Die Zelle. Membranen: Struktur und Funktion

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Zelle. Membranen: Struktur und Funktion"

Transkript

1 Die Zelle Membranen: Struktur und Funktion

2

3 8.4 Die Fluidität von Membranen.

4 8.6 Die Feinstruktur der Plasmamembran einer Tierzelle (Querschnitt). (Zum Aufbau der extrazellulären Matrix siehe auch Abbildung 7.29.)

5 8.9 Einige Funktionen von Membranproteinen. Oft erfüllt ein einziges Protein auch mehrere dieser Aufgaben.

6 8.9 Einige Funktionen von Membranproteinen. Oft erfüllt ein einziges Protein auch mehrere dieser Aufgaben.

7 8.9 Einige Funktionen von Membranproteinen. Oft erfüllt ein einziges Protein auch mehrere dieser Aufgaben.

8 8.10 Die Diffusion gelöster Substanzen durch Membranen.

9 8.11 Osmose. Zwei unterschiedlich konzentrierte Zuckerlösungen sind durch eine poröse Membran getrennt, die für das Lösungsmittel (Wasser) durchlässig, für die gelöste Substanz (Zucker) aber undurchlässig ist. Das Wasser diffundiert von der hypotonischen zur hypertonischen Lösung in dem Bestreben, diese zu verdünnen. Durch diesen passiven Transport des Wassers, auch Osmose genannt, vermindert sich der Unterschied der Zuckerkonzentration. Das aufgrund des osmotischen Drucks in den rechten Schenkel des Gefäßes eindringende Wasser lässt dort den Flüssigkeitsspiegel gegen den hydrostatischen Druck steigen, bis es zu einem Gleichgewicht kommt.

10 8.12 Der Wasserausgleich lebender Zellen. Wie Zellen auf Veränderungen in der Konzentration gelöster Stoffe in ihrer wässrigen Umgebung reagieren, hängt davon ab, ob sie eine Zellwand besitzen. Tierzellen (obere Reihe) fehlt diese im Gegensatz zu Pflanzenzellen (untere Reihe). (Die Pfeile zeigen die Richtung, in die vor Erreichen des Gleichgewichts mehr Wassermoleküle diffundieren.)

11 Osmoregulation bei marinen Knochenfischen Salzwasserfische haben in ihrem Körper eine geringere Salzkonzentration als das umgebende Wasser (hypertonisches Milieu). Marine Knochenfische trinken, im Gegensatz zu Süßwasserfischen, relativ viel Wasser, das im Körper zurückgehalten wird; beim Trinken nehmen sie ständig Salze auf, die sie über Kiemen (oder Rektaldrüsen bei marinen Knorpelfischen) wieder ausscheiden müssen. Absorption = Aufnahme eines Stoffes

12 Osmoregulation bei Süßwasserfischen Süßwasserfische haben in ihrem Körper eine höhere Salzkonzentration als das umgebende Wasser (hypotonisches Milieu). Da sie permanent Salze an das Wasser verlieren, müssen sie diese über die Kiemen absorbieren (=aufnehmen) und überschüssiges Wasser durch den Darm ausscheiden.

13 8.14 Zwei Modelle der erleichterten Diffusion.

14 8.15 Die Natrium-Kalium-Pumpe: Ein besonderer Fall von aktivem Transport. Dieses Transportsystem pumpt Ionen gegen ein steiles Konzentrationsgefälle. Die Pumpe wechselt zwischen zwei Konformationszuständen, und in einem solchen Pumpzyklus werden jeweils drei Na +-Ionen aus der Zelle heraus und zwei K+-Ionen aus der Umgebung hinein gepumpt. ATP phosphoryliert das Transportprotein (das heißt, es überträgt seine endständige Phosphatgruppe auf dieses) und treibt dadurch die Konformationsänderung an.

15 8.16 Passiver und aktiver Transport im Vergleich: Eine Übersicht.

16 8.19 Die drei Formen der Endocytose bei Tierzellen.

17 8.19 Die drei Formen der Endocytose bei Tierzellen.

18 8.19 Die drei Formen der Endocytose bei Tierzellen.

19 Auswahl an wichtigen Fachausdrücken (vereinfacht beschrieben, für nähere Informationen siehe Glossar): Biomembranen sind selektiv permeabel Biomembranen sind flüssig Gesättigte Fettsäuren: C-Atome ohne Doppelbindungen Ungesättigte Fettsäuren: C-Atome mit Doppelbindungen. Doppelbindungen haben Knick, der die Moleküle am dichten Zusammenrücken hindert und so die Fluidität verstärkt Biomembranen sind ein strukturelles und funktionelles Mosaik Membranproteine Hydrophil: wasserlöslich, -anziehend. Hydrophile Substanzen sind polar (z.b. H2O) oder geladen (z.b. Na+, Cl-) Hydrophob: fettlöslich. Hydrophobe Substanzen sind unpolar (z.b. O 2, CO2) Transportproteine sind Membranproteine, mit deren Hilfe bestimmte Substanzen die Membran passieren können. Die meisten Substanzen, die die Zellen zum Leben brauchen, sind hydrophil und benötigen Transportproteine, die sie durch die Membran transportieren. Passiver Transport ist Diffusion von Teilchen durch eine Membran

20 Auswahl an wichtigen Fachausdrücken (vereinfacht beschrieben, für nähere Informationen siehe Glossar): Osmose: die Diffusion von Wasser durch eine selektiv permeable (semipermeable) Membran Hypertonische Lösung: beim Vergleich zweier Lösungen diejenige mit einer höheren Konzentration eines gelösten Stoffes Hypotonische Lösung: beim Vergleich zweier Lösungen diejenige mit einer geringeren Konzentration eines gelösten Stoffes Isotonische Lösungen: Bezeichnung für Lösungen mit gleicher Konzentration an gelösten Stoffen Erleichterte Diffusion Aktiver Transport Phagocytose: Zelle nimmt feste Partikel auf Pinocytose: Zelle nimmt extrazelluläre Flüssigkeit auf

Cholesterolmoleküle. Membranproteine können Zellen. miteinander verknüpfen. tragen Kohlenhydratketten. Manche Lipide (Glykolipide)

