Mobile Enterprise Vendor Benchmark Softwareanbieter und Dienstleister im Vergleich. Deutschland

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1 Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 Softwareanbieter und Dienstleister im Vergleich Deutschland

2 Copyright Die vorliegende Analyse wurde von der Experton Group erstellt. Trotz der gewissenhaften und mit größter Sorgfalt ermittelten Informationen und Daten kann für deren Vollständigkeit und Richtigkeit keine Garantie übernommen werden. Niemand sollte aufgrund dieser Informationen handeln ohne geeigneten fachlichen Rat und ohne gründliche Analyse der betreffenden Situation. Alle Rechte am Inhalt dieses Untersuchungsberichts liegen bei der Experton Group. Die Daten und Informationen bleiben aus Gründen des Datenschutzes Eigentum der Experton Group. Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Genehmigung der Experton Group AG. Copyright Experton Group, 2015 Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

3 Inhaltsverzeichnis 1 EXECUTIVE SUMMARY Mobile Enterprise Consulting Mobile Device Management Managed Services Workplace Management Managed Service Mobile Device Management Software Mobile Application Management Mobile Information Management (Software) Enterprise Mobility Management Mobile Security Suites Mobile Application Development Platforms Mobile CRM Mobile Collaboration Mobile Analytics MOBILE ENTERPRISE ZEIT FÜR GROßE SCHRITTE ÜBER DAS ENDGERÄT HINAUS Nachfrageentwicklung die dritte Welle verlangt ein Konzept nach Rollen Die Entwicklung von Mobile Enterprise verläuft in drei Wellen Mobile Enterprise Strategie: dringend benötigt ein MUSS für 2015! Optimierung von Endgeräten: Aktiv CyoD betreiben, um ByoD by Default zu vermeiden Applikationsentwicklung: Integration von Mobile Apps in die bestehende Systemlandschaft IT-Infrastruktur: Verlagerung von IT Systemen in die Mobile Cloud Braucht man eine Mobile Middleware für Mobile Apps? Ausblick: Wearables befinden sich im Stadium Jugend forscht Mobile Collaboration Mobile Enterprise und Industrie Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

4 2.9 Mobile Security: Mobile Risiken und Sicherheitsfunktionen Mobile Risiken Mobile Sicherheitsfunktionen Mobile Security Suites als Antwort auf die mobilen Risiken Aktuelle Empfehlungen zur mobilen Sicherheit METHODIK Definitionen Größenklassenbetrachtung der Services Methodik und Untersuchungsdesign Auswahl der untersuchten Anbieter Durchführung der Untersuchung Zeitlicher Ablauf des Projektes DIENSTLEISTER FÜR MOBILE ENTERPRISE CONSULTING Bewertungskriterien für Mobile Enterprise Consulting Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Dienstleister-Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts DIENSTLEISTER FÜR MOBILE DEVICE MANAGEMENT MANAGED SERVICES Bewertungskriterien für Mobile Device Management Managed Services Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services im Mittelstand Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

5 5.2.1 Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Managed Services im Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Managed Services im Mittelstand Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister-Benchmark im Bereich Mobile Device Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Managed Services bei Large Accounts Dienstleister-Benchmark im Bereich Mobile Device Management Managed Services bei Large Accounts DIENSTLEISTER FÜR WORKPLACE MANAGEMENT MANAGED SERVICES Bewertungskriterien für Workplace Management Managed Services Dienstleister für Workplace Management Managed Services im Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Workplace Management Managed Services im Mittelstand Dienstleister-Benchmark im Bereich Workplace Management Managed Services im Mittelstand Dienstleister für Workplace Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Workplace Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister-Benchmark im Bereich Workplace Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister für Workplace Management Managed Services bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Workplace Management Managed Service bei Large Accounts Dienstleister-Benchmark im Bereich Workplace Management Managed Service bei Large Accounts MOBILE DEVICE MANAGEMENT SOFTWARE Bewertungskriterien für Mobile Device Management Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

6 7.2.1 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Anbieter-Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Device Management Software für alle Endgeräte Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Anbieter-Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte MOBILE APPLICATION MANAGEMENT Bewertungskriterien für Mobile Application Management Software Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Management Software Anbieter-Benchmark Mobile Application Management Software MOBILE INFORMATION MANAGEMENT (SOFTWARE) Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf Filesharing- Basis Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Anbieter-Benchmark Mobile Information Management Software auf Filesharing- Basis Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Anbieter-Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis ENTERPRISE MOBILITY MANAGEMENT Bewertungskriterien für Enterprise Mobility Management Software Bewertete Unternehmen im Bereich Enterprise Mobility Management Software Anbieter-Benchmark Enterprise Mobility Management Software MOBILE SECURITY SUITES Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

7 11.1 Bewertungskriterien für Mobile Security Suites Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Security Suites Anbieter-Benchmark Mobile Security Suites MOBILE APPLICATION DEVELOPMENT PLATFORMS Bewertungskriterien für Mobile Application Development Platforms Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Development Platforms Anbieter-Benchmark Mobile Application Development Platforms MOBILE CRM Bewertungskriterien für Mobile CRM Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile CRM Anbieter-Benchmark Mobile CRM MOBILE COLLABORATION Bewertungskriterien für Mobile Collaboration Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Collaboration Anbieter-Benchmark Mobile Collaboration MOBILE ANALYTICS Bewertungskriterien für Mobile Analytics Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Analytics Anbieter-Benchmark Mobile Analytics AUSBLICK AUTOREN UND KONTAKT ÜBER EXPERTON GROUP Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

8 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Mobile Enterprise Agenda 2015: Ganzheitlicher Ansatz in der dritten Welle. 15 Abbildung 2: Mobile Enterprise Strategie und Umsetzung Abbildung 3: Der Chief Mobile Officer Abbildung 4: Klassifizierung von Apps nach Zielgruppen Abbildung 5: Vereinfachte Darstellung Mobile Enterprise Abbildung 6: Experton Market Insight im Überblick Abbildung 7: Research-Plan Abbildung 8: Methodik vom Research zum Benchmark Abbildung 9: Benchmark Consulting Dienstleister Mittelstand Abbildung 10: Benchmark Consulting Dienstleister gehobener Mittelstand Abbildung 11: Benchmark Consulting Dienstleister Large Accounts Abbildung 12: Benchmark Mobile Device Management Dienstleister Mittelstand Abbildung 13: Benchmark Mobile Device Management Dienstleister gehobener Mittelstand Abbildung 14: Benchmark Mobile Device Management Dienstleister Large Accounts Abbildung 15: Benchmark Workplace Management Dienstleister Mittelstand Abbildung 16: Benchmark Workplace Management Dienstleister gehobener Mittelstand. 59 Abbildung 17: Benchmark Workplace Management Dienstleister Large Accounts Abbildung18: Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Abbildung 19: Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Abbildung 20: Benchmark Mobile Application Management Software Abbildung 21: Benchmark Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Abbildung 22: Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Abbildung 23: Benchmark Enterprise Mobility Management Software Abbildung 24: Benchmark Mobile Security Suites Abbildung 25: Benchmark Mobile Application Development Platforms Abbildung 26: Benchmark Mobile CRM Abbildung 27: Benchmark Mobile Collaboration Software Abbildung 28: Benchmark Mobile Analytics Software Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

9 1 Executive Summary Insgesamt haben sich sowohl die Produktangebote als auch die Dienstleistungen im Mobile Enterprise Umfeld in den letzten zwölf Monaten deutlich verbessert, d.h. sie passen inzwischen gut zu den Anforderungen der Anwender. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen der Anwender in dieser Zeit aufgrund von steigenden Nutzerzahlen und des Betriebsnutzens gewachsen. Bei den Produkten und Dienstleistungen gibt es noch immer deutliche Unterschiede, derer sich Anwender bewusst sein müssen, bevor sie Investitionsentscheidungen treffen. 1.1 Mobile Enterprise Consulting Mobile Enterprise Consulting ist sowohl aus Anwender- wie auch aus Dienstleistersicht besonders wichtig. Der Einsatz mobiler Endgeräte als solches bringt Unternehmen kaum Vorteile, wenn nicht Geschäftsprozesse entsprechend optimiert und mobilisiert sowie entsprechende Anwendungen entwickelt werden und die gesamte Infrastruktur angepasst wird. Diese Erkenntnis hat sich in den Unternehmen mittlerweile durchgesetzt. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach entsprechenden Services. Waren 2013/14 noch Mobile Device Management Services der Einstieg vieler Dienstleister bei den Kunden, so ist es heute das Mobile Enterprise Consulting. Im Segment Mittelstand wurden die folgenden Dienstleister im Leader-Quadranten bewertet: Bechtle, Cancom, Computacenter, Freudenberg IT, Realtech und Seven Principles. Fritz & Macziol wurde als Rising Star bewertet. Im Segment gehobener Mittelstand wurden Atos, Bechtle, BPS, Cancom, Computacenter, Freudenberg IT sowie Fujitsu Technology Services, HP, Realtech und Seven Principles im Leader-Quadranten positioniert. Fritz & Macziol ist auch hier der Rising Star. Im Segment der Large Accounts ist die Liste der im Leader-Quadranten positionierten Dienstleister noch länger: Accenture, adesso, Atos, Avanade, BPS, Capgemini, Computacenter, CSC, Fujitsu, HP, IBM, QSC, Realtech, Seven Principles, T- Systems/Detecon und Unisys. Infosys wurde als Rising Star bewertet. 1.2 Mobile Device Management Managed Services Neben Mobile Enterprise Consulting sind Mobile Device Management Services noch immer der ideale Einstieg bei neuen Kunden im Client-Umfeld, um in weiteren Schritten den gesamten Workplace als Managed Service oder komplett im Outsourcing zu übernehmen. Entsprechend hochwertig sind die Angebote auch Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

10 heute noch, wenngleich der Einstieg bei neuen Kunden heute eher über Mobility Consulting gelingt. Entsprechend sind alle Anbieter auch im Leader-Quadranten positioniert. Im Segment Mittelstand sind dies: Bechtle, Cancom, Computacenter, Freudenberg IT, Fritz & Macziol sowie Seven Principles, Telefónica und Telekom Deutschland. Im Segment des gehobenen Mittelstandes wurden die folgenden Anbieter im Leader- Quadranten positioniert: Atos, Bechtle, Cancom, Computacenter, Freudenberg IT, Fritz & Macziol sowie Fujitsu, HP, IBM, Materna, QSC, Seven Principles, Telekom Deutschland, Telefónica, Unisys und Vodafone. Im Bereich der Large Accounts konnten Atos, Capgemini, CSC, Colt, Computacenter, Fujitsu, HP, IBM, QSC, Seven Principles, Telefónica, T-Systems, Unisys und Vodafone im Leader-Quadranten positioniert werden. Dimension Data wurde als Rising Star positioniert. 1.3 Workplace Management Managed Service Workplace Management Managed Services umfassen heute in aller Regel neben dem eigentlichen Client Management auch die Bereiche Collaboration, Telefonie, mobile Lösungen und . Die meisten Dienstleister entwickeln diesen Bereich in einen As a Service -Ansatz um, so dass als zusätzliche Option auch ein Desktop aus der Cloud (private oder public) angeboten wird. Die Nachfrage in diesem Bereich ist je nach Unternehmensgrößenklasse unterschiedlich ausgeprägt. Festzustellen ist, dass größere Unternehmen ein solches Angebot eher begrüßen als kleinere. Im Bereich des Mittelstandes konnten die folgenden Unternehmen im Leader- Quadranten positioniert werden: Bechtle, Cancom, Computacenter und Telekom Deutschland. Beim gehobenen Mittelstand wurden die nachfolgenden Unternehmen im Leader- Quadranten positioniert: Atos, Avanade, Bechtle, Cancom, Computacenter, Telekom Deutschland, Fujitsu, HP, IBM, QSC und Unisys. Bei den Large Accounts wurden Avanade, Atos, Capgemini, CSC, Colt, Computacenter, Fujitsu, HP, IBM, QSC, T-Systems sowie Unisys im Leader-Quadranten positioniert. Dimension Data ist der Rising Star in diesem Segment. 1.4 Mobile Device Management Software Mobile Device Management Software ist ein wesentlicher technischer Baustein, wenn es um Mobile Enterprise Implementierungen geht. Die meisten IT-Leiter haben inzwischen verstanden, dass die professionelle Nutzung von mobilen Endgeräten Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

