Wie entwickelt sich Sprache bei Kindern? Dr. Petra Küspert Würzburger Institut für Lernförderung Universität Würzburg

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wie entwickelt sich Sprache bei Kindern? Dr. Petra Küspert Würzburger Institut für Lernförderung Universität Würzburg"

Transkript

1 Wie entwickelt sich Sprache bei Kindern? Dr. Petra Küspert Würzburger Institut für Lernförderung Universität Würzburg 1

2 Fortschreitender Prozess parallel zu anderen Entwicklungsbereichen (Wahrnehmung, Motorik, Kognition) Über das Hören, Verstehen und Nachahmen von Sprachvorbildern Nach und nach übernimmt das Kind Laute, Wörter, Wortkombinationen und Satzphrasen Abhängig von individuellen Voraussetzungen und von der Umwelt Eltern reagieren: Sie fragen nach, erweitern oder korrigieren die kindlichen Äußerungen Es entwickelt sprachliches Regelwissen, das es in seiner Sprache erprobt Die Sprache der Eltern liefert und erweitert den Wortschatz (Lexik), die Grammatik und Struktur (Syntax) Sprachentwicklung auf drei Ebenen Artikulationsentwicklung Wortschatzentwicklung Satzbau- und Grammatikentwicklung 2

3 Artikulationsentwicklung Bis zum 3. Lebensjahr: Schreien, Lallen Gezielte Lautnachahmungen ( a, m ) und Lautverbindungen ( mamama ) Ab 9. Monat Nachahmen einzelner Silben Ab 12. Monat Artikulation einzelner Wörter ( Mama, Wauwau ) Ab 24. Monat VK-Verbindungen ( ba, bo ) Ab dem 3. Lebensjahr: Komplexere Konsonantenverbindungen ( bla, blu ) Ab 4 Iahren Konsonantenverbindungen wie kr, str Mit ca. 5 Jahren Abschluss der Artikulationsentwicklung Wortschatzentwicklung Bis zum 3. Lebensjahr: Mit 18 Monaten ca. 50 Wörter Mit 24 Monaten ca. 300 Wörter aktiv (auch Adjektive, Zeit- und Ortsbestimmungen) Ab dem 3. Lebensjahr: Mit 3 Jahren ca Wörter Mit 4 Jahren über 1500 Wörter Bei Schulbeginn ca Wörter 3

4 Satzbau- und Grammatikentwicklung Bis zum 3. Lebensjahr: Mit 12 Monaten Vorläuferstrukturen der Grammatik: Ausdrücken komplexer Inhalte mit Einwortsätzen ( schlafen ) Mit 2;6 J. übernimmt das Kind allmählich einzelne Elemente und Strukturen der Muttersprache ( Lara ist im Bett ) Ab dem 3. Lebensjahr: Kind beginnt in Sätzen zu erzählen Kind übernimmt nach und nach einzelne syntaktische Besonderheiten (Konjugation der Verben ( der Junge lacht )) Ab 3;6 J. bilden Kinder Haupt- und Nebensätze mit Konjunktionen Normale Sprachauffälligkeiten Mit 3 4 Jahren: Physiologisches Stottern (Missverhältnis zwischen Sprechlust und Sprechgeschicklichkeit) Bis 5 Jahre: Entwicklungsbedingter Dysgrammatismus Bis 5 Jahre: Entwicklungsbedingtes Stammeln (v. a. schwierige Lautverbindungen wie kr, dr und Zischlaute) 4

5 Sprachbeispiele eines 4-jährigen Kindes mit ungestörter Sprachentwicklung: Wir fahren zur Oma, weil sie Geburtstag hat. (Haupt- und Nebensatz) Papa hat gesagt, dass ich auf den Spielplatz gehen darf. Ich gehe, du gehst, er geht usw. Ich habe dem Hund die Wurst gegeben. (Dativ) Der Ball liegt unter dem Sofa. Vielleicht fahren wir bald in Urlaub. (Adverb) Paul ist kleiner als ich, ich bin ganz groß. (Steigerung, Superlativ mit ganz ) Wohin geht/woher kommt/warum geht der Hund? Meilensteine der Sprachentwicklung (nach Grimm, H.) I (10-18 Mon.) Einwortäußerungen II (18-24 Mon.) Wortkombination; Partikel am Satzende ( Tür auf ) III (24-36 Mon.) Verb rutscht vom Satzende zu V2 IV (ab ca. 30 Mon.) Konjunktionen und Relativpronomen 5

6 Zitate Generation sprachlos Immer mehr Kinder weisen Sprachdefizite auf! Wächst hier eine Generation heran, die sich nicht mehr mitteilen kann? Jedes fünfte Kind leidet unter Sprachschwächen weil die Eltern das Reden und Lesen nicht fördern! Was können wir tun? wie sag ich s meinem Kinde? 6

7 Sprechen, sprechen, sprechen von Anfang an Sprachentwicklung braucht keine Babysprache! Handlungen sprachlich begleiten Erfahrungen mit allen Sinnen: Nur das, was ich sehe, fühle, rieche, schmecke, verlangt nach einem Wort. Wir achten auf unsere Sprache Fernsehen ist keine Sprachförderung! Lust an Sprache vermitteln! Bilderbuchbetrachtung Eine der wirksamsten Formen der Sprachförderung im frühen Kindesalter Optimal: Gestaltung als Dialog Unterbrechungen erwünscht!!! Zuwendung und Nähe des Erwachsenen in einer sprachintensiven Situation Tempo von sprachlicher Anregung und Kommunikation kann auf das Kind abgestimmt werden. Wiederholtes gemeinsames Anschauen des selben Bilderbuches steigert bei sprachlich weniger kompetenten Kindern den sprachlichen Lerneffekt bedeutsam. 7

8 Vorlesen Begegnung mit einem anderen Sprachniveau als im Alltag: Mehr Adjektive, reicher Wortschatz, seltene Wörter Kinder erwerben ein Schema von Geschichten: (Anfang, fortschreitende Handlung, Lösung, Ende). Kinder erlernen eigene Erzählkultur Was können Eltern sonst noch tun? 1. Mit den Kindern sprechen und ihnen die Welt erklären = aufmerksam machen, Kinder Erfahrungen machen lassen und diese sprachlich begleiten, Experimente mit allen Sinnen zu Hause 2. Lieder singen und Kinderreime gemeinsam sprechen 3. Sprachspiele bei jeder Gelegenheit 4. Auf die Fragen der Kinder nach Buchstaben oder Schreibungen kompetent eingehen Verwendung von Lauten (/m/), nicht von Buchstabennamen ( em ) 8