Cholesterolmoleküle. Membranproteine können Zellen. miteinander verknüpfen. tragen Kohlenhydratketten. Manche Lipide (Glykolipide) Zellinnenraum Manche Lipide (Glykolipide) tragen Kohlenhydratketten. Membranproteine können Zellen miteinander verknüpfen. Manche Proteine (Glykoproteine) tragen Kohlenhydratketten. Cholesterolmoleküle

Mehr

Passive Transportvorgänge

Passive Transportvorgänge Passive Transportvorgänge Diffusion und Osmose sind passive Transportprozesse. Denn die Zelle muss keine Energie aufwenden, um den Transport der Stoffe zu ermöglichen. Diffusion Einzelsubstanzen sind bestrebt,

Mehr

Kapitel 8, Membranstruktur und Funktion

Kapitel 8, Membranstruktur und Funktion Kapitel 8, Membranstruktur und Funktion Verschiedene Modelle von Membranen, science as a process Die Hauptbestandteile der Membrane sind Lipide, Proteine und Kohlenhydrate. Im Laufe der Zeit haben verschiedene

Mehr

Totipotent: Pluripotent:

Totipotent: Pluripotent: E BIO 1 KW 39 Totipotent: Pluripotent: Zellorganellen Stadtzeitung Lübeck (Ausgabe vom 13. Januar 2003) Salzstreuen verboten - Bereich warnt vor Umweltschäden Streusalz als Auftaumittel zu nehmen, ist

Mehr

Zusammenfassung Bio Klausur Nr. 1

Zusammenfassung Bio Klausur Nr. 1 Zusammenfassung Bio Klausur Nr. 1 1.Zelle a. Zellorganelle: Funktion und Aufbau i. Zellkern (Nucleus) ii. Ribosom DNA auf Chromosomen gespeichert Weitergabe durch Poren in Doppelmembran (Schutzfunktion)

Mehr

Biomembranen Fluidität

Biomembranen Fluidität Biomembranen Fluidität Biomembranen sind flexibel => fluid mosaic model niedere Temperaturen: Lipide sind relativ unbeweglich > annähernd kristalline Struktur der Membran oberhalb der Übergangstemperatur

Mehr

Diffusion und Osmose. Osmose 1

Diffusion und Osmose. Osmose 1 Osmose 1 Diffusion und Osmose In flüssigen oder gasförmigen Medien sind die Moleküle in ständiger Bewegung. Sie bewegen sich gradlinig, bis sie auf ein anderes Molekül stossen. Diese Bewegung führt mit

Mehr

Zellbiologie! Privatdozent Dr. T. Kähne! Institut für Experimentelle Innere Medizin! Medizinische Fakultät

Zellbiologie! Privatdozent Dr. T. Kähne! Institut für Experimentelle Innere Medizin! Medizinische Fakultät Zellbiologie! Privatdozent Dr. T. Kähne! Institut für Experimentelle Innere Medizin! Medizinische Fakultät Grundlagen Lipid-Doppelschicht als Barriere für polare Moleküle! Abgrenzung für biochemische

Mehr

dm A A = D --- (c 1 -c 2 ) = D --- δ c dt d d D: Diffusionskonstante, A: Betrachtete Fläche, d: Strecke c: Konzentration

dm A A = D --- (c 1 -c 2 ) = D --- δ c dt d d D: Diffusionskonstante, A: Betrachtete Fläche, d: Strecke c: Konzentration Diffusion ist die Bewegung von Teilchen aufgrund der brownschen Molekularbewegung in einem Lösungsmittel. Die Teilchen bewegen sich netto in Richtung der niedrigeren Konzentration. Ficksches Diffusionsgesetz:

Mehr

Gruppenpuzzle: Stofftransport durch die Biomembran

Gruppenpuzzle: Stofftransport durch die Biomembran 1 Bild anfertigen Text 1+2 2 Bild anfertigen Text 3+4 3 Text schreiben Bild 1+2 4 Text schreiben Bild 3+4 Arbeitsaufträge: 1 Versuchen Sie, die zwei beschriebenen Transportvorgänge in geeigneter Weise

Mehr

Membranen (3a) Membrane

Membranen (3a) Membrane Membranen (3a) Biochemie Membrane Funktionen Abgrenzung der Zelle nach außen hin schaffen geeignete Voraussetzungen für einzelne enzymatische Reaktionen Signalübertragung tragen Signalstrukturen für die

Mehr

Ruhemebranpotenzial. den 17 November Dr. Emőke Bódis

Ruhemebranpotenzial. den 17 November Dr. Emőke Bódis Ruhemebranpotenzial den 17 November 2016 Dr. Emőke Bódis Prüfungsfrage Die Struktur und die Eigenschaften der Zellmembran. Das Ruhemembranpotenzial. Bernstein Kalium Hypothese, Nernst- Gleichung, Donnan-

Mehr

Vorlesung 15 II Wärmelehre 15. Wärmetransport und Stoffmischung

Vorlesung 15 II Wärmelehre 15. Wärmetransport und Stoffmischung Vorlesung 15 II Wärmelehre 15. Wärmetransport und Stoffmischung a) Wärmestrahlung b) Wärmeleitung c) Wärmeströmung d) Diffusion 16. Phasenübergänge (Verdampfen, Schmelzen, Sublimieren) Versuche: Wärmeleitung

Mehr

Morphologische Grundlagen der Zelle Bakterienzelle

Morphologische Grundlagen der Zelle Bakterienzelle Morphologische Grundlagen der Zelle Bakterienzelle Entstehung der Eukaryontenzelle Endosymbiontentheorie Tier-Zelle Pflanzen-Zelle Entstehung der Eukaryontenzelle Endosymbiontentheorie (aus Weiler/Nover:

Mehr

Grundlagen der Chemie Lösungen Prof. Annie Powell

Grundlagen der Chemie Lösungen Prof. Annie Powell Lösungen Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Inhalte Konzentrationsmaße Wasser als Lösungsmittel Solvatation,

Mehr

Stoffwechselphysiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur

Stoffwechselphysiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur Naturwissenschaft Sarah Fuhrken Stoffwechselphysiologie. Zusammenfassung für das mündliche Abitur Zusammenfassung Stoffwechselphysiologie Lernzettel Biologie, 1. Semester Brown sche Molekularbewegung:

