STÄRKEN UND KOMPETENZEN- MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN

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1 STÄRKEN UND KOMPETENZEN- MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN Dr. med. Ursula Bühlmann- Stähli Kinder- und Jugendpsychiatrie FMH Marktgasse 22 CH Bern

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4 INHALT EIN PAAR GEDANKEN ZUR STÄRKEN- UND RESSOURCENFOKUSSIERUNG ZU DEN BEGRIFFEN STÄRKEN, KOMPETENZEN UND RESSOURCEN STÄRKEN UND KOMPETENZEN MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN: WIE GENAU? STÄRKEN AKTIVIEREN NEUE STÄRKEN LERNEN

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14 nach M. Vogt

15 Annahmen im lösungsorientierten Modell Allgemeine Annahmen Probleme sind Herausforderungen, die jeder Mensch auf seine ganz persönliche Art zu bewältigen sucht. Alle Menschen haben Ressourcen, um ihr Leben zu gestalten. In eigener Sache ist der Einzelne kundig und kompetent. Der Klient ist der Experte für das eigene Leben. Menschen können nicht nicht kooperieren. Jede Reaktion ist eine Form von Kooperation (auch Widerstand!). Nichts ist immer gleich. Ausnahmen deuten auf Lösungen hin. Menschen beeinflussen sich gegenseitig. Sie kooperieren und ändern sich eher und leichter in einem Umfeld, das ihre Stärken und Fähigkeiten unterstützt. Es ist nützlich dem Klienten/in genau zuzuhören und ernst zu nehmen was er/sie sagt. Wir sind versucht, zwischen den Zeilen zu lesen, aber dort hat es nichts. Es ist hilfreich, sich am Gelingen in der Gegenwart zu orientieren und davon kleine Schritte für die Zukunft abzuleiten. Mit etwas aufzuhören, etwas zu stoppen ist die schwierigste Form der Veränderung. Etwas Neues zu beginnen ist viel leichter und macht mehr Spass. Man muss das Problem nicht kennen und analysieren, um eine Lösung zu finden. Was wir bekämpfen, verstärken wir. Hinter jedem Vorwurf und jeder Klage steckt ein Wunsch, den es sich lohnt aufzuspüren

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17 Fragen Wohlgeformte Ziele Das Kind/der Jugendliche als Experte Instrumente/Tools Fokussierung auf Kompetenzen Haltung des Nicht- Wissens.. Komplimente..

18 STÄRKEN- KOMPETENZEN- RESSOURCEN Stärken = (zielgerichtete) Fähigkeiten, Kompetenzen, Erfahrungen und Wissen (Matthias Schwehm) Kompetenzen = Fähigkeiten und Fertigkeiten (im pädagogischen Kontext, aber auch im psychologischen Sinn) Ressourcen = Synonym zu Begriffen wie «Stärken» oder «Potential» (z.b. K. Grawe, 1994)

19 RESSOURCEN Häufig Synonym zu Begriffen wie «Stärken» oder «Potential» (z.b. K. Grawe, 1994) umfasst alles, was Klientinnen/Kundinnen/.. an Fähigkeiten, Erfahrungen, Wissen, Beziehungen, Bereitschaften etc. mitbringen (J. Hargens)»Letztlich alles, was von einer bestimmten Person in einer bestimmten Situation wertgeschätzt wird oder als hilfreich erlebt wird, kann als eine Ressource betrachtet werden.» (F. Nestmann, 1996) Ressourcen immer in Bezug auf den Kontext beleuchten (G. Schiepek) und auf konkrete Situationen sammeln (Th. Steiner) Ausnahmen als Ressourcen nutzen!

20 STÄRKEN UND KOMPETENZEN - MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN Wozu?

21 STÄRKEN UND KOMPETENZEN - MIT ALLEN SINNEN ERLEBEN Wie genau?

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23 Neue Fähigkeiten lernen und so neue Stärken gewinnen vorhandene Stärken aktivieren

24 vorhandene Stärken aktivieren - Gelegenheiten schaffen, Stärken im Alltag einzusetzen und zu erleben! - Gezielt Stärken sammeln und nutzbar machen - Transfer zu anderen Herausforderungen

25 Neue Fähigkeiten lernen und so neue Stärken gewinnen - Lernen in Alltag, Freizeit und Schule - Gezieltes Lernen von Fähigkeiten (z.b. welche Fähigkeit braucht es, damit ein Problem kleiner werden kann?)

26 «Erfahrungen» sind grosse Netzwerke auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Hirnregionen, immer verbunden auch mit dem Körper, im Austausch mit der Umgebung. G. Schmidt

27 Lernen Auf ganz basaler Ebene ist Lernen eine unvermeidbare Folge von Wahrnehmung Auf höherer kognitiver Ebene ist es eingebunden in einen Prozess, der viel mit Freude zu tun hat «Hirngerecht» sind Lernangebote für Kinder (wie auch für Jugendliche und Erwachsene) immer dann, wenn sie sinnvoll, also bedeutsam und wichtig (Relevanz!) für das betreffende Kind sind. wenn sie als eigene Erfahrung am ganzen Körper, mit allen Sinnen und unter emotionaler Beteiligung erfahren werden, wenn sie also unter die Haut gehen wenn die so gewonnenen Werte und Einsichten, Erfahrungen und Fähigkeiten sich im praktischen Lebensvollzug als nützlich und vorteilhaft, also praktisch anwendbar erweisen, auch und gerade außerhalb der Schule.

28 Wie Menschen Dinge erinnern Geruch/Geschmack Taktil- kinaesthetische Inputs Visuelle Impressionen Metaphern: Bilder kreiert durch Worte Worte (auditiv)

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