandards für den ortsfesten, digitalen Datenaustausch über konventionelle Kupfer-Fernsprechleitungen (z. B. Telefonnetzwerke). Durch den Einsatz höherer Frequenzbänder (Breitband) kann die Datenübertragung im Verhältnis zu analogen Verbindungen deutlich beschleunigt werden. E-Commerce Ein Unternehmen betreibt E-Commerce, wenn es rechtsverbindliche Ein- oder Verkäufe über Websites oder automatisierten Datenaustausch (EDI) tätigt. Bezahlung und Auslieferung der Bestellungen müssen bei E-Commerce nicht im Bestellvorgang integriert sein. EDI (Electronic Data Interchange) Electronic Data Interchange bezeichnet den elektronischen Austausch strukturierter Daten zwischen Computersystemen verschiedener Geschäftspartner in einem standardisierten und maschinenlesbaren Format (z. B. XML, EDIFACT, OFTP, RosettaNet). Die Kommunikation erfolgt dabei via Datenfernübertragung (Standleitungen) und in der Regel ohne jegliche manuelle Eingriffe. ERP (Enterprise Resource Planning) Enterprise Resource Planning bezeichnet die Steuerung der vorhandenen Ressourcen eines Unternehmens mittels einer oder einer Reihe von Software-Anwendungen innerhalb eines elektronischen Warenwirtschaftssystems. Dabei können Geschäftsprozesse wie Planung, Beschaffung, Vertrieb, Marketing und Kundenmanagement über die verschiedenen Geschäftsbereiche des Unternehmens aufeinander abgestimmt und optimiert werden. Der betriebliche Ablauf gewinnt dadurch an Effizienz. IT-Fachkräfte IT-Fachkräfte sind verantwortlich für die Planung, Einrichtung, Wartung und Administration von Systemen und Netzwerken. Der Aufgabenbereich beinhaltet ebenso die Anwendungs-, Datenbank- und Softwareentwicklung sowie die Beschaffung, Installation und Anpassung von Hard- und Software. IT-Anwenderkenntnisse Zur Aufgabenerfüllung notwendige Kenntnisse im Umgang mit gebräuchlichen Softwareanwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken, Internet, usw.) bzw. mit sektorspezifischen PC-Programmen (SAP, DATEV, Spezialprogramme für Bereiche wie Medizin, Mechanik, Ingenieurwesen, Technisches Zeichnen usw.). Mobile Internetverbindung Den tätigen Personen werden vom Unternehmen für geschäftliche Zwecke tragbare Geräte (z. B. Laptop, Smartphone) zur Verfügung gestellt, die eine Verbindung zum Internet über ein Mobilfunknetz herstellen (nicht über ein drahtloses lokales Netzwerk, wie WLAN). Das Unternehmen übernimmt dabei die Nutzungsgebühren komplett oder teilweise. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