Mehr

Tyrosinkinase- Rezeptoren

Tyrosinkinase- Rezeptoren Tyrosinkinase- Rezeptoren für bestimmte Hormone gibt es integrale Membranproteine als Rezeptoren Aufbau und Signaltransduktionsweg unterscheiden sich von denen der G- Protein- gekoppelten Rezeptoren Polypeptide

Mehr

Zellmembran. Zellmembran (TEM) ( x)

Zellmembran. Zellmembran (TEM) ( x) Zellmembran Zellmembran (TEM) (100.000 x) Die Zellmembran ist der äußere Abschluß des Zellinhalts jeder Zelle. Bei Pflanzen- und Bakterienzellen liegt ihr außen noch eine Zellwand auf. Die Zellmembran

Mehr

Übung 6 Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester Nervenzellen: Kapitel 4. 1

Übung 6 Vorlesung Bio-Engineering Sommersemester Nervenzellen: Kapitel 4. 1 Bitte schreiben Sie Ihre Antworten direkt auf das Übungsblatt. Falls Sie mehr Platz brauchen verweisen Sie auf Zusatzblätter. Vergessen Sie Ihren Namen nicht! Abgabe der Übung bis spätestens 21. 04. 08-16:30

Mehr

Stofftransport durch die Biomembran

Stofftransport durch die Biomembran Partnerarbeit: Transport durch die Zellmembran (I) Lesen Sie die Texte sorgfältig durch. Fertigen Sie eine Übersicht in Form eines Zweigdiagramms, verwenden Sie hierbei folgende Begriffe: passiver Transport,

Mehr

TRANSPORT- MECHANISMEN

TRANSPORT- MECHANISMEN TRANSPORT- MECHANISMEN Sekundarstufe II Grundlagen des Stofftransports Passiver Transport Osmose Weitere passive Transporte Aktiver Transport Transport mit Membranbeteiligung Biologie Inhalt und Einsatz

Mehr

Membranpotential bei Neuronen

Membranpotential bei Neuronen Membranpotential bei Neuronen J. Almer 1 Ludwig-Thoma-Gymnasium 9. Juli 2012 J. Almer (Ludwig-Thoma-Gymnasium ) 9. Juli 2012 1 / 17 Gliederung 1 Aufbau der Neuronmembran 2 Ruhepotential bei Neuronen Diffusion

Mehr

Lipide und Zellmembranen. Stryer ed. 6, Kapitel 12

Lipide und Zellmembranen. Stryer ed. 6, Kapitel 12 Lipide und Zellmembranen Stryer ed. 6, Kapitel 12 Biologische Membranen Die Grenzen, die eine Zelle kennzeichnen, werden von biologischen i Membranen gebildet: sie definieren eine innere un eine äussere

Mehr

2006 Block 3 Phy 1 Aufbau und Funktion der Zellmembran

2006 Block 3 Phy 1 Aufbau und Funktion der Zellmembran 2006 Block 3 Phy 1 Aufbau und Funktion der Zellmembran Objectives I Beschreibe die Membran-Eigenschaften in Relation zu den Komponenten der Membran Beschreibe den Aufbau einer Zellmembran Benenne unterschiedliche

Mehr

Aufnahme der Nährstoffbausteine vom Darm in die Blutbahn durch Diffusion und aktiven Transport

Aufnahme der Nährstoffbausteine vom Darm in die Blutbahn durch Diffusion und aktiven Transport Nährstoffe 10 1 10 1 Organische Stoffe, die von heterotrophen Organismen zur Energiegewinnung bzw. zum Aufbau des Organismus aufgenommen werden müssen. Kohlenhydrate (Zucker und Stärke) Fette (ein Fettmolekül

Mehr

Entstehung der Eukaryontenzelle Endosymbiontentheorie

Entstehung der Eukaryontenzelle Endosymbiontentheorie Entstehung der Eukaryontenzelle Endosymbiontentheorie Tier-Zelle Pflanzen-Zelle Entstehung der Eukaryontenzelle Endosymbiontentheorie (aus Weiler/Nover: Allgemeine und molekulare Botanik) Tierzelle Morphologische

Mehr

Biologie für Mediziner

Biologie für Mediziner Biologie für Mediziner - Zellbiologie 1 - Prof. Dr. Reiner Peters Institut für Medizinische Physik und Biophysik/CeNTech Robert-Koch-Strasse 31 Tel. 0251-835 6933, petersr@uni-muenster.de Dr. Martin Kahms

Mehr

Diffusion. Prüfungsfrage

Diffusion. Prüfungsfrage Prüfungsfrage Diffusion Die Diffusion. Erstes Fick sches Gesetz. Der Diffusionskoeffizient. Die Stokes-Einstein Beziehung. Diffusion durch die Zellmembrane: passive, aktive und erleichterte Diffusion Lehrbuch

Mehr

Biologische Membranen. Anne Pick und Christina Pöllinger

Biologische Membranen. Anne Pick und Christina Pöllinger Biologische Membranen Anne Pick und Christina Pöllinger Inhalt: Definition Vorkommen Struktur und Eigenschaften Funktionen Lipide Inhalt: Bimolekulare Schichtbildung Proteine in Membranen Diffusion von

Mehr

Ionenregulation, Osmoregulation und Exkretion. Homoiostase. Beständigkeit des inneren Milieus trotz Fluktuationen des externen Milieus

Ionenregulation, Osmoregulation und Exkretion. Homoiostase. Beständigkeit des inneren Milieus trotz Fluktuationen des externen Milieus Ionenregulation, Osmoregulation und Exkretion Homoiostase Beständigkeit des inneren Milieus trotz Fluktuationen des externen Milieus Ionenregulation 1 Wichtigste anorganische Ionen Na + wichtigstes extrazelluläres

Mehr

Seite 1 von 10. Musterprüfung Wie nennt man heterogene Stoffgemische von Stoffen in demselben Aggregatzustand wie folgt: a) fest / fest?

