DER MANN 2013: Arbeits- und Lebenswelten Wunsch und Wirklichkeit

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1 DER MANN 203: Arbeits- und Lebenswelten Wunsch und Wirklichkeit Eine Studie von

2 Vorwort BILD der FRAU Als wir in der Redaktion über die vorliegende Männer-Studie diskutierten, kam uns auch ein Satz von Fußballer Bastian Schweinsteiger in den Sinn. Auf dem Weg zum Punkt, hatte der Bayern-Spieler nach seinem entscheidenden Elfmeter im Champions League-Halbfinale gegen Real Madrid gesagt, habe ich kurz meine Eier verloren. Aber zum Glück hab ich sie rechtzeitig wieder gefunden. Ein bisschen drastisch formuliert, zugegeben, aber irgendwie passend. Denn: Auch der deutsche Mann scheint auf dem Weg zum Elfmeterpunkt. Auch er muss jetzt dringend verwandeln. Und zwar sich selbst. Er muss seine Rolle neu finden, ohne seine Männlichkeit zu verlieren. Und das Problem: Dieser Ball ist noch nicht im Tor. HERAUSGEBER BILD der FRAU Axel Springer AG Axel-Springer-Platz 203 Hamburg KONZEPTION Marktforschung Axel Springer AG, Hamburg DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG UND AUSWERTUNG Institut für Demoskopie Allensbach, Allensbach am Bodensee GESTALTUNG Peter Bay FOTOS Getty Images DRUCK DRUCKPUNKT Digital Offset GmbH, Hamburg Copyright 203 Alle Veröffentlichungen von Daten aus dieser Studie, ausgenommen zu wissenschaftlichen Zwecken, bedürfen der vorherigen Zustimmung der Axel Springer AG. Immer noch verdienen Frauen in Deutschland weniger als die Männer, immer noch sind Frauen in Chefetagen eher eine Seltenheit, immer noch arbeiten fast nur Frauen in Teilzeit, immer noch gehen viel mehr Mütter als Väter in Elternzeit. Immer noch sind wir ein Land, das auf das Modell des männlichen Familienernährers zugeschnitten ist Betreuungsgeld und Ehegattensplitting sind nur zwei staatliche Instrumente, die helfen, die alte Aufgabenverteilung zu zementieren: Er verdient, sie putzt und erzieht. Und trotzdem sagen schon jetzt 64 Prozent der deutschen Männer: Es reicht mit der Gleichberechtigung! 28 Prozent von ihnen klagen: Was da passiert, ist übertrieben. Und sechs Prozent fühlen sich bereits benachteiligt. Unverbesserliche Machos? Hoffnungslos rückständig? Nein. Die Männer sind verunsichert. Ihnen schwimmen die Felle davon. Das ist eines der Ergebnisse der großen deutschen Männer-Studie 203, die BILD der FRAU beim Institut für Demoskopie in Allensbach in Auftrag gegeben hat. Die Liste der Dinge, die Frauen genauso gut oder besser können, wird immer länger. Mindestens jeder zweite Mann stimmt bei diesen Punkten zu: Mitarbeiter führen, Entscheidungen treffen, Stress gut verarbeiten, mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Und wenn es um soziale Kompetenzen geht, sind Frauen sowieso uneinholbar vorn: 76 Prozent der Männer sagen, Frauen können sich besser einfühlen; 78 Prozent, sie können Gefühle besser zeigen. Und damit sind wir bei der großen guten Botschaft der Männer-Studie: Sein Respekt vor Frauen wächst! Das freut uns, nicht zuletzt, weil auch Frauenzeitschriften einen nicht ganz kleinen Anteil an dieser Entwicklung haben. BILD der FRAU, Deutschlands größte, sieht seit 30 Jahren genau darin ihre Aufgabe: informieren, unterhalten, aufklären, Mut machen, das Selbstbewusstsein stärken. Gemeinsam, auf Augenhöhe, 2 3

3 alle Entscheidungen treffen: Das wünschen sich heute 95 Prozent der Frauen von ihrem Partner und das haben die Männer nun offenbar kapiert. 86 Prozent halten sich nach eigener Aussage jedenfalls daran. Vorwort Prof. Dr. Renate Köcher Und trotzdem gibt es auch Botschaften, die uns ärgern: Der Streit um die Verteilung der Hausarbeit zum Beispiel wird wohl ein ewiger bleiben. Nur acht Prozent der Männer sind fleißiger beim Bügeln als sie, nur sieben Prozent füllen öfter die Waschmaschine. 53 Prozent haben weiter Probleme damit, Gefühle zu zeigen. Nur jeder Fünfte mag sich vorstellen, weniger Stunden berufstätig zu sein als die Partnerin. Überhaupt findet es jeder Dritte schwierig, den heutigen Anforderungen gerecht zu werden. Und jeder Vierte gibt sogar zu, dass er sich nach den gut sortierten alten Zeiten sehnt. Man möchte ihnen zurufen: Männer, Jungs daraus wird nichts mehr! Besonders die jungen Frauen sind schon viel zu weit, um sich wieder einfangen zu lassen. Beide arbeiten Vollzeit und teilen sich die Familienarbeit dieses Modell favorisiert schon jede zweite 8- bis -Jährige. Und die Zeichen, dass das auch klappt, stehen gut: Heute machen mehr Mädchen als Jungs Abitur, schließen mehr Frauen als Männer ein Hochschulstudium ab. Sie stürmt voran, er möchte bleiben und was nun? Da gibt s nur eines: Aufeinander zugehen und dann gemeinsam weiter. Aber bitte vorwärts. Das Projekt Gleichberechtigung kann nur gelingen, wenn Frauen und Männer Verbündete sind in der Familie und im Job. Dafür müssen Männer anfangen, über ihre Ängste und Wünsche zu reden. Und die Gesellschaft muss Strukturen schaffen, in denen Männer sich auch ändern können: Noch sind zum Beispiel 7 Prozent aller Deutschen sicher, dass ein Arbeitgeber kein Verständnis zeigt, wenn ein Vater zugunsten der Familie kürzer treten will. Erst wenn Paare sich nicht mehr von Rollenklischees behindern lassen und auch der Staat ihnen hilft, eine neue Form der Partnerschaft zu leben ist der Ball im Tor. SANDRA IMMOOR BIANCA POHLMANN BILD der FRAU-Chefredakteurin BILD der FRAU-Verlagsleiterin Die Rollen der Geschlechter sind heute weitaus weniger klar definiert als dies noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Die Frauen haben bei den Bildungsabschlüssen gleichgezogen, die Frauenerwerbsquote ist kontinuierlich gestiegen; umgekehrt sind Männer heute familienorientierter und beschäftigen sich insbesondere intensiver mit ihren Kindern als das früher der Fall war. Der Abschied von den Festlegungen der Geschlechterrollen wird von Männern wie Frauen eher als Befreiung denn als Belastung empfunden. Es eröffnet beiden Geschlechtern neue Optionen, stellt aber auch vor neue Herausforderungen. Männer sehen sich heute mit hohen Erwartungen konfrontiert: Sie sollen gleichzeitig berufs- und familienorientiert sein, sich intensiv um die Kinder kümmern und vermehrt Aufgaben in Haushalt und Familie übernehmen, partnerschaftlich Entscheidungen treffen, selbstbewußt und einfühlsam sein, eigene Gefühle zeigen und eine selbstbewusste Partnerin schätzen. Nicht jeder fühlt sich diesen Erwartungen gewachsen. Gut jeder dritte Mann und sogar jeder zweite männliche Single findet es schwierig, den Anforderungen zu entsprechen. Das geht jedoch nicht so weit, dass Männer das Gefühl haben, dass sie keine richtigen Männer mehr sein dürften; dieses Empfinden hat nur eine verschwindende Minderheit. Die überwältigende Mehrheit ist gerne Mann, nur ganze 6 Prozent wären im nächsten Leben lieber eine Frau. Nur wenige Männer glauben auch, dass Frauen es im Leben leichter haben eher umgekehrt. Das hat auch damit zu tun, dass trotz der Auflösung festgelegter Geschlechterrollen die Aufgabenteilung in den meisten Familien nach wie vor dem herkömmlichen Muster folgt: Der Mann kümmert sich primär um den Beruf und das Einkommen des Haushalts, die Frau vorwiegend um Haushalt und Kinder. Die Mehrheit der Frauen schaltet in der Familienphase beruflich zurück, dagegen nur eine kleine Minderheit der Männer. Die große Mehrheit der Männer kann sich auch nicht vorstellen, hier einen Rollentausch vorzunehmen. Der Hausmann ist nach wie vor die Ausnahme von der Regel. Aber auch eine Vollzeitberufstätigkeit beider Partner ist weder das Ideal noch wird es von der Mehrheit praktiziert. Auch die Aufgabenteilung im Haushalt ist weit von einer gleichgewichtigen Teilung entfernt selbst oft bei Paaren, die beide voll berufstätig sind. Die Aufweichung der Geschlechterrollen eröffnet damit zwar Optionen, die aber im Alltag nur eingeschränkt genutzt werden. Männer sind damit im Durchschnitt zufriedener als Frauen, von denen viele den Eindruck haben: Es ist auch in der heutigen Gesellschaft doch leichter, ein Mann zu sein als eine Frau. PROF. DR. RENATE KÖCHER Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach 4 5