11 auch eines gewissen Managements bedarf. Entsprechend werden auch solche Lösungen genutzt. Im Segment der Mobile Device Management Software Lösungen für Smartphones und Tablets wurden AirWatch/VMware, Cortado, Citrix, Good Technology und IBM im Leader-Quadranten positioniert, ebenso wie Microsoft, MobileIron, SAP, Symantec und Trend Micro. Rising Star ist AppTec. Im Segment der Mobile Device Management Software Lösungen für alle Enduser Devices wurden AirWatch/VMware, Matrix42 und Microsoft sowie FrontRange, IBM, LANDesk und Symantec im Leader-Quadranten positioniert. CA wurde als Rising Star bewertet. 1.5 Mobile Application Management Mobile Application Management Software ist in der Regel integraler Bestandteil von Mobile Device Management Lösungen, mit dem sich die Anbieter ein Differenzierungsmerkmal schaffen, indem sie ihre Mobile Device Management Lösungen um das Application Management erweitern. Für viele Unternehmen ist dieser zusätzliche Funktionsumfang durchaus interessant und kann bei der Auswahl einer Mobile Device Management Lösung einen wichtigen Entscheidungsparameter darstellen. In diesem Bereich wurden die folgenden Unternehmen im Leader-Quadranten positioniert: AirWatch/VMware, Citrix, Cortado, FrontRange sowie Good Technology, IBM, LANDesk, Microsoft, MobileIron, SAP, Symantec und Trend Micro. CA wurde als Rising Star bewertet. 1.6 Mobile Information Management (Software) Das Thema, wie Dokumente und andere Informationen sicher auf ein mobiles Endgerät kommen, dort sicher gespeichert werden und die Nutzungsrechte gesteuert werden können, hat im Jahr 2013/14 einen gewissen Hype erlebt. Viele Sicherheitsbeauftragte haben kostenlose und einfach zu nutzende Cloud Lösungen aus Sicherheitsgründen verboten, jedoch kaum entsprechende Alternativlösungen freigegeben. Der Unmut bei den Anwendern war entsprechend groß. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Lösungen, die zum einen auf einem Filesharing-Ansatz, zum anderen auf klassischen Enterprise Content Management Systemen basieren. Im Bereich Mobile Information Management Software, auf Filesharing basierend, konnten sich Acronis, AirWatch/VMware, Alfresco, Box, Citrix, Cortado sowie EMC, Good Technology, HP, IBM, Microsoft, NetApp, Trend Micro und WatchDox im Leader-Quadranten positionieren. Im Bereich Mobile Information Management Software, auf Basis von Enterprise Content Management, gelangten Alfresco, EMC, d.velop, HP, Hyland Software sowie Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

12 IBM, Microsoft, OpenText, Oracle und Perceptive Software in den Leader- Quadranten. 1.7 Enterprise Mobility Management Enterprise Mobility Management fasst im Wesentlichen die Funktionalitäten aus Mobile Device Management, Mobile Application Management und Mobile Information Management im Idealfall in einem Produkt, zumindest aber in einer integrierten Lösung zusammen. Entsprechend finden sich hier insbesondere Mobile Device Management Anbieter mit entsprechend breitem Portfolio. Im Bereich Enterprise Mobility Management wurden die folgenden Unternehmen im Leader-Quadranten positioniert: AirWatch/VMware, Citrix, Good Technology, IBM sowie Microsoft, MobileIron, SAP und Symantec. 1.8 Mobile Security Suites Mobile Security Suites für den geschäftlichen Einsatz sichern insbesondere Tablets und Smartphones ab und gehen über den klassischen Notebook-Schutz hinaus. Zu ihren Funktionen gehören je nach Anbieter Scanner, die nicht nur nach schädlichen Apps oder Dateien suchen, sondern auch nach Datenschutzrisiken. Neben einer Fernlöschung im Fall des Geräteverlusts oder Diebstahls können verschiedene Lösungen mit einer zusätzlichen mobilen Verschlüsselung aufwarten. SMS-Filter sind als Antwort auf Spam-Nachrichten zu sehen, die nicht mehr nur über auf mobile Endgeräte gelangen. Ein besonderes Augenmerk legen einzelne Mobile Security Suites auch auf ByoD-/ CyoD-Szenarien, indem sie die Trennung betrieblicher und privater Apps und Daten unterstützen. In diesem Bereich wurden die folgenden Unternehmen im Leader-Quadranten positioniert: Bitdefender, F-Secure, G Data, Kaspersky, Lookout, McAfee, Sophos, Symantec sowie Trend Micro. 1.9 Mobile Application Development Platforms Mit dem Siegeszug mobiler Devices geht auch der Wunsch nach entsprechenden Apps einher. Unternehmen entwickeln passende Apps entweder intern oder über Dienstleister für unterschiedliche Einsatzszenarien: B2C, d.h. Apps für Endkunden, beispielsweise in Form von Spielen, Informationsplattformen oder sonstigen Unterhaltungsangeboten; B2B, d.h. Apps für Unternehmen, meist in Kombination mit den vertriebenen Produkten oder Lösungen, z.b. zur Maschinensteuerung oder Fehlerdiagnose; und B2E, d.h. Apps die es Mitarbeitern erlauben, auf Unternehmensanwendungen oder Daten zuzugreifen. Für alle diese unterschiedlichen Szenarien werden Entwicklungsumgebungen benötigt, die eine effiziente Anwendungsentwicklung, einen effizienten und sicheren Daten- bzw. Anwendungszugriff und ein App Life Cycle Management ermöglichen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

13 Im Leader-Quadranten konnten die folgenden Anbieter positioniert werden: Adobe, Appcelerator, IBM, jquery Mobile, Kony, Microsoft, Pegasystems, Salesforce, SAP und United Planet Mobile CRM Customer Relationship Management Software ist seit vielen Jahren in den meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Sowohl für den Vertrieb als auch für das Marketing stellt sie ein wesentliches Arbeitsmittel dar. Aber auch für Service Techniker im Außendienst kann ein CRM-System nützlich sein. In vielen Fällen ist das CRM auch mit anderen ERP-Komponenten wie der Finanzbuchhaltung zur Rechnungsstellung verbunden. Mit zunehmender Mobilisierung von Geschäftsprozessen und Mitarbeitern wird es daher immer interessanter, CRM-Lösungen auch auf mobilen Endgeräten nutzen zu können. Im Bereich Mobile CRM wurden die folgenden Unternehmen im Leader-Quadranten positioniert: Microsoft, Oracle, Sage, Salesforce sowie SAP. SugarCRM wurde als Rising Star positioniert Mobile Collaboration Mobile Collaboration ist im Wesentlichen die Erweiterung von Collaboration- Werkzeugen, um mobile Mitarbeiter ebenfalls einbinden zu können. Anders macht Collaboration letztlich überhaupt keinen Sinn. Im Bereich Mobile Collaboration wurden die folgenden Unternehmen im Leader- Quadranten positioniert: Avaya, BPS, Cisco, Good Technology sowie IBM, Microsoft und mindsmash. Unify wurde als Rising Star bewertet Mobile Analytics Mobile Analytics ist die logische Erweiterung von Analytics-Werkzeugen, um auch auf mobilen Endgeräten entsprechende Dashboards zu haben und Analysen durchführen zu können. Im Bereich Mobile Collaboration wurden die folgenden Unternehmen im Leader- Quadranten positioniert: arcplan, Board, Cubeware, Information Builders, Microsoft, MicroStrategy, Pentaho, Qlik, Reboard, SAP sowie Tableau Software. Antivia wurde als Rising Star bewertet. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

14 2 Mobile Enterprise Zeit für große Schritte über das Endgerät hinaus Es steht außer Frage, dass Enterprise Mobility als IT-Thema eine rasante Entwicklung hingelegt hat. Heute gilt Mobile Enterprise bei Top-Managern als geschäftsrelevant. Dementsprechend hohe Erwartungen an mobile Produktivität sowie die Unterstützung und Optimierung von Geschäftsprozessen werden zum größten Teil auch im Jahr 2015 noch nicht erfüllt. Allzu oft schlagen sich IT-Abteilungen immer noch mit ungelösten Fragen zur Einführung und Verwaltung der Endgeräte herum. Die Entscheidung für ByoD oder unternehmenseigene Geräten ist in vielen Unternehmen immer noch nicht getroffen und stört den Blick auf anstehende Verbesserungen der Prozesslandschaft über Inhalte und Applikationen. Nach der erfolgreichen Mobilisierung einzelner Prozesse in einzelnen Abteilungen wird der nächste Schritt größer und strukturierter ausfallen müssen. Um den Geschäftsnutzen aller mobilen Mitarbeiter zu optimieren, werden zentrale Rahmenstrukturen für die Bereitstellung von Endgeräten und Anwendungen unerlässlich. Mit der Erschaffung der richtigen Rahmenbedingungen werden auch größere Unternehmen über das Jahr 2015 hinaus beschäftigt sein. 2.1 Nachfrageentwicklung die dritte Welle verlangt ein Konzept nach Rollen Kernfragen betreffen dabei nicht mehr die Entwicklung von einzelnen mobilen Apps, um einzelne Abteilungen zu befriedigen. Diese lassen sich mit überschaubarem Aufwand realisieren, wenn es keine umfangreichen Integrationsanforderungen an Altsysteme gibt. Viel wichtiger ist jedoch ein umfangreiches Gesamtkonzept, um das Potential von Mobile Enterprise für das gesamte Unternehmen zu heben. Die Experton Group empfiehlt ein rollenbasiertes Gesamtkonzept, um die Endnutzer bestmöglich in diese Entwicklung mit einzubeziehen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

15 Abbildung 1: Mobile Enterprise Agenda 2015: Ganzheitlicher Ansatz in der dritten Welle Die Entwicklung von Mobile Enterprise verläuft in drei Wellen 1. Welle 1: Fokus auf Endgeräte und Services und zentrale Verteilung von Endgerät und Service durch die Unternehmens-IT an einen ausgesuchten Kreis von Berechtigten. Diese Welle erreichte ihren Höhepunkt im Jahr Blackberry wurde zum populärsten Endgerät im Unternehmen und zum ersten Mal Marktführer mit einem Marktanteil von 20%. 2. Welle 2: Unternehmensweite Einführung von Smartphones, Tablets und Mobile Apps über den Corporate App Store jedoch ohne schlüssiges Gesamtkonzept. Diese Welle wird vor allem durch Konsumerisation getrieben. Sie erreichte ihren Höhepunkt im September 2010, als die Verkaufserfolge von ipads permanent in die Höhe schnellten und das iphone 4S noch vor Markteinführung an einem Tag mal vorbestellt wurde. Fachabteilungen in vielen großen Unternehmen beschäftigen sich bereits intensiv mit mobilen Applikationen wie Mobile CRM und Mobile Service Dispatch, um die Effektivität der mobilen Vertriebsmannschaft oder des Field Services zu verbessern. Hier haben gerade kleinere Unternehmen des Mittelstandes noch Nachholbedarf. Doch die genannten Beispiele sind in den allermeisten Fällen noch isolierte Leuchtturmprojekte. Auch den großen Unternehmen fehlt es meist an einer durchgreifenden Mobile-Strategie, um die Endgeräte, Anwendungen und Sicherheitslösungen optimal an die mobilen Prozesse anzupassen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

16 3. Welle 3: Unternehmensweite Einführung einer auf Mitarbeiter in bestimmten Funktionen zugeschnittenen Komplettlösung inklusive Device und Apps und strukturierte Einführung von Apps mit dem expliziten Ziel, Unternehmensprozesse zu verbessern. Die Experton Group geht aus zwei zentralen Gründen davon aus, dass diese Welle ihren Höhepunkt in 2015 erreicht: In den letzten Jahren haben nicht nur IT-Verantwortliche, sondern auch die Leiter von Fachabteilungen realisiert, dass Mobile Enterprise viel mehr bedeutet als nur MDM oder mobile Apps. In Fachabteilungen wurde viel Geld für die App-Entwicklung ausgegeben, ohne die notwendige Integration in die Unternehmenssysteme zu berücksichtigen. Auf der Führungsebene wächst daher die Offenheit für einen strategischen und zentralen Ansatz, solange die Bedürfnisse der Abteilungen berücksichtigt werden. Die IT gerät zunehmend unter Druck, eine rasche Antwort auf die Notwendigkeit einer umfassenden Mobile Enterprise Strategie zu finden. Andernfalls wird sich die Lücke zwischen Erwartungen der Nutzer und Entscheider einerseits und der Bereitstellung mobile Dienste andererseits weiter vergrößern. CIOs wissen, dass ihnen die Zeit davonrennt, die ihnen verbleibt, um die mobile Agenda der Workforce zu gestalten. Unternehmen werden noch 2015 in die dritte Welle eintreten. Doch dazu bedarf es einer guten Segmentierung der professionellen Bedürfnisse der eigenen mobilen Mitarbeiter. Die Zahl der Mitarbeiter, die auf den PC ganz verzichten wollen, steigt stetig bei geringer Ausgangsbasis. Doch wenn der Laptop bzw. Desktop als Backup verschwindet, reicht eine sichere Kommunikationslösung über Smartphones und Tablets als Mobile Solution einfach nicht aus. IT-Abteilungen stehen unter hohem Druck, Endgeräte mit den verschiedensten Betriebssystemen nicht nur sicher zu verwalten, sondern auch als Arbeitspferd für alles nutzbar zu machen, was im Unternehmenskontext erforderlich ist Mobile Enterprise Strategie: dringend benötigt ein MUSS für 2015! Die Experton-Group erwartet für 2015 bei vielen Unternehmen einen erhöht strategischen Ansatz zur Einführung von mobilen Diensten. Produktivitätsanwendungen werden hier ebenso Berücksichtigung finden wie Mobile Policies und die Wahl der Endgeräte. Doch eine Mobile Enterprise Strategie kann nur dann erfolgreich sein wenn sich die Unternehmensführung klar zur Umsetzung einer solchen bekennt und konkrete Strukturen dafür aufgebaut werden. Zur Umsetzung gehört eine Roadmap mit klar benannten Meilensteinen, ein Projektoffice und die permanente Rückschaltung zu Top-Entscheidern. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

