Neue Medikamente in der Onkologie: Definition targeted agent. Bryan Drucker (2002)

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Neue Medikamente in der Onkologie: Definition targeted agent. Bryan Drucker (2002)"

Transkript

1 Targeted therapies in der Onkologie : Vom Zytostatikum zum targeted agent Neue Medikamente = Neue Nebenwirkungen Andreas Gschwend Medizinische Onkologie Neue Medikamente in der Onkologie: Erwartung weniger Toxizität spezifischere Wirksamkeit mehr Heilungen Tabletten statt Infusion Realität andere Toxizität, viele Interaktionen nur teilweise (Sutent, Nexavar) nur partiell zutreffend: bei CML, GIST Kinase-Hemmer, -Ide Definition targeted agent Eine Defintiongibt es nicht bei Wikipedia Bryan Drucker (2002) Rationally designed molecularly targeted therapy for the treatment of a specific cancer Moderne antineoplastisch wirksame Medikamente, die nicht den Zytostatika oder Antihormontherapien zugeordnet werden können 1

2 Targeted Agents Antikörper Tyrosinkinase-Hemmer Multikinase-Hemmer -Ide mtor-inhibitoren Proteasomen-Hemmer i.v. p.o. p.o. p.o. i.v. i.v. Antikörper blockieren Zell-Rezeptoren / -Antigene i.a. nebenwirkungsarm ev. Allergien, Anaphylaxie, Hautausschläge ev. kumulativ toxisch, z.b. Kardiomyopathie intervallartige Langzeitverabreichung Vertreter: Herzeptin, Mabthera, Erbitux, Vectibix, Avastin Rituximab Häufigste NW der AK Allgemein: Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen Uebelkeit, Durchfall Rash Herceptin/Rituximab: potentiell kardiotoxisch Erbitux/ Vectibix: Akne-artige Hautausschläge Avastin: Wundheilungsstörung, Hypertonie, Nasenbluten, Darmperforationen Herzinsuffizienz unter Rituximab/ Herzeptin Vorsichtsmassnahmen Echokardiographie vor Therapiebeginn regelmässige klinische (ev. BNP-) Kontrollen bei klinischer Verschlechterung Therapiestopp und Echokardiogramm wiederholen Herzinsuffizienz meistens reversibel 2

3 Akne-artiger Hautausschlag Arterielle Hypertonie unter Avastin Kinase-Hemmer blockieren zellinterne Signalübermittlung sehr unterschiedliche NW Hautausschläge, Durchfall, Gliederschmerzen potentiell lebertoxisch, nephrotoxisch werden ausschliesslich p.o. verabreicht meistens flat dose, nicht individualisert kontinuierlich verabreicht (Dauertherapie) Tyrosinkinase-Hemmer blockieren Tyrosinkinase und somit zellinterne Signalübertragung an Membranrezeptoren vielfältige NW v.a. Hautausschläge, GI-NW (meist Durchfall), Lebertoxizität, ev. Nephrotoxizität, eher geringe Myelotoxizität Interaktionspotential(CYP 3A4-Abbauweg) Vertreter: Glivec, Tasigna, Sprycel, Tarceva, Iressa, Tyverb, Nexavar, Sutent Glivec eine Erfolgsgeschichte CML Ph+ - vor Glivec-Aera: medianes Ueberleben 3 Jahre - seit Glivec(Iris-Studie): nach 7 Jahren > 85% ALL Ph+ GIST - vollständig resistent auf Chemotherapie - hochsensitiv auf Glivec Hypereosinophilie/Systemische Mastozytose Glivec- häufigste NW - management Muskelkrämpfe - Magnesium Gliederschmerzen - NSAR Hautausschläge - Elocom/ Elidel Crème Uebelkeit - Primperan/ Motilium Durchfall - Immodium Kps Blähungen - Flatulex Obstipation - Magnesiumhydroxid Myelosuppression - Dosisreduktion Lebertoxizität - Therapieabbruch 3

4 Glivec-Abbau über Cyp3A4 Tasigna(Nilotinib) - Zweitlinientherapie AUC erhöht durch AUC erniedrigt durch Inhbitoren von Cyp3A4 Ketoconazol Voriconazol Itraconazol Erythromycin Clarithromycin Ritonavir (u.a.proteashem.) Induktoren von Cyp3A4 Rifampicin Carbamazepin Phenytoin Phenobarbital Johanniskraut Dexamethason CML: Wirksamkeit nach Glivec-Versagen höhere Ansprechraten GIST: Wirksamkeit nach Glivec-Versagen weniger subjektiv störende Nebenwirkungen Tasigna-interferiert auch mit Cyp3A4 2C8/9/2D6 Kein Grapefruitsaft (AUC erhöht)! (gilt auch für Glivec/Sprycel) Akkumulation von Simvastatin/ Midazolam Vorsicht mit Coumarinen Sprycel (Dasatinib) - die 2. Alternative bei CML CML: höhere Ansprechraten Wirksamkeit nach Glivec-Versagen GIST: (noch) keine (Phase III-) Daten Nebenwirkungen / Interaktionen : ähnlich wie Glivec/Tasigna plus Pleuraergüsse Erlotinib(Tarceva) - Hoffnung für Nichtraucherinnen mit Lungenkrebs Tarceva- EGFR-Antagonist bei Bronchus-Ca Ueberleben verlängert: - in der 2.Linientherapie gegenüber Placebo (Zulassung) - in der sequentiellen Therapie (Saturn-Studie) wirkt am besten bei asiatischen Nichtraucherinnen mit Adeno-Ca EGFR-Mutationen 4

5 Tarceva- Nebenwrkungen Gastrointestinal: Durchfall erhöhte Transaminasen Integument: Hautausschlag / Paronychie Pulmonal: Dyspnoe interstitielle Pneumopathie Kardial QT-Verlängerung Interaktionen : Cytochrom Cyp 3A4 (vgl. übrige TKI, Glivec) Sunitinib (Sutent)- Morgenröte beim Nierenzellkarzinom Sunitinib- die wichtigsten NW Hämatologische: Leukopenie, Thrombopenie Gastrointestinal: Diarrhoe, Stomatitis Integument: Exanthem, Haarverfärbung Endokrin: Hypothyreose Kardial: QT-Verlängerung, Herzinsuffizienz Interaktionen: über Cyp3A4 vgl. Glivec Sorafenib(Nexavar) - Hoffnung bei Hepatom/Nierenzell-Ca Management von Magen-Darm-Symptomen Übelkeit und Erbrechen werden gelindert mit: Dimenhydrinat, Prochlorperazin, und Ondansetron Essen und Trinken in kleineren Portionen, mehrmals pro Tag Durchfall: Viel Wasser (mit Salzen oder Zucker) zu trinken keine Getränke während dem Essen zu sich nehmen den Durchfall verschlechtern und deshalb zu vermeiden: scharfe oder fettreiche Speisen, Milchprodukte, Koffein Stärkehaltige Lebensmittel essen (Bananen, Reis, Kartoffeln, Weissbrot, usw. ) Stuhlenthärtungsmittel und Ballastsstoffreiche Mittel (Broccoli, Mais, rohe Früchte, usw.) vermeiden medikamentös: Loperamid* oder Diphenoxylat) Patienten sollten Loperamid nach Hause mitnehmen und instruiert werden Loperamid sollte bei erstes Anzeichen von Durchfall eingenommen werden. 5