4 Vorbemerkung Unsere Gesellschaft befindet sich in einer Phase schneller Veränderungen. Das betrifft auch das Verhältnis der Geschlechter zueinander, die gegenseitigen Erwartungen und Definition der Rollen, die das Zusammenleben von Männern und Frauen bestimmen. Die Indikatoren für diese Veränderungen sind zahlreich. Sie zeigen aber vor allem Veränderungen im Rollenverständnis und Rollenhandeln von Frauen: Die Erwerbsquote von Frauen ist in Deutschland von 960 bis heute von Prozent auf 68 Prozent angestiegen (vgl. Anhangschaubild 5). Bei den Bildungsabschlüssen haben die Frauen die Männer bereits überholt: Heute machen mehr Mädchen als Jungen Abitur, mehr Frauen als Männer schließen ein Hochschulstudium ab. Der Anteil der Frauen, die sich als emanzipiert beschreiben, wächst. Unabhängigkeit, gerade auch finanzielle Unabhängigkeit durch eigene Berufstätigkeit, ist in der Lebensplanung von Frauen wichtiger geworden. Um vor diesem Hintergrund das Rollenverständnis von Männern, ihre Sicht auf die Arbeitsteilung der Geschlechter, auf Partnerschaft, Beruf und Familie und auf die Gleichberechtigung der Frau zu beleuchten, hat die Zeitschrift BILD der FRAU anlässlich ihres 30-jährigen Jubiläums das INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH mit einer Studie beauftragt. Befragt wurde dazu ein repräsentativer Querschnitt von 9 Männern im Alter von 8 bis 65 Jahren, sowie, als Vergleichsgruppe, 546 altersgleiche Frauen. Der vorliegende Kommentarband fasst die wichtigsten Befunde der Studie zusammen. Er wird ergänzt durch einen tabellarischen Basisbericht, der die Antworten auf alle Fragen für die Befragten insgesamt sowie für verschiedene Analysegruppen ausweist. Bei Fragen zu dem tabellarischen Berichtsband, zusätzlichen Auswertungen sowie dem verwendeten Fragebogen wenden Sie sich bitte an die Marktforschung der Axel Springer AG. Allensbach am Bodensee, im Juli 203 INSTITUT FÜR DEMOSKOPIE ALLENSBACH Wie reagieren Männer auf diese Entwicklungen, darauf, dass sie ihr Monopol als Familienernährer verlieren und eine stärkere Beteiligung an der Familienarbeit eingefordert wird? Vor dem Hintergrund des veränderten Rollenverständnisses von Frauen müssen sich auch die Männer neu orientieren. "Traditionelle Männerbilder haben an Orientierungskraft verloren" und mehr noch, "es hat sich ein Legitimationsdruck für die traditionelle Männerrolle aufgebaut". Den Eindruck, dass Männer es im Leben leichter haben als Frauen, haben vor allem Frauen (Schaubild ). SCHAUBILD Männer haben es leichter im Leben sagen vor allem Frauen FRAGE: "Wer, glauben Sie, hat es im Allgemeinen leichter im Leben: die Männer oder die Frauen?" Männer haben es leichter 35 % Beide haben es gleich schwer Frauen haben es leichter Unentschieden, keine Angabe BEVÖLKERUNG Patrick Seigerschmidt: "Sächsische Männerstudie. Lebensthemen von Männern in Sach sen", Diplomarbeit an der TU Dresden, 6 Fakultät Erziehungswissenschaften, erschienen beim Männernetzwerk Dresden e.v. (2009) 7

5 Inhalt Vorwort BILD der FRAU...3 Vorwort Prof. Dr. Renate Köcher...5 Vorbemerkung...6 Beruf geht vor! Prioritäten im Leben von Männern... Was von einem Mann heute so alles erwartet wird...7 Gleichberechtigung der Frau erreicht, kein weiterer Handlungsbedarf. Oder?...3 Aufteilung der Hausarbeit: Alles beim Alten (?)...37 Eine vollzeitberufstätige Partnerin? Für die Mehrheit der jungen Männer kein Problem (mehr)...55 Exkurs: Sind Frauen die besseren Führungskräfte?...63 Auch das Umfeld ist schuld! Weniger Verständnis für Väter, die für die Familie beruflich zurückstecken, als für Mütter...69 Trotz allem: Männer sind gerne Männer...75 ANHANG Anhangschaubilder...78 Anhangtabellen...82 Untersuchungsdaten der Studie

6 Beruf geht vor! Prioritäten im Leben von Männern Spürt man den Sichtweisen und Haltungen von Männern nach, fallen schon bei den Grundorientierungen und Prioritäten im Leben im Vergleich zu Frauen markante Unterschiede auf. Zwar sind sich die Angehörigen beider Geschlechter in vielen Punkten weitgehend einig, etwa darin, dass Gesundheit das Wichtigste im Leben ist. Und gute Freunde, eine gute, vielseitige Bildung, sich selbst treu zu sein oder Zeit für sich selbst zu haben, ist für Männer und Frauen in ganz ähnlichen Anteilen im Leben sehr wichtig. Wenn es aber um Beruf und Familie, vor allem um eigene Kinder geht, setzen Männer andere Prioritäten als Frauen: Insbesondere ist Männern Erfolg im Beruf wichtiger, als Kinder zu haben. Bei Frauen ist das umgekehrt, ihnen sind Kinder wichtiger als Karriere. Dabei liegt der Anteil der Frauen, denen es generell sehr wichtig ist, einen Beruf zu haben, der erfüllt und Spaß macht, kaum niedriger als bei Männern. Es ist speziell der Erfolg im Beruf, der Männern deutlich wichtiger ist als Frauen. Diese zeigen dafür eine stärkere Familienorientierung, d.h. neben eigenen Kindern sind ihnen auch die Familie sowie eine glückliche Partnerschaft wichtiger als Männern (Schaubild 3, Seite 2). Dabei ist der Stellenwert, den Männer eigenen Kindern im Leben beimessen, in den letzten rund 5 Jahren deutlich gestiegen gleiches gilt aber auch für Frauen (Schaubild 2). SCHAUBILD 2 Erfolg im Beruf ist eher Frauen wichtiger geworden, eigener Nachwuchs Männern und Frauen Es finden im Leben wichtig und erstrebenswert "ERFOLG IM BERUF" "KINDER HABEN" 57 % BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, BEVÖLKERUNG AB 4 QUELLE: ALLENSBACHER MARKT- UND WERBETRÄGERANALYSEN, ZULETZT AWA 202