9 Spielerische Förderung: Aufmerksamkeit Merken von gezeigten / gesprochenen Reihenfolgen Figuren ertasten und beschreiben Einer Geräuschquelle folgen Flüsterpost Koffer packen Quatschwörter nachsprechen Vorlesen und Rätselfragen dazu stellen Spielerische Förderung: Rhythmus Klatschen oder pfeifen im Rhythmus Abzählverse Silbensprache mit Bewegung ( Die Nachfolger des Königs ) Gemeinsam singen 9

10 Spielerische Förderung: Semantik Ratespiel: Beutel mit mehreren, vorher betrachteten Gegenständen. Kind fasst hinein, Erw. fragt: Ist es rund? Ist es glatt? Bilderraten An wen denke ich? Bilderbuchbetrachtung Abschweifen erwünscht! Spielerische Förderung: Artikulation Übungen zur Steigerung der Geschicklichkeit der Sprechorgane: Zungenbrecher Neue Namen nachsprechen (Anna Apfelmus / Bernd Blass / Christiane chaotisch / Dora Dussel Karl lernt sprechen K-arl, K-uchen Geheimsprache: Lautgebärden für die Selbstlaute 10

11 Spielerische Förderung: Phonologische Bewusstheit Sätze ergänzen ( Ich esse gerne ) Reimen Silbieren Anlaute erkennen Hörst Du ein e in Nuss? Danke für Ihre Aufmerksamkeit! 11

Spracherwerb und Schriftspracherwerb

Spracherwerb und Schriftspracherwerb Spracherwerb und Schriftspracherwerb Voraussetzungen für ein gutes Gelingen Tipps für Eltern, die ihr Kind unterstützen wollen Elisabeth Grammel und Claudia Winklhofer Menschen zur Freiheit bringen, heißt

Mehr

Im Dialog von Anfang an: So kommt das Kind zur Sprache

Im Dialog von Anfang an: So kommt das Kind zur Sprache Im Dialog von Anfang an: So kommt das Kind zur Sprache Jeannine Schwytay (Dipl.-Patholinguistin, Universität Potsdam) SFBB 08.November 2008 Agenda Sprachentwicklung Risiken in der Sprachentwicklung / Sprachstörungen

Mehr

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance

Ein Kind zwei Sprachen. Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Mehrsprachigkeit als Chance Ein Kind zwei Sprachen Lernt ein Kind in den ersten Lebensjahren zwei Sprachen, dann ist das eine gute Voraussetzung für erfolgreiche Leistungen in der

Mehr

Sprachförderkonzept der Kindertagesstätte St. Raphael

Sprachförderkonzept der Kindertagesstätte St. Raphael Sprachförderkonzept der Kindertagesstätte St. Raphael Inhalt: 1. Einleitung 2. Zielsetzung 3. Rolle der Erzieherin als Sprachbegleiter 4. Rolle der Erzieherin als Sprachvorbild 5. Spezielle Sprachförderung

Mehr

Sprachentwicklungsförderliche Verhaltensweisen für alle Entwicklungsphasen

Sprachentwicklungsförderliche Verhaltensweisen für alle Entwicklungsphasen Sprechen lernen Die Phasen der sprachlichen Entwicklung bis zum 6. Lebensjahr von Melanie Lerch (Dipl.-Päd.) http://www.kleinkindpaedagogik.knetfeder.de WASSERZEICHEN NUR AUF DIESER VORSCHAU Vorbemerkungen

Mehr

[Type text] Lektion 7 Schritt A. Lernziel: über Fähigkeiten sprechen

[Type text] Lektion 7 Schritt A. Lernziel: über Fähigkeiten sprechen Lektion 7 Schritt A Lernziel: über Fähigkeiten sprechen Zeit Schritt Lehrer-/ Schüleraktivität Material/ Medien 2 Std. Einstimmung auf Der Lehrer stellt Fragen zu den Bildern A, B und C KB das Thema Bild

Mehr

HALLO AUS BERLIN PROGRAMME 9: "FERIEN UND FESTE"

HALLO AUS BERLIN PROGRAMME 9: FERIEN UND FESTE HALLO AUS BERLIN PROGRAMME 9: "FERIEN UND FESTE" 1. Ferien an der Ostsee. Hör gut zu. Sind die Sätze "richtig" oder "falsch"? Verbessere, wenn falsch! Richtig Falsch 1. Daniel und seine Familie machen

Mehr

Dass- und Infinitiv-Sätze mit zu

Dass- und Infinitiv-Sätze mit zu Deutschkurse für Ausländer bei der Universität München Dass- und Infinitiv-Satz mit zu 08-04a Basisstufe II / GD Dass- und Infinitiv-Sätze mit zu 1. Dass-Satz oder Infinitiv-Satz mit zu? A. Hauptsatz Nebensatz

Mehr

Informationen für Eltern Sprachförderung in den Kindergärten Langenthal

Informationen für Eltern Sprachförderung in den Kindergärten Langenthal Informationen für Eltern Sprachförderung in den Kindergärten Langenthal vom Kollegium im Rahmen des IPS 6 erarbeitet Impressum: Herausgegeben und Copyright: Kindergärten Langenthal 2. Auflage August 2009

Mehr

*SpraWISSImo* Eine Sammlung von Sprachimpulsen zur Unterstützung des Spracherwerbs

*SpraWISSImo* Eine Sammlung von Sprachimpulsen zur Unterstützung des Spracherwerbs *SpraWISSImo* Eine Sammlung von Sprachimpulsen zur Unterstützung des Spracherwerbs Entwickelt von Chiara Hanser & Jeannine Sophie Wieland 1 Eine Sammlung von Sprachimpulsen für Spielgruppenleiterinnen

Mehr

Sprachliche Bildung und Entwicklung bei Kindern unter 3 Jahren

Sprachliche Bildung und Entwicklung bei Kindern unter 3 Jahren Sprachliche Bildung und Entwicklung bei Kindern unter 3 Jahren Prof. Dr. Barbara Pädagogische Hochschule Weingarten unter 3 Jahren Folie 1 Agenda Einführung Sprachentwicklung bei Kindern unter 3 Jahren