6 Mobilfunknetz Das Mobilfunknetz ist die technische Infrastruktur zum Aufbau einer mobilen ortsunabhängigen Internetverbindung zwischen Mobilfunkantenne und einem tragbaren Gerät. Ausgehend von der technologischen Entwicklung wird die Schnelligkeit und Qualität des Mobilfunknetzes anhand internationaler Standards festgelegt. Mobilfunkgeräte der ersten Generation (1G) nutzten ein analoges Mobilfunknetz. Mobilfunknetze über GSM oder GPRS gehören zum 2G-Standard. Ein mobiles Breitbandnetz nutzt Mobilfunknetz- Architekturen der dritten Generation (3G), z. B. UMTS, HSDPA, mit welchen deutlich höhere Datenübertragungsraten (bis zu 7,2 Mbit/s) möglich sind. Long-Term Evolution (LTE) oder WiMax sind die technologischen Weiterentwicklungen des neuesten Mobilfunkstandards der vierten Generation (4G). Nach ITU-Richtlinien beträgt hier die Mindest-Downloadrate bereits 100 Mbit/s und der Mindest-Upload 50 Mbit/s. Multimedia-Portale Internet-Multimedia-Portale sind Websites, auf denen Audio-, Video- oder Fotodaten zum Ansehen (Streaming) oder Herunterladen angeboten werden. Dazu gehören auch Portale, die die Produktion, Weiterverarbeitung und über Abonnements organisierte Verbreitung von Multimedia ermöglichen. Rechnungsstellung Elektronische, direkt weiterverarbeitbare Rechnungen (E-Invoices) sind strukturierte Rechnungsdaten (z. B. XML, PDF-A), die über das Internet, per oder über ein E-Portal an den Endkunden adressiert werden. Im Business-to- Business Bereich (B2B) können die Rechnungsdaten einer E-Invoice direkt vom Verrechnungssystem des Absenders in das Buchhaltungssystem des Empfängers übertragen werden. Zur Prüfung und Ablage wird häufig eine grafische Darstellung vergleichbar der Papierrechnung mitgeschickt. Elektronische Rechnungen sind seit dem 1. Juli 2011 umsatzsteuerrechtlich der Papierrechnung gleichgestellt. RFID (Radio Frequency Identification) Radio Frequency Identification bezeichnet Verfahren zur automatisierten und berührungslosen Identifizierung von Objekten und Lebewesen über Funk (elektromagnetische Wellen). Ein RFID- System besteht aus einem Transponder, der sich am oder im Gegenstand bzw. Lebewesen befindet und diese kennzeichnet, sowie einem Lesegerät zum Auslesen der Transponder-Kennung. SCM (Supply Chain Management) Die Organisation der Lieferkette (Supply Chain Management) erfolgt in den Unternehmen elektronisch, wenn beispielsweise Bedarfsprognosen, Lagerbestände, Produktpläne oder Lieferstände über Websites oder andere Computernetzwerke ausgetauscht werden. Social Media Zu dem Oberbegriff Social Media (auch: Soziale Medien) werden alle digitalen Medien (Plattformen) und Technologien gezählt, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen. Einige Plattformen bieten zusätzlich die Möglichkeit, Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Soziale Netzwerke Soziale Netzwerke sind über das Internet verbundene Netzgemeinschaften (Online-Communities), die in erster Linie der Pflege und dem Ausbau sozialer Kontakte dienen. Übliche Funktionselemente sind ein eigenes Benutzerprofil, persönliche Kontaktlisten und Nutzergruppen. Häufig werden soziale Netzwerke nach der Art der Nutzung unterschieden: für hauptsächlich private Kontakte (z. B. Facebook und Google+) oder vorrangig für geschäftliche Kontakte (z. B. LinkedIn und Xing). Weblogs/Mikroblogging-Dienste Ein Weblog ist ein im Internet einsehbares Tagebuch, in dem mindestens eine Person Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliert oder Gedanken niederschreibt. Wird ein Weblog offiziell von einem Unternehmen geführt, spricht man von einem Unternehmens-Weblog (Corporate Blog). Mikroblogging ist eine kurze Form des Informationsaustauschs, ähnlich dem SMS-Textstil, das in vielen sozialen Netzwerken Anwendung findet. Mikroblogging-Dienste, wie Twitter, sind zentrale Internetportale zur Bereitstellung und Verbreitung von Mikroblogging. Website Ort im Internet, der durch eine spezielle Adresse definiert ist. Die einer Sammlung von mehreren Seiten vorangestellte Eröffnungsseite wird als Homepage bezeichnet. Eine eigene Website ist dadurch gekennzeichnet, dass das Unternehmen selbst eine Gestaltungsmöglichkeit für das Internetangebot hat. Hierbei ist es unerheblich, ob diese Website über eine unternehmenseigene oder fremde IT-Infrastruktur bereitgestellt wird. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

7 Aktuelle Ergebnisse der IKT-Erhebung % der Unternehmen nutzen eine mobile Internetverbindung Die Unternehmen in Deutschland, die über einen Internetzugang verfügen (89 %), nutzen im Jahr 2014 mehrheitlich eine DSL- oder eine andere ortsfeste Breitbandverbindung (92 %), um mit dem World Wide Web verbunden zu werden. Der Zugang über eine mobile Internetverbindung hat in den vergangenen Jahren eine rasante Zunahme zu verzeichnen. Der Anteil der Unternehmen mit mobiler Internetverbindung ist im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr erneut um 5 Prozentpunkte auf nunmehr 65 % angestiegen. Damit nutzen bereits zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland eine mobile Internetverbindung. Im Jahr 2011 lag der Anteil der Unternehmen mit mobiler Internetverbindung noch bei 29 %. 1) Mehrfachnennung möglich. Schnelles Internet bei jedem vierten Unternehmen Fast die Hälfte aller Unternehmen (46 %) besitzt noch eine vertraglich vereinbarte Datenübertragungsrate von unter 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Nur jedes vierte Unternehmen (25 %) verfügt über schnelles Internet mit einer Datenübertragungsrate von mindestens 30 Mbit/s. Schnelles Internet mit Down- und Upload-Raten von 30 Mbit/s oder mehr ist nur über eine Breitbandverbindung möglich. Eine schnelle und effektive Internetverbindung ist für Unternehmen eine wichtige Voraussetzung für die Nutzung moderner digitaler Anwendungen und Dienstleistungen und bietet dadurch Wettbewerbsvorteile. Abweichungen in den Summen sind rundungsbedingt. 17 % der Unternehmen mit Verkäufen über eine Website oder über EDI 17 % der Unternehmen in Deutschland verkauften im Jahr 2013 Waren oder Dienstleistungen über eine Website oder über EDI (Electronic Data Interchange). Bei Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten liegt dieser Anteil bereits bei 30 % und bei Großunternehmen mit 250 und mehr Beschäftigten beträgt dieser Anteil sogar 46 %. Der Anteil des Umsatzes aus Verkäufen über eine Website oder EDI beträgt bei den Unternehmen mit Online-Verkäufen etwa ein Drittel (30 %) des Gesamtumsatzes. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