7 SCHAUBILD 3 Was Männern im Leben wichtig ist und was Frauen FRAGE: "Hier auf diesen Karten steht einiges, was man im Leben wichtig und erstrebenswert finden kann. Können Sie die Karten einmal auf dieses Blatt hier verteilen, je nachdem, wie wichtig das für Sie ist? Sie sehen ja, was da steht." (Kartenspiel- und Sortierblattvorlage) Das ist mir im Leben sehr wichtig: Gesundheit Eine glückliche Partnerschaft Finanzielle Unabhängigkeit Gute Freunde haben % Besonders stark öffnet sich die Schere zwischen der Bedeutung von beruflichem Erfolg und eigenen Kindern bei jungen Männern: Ihnen (wie auch jungen Frauen!) ist Erfolg im Beruf überdurchschnittlich wichtig, während eigene Kinder nur nachrangige Priorität haben: Für nur 23 Prozent der 8- bis 34-jährigen Männer sind eigene Kinder sehr wichtig im Leben. 2 Die Bedeutung von beruflichem Erfolg ist bei den Männern auch deutlich schichtabhängig: Männern aus der Oberschicht ist ein erfolgreiches Berufsleben deutlich wichtiger als Angehörigen einfacher Sozialschichten. Im Übrigen ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen in dieser Frage deutlich geringer, wenn man die Prioritäten von Vollzeitberufstätigen beiderlei Geschlechts miteinander vergleicht: Vollzeitberufstätigen Frauen ist Erfolg im Beruf in annähernd gleichem Anteil sehr wichtig im Leben wie vollzeitberufstätigen Männern (Schaubild 4). Auch ist der Anteil der Frauen, für die Erfolg im Beruf im Leben wichtig und erstrebenswert ist, in den letzten rund 5 Jahren signifikant gestiegen, während der Anteil unter Männern im gleichen Zeitraum nur ganz leicht zugenommen hat (Schaubild 2, Seite ). 3 Familie Einen Beruf haben, der mich erfüllt, der mir Spaß macht SCHAUBILD 4 Gute, vielseitige Bildung Sich selbst treu sein, immer man selbst sein Erfolg im Beruf besonders wichtig für junge Männer und Männer aus der Oberschicht Selbstsicherheit 48 Im Leben sehr wichtig: Erfolg im Beruf Zeit für mich selbst haben Erfolg im Beruf Das Leben genießen Meine Hobbys, meine Interessen Meine Ideen und Vorstellungen vom Leben verwirklichen können Kinder haben % Für andere da sein, anderen helfen 32 4 Gepflegtes Aussehen Viel erleben BIS 65- JÄHRIGE GESELLSCHAFTLICH- WIRTSCHAFTLICHER STATUS HOCH MITTEL NIEDRIG BERUFSTÄTIG VOLLZEIT Frei sein, nicht zu viele Rücksichten nehmen zu müssen Vgl. tabellarischer Basisbericht, Tabelle 45c, Daten auf Anfrage bei der Axel Springer Marktforschung 3 Dies hängt mit der langfristig gestiegenen Frauenerwerbsquote zusammen, auch wenn Frauen vor allem in mittleren Altersgruppen 2 häufig nur in Teilzeit arbeiten (Anhangschaubilder 5 und 6). 3

8 Die unterschiedliche Prioritätensetzung von Männern und Frauen bei Beruf und Familie zeigt sich besonders deutlich, wenn familiäre und berufliche Verpflichtungen kollidieren. So berichten berufstätige Väter und Mütter unter-6-jähriger Kinder zwar in ähnlichen Anteilen von Problemen, Beruf und Familie zeitlich unter einen Hut zu bekommen: jeweils fast alle Väter und Mütter kennen das Problem, 23 Prozent der Väter und 2 Prozent der Mütter stehen häufig vor dieser Situation (Schaubild 5). Deutlich unterschiedlich sehen aber die Lösungen des Konflikts aus: Während Prozent der Väter eine zeitliche Kollision familiärer und beruflicher Verpflichtungen in der Regel zugunsten des Berufs lösen und nur 8 Prozent zugunsten der Familie, ist es bei Müttern annähernd umgekehrt. Von ihnen räumen 49 Prozent in der Regel der Familie den Vorrang ein, nur 4 Prozent dem Beruf (Schaubild 6). SCHAUBILD 5 SCHAUBILD 6 Zeitliche Konflikte zwischen Beruf und Familie: Bei den meisten Eltern kommt das zumindest gelegentlich vor und zwar bei Vätern wie Müttern FRAGE: "Wie häufig kommt es vor, dass Sie Probleme haben, Beruf und Familie zeitlich unter einen Hut zu bekommen, z.b. weil es gerade im Beruf viel zu tun gibt und Sie gleichzeitig familiäre Verpflichtungen haben? Kommt das häufig, gelegentlich, selten oder nie vor?" Zeitliche Konflikte zwischen Beruf und Familie lösen Männer eher zugunsten des Berufs, Frauen zugunsten der Familie FRAGE: "Und wofür entscheiden Sie sich in der Regel, wenn Sie Probleme haben, Beruf und Familie zeitlich unter einen Hut zu bekommen? Was geht in der Regel vor: der Beruf oder die Familie?" Es haben Probleme, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen Häufig 23 % 2 Bei einem zeitlichen Konflikt zwischen Familie und Beruf geht in der Regel vor der Beruf % Gelegentlich die Familie 8 4 Selten NICHT DARGESTELLT: UNENTSCHIEDEN, KEINE ANGABE Nie 8 7 VÄTER MÜTTER Unentschieden, keine Angabe 32 VÄTER 37 MÜTTER BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, BERUFSTÄTIGE ELTERN UNTER-6-JÄHRIGER KINDER, DIE MIT EINEM PARTNER ZUSAMMENLEBEN BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, BERUFSTÄTIGE ELTERN UNTER-6-JÄHRIGER KINDER, DIE MIT EINEM PARTNER ZUSAMMENLEBEN UND ZUMINDEST SELTEN DAS PROBLEM HABEN, BERUF UND FAMILIE ZEITLICH UNTER EINEN HUT ZU BEKOMMEN 4 5