Mehr

. Kinder brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können, Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, Gemeinschaften, in denen sie sich

. Kinder brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können, Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, Gemeinschaften, in denen sie sich . Kinder brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen können, Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, Gemeinschaften, in denen sie sich aufgehoben fühlen. Prof. Dr. Gerald Hüther Liebe Eltern Ihr Kind

Mehr

Die kindliche Entwicklung

Die kindliche Entwicklung Die kindliche Entwicklung Wussten Sie... dass Neugier und Erkundungsdrang "Motor" der kindlichen Entwicklung sind? Kinder sind von Geburt an neugierig. Sie wollen mitbekommen, was um sie herum passiert,

Mehr

Kapitel 2. Wir kommunizieren... 37. Wir üben Grammatik... 52. Wir drillen... 58. Wir spielen... 59

Kapitel 2. Wir kommunizieren... 37. Wir üben Grammatik... 52. Wir drillen... 58. Wir spielen... 59 Inhalt Inhalt Kapitel 1 Wir kommunizieren............................... 7 Begrüßen und sich vorstellen...................... 7 Familie und Freunde vorstellen; mit Erwachsenen sprechen..............................

Mehr

Deutschtraining für Flüchtlingskinder Methodisch-didaktische Anregungen bezogen auf die Verknüpfung mit Dinos DaZ-Programm

Deutschtraining für Flüchtlingskinder Methodisch-didaktische Anregungen bezogen auf die Verknüpfung mit Dinos DaZ-Programm Deutschtraining für Flüchtlingskinder Methodisch-didaktische Anregungen bezogen auf die Verknüpfung mit Dinos DaZ-Programm Themenfelder in Verbindung mit einem grammatikalischen Geländer Alle Einführungen

Mehr

Kindlicher Spracherwerb

Kindlicher Spracherwerb Kinder lernen sprechen Kindlicher Spracherwerb Informationsbroschüre Herausgeberin Dr. Andrea Haid Logopädin und Linguistin haid_andrea@hotmail.com Überarbeitete Version aus demdissertationsprojekt Früherfassung

Mehr

Benjamin. Ulla Grigo Katharina Schöch Imi Fritz

Benjamin. Ulla Grigo Katharina Schöch Imi Fritz Benjamin Ulla Grigo Katharina Schöch Imi Fritz Unser Kind Benjamin, zur Zeit der Therapie 6;2 Jahre Kommt aus Dresden 6 Wochen Aufenthalt in der Klinik Hochried - Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Mehr

Übersicht DaF/DaZ (Sprachniveau A1/A2) Grammatik zum mündlichen Spracherwerb

Übersicht DaF/DaZ (Sprachniveau A1/A2) Grammatik zum mündlichen Spracherwerb Übersicht DaF/DaZ (Sprachniveau A1/A2) Grammatik zum mündlichen Spracherwerb Grundsätzliches: - Syntax, Grammatikphänomene und Wortschatz entsprechen dem altersgerechten, mündlich-praktischen Gebrauch

Mehr

Das kommunikationsfähige Kind Entwicklung von Kommunikations- und Dialogfähigkeit bei kleinen Kindern

Das kommunikationsfähige Kind Entwicklung von Kommunikations- und Dialogfähigkeit bei kleinen Kindern Das kommunikationsfähige Kind Entwicklung von Kommunikations- und Dialogfähigkeit bei kleinen Kindern Ilse Wehrmann Eine der größten Errungenschaften des Menschen ist die Kommunikation durch Sprache. Voraussetzung

Mehr

dem Vater der Mutter des betreuten Kindes/der betreuten Kinder. Mein Kind/ Meine Kinder wird/werden in der Woche durchschnittlich Stunden betreut.

dem Vater der Mutter des betreuten Kindes/der betreuten Kinder. Mein Kind/ Meine Kinder wird/werden in der Woche durchschnittlich Stunden betreut. 1 Feedbackbogen Eltern erarbeitet von der AG Qualität und der Mai 2015 Liebe Eltern, bald wird unser Arbeitsverhältnis enden. Um mich stetig weiterzuentwickeln und auch den folgenden Kindern und Eltern

Mehr

Informationen zum Baustein 7+: Meine Sprache meine Welt

Informationen zum Baustein 7+: Meine Sprache meine Welt Informationen zum Baustein 7+: Meine Sprache meine Welt zusammengestellt von Referentin Elisabeth Landmann Logopädin Die Sprachentwicklung des Kindes zwischen 3 und 6 Jahren Sprachentwicklung ist ein Prozess,

Mehr

Erstspracherwerb. Sprachentwicklung: Wortschatz

Erstspracherwerb. Sprachentwicklung: Wortschatz Erstspracherwerb Sprachentwicklung: Wortschatz Gliederung: 1. Welche 3 Phasen der lexikalischen Entwicklung werden bei Kindern unterschieden? 2. Welche sprachlichen Inhalte lernt das Kind 3. Wie verläuft

Mehr

Förderliches Verhalten

Förderliches Verhalten Ich lerne sprechen! Liebe Eltern, der Erwerb der Sprache ist wohl die komplexeste Aufgabe, die ein Kind im Laufe seiner frühen Entwicklung zu bewältigen hat. Es scheint, als würden unsere Kleinen das Sprechen

Mehr

Spracherwerb. Seminar: Kommunikations- und Medienpsychologie Dozent: Benjamin P. Lange, M. A. Referenten: Marlene Hahn, Antonia Ude

Spracherwerb. Seminar: Kommunikations- und Medienpsychologie Dozent: Benjamin P. Lange, M. A. Referenten: Marlene Hahn, Antonia Ude Spracherwerb Seminar: Kommunikations- und Medienpsychologie Dozent: Benjamin P. Lange, M. A. Referenten: Marlene Hahn, Antonia Ude Gliederung 1. Spracherwerb Definition 2. Pfeiler des Spracherwerbs 3.

Mehr

Fragebogen: Ist Ihr Sprachverhalten förderlich?