8 Schwerpunktthema der IKT-Erhebung 2014 war die Nutzung von Cloud Computing. Insbesondere wurde die Inanspruchnahme von Cloud Computing-Diensten befragt. Auch die Nutzungszwecke und die Aspekte, die den Einsatz von Cloud Computing verhindern oder einschränken, waren Gegenstand der Erhebung. 12 % der Unternehmen beziehen kostenpflichtige IT-Dienste über Cloud Computing Ein Unternehmen nutzt Cloud Computing, wenn es einen flexiblen Zugang zu kostenpflichtigen, über Internet bereitgestellten IT-Diensten auf Servern externer Informationsanbieter erworben hat. Darunter fällt der Zugriff auf Software, Rechenkapazität oder Speicherplatz. 12 % der Unternehmen in Deutschland, die über Internetzugang verfügen und mehr als 9 Beschäftigte haben, beziehen im Jahr 2014 kostenpflichtig IT-Dienste über Cloud Computing (Cloud Services). Bei Großunternehmen mit mehr als 249 Beschäftigten liegt dieser Anteil bereits bei 27 %. 56 % der genannten Unternehmen geben bei der Untersuchung der in Anspruch genommenen Dienste die Speicherung von Dateien als Nutzungsgrund für den Bezug von Cloud Services an. als Cloud Service ist für fast jedes zweite Unternehmen (46 %) ein Nutzungsaspekt. Weitere Gründe für den Bezug von IT-Diensten über Cloud Computing sind unter anderem der Betrieb von Unternehmensdatenbanken (34 %), Softwareanwendungen im Finanz- oder Rechnungswesen (25 %) sowie Office- Anwendungen wie Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation (21 %). Risiko von Sicherheitsproblemen verhindert den Einsatz von IT-Diensten über Cloud Computing Bei 37 % der Unternehmen, die keine kostenpflichtigen IT-Dienste über Cloud Computing beziehen, verhindert das Risiko von Sicherheitsproblemen den Einsatz von Cloud Services. Weitere Hinderungsgründe sind bei 32 % der Unternehmen die Unsicherheit bezüglich geltendem Recht und rechtlicher Zuständigkeit und bei 31 % der Unternehmen die Unsicherheit bezüglich des geografischen Standorts der Daten. Unzureichende Kenntnisse von Cloud Computing spielen bei 27 % und hohe Kosten für Cloud Services bei 22 % der Unternehmen eine Rolle für die Nichtnutzung von Cloud Computing. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

