Sprache erforschen und Sprache gestalten

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1 Sprache erforschen und Sprache gestalten

2 Tatverdächtige ermittelt im Vandalismus-Fall (Hohlspiegel)

3 Tatverdächtige ermittelt im Vandalismus-Fall Im Vandalismus-Fall Tatverdächtige ermittelt Tatverdächtige im Vandalismus-Fall ermittelt Im Vandalismus-Fall Tatverdächtige gefunden Tatverdächtige gefunden im Vandalismus-Fall Welche Überschrift würdest du wählen?

4 Franz Hohler Die Nachricht vom Kellner Kürzlich, als ich auf dem Bahnhof von Bonn auf meinen Zug wartete, stürzte sich ein Kellner aus dem Bahnhofsrestaurant, schaute sich hastig nach allen Seiten um und rannte dann zwischen Reisenden, Koffern und Gepäckkulis durch, bis er eine Frau mit einem Rucksack eingeholt hatte, die ein Kind an der Hand führte. Der Kellner drückte dem Kind den Stoffseehund, den er bei sich trug, in den Arm und ging nachher wieder ins Restaurant hinein, langsamer, als er herausgekommen war. Als ich am selben Abend im Radio die Meldungen über Finanzkrisen, Selbstmordattentate und Armee-Einsätze gegen Demonstrationen hörte, merkte ich plötzlich, wie sehr ich die Nachricht vom Kellner vermisste, der dem Kind seinen vergessenen Stoffseehund zurückgebracht hatte. Hohler, Franz: Das Ende eines ganz normalen Tages. München: Luchterhand 2008, 38

5 Kürzlich, als ich auf dem Bahnhof von Bonn auf meinen Zug wartete, stürzte sich ein Kellner aus dem Bahnhofsrestaurant, schaute sich hastig nach allen Seiten um und rannte dann zwischen Reisenden, Koffern und Gepäckkulis durch, bis er eine Frau mit einem Rucksack eingeholt hatte, die ein Kind an der Hand führte. Kürzlich wartete ich auf dem Bahnhof von Bonn auf meinen Zug. Da stürzte sich ein Kellner aus dem Bahnhofsrestaurant und schaute sich hastig nach allen Seiten um. Dann rannte er zwischen Reisenden, Koffern und Gepäckkulis durch und holte eine Frau mit einem Rucksack ein. Die führte ein Kind an der Hand.

6 Der Kellner drückte dem Kind den Stoffseehund, den er bei sich trug, in den Arm und ging nachher wieder ins Restaurant hinein, langsamer, als er herausgekommen war. Der Kellner trug einen Stoffseehund bei sich. Den drückte er dem Kind in den Arm. Nachher ging er wieder ins Restaurant hinein. Dabei ging er langsamer, als er herausgekommen war.

7 Faulenzen Manchmal möchte man faulenzen wie ein Gulli im Sonnenschein, wie ein Rasenmäher im Winter, wie eine Nachttischlampe am Tag. aus: Josef Reding: Gutentagtexte. Balve 1974, 33

8 Faulenzen (Vorlage für die Kinder) Manchmal möchte man faulenzen wie..., wie..., wie

9 Faulenzen (Text eines Grundschulkindes) Manchmal möchte man faulenzen wie ein U-boot im Trockendock, wie ein Snowboard im Keller, wie ein Computer Ohne Strom.

10 Günter Eich Verlassene Alm Regenwasser in den Trittspuren der Kühe. Ratlose Fliegen nah am November. Der rote Nagel wird den Wind nicht überstehen. Der Laden wird in den Angeln kreischen, einmal an den Rahmen schlagen, einmal an die Mauer. Wer hört ihn? G. Eich: Gesammelte Werke, Band 1. Frankfurt a.m. 1991, S. 86

11 Frühlingsgedicht Zwitschernde Vögel und summende Bienen. Das Rauschen des Bachs und spielende Kinder. Tiere, die den Winter überstanden haben Bäume mit ihren Blättern. Die Wärme in der Sonne. Hast du die Maus gesehen, die aus ihrem Loch kommt? Gymnasium, 6. Schuljahr

12 Die Sonne kommt hervor gekrochen, die Wolken verziehen sich langsam. Grüne Bäume stehen auf bunten Blumenwiesen. Tiere erwachen aus ihrem Winterschlaf. Vögel aus dem Süden zwitschern fröhlich. Jeder riecht die frische Frühlingsluft, und Duft der bunten Blumen. Der Frühling ist doch etwas Schönes! Gymnasium, 6. Schuljahr

13 Es regnet in Massen Auf der Straße sind Pfützen Es regnet sehr viel Sofia, 3. Schuljahr Schon wieder Regen! Die Wasserpfützen wachsen. Wo ist die Sonne? Markus, 3. Schuljahr Quelle:

14 Mein Herzklopfen Still hörst du es klopfen? Diese Geschwindigkeit seltsam. Nun hör ich aufmerksam. Es ist mein Herz, das zu mir spricht! Mein Herzklopfen ist immer da, begleitet mich auf Schritt und Tritt, sowie die Freude mich umgibt. Hier stehe ich, bei dem Turnier! Der Ball, er rollt, mein Herz, es klopft, ich schieß ein Tor, die Menge tobt! Still hörst du es klopfen? Niklas Ilk, 3. Klasse, S. 30

15 Durch Irritation sich zum Nachdenken anregen lassen

16 Durch Irritation sich zum Nachdenken anregen lassen Durch Vergleichen entdecken

17 Durch Irritation sich zum Nachdenken anregen lassen Durch Vergleichen entdecken Imitieren und variieren

18 Durch Irritation sich zum Nachdenken anregen lassen Durch Vergleichen entdecken Imitieren und variieren Am Gelungenen lernen

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