9 Was von einem Mann heute so alles erwartet wird Auch ein Vergleich der Rollenerwartungen, mit denen sich Männer konfrontiert sehen, mit den Erwartungen, die Frauen heute tatsächlich an Männer haben, zeigt bemerkenswerte Unterschiede. So wähnen sich Männer häufiger mit Erwartungen konfrontiert, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, beruflichen Erfolg anzustreben oder Durchsetzungsstärke zu zeigen, als sich das Frauen tatsächlich von Männern wünschen 4 : Während Männer zu 7 Prozent davon ausgehen, man erwarte von ihnen, für den Unterhalt der Familie zu sorgen, erwarten das tatsächlich "nur" 60 Prozent der Frauen. Und rund zwei Drittel der Männer sehen sich in der Pflicht, sich für den Erfolg im Beruf besonders ins Zeug zu legen aber nur rund die Hälfte der Frauen wünscht sich das. Auf der anderen Seite nehmen Männer die an sie gerichteten Wünsche der Frauen nach Empathie und Emotionalität nur zum Teil wahr: Während rund drei Viertel der Frauen sich von einem Mann wünschen, dass er seine Gefühle zeigt, nimmt nur knapp die Hälfte der Männer dies als eine an Männer gerichtete Erwartung wahr. 79 Prozent der Frauen wünschen sich einfühlsame, verständnisvolle Männer, nur 62 Prozent der Männer sehen das eigene Geschlecht mit dieser Forderung konfrontiert. Auch Humor und ein gepflegtes Äußeres fordern Frauen von Männern häufiger als diese eine solche Forderung registrieren. Und wichtige Entscheidungen mit der Partnerin gemeinsam zu treffen, ist zwar mit 80 Prozent auch die von Männern am häufigsten wahrgenommene Erwartung. Dennoch wünschen sich Frauen das noch deutlich häufiger von ihnen (93 Prozent, Schaubild 7, Seite 8). Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang auch eine Faktorenanalyse der tatsächlichen bzw. wahrgenommenen Erwartungen. Bei diesem mathematischen Verfahren werden Aussagen danach gruppiert, wie häufig sie von den Befragten gemeinsam genannt werden, d.h., wie eng sie aus Sicht der Befragten mit - einander zusammenhängen. Eine solche Analyse der Erwartungen von Frauen zeigt, dass Frauen sehr deutlich zwischen Emotionalität und Empathie einerseits und dem Wunsch nach einer Beziehung von selbstbewussten Partnern auf Augenhöhe unterscheiden: So finden sich die Forderungen "ist einfühlsam, verständnisvoll" und "zeigt seine Gefühle" in einer Aussagengruppe (d.h. werden durch das Verfahren einem "Faktor" zugeordnet), während "ist selbstbewusst" und "schätzt eine selbständige, selbstbewusste Partnerin" einem anderen, deutlich unterschiedlichem Faktor zugeordnet werden. Für die von Männern wahrgenommenen Erwartungen zeigt die Analyse dagegen ein ganz anderes Bild. Hier sind die Aussagen "ist einfühlsam, verständnisvoll" und "zeigt seine Gefühle" mit "schätzt eine selbständige, selbstbewusste Partnerin", "trifft wichtige Entscheidungen mit seiner Partnerin gemeinsam" und "achtet auf ein gepflegtes Äußeres" in einem Punkt verschmolzen. Die Wahrnehmung der Männer ist hier offensichtlich weniger differenziert, diese Punkte fallen für Männer eher alle unter einen gemeinsamen "Frauenversteher"-Punkt. 5 4 Bei diesen Vergleichen ist natürlich zu berücksichtigen, dass nicht nur Frauen Erwartungen an Männer richten, sondern auch Freunde, Kollegen, Familienangehörige etc. Wenn sich also ein höherer Anteil der Männer mit der Erwartung konfrontiert sieht, die Familie zu ernähren, als Frauen das erwarten, können dies auch Erwartungen der vorgenannten Kreise sein. Für die Grundaussagen der Analyse spielt es aber keine Rolle, woher sich die von Männern wahrgenommenen Erwartungen speisen, an denen sie sich orientieren. 5 Vgl. die Erläuterungen und die Dokumentation zur Faktorenanalyse, Daten auf Anfrage bei der Axel Springer Marktforschung 7

10 SCHAUBILD 7 Erwartungen an Männer aus Sicht von Männern und Frauen FRAGE AN : "Was ist Ihr Eindruck: Was wird heute von einem Mann erwartet, wie sollte ein Mann heute sein? Bitte sagen Sie es mir nach dieser Liste." FRAGE AN : "Wie sollte ein Mann heute Ihrer Meinung nach sein, was finden Sie gut an einem Mann? Bitte sagen Sie es mir nach dieser Liste." Trifft wichtige Entscheidungen mit seiner Partnerin gemeinsam Ist selbstbewusst % 93 7 Die von Männern wahrgenommenen Erwartungen stehen insgesamt einem traditionellen Verständnis der Rolle des Mannes näher als die Erwartungen, die Frauen an Männer tatsächlich formulieren. Ein Vergleich verschiedener Altersgruppen stützt dabei die Vermutung, dass sich vor allem die Rollenerwartungen von Frauen an Männer ändern, ohne dass die Männer diese Änderungen nachvollziehen. So sehen sich unter- 35-jährige Männer in durchschnittlichem Anteil der Erwartung gegenüber, für den Unterhalt der Familie zu sorgen. Tatsächlich ist diese Erwartung bei jüngeren Frauen dagegen deutlich weniger verbreitet als bei älteren. Auf der anderen Seite erwarten jüngere Frauen von Männern überdurchschnittlich häufig, einfühlsam und verständnisvoll zu sein. Die jungen Männer nehmen das aber offenbar nicht wahr. Der Anteil der 8- bis 34-jährigen Männer, die sich mit der Erwartung konfrontiert sehen, einfühlsam und verständnisvoll zu sein, ist mit 60 Prozent sogar leicht unterdurchschnittlich (Schaubild 8). Sorgt für den Unterhalt der Familie 7 60 SCHAUBILD 8 Hat Humor Achtet auf ein gepflegtes Äußeres Erfolg im Beruf ist ihm wichtig Kümmert sich viel um seine Kinder Ist einfühlsam, verständnisvoll Übernimmt viele Aufgaben im Haushalt und in der Familie Schätzt eine selbständige, selbstbewusste Partnerin Ist selbständig, unabhängig Ist durchsetzungsstark Ist weltoffen, tolerant Treibt regelmäßig Sport, achtet auf seinen Körper Kümmert sich um Organisatorisches, z.b. um die Finanzen oder die Urlaubsplanung Zeigt seine Gefühle Familienernährer und Empathie Erwartungen von Frauen an Männer ändern sich, ohne dass die Männer das wahrnehmen "SORGT FÜR DEN UNTERHALT DER FAMILIE" 72 % Männer: Das wird von einem Mann heute erwartet "IST EINFÜHLSAM, VERSTÄNDNISVOLL" Frauen: So sollte ein Mann heute sein Ist den Kindern gegenüber konsequent Steckt auch mal bei der Berufstätigkeit zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben Achtet auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung Ist bereit, zu Hause zu bleiben und sich um Haushalt und Familie zu kümmern Schlägt auch mal über die Stränge, betrinkt sich z.b. auch mal Verbringt viel Zeit mit seinen Freunden

11 SCHAUBILD 9 SCHAUBILD 0 Für junge Männer und Frauen überdurchschnittlich wichtig: dass Männer auf ihr Äußeres und ihren Körper achten 86 % 73 "ACHTET AUF EIN GEPFLEGTES ÄUßERES" "TREIBT REGELMÄßIG SPORT, ACHTET AUF SEINEN KÖRPER" 67 Frauen: So sollte ein Mann heute sein Rund jedem dritten Mann fällt es nicht leicht, die heutigen Rollenerwartungen an Männer zu erfüllen FRAGE: "Wenn Sie einmal an die Erwartungen denken, mit denen Sie als Mann heute konfrontiert sind: Finden Sie es schwierig, diesen Erwartungen gerecht zu werden, oder geht Ihnen das nicht so?" Den Erwartungen gerecht zu werden, finde ich schwierig % Das geht mir nicht so Männer: Das wird von einem Mann heute erwartet Unentschieden, keine Angabe 8- BIS 65-JÄHRIGE SCHAUBLD Was junge Männer dagegen durchaus wahrnehmen, ist die überdurchschnittlich große Bedeutung, die junge Frauen einer gepflegten Erscheinung und einem sportlichen Körper beimessen (Schaubild 9). Tendenz zur Überforderung mit den Rollenerwartungen an Männer häufiger in einfachen Sozialschichten und bei Single-Männern 37 % "Den Erwartungen gerecht zu werden, mit denen man als Mann heute konfrontiert wird, finde ich schwierig" BIS 59-JÄHRIGE 37 GESELLSCHAFTLICH- WIRTSCHAFTLICHER STATUS HOCH MITTEL NIEDRIG 32 VERHEIRATET ODER IN EINER FESTEN BEZIEHUNG 5 Insgesamt empfindet es ein gutes Drittel der Männer als schwierig, den Erwartungen gerecht zu werden, mit denen sie als Mann heute konfrontiert werden. Nur rund die Hälfte der Männer gibt ausdrücklich zu Protokoll, damit keine Schwierigkeiten zu haben (Schaubild 0, Seite 2). Besonders häufig haben Männer aus einfachen Sozialschichten Probleme damit, den heutigen Rollenerwartungen an Männer zu genügen, von den 30- bis 59-Jährigen aus einfachen Sozialschichten bekennen das Prozent. Daneben sind es bemerkenswerterweise Singles, die auffällig häufig Schwierigkeiten mit den an sie gerichteten Rollen - erwartungen einräumen (Schaubild, Seite 2). An späterer Stelle wird sich zeigen, dass Single-Männer einem Wandel der Rollenbilder generell überdurchschnittlich skeptisch gegenüberstehen. Was hier Ursache und was Wirkung ist also ob Single- Männer häufig deshalb keine Partnerin haben, weil ihre Rollenvorstellungen überdurchschnittlich stark von den Vorstellungen der Frauen abweichen, oder ob sie abweichende Vorstellungen entwickeln, weil sie keine Partnerin haben, kann die vorliegende Untersuchung allerdings nicht klären. SINGLE- BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 30- BIS 59-JÄHRIGE 20 2

