Internationales Personalmanagement. Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz! Dr. Stefanie Becker Sommersemester 2015

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1 Internationales Personalmanagement Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz! Dr. Stefanie Becker Sommersemester 2015

2 !! INTERNATIONALE PERSONALPLANUNG I 1. Grundlagen 2. Bedarfsplanung 3. Beschaffung 4. Entwicklung 5. Einsatz 6. Kostenmanagement 7. Führung IPMG 2

3 @ orga.uni-sb.de rigor.relevance 3. Personalbeschaffung Internationale Beschaffungsformen IPMG Internationale Personalbeschaffung: Sie ist abhängig von der gewählten Internationalisierungsstrategie und umfasst auf strategischer Ebene Fragen des Talent Managements, um Wettbewerbsvorteile zu realisieren! 3

4 3. Personalbeschaffung Globales Talent Management: Beispiel BRIC-Staaten IPMG 4

5 !! INTERNATIONALE PERSONALPLANUNG I 1. Grundlagen 2. Bedarfsplanung 3. Beschaffung 4. Entwicklung 5. Einsatz 6. Kostenmanagement 7. Führung IPMG 5

6 4. Personalentwicklung Interkulturelle Trainings Internationale Personalentwicklung: Sie beschäftigt sich mit der Frage, welche Kompetenzen für einen erfolgreichen internationalen Einsatz nötig sind. Dazu gehört auch, entsprechende Trainings anzubieten! Aber auch Auslandseinsatz als Karrierebaustein zählt dazu. IPMG 6

7 4. Personalentwicklung Training interkultureller Kompetenz Sprachtraining Kulturtraining Kommunikationstraining Karriereentwicklung und Mentoring Persönliches und Familienleben Quelle: Barmeyer, C. I., Interkulturelles Management und Lernstile, Frankfurt, New York 2000, 273. IPMG 7

8 !! INTERNATIONALE PERSONALPLANUNG II 1. Grundlagen 2. Bedarfsplanung 3. Beschaffung 4. Entwicklung 5. Einsatz 6. Kostenmanagement 7. Führung IPMG 8

9 Personaleinsatz Auslandsentsendungen Aufgaben für HR: Vorbereiten auf das Fremde Begleitung während der Entsendung Reintegration Internationaler Personaleinsatz: Zum einen geht es um die Entsendung von Fach- und Führungskräften ins Ausland (Expatriate Management); zum anderen um Rekrutierung von Mitarbeitern aus dem Ausland. Auslandsentsendung = weisungsgebundene Aufnahme einer Tätigkeit in einem anderen Land für einen im Inland ansässigen Arbeitgeber im Rahmen eines inländischen Beschäftigungsverhältnisses, wobei die Tätigkeit im Ausland befristet ist. IPMG 9

10 5. Personaleinsatz Auslandsentsendungen: Mitarbeitersicht Extrinsische Motivationsfaktoren: Intrinsische Motivation Art des Gastlandes (positive & negative Anreize) Stammland (positive & negative Anreize) Subjektive Bewertung dieser Anreizfaktoren Versetzungsbereitschaft Organisatorisches Anreizsystem Moderierende Variablen In Anlehnung an Marr/Schmölz 1989, IPMG 10

11 5. Personaleinsatz Auslandsentsendungen: Unternehmenssicht Ausfüllen vakanter Positionen Personalentwicklung von Mitarbeitern und Führungskräften Organisationsentwicklung IPMG 11

12 @ orga.uni-sb.de rigor.relevance 5. Personaleinsatz Auslandsentsendungen: Strategiekonformer Einsatz IPMG 12

13 5. Personaleinsatz Auslandsentsendungen: Auswahlkriterien Fachliche Skills Motivation Gesundheit Sprachfähigkeit Familiäre Bedingungen Initiative und Potenzial Anpassungsfähigkeit Karriereplanung Finanzielle Bedingungen IPMG 13

14 @ orga.uni-sb.de rigor.relevance 5. Personaleinsatz Auslandsentsendungen: Einflussfaktoren Entsendeerfolg IPMG 14

15 USA Kurz vor seiner Heimreise wollte Justus ein kleines Abschiedsessen geben. Er lud dazu unterschiedliche Leute ein, mit denen er sich während seines USA-Aufenthaltes angefreundet hatte. Zunächst hatte er Bedenken, dass sich einige Gäste langweilen könnten, da sie sich untereinander nicht kannten. Doch während des Essens gewann er den Eindruck, dass sich alle untereinander gut verstanden. Er war daher sehr erstaunt, dass die ersten Gäste nach dem Kaffee mitten in der Unterhaltung aufstanden und sich verabschiedeten. Welche Erklärung könnte man Justus für das Verhalten seiner Gäste geben? IPMG 15

16 USA a. Da nach dem Essen nichts weiter geplant war, sind die Gäste davon ausgegangen, dass mit der Beendigung des Essens auch der gemeinsame Abend beendet sei. b. Die Gäste hatten die Einladung nur aus Höflichkeit angenommen und gingen daher sobald das Essen und der offizielle Teil des Abend beendet war. c. Amerikaner sind gewohnt früh ins Bett zu gehen, da sie einen extrem ausgefüllten und aktiven Tagesablauf haben. d. Der Eindruck, dass sich die Gäste gut verstanden, beruhte nur auf der allgemein freundlichen Umgangsweise der Amerikaner und bedeutete nicht wirkliches Interesse oder Sympathie gegenüber den anderen Gästen. IPMG 16

17 5. Personaleinsatz Auslandsentsendungen: Reintegration Oft schwierig, da in den Unternehmen die Mechanismen hierfür fehlen Es existiert in der Regel keine konkrete Einsatzplanung nach der Entsendung ( Karriereknick ) Entsandte verlassen häufig das Unternehmen aufgrund der beiden erstgenannten Punkte Interessante Seite zum Thema Expats: IPMG 17

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