6 Akne-artige Hautveränderungen unter EGFR-Antagonisten Rash im Gesicht und / oder am Stamm in der Regel in den ersten 6 Behandlungswochen verschwindet meistens mit der Zeit, selten residuelle Pigmentveränderungen Rash Hand-Fuss-Syndrom Gesichtsausschlag (erythematös) Schuppungen auf Ebene Augenbrauen/Haarwurzel ähnlich seborrhoischer Dermatitis. verschlechtert sich mit Hitze Hautausschlag am Körper manchmal mit Juckreiz verbunden erythematöser Ausschlag mit kleinen Pusteln auf dem Körper auf einzelnen Körperteilen oder auf dem ganzen Körper Erythem an der Fusssohle Hyperkeratotische Veränderungen Erythem und Schälung am Daumen Vorbeugung und Behandlung von Rash Haut mit Feuchtigkeit versorgen (z. B. Bepanthol Lotion) Antischuppen Shampoo benutzen weite Kleider tragen keine warmen Duschen direkte Sonnenbestrahlung vermeiden Sonnenlotion mit hohem Schutzfilter brauchen bei starkem Juckreiz: antihistaminische Creme anwenden Dermatitis des Gesichts und des Stammes: Kortikosteroide der Stärkeklasse II als Cremes oder Lotion (z. B. Locoid Emulsion, Elocom Creme, Cutivate Creme, Prednitop Creme, ) Dermatitis des behaarten Kopfes : Kortikosteroide der Stärkeklasse III als alkoholische Lösung oder als Schaum (Elocom oder Betnovate scalp solution, Hexacorton Schaum) Thalidomid - Rettung beim Myelom antiangiogentisch wirksam verbessert Ansprechrate gegenüber früheren Chemotherapien wird als Erhaltungstherapie ordentlich toleriert verlängert das krankheitsfreie Intervall nach Hochdosistherapie erhöht Therapieresistenz bei Rezidiv? 6

7 Thalidomid- Nebenwirkungen Allgemein: Müdigkeit / Schläfrigkeit Asthenie (Dosis Gastrointestinal: Diarrhoe, Obstipation Hämatologisch: Neutropenie / Thrombose Neurologisch: Periphere Neuropathie (kumulativ) Integument Ausschlag embryotoxisch Lenalidomid(Revlimid)- der schlaue jüngere Bruder Angiogenesehemmer höhere Wirksamkeit als Thalidomid bessere Verträglichkeit als Thalidomid einfache Verabreichung (Kapsel) Behandlung von: - Multiplem Myelom - Myelodyplasie 5q- - Mantelzell-Lymphom (exp) -CLL (exp) Lenalidomid- Nebenwirkungen Hämatologisch: Thrombopenie Neutropenie / Anämie Allgemein: Fatigue / Asthenie Gastrointestinal: Obstipation / Diarrhoe Integument: Hautausschlag Bewegungsapparat: Muskelkrämpfe potentiell embryotoxisch Proteasomeninhibitoren blockieren Proteasomen(Proteindegradations-Organellen) und somit Zellerneuerung v.a. neurotoxisch, auch myelotoxisch Neurotoxizität kumulativ, persistierend Myelotoxizität rasch reversibel i.v. Bolus-Verabreichung, gewichtsadaptiert Vertreter: Velcade Bortezomib(Velcade) verbessert das Ueberleben beim Rezidiv erhöht die Ansprechrate bei Erstbehandlung Nebenwirkungen: - Blutdruck-Abfall - Uebelkeit - Durchfall - Neutropenie / Thrombopenie - Neurotoxizität(kumulativ, meist reversibel) Informationsquellen Arzneimittel-Kompendium der Schweiz (Web-Seite mit Registrierung) Medikamenten-Broschüren der Hersteller Interaktionen: diverse websites 7

Mibs und Mabs oder. neue onkologische Therapien. 12. Fortbildungstagung des KHM, Seminar C8. Dr. Meinrad Mannhart, OHZ, Cham

Mibs und Mabs oder. neue onkologische Therapien. 12. Fortbildungstagung des KHM, Seminar C8. Dr. Meinrad Mannhart, OHZ, Cham Mibs und Mabs oder neue onkologische Therapien 12. Fortbildungstagung des KHM, Seminar C8 Dr. Meinrad Mannhart, OHZ, Cham Workshop KKL, Freitag, 25.06.2010, 15.00-16.00 Meinrad Mannhart, 25.06.10 15.00

Mehr

Komplexität der oralen Tumortherapie. Justyna Rawluk 11.11.2015

Komplexität der oralen Tumortherapie. Justyna Rawluk 11.11.2015 Komplexität der oralen Tumortherapie Justyna Rawluk 11.11.2015 Orale Tumortherapie Bessere Kentnisse der molekulargenetischen Biologie des Tumors => Entdeckung der zahlreichen molekularen therapeutischen

Mehr

Orale Target-Therapie mit dem Tyrosinkinaseinhibitor Sunitinib (Sutent )

Orale Target-Therapie mit dem Tyrosinkinaseinhibitor Sunitinib (Sutent ) 202 Kapitel 18 Nierentumor 18.1.2 Orale Target-Therapie mit dem Tyrosinkinaseinhibitor Sunitinib (Sutent ) Orale Target-Therapie mit dem Tyrosinkinaseinhibitor Sunitinib (Sutent ) Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom

Mehr

SGMO - Schweizerische Gesellschaft für medizinische Onkologie

SGMO - Schweizerische Gesellschaft für medizinische Onkologie SGMO - Schweizerische Gesellschaft für medizinische Onkologie Seminar: Neue Medikamente neue Nebenwirkungen Kardiovaskuläre Nebenwirkungen Prof. Thomas M. Suter, Leitender Arzt, Universitätsklink für Kardiologie,

Mehr

Nebenwirkungen neuartiger Anti-Tumortherapien

Nebenwirkungen neuartiger Anti-Tumortherapien XVII. Onkologische Fachtagung für medizinische Berufe Berlin, 05.06.2014 Nebenwirkungen neuartiger Anti-Tumortherapien Dr. Christian Jakob Klinikum Ernst v. Bergmann Klinik für Hämatologie/Onkologie Charlottenstr.