Fragebogen: Ist Ihr Sprachverhalten förderlich? Fragebogen: Ist Ihr Sprachverhalten förderlich? 1. In der Spielgruppe hören Sie, wie eine Mutter das Plaudern ihres 9-Monate-altes Baby ögögögögögögögö im Spiel nachmacht. Welche Reaktion könnte am ehesten

Mehr

Aspekte der Projektplanung für ein Sprachförderprojekt:

Aspekte der Projektplanung für ein Sprachförderprojekt: Aspekte der Projektplanung für ein Sprachförderprojekt: Feste Gruppen (altersähnlich, jahrgangsspezifisch, nicht zu groß mit Maskottchen, Gruppengefühl,...): Kinderauswahl je nach Sprachförderschwerpunkten

Mehr

Konzept. Handlungs- und bewegungsorientierte Sprachförderung. Kinder-Coaching Gabriele Ackermann. Klekks

Konzept. Handlungs- und bewegungsorientierte Sprachförderung. Kinder-Coaching Gabriele Ackermann. Klekks Kinder-Coaching Gabriele Ackermann Kindgerecht lernen - entwicklungsgemäß kreativ konzentriert spielend Klekks Kaiserstraße 8, 33829 Borgholzhausen, Fon: 05425-933061, Mobil: 0170-8933320, www.klekks-kindercoaching-ackermann.de,

Mehr

Vergleichen Sie das Wohnzimmer auf dem Foto mit Ihrem eigenen Wohnzimmer. Benutzen Sie die Adjektive im Komparativ.

Vergleichen Sie das Wohnzimmer auf dem Foto mit Ihrem eigenen Wohnzimmer. Benutzen Sie die Adjektive im Komparativ. 8Lektion Renovieren A Die eigene Wohnung Vergleichen Sie das Wohnzimmer auf dem Foto mit Ihrem eigenen Wohnzimmer. Benutzen Sie die Adjektive im Komparativ. freundlich gemütlich hell klein modern ordentlich

Mehr

Motorik: Wahrnehmung: Feinmotorik. visuelle Wahrnehmung. Ihr Kind. greift kleine Gegenstände sicher. unterscheidet Formen und Farben.

Motorik: Wahrnehmung: Feinmotorik. visuelle Wahrnehmung. Ihr Kind. greift kleine Gegenstände sicher. unterscheidet Formen und Farben. Motorik: Wahrnehmung: Feinmotorik Ihr Kind greift kleine Gegenstände sicher. schneidet einfache Formen aus. hält einen Stift, malt damit und fährt Linien nach. visuelle Wahrnehmung unterscheidet Formen

Mehr

Sprachförderung Ein Ratg eber für Eltern, Therapeuten und Erzieher

Sprachförderung Ein Ratg eber für Eltern, Therapeuten und Erzieher Ulla Beushausen / Susanne Klein Sprachförderung Ein Ratg eber für Eltern, Therapeuten und Erzieher Die Autorinnen Prof. Dr. Ulla Beushausen ist Logopädin und Psycholinguistin. Sie lehrt an der Fachhochschule

Mehr

7 Szene 1: In der Dorfkneipe 8 Szene 2: Ein Trabbi schneller als ein Porsche? 9 Szene 3: Eine Wette Texte der Hörszenen: S. 133

7 Szene 1: In der Dorfkneipe 8 Szene 2: Ein Trabbi schneller als ein Porsche? 9 Szene 3: Eine Wette Texte der Hörszenen: S. 133 Paula und Philipp sind nach Grünheide gefahren. Sie wollen etwas über das mysteriöse Wettrennen Trabbi gegen Porsche herausfinden. Ihre Recherche hat sie in die Dorfkneipe geführt. Werden sie hier etwas

Mehr

Vorwort. Verzeichnis der Ergänzungslieferungen. Die drei Lernstufen

Vorwort. Verzeichnis der Ergänzungslieferungen. Die drei Lernstufen Inhaltsübersicht 1 Vorwort Verzeichnis der Ergänzungslieferungen Die drei Lernstufen Teil I Hinhören und aussprechen Hinhören und aussprechen was Sie wissen sollten 1. Der fliegende Robert wir lernen und

Mehr

Miteinander reden, miteinander leben. Sprachförderung. Gut für Bielefeld.

Miteinander reden, miteinander leben. Sprachförderung. Gut für Bielefeld. Miteinander reden, miteinander leben. Wie wird der Sprachförderbedarf der Kinder ermittelt? Fachkompetenz der Erzieherinnen und Erzieher durch gezielte Beobachtung mit den Beobachtungsbögen: - Sprachverhalten

Mehr

Kommunikation E LT E R N A B E N D 0 2. 0 3. 2 0 1 6. E. Zimmer

Kommunikation E LT E R N A B E N D 0 2. 0 3. 2 0 1 6. E. Zimmer Kommunikation E LT E R N A B E N D 0 2. 0 3. 2 0 1 6 E. Zimmer DER SPIEGEL 8/20.02.2016 Kommunikation Was ist Kommunikation? Kindliche Entwicklung Sprachentwicklung Wie muss ich kommunizieren, damit mein

Mehr

Lesekompetenz-erkennen, beobachten und fördern!

Lesekompetenz-erkennen, beobachten und fördern! Lesekompetenz-erkennen, beobachten und fördern! Leseschwäche: Möglichkeiten und Grenzen der Schule Schule und Schulpsychologie in Kooperation Mag. Dr. Brigitta Überblick Schulpsychologie Österreich Lesen

Mehr

GRUNDWISSEN Englisch E 1 1. bis 3. Lernjahr GRAMMATIK MÜNDLICHE AUSDRUCKSFÄHIGKEIT

GRUNDWISSEN Englisch E 1 1. bis 3. Lernjahr GRAMMATIK MÜNDLICHE AUSDRUCKSFÄHIGKEIT GRUNDWISSEN Englisch E 1 1. bis 3. Lernjahr GRAMMATIK MÜNDLICHE AUSDRUCKSFÄHIGKEIT present tense (simple, progressive), simple past; going to-future (rezeptiv) Vollverben, Hilfsverben (be, have, do, can,

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Grammatik einfach praktisch - Englisch (Niveau: A1 - B2)

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Grammatik einfach praktisch - Englisch (Niveau: A1 - B2) Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Grammatik einfach praktisch - Englisch (Niveau: A1 - B2) Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de Eine moderne und

Mehr

V wenn das Kind seine Muttersprache gut beherrscht. V wenn das Kind früh in eine Spielgruppe geht, wo die

V wenn das Kind seine Muttersprache gut beherrscht. V wenn das Kind früh in eine Spielgruppe geht, wo die Frage 21 Antwort 21 Was hilft Ihnen beim Sprachenlernen? Was hilft Ihnen am meisten? Bitte entscheiden Sie: Ich lerne eine Sprache am besten, wenn ich in jemanden verliebt bin, der/die diese Sprache spricht.

