EFFICIENT CONSUMER RESPONSE

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1 EFFICIENT CONSUMER RESPONSE Effiziente Konsumentenresonanz WS 2012: Beschaffung, Fertigung, Marketing Präsentation: Birte Schumacher & Janine Stengel München, 6. November 2012

2 Gliederung Definition Ziele und Voraussetzungen Strategien Supply Side / Demand Side Wirkungen Der ECR Award 2 von 21

3 Das Konzept der Efficient Consumer Response 12. ECR Intro Film: 3 von 21

4 Definition höherer Nutzen Niedrigere Kosten besserer Service breitere Produktpalette Gemeinsame Initiative enge Zusammenarbeit der Hersteller und Händler Ziel: Versorgungskette optimieren Preis-Leistungsvorteile Optimierung der Wertschöpfungskette Definition: Eine gemeinsame Initiative und enge Zusammenarbeit von Herstellern und Händlern mit dem Ziel die Versorgungskette zu optimieren, und so den Verbraucher einen höheren Nutzen durch niedrigere Kosten, besseren Service und eine breitere Produktpalette zu bieten zu können. Zu diesem Zweck müssen alle Beteiligten der Wertschöpfungskette bereit sein effizient und kooperativ zusammen zu arbeiten. 4 von 21

5 Ziel: Abbau von Ineffizienzen 5 von 21

6 6 von 21

7 Basisstrategien Supply Side: Angebotsseite Administration Logistik Lagernachschub 7 von 21

8 Basisstrategien Demand Side: Nachfrageseite Verkaufsförderung Sortimentsgestaltung Produktentwicklung 8 von 21

9 Supply Side: Kooperationsfeld Logistik Supply Chain Management Logistische Prozessverbesserung (Warenströme) Transport- / Lagerkapazitäten besser nutzen Z.B. Zentrallager, Verteilerzentren I. Efficient Administration (Verwaltung) Unternehmensübergreifende Informationssysteme Senkung Marketingkosten durch abrufbare Daten 9 von 21

10 Supply Side: Kooperationsfeld Logistik II. Efficient Operating Standards (Lager) Standardregelungen in der Prozesskette: Cross Docking (Vorkommissionierung) Barcoding (RFID / EAN) Efficient Unit Loads: Standardverpackungen III. Efficient Replenishment (Lagernachschub) Electronic Data Interchange (EDI) Automatisation der Disposition 10 von 21

11 Demand Side: Kooperationsfeld Marketing A. Category Management Marktorientierte Steuerung des Absatzes Überwindung der Koordinationsprobleme I. Efficient (Store) Assortment (Sortimentsgestaltung) Warenguppenverbesserung Sortimentsoptimierung Flächen- und Regaloptimierung 11 von 21

12 Demand Side: Kooperationsfeld Marketing II. Efficient Promotion (Verkaufsförderung) Werbemaßnahmen in Abstimmung mit Handel Reaktion auf Verbraucherverhalten am POS Gezielte Warenversorgung III. Efficient Product Introduction (Produkteinführung) Absenkung Flop Rate Zusammenarbeit Industrie und Handel 12 von 21

13 Gewinnen kann man nur gemeinsam Strategische Partnerschaft 13 von 21

14 Betriebswirtschaftliche Wirkungen: -50% Prozesskosten -40% Bestandshöhen 20% Transportkapazitäten 2-5% 1-2% Produktverfügbarkeit am POS Mehrumsatz

15 15 von 21

16 Auszeichnung für unternehmensübergreifende Zusammenarbeit Trendbarometer der Konsumgüterwirtschaft Gewinner setzten Maßstäbe für Verbraucherorientierung, Nachhaltigkeit Kriterien für Bewerbung: Strategische Ausrichtung auf ECR (systematische Vernetzung) Unternehmensübergreifende Kooperation zw. Industrie und Handel Messbarkeit am Umsatz/Ertrag 16 von 21

17 Gewinner ECR-Award: Kategorie Einzelunternehmen Konsumgüter-Konzern Marken: Wella, Gilette, Always, Blend-a-Med, Swiffer, uvm. 4,6 Mrd. Mal am Tag kommen die Verbraucher in aller Welt mit den Marken von P&G in Berührung Award Video ECR: 17 von 21

18 Gewinner ECR-Award: Kategorie Supply Side: Logistik auf ökonomisch/ökologisches System umgestellt 15 Regionallager auf 3 Cross Docking Lager reduziert Rampenkontakte um 90% reduziert (verringerte Verkehrsbelastung) Kategorie Demand Side: Drogeriesegment: Ertragssteigerung um 48% Süßwarensegment: Ertragssteigerung um 12,5% Kooperation der gesamten Branche wurde ausgeweitet 18 von 21

19 Klausuraufgabe Was sind die Basisstrategien des ECR? a. Produktdesign b. Effiziente Verwaltung c. Forschung & Entwicklung d. Effizienter LKW-Parkplatz e. Effiziente Produktentwicklung f. Effizienter Lagernachschub 19 von 21

20 Klausuraufgabe: Lösung Was sind die Basisstrategien des ECR? a. Produktdesign b. Effiziente Verwaltung c. Forschung & Entwicklung d. Effizienter LKW-Parkplatz e. Effiziente Produktentwicklung f. Effizienter Lagernachschub 20 von 21

21 Quellen: Bücher: Logistik Prozeßmanagement Horst Wildemann 2009, TCW Transfer Centrum Verlag (Abbildungen S. 3, 6, 13) Grundlagen des Marketingmanagements - Christian Homburg/Harley Krohmer 2te Auflage, Galbler Marketing Grundlagen Marktorientierter Unternehmensführung Meffert/Burmann/ Kirchgeorg 10. Auflage, Gabler Internet: www1.logistik.fh-dortmund.de/public/ecr.pdf www. Ecraward.gs1-germany.de 21 von 21

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