12 SCHAUBILD 2 Männer, die es schwierig finden, den heutigen Erwartungen gerecht zu werden, haben überdurchschnittlich häufig den Eindruck, einen Spagat zwischen Beruf und Familie vollziehen zu müssen: Sie sehen sich zum einen und vor allem deutlich häufiger als Männer, die es nicht schwierig finden, die Rollenerwartungen zu erfüllen, mit der Forderung konfrontiert, viele Aufgaben im Haushalt und in der Familie zu übernehmen, sich daneben auch viel um die Kinder zu kümmern und beruflich auch mal zurückzustecken, um mehr Zeit für die Familie zu haben. Auch Emotionalität und Empathie sehen Männer, die sich potentiell überfordert fühlen, häufiger von sich abverlangt. Mit diesen Wahrnehmungen bewegen sie sich allerdings näher an den tatsächlichen Forderungen von Frauen als die Männer, die keine Schwierigkeiten sehen, die Rollenerwartungen zu erfüllen. Gleichzeitig sehen sie sich aber auch überdurchschnittlich häufig in der Rolle des Familienernährers und glauben, von ihnen werde besonderes Engagement für beruflichen Erfolg verlangt. Zudem sehen sich überdurchschnittlich viele Männer dieser Gruppe mit der dazu widersprüchlichen Erwartung konfrontiert, zu einem Rollentausch bereit zu sein, d.h. zu Hause zu bleiben, um sich um Haushalt und Familie zu kümmern. Dabei sind die Erwartungen von Frauen an Männer in diesen Punkten deutlich geringer. Auch diese Befunde, wie schon die vorangehend dargestellten Ergebnisse, deuten darauf hin, dass es vielen Männern offenbar schwerfällt, vor dem Hintergrund sich ändernder Erwartungen an sie neue Rollendefinitionen für sich zu finden. So nimmt ein Teil der Männer zwar durchaus wahr, dass mehr Engagement bei der Familienarbeit gefordert ist und auch Wünsche nach einer "Wesensänderung" hin zu mehr Empathie und Emotion bestehen. Gleichzeitig sind diese Männer aber offenbar nicht bereit, sich von ihrer alten Rolle als Ernährer zumindest partiell zu verabschieden, obwohl Frauen ihnen das vielfach zugestehen würden. Potentielle Folge dieses "Alle-Rollen-Besetzen-Wollens" ist das Gefühl der Überforderung (Schaubild 2, Seite 23). Männer, die es schwierig finden, den Rollenerwartungen gerecht zu werden, glauben überdurchschnittlich häufig, dass von Männern heute eine umfangreiche Beteiligung an der Familienarbeit erwartet wird Das wird heute von einem Mann erwartet Übernimmt viele Aufgaben im Haushalt und in der Familie Kümmert sich viel um seine Kinder Ist einfühlsam, verständnisvoll Erfolg im Beruf ist ihm wichtig Ist bereit, zu Hause zu bleiben und sich um Haushalt und Familie zu kümmern Zeigt seine Gefühle Steckt auch mal bei der Berufstätigkeit zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben Sorgt für den Unterhalt der Familie Männer: Den Erwartungen, mit denen Männer heute konfrontiert sind, gerecht zu werden, finden NICHT SCHWIERIG 56 % DIFFERENZ (PROZENTPUNKTE) Frauen: So sollte ein Mann heute sein In der Gegenüberstellung der Erwartungen, die Frauen an Männer haben, und dem Selbstbild, das Männer von sich selbst haben, zeigen sich ganz ähnliche Tendenzen: Männer hier: Väter sorgen auch faktisch häufiger für den Unterhalt der Familie als das Mütter ganz allgemein von Männern erwarten. Ebenso kümmern sich Männer in Partnerschaften häufiger um Organisatorisches, also z.b. um die Finanzen oder die Urlaubsplanung, als Frauen sich das wünschen. Auf der anderen Seite werden Defizite bei der Beteiligung an der Familienarbeit sichtbar, sowie im Vergleich zu den Wunschvorstellungen der Frauen wenn es darum geht, seine Gefühle zu zeigen oder einfühlsam, verständnisvoll zu sein (Schaubild 3, Seite 24) SCHWIERIG

13 SCHAUBILD 3 Erwartungen von Frauen Selbstbild von Männern Trifft wichtige Entscheidungen mit seiner Partnerin gemeinsam ** Sorgt für den Unterhalt der Familie * Hat Humor Ist selbstbewusst Kümmert sich viel um seine Kinder * Ist weltoffen, tolerant Achtet auf ein gepflegtes Äußeres Kümmert sich um Organisatorisches, z.b. um die Finanzen oder die Urlaubsplanung ** Ist selbständig, unabhängig Erfolg im Beruf ist ihm wichtig Ist den Kindern gegenüber konsequent * Übernimmt viele Aufgaben im Haushalt und in der Familie * Ist durchsetzungsstark Ich habe keine Probleme damit, meine Gefühle zu zeigen/zeigt seine Gefühle Treibt regelmäßig Sport, achtet auf seinen Körper Man sagt mir oft, ich sei einfühlsam, verständnisvoll/ist einfühlsam, verständnisvoll Achtet auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung Verbringt viel Zeit mit seinen Freunden Schlägt auch mal über die Stränge, betrinkt sich z.b. auch mal Steckt auch mal bei der Berufstätigkeit zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben * Ist bereit, zu Hause zu bleiben und sich um Haushalt und Familie zu kümmern * * Auf Basis von Vätern bzw. Müttern von Kindern unter 8 Jahren, die mit einer Partnerin zusammenleben ** Auf Basis von Männern bzw. Frauen, mit Partnerin bzw. Partner : DAS TRIFFT AUF MICH ZU ERWARTUNGEN VON AN % Dass Männer noch stärker als Frauen an traditionellen Rollendefinitionen orientiert sind und sich selbst stärker als Alpha-Wesen wahrnehmen, zeigen auch die Zuschreibungen geschlechtsspezifischer Kompetenzen. Dass sich Männer besser durchsetzen können und besser Entscheidungen treffen können als Frauen, geben Männer häufiger zu Protokoll als Frauen. Und während Männer mehrheitlich auch die Meinung vertreten, dass die eigenen Geschlechtsgenossen in der Regel besser darin sind, Prioritäten zu setzen und Wichtiges zuerst zu erledigen, als Frauen, sehen Frauen in dieser Frage im Durchschnitt kein Geschlecht im Vorteil. Ähnliches gilt, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Stress besser verarbeiten zu können, reklamieren Männer und Frauen tendenziell sogar für das jeweils eigene Geschlecht in höherem Anteil (Schaubild 4). Mit Kindern umzugehen, halten Männer dagegen in höherem Anteil für eine Fähigkeit, die eher Frauen als Männern gegeben ist. Frauen sehen in dieser Frage dagegen mehrheitlich keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen (siehe Anhangtabelle ). SCHAUBILD 4 Prioritäten setzen, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen viele Männer sind überzeugt, dass Männer das besser können als Frauen, Frauen sehen das häufig anders Das können in der Regel Frauen besser Sich anderen gegenüber durchsetzen 7 36 % 6 Prioritäten setzen, Wichtiges zuerst erledigen Da gibt es keinen Unterschied Entscheidungen treffen 45 6 Stress gut verarbeiten 46 Verantwortung übernehmen Das können in der Regel Männer besser NICHT DARGESTELLT: UNENTSCHIEDEN, KEINE ANGABE 24 25