17 Abbildung 2: Mobile Enterprise Strategie und Umsetzung Die wichtigste strategische Frage betrifft die neue Flexibilität der Mitarbeiter, die einen Service erbringen. Serviceleistungen können durch die Möglichkeiten von Mobile Enterprise näher am Kunden erbracht werden. Vertriebs- oder Beratungs- Teams sind beispielsweise über die Mobilisierung von Kundendaten nicht länger im Office gebunden. Administrative Nacharbeiten zu einem Kundentermin können ebenfalls über das mobile Endgerät von unterwegs erledigt werden. Um das Potential von Mobile Enterprise zu heben, müssen Unternehmensprozesse ganzheitlich vereinfacht werden, um wichtige Mitarbeiter für neue gewinnbringende Aufgaben freizusetzen. Durch den wachsenden Einfluss von Fachentscheidern auf die Beschaffung von Mobile Enterprise Lösungen müssen Anbieter ihre Wertschöpfung in den Bereichen Mobile Consulting, Mobility Management und Integrations-/ Orchestrierungsleistungen zunehmend in klare Geschäftsvorteile übersetzen und die technische Komplexität in der Verkaufsansprache reduzieren. Der Markt für mobile Software und Dienstleistungen mit Geschäftsrelevanz wird in 2015 und 2016 weiter wachsen. Dagegen werden Preise für mobilen Daten- und Voice-Traffic und Infrastrukturleistungen inklusive MDM weiter unter Druck geraten. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

18 Abbildung 3: Der Chief Mobile Officer Um das Potential für Mobility im Unternehmen maximal auszuschöpfen, müssen Lösungen zur Optimierung von Endgeräten, Applikationsentwicklung und Netz- bzw. IT-Infrastruktur und IT-Infrastruktur gefunden werden. 2.2 Optimierung von Endgeräten: Aktiv CyoD betreiben, um ByoD by Default zu vermeiden ByoD bleibt in Europa und insbesondere im deutschsprachigen Raum weiterhin ein sehr umstrittenes Thema. Aufgrund der bereits an anderer Stelle breit diskutierten kritischen Punkte hat die Experton Group bereits im letzten Jahr empfohlen, die weniger emotional geladene Alternative CyoD einzuführen. Bei Choose your own Device werden populäre Smartphones vom Unternehmen gestellt und damit Problemzonen wie unautorisiertes Entfernen von Daten und Steuer-/ Kostenverrechnung vermieden. Wer sich noch nicht für ein Modell zur Einführung von Smartphones auf breiter Front entschieden hat, dem ist dringende Eile geboten. Sonst wird der Mangel an Alternativen zu ByoD by Default führen, auch wenn es eigentlich niemand will. Die meisten Mitarbeiter in deutschen Betrieben würden es vorziehen, ein modernes Gerät vom Arbeitgeber zu beziehen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

19 2.3 Applikationsentwicklung: Integration von Mobile Apps in die bestehende Systemlandschaft Der Markt für mobile Geschäftsanwendungen befindet sich in rasantem Wachstum. Viele Unternehmen haben den Mehrwert von mobilen Geschäftsanwendungen erkannt und betreiben aktives Sourcing oder die Eigenentwicklung von mobilen Applikationen. Die größte Herausforderung bleibt die Integration in die bestehende IT-Landschaft. Mobile Geschäftsanwendungen bedingen zumeist Zugang zu klassische Systemen wie HRM, ERP oder CRM. Daten aus diesen Altsystemen reibungsfrei über mobile Applikationen zur Verfügung zu stellen setzt oft eine komplexe und teure Integrationsleistung voraus, besonders dann wenn, wie in vielen großen Unternehmen der Fall, die Standardsysteme im Lauf der Jahre immer weiter individualisiert wurden. Viele Unternehmen werden von den hohen Kosten und den unsicheren Erfolgsaussichten für massive Integrationsprojekte abgeschreckt. Zudem gewinnt die Entwicklung von hochstandardisierten Anwendungen aus der Cloud immer mehr an Fahrt. Als Alternative bietet sich die Auslagerung von IT-Systemen in die Cloud an. Derzeit wird diese Option zwar als willkommene Ergänzung wahrgenommen, doch viele Unternehmen scheuen sich noch davor, unternehmenskritische Daten in die Cloud zu bringen. Mit dem steigenden Reifegrad von sicheren Private Cloud Lösungen wird sich diese Barriere in den kommenden Jahren zunehmend auflösen. 2.4 IT-Infrastruktur: Verlagerung von IT Systemen in die Mobile Cloud Mobile Cloud Services werden in den nächsten Jahren raschen Zulauf bekommen. Der Markt für Cloud Computing mit Geschäftskunden ist in Deutschland im Jahr 2014 um 46 Prozent auf rund 6,4 Milliarden Euro gewachsen. Die Experton Group erwartet auch für die nächsten Jahre ein hohes zweistelliges Wachstum. Cloud-basierte Plattformen werden in den nächsten Jahren zum zentralen Support- Hub für mobile Unternehmensanwendungen. Sie bestechen geradezu durch Transparenz, hohe Standardisierung, Flexibilität, steigende mobile Verfügbarkeit über breitbandiges Internet und die Möglichkeit der einfachen dezentralen Beschaffung von Applikationen durch den mobilen Endanwender. Der Großteil der Cloud-Umsätze entfiel im Jahr 2014 mit rund 3,0 Milliarden Euro auf Dienstleistungen. Das Wachstum liegt bei 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den Cloud-Dienstleistungen zählen die Bereitstellung von Anwendungsprogrammen (Software-as-a-Service), von Speicher- oder Rechnerkapazitäten (Infrastructure-as-a- Service) sowie von Entwicklungsumgebungen (Platform-as-a-Service) über das Internet. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

20 2.5 Braucht man eine Mobile Middleware für Mobile Apps? Eine Frage, die sich immer wieder aufdrängt ist die nach der Notwendigkeit einer Mobile Middleware. Welches Unternehmen braucht so etwas? Ab welcher Größenordnung und welchem Wichtigkeitsgrad? Geht es vielleicht auch ohne? Um sich diesen Fragen und insbesondere der Beantwortung der Ausgangsfrage zu nähern, muss man zunächst die Apps klassifizieren. Mobile Enterprise Strategie Unterschiedliche Blickwinkel Business-to-Consumer - Unterhaltung / Spiele mit Produkt- oder Unternehmensbezug Business-to-Business - Lösungen mit klarem Produkt- bzw. Lösungsbezug (Maschinensteuerung über Tablet, etc.) - Bezug zu Industrie 4.0 Business-to-Employee - Lösungen, die Mitarbeitern das mobile Arbeiten ermöglichen - Wenn Experton Group von Mobile Enterprise spricht, ist dieser Bereich in der Regel gemeint! Expertonale 2013 Experton Group AG Abbildung 4: Klassifizierung von Apps nach Zielgruppen 5 Apps, die für den Business-to-Consumer Bereich konzipiert sind, haben meistens keine Verbindung zur Unternehmens-IT und deren Back-Office-Systemen. In der Regel handelt es sich um Stand-Alone Apps, die bestenfalls lesend auf einige wenige Daten zugreifen. In diesem Bereich ist keine Mobile Middleware notwendig. Apps, die für den Business-to-Business Bereich entwickelt werden, haben im Idealfall eine Verbindung zu den Back-Office Systemen-des Herausgebers und zu den Systemen des Kunden. Hier muss also eine möglichst standardisierte Middleware genutzt werden, die es unterschiedlichen Unternehmen mit unterschiedlichen Back- Office-Lösungen erlaubt, die App zu nutzen, ohne ständig Anpassungen vornehmen zu müssen. Apps, die für den Business-to-Employee Bereich entwickelt wurden, haben in aller Regel eine oder mehrere Schnittstellen zu Back-Office-Systemen. Diese Schnittstellen zu warten kann bei einer steigenden Anzahl von Apps sehr aufwändig werden. Entsprechend muss ab einer gewissen Anzahl Apps und anzubindender Back-Office- Systeme über eine entsprechende Middleware nachgedacht werden. In der Praxis Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

21 erweisen sich diese Grenzen zwar als fließend, aber ab ca. 5 Apps und 4 BackOffice Systemen und vor dem Hintergrund eines weiteren Wachstums sollte ein Projekt Mobile Middleware initiiert werden. 2.6 Ausblick: Wearables befinden sich im Stadium Jugend forscht Vereinzelt tauchen die ersten Smartwatches von Android und Apple in Unternehmen auf. Mit der Uhr zu telefonieren, Kurznachrichten zu lesen und den Puls abzulesen, mag für den Einzelnen trendy sein. Es gibt dagegen keinen greifbaren Grund im Unternehmen, Smartphones durch Smartwatches zu ersetzen oder damit zu komplementieren. Dazu sind die ersten Anwendungen und Nutzerszenarien zu stark auf das Individuum ausgelegt. Es gibt einige wenige Szenarien, die Unternehmen derzeit wirklich einen Mehrwert versprechen. Beispielsweise werden in der Logistik bereits tragbare Fingerscanner oder so genannte Ringscanner eingesetzt. Möglich dass der Einzug von Smartwatches über die Top-Management-Ebene forciert wird, ähnlich wie es mit ipads geschehen ist. Dagegen spricht dass Mann sich dafür von dem klassischen Statussymbol für den erfolgreichen Executive verabschieden müsste dem Chronometer made in Switzerland. Die Experton Group geht davon aus, dass Unternehmensanwendungen mit echtem greifbaren Mehrwert frühestens im Jahr 2016 einen Reifegrad erreicht haben, bei dem es sich lohnt, Wearables in die mobile Unternehmensstrategie einzubinden. Für das Jahr 2015 wurden keine Anbieter von Wearables für den deutschen Geschäftskundenmarkt bewertet. 2.7 Mobile Collaboration Mobile Collaboration geht über die klassische - und Sprachkommunikation zwischen Managern oder Experten über mobile Endgeräte hinaus. Mobile Collaboration Software ist die Erweiterung von Social Collaboration, um auch mobilen Mitarbeitern einen effizienten Weg zur Interaktion mit Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten zu ermöglichen. Das beinhaltet beispielsweise die bessere mobile Zusammenarbeit zwischen Designern und Ingenieuren, auch wenn sie sich in verschiedenen Zeitzonen befinden. Lösungen beinhalten den gemeinsamen ortsunabhängigen Zugriff auf Informationen, Dokumente und Geschäftsanwendungen. Collaboration Apps wie Quip, Blackboard, Huddle und Good vereinfachen die Dokumentenverarbeitung von unterwegs. Gleichzeitig bieten eine Anzahl von cloud-basierten File Storage Diensten wie Box, Google Drive und Microsoft s One Drive heute kostengünstige Möglichkeiten, Dokumente zu speichern und simultan darauf zuzugreifen. Für die erfolgreiche Einführung einer Mobile Collaboration Lösung bedarf es folgender Faktoren: Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