Mehr

Arzneimittelinteraktionen

Arzneimittelinteraktionen Arzneimittelinteraktionen Fokus: Einsatz von Tyrosinkinase-Inhibitoren ASORS 16.01.2009 Hans-Peter Lipp, Ph.D, Pharm.D. Director of Hospital Pharmacy, Tübingen, Germany Arzneistoff-Wechselwirkungen 1.

Mehr

Epidemiologie Nierenzellkarzinom Medikamentöse Therapie des Nierenzellkarzinoms - Praktisches Nebenwirkungsmanagement

Epidemiologie Nierenzellkarzinom Medikamentöse Therapie des Nierenzellkarzinoms - Praktisches Nebenwirkungsmanagement Epidemiologie Nierenzellkarzinom Medikamentöse Therapie des Nierenzellkarzinoms - Praktisches Nebenwirkungsmanagement Alterskorrigierte Mortalität Weltweit mehr als 100.000 Sterbefälle pro Jahr Stuttgart

Mehr

Pflegerisches Nebenwirkungsmanagement von zielgerichteten Medikamenten Mab Nib

Pflegerisches Nebenwirkungsmanagement von zielgerichteten Medikamenten Mab Nib 2014 Augsburger Pflegeaspekte Hämatologie / Onkologie Klinik / Praxis Pflegerisches Nebenwirkungsmanagement von zielgerichteten Medikamenten Mab Nib Wagner Veronika Gesundheits-und Krankenpflegerin Fachkrankenpflege

Mehr

Molekulare Diagnostik beim kolorektalen Karzinom

Molekulare Diagnostik beim kolorektalen Karzinom Molekulare Diagnostik beim kolorektalen Karzinom Symposium Molekulare Diagnostik Forum St.Peter,, ZürichZ 6. März M 2009 Prof. Dr. med. Bernhard C. Pestalozzi Onkologie, Universitätsspital tsspital ZürichZ

Mehr

Neue Formen der Krebsbehandlung - Targeted therapies

Neue Formen der Krebsbehandlung - Targeted therapies Neue Formen der Krebsbehandlung - Targeted therapies Elisabeth Bergen Innere Medizin I Klinische Abteilung für Onkologie Comprehensive Cancer Center Vienna Medizinische Universität Wien Chemotherapie versus

Mehr

Orale Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Everolimus (Afinitor )

Orale Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Everolimus (Afinitor ) 221 18 18.3 Zweitlinientherapie 18.3.1 Orale Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Everolimus (Afinitor ) Orale Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Everolimus (Afinitor ) Fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom

Mehr

Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Temsirolimus (Torisel )

Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Temsirolimus (Torisel ) 212 Kapitel Nierentumor.2 Erstlinientherapie bei Poor-risk-Patienten.2.1 Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Temsirolimus (Torisel ) Target-Therapie mit dem mtor-inhibitor Temsirolimus (Torisel ) Wochenschema

Mehr

"Zielgerichtete Tumortherapien: wie unterscheidet sich das klinische Management zur konventionellen Therapie?

Zielgerichtete Tumortherapien: wie unterscheidet sich das klinische Management zur konventionellen Therapie? "Zielgerichtete Tumortherapien: wie unterscheidet sich das klinische Management zur konventionellen Therapie? K. Jordan Department für Innere Medizin IV Direktor: Prof. H.-J. Schmoll Onkologie/Hämatologie

Mehr

Klassische Therapiekonzepte

Klassische Therapiekonzepte Klassische Therapiekonzepte Strahlentherapie: meist nur lokal wirksam, selten kurativ, Zytostatikatherapie: Unselektiv, hohe und schnelle Resistenzentwicklung, oft ausgeprägte NW (Dosislimitierung) Target-Therapien

Mehr

Vinflunin (Javlor ) Zyklus: T1 q3w, Tag 22 = Tag 1 = neuer Zyklus. Patientenaufkleber

Vinflunin (Javlor ) Zyklus: T1 q3w, Tag 22 = Tag 1 = neuer Zyklus. Patientenaufkleber 143 16 16.2.2 Vinflunin (Javlor ) Vinflunin (Javlor ) Zyklus: T1 q3w, Tag 22 = Tag 1 = neuer Zyklus Patientenaufkleber Kalkulierte Kreatinin-Clearance (GFR) nach Cockcroft und Gault: Mann: (140 Alter)

Mehr

Neue Nebenwirkungen durch neue Medikamente

Neue Nebenwirkungen durch neue Medikamente Martina Mayr II. Medizinische Klinik - Gastroenterologie Klinikum rechts der Isar Technische Universität München Nebenwirkungen sind die beim bestimmungsgemäßen Gebrauch eines Arzneimittels auftretenden

Mehr

Inhalte. Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) Art und Wirkungsweise. Nebenwirkungen unerwünschtes Ereignis UE. Pflegesprechstunde

Inhalte. Tyrosinkinaseinhibitoren (TKI) Art und Wirkungsweise. Nebenwirkungen unerwünschtes Ereignis UE. Pflegesprechstunde 2015 4. Augsburger Pflegeaspekte Hämatologie/Onkologie Klinik/Praxis Nebenwirkungsmanagement bei zielgerichteten Tumortherapien Pflegesprechstunde Jörges Ulrike, Krankenschwester, SSL der Häma. Amb. QMB,

Mehr

Nebenwirkungen der Chemotherapie. Management von Nebenwirkungen der systemischen Therapie. Nebenwirkungen der Chemotherapie

Nebenwirkungen der Chemotherapie. Management von Nebenwirkungen der systemischen Therapie. Nebenwirkungen der Chemotherapie Nebenwirkungen der Chemotherapie Management von Nebenwirkungen der systemischen Therapie Jörg Schubert Abt. Hämatologie und Onkologie EVK Hamm Nebenwirkungen der Chemotherapie Häufigkeit ausgewählter Toxizitäten

Mehr

Multiples Myelom aktuelle Therapiestudien

Multiples Myelom aktuelle Therapiestudien Multiples Myelom aktuelle Therapiestudien Martin Schreder 1.Med. Abteilung Zentrum für Onkologie und Hämatologie, Wilhelminenspital Wien Wien, 16.Oktober 2010 Klinische Studien Ablauf kontrollierte Behandlung