9 1 Kernindikatoren Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2014 nach en (Teil A) Unternehmen mit Einsatz von Computern Internetzugang Verkäufen von Waren oder Dienstleistungen über eine Website oder über EDI ¹ Einkäufen von Waren oder Dienstleistungen über eine Website oder über EDI ¹ Anteil in % an allen Unternehmen Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, Getränkeherstellung und Tabakverarbeitung... Herstellung von Textilien, Bekleidung, Leder, Lederwaren und Schuhen... Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren, Papier, Pappe und Waren daraus sowie von Druckerzeugnissen, Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern... Kokerei und Mineralölverarbeitung, Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, Gummi- und Kunststoffwaren, Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden... Metallerzeugung und -bearbeitung, Herstellung von Metallerzeugnissen... Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen... Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, Maschinenbau... Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, sonstiger Fahrzeugbau... Herstellung von Möbeln und sonstigen Waren, Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Handel mit Kraftfahrzeugen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Großhandel (ohne Handel mit Kfz)... Einzelhandel (ohne Handel mit Kfz)... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Beherbergung... Gastronomie... Information und Kommunikation... Verlagswesen, Herstellung, Verleih und Vertrieb von Filmen und Fernsehprogrammen, Kinos, Tonstudios, Verlegen von Musik, Rundfunkveranstalter... Telekommunikation... Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Vermietung beweglicher Sachen, Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, Wach- und Sicherheitsdienste, Detekteien, Gebäudebetreuung, Garten- und Landschaftsbau, Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen a.n.g.... Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringung sonstiger Reservierungsleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / / 1 Die Ergebnisse für dieses Merkmal beziehen sich auf das vorausgegangene Kalenderjahr. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

10 1 Kernindikatoren Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2014 nach en (Teil B) Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, Getränkeherstellung und Tabakverarbeitung... Herstellung von Textilien, Bekleidung, Leder, Lederwaren und Schuhen... Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren, Papier, Pappe und Waren daraus sowie von Druckerzeugnissen, Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern... Kokerei und Mineralölverarbeitung, Herstellung von chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen, Gummi- und Kunststoffwaren, Glas und Glaswaren, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden... Metallerzeugung und -bearbeitung, Herstellung von Metallerzeugnissen... Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen... Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, Maschinenbau... Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, sonstiger Fahrzeugbau... Herstellung von Möbeln und sonstigen Waren, Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Handel mit Kraftfahrzeugen, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Großhandel (ohne Handel mit Kfz)... Einzelhandel (ohne Handel mit Kfz)... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Beherbergung... Gastronomie... Information und Kommunikation... Verlagswesen, Herstellung, Verleih und Vertrieb von Filmen und Fernsehprogrammen, Kinos, Tonstudios, Verlegen von Musik, Rundfunkveranstalter... Telekommunikation... Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Vermietung beweglicher Sachen, Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften, Wach- und Sicherheitsdienste, Detekteien, Gebäudebetreuung, Garten- und Landschaftsbau, Erbringung von wirtschaftlichen Dienstleistungen a.n.g.... Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringung sonstiger Reservierungsleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten... Versand von Rechnungen in elektronischer Form ¹ ² Nutzung von ERP-Software ² Unternehmen mit Nutzung einer festen Breitbandverbindung Anteil in % an den Unternehmen mit Computernutzung Internetzugang einer Website / / / / / / / / / Die Ergebnisse für dieses Merkmal beziehen sich auf das vorausgegangene Kalenderjahr. 2 Ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

11 2 Kennzahlen im Zeitvergleich Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen 2011 bis 2014 Gegenstand der Nachweisung Anteil in % Unternehmen mit Einsatz von Computern... Internetzugang... Verkäufen über eine Website oder über EDI ¹ ²... Einkäufen über eine Website oder über EDI ¹ ² Unternehmen mit Internetzugang über eine feste Breitbandverbindung... über eine mobile Verbindung... und einer Website Tätige Personen im Unternehmen, die für geschäftliche Zwecke einen Computer mit Internetzugang nutzten Die Ergebnisse für dieses Merkmal beziehen sich auf das vorausgegangene Kalenderjahr. 2 Vor 2012 bezog sich die Fragestellung auf das Internet oder andere computergestützte Netzwerke (z. B. EDI). Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

12 3 Schwerpunktthema 2014: Cloud Computing Cloud Computing ist eine Technologie, bei der IT-Leistungen (Software, Rechenkapazität oder Speicherplatz) über das Internet bedarfsgerecht und in Echtzeit von externen Anbietern kostenpflichtig bereitgestellt werden. 3.1 Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste über Cloud Computing (sogenannte Cloud Services) nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Insgesamt an den Unternehmen mit Internetzugang... und zwar für folgende Zwecke ... Office-Anwendungen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation usw.)... Betrieb von Unternehmensdatenbanken... Speicherung von Dateien... Softwareanwendungen im Finanz- oder Rechnungswesen... CRM-Software... Rechenkapazität zur Ausführung unternehmenseigener Software / / Nutzungsintensität kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service nach Beschäftigtengrößenklassen Unter Nutzungsintensität versteht man in diesem Zusammenhang sowohl den Grad der Komplexität der als Cloud Service bezogenen IT-Dienste als auch die Abhängigkeit des Geschäftsablaufs der Unternehmen von diesen extern bezogenen Cloud Services. Unternehmen nach Nutzungsintensität von IT-Diensten als Cloud Service Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten Anteil in % an den Unternehmen mit Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) 250 und mehr Geringe Nutzungsintensität (Bezug von , Office-Anwendungen oder Speicherung von Dateien als Cloud Service) Mittlere Nutzungsintensität (Bezug von , Office-Anwendungen, Speicherung von Dateien oder Betrieb von Unternehmensdatenbanken als Cloud Service) Hohe Nutzungsintensität (Bezug von Softwareanwendungen im Finanz- oder Rechnungswesen, CRM-Software oder Rechenkapazität zur Ausführung unternehmenseigener Software als Cloud Service) Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