22 1. Integrierter Ansatz über die verschiedenen Endgeräte. Mobile Collaboration Software muss der zunehmenden Divergenz von Endgeräten im Unternehmen Rechnung tragen. Damit Mitarbeiter unbeschränkt und ortsunabhängig miteinander kollaborieren können, muss die Lösung zumindest mit den wichtigsten Plattformen, also Apple, Android und Microsoft kompatibel sein. 2. Session Roaming ohne Medienbrüche. Ohne Medienbrüche bedeutet beispielsweise, dass ein Vertriebler, der zu einem Kundentermin reisen muss, die im Office geführte Videokonferenz auf sein mobiles Endgerät verlagern kann. 3. Eine einheitlich ins Unternehmen eingeführte und verwendete Lösung. Viele Unternehmen haben bereits eine oder mehrere Unified Communications Plattformen im Einsatz. Diese werden allerdings in den wenigsten Firmen wirklich universal benutzt. Die Integration von verschiedenen Kommunikations- und Social Media Plattformen bleibt eine große Herausforderung. Die Experton Group erwartet auch hier, dass viele Unternehmen 2015 ihr Kommunikationskonzept über einen stärkeren strategischen Ansatz ganzheitlich betrachten, um weitere Insellösungen, die durch den Einkauf von Fachabteilungen entstehen, zu vermeiden. 4. Training und Change Management für die Mitarbeiter. Dieser Faktor ist in der Vergangenheit oft unterschätzt worden. Viele IT-Projekte, nicht zuletzt im Bereich Unified Communications, sind daran gescheitert, dass Mitarbeiter entweder gar nicht wussten, dass ihnen diese Plattform zur Verfügung steht, oder den Nutzen nicht erkennen konnten. Gute Guidelines für die Anwendung zur Lösung von spezifischen Aufgaben und deutlich sichtbare Zeichen, dass der Change-Prozess vom oberen Management gewollt ist, helfen diese Akzeptanz zu verbessern. 2.8 Mobile Enterprise und Industrie 4.0 Bereits vor der eigentlichen Produktion ist Mobility ein wichtiges Thema im Kontext von Industrie 4.0. Die Grundidee besteht darin, nicht wie bisher üblich Produkte nach einem zentral abgelegten Bauplan zu fertigen, sondern das Wissen, wie ein Produkt gefertigt werden soll, dem ersten Bauteil mit auf den Produktionsweg zu geben. Dies kann in unterschiedlichsten Formen geschehen, ist aber in jedem Fall ein Paradigmenwechsel zu derzeitigen Produktionssteuerungskonzepten. Dadurch wird es auch wesentlich einfacher, Customizing für kleinteilige Massenprodukte zu realisieren. Dass durch geeignete Technologien die Produktionsmaschinen und - straßen mit dem Bauteil kommunizieren müssen, ist eine neue Herausforderung, die sowohl die IT als auch die Anlagenhersteller in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

23 Nach erfolgter Fertigung, also im anschließenden Logistikprozess, ist Mobility natürlich auch von entscheidender Bedeutung. Barcodes, RFID und andere Technologien spielen hier seit Jahren eine wesentliche Rolle. Industrie 4.0 führt hier zu einer Ablösung von stationären Terminals sowie teuren und oft unpraktischen Spezialscannern durch moderne Smartphones oder Tablets. Denn die Mobility-Trends halten Einzug in das produzierende Gewerbe. Da werden Themen wie MDM und ByoD genauso interessant, wie die Frage nach geeigneten HW-Devices für die Unterstützung von z.b. Augmented und Pervasive Services. Die Schnittstelle zu Mobile Enterprise bzw. Mobility wird aber auch dann interessant, wenn die Produkte nach deren Fertigung im Laufe ihres Lebenszyklus einer gewissen Wartung unterliegen und diesen Bedarf auch mitteilen können sollen. 2.9 Mobile Security: Mobile Risiken und Sicherheitsfunktionen Mobile Risiken Mobile Endgeräte werden zunehmend in geschäftliche Prozesse integriert. Smartphones und Tablets sind bestückt mit Business Apps und bieten Zugang zu betrieblichen Cloud-Diensten, Netzwerken und Online-Plattformen. Gleichzeitig bieten die mobilen Geräten über ihren internen Speicher und über Speicherkarten zur Erweiterung beachtliche Speicherkapazitäten. Dadurch werden Tablets und Smartphones auch zu Speichermedien für geschäftskritische und vertrauliche Dateien. Die IT-Sicherheit bei mobilen Endgeräten hinkt der PC-Sicherheit allerdings deutlich hinterher. Wie eine aktuelle Anwenderbefragung der Experton Group AG gezeigt hat, haben viele Unternehmen weder eine mobile Verschlüsselung oder eine mobile Sicherheitsanwendung im Einsatz noch planen sie den Einsatz in den nächsten Jahren. Nur 31 Prozent der befragten Unternehmen nutzen bereits eine mobile Sicherheitslösung, 32 Prozent planen den Einsatz, während 37 Prozent die mobile Sicherheit nicht auf ihrer Agenda haben. Bei der Verschlüsselung mobiler Endpunkte ist die Lage sogar noch kritischer: Hier ist bei mehr als 48 Prozent der Einsatz noch nicht einmal geplant. Mit dem Einsatz von mobilen Endgeräten ist jedoch eine ganze Reihe von Risiken verbunden. Als Beispiele seien genannt: Mobile Banking erfreut sich zunehmender Beliebtheit, allerdings nicht nur bei den Anwendern. Die Angriffe auf Smartphones und Tablets zielen vermehrt darauf ab, Banking Apps anzuzapfen. Datendiebe schieben sich zwischen den Nutzer und die Apps und greifen so Zugangsdaten ab, um im Nachgang auf die Bankkonten Zugriff zu haben. Teilweise haben Banking Apps aber auch Schwachstellen, die in einem so sensiblen Umfeld nicht Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

24 vorkommen dürften, und lassen Lauschangriffe auf die Verbindung zwischen App und Banking-Server zu. Änderungen an Apps durch Updates und Versionswechsel führen oftmals zu einem Zurücksetzen der vom Nutzer ausgewählten Optionen. Die Datenschutzerklärung zur App kann geändert worden sein und zuvor genutzte sicherheitsrelevante Funktionen gibt es auf einmal nicht mehr. Im schlimmsten Fall kann das Update oder die neue Version der App sogar mit Schadfunktionen versehen worden sein, weil es einem Angreifer gelungen ist, das Anbieterkonto bei einem App Store zu kapern und dort eine verseuchte App-Version zu hinterlegen. Weitere mobile Sicherheitsrisiken sind: Geräteverlust: Die Mobilität und Flexibilität bei der Smartphone- und Tablet-Nutzung hat als Kehrseite die Gefahr, dass mobile Geräte leicht verloren gehen und gestohlen werden können. Geräterückgabe: Der laufende Modellwechsel und die hohe Dynamik der Weiterentwicklung im Bereich der mobilen Endgeräte führen dazu, dass Smartphones und Tablets ausgemustert und von den Beschäftigten zurückgegeben werden. Dabei stellt das Löschen von Zertifikaten und Daten eine besondere Herausforderung dar. ByoD (Bring Your Own Device): Werden private Smartphones oder Tablets betrieblich genutzt, kann es zu einer Vermischung auf Nutzerebene, auf Anwendungsebene und auf Datenebene kommen. Phishing: Phishing-Attacken stellen immer eine Gefahr dar, bei jeder Art von Endgerät. Zusätzlich sind die mobilen Browser-und Mail Apps nicht alle mit einem Phishing-Filter ausgestattet, der den Nutzer warnen könnte. Spyware: Spionierende und schädliche Dateien können bei Smartphones und Tablets nicht nur als -Anhang oder über verseuchte Webseiten auf das Gerät gelangen. Auch die Apps, die über einen der App Stores installiert werden, können Spyware enthalten. Rogue Hotspots: Viele mobile Internetnutzer bevorzugen aus Kostengründen die Verwendung von WLAN Hotspots. Unterwegs kommt es häufig dazu, dass fremde Hotspots genutzt werden, die unzureichend geschützt sind, also eine zu schwache oder sogar keine Verschlüsselung aufweisen. Überwachung/ Bewegungsprofile: Spyware Apps können heimlich personenbezogene Daten sammeln, die eine Überwachung des Nutzers ermöglichen, zum Beispiel eine unerlaubte Analyse seiner Internetaktivität. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

25 Dialerware: Als Sonderfall mobiler Malware kann Dialerware angesehen werden, Schadprogramme, die unerlaubt und heimlich kostenpflichtige Telefon- und Mobilfunkdienste nutzen. Gezielte Netzwerküberlastung (DDoS-Attacken): Mobile Endgeräte haben nahezu dauerhaft Internetzugang und können deshalb für Attacken missbraucht werden, bei denen über das Internet massenhafte Anfragen an das Firmennetzwerk und speziell den Webserver geschickt werden, um diesen in die Knie zu zwingen. Professionelle Lösungen im Bereich Mobile Security Suites sollten diese Risiken möglichst vollständig adressieren. Fehlende Sicherheitsfunktionen zur Risikoabwehr sollten sich über Zusatzmodule leicht ergänzen lassen. Wichtig ist dabei, dass der Nutzer genau informiert wird, welche Risiken durch die entsprechende Lösung berücksichtigt werden und welche nicht, wo also zusätzlicher Bedarf an Sicherheitslösungen besteht Mobile Sicherheitsfunktionen Um den zuvor beschriebenen mobilen Risiken begegnen zu können, sollten Mobile Security Suites mehrere Sicherheitsfunktionen in sich vereinen. Deshalb versteht die Experton Group unter einer Mobile Security Suite eine Lösung, die nicht nur eine Einzelfunktion bietet, wie zum Beispiel das mobile Löschen von Daten oder das Scannen nach mobiler Malware, sondern ein umfassendes Spektrum an mobilen Sicherheitsfunktionen mit sich bringt. Als Funktionsumfang sollten umfassende Mobile Security Suites vorsehen: Privacy-Scanner: Prüfung von App-Berechtigungen, Warnung bei kritischen Berechtigungen Mobile Encryption: Verschlüsselung gespeicherter Daten, auf dem internen Gerätespeicher und auf möglichen Speicherkarten Remote Wipe: Datenfernlöschung bei Geräteverlust oder Gerätediebstahl Data Wipe: sichere Datenlöschung nach anerkanntem Löschverfahren Backup: mobile Datensicherung Geräteortung: Lokalisierung des Gerätes im Verlustfall oder bei Diebstahl, keine dauerhafte Ortung des Nutzers (Vermeidung von Bewegungsprofilen) Virenschutz: Scannen neuer und bestehender Apps, gespeicherter Daten und übertragener Daten (wie mobiler Downloads) auf Malware-Verdacht -Schutz: Scannen eingehender und ausgehender s auf Malware- oder Spam-Verdacht SMS-Filter: Behandlung von SMS Spam App-Kontrolle: Grundfunktion zur App-Sperre, falls kein Mobile Device Management (MDM) verfügbar Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

26 Firewall: Kontrolle des mobilen Netzwerkverkehrs VPN-Funktion: Aufbau verschlüsselter Verbindungen ins Firmennetzwerk, besonders wichtig bei WLAN-Nutzung unterwegs Unterscheidung private und betriebliche Nutzung: spezielle Funktion zur Unterteilung des Gerätes in private und in betriebliche Nutzer, Anwendungen und Daten Die genannten Sicherheitsfunktionen wurden bei der Bewertung der funktionellen Leistungsfähigkeit der untersuchten Mobile Security Suites zugrunde gelegt Mobile Security Suites als Antwort auf die mobilen Risiken Verschiedene Prüfinstitute, Fachmagazine und Verbände führen bereits Anti- Malware-Tests durch, die die Güte der Erkennung von mobilen Schadprogrammen bewerten sollen. Diese Tests sind in der Regel wertvoll und sollen mit dieser Analyse nicht ersetzt werden. Vielmehr geht es im Rahmen dieser Analyse darum, dass Mobile Security Suites noch mehr können sollten als Anti-Malware. Bei der Bewertung einer erfolgreichen Risikoabwehr durch Mobile Security Suites sollten weitere Aspekte beachtet werden, die im Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 betrachtet und hinsichtlich ihrer Erfüllung durch verschiedene Mobile Security Suites analysiert wurden. Dazu gehören zum Beispiel Bereiche wie die Supportleistungen, die Innovationsfähigkeit bei der Entwicklung neuer Produkte und Produktversionen, die Kundenzufriedenheit, die Integrationsfähigkeit der Lösungen und die Vollständigkeit des Angebots, das weit über die Erkennung mobiler Malware hinausgehen muss. Die Untersuchung von Mobile Security Suites durch die Experton Group stellt deshalb eine wesentliche Ergänzung und Erweiterung bekannter Anti-Malware-Tests für Smartphones und Tablets verschiedener Prüfinstitute dar Aktuelle Empfehlungen zur mobilen Sicherheit Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz haben folgende Leitfäden zur mobilen Sicherheit veröffentlicht: Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom : Orientierungshilfe zu den Datenschutzanforderungen an App-Entwickler und App-Anbieter mmlung/duesseldorferkreis/ohapps.pdf? blob=publicationfile&v=2 Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom 04./05. Mai 2011: Datenschutzgerechte Smartphone-Nutzung ermöglichen, Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

27 mmlung/duesseldorferkreis/ smartphonenutzung.pdf Überblickspapier Android, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/grundschutz/ Download/Ueberblickspapier_Android_pdf.pdf? blob=publicationfile Überblickspapier Apple ios, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/grundschutz/ Download/Ueberblickspapier_Apple_iOS_pdf.pdf? blob=publicationfile Überblickspapier Smartphones, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/grundschutz/ Download/Ueberblickspapier_Smartphone_pdf.pdf Überblickspapier Consumerisation und ByoD, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/grundschutz/ Download/Ueberblickspapier_ByoD_pdf.pdf Mobile Endgeräte und mobile Applikationen: Sicherheitsgefährdungen und Schutzmaßnahmen, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/publikationen /Broschueren/MobilEndgeraete/mobile_endgeraete_pdf.pdf Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