14 Es ist auch nicht zu erkennen, dass diese Überzeugungen der Männer in jungen Altersgruppen systematisch erodieren. Sich durchsetzen zu können, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und Stress gut zu verarbeiten, sind für unter-35-jährige Männer in ähnlichen Anteilen wie für Männer insgesamt Fähigkeiten, die in der Regel Männer besser beherrschen als Frauen (Schaubild 5). SCHAUBILD 5 Insgesamt wird die Auflösung der traditionellen, starren Geschlechterrollen von einer deutlichen Mehrheit der Männer begrüßt und vor allem als Befreiung empfunden, die die persönlichen Handlungs- und Entfaltungsoptionen vermehrt. 6 Prozent der Männer äußern sich in diesem Sinne. Aber immerhin rund jeder vierte Mann bekennt, der alten Aufgabenteilung der Geschlechter und der klaren Orientierung, die diese Aufteilung dem Einzelnen gegeben hat, nachzutrauern (26 Prozent). Im Vergleich zum Urteil der Frauen liegt dieser Anteil unter Männern damit fast doppelt so hoch (Schaubild 6). Was Männer besser können keine Erosion männlicher Überzeugungen in der jungen Generation Das können Männer besser als Frauen 8- BIS 34-JÄHRIGE SCHAUBILD 6 Der Abschied von festen Geschlechterrollen wird von Männern mehrheitlich begrüßt noch deutlich häufiger aber von Frauen Sich anderen gegenüber durchsetzen 56 % 6 FRAGE: "Früher war es ja in den meisten Familien üblich, dass der Mann arbeiten gegangen ist und die Frau sich um Haushalt und Kinder gekümmert hat. Darüber unterhalten sich hier zwei. Welche(r) von beiden sagt eher das, was auch Sie denken, der/die Obere oder der/die Untere?" Entscheidungen treffen Prioritäten setzen, Wichtiges zuerst erledigen Verantwortung übernehmen "Ein wenig trauere ich der alten Aufgabenteilung zwischen Frauen und Männern nach. Männer und Frauen hatten damals klare Rollen und somit auch eine Orientierung, wie sie sich verhalten sollen und was von ihnen erwartet wird. Das fehlt heute manchmal." 20 % 26 4 Stress gut verarbeiten BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 8- BIS 65-JÄHRIGE "Das sehe ich anders. Die alte Rollenverteilung hat Männer und Frauen auf bestimmte Rollen festgelegt und keinen Raum dafür gelassen, dass z.b. Frauen sich beruflich entfalten können oder Männer für die Kinderbetreuung auch mal aus dem Beruf aussteigen. Heute haben Männer und Frauen viel mehr Möglichkeiten. Daher trauere ich der alten Aufgabenteilung überhaupt nicht nach." 68 BEVÖLKERUNG 6 75 NICHT DARGESTELLT: UNENTSCHIEDEN, KEINE ANGABE 26 27

15 Dabei sind es überdurchschnittlich häufig ältere Männer, die die Auflösung der traditionellen Geschlechterrollen beklagen. Unter-35-Jährige äußern dies dagegen nur zu 20 Prozent, was auch damit zusammenhängen dürfte, dass sie eine sehr strikte Aufteilung der Rollen aus eigener Anschauung kaum mehr kennen. Dass ihre Haltungen und Wahrnehmungen in vieler Hinsicht dennoch traditionellen Vorstellungen verhaftet sind, haben die vorangehenden Analysen gezeigt. Allerdings wird sich an späterer Stelle zeigen, dass sich die junge Männergeneration weniger stark als die ältere über die Ernährerrolle in der Familie definiert. 6 So wie Männer aus einfachen Gesellschaftsschichten es häufiger als schwierig empfinden, den an sie gerichteten Erwartungen gerecht zu werden, als Männer aus höheren Sozialschichten 7, weinen sie auch in tendenziell überdurchschnittlichem Anteil den traditionellen Geschlechterrollen eine Träne nach (Schaubild 7). Die Erwartungen und Anforderungen, denen sich Männer heute gegenübersehen, führen bei einer kleinen Gruppe von Männern 7 Prozent sogar zu dem Gefühl, sich manchmal gar nicht mehr wie ein richtiger Mann verhalten zu können, weil das vom Umfeld nicht akzeptiert würde (Schaubild 8). Männer, die dieses Gefühl teilen, sind überdurchschnittlich häufig zwischen 40 und Jahre alt und aus einfachen Sozialschichten. Sie übernehmen überdurchschnittlich häufig viele Aufgaben im Haushalt und der Familie, stecken bei der Berufstätigkeit auch mal zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben, schlagen gleichzeitig aber auch häufiger mal über die Stränge, d.h. betrinken sich z.b. mal. Insgesamt erleben sie die Auflösung der traditionellen Rollenmuster deutlich überdurchschnittlich häufig als Verunsicherung: Prozent trauern den klaren Rollendefinitionen früherer Tage und deren Orientierungsfunktion nach. 8 SCHAUBILD 7 Ältere Männer vermissen die alten Geschlechterrollen stärker als junge SCHAUBILD 8 Können Männer heute keine Männer mehr sein? Nur wenige empfinden das so Es trauern der alten Aufgabenteilung zwischen Frauen und Männern ein wenig nach % "Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mich gar nicht wie ein richtiger Mann verhalten kann, weil das nicht akzeptiert würde" 7 % BEVÖLKERUNG BIS 59-JÄHRIGE MIT GESELLSCHAFTLICH- WIRTSCHAFTLICHEM STATUS 8- BIS 65-JÄHRIGE HOCH MITTEL NIEDRIG BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 8- BIS 65-JÄHRIGE 28 6 Vgl. Seite 57f. 7 siehe Schaubild, Seite 2 8 Sonderauswertung, Daten auf Anfrage bei der Axel Springer Marktforschung 29