13 3 3.3 Schwerpunktthema 2014: Cloud Computing Formen der Nutzung von Cloud Servern externer Informationsanbieter nach en Unternehmen mit Nutzung von Cloud Servern externer Informationsanbieter in Form gemeinsam genutzter Server mehrerer (externer) Anwender in Form ausschließlich dem Unternehmen zur Verfügung stehender Server Anteil in % an den Unternehmen mit Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Untersuchte Bereiche insgesamt Verarbeitendes Gewerbe Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen Baugewerbe... / / Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen / Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... / / Gastgewerbe / Information und Kommunikation Grundstücks- und Wohnungswesen... / / Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen / Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... / 65 Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten... / / Formen der Nutzung von Cloud Servern externer Informationsanbieter nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Nutzung von Cloud Servern externer Informationsanbieter Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) In Form gemeinsam genutzter Server mehrerer (externer) Anwender... In Form ausschließlich dem Unternehmen zur Verfügung stehender Server Gründe für die eingeschränkte Nutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit eingeschränkter Nutzung von Cloud Services aufgrund folgender Aspekte Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Risiko von Sicherheitsproblemen... Unsicherheit bezüglich des geografischen Standorts der Daten... Unsicherheit bezüglich geltendem Recht und rechtlicher Zuständigkeit... Hohe Kosten für Cloud Services... Unzureichende Kenntnisse von Cloud Computing... Probleme beim Zugriff auf Daten oder Anwendungen... Schwierigkeiten bei der Kündigung oder dem Wechsel des Informationsanbieters (einschließlich Bedenken hinsichtlich des Datentransfers) / / / / Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

14 3 3.5 Schwerpunktthema 2014: Cloud Computing Gründe für die Nichtnutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service nach en Unternehmen mit folgenden Gründen für die Nichtnutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service Risiko von Sicherheitsproblemen Unsicherheit bezüglich des geografischen Standorts der Daten Unsicherheit bezüglich geltendem Recht und rechtlicher Zuständigkeit Hohe Kosten für Cloud Services Unzureichende Kenntnisse von Cloud Computing Anteil in % an den Unternehmen ohne Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / / / / / / / / / / / / Gründe für die Nichtnutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit folgenden Gründen für die Nichtnutzung kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen ohne Bezug kostenpflichtiger IT-Dienste als Cloud Service (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Risiko von Sicherheitsproblemen... Unsicherheit bezüglich des geografischen Standorts der Daten... Unsicherheit bezüglich geltendem Recht und rechtlicher Zuständigkeit... Hohe Kosten für Cloud Services... Unzureichende Kenntnisse von Cloud Computing Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

15 4 4.1 IT-Fachkräfte und IT-Kenntnisse Beschäftigung und Einstellung von IT-Fachkräften nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an allen Unternehmen (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Beschäftigung eigener IT-Fachkräfte... Einstellung oder erstrebter Einstellung von IT-Fachkräften ¹... darunter Schwierigkeiten, freie Stellen für IT-Fachkräfte zu besetzen ¹ Angebot interner oder externer Fortbildungsmaßnahmen für tätige Personen nach en ¹ Unternehmen mit folgenden Angeboten interner oder externer Fortbildungsmaßnahmen IT-Fachkenntnisse für IT-Fachkräfte IT-Anwenderkenntnisse für andere tätige Personen Anteil in % an allen Unternehmen (ohne Unternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten) Untersuchte Bereiche insgesamt Verarbeitendes Gewerbe Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen Baugewerbe... / / Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste Gastgewerbe... / 16 Information und Kommunikation Grundstücks- und Wohnungswesen... / 36 Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... / 48 Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... / 26 Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten... / / 1 Die Ergebnisse für dieses Merkmal beziehen sich auf das vorausgegangene Kalenderjahr. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