Mehr

Prova d accés a la Universitat (2010) Alemany Model 1. Lesen Sie aufmerksam den Text. Antworten Sie dann auf die Fragen auf dem gleichen Blatt

Prova d accés a la Universitat (2010) Alemany Model 1. Lesen Sie aufmerksam den Text. Antworten Sie dann auf die Fragen auf dem gleichen Blatt 9999999 Aferrau una etiqueta identificativa amb codi de barres Prova d accés a la Universitat (2010) Alemany Model 1 Opció A Lesen Sie aufmerksam den Text. Antworten Sie dann auf die Fragen auf dem gleichen

Mehr

Beobachtungsbogen 1. Klasse Deutsch als Zweitsprache

Beobachtungsbogen 1. Klasse Deutsch als Zweitsprache von Hilde Hess Steinhauer RAA / Büro für interkulturelle Arbeit Essen Beobachtungsbogen 1. Klasse Deutsch als Zweitsprache Name: Familiensprache: Zeitraum: Einschätzung: + / ++ / +++ Beobachtungskriterien

Mehr

Abenteuer Schrift in der Kita Rappelkiste" in Wünsdorf Wir arbeiten seit 6 Jahren nach dem infans-konzept der Frühpädagogik

Abenteuer Schrift in der Kita Rappelkiste in Wünsdorf Wir arbeiten seit 6 Jahren nach dem infans-konzept der Frühpädagogik Abenteuer Schrift in der Kita Rappelkiste" in Wünsdorf Wir arbeiten seit 6 Jahren nach dem infans-konzept der Frühpädagogik Immer wieder erleben wir, wie sich die Kinder mit Schrift und Sprache im Kita-Alltag

Mehr

Fachtag Sprechen lernen ist nicht schwer Sprache dagegen sehr?

Fachtag Sprechen lernen ist nicht schwer Sprache dagegen sehr? Fachtag Sprechen lernen ist nicht schwer Sprache dagegen sehr? Impulsreferat - Sprachbildung, Sprachförderung, Sprachtherapie - Wege aus dem Begriffsdschungel PLAUEN, 21.04.2015 21.04.2015 1 LakoS als

Mehr

Pädagogischer Tag,19.09.2012 Ergebnisse der Sprachheilgruppe (Irmgard Jeuck, Christiane Rahn-Beth, Madeleine Schaumburg, Sara Wiederin)

Pädagogischer Tag,19.09.2012 Ergebnisse der Sprachheilgruppe (Irmgard Jeuck, Christiane Rahn-Beth, Madeleine Schaumburg, Sara Wiederin) Pädagogischer Tag,19.09.2012 Ergebnisse der Sprachheilgruppe (Irmgard Jeuck, Christiane Rahn-Beth, Madeleine Schaumburg, Sara Wiederin) Entwurf eines Förderkonzepts fett gedrucktes: zur Anschaffung in

Mehr

Einstufungstest. Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer?

Einstufungstest. Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer? Bitte antworten Sie kurz auf die Fragen: Wie heißen Sie? Wo wohnen Sie? Wie ist Ihre Telefonnummer? Wie lange lernen Sie schon Deutsch? Wo haben Sie Deutsch gelernt? Mit welchen Büchern haben Sie Deutsch

Mehr

Sprechen lernen ist nicht schwer Sprache dagegen sehr?

Sprechen lernen ist nicht schwer Sprache dagegen sehr? Sprechen lernen ist nicht schwer Sprache dagegen sehr? Dipl.-Med. Kerstin Lange Sachgebietsleiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes 21.04.2015 Sprachstörungen im Vor- und Grundschulalter nach

Mehr

Nr. Item Punkte 1. Warum gibt es auf den deutschen Autobahnen das Verkehrschaos?

Nr. Item Punkte 1. Warum gibt es auf den deutschen Autobahnen das Verkehrschaos? a) esen Sie den Text Die Deutschen und ihr Urlaub Kein anderes Volk auf der Welt fährt so oft und so gerne in den Urlaub, wie die Deutschen. Mehr als drei Viertel aller Bundesbürger verlassen mindestens

Mehr

Mit den Elternbriefen wünschen wir Ihnen, den Eltern und Kindern viel Freude und Lust auf Sprache.

Mit den Elternbriefen wünschen wir Ihnen, den Eltern und Kindern viel Freude und Lust auf Sprache. Landesmodellprojekt Sprache fördern Liebe Erzieherinnen und Erzieher! In Ihrer täglichen Arbeit mit Kindern erleben Sie deren sprachliche Entwicklung hautnah mit. Sie beobachten im Kita-Alltag, wie Kinder

Mehr

Deutsch ohne Grenzen: Niveau A1

Deutsch ohne Grenzen: Niveau A1 Deutsch ohne Grenzen: Niveau A1 Descripción: En este nivel el estudiante se introduce en la lengua alemana con el fin de hacer sus primeros pasos independientes. Él/Ella hará compondrá oraciones simples

Mehr

Schulcurriculum Englisch Klasse 1 und 2

Schulcurriculum Englisch Klasse 1 und 2 Schulcurriculum Englisch Klasse 1 und 2 Grau unterlegte Themen sind fakultativ. Die zu ihnen angegebenen Kompetenzen und Redemittel werden auch durch andere Themen bzw. in anderen Klassenstufen abgedeckt.

Mehr

Anhang zur Konzeption der Städtischen Kita Pusteblume, Dröscheder Feld, Kalkofen 3, 58638 Iserlohn

Anhang zur Konzeption der Städtischen Kita Pusteblume, Dröscheder Feld, Kalkofen 3, 58638 Iserlohn Kalkofen 3 58638 Iserlohn :02371/53578 Fax:02371/778024 Kalkofen 3 58638 Iserlohn :02371/53578 Fax:02371/778024 Anhang zur Konzeption der Städtischen Kita Pusteblume, Dröscheder Feld, Kalkofen 3, 58638

Mehr

Was Erzieherinnen über Sprachstörungen wissen müssen

Was Erzieherinnen über Sprachstörungen wissen müssen Anja Mannhard Kristin Scheib Was Erzieherinnen über Sprachstörungen wissen müssen Mit Spielen und Tipps für den Kindergarten Mit einem Geleitwort von Ulrike Franke 8 Abbildungen Ernst Reinhardt Verlag

Mehr

Wie findet Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung statt?