Mehr

Handhabung von EGFR- Hemmern. Infusionsreaktionen bei Erbitux (Cetuximab) Handhabung von EGFR- Hemmern. Bewältigung von Infusionsreaktionen

Handhabung von EGFR- Hemmern. Infusionsreaktionen bei Erbitux (Cetuximab) Handhabung von EGFR- Hemmern. Bewältigung von Infusionsreaktionen Besonderheiten bei Patienten, die EGFR- Inhibitoren erhalten Ralf Becker Universitätsklinikum Gießen und Marburg Standort Marburg Handhabung von EGFR- Hemmern Orale Formen von EGFR-Hemmern wie Erlotinib

Mehr

Therapiemö glichkeiten bei bös artigen Erkrankungen

Therapiemö glichkeiten bei bös artigen Erkrankungen Therapiemö glichkeiten bei bös artigen Erkrankungen Chirurg ie Radio the rapie Chemotherapie Hormontherapie Immuntherapie / Targeted Therapy Signaltrans duktions hemmer / Targeted Therapy Zie le je de

Mehr

Chemotherapie beim metastasierten Kolonkarzinom: Was sollte der Hausarzt wissen? Was kann er tun?

Chemotherapie beim metastasierten Kolonkarzinom: Was sollte der Hausarzt wissen? Was kann er tun? Chemotherapie beim metastasierten Kolonkarzinom: Was sollte der Hausarzt wissen? Was kann er tun? Minisymposium Dickdarmkrebs 26. März 2009 Sabina Schacher Medizinische Onkologie KSW Zytostatika, wichtigste

Mehr

Behandlung des Rezidives

Behandlung des Rezidives Internationales Multiples Myelom Symposium für PatientInnen und Angehörige 5.Mai 2007 Kardinal König Haus in Wien Ein Vortrag von Univ. Prof. Dr. Heinz Ludwig Wilhelminenspital Wien Behandlung des Rezidives

Mehr

Medikamenteninteraktionen in der Onkologie

Medikamenteninteraktionen in der Onkologie Medikamenteninteraktionen in der Onkologie refreshing but risky (Herald Tribune 2006) Furanocoumarine Markus Joerger MD PhD Medizinische Onkologie&Hämatologie Kantonsspital St.Gallen Schweiz 3/2/2010 DESO

Mehr

7. Oberbayerische Interdisziplinäre Nephrologietagung. Moderne medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms

7. Oberbayerische Interdisziplinäre Nephrologietagung. Moderne medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms 7. Oberbayerische Interdisziplinäre Nephrologietagung Moderne medikamentöse Therapie des metastasierten Nierenzellkarzinoms G. Puchtler Medizinische Klinik II Klinikum Rosenheim Epidemiologie - ca. 2%

Mehr

Aktive nicht interventionelle Studien (NIS) am Zentrum für Innere Medizin - Stauferklinikum Mutlangen aktive NIS

Aktive nicht interventionelle Studien (NIS) am Zentrum für Innere Medizin - Stauferklinikum Mutlangen aktive NIS Seite 1 Aktive nicht interventionelle Studien (NIS) am Zentrum für Innere Medizin - Stauferklinikum Mutlangen aktive NIS Stand 16.07.2014/ap Erkrankung Name der Studie Ziele Medikation LKP/Sponsor Metastasiertes

Mehr

Grundlagen und Therapieoptionen bei Non-Hodgkin Lymphomen

Grundlagen und Therapieoptionen bei Non-Hodgkin Lymphomen Grundlagen und Therapieoptionen bei Non-Hodgkin Lymphomen Univ. Prof. Dr. Johannes Drach AKH Wien Univ. Klinik für Innere Medizin I Klinische Abteilung für Onkologie NHL: Grundlagen der Behandlungsmöglichkeiten

Mehr

Medikamentöse Tumortherapie in der Uroonkologie

Medikamentöse Tumortherapie in der Uroonkologie Medikamentöse Tumortherapie in der Uroonkologie von Margitta Retz, Jürgen E. Gschwend überarbeitet Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2010 Verlag C.H. Beck im Internet: www.beck.de ISBN 978 3 642 10380

Mehr

Neue Substanzklassen in der Onkologie. (Tyrosin)Kinase-Inhibitoren

Neue Substanzklassen in der Onkologie. (Tyrosin)Kinase-Inhibitoren Neue Substanzklassen in der Onkologie (Tyrosin)Kinase-Inhibitoren Thomas Kindler 26 September 2012 Tumortherapie Chirurgie Strahlentherapie Chemotherapie small molecules - Inhibitoren Kinase-Inhibitoren

Mehr

Orale Antikoagulation

Orale Antikoagulation A. Plehn? Orale Antikoagulation NOAC Rivaroxaban (Xarelto) // Faktor-Xa-Hemmung Dabigatran (Pradaxa) // Faktor-IIa-Hemmung (Thrombin) Apixaban (Eliquis) // Faktor-Xa-Hemmung (Edoxaban // Faktor-Xa-Hemmung)

Mehr

Neue Substanzen in der Onkologie -Wirkung und Nebenwirkung-

Neue Substanzen in der Onkologie -Wirkung und Nebenwirkung- Neue Substanzen in der Onkologie -Wirkung und Nebenwirkung- Torsten Keßler aus der Medizinischen Klinik und Poliklinik A -Direktor - Univ.-Prof. Dr. W.E. Berdel torstenkessler@uni-muenster.de Neu zugelassene

Mehr

DOCETAXEL KABI 180 mg/9 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung

DOCETAXEL KABI 180 mg/9 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung DOCETAXEL KABI 180 mg/9 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Jeder ml des Konzentrates enthält 20 mg Docetaxel. Eine Durchstechflasche mit

Mehr

3. Symposium für Transplantierte 21. Januar 2006 Allegro Grand Casino, Kursaal Bern

3. Symposium für Transplantierte 21. Januar 2006 Allegro Grand Casino, Kursaal Bern 3. Symposium für Transplantierte 21. Januar 2006 Allegro Grand Casino, Kursaal Bern "Wechselwirkungen von Medikamenten auf was ist zu achten?" Prof. Jürgen Drewe, Abteilung für Klinische Pharmakologie,

Mehr

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS 1 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS Docetaxel Teva 20 mg Konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE

Mehr

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS 1 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS Docetaxel Accord 20 mg/1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Mehr

Docetaxel Pharmaki Generics 20 mg/ 0,5 ml-konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung

