Grundeinstellung des Druckers für die Erstellung von PostScript-Dateien unter Windows 98

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1 Grundeinstellung des Druckers für die Erstellung von PostScript-Dateien unter Windows 98 Die meisten Einstellungen können nicht in WORD vorgenommen werden, sondern nur auf der Betriebssystemebene. Für den Linotronic 530 (ähnliche Einstellungen für alle anderen PostSript-Drucker) müssen Sie folgende Parameter festlegen. Öffnen Sie das Drucker -Fenster, indem Sie über den Start-Button der Windowsleiste über Einstellungen auf Drucker klicken. In dem Fenster sehen Sie die vorhandenen Drucker. Wählen Sie den Linotronic 530 und klicken ihn mit der rechten Maustaste an, aus dem sich öffenenden Pop-down-Menü wählen Sie den Eintrag Eigenschaften. Es öffnet sich ein Fenster mit mehreren Reitern. Unter Allgemein können Sie einen Kommentar eingeben, unter dem Punkt Trennseiten sollte [keine] ausgewählt sein. Unter dem Reiter Details kann als Anschluss für die

2 Druckerausgabe: bereits FILE ausgewählt werden, die Ausgabe der Druckdaten erfolgt dann immer in eine Datei. Weitere Veränderungen müssen nicht vorgenommen werden. Unter dem Reiter Papier wählen Sie das entsprechende Papierformat und die Ausrichtung. In der Regel wird dies A 4 und Hochformat sein. Achten Sie darauf, das auf jedes Blatt nur eine Seite gedruckt wird ( Layout: 1-fach) und auch die Kopienanzahl auf 1 gesetzt ist. Unter dem Reiter Grafik stellen Sie die gewünschte Auflösung ein. Achtung: Diese Einstellung sollten Sie während Ihrer Layout-Arbeiten nicht verändern, da sich die Laufweiten der Buchstaben auf Grund unterschiedlicher Auflösung verändern können, es könnte also sein, dass Sie das Layout noch mal erstellen müssen. Wählen Sie nun den Reiter Schriftarten aus. Hier können Sie festlegen, ob die Zeichensätze bei der Ausgabe auf den Drucker mit ausgegeben werden. Dies ist für die Erstellung von Druckvorlagen äußerst wichtig. Wird die Datei ohne Zeichensätze ausgegeben, kann nicht richtig gedruckt werden, eventuell wird der Zeichensatz durch einen anderen, meist durch Courier, ersetzt. Alle Formatierungen sind dann unweigerlich dahin, da Courier (aber natürlich auch jeder andere Zeichensatz) ganz andere Buchstabenbreiten hat. Um die Zeichensätze in das Dokument einzubinden, müssen Sie Nur True Type-Schriftarten verwenden markieren. Klicken Sie nun den Button Schriftarten 2

3 senden als... an und stellen Sie sicher, dass unter TrueType- Schriftarten senden als: Konturschriftarten ausgewählt ist. PostScript-Schriftarten sollten als Eigenformat eingebunden werden. Bei den Einträgen unter dem Reiter Geräteoptionen brauchen Sie keine Veränderungen vorzunehmen. Der letzte Reiter mit der Überschrift PostScript sollte wie folgt eingestellt werden: Als PostScript-Ausgabeformat: sollte die optimale Portierung ( PostScript (Optimale Portierung ADSC) eingestellt werden, außerdem muss Vorspann für jeden Druckauftrag neu laden markiert sein, und wichtig auf keinen Fall darf der Eintrag PostScript-Fehlerinformationen drucken markiert sein. Den Eintrag für die Post Script-Wartezeiten müssen Sie nicht verändern, solange Sie den Druckauftrag nicht direkt auf einen Drucker ausgeben, sondern die Ausgabe in eine Datei umleiten. Quittieren Sie Ihre Angaben mit Übernehmen und schließen Sie das Eigenschaftsfeld des Druckers mit OK. 3

4 Grundeinstellung des Druckers für die Erstellung von PostScript-Dateien mit Windows XP Gehen Sie über den Start-Button und Systemsteuerung auf Drucker und Faxgeräte. Wählen Sie dort den gewünschten Drucker, beispielsweise den Generic PostScript Printer aus, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol und wählen Sie im Pull-down-Menü den Punkt Eigenschaften aus. Auf dem ersten Reiter sehen Sie die Bezeichnung des Druckers (die Sie auch verändern können) und die verfügbare Papiergröße. Hier müssen Sie in der Regel nichts verändern, ebenso wenig wie bei den Registerkarten Freigabe, Anschlüsse. und Erweitert. Wählen Sie nun die Registerkarte Geräteeinstellungen. Hier können Sie je nach Druckermodell das Papierformat wählen und den verfügbaren Speicher angeben. Die Einstellung für das Output-Protokoll kann auf ASCII belassen werden. Auch die Einstellungen zum Zurücksetzen des Druckers kann in der Standardeinstellung belassen werden (Strg+D vor Auftrag senden: Nein; Strg+D nach Auftrag senden: ja). Grauwerte sollten besser von RGB in PostScript-Werte übersetzt werden (Achtung: Ergebnis unbedingt überprüfen, kann unterschiedliche Grautöne ergeben). Alle anderen 4