28 Software Dienstleistungen Anwendungen Mobile Enterprise Vendor Benchmark Methodik 3.1 Definitionen Mobile Enterprise umschreibt einen neuen Arbeitsstil. Mitarbeiter sollen mobil optimal arbeiten können und Manager sollen mobil managen können. Hierzu werden Smartphones und Tablets genutzt, die mit entsprechender Software ausgestattet sind und entweder intern oder durch einen Dienstleister als Managed Service betrieben werden. Genauso kommen aber beispielsweise in der Logistik auch Sonder- Devices zu Einsatz, die einen mobilen Einsatz in einer Lagehalle oder Ähnliches ermöglichen. Entscheidend neben der Auswahl der richtigen Komponenten ist insbesondere die Anpassung der Geschäftsprozesse und deren Mobilisierung. Erklärtes Ziel hinter allen Werkzeugen, Dienstleistungen und Lösungen ist dabei die Effizienzsteigerung der Mitarbeiter und die Kostensenkung, mit anderen Worten die Gewinnmaximierung. Mobile Collaboration Mobile Analytics Mobile CRM Mobile Device Management Managed Service Workplace Management Managed Service Mobile Enterprise Consulting Mobile Security Suites (Software) Enterprise Mobility Management Mobile Application Management Software Mobile Information Management Software Mobile Application Development Plattform Mobile Device Management Software Abbildung 5: Vereinfachte Darstellung Mobile Enterprise Quelle: Experton Group AG Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

29 3.1.1 Größenklassenbetrachtung der Services Gerade bei Services unterscheiden sich die konkreten Dienstleistungen, die angeboten und nachgefragt werden, signifikant je nach Größenklasse der Anwenderunternehmen. Entsprechend wird bei der Bewertung der Dienstleister auch nach Größenklassen unterschieden. Diese Größenklassen sind wie folgt definiert: Mittelstand Gehobener Mittelstand Unternehmen ab ca. 100 Mitarbeitern, zentral von Deutschland aus geführt, idealerweise inhabergeführt. Unternehmen ab ca Mitarbeitern, zentral von Deutschland aus geführt, idealerweise inhabergeführt, internationale Niederlassungen sind möglich, haben aber i.d.r. keine Entscheidungsbefugnisse. Large Accounts Multinationale Unternehmen ab ca Mitarbeitern, international verteilte Entscheidungsstrukturen, weltweit aktiv. Mobile Device Management Software Software, die es ermöglicht, mobile Endgeräte zu managen. In diesem Bericht wird zwischen Software-Angeboten für Smartphones und Tablets und allen Enduser- Devices unterschieden. Mobile Information Management Software Software, die den Zugriff auf und die Nutzung von Dokumenten und allgemeinen Files auf mobilen Endgeräten (Tablets und Smartphones) managt und ermöglicht. Hier finden sich Anbieter aus den Bereichen Mobile Device Management und Document Management. Mobile Application Management Software Software, die es ermöglicht, mobile Endgeräte (Tablets und Smartphones) intern mit Apps zu versorgen. In vielen Fällen sind dies die gleichen Anbieter wie im Bereich Mobile Device Management. Enterprise Mobility Management Software Enterprise Mobility Management umfasst die Bereiche Mobile Device Management, Mobile Information Management und Mobile Application Management. Entsprechend finden sich in diesem Segment Anbieter aus den genannten Bereichen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

30 Mobile Security Suites Software die mobile Endgeräte (Tablets und Smartphones) durch Funktionen wie Anti-Virus, Anti-Malware, Firewall für mobile Endgeräte, Anti-Spam unterstützt. Mobile Enterprise Consulting Beratung rund um den gesamten Mobile Enterprise-Themenkomplex, d.h. Prozesse, Managementlösungen und ggf. Services. Mobile Device Management Services Managed Service, der den Betrieb und die Wartung mobiler Endgeräte umfasst. Dabei soll sowohl ein Self-Service Portal als insbesondere auch ein vollwertiger Helpdesk verfügbar sein. Workplace Management Managed Service Managed Service, der den Betrieb und die Wartung des kompletten Workplaces umfasst, d.h. Thin Clients, Desktops, Notebooks, Smartphones, Tablets, aber auch Festnetztelefonie, mobile Telefonie und je nach Anbieter auch - und Collaboration-Lösungen. Mobile Collaboration Mobile Collaboration Software ist die Erweiterung von Social Collaboration, um auch mobilen Mitarbeitern einen effizienten Weg zur Interaktion mit Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten zu ermöglichen. Mobile CRM Mobile CRM Software ermöglicht es Anwendern, auch mobil auf CRM-Daten zuzugreifen und diese ggf. zu adaptieren. Mobile Analytics Mobile Analytics Software ermöglicht es Anwendern, auch mobil BI-Auswertungen zu sehen und so ggf. schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen. 3.2 Methodik und Untersuchungsdesign Der vorliegende Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 basiert auf der durch die Experton Group AG entwickelte Experton Market Insight -Methodik. Diese validierte und international anerkannte Methodik liefert die Grundlage für die Bewertung und Positionierung der einzelnen Anbieter. Für jeden einzelnen Anbieter findet je Produktkategorie ein detailliertes Scoring nach insgesamt 7 bis 10 Haupt- sowie weiteren 3 bis 5 Subkriterien statt. Diese Kriterien werden abhängig von der jeweiligen Produktkategorie gewichtet und ergeben dann die Bewertung der Attraktivität des Mobile-Enterprise-Angebotes ( Portfolio- Attraktivität ) sowie der Stärke des Anbieters am Markt ( Wettbewerbsstärke ). Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

31 Der Experton Market Insight Quadrant enthält vier Felder, in die die Anbieter eingeteilt werden: Leader: Die als Leader eingeordneten Hersteller verfügen über ein hoch attraktives Produkt- und Serviceangebot sowie eine ausgeprägt starke Markt- und Wettbewerbsposition und erfüllen daher alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Sie sind als strategische Taktgeber und Meinungsführer anzusehen. Market Challenger: Market Challenger verfügen ebenfalls über eine hohe Wettbewerbsstärke, haben allerdings auf der Portfolio-Seite noch erhebliches Potenzial und liegen hier klar hinter den Unternehmen, die als Leader positioniert sind. Product Challenger: Die Product Challenger decken mit ihren Produkten und Services die Anforderungen der Unternehmen überdurchschnittlich gut ab, können aber in den verschiedenen Kategorien der Marktbearbeitung nicht die gleichen Ressourcen und Stärken vorweisen wie die als Leader positionierten Anbieter. Häufig ist dies in der Größe des Anbieters oder dem schwachen Footprint im jeweiligen Zielsegment begründet. Follower: Unternehmen, die im Bereich Follower positioniert sind, mangelt es bisher noch an ausgereiften Produkten und Services bzw. einer ausreichenden Tiefe und Breite des Offerings. Gleichzeitig sind Schwächen und Verbesserungspotenzial im Bereich der Marktbearbeitung erkennbar. Rising Star: Darüber hinaus kann ein Unternehmen, das nicht im Leader-Quadranten positioniert ist, als Rising Star bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um ausgewählte Unternehmen mit großem Zukunftspotential. Sie bieten alle Anzeichen einer positiven Zukunftsentwicklung, d.h. die Lösung bzw. das Portfolio zeigt viele interessante Aspekte zeigt und es steht zugleich ein ausgewogenes und strategisch sinnvolles Management dahinter. Dennoch fehlen zumeist noch die Wettbewerbsstärke und/oder die Portfolio-Attraktivität für eine bessere Positionierung. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

32 Portfolio-Attraktivität Mobile Enterprise Vendor Benchmark % Experton Market Insight Mobile Enterprise Vendor Benchmark Deutschland - Segment - 50% III OOO GGG SSS FFF CCC DDD BBB LLL KKK 0% 0% 50% 100% Rising Star Wettbewerbsstärke Quelle: Experton Group Auswahl der untersuchten Anbieter Abbildung 6: Experton Market Insight im Überblick Selektionskriterien für die Aufnahme in den Benchmark waren: Dediziertes Angebot in mindestens einem der definierten Bereiche Verfügbarkeit des Angebotes im lokalen Markt Relevante realisierte Projekte, Umsätze und Referenzen im lokalen Markt Technologische Reife/ Innovationspotenzial Aufgrund der Vielzahl an Angeboten übernimmt die Experton Group keine Gewähr für die Vollständigkeit der aufgeführten Anbieter und Services. Bewertet wurden zudem nur die zum Stichtag verfügbaren Services und Angebote. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

33 3.4 Durchführung der Untersuchung Von November 2014 bis Februar 2015 untersuchte die Experton Group nach einer standardisierten und bewährten Methode die Mobile Enterprise Angebote der relevanten Anbieter in Deutschland und der Schweiz. Die Bewertung wird anhand eines über 100 Kriterien umfassenden Katalogs von langjährig erfahrenen Advisorn durchgeführt und resultiert in: Produkt- und Segmentbewertung in Quadranten Themenbasiertes Scoring / Ranking Stärken / Schwächen Analyse der Produkte / Services / Technologien Abbildung 7: Research-Plan Als Entscheidungsgrundlage dienen Produkttests, Herstellerangaben sowie Experten- Interviews und Ergebnisse aus Multi-Client-Studien der Experton Group. Die Ergebnisse des Benchmarks werden im Rahmen einer umfangreichen Studie dokumentiert und die führenden Anbieter im Rahmen einer exklusiven Award- Veranstaltung ausgezeichnet. Die Teilnahme am Benchmark ist kostenfrei. Eine kommerzielle Nutzung der Ergebnisse nach Beendigung der Bewertungsphase ist möglich. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

34 3.5 Zeitlicher Ablauf des Projektes Das Projekt startete mit der Research-Phase im November 2014, die bis Dezember 2014 andauerte. Daraufhin folgten Analyse und Auswertung sowie Berichtlegung. Ausgewählte Ergebnisse werden der Presse im März 2015 vorgestellt. Interessierte Anbieter und Dienstleister erhalten die Ergebnisse kurz vor der CeBIT Start November - Projektstart Beginn Herstellerbefragung (Fragebogen) Ende Herstellerbefragung (Fragebogen) Analysten-/Briefinggespräche Ende März 2015 Publikation Ergebnisse Abbildung 8: Methodik vom Research zum Benchmark Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

35 4 Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting Das Thema Mobile Enterprise ist seit einiger Zeit auch auf Vorstandsebene angekommen. Was vielen Unternehmen aber immer noch fehlt ist eine ganzheitliche Mobile-Strategie, die aber notwendig ist, um für das jeweilige Unternehmen einen optimalen Nutzen aus entsprechenden Investitionen zu ziehen. Entsprechend werden Consulting-Dienstleistungen in diesem Bereich immer wichtiger und auch von den Unternehmen angefragt. Mit diesem Wandel spielen nicht mehr die neuesten Geräte, seien es Smartphones oder Tablets, die entscheidende Rolle, sondern eine Mobile-Enterprise-Strategie, Prozesse und wirtschaftliche Überlegungen, die dann in eine Infrastruktur-Strategie und erst im letzten Schritt in Kaufentscheidungen für geeignete Infrastrukturen aus Endgeräten, Apps, Schnittstellen zu Anwendungen, Sicherheitslösungen und einer Management-Software überführt werden. Für Dienstleister bedeutet dies, dass ein erfolgreiches Mobile Enterprise Consulting ein Türöffner für entsprechende Managed Services ist. 4.1 Bewertungskriterien für Mobile Enterprise Consulting Die Bewertungskriterien für Consulting an sich unterscheiden sich nicht nach den Zielgruppen des Mittelstandes, gehobenen Mittelstands und der Large Accounts. Besonders wichtig ist den meisten Anwenderunternehmen, dass ein Beratungsunternehmen im Idealfall von der Geschäftsprozessoptimierung und - Mobilisierung bis hin zur finalen technischen Umsetzung oder der Überführung in einen Managed Service oder ein Outsourcing, den Weg hin zu einem Mobile Enterprise unterstützen kann. Die Wettbewerbsstärke ist für Anwender zwar eher von sekundärem Interesse, trotzdem betrachten sie das Consulting-Portfolio und das Momentum im Mobile Enterprise Consulting Markt durchaus. 4.2 Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand In diesem Abschnitt werden die Mobile Enterprise Consulting Dienstleister speziell für den Mittelstand auf dem deutschen Markt bewertet. Kleine Anbieter mit nur regionaler Bedeutung wurden hier nicht berücksichtigt. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