Seite 1 von 10. Musterprüfung Wie nennt man heterogene Stoffgemische von Stoffen in demselben Aggregatzustand wie folgt: a) fest / fest? Seite 1 von 10 Module: Stoffe Diffusion und Osmose Eigenschaften von Wasser Atombau und Periodensystem Musterprüfung 1. Teil: Stoffe 1.1. Welches sind die Aggregatzustände von Stoffen? 1.2. Wie nennt man

Mehr

Lerneinheit zum Thema Elementarmembran

Lerneinheit zum Thema Elementarmembran Lerneinheit zum Thema Elementarmembran Folie 2 4: Info über Membranaufbau Folie 5 : Aufgaben Elementarmembran Folie 6: Bausteine Elementarmembran Folie 7 9: Lerneinheiten Begriffe Folie 10: Eigenständige

Mehr

Entstehung der Erde und Lebewesen Entwicklung der Zellforschung Kennzeichen des Lebens Grundbaupläne

Entstehung der Erde und Lebewesen Entwicklung der Zellforschung Kennzeichen des Lebens Grundbaupläne Entstehung der Erde und Lebewesen Entwicklung der Zellforschung Kennzeichen des Lebens Grundbaupläne Kennzeichen einer lebenden Zelle Zellen entstehen aus Zellen jede Zelle hat einen kompletten Satz Erbanlagen

Mehr

Katja Bender (Autor) Entwicklung und Charakterisierung verschiedener biomimetischer Lipidmembransysteme zur Untersuchung von Membranproteinen

Katja Bender (Autor) Entwicklung und Charakterisierung verschiedener biomimetischer Lipidmembransysteme zur Untersuchung von Membranproteinen Katja Bender (Autor) Entwicklung und Charakterisierung verschiedener biomimetischer Lipidmembransysteme zur Untersuchung von Membranproteinen https://cuvillier.de/de/shop/publications/2471 Copyright: Cuvillier

Mehr

CHEMIE KAPITEL 3 LÖSUNGEN. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014

CHEMIE KAPITEL 3 LÖSUNGEN. Timm Wilke. Georg-August-Universität Göttingen. Wintersemester 2013 / 2014 CHEMIE KAPITEL 3 LÖSUNGEN Timm Wilke Georg-August-Universität Göttingen Wintersemester 2013 / 2014 Folie 2 Was erwartet uns? Lösungsmittel Wasser, polare Lösungsmittel, unpolare Lösungsmittel, Löslichkeiten,

Mehr

Membranen und Potentiale

Membranen und Potentiale Membranen und Potentiale 1. Einleitung 2. Zellmembran 3. Ionenkanäle 4. Ruhepotential 5. Aktionspotential 6. Methode: Patch-Clamp-Technik Quelle: Thompson Kap. 3, (Pinel Kap. 3) 2. ZELLMEMBRAN Abbildung

Mehr

MPA 1. Sem., Musterprüfung 1: Seite 1. Musterprüfung

MPA 1. Sem., Musterprüfung 1: Seite 1. Musterprüfung MPA 1. Sem., Musterprüfung 1: Seite 1 Musterprüfung Prüfungsdatum: 28. Okt. 2013 1. Modul: Diffusion und Osmose 1.1. Ein Körper besteht aus Molekülen. Diese Moleküle sind fortwährend in Bewegung. Wie wird

Mehr

Osmoregulation und Ionenregulation Aufbau und Aufgaben der Zellmembran

Osmoregulation und Ionenregulation Aufbau und Aufgaben der Zellmembran Inhaltsverzeichnis: 1. Einleitung 1.1. Theoretischer Hintergrund 1.1.1. Aufbau und Aufgaben der Zellmembran 1.1.2. Diffusion 1.1.2. Osmose 1.1.4. Transportvorgänge an Membranen 1.1.2.a) passiver Transport

Mehr

Workshop Stofftransport durch BIOMEMBRANEN

Workshop Stofftransport durch BIOMEMBRANEN Workshop Stofftransport durch BIOMEMBRANEN es gibt 5 Stationen, die in der Gruppe durchlaufen werden (max. 3 Personen pro Gruppe- Stationen sind jeweils doppelt vorhanden). Jede Station dauert ca. 10-15

Mehr

Stofftransport durch die Biomembran Variante 1

Stofftransport durch die Biomembran Variante 1 Stofftransport durch die Biomembran Variante 1 Aquaporine - die Wasserfilter der Zelle und ihre Entdeckung Im folgenden Text beschreiben Bert L. de Groot und Helmut Grubmüller die Funktionsweise der Aquaporine

Mehr

Grundstrukturen des Nervensystems beim Menschen

Grundstrukturen des Nervensystems beim Menschen Grundstrukturen des Nervensystems beim Menschen Die kleinste, funktionelle und strukturelle Einheit des Nervensystems ist die Nervenzelle = Neuron Das menschl. Gehirn besteht aus ca. 100 Mrd Neuronen (theor.

Mehr

1 Bau von Nervenzellen

1 Bau von Nervenzellen Neurophysiologie 1 Bau von Nervenzellen Die funktionelle Einheit des Nervensystems bezeichnet man als Nervenzelle. Dendrit Zellkörper = Soma Zelllkern Axon Ranvier scher Schnürring Schwann sche Hüllzelle

Mehr

für jede Gasart x (analog für Flüssigkeiten, sogar Festkörper)...Dichte, z-richtung.. auf A

für jede Gasart x (analog für Flüssigkeiten, sogar Festkörper)...Dichte, z-richtung.. auf A 6.5 Diffusion, Osmose und Dampfdruck: Z7/vo/mewae/Kap6_5DiffosmDampfdr_s3_040118 Diffusion: Eindringen eines Stoffes in einen anderen auf Grund der Wärmebewegung. Experiment: ruhende, verschieden gefärbte

Mehr

Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte

Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte Lösungen, Salze, Ionen und Elektrolyte Lösungen Eine Lösung ist in der Chemie ein homogenes Gemisch, das aus zwei oder mehr chemisch reinen Stoffen besteht. Sie enthält einen oder mehrere gelöste Stoffe

Mehr

11. Wärmetransport. und Stoffmischung. Q t. b) Wärmeleitung (ohne Materietransport)

11. Wärmetransport. und Stoffmischung. Q t. b) Wärmeleitung (ohne Materietransport) 11. Wärmetransport und Stoffmischung b) Wärmeleitung (ohne Materietransport) Wärme(energie) Q wird durch einen Wärmeleiter (Metall) der Querschnittsfläche A vom wärmeren zum kälteren transportiert, also

Mehr

Prüfungsfragenkatalog für Allgemeine Zellbiologie inkl. Mikrobiologie für Studenten der Pharmazie (Prof. Mascher Franz / Prof.

