Transkulturalität in der Entwicklungszusammenarbeit

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1 Transkulturalität in der Entwicklungszusammenarbeit Herzlich Willkommen zum Impulsreferat: Transkulturalität in der Entwicklungszusammenarbeit im Kontext globalen und gesellschaftlichen Wandels und soziodemographischer Erkenntnisse 9. Internationaler Tag der Fakultät für Studium Generale und Interdisziplinäre Studien der Hochschule München Christian Fischer (M.A) Kultur Was alle eint und keinem passt.

2 Kulturbegriffe Traditioneller bzw. essentialistischer Kulturbegriff Kultur prägt das Leben des betreffenden Volkes im Ganzen wie im einzelnen (ethnische Fundierung) Jede Haltung und jedes Objekt ist unverwechselbarer Bestandteil der Kultur (Ausschließlichkeit) und von den Kulturen anderer Völker spezifisch unterschiedlich (Abgrenzung) Kultur ist immer Kultur eines Volkes (Homogenität) Kultur als abgeschlossene Kugeln, die sich aneinander stoßen Kulturbegriffe Bedeutungs-, symbol- und wissensorientierter Kulturbegriff Wirklichkeit wird als ein Komplex von Sinnsystemen bzw. symbolischen Ordnungen verstanden Die Wirklichkeit wird vom Menschen als bedeutungsvoll erschaffen und konstruiert Zentrale Bedeutung von kollektiven Sinnsystemen Kultur ist keine Norm, kein Idealtyp Gesellschaft, Lebenswelt, soziale und politische Strukturen sind zentraler Einflussfaktor menschlichen Seins, Handelns und Verstehens Universeller Kulturbegriff, kann auch auf Kulturen mit anderen Weltbildern, Werten und Normen angewandt werden

3 Multikulturalität Herr Kavun Frau Serikowa Frau Gravbroch Herr Idrissou Interkulturalität Herr Kavun Frau Serikowa Herr Idrissou Frau Gravbroch

4 Transkulturalität Herr Kavun Frau Serikowa Herr Idrissou Frau Gravbroch Kulturkonzept der Transkulturalität Transkulturalität Inklusiver Ansatz, der Kultur aus sich selbst heraus betrachtet Kulturen, kulturelle Systeme und Subsysteme überschneiden sich, reichen ineinander hinein und überlagern sich Kultur ist kein statischer Ist-Zustand, sondern ein sich stetig verändernder Prozess Individuum steht im Mittelpunkt, das durch mehrere kulturelle Hintergründe und Herkünfte und Identitäten (Frau, Vater, Beruf) bestimmt und nicht abgrenzbar ist

5 Kulturkonzepte Auswirkungen und Folgen Öffnung zu lokalen und partikularen Wissens- und Werteordnungen und weiteren Einflussfaktoren (Alter, Geschlecht, Status, Macht und Interessen) Vergleichbarkeit von Kulturen wird erschwert Keine Rezepte im Umgang mit anderen Kulturen, da Kultur einer stetigen Veränderung und Neuentwicklung unterliegt Die Transkulturalität überschreitet Grenzen und betont die Gemeinsamkeiten ohne Unterschiede zu negieren, während der Ansatz der Interkulturalität Grenzen zieht und Unterschiede betont Transkulturelle Handlungskompetenz ist keine exklusive Kompetenz, sie besteht aus verschiedenen Fähigkeiten und Komponenten: Wissen über Migration, Kultur und Traditionen (Gewohnheiten und Gebräuche), Lebensläufe und -hintergründe (Sozialisation, Politik) Reflektion eigener und fremder Wissens- und Werteordnungen und Prägungen sowie spezifisch beruflicher Wissens- und Sinnordnungen Transformation der unterschiedlichen Wissens- und Werteorientierungen und der Konstruktion einer gemeinsamen Realität, um gemeinsame Handlungsstrategien und Lösungen zu finden Perspektivenwechsel und Empathiefähigkeit, d.h. Einfühlungsvermögen in den Anderen und seine Situation Ambiguitäts- und Ambivalenztoleranz, d.h. Unsicherheiten, Konflikte und Widersprüche erkennen, mit ihnen leben und umgehen können

6 Transkulturalität Transkulturalität

7 Transkulturalität Transkulturalität

8 Milieus in Deutschland Eine soziodemographische Untersuchung Das allgemeine Migrantenmilieu Quelle:

9 Migrantenmilieus und Milieus der Mehrheitsbevölkerung Quelle; vhw-studie Migrantenmilieus, Berlin 2008 Ergebnisse und Folgerungen für die Entwicklungszusammenarbeit Die Milieustudien zeigen ein praxisnahes und realistisches Modell des dynamischen, transkulturellen Kulturkonzeptes Sie zeigen, dass die Milieuzugehörigkeit (Lebenswelt/kollektives Sinnsystem) die alltäglichen Muster der Lebensführung und der Einstellungen zum beruflichen Handeln bestimmt und diese sich auch immer verändern Die Milieustudien bestätigen die Aussagen des transkulturellen Konzeptes, das Lebenswelten und kollektive Sinnsysteme prägender und handlungsanleitender sind als normative kulturellen Vorstellungen, kulturelle Identitäten oder religiöse Orientierungen Für die Entwicklungszusammenarbeit gilt es, die relevanten Milieus und deren Deckungs- und Überlappungsbereiche zu entdecken und deren Potentiale für eine nachhaltige Entwicklung zu nutzen

10 Ergebnisse und Folgerungen für die Entwicklungszusammenarbeit Das transkulturelle Konzept bezieht die Gesellschaft, unterschiedliche Lebenswelten, soziale und politische Strukturen (Macht, Interessen, Hierarchien) in die Betrachtungen des menschlichen Seins, Handelns und Verstehens mit ein Dabei stehen die Gemeinsamkeiten und Überlappungen der Biographien der einzelnen Akteure im Vordergrund und nicht die auf Kulturdimensionen und Unterschiede beruhenden Konzepte der Interkulturalität Das transkulturelle Konzept ist universell ausgerichtet, da es auf normative (meist westliche) Ziele und Ideale verzichtet und unterschiedliche Weltbilder, Werte, Normen sowie subjektive Wissens- und Sinnordnungen in ein dynamisches, sich stetig veränderndes Konzept mit einbezieht Das TKK wird einer komplexen Welt gerechter, da es weniger auf das Gegensätzliche achtet, sondern bewusst Ausschau hält nach den verbindenden Elementen und den Interdependenzen in einer globalen Welt Das TKK bietet die Chance, durch eine gezielte Personalauswahl Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit noch effizienter zu gestalten, um nachhaltigere Erfolge zu ermöglichen Transkulturelle Kompetenz Neues erlernen, Eigenes reflektieren, Fremden begegnen, Gemeinsames schaffen.

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