36 4.2.1 Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Der Markt für Beratung zu Mobile-Enterprise-Themen ist speziell für die Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen noch vergleichsweise jung. Es haben jedoch bereits einige Anbieter diesen Markt besetzt. Die folgenden im deutschen Markt aktiven Dienstleister wurden bewertet: Bechtle Cancom Computacenter Freudenberg IT Fritz & Macziol Realtech Seven Principles Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

37 4.2.2 Dienstleister-Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Von den sieben für den Mittelstand relevanten Dienstleistern ist mit sechs eine deutliche Mehrheit im Leader-Quadranten positioniert ein erfreuliches Ergebnis, das für die Leistungsfähigkeit und Wertschätzung der Dienstleister spricht. Abbildung 9: Benchmark Consulting Dienstleister Mittelstand Gleichzeitig zeigt sich, dass die Portfolio-Attraktivität der bewerteten Dienstleister auf einem ähnlich hohen Niveau ist. Angeführt wird das Marktsegment von Cancom und Bechtle, die praktisch gleich positioniert sind, leicht schwächer im Hinblick auf die Wettbewerbsstärke folgen Computacenter und Freudenberg IT. Der SAP-Spezialist Realtech fällt, sowohl was die Wettbewerbsstärke als auch was die Portfolio-Attraktivität angeht, leicht zurück. Dieses Jahr erstmals in diesem Benchmark vertreten ist Fritz & Macziol, die in diesem Segment erst seit gut einem Jahr aktiv sind. Die Entwicklungen der letzten Monate Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

38 sind aber so vielversprechend, dass die Experton Group Fritz & Macziol als Rising Star auszeichnet, verbunden mit der Erwartung, dass Fritz & Macziol in der nächsten Auflage dieses Benchmarks im Leader-Quadranten positioniert werden kann. Im Bereich Strategie & Vision unterscheiden sich die bewerteten Unternehmen nur unwesentlich. Freudenberg IT wird hier leicht besser bewertet, aber auch Bechtle, Computacenter und Cancom haben hier klare und nachvollziehbare Planungen und Ideen. Das Momentum zeigt im Wesentlichen den Zuspruch, den ein Dienstleister im Markt erfährt. Hier liegen Computacenter und Freudenberg IT etwas vor Bechtle und Cancom. Die übrigen Dienstleister fallen hier zurück. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei der Awareness, auch hier liegen die vier am besten bewerteten Unternehmen klar vorne. 4.3 Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand In diesem Abschnitt werden die Mobile Enterprise Consulting Dienstleister speziell für den gehobenen Mittelstand auf dem deutschen Markt bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Der Markt für Beratung zu Mobile-Enterprise-Themen ist speziell für die Zielgruppe der mittelgroßen Unternehmen schon deutlich reifer als bei kleineren Unternehmen. Entsprechend haben eine ganze Reihe Anbieter diesen Markt besetzt. Die folgenden im deutschen Markt aktiven Dienstleister wurden bewertet: adesso Atos Bechtle BPS Cancom Computacenter Freudenberg IT Fritz & Macziol Fujitsu Technology Services HP inovex Materna Realtech Seven Principles Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

39 4.3.2 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Von den 14 für den gehobenen Mittelstand relevanten Dienstleistern ist mit zehn eine deutliche Mehrheit im Leader-Quadranten positioniert ein erfreuliches Ergebnis, das für die Leistungsfähigkeit und Wertschätzung der Dienstleister spricht. Abbildung 10: Benchmark Consulting Dienstleister gehobener Mittelstand Computacenter bietet seine Leistungen zu mobilen Arbeitsumgebungen aus einer eigenen Organisationseinheit unter dem Dach des Bereichs Consult & Change an. Offeriert werden Beratung bezüglich der Mobility-Strategie, Ist-/Soll-Analysen und Lösungskonzeption. Entsprechend gut ist Computacenters wahrgenommene Wettbewerbsposition. Zur Portfolio-Attraktivität trägt auch das umfassende Workplace Management bei. Auch hinsichtlich der Wettbewerbsstärke kann sich Computacenter von der Konkurrenz leicht absetzen, was insbesondere durch Stärken beim Workplace-Service-Angebot erreicht wird. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

40 Hinsichtlich seiner Beratungsleistungen im Rahmen der Mobile Workplace Services kann Hewlett-Packard insbesondere durch die Zufriedenheit seiner Kunden mit den Workplace Services eine hohe Wettbewerbsstärke erzielen. Dazu trägt auch bei, dass HP sich dank einer umfassenden Branchenexpertise profilieren kann. Die Anbieter Cancom, Freudenberg IT, Seven Principles, Atos, BPS und Bechtle unterscheiden sich von Computacenter kaum in der Portfolio-Attraktivität, sondern eher im Grad ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Auch in diesem Segment ist Fritz & Macziol Rising Star. Der relative Newcomer bietet bereits ein interessantes Portfolio an und hat eine interessante Roadmap. Fujitsu kann sich mit seinen umfangreichen Mobile Device Management Services exponieren. Darüber hinaus bietet Fujitsu im Rahmen des Workplace Consulting interessante technische Lösungen an. Bechtle kann sich bei seiner Mobile-Solutions-Beratung insbesondere mit günstigen Preisen für Transformation und vor allem für Transition hervorheben. Atos Beratungsleistungen für mobile Lösungen sind Teil des Smart Mobility Portfolios. Der IT-Dienstleister baut dabei auf einem End-to-End Service Framework auf, von Analyse und strategischer Definition über Untersuchung von Nutzersegmenten und Use Cases, Governance, IT-Architektur, Investitionsumfangund Ressourcenbestimmung sowie Bewertung bis hin zu Empfehlungen. Dabei kann sich Atos hinsichtlich der Workplace-Beratung positiv hervorheben. Dies gilt insbesondere für Analysetiefe und Verständnis der Business-Prozesse Atos wird hier seinem Ruf als Prozess-Spezialist gerecht. Der SAP-Spezialist Realtech bietet Beratung von der Strategie in Bezug auf Umsetzung von Mobile Device Management über die Implementierung der Plattform bis hin zu Support- und Betriebsleistungen für die Plattform. Seven Principles wird aufgrund seiner deutlichen Portfolio Verbesserungen in den letzten zwölf Monaten und der Wettbewerbsstärke in diesem Jahr im Leader- Quadranten positioniert 2014 war Seven Principles noch Rising Star. Die führende Position von Computacenter spiegelt sich auch in den Bewertungskriterien wider: Der Anbieter kann hinsichtlich Strategie & Vision, knapp hinter Freudenberg IT und HP, betreffend Momentum und Awareness die Top- Position vorweisen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

41 4.4 Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts In diesem Abschnitt werden die Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Im Segment der Großunternehmenskunden ist der Markt für Beratung zu Mobile- Enterprise-Themen bereits reif. Entsprechend ist dieser Markt bereits von deutlich mehr Anbietern besetzt. Die folgenden relevanten Dienstleister wurden im Benchmark berücksichtigt: Accenture adesso Atos Avanade BPS Capgemini Computacenter CSC Fujitsu HP IBM Infosys inovex Materna QSC Realtech Seven Principles Steria Mummert Consulting TCS T-Systems/Detecon Unisys Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

42 4.4.2 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Von den 21 Dienstleistern im Segment der Large Accounts konnten sich 16 Anbieter im Leader-Segment behaupten. Abbildung 11: Benchmark Consulting Dienstleister Large Accounts Im Rahmen seines Mobility-Consultings bietet Accenture sowohl Management- als auch Technologieberatung an. Beratungsziele sind dabei Mobility-Strategien sowie Mobility-Business- und -Technologie-Pläne, des Weiteren das Design mobiler Lösungen. Weitere Leistungen sind unter anderem Anbieterbewertungen und Branchenlösungen. Auf Letzteres und die Business-Expertise generell ist das gute Abschneiden Accentures hinsichtlich der Prozessanalyse und des Prozessverständnisses zurückzuführen, was sich positiv auf die Portfolio-Attraktivität auswirkt. Ein weiterer positiver Faktor ist in dieser Hinsicht Accentures stimmige Strategie hinsichtlich des Mobility-Marktes. Eine starke Wettbewerbsposition erwirbt Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

43 sich Accenture aufgrund des überzeugenden Angebots sowohl für Workplace als auch für Mobility Consulting. Nicht ganz bei der Wettbewerbsstärke, aber hinsichtlich der Attraktivität des Portfolios, können Atos und IBM, aber auch T-Systems/Detecon, Avanade, Capgemini und Seven Principles mit Accenture mithalten. Atos Beratungsleistungen für mobile Lösungen sind Teil des Smart Mobility - Portfolios. Der IT-Dienstleister baut dabei auf einem End-to-End-Service-Framework auf, von Analyse und strategischer Definition, über Untersuchung von Nutzersegmenten und Use Cases, Governance, IT-Architektur, Investitionsumfangund Ressourcenbestimmung sowie Bewertung bis hin zu Empfehlungen. Dabei kann sich Atos wie im Mittelstandsmarkt hinsichtlich der Workplace-Beratung stark positionieren. Dies gilt insbesondere für Analysetiefe und Verständnis der Business- Prozesse. Darüber hinaus vermag sich Atos insbesondere hinsichtlich des Angebotes im Workplace Management hervorzuheben. Die weiteren Leader unterscheiden sich in erster Linie im Hinblick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. Dabei erweist sich T-Systems/Detecon mit seinem Mobile Solutions Consulting als besonders konkurrenzfähiger Player, der in dieser Hinsicht leicht über dem Niveau von Accenture liegt. T-Systems/Detecon hebt sich mit einem attraktiven Service- Angebot für Mobility und Workplace hervor. Computacenter bietet seine Leistungen zu mobilen Arbeitsumgebungen aus einer eigenen Organisationseinheit unter dem Dach des Bereichs Consult & Change an. Offeriert werden Beratung bezüglich der Mobility-Strategie, Ist-/Soll-Analysen und Lösungskonzeption. Zur Portfolio-Attraktivität von Computacenter tragen die Workplace-Betriebsdienstleistungen bei. Positiv auf die Wettbewerbsstärke wirkt sich das Service- und Consulting-Offering aus, speziell die Workplace Services. Für Fujitsu kann im Rahmen seiner Betriebsdienstleistungen der Helpdesk besonders positiv hervorgehoben werden. Infosys wird aufgrund seiner deutlichen Portfolio Verbesserungen in den letzten zwölf Monaten und der Wettbewerbsstärke kurz vor dem Leader-Quadranten als Rising Star ausgezeichnet. Wenn es gelingt, die Entwicklungsgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten, kann davon ausgegangen werden, dass in der Ausgabe 2016 dieses Benchmarks Infosys im Leader-Quadranten positioniert wird. Ähnlich wie im gehobenen Mittelstand liegt im Large-Enterprise-Segment bei den Bewertungskriterien keine eindeutige Dominanz eines einzelnen Anbieters vor. Hinsichtlich Strategie & Vision liegen Accenture und CSC vor Avanade und Atos. T- Systems/Detecon kann den Wettbewerbsfaktor Awareness für sich entscheiden. Avanade liegt beim Momentum vorn. Hinsichtlich der Betriebsdienstleistungen für Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

44 den Workplace und vor allem für Mobility zeigen fast alle Leader recht homogene Leistungen. 5 Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services In Unternehmen aller Größenordnungen wächst der Zugriff auf Unternehmensdaten via Smartphones und Tablets, wobei Geräte von allen Anbietern genutzt werden. Verstärkt wird dieser Trend durch die zunehmende Akzeptanz des ByoD- bzw. CyoD- Konzepts (Bring your own Device bzw. Choose your own Device) bei Smartphones und teilweise auch Tablets. Der mobile Zugriff auf die Unternehmensdaten fördert auf der einen Seite die Flexibilität, Mobilität und Unabhängigkeit der Mitarbeiter und Prozesse und damit auch des gesamten Unternehmens, andererseits wachsen damit die Anforderungen an Bereitstellung, Management und Sicherheit der Unternehmens-IT. Dies wird dadurch verstärkt, dass die neuen mobilen Endgeräte in den wenigsten Fällen von der IT-Abteilung des Unternehmens zentral gesteuert im Unternehmen Einzug halten (siehe Kapitel 2). Die Herausforderung besteht hier vor allem in der Vielfalt der Endgeräte. Insbesondere in mittelständischen Unternehmen fehlen für den internen Betrieb bzw. Einsatz entsprechender Mobile Device Management Softwarelösungen häufig die entsprechenden Ressourcen (personell und monetär), und so werden externe Dienstleister als Alternative gegenüber dem eigenen Ressourcenaufbau in Erwägung gezogen. Die immer breiter werdende Palette von Geräten, Betriebssystemversionen und Standards sowie die Komplexität bei der Implementierung mobiler Services lassen mittelständische Unternehmen leicht an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig steigt der Druck durch die Nutzer, die auf eine Konvergenz in der Funktionalität ihrer Endgeräte drängen. Hinzu kommt, dass der Wettbewerbs- oder Kostenvorteil bei interner Erbringung dieser Management- Aufgabe eher gering ist und schon deshalb an einen Dienstleister ausgelagert werden sollte. Für Mobile Device Management haben sich bei großen Firmen in den letzten Jahren das Eigenmanagement-Modell und alternativ das Management über einen externen IT Dienstleister zu etwa gleichen Teilen etabliert. Viele IT-Abteilungen halten an Mobile Device Management fest, weil sie sich sehr viel Zeit und Aufwand für die Auswahl einer Softwareplattform genommen haben. Andere lassen die MDM- Anwendung zwar von ihrem IT Dienstleister managen, aber oft wird die Softwareplattform dabei vom Anwenderunternehmen immer noch selbst bestimmt. IT-Dienstleister haben erkannt dass sie heute mehrere Lösungen, zumindest MobileIron, AirWatch/VMware, Citrix, Good Technology und SAP, im Angebot haben müssen, um Mobile Device Management bei ihren Kunden zu adressieren. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

