Woche 20: Das Metamodell der Sprache, Teil 3

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1 Woche 20: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 Übung zum Auflösen von Verzerrungen: Findet passende n, um die Verzerrungen aufzulösen. Einige mögliche Musterlösungen findet ihr auf ab Seite 5. Nominalisierungen: Beispiel für Nominalisierungen Ich komme keine Anerkennung. Ich brauche Hilfe. Auf welche Art und Weise würdest du gerne anerkannt werden? Woran merkst du, dass dir geholfen wird? Meine Mitteilung blieb ohne Resonanz. Meine Überzeugung hat sich nicht verändert. Ich habe wenig Hoffnung. All meine Bemühungen waren umsonst. Meine Entscheidung war falsch. Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 1

2 Vorannahmen Schreibe hier auf, was die Vorannahme ist: Beispiel für Vorannahmen Wie oft muss ich es dir noch sagen, bis du damit aufhörst? Vorannahme: Ich muss dir etwas etliche Male sagen, bis du aufhörst. Vorannahme: Mein Vater ist egoistisch. Wollt ihr jetzt oder in 5 Minuten die nächste Übung machen? Wodurch hat sich deine Einstellung verändert? Vorannahmen hinterfragen: 1.) Direktes Ansprechen: Wie schwer willst du mich verletzen? Glaubst du, ich will dich verletzen? Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 2

3 2.) Wiederholen und in Zweifel ziehen: Wann werden Sie endlich vernünftig handeln? Warum bist du so unbeholfen? Sie vermuten, ich handle nicht vernünftig. Das ist Ihre Meinung. Ich glaube, ich handle vernünftig. Möchtest du jetzt oder am Nachmittag zum Einkaufen fahren? Gedankenlesen Ich weiß genau, was du jetzt denkst. Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du tun, was ich von dir erwarte. Er mag mich nicht. Woher weißt du, was ich denke? Woher weißt du, dass ich weiß, was du von mir erwartest? Ich weiß, was das Beste für dich ist? Niemand denkt an mich? Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 3

4 Ursache Wirkung Die Nachricht macht mich wütend. Du zwingst mich Konsequenzen zu ziehen. Du hast dich also entschieden wegen der Nachricht wütend zu werden. Momo frustriert mich. Ich bin traurig, weil du mich vergessen hast. Verlorener Performativ (verlorener Sprecher) Es ist schlecht, inkonsequent zu sein. Es ist schlecht zu rauchen. Es ist besser keine Gefühle zu zeigen. Man macht das nicht. Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 4

5 Mögliche Lösungen: Nominalisierungen: Beispiel für Nominalisierungen Ich komme keine Anerkennung. Ich brauche Hilfe. Meine Mitteilung blieb ohne Resonanz. Meine Überzeugung hat sich nicht verändert. Ich habe wenig Hoffnung. All meine Bemühungen waren umsonst. Meine Entscheidung war falsch. Auf welche Art und Weise würdest du gerne anerkannt werden? Woran merkst du, dass dir geholfen wird? Wie genau hast du dich denn mitgeteilt? Wovon bist du überzeugt? Worauf hoffst du? Wie hast du dich bemüht? Was wäre, wenn du dich noch einmal neu entscheiden würdest? Kannst du dir vorstellen, dich anders zu entscheiden? Vorannahmen Schreibe hier auf, was die Vorannahme ist: Beispiel für Vorannahmen Wie oft muss ich es dir noch sagen, bis du damit aufhörst? Wollt ihr jetzt oder in 5 Minuten die nächste Übung machen? Wodurch hat sich deine Einstellung verändert? Vorannahme: Ich muss dir etwas etliche Male sagen, bis du aufhörst. Vorannahme: Mein Vater ist egoistisch. Vorannahme: Die Schüler wollen die nächste Übung machen. Vorannahme: Die Person hat keine Fortschritte Vorannahme: Die Einstellung hat sich verändert. Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 5

6 Vorannahme: Die Person ist gefühllos. Vorannahme: Die Person will den Vertrag besprechen. Vorannahmen hinterfragen: 1.) Direktes Ansprechen: Wie schwer willst du mich verletzen? Glaubst du, ich will dich verletzen? Glaubst du, ich bin gefühllos? Glaubst du, ich will den Vertrag besprechen? Glaubst du, ich habe keine Fortschritte gemacht? 2.) Wiederholen und in Zweifel ziehen: Wann werden Sie endlich vernünftig handeln? Warum bist du so unbeholfen? Möchtest du jetzt oder am Nachmittag zum Einkaufen fahren? Sie vermuten, ich handle nicht vernünftig. Das ist Ihre Meinung. Ich glaube, ich handle vernünftig. Du vermutest, ich bin unbeholfen. Das ist deine Meinung. Ich finde, ich kann mir gut helfen. Du vermutest, ich bin so egoistisch wie mein Vater. Das ist deine Meinung. Ich finde, mein Vater ist nicht egoistisch. Du glaubst, ich will zum Einkaufen fahren. Ich möchte heute gar nicht zum Einkaufen fahren, sondern etwas anderes unternehmen. Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 6

7 Gedankenlesen Ich weiß genau, was du jetzt denkst. Wenn du mich lieben würdest, dann würdest du tun, was ich von dir erwarte. Er mag mich nicht. Ich weiß, was das Beste für dich ist? Niemand denkt an mich? Woher weißt du, was ich denke? Woher weißt du, dass ich weiß, was du von mir erwartest? Woher weißt du das? Woher weißt du das? Woher weißt du, dass niemand an dich denkt? Ursache Wirkung Die Nachricht macht mich wütend. Du zwingst mich Konsequenzen zu ziehen. Momo frustriert mich. Ich bin traurig, weil du mich vergessen hast. Du hast dich also entschieden wegen der Nachricht wütend zu werden. Wie genau zwinge ich dich? Wie genau macht Momo es, dass du frustriert wirst, weil er etwas tut? Wie würfest du stattdessen gerne reagieren? Was bringt dich zu der Annahme, dass ich dich vergessen habe? Gab es schon mal eine Situation, in der dich Nervosität nicht geärgert hat? Wie würdest du stattdessen gerne reagieren? Was bringt dich zur Annahme, dass ich nervös bin? Verlorener Performativ (verlorener Sprecher) Es ist schlecht, inkonsequent zu sein. Es ist schlecht zu rauchen. Es ist besser keine Gefühle zu zeigen. Man macht das nicht. Woche 20- Partnerübung: Das Metamodell der Sprache, Teil 3 7

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