16 Gleichberechtigung der Frau erreicht, kein weiterer Handlungsbedarf. Oder? So wie Männer wenn auch nur eine Minderheit häufiger als Frauen den traditionellen Geschlechterrollen nachtrauern, halten sie gleichzeitig die Gleichberechtigung von Frauen in Deutschland in deutlich höheren Anteilen für weitgehend erreicht: Prozent der Männer äußern sich in dieser Weise, weitere 6 Prozent sehen sogar bereits einen Zustand erreicht, bei dem Männer manchmal gegenüber Frauen benachteiligt werden. Nur 28 Prozent der Männer halten Frauen in Deutschland für noch nicht gleichberechtigt. Ganz anders die Sichtweise der Frauen: Nur 30 Prozent halten Frauen heute schon für weitgehend gleichberechtigt, 45 Prozent sehen die Gleichberechtigung dagegen noch nicht erreicht (Schaubild 9). SCHAUBILD 9 Gleichberechtigung erreicht? Das sehen Männer und Frauen deutlich unterschiedlich FRAGE: "Zum Thema Gleichberechtigung: Wie sehen Sie das: Sind Männer und Frauen in Deutschland weitgehend gleichberechtigt, oder sind Frauen gegenüber Männern noch nicht gleichberechtigt, muss noch mehr für die Gleichberechtigung von Frauen getan werden, oder geht die Gleichberechtigung inzwischen sogar zu weit, werden Männer manchmal gegenüber Frauen benachteiligt?" Frauen sind gegenüber Männern noch nicht gleichberechtigt 37 % ganz unterschiedlich X = UNTER 0,5 PROZENT weitgehend gleichberechtigt Männer werden sogar manchmal benachteiligt Unentschieden, keine Angabe x 2 2 BEVÖLKERUNG 3

17 Entsprechend sehen Männer in Sachen Gleichberechtigung auch subjektiv deutlich seltener Handlungsbedarf als Frauen. Nur 29 Prozent der Männer sind der Auffassung, für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen müsste noch mehr getan werden, von den Frauen sieht das dagegen gut die Hälfte so. 36 Prozent der Männer halten den erreichten Stand für ausreichend und weitere 28 Prozent vertreten sogar die Auf - fassung, was im Zusammenhang mit der Gleichberechtigung von Frauen gemacht wird, sei zum Teil schon übertrieben. Die Anteile der Männer, die weiteren Handlungsbedarf sehen, und derer, die schon jetzt manches für übertrieben halten, halten sich damit praktisch die Waage. Von den Frauen vertreten dagegen nur (oder immerhin auch) 3 Prozent den Standpunkt, bei der Gleichberechtigung werde zum Teil schon übertrieben (Schaubild 20). SCHAUBILD 20 Nur jeder dritte bis vierte Mann sieht in Sachen Gleichberechtigung noch Handlungsbedarf, praktisch genauso häufig halten Männer schon jetzt manches für übertrieben FRAGE: "Zum Thema Gleichberechtigung: Wenn es um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Deutschland geht, wie sehen Sie das: Müsste Ihrer Meinung nach mehr für die Gleichberechtigung der Frau getan werden, oder ist es gut so, wie es jetzt ist, oder ist das, was da gemacht wird, zum Teil schon übertrieben?" Single-Männer legen ein besonders kritisches Verhältnis zum Wandel der Geschlechterrollen und der Gleichberechtigung von Frauen an den Tag. Bereits weiter oben hatte sich gezeigt, dass es Single-Männer überdurchschnittlich häufig schwierig finden, den heutigen Rollenerwartungen an Männer gerecht zu werden. Entsprechend trauern sie auch überdurchschnittlich häufig der alten Aufgabenteilung zwischen Männern und Frauen nach und halten überdurchschnittlich häufig Maßnahmen zur Gleichberechtigung der Frau für zum Teil schon übertrieben (Schaubild 2). SCHAUBILD 2 Gleichberechtigung und Auflösung traditioneller Geschlechterrollen: Single-Männer sehen sich überdurchschnittlich häufig bedroht Es trauern der alten Aufgabenteilung zwischen Männern und Frauen nach 30- BIS 59-JÄHRIGE in Paarbeziehungen Singles 24 % 36 Für die Gleichberechtigung der Frau müsste mehr getan werden 40 % 29 5 Was bei der Gleichberechtigung gemacht wird, ist zum Teil schon übertrieben. Es ist gut so, wie es ist in Paarbeziehungen 30- BIS 59-JÄHRIGE Singles Was da gemacht wird, ist zum Teil schon übertrieben Unentschieden, keine Angabe BEVÖLKERUNG Es hatten schon öfter oder ab und zu das Gefühl, gegenüber Frauen benachteiligt worden zu sein, nur weil sie ein Mann sind 30- BIS 59-JÄHRIGE in Paarbeziehungen Singles 7 BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 30- BIS 59-JÄHRIGE 32 33

18 Fragt man noch einmal gezielt nach, geben 4 Prozent der Männer zu Protokoll, sich gegenüber Frauen schon einmal benachteiligt gefühlt zu haben. In den meisten Fällen kam eine solche Benachteiligung allerdings nur selten vor, bei nur 2 Prozent der Männer öfters. Überdurchschnittlich häufig sehen sich Single- Männer Benachteiligungen ausgesetzt (siehe Schaubild 2, Seite 33). Im Vergleich zu Frauen sind das allerdings eher geringe Anteile. Insgesamt 83 Prozent der Frauen also ein doppelt so hoher Anteil wie unter Männern wissen von geschlechtsspezifischen Diskriminierungen zu berichten, darunter 3 Prozent, die schon öfters solche Erfahrungen gemacht haben (Schaubild 22). SCHAUBILD 22 Viele Männer haben sich gegenüber Frauen schon einmal diskriminiert oder benachteiligt gefühlt FRAGE: "Wie häufig hatten Sie schon das Gefühl, als Mann gegenüber Frauen/als Frau gegenüber Männern diskriminiert, also benachteiligt worden zu sein, nur weil Sie ein Mann/eine Frau sind?" Es fühlten sich aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt Schon öfter Ab und zu Selten insgesamt % 4 Und die Benachteiligungen von Frauen haben eine andere Qualität. Männer beklagen am ehesten, bei der Erziehung und Betreuung von Kindern 9, bei Diskussionen und Streitgesprächen oder bei der Aufteilung der Hausarbeit also im privaten Bereich mit Benachteiligungen oder Vorurteilen wegen ihres Geschlechts kämpfen zu müssen. Frauen berichten dagegen mit Abstand am häufigsten von Nachteilen bei Löhnen und Gehältern, daneben etwa jeweils gleich häufig von Benachteiligungen und Vorurteilen, die sie beim Umgang mit Verkäufern, Handwerkern etc. erleben, bei den Möglichkeiten, beruflich aufzusteigen 0, und bei der Aufteilung der Hausarbeit. Diskriminierung im Berufsleben ist für Frauen eine zentrale Erfahrung für Männer dagegen eher selten (Schaubild 23). Allerdings: Männer, die arbeitslos sind bzw. in den letzten 2 Jahren arbeitslos waren, berichten zu 26 Prozent davon, bei der Bewerbung auf eine Stelle bzw. bei der Besetzung einer Stelle wegen ihres Geschlechts benachteiligt worden zu sein. Für diese Gruppe ist das der am häufigsten genannte Bereich, in dem sie Diskriminierungen erlebt haben. SCHAUBILD 23 Frauen erleben Benachteiligung vor allem im Beruf, Männer im privaten Umfeld FRAGE AN : "Gibt es Bereiche, in denen Sie als Mann schon mal das Gefühl hatten: 'Hier habe ich Nachteile bzw. mit Vorurteilen zu kämpfen, nur weil ich ein Mann bin.'?" FRAGE AN : "Gibt es Bereiche, in denen Sie als Frau schon mal das Gefühl hatten: 'Hier bin ich nicht gleichberechtigt, hier habe ich Nachteile bzw. mit Vorurteilen zu kämpfen, nur weil ich eine Frau bin.'?" Bei der Erziehung und Betreuung der Kinder 6 % 2 In Diskussionen, Streitgesprächen 3 27 Bei der Aufteilung der Hausarbeit Bei der Bewerbung auf eine Stelle, bei der Besetzung von Stellen Wie ich von Verkäufern, Handwerkern usw. behandelt werde Bei der Berufswahl In der Ausbildung, Schule, Studium 6 8 Bei den Möglichkeiten, beruflich aufzusteigen 5 35 Beim Verdienst, bei Löhnen und Gehältern 4 55 Bei nichts davon Väter von Kindern unter 6 Jahren sagen dass zu immerhin 27 Prozent. 0 Diskriminierung bei den Möglichkeiten, beruflich aufzusteigen, monieren Frauen aus der Oberschicht besonders häufig (4 Prozent), Frauen aus einfachen Sozialschichten dagegen nur zu 30 Prozent (vgl. tabellarischer Basisbericht, Tabelle 3b, Daten auf Anfrage bei der Axel Springer Marktforschung). Sonderauswertung, Daten auf Anfrage bei der Axel Springer Marktforschung 35