45 Mobile Device Management ist immer noch die klassische Einstiegstechnologie, um Endgeräte und Applikationen zu managen, doch es reicht nicht mehr aus, um den mobilen Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden. Reines Mobile Device Management wird zunehmend zu einer Commodity-Lösung mit Preispunkten, die Richtung Null tendieren. Führende Anbieter von MDM-Lösungen haben dies seit längerem erkannt und erweitern ihr Portfolio in Richtung Mobile Application Management, Mobile Information Management und Mobile Content Management. IT-Dienstleister nutzen diese Lösungen als Basis ihrer Dienstleistungen. 5.1 Bewertungskriterien für Mobile Device Management Managed Services Für Anwender von besonderer Bedeutung bei der Portfolio-Attraktivität von Mobile Device Management Services sind neben der verwendeten Basis-Technologie und dem angebotenen Portfolio insbesondere die Strategie & Vision des Anbieters, da der Markt relativ dynamisch ist und ein Anbieter durch falsche Strategieentscheidungen sehr schnell den Anschluss verlieren kann. 5.2 Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services im Mittelstand Die Anforderungen der Anwender im Mittelstand unterscheiden sich nur graduell von denen im gehobenen Mittelstand, jedoch sind die Nutzerzahlen nicht nur absolut, sondern auch relativ gesehen niedriger als bei größeren Unternehmen. Dies liegt einerseits an einer deutlich höheren Kostensensitivität, andererseits an der Unternehmensstruktur. Entsprechend gibt es nur wenige Anbieter, die sowohl im Mittelstand als auch im gehobenen Mittelstand und bei Large Accounts aktiv sind. In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt aktiven Mobile Device Management Serviceanbieter bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Managed Services im Mittelstand Im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand wurden die folgenden Anbieter berücksichtigt: Bechtle Cancom Computacenter Freudenberg IT Fritz & Macziol Seven Principles Telefónica Telekom Deutschland Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

46 Neben den klassischen IT-Dienstleistern spielen hier vor allem IT-Unternehmen mit einer starken Dienstleistungsorganisation eine wichtige Rolle. Die Dienstleister erhalten im Bereich Mobile Device Management Konkurrenz aus den Reihen der Telekommunikationsanbieter, die hinsichtlich der Plattformen (IT und Netze), der unterstützten Endgeräte, des Applikationssupports und der Helpdesks Stärken vorweisen können. Nicht bewertet wurden Anbieter, deren Dienstleistung auf die reine Bereitstellung der gehosteten Mobile Device Management Software beschränkt ist. SaaS-Angebote und ähnliche Hosting-Angebote wurden also explizit nicht bewertet, auch wenn einige wenige Anbieter dies als Managed Service ansehen und entsprechend offerieren.

47 5.2.2 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Managed Services im Mittelstand Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich die ingesamt 8 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 12: Benchmark Mobile Device Management Dienstleister Mittelstand Erfreulich aus Anwendersicht ist der Umstand, dass alle Anbieter im Leader- Quadranten positioniert werden konnten. Ebenfalls positiv aus Anwendersicht ist, dass alle Unternehmen auf einer Augenhöhe bewertet wurden, was die Portfolio- Attraktivität angeht. Für Anwender bedeutet dieser Umstand, dass bei der Dienstleisterauswahl bestehende Geschäftsbeziehungen eine wesentliche Rolle spielen können, ohne dass dadurch der erworbene Service schlechter sein muss. Entsprechend nah liegen die Telekom Deutschland, Bechtle, Cancom und Computacenter beieinander. Die Freudenberg IT fällt aufgrund der leicht niedrigeren Awareness etwas aus der Spitzengruppe heraus. Fritz & Macziol, in diesem Bereich Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

48 neu im Benchmark, haben bereits eine gute Portfolio-Attraktivität und werden perspektivisch schnell in die absolute Spitzengruppe aufschließen. Auch mittelständische Unternehmen achten bei der Dienstleisterauswahl auf Anbieter, die eine nachvollziehbare Strategie & Vision haben. Die Analyse zeigt, dass auch hier die Bewertungen sehr eng zusammenliegen und kein Anbieter hier deutliche Vorteile erringen kann. Beim Momentum, d.h. der Entwicklungsgeschwindigkeit liegen wiederum die 4 Anbieter aus der Spitzengruppe leicht vorn, ebenso bei der Awareness, wobei sich hier Freudenberg IT ebenfalls gut positioniert hat. 5.3 Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Die Anforderungen der Anwender im gehobenen Mittelstand unterscheiden sich nur graduell von denen der Large Accounts, wobei jedoch die Nutzerzahlen nicht nur absolut sondern auch relativ gesehen niedriger sind als bei Large Accounts. Dies liegt einerseits an einer deutlich höheren Kostensensitivität, andererseits an der Unternehmensstruktur. Entsprechend gibt es nur wenige Anbieter, die sowohl im gehobenen Mittelstand als auch bei Large Accounts aktiv sind. In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt aktiven Mobile Device Management Service Anbieter bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand wurden die folgenden 16 Anbieter berücksichtigt: Atos Bechtle Cancom Computacenter Freudenberg IT Fritz & Macziol Fujitsu HP IBM Materna QSC Seven Principles Telefónica Telekom Deutschland Unisys Vodafone Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

49 5.3.2 Dienstleister-Benchmark im Bereich Mobile Device Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich die insgesamt 16 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 13: Benchmark Mobile Device Management Dienstleister gehobener Mittelstand Mobile Device Management Services, auch für den gehobenen Mittelstand, haben für die IT-Dienstleister eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, da diese zusammen mit dem Mobile Enterprise Consulting (vgl. Kapitel 4) als guter Einstieg in weiterführende Managed Services im Client-Umfeld und darüber hinaus gelten. Entsprechend gut ausgestattet sind die angebotenen Services mit qualifizierten Ressourcen und Services auf allen Ebenen. Dies ist für Anwender recht erfreulich, im Einzelfall muss jedoch tiefer bewertet werden, inwiefern der jeweilige Dienstleister zum Unternehmen und den konkreten Anforderungen passt. Hinsichtlich der Wettbewerbsstärke kann sich die Telekom Deutschland zusammen mit Computacenter von den Mitbewerbern leicht absetzen. Dies liegt insbesondere

50 an der konkreten Ausgestaltung der Services für den gehobenen Mittelstand und der sehr guten Serviceerbringung. Der Umstand, dass Computacenter im Bereich der Endgeräte seit Jahren erfolgreich Managed Services anbietet, zahlt sich hier aus. Quasi auf Augenhöhe mit der Telekom Deutschland, was die Portfolio-Attraktivität angeht, werden Vodafone, HP, IBM, aber auch Computacenter, Bechtle, Cancom und Atos sowie Unisys und Seven Principles in diesem Umfeld bewertet. Im Vergleich zur Telekom Deutschland und zu Computacenter ist die Wettbewerbsstärke der anderen Anbieter etwas geringer ausgeprägt. Im Bereich Strategie & Vision zeigt sich, dass Bechtle, Vodafone und Computacenter sowie die Telekom Deutschland nicht nur das Thema Mobility umfassend adressieren, sondern auch die Erfahrungen aus anderen Managed Services einbringen und umsetzen können. Entsprechend gut fallen die Bewertungen aus. Im Bereich Momentum liegt Freudenberg IT leicht vor Computacenter, Cancom, Bechtle und Atos. Alle fünf Unternehmen zeigen im Mobile Device Management Markt ein deutliches Wachstum bei Kunden und Umsatz. Die großen IT-Dienstleister fallen hier naturgemäß leicht zurück, da sie von einer wesentlich größeren Basis ausgehen. Im Bereich Awareness zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Dienstleistern. Computacenter ist zwar bei weitem nicht der größte Anbieter in diesem Benchmark, ist aber mit Abstand führend, wenn es um die Kundenwahrnehmung geht. Der Abstand zu den folgenden Dienstleistern ergibt sich daraus, dass nicht nur die Kenntnis des Dienstleisters, sondern auch seines Managed Services Angebots und die Berücksichtigung bei Auswahlverfahren und Ausschreibungen erfasst wurden. Mit leichtem Abstand folgen die Telekom Deutschland, die im gehobenen Mittelstand gut verankert ist, und ebenfalls gut positioniert Vodafone, Bechtle, Cancom und Atos. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

51 5.4 Dienstleister für Mobile Device Management Managed Services bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Managed Services bei Large Accounts Im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts wurden die folgenden 18 Anbieter berücksichtigt: CSC Atos Capgemini Colt Computacenter Dimension Data Fujitsu HP IBM Infosys Materna QSC Seven Principles TCS Telefónica T-Systems Unisys Vodafone Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

52 5.4.2 Dienstleister-Benchmark im Bereich Mobile Device Management Managed Services bei Large Accounts Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich insgesamt 14 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 14: Benchmark Mobile Device Management Dienstleister Large Accounts Mobile Device Management Services sind auch hier, neben Mobility Consulting, ein geeignetes Einstiegstor in weitergehende Managed Services im Client-Umfeld und darüber hinaus. Entsprechend liefern die Dienstleister in diesem Bereich einen besonders guten Service, was sich auch in der Bewertung zeigt. 14 der 18 betrachteten Unternehmen liegen bei der Beurteilung ihrer Wettbewerbsstärke und ihrer Portfolio-Attraktivität im Leader-Quadranten. Lediglich Infosys, TCS und Materna fallen hier etwas zurück. Dimension Data hat es zwar noch nicht ganz in den Leader-Quadranten geschafft, zeigt jedoch deutliche Anstrengungen, sowohl was das Portfolio als auch was Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

53 entsprechende Marktbearbeitungsaktivitäten angeht. Deshalb wurde Dimension Data als Rising Star ausgezeichnet. Die Experton Group geht davon aus, dass Dimension Data bei gleichbleibenden Anstrengungen 2016 in den Leader- Quadranten vorstoßen kann. T-Systems kann sich in diesem Bereich leicht von den Wettbewerbern absetzen. Insbesondere die starke Ausrichtung auf Managed Services im Allgemeinen und Innovationsthemen im Besonderen führen hier zu einer sehr guten Positionierung. T- Systems profitiert bei der Einordnung vor allem von den Faktoren Awareness, Kundenzufriedenheit, Lieferfähigkeit, Größe und Vollständigkeit des Portfolios, Strategie & Vision sowie Marketing. Beinahe auf Augenhöhe mit T-Systems, was die Portfolio-Attraktivität angeht, werden IBM, Vodafone und HP sowie Atos in diesem Umfeld bewertet. Die Wettbewerbsstärke liegt etwas niedriger im Vergleich zu T-Systems, da HP im Awareness-Vergleich leichte Schwächen zeigt; dies gilt in geringerem Maße auch für die anderen genannten Leader. Hinsichtlich der Wettbewerbsstärke liegen Atos, IBM, Capgemini und Computacenter unwesentlich hinter T-Systems und HP. Alle vier Unternehmen positionieren sich aber stark in diesem Umfeld, so dass hier in absehbarer Zeit noch mit Verbesserungen gerechnet werden darf. Insbesondere für Atos und Capgemini ist das Large-Account- Segment auch im Mobile Device Management Services Bereich strategisch wichtig. Im Bereich Strategie & Vision zeigt sich, dass das Thema Mobile Device Management Services für die meisten bewerteten Dienstleister wichtig ist. Die führenden Anbieter bringen darin die Erfahrungen aus anderen Managed Services ein. Entsprechend gut fallen die Bewertungen aus. T-Systems schneidet dabei am besten ab und unterstreicht damit die Wichtigkeit des Marktes für das Unternehmen. Unisys, Computacenter, HP, Atos und Colt, aber auch Infosys, Telefónica, Capgemini, Fujitsu und CSC entwickeln ihre Services strategisch weiter. Besonders gut wird im Bereich Momentum Computacenter bewertet, weil einerseits die Kundenbasis auch im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts deutlich ansteigt und andererseits auch eine Migration in Richtung Workplace Services erkennbar ist. Leicht dahinter werden beinahe gleichauf Atos, Dimension Data, Capgemini und Colt bewertet, die in diesem Bereich ebenfalls erfolgreich am Markt agieren. Im Bereich Awareness können sich T-Systems, Vodafone und Computacenter von den Wettbewerbern absetzen. Immer noch gut positioniert folgen IBM, Atos und Capgemini, die im Large-Account-Segment auch gut verankert sind, sowie HP mit einer ebenfalls guten Positionierung. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