Docetaxel Pharmaki Generics 20 mg/ 0,5 ml-konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung Docetaxel Pharmaki Generics 20 mg/ 0,5 ml-konzentrat und Lösungsmittel zur Herstellung einer Infusionslösung 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Eine Durchstechflasche mit einer Einzeldosis

Mehr

Erratum Benkert, Pocket Guide, Psychopharmaka von A bis Z. 3.Aufl. ISBN (print): 978-3-642-54766-9/ DOI 10.1007/978-3-642-54767-6

Erratum Benkert, Pocket Guide, Psychopharmaka von A bis Z. 3.Aufl. ISBN (print): 978-3-642-54766-9/ DOI 10.1007/978-3-642-54767-6 Erratum Benkert, Pocket Guide, Psychopharmaka von A bis Z. 3.Aufl. ISBN (print): 978-3-642-54766-9/ DOI 10.1007/978-3-642-54767-6 Trotz sorgfältiger Erstellung des Buchs Benkert, Pocket Guide, Psychopharmaka

Mehr

Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung Was tun?

Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung Was tun? Nebenwirkungen der medikamentösen Behandlung Was tun? Nebenwirkungen unter Imatinib (Glivec ) Die häufigsten Nebenwirkungen unter Imatinibtherapie sind meist gering ausgeprägt: Hautausschlag und Sonnenempfindlichkeit

Mehr

Fachinformation. nach Versagen einer vorausgegangenen

Fachinformation. nach Versagen einer vorausgegangenen Fachinformation Ribodocel 20 mg/ml 1. Bezeichnung des Arzneimittels Ribodocel 20 mg/ml, Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung 2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung Jeder ml des Konzentrates

Mehr

MabThera wird bei Erwachsenen zur Behandlung folgender Erkrankungen angewendet:

MabThera wird bei Erwachsenen zur Behandlung folgender Erkrankungen angewendet: EMA/614203/2010 EMEA/H/C/000165 Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit Rituximab Dies ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) für. in dem erläutert wird,

Mehr

Interaktionspotenzial neuer Wirkstoffe in der Hämatologie / Onkologie. Prof. Dr. Bernd Mühlbauer Institut für Pharmakologie, Bremen

Interaktionspotenzial neuer Wirkstoffe in der Hämatologie / Onkologie. Prof. Dr. Bernd Mühlbauer Institut für Pharmakologie, Bremen Jahrestagung der DGHO, Berlin, Oktober 2010 Toxizitätsmanagement in der Hämatologie/internistischen Onkologie Interaktionspotenzial neuer Wirkstoffe in der Hämatologie / Onkologie Prof. Dr. Bernd Mühlbauer

Mehr

Wirksamkeit und Sicherheit von Thalidomid in der primären Therapie des multiplen Myeloms

Wirksamkeit und Sicherheit von Thalidomid in der primären Therapie des multiplen Myeloms AMB 2006, 40, 89 Wirksamkeit und Sicherheit von Thalidomid in der primären Therapie des multiplen Myeloms Mit Thalidomid, Lenalidomid und Bortezomib (Velcade ) stehen inzwischen neue Wirkstoffe für die

Mehr

Neues vom ASH Rudolf Weide Koblenz. Chronisch Myeloische Leukämie

Neues vom ASH Rudolf Weide Koblenz. Chronisch Myeloische Leukämie Neues vom ASH 2016 Rudolf Weide Koblenz Chronisch Myeloische Leukämie 1 2 3 -Paper 627: -Dasatinib stimuliert die NK-Zellfunktion -Dasatinib induziert einen reiferen Immunphänotyp -Interferon induziert

Mehr

Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv. Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck

Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv. Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck Multiples Myelom: Behandlungsmöglichkeiten im Rezidiv Univ.-Doz. Dr. Eberhard Gunsilius Hämatologie & Onkologie Universitätsklinik Innsbruck Myelom: Therapeutisches Arsenal Verbesserung der Prognose Interferon,

Mehr

Avastin First-Line Überzeugendes Therapiekonzept bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom

Avastin First-Line Überzeugendes Therapiekonzept bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom Prof. Dr. Gerald Mickisch: Avastin First-Line - Überzeugendes Therapiekonzept bei fortgeschrittenem Ni Avastin First-Line Überzeugendes Therapiekonzept bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom Von Prof.

Mehr

Neues in der Lymphom-Behandlung. Prof. Thomas Pabst, Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern

Neues in der Lymphom-Behandlung. Prof. Thomas Pabst, Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern Neues in der Lymphom-Behandlung Prof., Universitätsklinik für Medizinische Onkologie, Inselspital, Bern es läuft ganz viel! es läuft ganz viel! Okt 2014 Revlimid für rezidiviertes Mantelzell-Lymphom (MCL)

Mehr

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500

Dr. med. Michael Ehmann Urologe Hauptstrasse 18 66953 Pirmasens Tel. 06331 / 13500 Moderne Nachsorge und Nachbehandlung des Nierenzellkarziom Das Nierenzellkarzinom stellt mit 2 3 % aller bösartigen Tumore einen relativ seltenen bösartige Tumorentität dar. Der Krankheitsgipfel liegt

Mehr

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining

Supportive Therapie. Patiententag 24. Oktober 2010. Dr. med. Christoph Heining Supportive Therapie Patiententag 24. Oktober 2010 Dr. med. Christoph Heining Was ist supportive Therapie? Management und Vorbeugung unerwünschter Nebenwirkungen der Tumortherapie und von Tumorsymptomen.

Mehr

Fortschritte in der GIST-Therapie Von der Evidenz zur Praxis

Fortschritte in der GIST-Therapie Von der Evidenz zur Praxis Fortschritte in der GIST-Therapie Von der Evidenz zur Praxis 17. November 2011 Ralph Winterhalder 65 jähriger Patient Oktober 2007 symptomatische Eisenmangel-Anämie endoskopisch kugeliger Tumor Magenantrum

Mehr

Gelöste Probleme? Supportive Tumortherapie und Immunthrombozytopenie

Gelöste Probleme? Supportive Tumortherapie und Immunthrombozytopenie Satellitensymposium GSK Autorin: Bettina Reich, Hamburg Gelöste Probleme? Supportive Tumortherapie und Immunthrombozytopenie Die PASQOC-Befragung in onkologischen Praxen zeigte deutlich, dass der Umgang

Mehr

TASIGNA. (Nilotinib) Leitfaden zur Dosierung und Anwendung von TASIGNA

TASIGNA. (Nilotinib) Leitfaden zur Dosierung und Anwendung von TASIGNA TASIGNA (Nilotinib) Leitfaden zur Dosierung und Anwendung von TASIGNA Einführung Dieser Leitfaden zur Dosierung und Anwendung von Nilotinib (TASIGNA ) wurde als Teil der Zulassungsauflagen erstellt. Im