19 Aufteilung der Hausarbeit: Alles beim Alten (?) Ein Feld, auf dem sich das allgemeine Rollenverständnis von Männern (und Frauen) konkretisiert und unterschiedliche Rollenerwartungen von Männern und Frauen aufeinanderprallen, ist die Haus- und Familienarbeit. Sie ist auch der Bereich, der in Partnerschaften am verbreitetsten Anlass für Konflikte bietet. Bei gut der Hälfte der Paare hat die Aufteilung der Hausarbeit mindestens ab und zu schon mal für Streit gesorgt. Ähnlich häufig sind daneben bei Eltern minderjähriger Kinder nur unterschiedliche Auffassungen bei der Kindererziehung ein Konfliktpunkt. Andere Streitthemen haben im Vergleich dazu ein deutlich geringeres Gewicht, etwa die Aufgabenteilung bei der Kindererziehung, die Frage, wie unterschiedliche Interessen miteinander vereinbart werden können, oder was man gemeinsam und was jeder alleine unternimmt (Schaubild 24) Letzteres ist vor allem ein Thema für kinderlose Paare. 2 SCHAUBILD 24 Die Aufgabenteilung im Haushalt ist der verbreitetste Konfliktpunkt in Partnerschaften FRAGE: "In jeder Partnerschaft gibt es ja auch mal Konflikte oder auch Streit. Wie ist das bei Ihnen: Was hat bei Ihnen in der Partnerschaft schon ab und zu mal für Konflikte bzw. Streit gesorgt, was von dieser Liste würden Sie nennen?" (Listenvorlage, Mehrfachangaben möglich) *Basis: Eltern von Kindern unter 8 Jahren Die Aufgabenteilung im Haushalt Unterschiedliche Auffassungen bei der Kindererziehung* Die Aufgabenteilung in der Kindererziehung* Die Frage, wie unsere unterschiedlichen Interessen miteinander vereinbart werden können Die Frage, was jeder alleine unternimmt und was wir gemeinsam machen Wie wichtig der Beruf und wie wichtig das Privatleben ist Die Frage, wer für das Geld zuständig ist Meine eigene berufliche Karriere Die berufliche Karriere der Partnerin/des Partners Die Frage, wessen Beruf wichtiger ist : Dass meine Partnerin mehr verdient als ich : Dass ich mehr verdiene als mein Partner Nichts davon % BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 8- BIS 65-JÄHRIGE PERSONEN, DIE VERHEIRATET SIND ODER IN EINER FESTEN BEZIEHUNG LEBEN 2 Sonderauswertung, Daten auf Anfrage bei der Axel Springer Marktforschung 37

20 SCHAUBILD 26 Dabei haben Männer und Frauen grundsätzlich sehr ähnliche Vorstellungen davon, was in einer Partnerschaft wichtig ist. Das was Männer für eine gute Ehe, eine gute Partnerschaft am häufigsten für sehr wichtig halten sich aufeinander verlassen können, Liebe, gegenseitige Treue und gegenseitiger Respekt, sich gegenseitig zu unterstützen sowie Anerkennung und Wertschätzung für das zu zeigen, was der andere leistet ist auch für Frauen am wichtigsten, tendenziell sogar wichtiger als für Männer (Schaubild 26, Seite 39; vgl. auch Anhangschaubild ). Unterschiede in den Prioritäten der Geschlechter sind am ehesten in zwei Punkten zu erkennen: Bei der Bedeutung von Kommunikation und von Sex. Während für Männer eine glückliche sexuelle Beziehung als Voraussetzung für eine gute Partnerschaft wichtiger ist, als Probleme offen anzusprechen, oder viel miteinander zu reden, z.b. darüber, was man so erlebt hat, oder was einen bedrückt, ist es bei Frauen umgekehrt (Schaubild 25). SCHAUBILD 25 Voraussetzungen einer guten Partnerschaft teilweise Unterschiede in den Prioritäten von Männern und Frauen Für eine gute Ehe, eine gute Partnerschaft ist sehr wichtig Eine glückliche sexuelle Beziehung Probleme offen ansprechen Viel miteinander reden, z.b. darüber, was man so erlebt hat oder was einen bedrückt Daneben weichen die Urteile von Männern und Frauen über die Voraussetzungen einer guten Partnerschaft mit am deutlichsten voneinander ab, wenn es um die Frage der Aufteilung der Hausarbeit geht. Insgesamt ist dieser Punkt zwar für beide Geschlechter von eher nachrangiger Bedeutung. Aber immerhin gut jede vierte Frau ist überzeugt, die Hausarbeit gemeinsam zu erledigen bzw. sich aufzuteilen, sei eine sehr wichtige Voraussetzung für eine gute Partnerschaft. Von den Männern teilen nur 8 Prozent diese Auffassung (Schaubild 26, Seite 39). % Was für eine gute Partnerschaft wichtig ist FRAGE: "Hier auf diesen Karten steht Verschiedenes, was manche für eine gute Ehe, eine gute Partnerschaft für wichtig halten. Wie sehen Sie das? Könnten Sie die Karten bitte auf das Blatt hier verteilen, je nachdem, ob Sie das für eine gute Ehe bzw. Partnerschaft für sehr wichtig, auch noch wichtigoder weniger wichtig halten?"(kartenspiel- und Bildblattvorlage) Für eine gute Ehe, eine gute Partnerschaft ist sehr wichtig: Sich aufeinander verlassen können 87 % 94 Liebe Gegenseitige Treue 8 87 Gegenseitiger Respekt Sich gegenseitig unterstützen, bei Problemen helfen Anerkennung und Wertschätzung zeigen für das, was der Partner leistet Eine glückliche sexuelle Beziehung 59 Probleme offen ansprechen Toleranz, z.b. gegenüber Eigenheiten und anderen Meinungen des Partners Freiraum für die eigenen Interessen des Partners Meinungsverschiedenheiten austragen können, miteinander diskutieren und streiten können 5 54 Finanzielle Sicherheit, keine finanziellen Sorgen Viel miteinander reden, z.b. darüber, was man so erlebt hat oder was einen bedrückt Übereinstimmung in der Kindererziehung Übereinstimmung, ob und wie viele Kinder man haben möchte 45 Geduld miteinander haben Übereinstimmung in Geldfragen Die gleichen Lebensvorstellungen, Lebensziele Möglichst viel Harmonie Feuer, Anziehungskraft, Leidenschaft Gemeinsam viel unternehmen, zusammen immer wieder Neues erleben Die gleichen Wertvorstellungen Ähnliche Vorstellungen von Ordnung und Sauberkeit 3 3 Keine Eifersucht Viele gemeinsame Interessen So oft wie möglich zusammen sein Die Hausarbeit gemeinsam erledigen bzw. sich aufteilen 8 26 Ähnlicher Bildungsstand 7 7 Durch seinen Partner mit Themen in Berührung kommen, für die man sich sonst nicht interessiert hätte 2 3 Ähnliches Alter 2 9 Gemeinsame religiöse Überzeugung 8 9 Gleiche soziale Herkunft 8 7 Übereinstimmung in politischen Fragen 7 3 BASIS: BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, 8-65 QUELLE: ALLENSBACHER ARCHIV, IFD-UMFRAGE 008, MAI

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