Wie findet Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung statt? Wie findet Sprachförderung in der Kindertageseinrichtung statt? Zitat: Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt Der Sprachbaum Sprachkompetenz ist eine Schlüsselkompetenz Kommunikation durchzieht

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

Sprich mit mir und hör mir zu!

Sprich mit mir und hör mir zu! Sprich mit mir und hör mir zu! 12 Anleitungen wie wir unsere Kinder beim Sprechenlernen unterstützen können Eine Broschüre für Eltern (von Kindern zwischen 0 und 5 Jahren) Impressum Idee und Konzept okay.

Mehr

Sprachverständnis, Folie 1. Sprachverständnis

Sprachverständnis, Folie 1. Sprachverständnis Sprachverständnis, Folie 1 Sprachverständnis Indem wir Wörter und Sätze äussern, teilen wir etwas von unserer Welt mit. Indem wir Wörter und Sätze verstehen, nehmen wir ein Stück Aussenwelt zu uns. Susanne

Mehr

,,Bald bin ich ein Schulkind und nicht mehr klein. Ich bin. - mein Foto -

,,Bald bin ich ein Schulkind und nicht mehr klein. Ich bin. - mein Foto - ,,Bald bin ich ein Schulkind und nicht mehr klein Ich bin - mein Foto - In diesem Heftchen könnt ihr alle lesen, was ich als Vorschulkind schon alles kann. Fülle die Felder aus: Ich heiße: (Vor- und Zuname)

Mehr

Prävention der Lese- und Rechtschreib-St. Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne

Prävention der Lese- und Rechtschreib-St. Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne Prävention der Lese- und Rechtschreib-St Störung Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne Prävention von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten Das Elterntraining Lass uns lesen zur Vorbereitung auf den Schriftspracherwerb

Mehr

p Texte der Hörszenen: S.144f.

p Texte der Hörszenen: S.144f. berblick RadioD. 26 Information Leider muss Ayhan Radio D verlassen. Paula erfährt das erst, als sie in der Redaktion von Radio D die Vorbereitungen für eine Party sieht und da gibt es dann alles, was

Mehr

212 Grammatik. 1. / 2. Klasse

212 Grammatik. 1. / 2. Klasse 212 Grammatik 1. / 2. Klasse Inhaltsverzeichnis Vorwort................................................................................... 1 1. Klasse Buchstaben und Laute..............................

Mehr

Aufgabe 2 Σχημάτιςε τον ενικό die Tasche - die Taschen. 1. die Schulen 2. die Schüler 3. die Zimmer 4. die Länder 5. die Männer

Aufgabe 2 Σχημάτιςε τον ενικό die Tasche - die Taschen. 1. die Schulen 2. die Schüler 3. die Zimmer 4. die Länder 5. die Männer Aufgabe 1 Πωσ λζγεται η γλώςςα 1. Man kommt aus Korea und spricht 2. Man kommt aus Bulgarien und spricht 3. Man kommt aus Albanien und spricht 4. Man kommt aus China und spricht 5. Man kommt aus Norwegen

Mehr

MELANIE GRÄSSER EIKE HOVERMANN

MELANIE GRÄSSER EIKE HOVERMANN MELANIE GRÄSSER EIKE HOVERMANN Gelassen durch die Essen spielen beruhigen schlafen Alles für einen stressfreien Alltag Baby-Zeit Empfohlen von: Das raten Erzieherinnen, Hebammen, Kinderpsychologen und

Mehr

Sprachentwicklung. pränatale Entwicklung (Schwangerschaft) Geburt. Logosens

Sprachentwicklung. pränatale Entwicklung (Schwangerschaft) Geburt. Logosens Diese Entwicklungstabelle stellt einen groben Anhaltspunkt zur sprachlichen Entwicklung dar. Ein Kind entwickelt sich individuell und Abweichungen von anfänglich einigen Wochen bis später zu einigen Monaten

Mehr

Gezielt fördern. wortgewandt & zahlenstark Lern- und Entwicklungsstand bei 4- bis 6-Jährigen

Gezielt fördern. wortgewandt & zahlenstark Lern- und Entwicklungsstand bei 4- bis 6-Jährigen Test al Bilde s rgesc hicht e Gezielt fördern Urheber- und Herstellerrechte vorbehalten. Überspielungen nicht gestattet. Made in Switzerland. e Wortschatz Lernstandserhebung und bei Vier- bis Sechsjährigen

Mehr

Fit für die Schule. Fit für die Schule. Was kleine Kinder von ihren Eltern brauchen

Fit für die Schule. Fit für die Schule. Was kleine Kinder von ihren Eltern brauchen Was kleine Kinder von ihren Eltern brauchen Erziehungsberatung Erziehungsdirektion des Kanton Bern Sulgeneckstrasse 70 3005 Bern Telefon 031 633 85 11 www.erz.be.ch/fit-fuer-die-schule Liebe Eltern Ist

Mehr

Literacy - Lernen mit Echtzeug in der Kindertageseinrichtung

Literacy - Lernen mit Echtzeug in der Kindertageseinrichtung Literacy - Lernen mit Echtzeug in der Kindertageseinrichtung Konzept eines Bildungsprojektes im Elementarbereich - Daniela Kobelt Neuhaus * Inge Pape Worüber wir sprechen 1. Definitionen 2. Was gehört

Mehr

Singular Plural Deine Muttersprache

Singular Plural Deine Muttersprache 1. Anna und ihre Familie Vokabeln: Anna Wortschatz A1 für Jugendliche Singular Plural Deine Muttersprache Verb Infinitiv Verb 3. Pers. Sing. das Mädchen der Junge sein haben das Jahr alt jung gehen die

Mehr

bei Kindern LP Arbeit, 21.06.2012 Klasse 2m Leah Stutz / Laura Baumann

bei Kindern LP Arbeit, 21.06.2012 Klasse 2m Leah Stutz / Laura Baumann bei Kindern LP Arbeit, 21.06.2012 Klasse 2m Leah Stutz / Laura Baumann Inhaltsverzeichnis Inhalt 1. Einleitung... 2 2. Was ist Sprache?... 2 3. Gesunde Kinder... 3 6 3.1 bis sechs Wochen... 3 3.2 zwei