16 5 5.1 Einsatz von Computern und Internet Einsatz von Computern nach en und Beschäftigtengrößenklassen Insgesamt Unternehmen mit Einsatz von Computern Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an allen Unternehmen Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / 5.2 Internetzugang nach en und Beschäftigtengrößenklassen Insgesamt Unternehmen mit Internetzugang Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an allen Unternehmen Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

17 6 6.1 Verbindungsarten zum Internet Feste Breitbandverbindung zum Internet nach en und Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Nutzung einer DSL- oder einer anderen ortsfesten Breitbandverbindung als Zugang zum Internet Unternehmen mit bis Beschäftigten Insgesamt und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Internetzugang Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / 6.2 Maximale vertraglich vereinbarte Datenübertragungsrate der schnellsten festen Internetverbindung nach en ¹ Unternehmen mit folgender maximaler vertraglich vereinbarter Datenübertragungsrate der schnellsten festen Internetverbindung Unter 10 Mbit/s 10 Mbit/s bis unter 30 Mbit/s 30 Mbit/s bis unter 100 Mbit/s 100 Mbit/s und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit fester Breitbandverbindung als Zugang zum Internet und mit Datenübertragungsrate Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / / / / / / / / / / / 48 / / / / / / / / / / / 1 Abweichungen in den Summen sind rundungsbedingt. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

18 6 6.3 Verbindungsarten zum Internet Mobile Verbindung zum Internet nach en und Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Nutzung einer mobilen Breitbandverbindung mit mindestens 3G-Technologie oder einer anderen mobilen Verbindung als Zugang zum Internet Unternehmen mit bis Beschäftigten Insgesamt und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Internetzugang Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / 6.4 Zusammenfassung der Verbindungsarten zum Internet nach en ¹ Unternehmen mit folgenden Verbindungsarten zum Internet und zwar Feste Breitbandverbindung (z. B. über Glasfasertechnik) Mobile Verbindung Mobile Breitbandverbindung mit mindestens 3G- Technologie (z. B. über tragbare Geräte) Andere mobile Internetverbindung (z. B. über analoges Mobiltelefon) Anteil in % an den Unternehmen mit Internetzugang Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / / / / / / Mehrfachnennung möglich. Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

19 7 7.1 Nutzung des Internets Unternehmen mit einer Website nach en und Beschäftigtengrößenklassen Insgesamt Unternehmen mit einer Website Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Internetzugang Untersuchte Bereiche insgesamt... Verarbeitendes Gewerbe... Energie- und Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen... Baugewerbe... Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen... Verkehr, Lagerei, Post-, Kurier- und Expressdienste... Gastgewerbe... Information und Kommunikation... Grundstücks- und Wohnungswesen... Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen... Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen... Reparatur von Datenverarbeitungs- und Telekommunikationsgeräten / 7.2 Bereitgestellte Informationen oder Dienstleistungen auf der Website des Unternehmens nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Bereitstellung folgender Informationen oder Dienstleistungen auf der Website des Unternehmens Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit einer Website Produkt-, Dienstleistungsübersicht und/oder Preislisten... Online-Bestell- oder Buchungssystem... Links oder Hinweise zur Social Media-Präsenz des Unternehmens... Veröffentlichung von Stellenangeboten oder Entgegennahme von Online-Bewerbungen... Elektronische Entgegennahme von Beschwerden zur weiteren Bearbeitung (z. B. über , Web-Formular) Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

20 7 7.3 Nutzung des Internets Nutzung von Social Media nach Social Media-Plattformen und Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Internetzugang Nutzung von Social Media insgesamt (nicht ausschließlich für kostenpflichtige Werbung)... und zwar folgende Plattformen Soziale Netzwerke (z. B. Facebook, LinkedIn, Xing, Google+)... Unternehmens-Weblogs oder Mikroblogging-Dienste (z. B. Twitter, Yammer, Communote, identi.ca)... Multimedia-Portale (z. B. YouTube, Picasa, Slideshare, Podcast) / Kostenpflichtige Werbung im Internet nach Beschäftigtengrößenklassen Unternehmen mit Insgesamt Unternehmen mit bis Beschäftigten und mehr Anteil in % an den Unternehmen mit Internetzugang Platzierung kostenpflichtiger Werbung im Internet (z. B. über Suchmaschinen, auf Social Media-Plattformen, auf anderen Websites) Statistisches Bundesamt, IKT in Unternehmen

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