Prüfungsfragenkatalog für Allgemeine Zellbiologie inkl. Mikrobiologie für Studenten der Pharmazie (Prof. Mascher Franz / Prof. Prüfungsfragenkatalog für Allgemeine Zellbiologie inkl. Mikrobiologie für Studenten der Pharmazie (Prof. Mascher Franz / Prof. Reinthaler Franz) Stand: Dezember 2014 Termin: 18.12.2014 - Gruppe 1 1. Die

Mehr

Prüfungsfragenkatalog für Allgmeine Zellbiologie inkl. Mikrobiologie für Studenten der Pharmazie (Prof. Mascher Franz / Prof.

Prüfungsfragenkatalog für Allgmeine Zellbiologie inkl. Mikrobiologie für Studenten der Pharmazie (Prof. Mascher Franz / Prof. Prüfungsfragenkatalog für Allgmeine Zellbiologie inkl. Mikrobiologie für Studenten der Pharmazie (Prof. Mascher Franz / Prof. Reinthaler Franz) Stand: Dezember 2013 Termin: 19.12.2013, Gruppe A Es können

Mehr

Biomembranen Transportmechanismen

Biomembranen Transportmechanismen Transportmechanismen Barrierewirkung der Membran: freie Diffusion von Stoffen wird unterbunden durch Lipidbilayer selektiver Stofftransport über spezielle Membranproteine = Translokatoren Semipermeabilität

Mehr

Übungsfragen, Neuro 1

Übungsfragen, Neuro 1 Übungsfragen, Neuro 1 Grundlagen der Biologie Iib FS 2012 Auf der jeweils folgenden Folie ist die Lösung markiert. Die meisten Neurone des menschlichen Gehirns sind 1. Sensorische Neurone 2. Motorische

Mehr

12. Biopolymere. daher Namensunterschied nur durch die Zusätze D (rechtsdrehend) und L (linksdrehend)

12. Biopolymere. daher Namensunterschied nur durch die Zusätze D (rechtsdrehend) und L (linksdrehend) 12. Biopolymere 12.1 Die wichtigsten Bausteine a) Zucker Zucker C(H 2 O) n dienen zb als Energiespeicher (Stärke), in der Zellerkennung (Blutgruppen) und als Bausteine der Nukleinsäuren es gibt viele Isomere,

Mehr

Proteine in wässriger Lösung

Proteine in wässriger Lösung Proteine in wässriger Lösung Struktur von Proteinen in wässriger Lösung: außen hydrophobe Bereiche, im Inneren hydrophobe Bereiche, hydrophobic collapse Proteine in wässriger Lösung - + + - Hydrathülle

Mehr

Biomembranen und Transportvorgänge

Biomembranen und Transportvorgänge 3 Biomembranen und Transportvorgänge Ein Haus hat Wände, die es von der Umgebung abgrenzen und im Inneren in verschiedene Zimmer aufteilen. Genauso sind alle lebenden Zellen von Biomem branen umschlossen

Mehr

1. Klausur ist am 5.12.! Jetzt lernen! Klausuranmeldung: Bitte heute in Listen eintragen!

1. Klausur ist am 5.12.! Jetzt lernen! Klausuranmeldung: Bitte heute in Listen eintragen! 1. Klausur ist am 5.12.! Jetzt lernen! Klausuranmeldung: Bitte heute in Listen eintragen! Aggregatzustände Fest, flüssig, gasförmig Schmelz -wärme Kondensations -wärme Die Umwandlung von Aggregatzuständen

Mehr

Physiologische Grundlagen. Inhalt

Physiologische Grundlagen. Inhalt Physiologische Grundlagen Inhalt Das Ruhemembranpotential - RMP Das Aktionspotential - AP Die Alles - oder - Nichts - Regel Die Klassifizierung der Nervenfasern Das Ruhemembranpotential der Zelle RMP Zwischen

Mehr

Zellulärer Abbau von Proteinen in Aminosäuren:! Proteine werden in Zellen durch Proteasom-Komplexe in! einzelne Aminosäuren abgebaut.!

Zellulärer Abbau von Proteinen in Aminosäuren:! Proteine werden in Zellen durch Proteasom-Komplexe in! einzelne Aminosäuren abgebaut.! Zellulärer Abbau von Proteinen in Aminosäuren: Proteine werden in Zellen durch Proteasom-Komplexe in einzelne Aminosäuren abgebaut. Abbau von Aminosäuren: Uebersicht über den Aminosäureabbau Als erster

Mehr

ARBEITSBLATT 1 Ionenfalle Lösungen

ARBEITSBLATT 1 Ionenfalle Lösungen ARBEITSBLATT 1 Ionenfalle 1. Beschriften Sie in der Abbildung die verschiedenen Strukturen und Bereiche! Beschreiben Sie den Ablauf des Experimentes mit Neutralrot auf mikroskopischer Ebene! Neutralrot-Lösung

Mehr

BK07_Vorlesung Physiologie 29. Oktober 2012

BK07_Vorlesung Physiologie 29. Oktober 2012 BK07_Vorlesung Physiologie 29. Oktober 2012 1 Schema des Membrantransports Silverthorn: Physiologie 2 Membranproteine Silverthorn: Physiologie Transportproteine Ionenkanäle Ionenpumpen Membranproteine,

Mehr

Fortbildung am Schülerlabor in Rechtenthal für die Grundschule. Ideen zu weiterführenden Versuchen in der Klasse:

Fortbildung am Schülerlabor in Rechtenthal für die Grundschule. Ideen zu weiterführenden Versuchen in der Klasse: Fortbildung am 16.11.2012 Schülerlabor in Rechtenthal für die Grundschule Ideen zu weiterführenden Versuchen in der Klasse: Lernziele: -Die Kinder erkennen chemische, physikalische Veränderungen (auch

Mehr

Oberflächenspannung. Abstract. 1 Theoretische Grundlagen. Phasen und Grenzflächen

Oberflächenspannung. Abstract. 1 Theoretische Grundlagen. Phasen und Grenzflächen Phasen und Grenzflächen Oberflächenspannung Abstract Die Oberflächenspannung verschiedener Flüssigkeit soll mit Hilfe der Kapillarmethode gemessen werden. Es sollen die mittlere Abstand der einzelnen Moleküle