Mehr

SPRACHTRAINING DENKANSTÖßE HILFESTELLUNGEN GEMEINSAMES NACHDENKEN AUSTAUSCHEN. Elisabeth Grammel

SPRACHTRAINING DENKANSTÖßE HILFESTELLUNGEN GEMEINSAMES NACHDENKEN AUSTAUSCHEN. Elisabeth Grammel SPRACHTRAINING DENKANSTÖßE HILFESTELLUNGEN GEMEINSAMES NACHDENKEN AUSTAUSCHEN Elisabeth Grammel Inhalte der zwei Abende Wie man eine neue Sprache erwirbt Sensibler Umgang mit Sprache(n) Inhalte eines Sprachtrainings

Mehr

Worterarbeitung. Wir knüllen das Wort!

Worterarbeitung. Wir knüllen das Wort! Worterarbeitung Wir knüllen das Wort! Dabei verwenden wir buntes Seidenpapier, für jeden Buchstaben eine andere Farbe. Die kleinen Kügelchen werden jeweils zu einem Buchstaben geklebt. Es sind vier Buchstaben,

Mehr

Das Präsens. (*nicht l, r) ich arbeite ich atme du arbeitest du atmest -est man arbeitet man atmet -et wir arbeiten

Das Präsens. (*nicht l, r) ich arbeite ich atme du arbeitest du atmest -est man arbeitet man atmet -et wir arbeiten Das Präsens 1 Das Verb 1.1 Das Präsens Die meisten Verben bilden das Präsens wie das Verb lernen: lernen (Infinitiv) Person Personalpronomen Stamm + Endung ich lerne 1. ich lern- -e du lernst Singular

Mehr

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Liebe Lehrerinnen und Lehrer, Liebe Lehrerinnen und Lehrer, Musik spielt eine große Bedeutung im Leben von Menschen und insbesondere von jungen Menschen: Sie spricht junge Menschen an, öffnet Barrieren, weckt Interesse und lädt zum

Mehr

anfassen schlafen sprechen trinken fahren wohnen duschen geben

anfassen schlafen sprechen trinken fahren wohnen duschen geben Übung 1 Fülle die Lücken mit dem richtigen Infinitiv aus! 1. Möchtest du etwas, Nic? 2. Niemand darf mein Fahrrad 3. Das ist eine Klapp-Couch. Du kannst hier 4. Nic, du kannst ihm ja Deutsch-Unterricht

Mehr

Rechtschreiben in der 4. Klasse

Rechtschreiben in der 4. Klasse Rechtschreiben in der 4. Klasse Inhaltsverzeichnis 1. Teil: Wörter mit d, b und g am Wortende 2. Teil: Wörter mit v/v 3. Teil: Wörter mit doppeltem Selbstlaut 4. Teil: Fremdwörter 5. Teil: Erstes Wortdiktat

Mehr

Was man mit Verben machen kann

Was man mit Verben machen kann Was man mit Verben machen kann Konjugation Christian Gambel Einführung Grammatikalische Begriffe im Unterricht Im Deutschunterricht werden oft grammatikalische Begriffe verwendet. Da es sehr viele gibt,

Mehr

Vom Wort zum Satz zum Text

Vom Wort zum Satz zum Text Wiebke euer Vom Wort zum Satz zum Text Übung 1: obbies & Interessen Übung gramm. Thema Textsorte Material/ilfen obbies & Interessen Jemand, der/die gerne... Wo? Warum? Nebensätze Relativsätze Kausal- und

Mehr

Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung

Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung Orientierung zum Themenbereich Kindliche Entwicklung A) Ziele â Die Eltern erhalten Informationen und Anregungen, um zu erkennen, dass sie die wichtigsten Personen im Leben ihres Kindes sind. â Die Eltern

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

- Nahrung und Pflege - Geborgenheit und Zuwendung Körperkontakt, Streicheln, Körperwärme und geruch, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit

- Nahrung und Pflege - Geborgenheit und Zuwendung Körperkontakt, Streicheln, Körperwärme und geruch, Verfügbarkeit und Verlässlichkeit WIE AUFWACHSEN GUT GELINGT - BABYS & KLEINKINDER IN DER KITA PRAXISTAGUNG FÜR PÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE IN DER U3-BETREUUNG 21. OKTOBER 2015 IM KÖLNER MATERNUSHAUS WORKSHOP: WIE KLEINEN KINDERN DIE SPRACHE

Mehr

Holiday plans: ein Gespräch über Urlaubspläne

Holiday plans: ein Gespräch über Urlaubspläne 1. Hören Sie den Dialog und beantworten Sie die folgenden Fragen: a) Wohin fahren Ralf und Bettina auf Urlaub? b) Wann wird Bettina nach Argentinien reisen? c) Wann hat sie Schule? d) Wann hat sie frei?

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

von alltäglichen Dingen Oberbegriffe bilden (z. B. Obst), 3 oder 4 Einzelbilder (z. B. einer Bildergeschichte) in der richtigen Reihenfolge ordnen.

von alltäglichen Dingen Oberbegriffe bilden (z. B. Obst), 3 oder 4 Einzelbilder (z. B. einer Bildergeschichte) in der richtigen Reihenfolge ordnen. Was ein Schulanfänger können, kennen bzw. wissen sollte (Ihr Kind muss nicht schon alles beherrschen - aber je mehr von diesen Punkten zutreffen, desto leichter kann es vermutlich in der Schule mitarbeiten

Mehr

Beobachtungsbogen. Sismik. Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen

Beobachtungsbogen. Sismik. Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen Beobachtungsbogen Sismik Sprachverhalten und Interesse an Sprache bei Migrantenkindern in Kindertageseinrichtungen Michaela Ulich & Toni Mayr Staatsinstitut für Frühpädagogik, München Pisastudie Methodischer

Mehr

Erzähl es mir, und ich werde es vergessen. Zeig es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es behalten.