5 Einstellungen lassen Sie unverändert. Sehr wichtig ist jetzt der Unterpunkt Ersetzungstabelle für Schriftarten. Öffnen Sie diesen Ordner durch ein Klicken auf das Pluszeichen. Sie sehen jetzt alle auf Ihrem Computer installierten Schriften, wählen Sie für alle Schriften die Option Nicht ersetzen, das bedeutet, dass die Schriften in das Dokument eingebunden werden und dann zum Drucker übertragen werden, d. h. der Drucker verwendet nicht seine eigenen eingebauten Zeichensätze, sondern die, die Sie ausgewählt haben. Quittieren Sie diese Einstellungen mit Übernehmen. Wechseln Sie nun nochmals zur Registerkarte Allgemein und wählen dort den Button Druckeinstellungen. Hier wählen Sie die Ausrichtung des Papiers (in der Regel Hochformat ) und die Seitenreihenfolge (üblicherweise von vorne nach hinten ). Wählen Sie nun noch den Button Erweitert aus. Hier müssen Sie einige Einstellungen vornehmen oder überprüfen. Neben der Papiergröße und der Anzahl der zu druckenden Exemplare (auf 1 belassen) können hier die Auflösung 5

6 (meist 600 dpi) und die Skalierung eingestellt werden. Unbedingt ausgewählt werden muss, das die TrueType-Schriftarten als Softfont in den Drucker (ge)laden werden. Öffnen Sie die PostScript-Optionen und gehen Sie sicher, dass als PostScript-Ausgabeoption unbedingt Portabilität optimieren eingestellt ist. Die restlichen Einstellungen können standardmäßig belassen werden. Unter der Registerkarte Papier/Qualität verbirgt sich die Auswahl des Papierfachs der Druckmaschine, hier sollten sie die Einstellung auf Automatisch auswählen belassen. Einstellungen des Acrobat Distillers Zuerst müssen alle Druckereinstellungen wie für die PostScript-Drucker beschrieben vorgenommen werden. Haben Sie diese Einstellungen vorgenommen und gesichert, starten Sie das Programm Acrobat Distiller, folgendes Fenster erscheint auf Ihrem Bildschirm. Wählen Sie als erstes die richtige Druckereinstellung, dazu klicken Sie im Auswahlmenü Einstellungen: auf PressOptimized oder PrintOptimized. Als nächstes muss das Programm Ihre Schriften finden können, um sie in die PDF-Datei mit einbinden zu können. Dazu wählen Sie den Menüpunkt Voreinstellungen an und klicken dann auf Schriftordner. Das Informationsfenster enthält die Angaben der Ordner mit den verfügbaren Zeichensätze, sollte dort der Systemzeichensatzordner nicht angezeigt sein, müssen Sie ihn hinzufügen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Hinzufügen. Jetzt müssen Sie nur noch den Schriftordner auf Ihrer Festplatte auswählen (fast immer: C/WINDOWS/fonts). Letzendlich sollten 6

7 im Informationsfenster der verfügbaren Schriftordner zwei Angaben enthalten sein, zum einen der Acrobat Resource Font und der Windows Schriftordner. Zum Abschluss überprüfen Sie noch die Einstellungen. Wählen Sie dazu im Menü Voreinstellungen den Punkt Einstellungen aus. Die Einstellungen der ersten Karteikarte ( Allgemein ) brauchen Sie nicht zu verändern, Sie sollten sich lediglich vergewissern, dass der Eintrag PDF optimieren aktiviert ist. Mit der zweiten Karteikarte Komprimierung lassen sich kleinere Dateien erzeugen, um gute Druckergebnisse zu erzielen, sollten hier sicherhaltshalber keine Komprimierung ausgewählt sein. Wichtig ist die Karteikarte Schriften. Auf alle Fälle muss Alle Schriften einbetten aktiviert sein. Die Einstellungen für Farbe und Erweitert müssen in der Regel nicht verändert werden und sollten zum Teil (Farbprofile etwa) auch nur nach Rücksprache mit der Druckerei oder einem Verlag verändert werden. Zu Schluss speichern Sie die Vorgenommenen Einstellungen ab. Am besten wählen Sie einen neuen Namen, aber Sie können diese Änderungen auch als PrintOptimized oder PressOptimized abspeichern. Vergewissern Sie sich nochmals, dass Sie im Distiller unter Einstellungen das entsprechende Profil ausgewählt haben. Jetzt können Sie den Acrobat Distiller wie einen herkömmlichen PostScript- Drucker auswählen und auf diesen Druckertreiber Ihren Text ausgeben. Nachdem Acrobat Distiller den Text in PDF umgewandelt hat, öffnet sich üblicherweise der Acrobat Reader (oder die Vollversion Acrobat) und zeigt die PDF-Datei an. 7

8 Speichern Sie diese Datei an einen Ort Ihrer Wahl. Sollten Sie dies vergessen haben, finden Sie den Text üblicherweise im Verzeichnis C/Programme/Adobe/Acrobat/PDF Output versteckt. 8

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