Mehr

3. Kugelteilchenmodell

3. Kugelteilchenmodell 3. Kugelteilchenmodell 3.1 Das Idee-Modell der Teilchen 50 ml Wasser und 50 ml Alkohol ergeben zusammengegossen nicht erwartungsgemäss 100 ml, sondern nur etwa 96 ml. Zur Klärung dieses überraschenden

Mehr

Mineralstoff-Absorption. Ionentransport - Prinzipien. Z.B. Zucker. 1. Salzanreicherung in der Pflanze: lösung Protoplasma

Mineralstoff-Absorption. Ionentransport - Prinzipien. Z.B. Zucker. 1. Salzanreicherung in der Pflanze: lösung Protoplasma Ionentransport - Prinzipien Außen- Pflanzen 1. Salzanreicherung in der Pflanze: lösung Protoplasma Akkumulation gegen Konzentrationsgefälle K + K +, K +, K + NO - 3 NO - 3, NO - 3, NO - 3 2. Wahlvermögen

Mehr

IWIllllllllllllllllll Biologie: Grundlagen und Zellbiologie. Lerntext, Aufgaben mit Lösungen, Glossar und Zusammenfassungen

IWIllllllllllllllllll Biologie: Grundlagen und Zellbiologie. Lerntext, Aufgaben mit Lösungen, Glossar und Zusammenfassungen Naturwissenschaften Biologie: Grundlagen und Zellbiologie Lerntext, Aufgaben mit Lösungen, Glossar und Zusammenfassungen Markus Bütikofer unter Mitarbeit von Zensi Hopf und Guido Rutz W^ ;;;^! ;»*'* '^'*..

Mehr

5 Zelluläre Membranen

5 Zelluläre Membranen 5 Zelluläre Membranen Der Physikstudent Stephen Hawking begann während seiner Zeit in Oxford zu rudern. Er war zwar niemals besonders sportlich gewesen, doch nach einer Weile war er einigermaßen durchtrainiert.

Mehr

Wdh. Aufbau Struktur Gehirn

Wdh. Aufbau Struktur Gehirn KW38 MKPs Orga Wdh. Aufbau Struktur Gehirn ZNS/PNS Videotime HA: Gehirn limbisches System Das limbische System 31.3 (S. 418) Aufgabe: Aufgabe 31.3 mit Verwendung der Fachbegriffe in Form eines Lernscripts.

Mehr

15. Wärmetransport. Q t. b) Wärmeleitung (ohne Materietransport)

15. Wärmetransport. Q t. b) Wärmeleitung (ohne Materietransport) 16. Vorlesung EP II Wärmelehre 15. Wärmetransport und Stoffmischung a) Wärmestrahlung b) Wärmeleitung c) Wärmeströmung d) Diffusion 16. Phasenü (Verdampfen, Schmelzen, Sublimieren) Versuche: Wärmeleitung

Mehr

Aufbau der Zellmembran Zusammensetzung

Aufbau der Zellmembran Zusammensetzung Membranphysiologie Die Zelle Aufbau der Zellmembran Zusammensetzung Der Anteil an Proteinen, Lipiden und Kohlehydraten variiert in biologischen Membranen sehr stark: Membran Anteil an der Trockenmasse

Mehr

Lösungen, Stoffmengen und Konzentrationen

Lösungen, Stoffmengen und Konzentrationen 12 Lösungen, Stoffmengen und Konzentrationen Lösungen sind homogene Mischungen reiner Stoffe, aber umgekehrt sind nicht alle homogenen Mischungen echte Lösungen. Echte Lösungen weisen nur zum Teil die

Mehr

Membranen. U. Albrecht

Membranen. U. Albrecht Membranen Struktur einer Plasmamembran Moleküle gegeneinander beweglich -> flüssiger Charakter Fluidität abhängig von 1) Lipidzusammensetzung (gesättigt/ungesättigt) 2) Umgebungstemperatur Biologische

Mehr

Anionentransport. Membranaußenseite

Anionentransport. Membranaußenseite Anionentransport 1. Einleitung Alle Zellen, sowie die Kompartimente innerhalb der Zellen (z.b. Mitochondrien, ER, Golgi), sind von biologischen Membranen umgeben. Diese Membranen bestehen aus einer Lipid-Doppelschicht,

Mehr

6.2 Membranen Struktur der Membranen

6.2 Membranen Struktur der Membranen 6.2 Membranen Struktur der Membranen Für die Integrität und Entwicklungsfähigkeit der Zellen ist eine Abgrenzung gegenüber der Umwelt essentiell. Sie wird durch eine Lipiddoppelschicht geleistet, die Plasmamembran.

Mehr

Musterprüfung. 1.3. Wie nennt man einen elektrisch ungeladenen Körper mit einer Ansammlung von positiver und einer Ansammlung von negativer Ladung?

Musterprüfung. 1.3. Wie nennt man einen elektrisch ungeladenen Körper mit einer Ansammlung von positiver und einer Ansammlung von negativer Ladung? 1 Musterprüfung 1. Modul: Wasser 1.1. In Wassermolekülen gibt es Ansammlungen von Ladungen. Wo befinden sich in einem Wassermolekül Ansammlungen von positiven und negativen Ladungen? 1.2. Wie nennt man

Mehr

Osmose. Prüfungsfrage Die Osmose. Van t Hoff sches Gesetz. Osmotischer Druck und Rolle der Osmose in biologischen Systemen.

Osmose. Prüfungsfrage Die Osmose. Van t Hoff sches Gesetz. Osmotischer Druck und Rolle der Osmose in biologischen Systemen. Prüfungsfrage Die Osmose. Van t Hoff sces Gesetz. Osmotiscer Druck und Rolle der Osmose in biologiscen Systemen. Osmose Lerbuc 232-237 S. MEDIZINISCHE PHYSIK UND STATISTIK 1. Dr. Tamás Huber Institut für

Mehr

Vorlesung Anorganische Chemie. Prof. Ingo Krossing WS 2007/08 B.Sc. Chemie

Vorlesung Anorganische Chemie. Prof. Ingo Krossing WS 2007/08 B.Sc. Chemie Vorlesung Anorganische Chemie Prof. Ingo Krossing WS 2007/08 B.Sc. Chemie Oktettregel und rationelle Schreibweise Im Einklang mit EN-Differenzen! 4 x 153 pm [SO 4 ] 2- : 147 pm E=O: Zwei Bindungen a) E-O