Erzähl es mir, und ich werde es vergessen. Zeig es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es behalten. 1 Konzeption U3 - Kindertagesstätte Regenbogen Erzähl es mir, und ich werde es vergessen. Zeig es mir, und ich werde mich erinnern. Lass es mich tun, und ich werde es behalten. Konfuzius Unser Bild vom

Mehr

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kita Holzwurm

Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kita Holzwurm 1 Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kita Holzwurm Unser Bild vom Kind Die Kinder sollen nach ihren Möglichkeiten, persönlichen Schwerpunkten und ihrem individuellen Tempo ihren Entwicklungsweg

Mehr

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes

Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Marte Meo* Begleitkarten für die aufregenden ersten 12 Monate im Leben Ihres Kindes Das wichtige erste Jahr mit dem Kind Sie erfahren, was Ihrem Kind gut tut, was es schon kann und wie Sie es in seiner

Mehr

Tag der Logopädie 2009

Tag der Logopädie 2009 Tag der Logopädie 2009 Sprache nicht dem Zufall überlassen Begrüssung Frau Marlis Kaufmann Institutionsleiterin Sprachförderzentrum Toggenburg Logopädischer Dienst Private Sonderschule Sprache nicht dem

Mehr

Sprachkonzept der Kita Seeveufer in Jesteburg

Sprachkonzept der Kita Seeveufer in Jesteburg Sprachkonzept der Kita Seeveufer in Jesteburg Stand: Januar 2015 1 Inhaltsverzeichnis 1. Sprache als Schlüsselqualifikation um die Welt zu erfahren 2. Gesetzliche Grundlagen 3. Voraussetzungen zum Spracherwerb

Mehr

Hören, lauschen, lernen

Hören, lauschen, lernen Würzburger Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache (Küspert/Schneider, 2008) Dies ist ein Programm zur Förderung der phonologischen Bewusstheit Die phonologische Bewusstheit

Mehr

Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl. Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl

Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl. Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl Mein Verben Mini Susanne Schäfer www.zaubereinmaleins.de Illustrationen: Hans-Jürgen Krahl Mein Verben Mini Der Infinitiv - die

Mehr

Subjekt- und Objekt-Sätze

Subjekt- und Objekt-Sätze 05-70a Qualifizierungsstufe I / GD 1. Was sind? Akkusativ-Objekt (a) Ich erwarte meinen Freund. Nomen (b) Ich erwarte, dass mein Freund heute kommt. dass-satz (c) Ich erwarte, meinen Freund zu treffen.

Mehr

A2, Kap. 14, Ü 1b. Kopiervorlage 14a: Memory: Glückwünsche. Frohes neues Jahr! Prost! Frohe Weihnachten! Frohe Ostern!

A2, Kap. 14, Ü 1b. Kopiervorlage 14a: Memory: Glückwünsche. Frohes neues Jahr! Prost! Frohe Weihnachten! Frohe Ostern! Kopiervorlage 14a: Memory: Glückwünsche A2, Kap. 14, Ü 1b Frohes neues Jahr! Prost! Frohe Ostern! Frohe Weihnachten! Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Viel Glück für Euch beide! Wir gratulieren zur

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Sprachoffensive im Kindergarten

Sprachoffensive im Kindergarten Seit September 2011 wurde die sprachliche Frühförderung in den städtischen Kindergärten ausgebaut. Alle Mädchen und Buben werden zwei Mal pro Jahr auf ihre Deutsch-Kenntnisse getestet. (Foto: KOMM) Peter

Mehr

Staunt ihr, schon einen Brief von eurem Neugeborenen zu erhalten? Ich dachte mir, dies könnte der netteste Weg sein, ein paar Wünsche zu äußern.

Staunt ihr, schon einen Brief von eurem Neugeborenen zu erhalten? Ich dachte mir, dies könnte der netteste Weg sein, ein paar Wünsche zu äußern. Staunt ihr, schon einen Brief von eurem Neugeborenen zu erhalten? Ich dachte mir, dies könnte der netteste Weg sein, ein paar Wünsche zu äußern. Dass ich am liebsten bei dir trinke, liebe Mutti, das weißt

Mehr

Zur Bedeutung des frühen Schriftspracherwerbs Konsequenzen für die sprachliche Bildung und Sprachförderung

Zur Bedeutung des frühen Schriftspracherwerbs Konsequenzen für die sprachliche Bildung und Sprachförderung Prof in Dr. Iris Füssenich, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg Zur Bedeutung des frühen Schriftspracherwerbs Konsequenzen für die sprachliche Bildung und Sprachförderung Fachtag zum Thema Literacy in

Mehr

Optimal A1 / Kapitel 6 Sprachenlernen Über Lerntechniken sprechen

Optimal A1 / Kapitel 6 Sprachenlernen Über Lerntechniken sprechen Über Lerntechniken sprechen Sprechen Sie über Ihre Lerngewohnheiten. Was passt für Sie? Kreuzen Sie an, und sprechen Sie mit Ihrem /Ihrer Partner /(in). Fragen Sie auch Ihren /Ihre Partner /(in). allein

Mehr

sprechen (die sog. Baby- oder Ammensprache) op- dbl-ev.de - 1

sprechen (die sog. Baby- oder Ammensprache) op- dbl-ev.de - 1 Meilensteine - Geburt Der Geburtsschrei ist die erste hörbare Äußerung eines Kindes. Das Schreien bleibt für einige Monate das stärkste Ausdrucksmittel, mit dem Ihr Kind sich 'zu Wort meldet'. Das ist

Mehr

Grammatik: Das Verb Präsens, Satzfrage, Wer, Was, Wie, Wann Ein Spiel... 12

Grammatik: Das Verb Präsens, Satzfrage, Wer, Was, Wie, Wann Ein Spiel... 12 Inhaltsverzeichnis Lektion 1 - Nach den Ferien... 7 Grammatik: Das Verb Präsens, Satzfrage, Wer, Was, Wie, Wann... 11 Ein Spiel... 12 Grammatik: Nominativ, Akkusativ (Substantiv, Personalpronomen, Negation)...

Mehr

Sprachentwicklung. Entwicklungspsychologie WS 2010/11. Christine Ruge. 2. November 2010

Sprachentwicklung. Entwicklungspsychologie WS 2010/11. Christine Ruge. 2. November 2010 Entwicklungspsychologie WS 2010/11 Sprachentwicklung Christine Ruge 2. November 2010 Quelle: Robert Siegler, Judy DeLoache, Nancy Eisenberg Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter, S. 300-341

Mehr