Internetangebote heute: Erfolgreiche Mobilitätsstrategie

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1 Internetangebote heute: Erfolgreiche Mobilitätsstrategie Teamleiter ebusiness Lotse Metropolregion Nürnberg Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach Nürnberg 23. Juli 2013

2 ebusiness-lotse Infobüro für Unternehmen Ziel: Aufbau eines Netzwerks zur Unterstützung von Unternehmen im Umfeld der IuK-Technologie Leistungen: Bereitstellung praxisnaher Informationen Erstellung von Fachmaterialien Informationsveranstaltungen, Workshops und Seminare Kostenfreie Informationsgespräche Vorteile: Umfangreiches Angebot an Veranstaltungen und fachbezogenen Unterlagen Zugriff auf bundesweites Kompetenznetzwerk Ansprechpartner in der Region 2

3 ebusiness-lotsen im Überblick 38 Kompetenzzentren Bildung teilweise durch mehrere Partner Unterschiedliche Themenschwerpunkte Breites Branchenspektrum Die Zentren sind vernetzt und unterstützen gemeinsame Aktivitäten bundesweit Teil der Förderinitiative ekompetenz-netzwerk für Unternehmen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) 3

4 ebusinesslotse Metropolregion Nürnberg optimio ebusiness Consulting UG (haftungsbeschränkt): Träger des ebusiness-lotsen Metropolregion Nürnberg Schwerpunkt: Customer Relationship Management (CRM) Nürnberger Initiative für die Kommunikationswirtschaft (NIK e.v.): Netzwerk mit ca. 100 Mitgliedern Schwerpunkt: Cloud Computing Hochschule für angewandte Wissenschaften Ansbach: Verknüpfung von Studium und Wirtschaft Schwerpunkt: Mobile Business 4

5 Die Herausforderung: Der App-Hype Berlin, 16. April Jeder dritte Deutsche (34 Prozent) besitzt aktuell ein Smartphone. Bei den unter 30-Jährigen ist es sogar jeder zweite (51 Prozent). (Umfrage der BITKOM) PC-Verkäufe brechen ein (vgl. z. B. Computerwelt vom ) Fragen: Welche Rolle spielen klassische Internet-Angebote in der schönen neuen Welt der Apps und Smartphones? Wie erreiche ich zukünftig meine Kunden? Ist das Web In oder Out? Quelle: Statistka 5

6 Wandel der Medienlandschaft These: Das Auftauchen eines neuen Mediums macht ein älteres Medium nicht obsolet (Beispiel: Kino und Fernseher). Die Besinnung auf die differenzierenden Eigenschaften des älteren Mediums sichert seine Position und definiert diese neu. Folge: Das Auftauchen eines neuen Mediums zwingt dazu, die Stärken vorhandener Medien herauszuarbeiten (Beispiel: Kino und Fernsehen). Die Konvergenz der Medien ist eine wesentliche Entwicklung und damit auch eine Chance! 6

7 Bestätigende Beobachtung Meldung in der Welt Online: Jeder achte Webzugriff erfolgt über mobile Endgeräte (Quelle: welt.de vom ) Quelle: Webtrekk.com Quelle: Gartner.com Sog. Web Views lassen sich im Rahmen der nativen App-Entwicklung leicht integrieren. Dann entsteht eine Web App im nativen Rahmen. 7

8 Betrachtung der Medien Zentrale Frage: Wo liegen die Stärken und Schwächen des Web im Vergleich zur App? Apps ermöglichen einen sehr intuitiven und gezielten Zugriff auf Information. Das Web bietet vielfältige und variable Gestaltungsmöglichkeiten zur Darstellung komplexer Inhalte. Apps ermöglichen einen mobilen Informationszugriff. Über Apps lassen sich die Sensoren der Endgeräte nutzen (z. B. geobasierte Services). Stationäre Web-Angebote genießen mehr Vertrauen und sind zur Bearbeitung komplexer Arbeitsabläufe meist besser geeignet als mobile Anwendungen. Webangebote sind auch auf mobilen Geräten gut darstellbar (Browser oder Web-App im nativen Rahmen!). Über das Web können Inhalte ad-hoc aktualisiert werden! 8

9 Folgerungen Jedes Medium hat seine spezielle Berechtigung. Die Medien können sich jeweils ergänzen und zur gegenseitigen Bewerbung eingesetzt werden. Jedes Medium hat spezielle Anforderungen, die zu berücksichtigen sind. Webseiten sind bei spezieller Anpassung gut auf mobilen Geräten darstellbar! Auf den Medienmix kommt es an! 9

10 Was ist zu tun? 1. Potentiale genau analysieren (Wo können Mehrwerte geboten werden?) 2. Ziele klar definieren Kein Lemming-Effekt! 3. Anwendungsfälle zuteilen (Welche Prozesse über welches Medium?) 4. Erstellungs- und Wartungsaufwand planen 5. Interaktionskonzept erstellen (Jeweils für Web und App) 6. Bewerbung planen 10

11 Potentiale genau analysieren Für welche Nutzergruppe(n) (Kunden / Partner / Mitarbeiter) lassen sich im Geschäftsumfeld Mehrwerte realisieren? Wie erreichen wir die Zielgruppe? (Technikaffinität / Ausstattung) Entstehen möglicherweise Kannibalisierungseffekte mit etablierten Kommunikationskanälen? (Kannibalisiere dich selbst, bevor es jemand anderes tut!) 11

12 Ziele klar definieren Was wollen wir erreichen? Ausweitung des Service-Portfolios Mehr Mobilität/Komfort für die Nutzer Erreichen neuer Nutzergruppen Erschließung neuer technischer Möglichkeiten (z. B. geobasierte Dienste) 12

13 Anwendungsfälle klar zuteilen Wer soll was über welches Medium tun? Anwendungsfälle je Nutzer und Medium definieren Prozesse definieren Sicherheitsrisiken beachten Anforderungen der bestehenden IT-Infrastruktur berücksichtigen 13

14 Erstellungs- und Wartungsaufwand planen Welche Ressourcen werden benötigt? Entwicklungsaufwand für eine mobile Website Entwicklungsaufwand für die App(s) (Cross-Plattform-/Multiplattform-Entwicklung) Quelle: ibusiness Honorarleitfaden Kosten für den App-Vertrieb über die Plattformen Aufwand für Pflege der Websites und die Entwicklung von App-Updates Mitarbeiter zur Betreuung der Services 14

15 Interaktionskonzepte erstellen Jedes Medium braucht ein eigenes Interaktionskonzept! Restriktionen und Potenziale der Medien beachten Designrichtlinien für verschiedene Systemplattformen berücksichtigen Ausführlich testen 15

16 Bewerbung planen Wo und wie wird jedes Medium beworben Darstellungsmöglichkeiten einer App auf den App-Vertriebsplattformen sind oft recht beschränkt Um so wichtiger ist die Werbung über andere, eigene Kanäle (Web, Fernsehen, Print etc.) Medien können aufeinander verweisen Quelle: adr.de 16

17 Beispiel: Web und App der Stadt Würzburg Definierte Zielgruppe Klare Abgrenzung der Services Geobasierte Dienste Quelle: wuerzburg.de 17

18 Quintessenz Internetangebote und mobile Services können sich bei gezieltem Einsatz sehr gut ergänzen. Dabei kann das Web sowohl alternatives und unverzichtbares Medium als auch integrierter Bestandteil mobiler Services sein. 18

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