Mehr

Aufnahme von Zucker aus dem Darm

Aufnahme von Zucker aus dem Darm Arbeitsanweisung Arbeitsauftrag Ziel: Es wird erklärt, wie die verschiedenen Zucker ins Blut aufgenommen werden. Dabei müssen aufgrund der verschiedenen Zucker und deren Strukturen verschiedene Mechanismen

Mehr

H 2 O & Stoff-Transport

H 2 O & Stoff-Transport & Stoff-Transport Kurzstreckentransport Diffusion + Massenfluß (weitmaschiges Geflecht der Zellwände) Permeation: Plasmamembran (Plasmalemma) Antrieb durch: Wasserstrom e- chem. Gradient ATP abh. endergonischer

Mehr

1.Theoretischer Hintergrund

1.Theoretischer Hintergrund Inhaltsangabe 1.Theoretischer Hintergrund...Seite 3 1.1 Zellmembran.....Seite 3 1.2 Transport über die Membran....Seite 4 1.3 Diffusion...Seite 5 1.4 Osmose......Seite 6 1.5 Donnan- Verteilung..Seite 7

Mehr

Experiment Nr. 1: Wasser hat eine Haut. 1. Lege das Seidenpapier vorsichtig auf die Wasseroberfläche.

Experiment Nr. 1: Wasser hat eine Haut. 1. Lege das Seidenpapier vorsichtig auf die Wasseroberfläche. Experiment Nr. 1: Wasser hat eine Haut Siehe Pädagogische Unterlagen, Seite 6, 1: Was ist Wasser? Wasser hat eine erhöhte Oberflächenspannung ein Glas, mit Wasser gefüllt Nadel Büroklammer ein kleines

Mehr

Hans-Dieter Barke Universität Münster. Struktur der Materie Diagnose von Schülervorstellungen und deren Korrektur

Hans-Dieter Barke Universität Münster. Struktur der Materie Diagnose von Schülervorstellungen und deren Korrektur Hans-Dieter Barke Universität Münster Struktur der Materie Diagnose von Schülervorstellungen und deren Korrektur Schülervorstellungen im Chemieunterricht: Kapitel 1 der Chemiedidaktik Heute (Barke, Harsch,

Mehr

Kapitel 9: KÜNSTLICHE UND NATÜRLICHE MEMBRANEN. Einführung. Inhalt:

Kapitel 9: KÜNSTLICHE UND NATÜRLICHE MEMBRANEN. Einführung. Inhalt: Kapitel 9: KÜNSTLICE UND NATÜRLICE MEMBRANEN Inhalt: EINFÜRUNG... 121 KÜNSTLICE MEMBRANEN... 122 BILGISCE MEMBRANEN... 127 LITERATUR... 129 LINKS... 129 Einführung Jede lebende Zelle ist von einer Membran

Mehr

c) Ein Steckbrief von Ameisen-, Essig- und Citronensäure

c) Ein Steckbrief von Ameisen-, Essig- und Citronensäure Carbonsäuren schriftliche Ausarbeitungen zu folgenden Themen: a) Eigenschaften von organischen Säuren b) Begriff der homologen Reihe der Carbonsäuren c) Ein Steckbrief von Ameisen-, Essig- und Citronensäure

Mehr

10% des Volumens Membran Poren Nucleoplasma Chromatin Proteinen DNS (DNA) Nucleoli (Einzahl: Nucleolus). Endoplasmatische Reticulum

10% des Volumens Membran Poren Nucleoplasma Chromatin Proteinen DNS (DNA) Nucleoli (Einzahl: Nucleolus). Endoplasmatische Reticulum Zellkern (Nucleus) Der Zellkern ist die Firmenzentrale der Zelle. Er nimmt ca. 10% des Volumens der Zelle ein. Der Zellkern: - Ist von einer Membran umgeben. - Enthält Poren für den Austausch mit dem Cytosol

Mehr

Kapitel 06.04: Die Zellmembran und zelluläre Vorgänge

Kapitel 06.04: Die Zellmembran und zelluläre Vorgänge 1 Kapitel 06.04: Die Zellmembran und zelluläre Vorgänge 2 Inhalt Kapitel 06.04: Die Zellmembran und zelluläre Vorgänge... 1 Inhalt... 2 Diffusion durch Membranen... 3 Die Zellmembran... 4 Aufbau von Biomembranen:...

Mehr

4) Benenne die Organellen der Pflanzenzelle und gib deren Aufgaben an. Welche dieser Organellen fehlen bei tierischen Zellen?

4) Benenne die Organellen der Pflanzenzelle und gib deren Aufgaben an. Welche dieser Organellen fehlen bei tierischen Zellen? II. Übungsaufgaben für die Jahrgangsstufe 9 & 10 Die Zelle Grundbaustein aller Lebewesen: 4) Benenne die Organellen der Pflanzenzelle und gib deren Aufgaben an. Welche dieser Organellen fehlen bei tierischen

Mehr

Alkohole Brüder des Wassers

Alkohole Brüder des Wassers 6. Alkohole Brüder des Wassers 6.1 Alkohole Brüder des Wassers entsteht aus Zucker durch die alkoholische Gärung. Dabei werden Glucosemoleküle mit ilfe von efezellen in und Kohlendioxid umgewandelt. NS29

Mehr

Vorlesung Einführung in die Biopsychologie. Kapitel 4: Nervenleitung und synaptische Übertragung

Vorlesung Einführung in die Biopsychologie. Kapitel 4: Nervenleitung und synaptische Übertragung Vorlesung Einführung in die Biopsychologie Kapitel 4: Nervenleitung und synaptische Übertragung Prof. Dr. Udo Rudolph SoSe 2018 Technische Universität Chemnitz Grundlage bisher: Dieser Teil nun: Struktur

Mehr

Vom Atom zum Molekül

Vom Atom zum Molekül Vom Atom zum Molekül Ionenverbindungen Na + Cl NaCl lebensgefährlich giftig lebensgefährlich giftig lebensessentiell Metall + Nichtmetall Salz Beispiel Natriumchlorid Elektronenkonfiguration: 11Na: 1s(2)

Mehr

Biologie 11. Klasse 1. KA

Biologie 11. Klasse 1. KA Biologie 11. Klasse 1. KA 1. Lichtmikroskop vs. Elektronenmikroskop Lichtmikroskop (LM) Vergrößerung Auflösungsvermögem: 0,1 nm Größere Wellenlängen Bewegung erkennbar Dünne Schnitte Lichtstrahlen Linsen