Mehr

Malignes Melanom. Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013

Malignes Melanom. Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013 Malignes Melanom Aktuelles vom amerikanischen Krebskongress 2013 Peter Kurschat Klinik für Dermatologie und Venerologie Centrum für Integrierte Onkologie CIO Mittwoch, 26.06.2013, Köln Wo standen wir vor

Mehr

Röntgenstrahlen bei HNO- Tumoren und die Haut Tyrosinkinaseinhibitoren EGFR und die Haut

Röntgenstrahlen bei HNO- Tumoren und die Haut Tyrosinkinaseinhibitoren EGFR und die Haut CT TKI EGFR und Haut Röntgenstrahlen bei HNO- Tumoren und die Haut Tyrosinkinaseinhibitoren EGFR und die Haut Mark David Anliker Dermatologie/ Allergologie Kantonsspital St.Gallen HNO Tumoren und Strahlentherapie

Mehr

22. Onkologisches Symposium Große Fortschritte in der Leukämietherapie

22. Onkologisches Symposium Große Fortschritte in der Leukämietherapie 22. Onkologisches Symposium - 21.01.2017 Große Fortschritte in der Leukämietherapie Prof. Dr. Wolfgang Herr Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III - Hämatologie und intern. Onkologie Leukämien (Patienten

Mehr

(Imatinib) aufweisen. Durch die Zulassung von Tasigna können wir mehr Patienten mit CML helfen. Mit Glivec als Primärtherapie

(Imatinib) aufweisen. Durch die Zulassung von Tasigna können wir mehr Patienten mit CML helfen. Mit Glivec als Primärtherapie Tasigna (Nilotinib) erhält in der Europäischen Union die Zulassung für die Zweitlinientherapie von CML-Patienten Frankfurt am Main (17. Dezember 2007) - Tasigna führte zu einem guten zytogenetischen Ansprechen

Mehr

Patientenaufklärung. Chemotherapie mit Gemcitabin (Gemzar ) und Carboplatin. Patientenaufkleber

Patientenaufklärung. Chemotherapie mit Gemcitabin (Gemzar ) und Carboplatin. Patientenaufkleber 314 Kapitel Harnblasentumor.4.2 Gemcitabin und Carboplatin Patientenaufklärung Chemotherapie mit Gemcitabin (Gemzar ) und Carboplatin Patientenaufkleber Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, bei

Mehr

Nierenzellkarzinom: First-Line-Therapie mit Bevacizumab plus Interferon alfa-2a erhält Lebensqualität und. Therapieoptionen

Nierenzellkarzinom: First-Line-Therapie mit Bevacizumab plus Interferon alfa-2a erhält Lebensqualität und. Therapieoptionen Nierenzellkarzinom First-Line-Therapie mit Bevacizumab plus Interferon alfa-2a erhält Lebensqualität und Therapieoptionen Düsseldorf (1.Oktober 2010) - Anlässlich der 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft

Mehr

Arzneimittelinteraktionen in der Onkologie. Fallbeispiele. Erkennen und Bewerten von Interaktionen Erarbeiten von Lösungsvorschlägen

Arzneimittelinteraktionen in der Onkologie. Fallbeispiele. Erkennen und Bewerten von Interaktionen Erarbeiten von Lösungsvorschlägen Arzneimittelinteraktionen in der Onkologie Fallbeispiele Erkennen und Bewerten von Interaktionen Erarbeiten von Lösungsvorschlägen Fallbeispiel: Imatinib Anfrage eines Arztes 66jähriger Patient mit CML,

Mehr

1. Zusatznutzen des Arzneimittels im Verhältnis zur zweckmäßigen Vergleichstherapie

1. Zusatznutzen des Arzneimittels im Verhältnis zur zweckmäßigen Vergleichstherapie Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage XII - Beschlüsse über die Nutzenbewertung von Arzneimitteln mit neuen Wirkstoffen nach 35a SGB

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Delphi 0,1 % Creme Triamcinolonacetonid

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Delphi 0,1 % Creme Triamcinolonacetonid Gebrauchsinformation: Information für Anwender Delphi 0,1 % Creme Triamcinolonacetonid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen,

Mehr

Aus: Terbinafin Schäfer-Korting/Schmid-Wendtner Copyright 2006 ABW Wissenschaftsverlag GmbH, Kurfürstendamm 57, Berlin

Aus: Terbinafin Schäfer-Korting/Schmid-Wendtner Copyright 2006 ABW Wissenschaftsverlag GmbH, Kurfürstendamm 57, Berlin 10 Verträglichkeit Bis heute haben weltweit mehr als 18 Millionen Patienten Terbinafin systemisch eingenommen. Das Auftreten unerwünschter Wirkungen sowie Interaktionen mit anderen Arzneimitteln wurden

Mehr

Innovative zielgerichtete Therapien 25. Mai 2005. Beat Lieberherr Leiter Roche Pharma Schweiz

Innovative zielgerichtete Therapien 25. Mai 2005. Beat Lieberherr Leiter Roche Pharma Schweiz Innovative zielgerichtete Therapien 25. Mai 2005 Beat Lieberherr Leiter Roche Pharma Schweiz Roche Pharma Schweiz (Reinach BL) Umsatz 2004: 199 Millionen Franken 144 Mitarbeitende Umsatzstärkste Medikamente

Mehr

Tabelle 13: Therapiecharakteristik

Tabelle 13: Therapiecharakteristik 9 Ergebnisse 9. Therapiecharakteristika Insgesamt waren 3 Patienten evaluierbar. Pro Patient betrug die mediane Anzahl der Zyklen mit Xeloda 4,4 (-) und von MMC 3,4 (-6). Die mediane kumulative Dosis von

Mehr

Management Therapie-assoziierter Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom. Kai Neben Universitätsklinikum Heidelberg Medizinische Klinik V

Management Therapie-assoziierter Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom. Kai Neben Universitätsklinikum Heidelberg Medizinische Klinik V Management Therapie-assoziierter Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom Kai Neben Universitätsklinikum Heidelberg Medizinische Klinik V Therapie-assoziierte assoziierte Nebenwirkungen beim Multiplen Myelom

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN. Lercanidipin Genericon 20 mg Filmtabletten. Lercanidipin Genericon 10 mg/20 mg Filmtabletten

