Unterstützung von Innovation: Weitere Schritte in der europäischen Cluster Agenda

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1 Unterstützung von Innovation: Weitere Schritte in der europäischen Cluster Agenda Alain LIBEROS, stv. Abteilungsleiter Abteilung Unterstützung von Innovation Europäische Kommission Unternehmen und Industrie Berne Cluster Day, 4. Mai 2009

2 Die Herausforderung: In einer Zeit der Globalisierung müssen die Unternehmen laufend Produkte und Dienstleistungen entwickeln und rasch den Zugang zu internationalen Märkten finden. Wie Wiekönnen ihnen die diecluster helfen und undwelche Mittel bieten sich sichihnen auf aufeuropäischer Ebene? KMU können die Cluster nutzen, um ihre Innovationskapazität dank lokaler Synergien zwischen Unternehmen und Forschungsorganisationen zu verbessern. KMU können ihre Produktivität steigern und haben rascheren Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften, um wettbewerbsfähigere Produkte zu entwickeln. KMU können die bestehenden internationalen Netzwerke, die die Cluster eingerichtet haben, nutzen.

3 Eine europäische Strategie zur Förderung der Entwicklung von weltweiten Spitzen Clustern Wettbewerbsfähigkeit und undinnovation Europäische Clusterpolitikgruppe Europäische Cluster Allianz Europäische Beobachtungsstelle für Cluster Exzellenz der Cluster Organisationen Partnerschaften zwischen Clustern (CIP, FP7, ERDF) Cluster Organisationen Unternehmen Unternehmen

4 Europäische Beobachtungsstelle für Cluster Statistische Analyse als Informationsinstrument für Unternehmen Vertiefte statistische Analyse der Cluster in EU27+5 (inkl. Schweiz) Verbesserte Information über die Cluster Organisationen zwecks Förderung der Kooperationen zwischen den Clustern Matchmaking Service für die Unternehmen

5 Verstärkte Förderung der transnationalen Zusammenarbeit Feststellung: Mehr Offenheit, um die Kooperation in der EU zu verstärken und strategische Allianzen zwischen den Clustern zu bilden Ziel: «Cluster Innovation Plattformen (Cluster IP) bilden, um die Schaffung von strategischen Partnerschaften zwischen den Cluster Organisationen zu erleichtern Die Cluster IP ist eine Testzone für individuelle und spezialisierte KMU Dienstleistungen. Die Cluster IP testet und validiert neue praktische Instrumente für die Internationalisierung der KMU. Die KMU profitieren direkt von den Pilotprojekten der Cluster Partnerschaften. Die Mitglieder des «Enterprise Europe Network» werden zur Teilnahme an der Cluster IP eingeladen.

6 Beispiele transnationaler Zusammenarbeit zwischen Clustern 1. Entwicklung von Satellitenapplikationen auf der Basis des GALILEO Systems, das Projekt CASTLE: Informationsaustausch zwischen den Partnern (9 gemeinsame Anlässe), Vertrauensaufbau zwischen den Partnern ErsteAnalyse der europäischen Cluster in diesem Bereich Die Initiative führte zur Schaffung einer European Interest Group von Sat/Nav Clusters in Europa, genannt ENCADRE, mit 20 Mitgliedern. Perspektiven für die Schaffung eines Lead Market im Dienstleistungsbereich. 2. Kooperation zwischen Clustern im Automobilbereich, dieprojektetcas und BelCAR: Insgesamt 13 organisierte Besuche; Matchmaking Events mit über Face to face Begegnungen; organisierte Workshops; neue Partnermitglieder. TCAS und BeLCAR mit anderen vom Strukturfonds finanzierten Projekten bilden das European Automotive Strategy Network. Vorbereitung von politischen Empfehlungen. Weitere Informationen auf der Site von EUROPE INNOVA: innova.org

7 Erleichterung der internationalen Kooperation der Cluster Feststellung: Bedarf nach offeneren Clustern, die weltweit kompetente Partner finden Ziel: Stärkung der internationalen Dimension der Cluster mittels politischer Aktionen, die gemeinsamentwickeltwerdenkönnen Entwicklung neuer politischer Instrumente auf europäischer Ebene zwecks Erleichterung der Internationalisierung (Europäische Clusterpolitikgruppe). Entwicklung von konkreten politischen Anreizen für die Unterstützung der Cluster bei der Internationalisierung (Europäische Cluster Allianz). Positionierung der Aktionen in politische Initiativen und Strukturen, z.b. bilaterale Gespräche (EU US, EU Japan) und Union für das Mittelmeer. Verstärkte Nutzung der Möglichkeiten und Dienstleistungen des «Enterprise Europe Network».

8 Auf dem Weg zu Exzellenzcluster Feststellung: Die Clusterorganisationen bilden neue Formen von Unterstützungsmechanismen für die Innovation Ziel: Bessere Dienstleistungen dank einer besseren Organisation der Cluster EineneueInitiative unter PRO INNO Europe für ein Qualitätslabel. Ein Bildungsprogramm für die Verantwortlichen der Clusterorganisationen. «Ein europäischer Club» für die Clustermanager.

9 Synergien mit dem Netzwerk «Enterprise Europe Network» Enterprise Europe Network Nationale (Minister) und europäische Behörden Regionale Behörden und Innovationsagenturen Clusterorganisationen Unternehmen, KMU Informierung der Cluster über die europäische Gesetzgebung, Veranstaltungen betreffend Unterstützung für die Innovation (Innovation Days, Innovation Weeks, Expertenzirkel, usw.). Zugang der Unternehmen in den Clustern zu den vom Netz zur Verfügung gestellten Instrumenten, namentlich im Bereich Technologietransfer (SME Missions, Large Brokerage Events). Zusammenarbeit mit den Clusterorganisationen für eine bessere Einbindung der KMU und zwecks Entwicklung neuer Instrumente für die Unterstützung der Innovation. Stärkung der Synergien zwischen den Mitgliedern des Netzwerks, den Sektorgruppen und den Clustern bei ihren Aktionen zugunsten der Internationalisierung der KMU.

10 Nützliche Links Europäische Kommunikation über die Cluster vom Beobachtungsstelle für Cluster PRO INNO Europe (politische Plattform): europe.eu/ Europe INNOVA Initiative (Business Plattform): innova.org

11 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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