Mehr

5a Bestimmung der Saugspannung von Kartoffelknollengewebe

5a Bestimmung der Saugspannung von Kartoffelknollengewebe 5a Bestimmung der Saugspannung von Kartoffelknollengewebe Die Pflanzenzelle besitzt eine semipermeable Membran (Plamsalemma) und stellt somit ein osmotisches System da. Sie reagiert deshalb auf hyper-

Mehr

Vorlesung Zellbiologie und Physiologie der Pflanzen

Vorlesung Zellbiologie und Physiologie der Pflanzen Vorlesung Zellbiologie und Physiologie der Pflanzen Die Pflanzenzelle: Struktur und Kompartimente Membranen der Zelle und Membranproteine Membranen begrenzen die einzelnen Kompartimente Zielstellungen

Mehr

Einige Grundbegriffe der Elektrostatik. Elementarladung: e = C

Einige Grundbegriffe der Elektrostatik. Elementarladung: e = C Einige Grundbegriffe der Elektrostatik Es gibt + und - Ladungen ziehen sich an Einheit der Ladung 1C Elementarladung: e = 1.6.10-19 C 1 Abb 14.7 Biologische Physik 2 Parallel- und Serienschaltung von Kondensatoren/Widerständen

Mehr

Markl Biologie. Lösungen. Oberstufe. Ernst Klett Verlag Stuttgart Leipzig

Markl Biologie. Lösungen. Oberstufe. Ernst Klett Verlag Stuttgart Leipzig Markl Biologie Oberstufe Lösungen Autoren: Maria Beier Berthold Brose Sven Gemballa olger Knerich Ralf Küttner Julia Markl Matthias Nolte Ernst Klett Verlag Stuttgart Leipzig 5 4 3 2 1 1. Auflage 1 22

Mehr

wir-sind-klasse.jimdo.com ist die gesamte Wissenschaft zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den Organismen untereinander und ihrer Umwelt.

wir-sind-klasse.jimdo.com ist die gesamte Wissenschaft zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den Organismen untereinander und ihrer Umwelt. Ökologie ist die gesamte Wissenschaft zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen den Organismen untereinander und ihrer Umwelt. Definitionen Biosphäre Gesamtheit aller Ökosysteme auf der Erde Ökosystem

Mehr

Diffusion und Osmose

Diffusion und Osmose Diffusion und Osmose von Ulrich Helmich 1. EIN KLEINER VERSUCH Wir fertigen ein Zwiebelpräparat an. Bevor wir das Zwiebelhäutchen in den Wassertropfen auf dem Objektträger legen, führen wir noch eine Färbung

Mehr

Exkurs: Wasser Das Elixier des Lebens

Exkurs: Wasser Das Elixier des Lebens Exkurs: Wasser Das Elixier des Lebens Wasser Anatomie eines Moleküls VSEPR-Modell sp3-hybridorbital Sigma-Bindung Elektronenkonfiguration Sauerstoff Das vollbesetzte 2s-Orbital sowie die drei p-orbitale

Mehr

Das EM Bild der Zelle

Das EM Bild der Zelle Übersicht 1 Übersicht Zellinneres ist durch Membranen unterteilt 1 Übersicht Zellinneres ist durch Membranen unterteilt Die Zelle ist kompartimentiert und ermöglicht dadurch den Ablauf unterschiedlicher

Mehr

Membran-Aufbau. Michael Hertrich Bielefeld University Version 2.1.3

Membran-Aufbau. Michael Hertrich Bielefeld University Version 2.1.3 Membran-Aufbau Michael Hertrich Bielefeld University 27.11.2006 Version 2.1.3 Inhaltsüberblick Membranlipide - Arten und Vorkommen - Anordung - Phospholipid-Beweglichkeit - Selektive Permeabilität - Wechselwirkungen

Mehr

NH 3. CCl 4 CO 2. Lösungen zur Lernzielkontrolle Sekunda. Hilfsmittel: PSE, Taschenrechner

NH 3. CCl 4 CO 2. Lösungen zur Lernzielkontrolle Sekunda. Hilfsmittel: PSE, Taschenrechner Lösungen zur Lernzielkontrolle Sekunda Hilfsmittel: PSE, Taschenrechner 1 Stoffklassen / Bindungslehre / Zwischenmolekulare Kräfte (1) 1.1 Elektrische Leitfähigkeit verschiedener Stoffe (3) leitfähig,

Mehr

Posten 1a. Wie sieht das Kugelwolkenmodell aus von einem Sauerstoffatom? Antworten: a) (=> Posten 9o) b) (=> Posten 16l) c) (=> Posten 8k)

Posten 1a. Wie sieht das Kugelwolkenmodell aus von einem Sauerstoffatom? Antworten: a) (=> Posten 9o) b) (=> Posten 16l) c) (=> Posten 8k) Posten 1a Wie sieht das Kugelwolkenmodell aus von einem Sauerstoffatom? a) (=> Posten 9o) b) (=> Posten 16l) c) (=> Posten 8k) d) (=> Posten 13f) Posten 1d Welcher der beiden Stoffe hat den tieferen Siedepunkt?

Mehr

Nährstoffe. Enzyme. Essentiell bedeutet, dass der Körper diese Stoffe nicht selbst herstellen kann.

Nährstoffe. Enzyme. Essentiell bedeutet, dass der Körper diese Stoffe nicht selbst herstellen kann. 2 Kohlenhydrate (z.b. Nudeln, Brot) sind Makromoleküle aus verschiedenen Einfachzuckern (Monosacchariden). Sie dienen als Energieträger. 2 Nährstoffe Fette (z.b. Butter, Olivenöl) sind Verbindungen aus

Mehr

In der Membran sind Ionenkanäle eingebaut leiten Ionen sehr schnell (10 9 Ionen / s)

In der Membran sind Ionenkanäle eingebaut leiten Ionen sehr schnell (10 9 Ionen / s) Mechanismen in der Zellmembran Abb 7.1 Kandel Neurowissenschaften Die Ionenkanäle gestatten den Durchtritt von Ionen in die Zelle. Die Membran (Doppelschicht von Phosholipiden) ist hydrophob und die Ionen

Mehr