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN. Lercanidipin Genericon 20 mg Filmtabletten. Lercanidipin Genericon 10 mg/20 mg Filmtabletten GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN Lercanidipin Genericon 10 mg Filmtabletten Lercanidipin Genericon 20 mg Filmtabletten Wirkstoff: Lercanidipinhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

- 1 - Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Nimotop 30 mg - Filmtabletten Nimodipin

- 1 - Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Nimotop 30 mg - Filmtabletten Nimodipin - 1 - Gebrauchsinformation: Information für Anwender Nimotop 30 mg - Filmtabletten Nimodipin Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen,

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN. PARACETAMOL TEVA 1 g TABLETTEN Paracetamol

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN. PARACETAMOL TEVA 1 g TABLETTEN Paracetamol GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN PARACETAMOL TEVA 1 g TABLETTEN Paracetamol Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen,

Mehr

Nebenwirkungen zielgerichteter Therapien in der gynäkologischen Onkologie

Nebenwirkungen zielgerichteter Therapien in der gynäkologischen Onkologie Nebenwirkungen zielgerichteter Therapien in der gynäkologischen Onkologie moderne Therapien im Focus Potsdam 29.Mai 2010 Dr. med. Peter Klare Gynäkologische Onkologie Nebenwirkungen zielgerichteter Therapien

Mehr

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln

Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs. Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Neues aus Diagnostik und Therapie beim Lungenkrebs Jürgen Wolf Centrum für Integrierte Onkologie Universitätsklinikum Köln Über was ich Ihnen heute berichten will: Lungenkrebs ist nicht gleich Lungenkrebs

Mehr

Chemotherapie des kleinzelligen Bronchialkarzinoms (SCLC)

Chemotherapie des kleinzelligen Bronchialkarzinoms (SCLC) Chemotherapie des kleinzelligen Bronchialkarzinoms (SCLC) Pneumologie/Allergologie Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main SCLC Erstlinientherapie Rezidivtherapie SCLC Erstlinientherapie

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER DOLPRONE 500 MG TABLETTE. Paracetamol

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER DOLPRONE 500 MG TABLETTE. Paracetamol Seite 1 von 5 GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER DOLPRONE 500 MG TABLETTE Paracetamol Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Informationen für

Mehr

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS 1. BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS Glivec 50 mg Hartkapseln 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG Jede Kapsel enthält 50 mg Imatinib (als

Mehr

Bei multiplem Myelom, einem Krebs eines Typs weißer Blutkörperchen, der sogenannten Plasmazellen, wird Revlimid angewendet:

Bei multiplem Myelom, einem Krebs eines Typs weißer Blutkörperchen, der sogenannten Plasmazellen, wird Revlimid angewendet: EMA/113870/2017 EMEA/H/C/000717 Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit Lenalidomid Dies ist eine Zusammenfassung des Europäischen Öffentlichen Beurteilungsberichts (EPAR) für. Hierin wird erläutert,

Mehr

Weniger ist mehr? Onkologie: Rationierung, Priorisierung, Rationalisierung? Linzer Forum 2013 23. Oktober

Weniger ist mehr? Onkologie: Rationierung, Priorisierung, Rationalisierung? Linzer Forum 2013 23. Oktober Weniger ist mehr? Onkologie: Rationierung, Priorisierung, Rationalisierung? Linzer Forum 2013 23. Oktober PD Dr. Claudia Wild Claudia.wild@hta.lbg.ac.at Begriffe und Populismus Rationalisierung: Unterlassen

Mehr

Asklepios Klinik Lich Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Durchführung onkologischer Therapien

Asklepios Klinik Lich Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Durchführung onkologischer Therapien Durchführung onkologischer Therapien 1 Inhaltsverzeichnis I. Chemotherapien beim Ovarialkarzinom 1. Carboplat/Paclitaxel 2. Carbopatin mono q21 3. Carboplatin weekly 4. Paclitaxel mono q21 5. Paclitaxel

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Ixoten 50 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Trofosfamid

Gebrauchsinformation: Information für Patienten. Ixoten 50 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Trofosfamid Gebrauchsinformation: Information für Patienten Ixoten 50 mg Filmtabletten Wirkstoff: Trofosfamid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels

Mehr

Patienteninformation und Einwilligungserklärung

Patienteninformation und Einwilligungserklärung Patienteninformation und Einwilligungserklärung Wirksamkeit und Sicherheit von 90Y-Ibritumomab Tiuxetan bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Mantelzell-Lymphom nach autologer Stamzelltransplantation

Mehr

1. WAS IST DAFALGAN Zäpfchen UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

1. WAS IST DAFALGAN Zäpfchen UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET? GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER DAFALGAN Säuglinge 80 mg Zäpfchen DAFALGAN Kleinkinder 150 mg Zäpfchen DAFALGAN große Kinder 300 mg Zäpfchen Paracetamol Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage

Mehr

Medikamentöse Behandlung von Depressionen

Medikamentöse Behandlung von Depressionen Medikamentöse Behandlung von Depressionen Priv.-Doz. Dr. med. T. Supprian Abt. Gerontopsychiatrie Rheinische Kliniken Düsseldorf Medikamente zur Behandlung einer Depression = Antidepressiva wesentliches

Mehr

Aktuelle und künftige Therapieoptionen beim Multiplen Myelom Therapieeinleitung ja oder nein?

Aktuelle und künftige Therapieoptionen beim Multiplen Myelom Therapieeinleitung ja oder nein? Aktuelle und künftige Therapieoptionen beim Multiplen Myelom Vortrag vom Prof. Dr. med. Hermann Einsele, Direktor der Med. Klinik und Poliklinik II der Universität Würzburg, der AMM-Online zur Verfügung

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Patienten

Gebrauchsinformation: Information für Patienten Gebrauchsinformation: Information für Patienten Esberitox -Tabletten Trockenextrakt aus einer Mischung von Lebensbaumspitzen und -blättern, Purpursonnenhutwurzel, Blassfarbener Sonnenhutwurzel und Färberhülsenwurzel

Mehr

Therapie des älteren Patienten. mit Magenkarzinom. 2er vs. 3er Kombination. T. Höhler Med. Klinik I Prosper-Hospital, Recklinghausen

Therapie des älteren Patienten. mit Magenkarzinom. 2er vs. 3er Kombination. T. Höhler Med. Klinik I Prosper-Hospital, Recklinghausen Therapie des älteren Patienten mit Magenkarzinom 2er vs. 3er Kombination T. Höhler Med. Klinik I Prosper-Hospital, Recklinghausen Offenlegung potentieller Interessenkonflikte 1. Anstellungsverhältnis oder

Mehr

Doxorubicin. Lagerung und Haltbarkeit. Handelsnamen und Handelsformen. Applikation. Substanzgruppe

Doxorubicin. Lagerung und Haltbarkeit. Handelsnamen und Handelsformen. Applikation. Substanzgruppe 59 2 Andere Bezeichnungen: ADM, DX Abkürzungen: A, H Handelsnamen und Handelsformen D:Adriblastin,, Doxo-Cell u. v. m. CH: Adriblastin, A:, Doxolem, Doxorubin u. v. m. Substanzgruppe Lösung/Trockensubstanz

Mehr

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL

Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL Neue Maßstäbe in der Lymphomtherapie Chemoimmuntherapie mit Rituximab: Standard bei der CLL sowie beim aggressiven und follikulären NHL Mannheim (2. Oktober 2009) - Der monoklonale Antikörper Rituximab

Mehr

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS

ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS ANHANG I ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS 1 Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit.

