Checkliste. Internet of Things (IoT) Innovative Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen

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1 Internet of Things (IoT) Checkliste Innovative Geschäftsmodelle erfolgreich umsetzen Sie haben Visionen oder konkrete Ideen, wie Sie Ihr Unternehmen digitalisieren und Ihre Dinge vernetzen, wissen aber nicht wie weiter? Dann hilft Ihnen diese Checkliste. Diese ermöglicht Ihnen einen raschen und erfolgreichen Einstieg in Ihr IoT- bzw. Digitalisierungs-Projekt. Unser Kreislauf der IoT-Innovation gibt Ihnen Anhaltspunkte und zeigt die wichtigsten Fragen auf, welche Sie sich bei Projektbeginn und Durchführung stellen müssen.

2 1. Was ist der Kundennutzen? Der Kunde und seine Bedürfnisse stehen im Zentrum einer IoT- bzw. Digitalisierungs-Lösung. Erarbeiten des Kundennutzens, Erfassung der Situation des Kunden, den Problemen und Bedürfnissen. Voraussetzung: Evaluierung in einer idealen Welt Ist klar, wer die Kunden/Benutzer sind? Wurden die Kunden/Benutzer befragt? Sind die Kunden-/Benutzerwünsche/- Anforderungen bekannt und erfasst? Sind die Kundennutzen zu den Wünschen/Anforderungen definiert? Wurde die eigene Sales-Mannschaft bezüglich Kundenwünschen befragt (Sales, Marketing, Business Development, Service)? Ist die eigene Geschäftsleitung (Sponsor) über das Projekt informiert? Noser Engineering AG Seite 2 von 6

3 2. Was ist der Business Case? Intelligente Produkte sind ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber Marktbegleitern, bringen dem Hersteller Mehrwerte und ermöglichen ein neues Produkte-Lebenszyklus-Management. Nach dem eigentlichen Produkteverkauf besteht eine direkte Verbindung zwischen Hersteller und Kunde. Erarbeiten des Herstellermehrwerts und Herstellernutzens. Formulieren von Business Case und Geschäftsmodell. Voraussetzung: Evaluierung in einer idealen Welt Wurde die eigene Sales-Mannschaft bezüglich eigenen Wünschen befragt (Sales, Marketing, Business Development, Service)? Wurde die eigene F&E Abteilung befragt? Wurde die eigene Geschäftsleitung (Sponsor) befragt? Sind KPIs und Abbruchkriterien (Key Performance Indices) definiert (z.b. Effizienz- und Umsatzsteigerung)? Könnte die entstehende IoT-Plattform Marktbegleitern zur Verfügung gestellt werden? Sind Zusatzverkäufe über die IoT- Plattform denkbar? Wurden Geschäftsmodelle von Mitbewerbern analysiert? Welche wesentlichen Geschäftsmodelle könnten passen, z.b.: a) Predictive Maintenance b) Pay-per-Use c) Sensor-as-a-Service d) M2M Interoperabilität e) Physical Freemium f) Digital-Add-on g) Plattform-Resale Wurden gutgesinnte Partnern und Kunden bez. ausgearbeiteten Business Noser Engineering AG Seite 3 von 6

4 Case und Geschäftsmodell bereits befragt? Sind der Business Case und das Geschäftsmodell bekannt/definiert? Go-to-Market Strategie definiert? Noser Engineering AG Seite 4 von 6

5 3. Schaffen von Rahmenbedingungen Im Kern einer IoT-Lösung befinden sich die Daten. Das Datenschutzgesetz regelt den Umgang mit denselben. Sicherstellen von Projektressourcen und Risikomanagement definiert die Rahmenbedingungen. Voraussetzung: Bestimmen der Stakeholder, Festlegen von Datenzugriff und Diensten, Klären von Projekt-Ressourcen und Budget, Risikomanagement Datenschutzgesetz ist beachtet Ist die Unterstützung und Zustimmung von der Geschäftsleitung (Sponsor) vorhanden? Ist die Stakeholder-Analyse durchgeführt und sind diese im Vorgehen einbezogen? Sind Entscheidungsträger aus Verkauf und Marketing involviert? Ist die Frage Wem gehören die Daten? geklärt? Sind die rechtlichen Gesetzgebungen im Anwendungsbereich (z.b. Zollabkommen, Transport, ) geklärt? Ist die Frage Wem dürfen welche Daten und Dienste angeboten werden? geklärt (inkl. Datenschutzgesetz)? Sind mögliche Partnerschaften geprüft? Sind genügend Ressourcen mit den richtigen Fähigkeiten und den nötigen Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten vorhanden. Wurde eine Risikoanalyse (auch bezüglich Patenten) durchgeführt? Noser Engineering AG Seite 5 von 6

6 4. Agile Umsetzung IoT-Lösungen bestehen aus den Smart Things, einer Cloud und Applikationen. Alle Teile kommunizieren über sichere und authentifizierte Verbindungen. Die Entwicklung wird iterativ umgesetzt, um flexibel reagieren zu können und startet in der ersten Iteration mit einem Proof-of-Concept. Entwicklung/Integration der IoT-Lösung Voraussetzung: Iterativer Entwicklungszyklus Sind die Anforderungen für die Iteration definiert und priorisiert (Backlog)? Ist die technische Lösung definiert? Ist das Umsetzungsteam mit den notwendigen Kompetenzen ausgestattet und definiert? Sind Feldtests mit den Stakeholdern eingeplant? Fliesst das Feedback in den nächsten Entwicklungs- bzw. Innovationszyklus ein? Ist die Verfügbarkeit der Ressourcen sicher gestellt?. Noser Engineering AG Seite 6 von 6

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