Mehr

Sachverzeichnis. Stypmann J. Everolimus 80 Fragen zur Anwendung nach Herztransplantation (ISBN 9783131473820), 2013 Georg Thieme Verlag KG

Sachverzeichnis. Stypmann J. Everolimus 80 Fragen zur Anwendung nach Herztransplantation (ISBN 9783131473820), 2013 Georg Thieme Verlag KG 120 Sachverzeichnis A A2310-Studie 6 Abstoßung, rekurrierende zelluläre 62 f Ciclosporin-Spiegel 12 CMV-Infektion 27ff Design 12 Endpunkte 11 Ergebnis nach 2 Jahren 73ff Everolimus-CNI-Kombination 18f

Mehr

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab)

Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Lymphomtherapie mit Antikörpern (Rituximab) Markus Müller, AVK Berlin, 02. 09.2006 Chemotherapie und Antikörper Therapieoptionen bei HIV-NHL CHOP bleibt die Standard- Chemotherapie (seit 1975) Schmidt-Wolf

Mehr

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Tarceva 25 mg Filmtabletten Tarceva 100 mg Filmtabletten Tarceva 150 mg Filmtabletten Erlotinib

Gebrauchsinformation: Information für Anwender. Tarceva 25 mg Filmtabletten Tarceva 100 mg Filmtabletten Tarceva 150 mg Filmtabletten Erlotinib Gebrauchsinformation: Information für Anwender Tarceva 25 mg Filmtabletten Tarceva 100 mg Filmtabletten Tarceva 150 mg Filmtabletten Erlotinib Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor

Mehr

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:...

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Patientenaufklärung Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Art der Erkrankung, Ziel der Chemotherapie und Zweck der Studie Sehr geehrte

Mehr

Immun-Target-Therapie mit Bevacizumab (Avastin ) Interferon α-2a (Roferon -A)

Immun-Target-Therapie mit Bevacizumab (Avastin ) Interferon α-2a (Roferon -A) 194 Kapitel 18 Nierentumor 18.1 Erstlinientherapie bei Good-and-intermediate-risk-Patienten 18.1.1 Bevacizumab und Interferon Immun-Target-Therapie mit Bevacizumab (Avastin ) Interferon α-2a (Roferon -A)

Mehr

PACKUNGSBEILAGE. Lercadip 10 mg 1

PACKUNGSBEILAGE. Lercadip 10 mg 1 PACKUNGSBEILAGE Lercadip 10 mg 1 Gebrauchsinformation: Information für Anwender Lercadip 10 mg Filmtabletten Wirkstoff: Lercanidipinhydrochlorid Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch,

Mehr

Nebenwirkungen der oralen Krebstherapie

Nebenwirkungen der oralen Krebstherapie Nebenwirkungen der oralen Krebstherapie München, 12.-13. September 2014 Dr. Annette Freidank, Fulda annette.freidank@klinikum-fulda.de 1. Fachtagung Orale Krebstherapie, München 2014 Annette Freidank Krebspatienten

Mehr

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck

Therapie von Lebererkrankungen. Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Therapie von Lebererkrankungen Ivo Graziadei Gastroenterologie & Hepatologie Medizinische Universität Innsbruck Virus Fett Alkohol Eisen/Kupfer Medikamente gesunde LEBER Akute Hepatitis Therapieziele Chronische

Mehr

Neue Antikoagulantien. Innere Medizin Aus der Klinik für die Praxis

Neue Antikoagulantien. Innere Medizin Aus der Klinik für die Praxis Neue Antikoagulantien Innere Medizin Aus der Klinik für die Praxis Klinikum Traunstein Samstag, 17.11.2012 Pharmakologische Eigenschaften der Neuen Antikoagulantien ESC Working Group JACC 2012, 59 : 1413

Mehr

GEBRAUCHSINFORMATION

GEBRAUCHSINFORMATION GEBRAUCHSINFORMATION Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen. - Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese

Mehr

im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg PATIENTENINFORMATION zur Chemotherapie Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie

im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg PATIENTENINFORMATION zur Chemotherapie Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie Klinik für Hämatologie und Internistische Onkologie im St. Vincenz-Krankenhaus Limburg PATIENTENINFORMATION zur Chemotherapie VORWORT Liebe Patientin, lieber Patient, Sie sind heute zu uns in das St. Vincenz-Krankenhaus

Mehr

Ernährung onkologischer Patienten Zeljka Vidovic 1

Ernährung onkologischer Patienten Zeljka Vidovic 1 Ernährung onkologischer Patienten 22.09.2012 Zeljka Vidovic 1 Patienten mit Tumorerkrankung Patienten ohne Ernährungsstörungen Patienten mit tumor-oder therapiebedingten Ernährungsstörungen Patienten in

Mehr

Kurzprotokoll. GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie

Kurzprotokoll. GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie Kurzprotokoll GMMG-HD4 / HOVON-65 Studie 2.1 Titel Hochdosistherapie und autologe Stammzelltransplantation gefolgt von einer Thalidomid-Erhaltungstherapie vs. Bortezomib plus Hochdosistherapie und autologe

Mehr

Onkologische Notfälle. T. Decker

Onkologische Notfälle. T. Decker Onkologische Notfälle T. Decker Gibt es einen onkologischen Notfall? Was ist ein onkologischer Notfall? Für den Patienten: Die Diagnose (mit allen Konsequenzen) Für Ärzte: Situationen, die ein sofortiges

Mehr

ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I. PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln

ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I. PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln ASCO 2012 Gastrointestinale Tumoren I PD Dr. Ulrich Hacker Klinik I für Innere Medizin Universitätsklinikum Köln RCtx beim lokal fortgeschr. Ösopaguskarzinom Bislang ist eine RCtx mit 5-Fu/Cisplatin Standard

Mehr