54 6 Dienstleister für Workplace Management Managed Services Managed Workplace Services stellen eine Evolution der etablierten Desktop Services dar, und im Laufe der letzten fünf Jahre entstanden auf dieser Basis zahlreiche neue und weiterführende Services und Konzepte, die sich auf die komplette Arbeitsumgebung beziehen. Viele Anwender haben im Rahmen der externen Desktop Services die jeweiligen Dienstleister kostenmäßig immer weiter unter Druck gesetzt, bis diese hiermit letztlich keinen Gewinn mehr machen konnten und selbst mit deutlich sinkendem Qualitätsniveau der Mitarbeiter zu keinen vernünftigen betriebswirtschaftlichen Ergebnissen mehr kamen. Gleichzeitig ist der Client-Bereich jedoch zu wichtig, um ihn einfach aufzugeben. Heute umfassen Managed Workplace Services in aller Regel einen Kernbereich bestehend aus: Client-Betrieb (Hardware/Software IMAC) 1 für Thin Clients, Desktops, Notebooks Mobile-Client-Betrieb Festnetz- und Mobiltelefon-Betrieb Help Desk und zusätzlichen Komponenten wie: Collaboration etc. Für Anwender sind solche Services interessant, da die interne Erbringung in den seltensten Fällen betriebswirtschaftliche Kostenvorteile bringt und auch eher selten zu Wettbewerbsvorteilen durch besonders gute oder schnelle Lösungen führt. Gleichzeitig werden die dort gebundenen IT-Fachkräfte häufig an anderer Stelle mehr benötigt. Parallel zu Managed Workplace Services entwickelt sich seit gut 18 Monaten ein Desktop-as-a-Service Markt, der den Managed Workplace Services Market auch entsprechend kannibalisiert, für die Anbieter jedoch etwas höhere Margen erwirtschaftet. Anwender mit vorzugsweise mehrheitlich nicht mobilen Anwendern betrachten diese Variante mit zunehmendem Interesse. Managed Workplace Services sind bei großen Unternehmen seit einigen Jahren Usus. Es wäre falsch, mit den dort implementierten Services nun einfach auf den Mittelstand zuzugehen. Mittelständische Unternehmen benötigen in einem 1 Install, Manage, Add, Change Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

55 signifikanten Umfang maßgeschneiderte Lösungen. Vieles, was in Large Accounts auch auf eine künftige Entwicklung des Marktes hin in einem Servicepaket enthalten ist, kann vom Mittelstand als Ballast empfunden werden. Dies schwächt die Attraktivität des Dienstleistungs-Portfolios erheblich. Anbieter mit nachgewiesener Expertise im mittelständischen Umfeld und mit breit gefächerter Branchenexpertise sind hier besser auf die Besonderheiten von Managed-Workplace-Projekten im Mittelstand vorbereitet. Rein auf Large Accounts ausgerichtete Anbieter stoßen bei mittelständischen Unternehmen mitunter auch auf Widerstand, was in den unterschiedlichen Unternehmenskulturen begründet ist. Bei Großkunden sind im Allgemeinen klar definierte, wenn auch mitunter sehr komplexe interne IT-Prozesse etabliert. Im gehobenen Mittelstand stehen die Geschäftsprozesse im Vordergrund. Die Anbieter haben daher mitunter zunächst die Aufgabe, das Bewusstsein für eine prozessorientierte IT zu schärfen. 6.1 Bewertungskriterien für Workplace Management Managed Services Für die Services für den gehobenen Mittelstand und die Large Accounts wurden im Rahmen des Benchmarks die gleichen Bewertungskriterien angelegt. Für Anwender von besonderer Bedeutung bei der Portfolio-Attraktivität von Managed Workplace Services (und damit auch wichtige Bewertungskriterien) sind neben der verwendeten Basis-Technologie und dem angebotenen Portfolio insbesondere die Strategie & Vision des Anbieters, da der Markt relativ dynamisch ist und Anbieter durch falsche Strategieentscheidungen sehr schnell den Anschluss verlieren können. Die Dimension Wettbewerbsstärke berücksichtigt entsprechend auch technische Faktoren und die Marktpräsenz des Unternehmens. Zu den technischen Faktoren gehören unter anderem die angebotenen Services, die eingesetzte Technik, die Unterstützung neuer Hardware sowie der Preis. Die Attraktivität des Portfolios der jeweiligen Anbieter errechnet sich aus gewichteten Merkmalen wie der Unternehmensstrategie, den technologischen und strategischen Partnerschaften und dem Unternehmenswachstum beispielsweise hinsichtlich der Mitarbeiterzahl oder der Neukundengewinnung. Es wurden aber auch Merkmale wie die Transparenz, die das Unternehmen bei der Preisfindung an den Tag legt, berücksichtigt. Die Wettbewerbsstärke wird durch erbrachte Services, Awareness, Kundenzufriedenheit, Branchen-Know-how, Marketing, wichtige Referenzkunden sowie die Kosten beeinflusst. 6.2 Dienstleister für Workplace Management Managed Services im Mittelstand In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Managed Workplace Service Dienstleister im gehobenen Mittelstand bewertet. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

56 Während das Thema Managed Workplace bei Large Accounts mit mehreren 1000 Mitarbeitern schon seit einigen Jahren gesetzt ist, erreicht es nun auch den Mittelstand in Deutschland. Gründe dafür sind vor allem in der zunehmenden Komplexität in der IT-Administration und den damit einhergehenden steigenden Kosten und dem Mangel an verfügbaren Fachkräften für mittelständische Unternehmen zu suchen Bewertete Dienstleister im Bereich Workplace Management Managed Services im Mittelstand Im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand wurden die folgenden 5 Dienstleister bewertet: Bechtle Cancom Computacenter Seven Principles Telekom Deutschland Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

57 6.2.2 Dienstleister-Benchmark im Bereich Workplace Management Managed Services im Mittelstand Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich insgesamt 4 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 15: Benchmark Workplace Management Dienstleister Mittelstand Auch im Mittelstand zeigt sich eine recht homogene Anbieterlandschaft in Bezug auf die Portfolio-Attraktivität. Die Telekom Deutschland kann sich zwar leicht vom Wettbewerb absetzen, aber Bechtle und Cancom folgen auf den Fuß; Computacenter fällt lediglich im Bereich Wettbewerbsstärke etwas zurück, was letztlich daran liegt, dass der Mittelstand nicht unbedingt die zentrale Zielgruppe von Computacenter ist, wohingegen Bechtle und auch Cancom in diesem Marktsegment groß geworden sind. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

58 Auch der Bereich Managed Workplace im Mittelstand wird entscheidend durch Strategien und Visionen beeinflusst. Hier kann Cancom einerseits mit klassischen Managed Workplace Services und andererseits mit einem Future Workplace genannten branchenspezifischen Desktop-as-a-Service Angebot punkten, das perspektivisch für viele Anwender interessant sein kann. Die Telekom Deutschland hat hier trotzdem noch leicht die Nase vorn. Die übrigen Marktteilnehmer folgen mit geringem Abstand. Im Bereich Momentum liegen Cancom etwas vor Bechtle und Computacenter sowie der Telekom Deutschland. Seven Principles weist ebenfalls ein relativ kleines Momentum auf, was letztlich mit der doch relativ niedrigen Awareness im Markt zusammenhängt. In diesem Bereich liegt die Telekom Deutschland naturgemäß leicht vor Cancom und Bechtle. 6.3 Dienstleister für Workplace Management Managed Services im gehobenen Mittelstand In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Managed Workplace Dienstleister im gehobenen Mittelstand bewertet. Während das Thema Managed Workplace bei Large Accounts mit mehreren 1000 Mitarbeitern bereits seit einigen Jahren gesetzt ist, erreicht es inzwischen auch den gehobenen Mittelstand in Deutschland. Gründe dafür sind vor allem in der zunehmenden Komplexität in der IT-Administration und den damit einhergehenden steigenden Kosten zu suchen Bewertete Dienstleister im Bereich Workplace Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand wurden die folgenden 13 Dienstleister bewertet: Atos Avanade Bechtle Cancom Computacenter Fujitsu HP IBM Materna QSC Seven Principles Telekom Deutschland Unisys Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

59 6.3.2 Dienstleister-Benchmark im Bereich Workplace Management Managed Services im gehobenen Mittelstand Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich insgesamt 11 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 16: Benchmark Workplace Management Dienstleister gehobener Mittelstand Die Analyse ergibt ein eng gestecktes Wettbewerbsumfeld. Kein Unternehmen schafft es, sich deutlich von den Mitbewerbern abzuheben. Gleichzeitig befinden sich bis auf Materna und Seven Principles alle Unternehmen im Leader-Quadranten. Das bedeutet für die Anwender, dass sie bei allen Unternehmen mit einem guten bis sehr guten Angebot von der Technik über die Preisfindung bis zur Umsetzung und zum Betrieb rechnen dürfen. Die Bewertung zeigt aber auch, dass Anwenderunternehmen sehr schnell spüren, wenn sich die Anbieter auf ihren Lorbeeren aus früheren Jahren ausruhen. Spürbar wird dies, wenn einmal aufgestellte Servicepakete und integrierte Lösungen keine Innovation erfahren. Sehr große Anbieter sind in gewisser Weise gezwungen, ihre

60 Dienstleistungen in bestimmten Servicepaketen zu standardisieren. Anders ließe sich die eigene, oft große Dienstleistungsorganisation nicht effizient steuern und ein Bauchladen-Effekt wäre die Folge. Ein Nachteil von standardisierten Servicepaketen ist jedoch wiederum die Notwendigkeit eines One-Size-fits-all -Prinzips. Das kann sich bei großen Organisationen, mit klar strukturierten Hierarchien und Prozessen, als Vorteil erweisen, im gehobenen Mittelstand jedoch auch Wettbewerbsvorteile zunichtemachen. Dort sind vor allem individuelle Beratungs- und Servicepakete mit Branchen-Know-how entscheidend. Computacenter kann sich zusammen mit der Telekom Deutschland im Segment Managed Workplace Services leicht vom Wettbewerb absetzen, was insbesondere mit der ausgesprochenen Mittelstandsorientierung von Computacenter, aber auch der Telekom Deutschland zusammenhängt, die zu optimalen, auf dieses Zielsegment abgestimmten Services und einer optimalen Serviceerbringung führt. Die Telekom Deutschland profitiert auch hier insbesondere vom One-Portfolio-Ansatz in Zusammenarbeit mit T-Systems. Atos und HP, aber auch Cancom und Unisys sowie Fujitsu und Atos sind ebenfalls sehr gut positioniert. Auch wenn Managed-Workplace-Konzepte bei Large Accounts gut etabliert sind, die Anbieter hier Best Practices schaffen und gute Umsätze erzielen, muss der gehobene Mittelstand mit einer ausgeprägten Strategie überzeugt werden. Neben den eigentlichen Services legen Mittelständler, oft aufgrund der werthaltigen Unternehmenskultur das Augenmerk auch auf die künftige Entwicklung der Dienstleistungen. Entsprechend kann Computacenter im Bereich Strategie & Vision mit seiner ausgeprägten Mittelstandsorientierung einen leichten Vorsprung vor Cancom, Unisys und HP erzielen. Besonders positiv werten Anwender aus dem gehobenen Mittelstand, wenn Anbieter zwar Pakete anbieten, diese aber so flexibel anpassen bzw. kombinieren können, dass die Gesamtlösung bzw. der Gesamtservice genau ihre Anforderungen trifft. Größere Unterschiede sind beim Momentum festzustellen, welches die Anbieter entwickeln. Cancom führt hier leicht vor Computacenter und Bechtle die Bewertung an. Ein großes Momentum in der Unternehmensentwicklung lässt sich beispielsweise durch eine überdurchschnittliche Entwicklung der Mitarbeiter im Bereich Workplace Management, über den kontinuierlichen Ausbau des Partnerprogramms und über die Mitgestaltung der Marktdynamik erreichen. Die Anwender ziehen das Momentum unter anderem zur Beurteilung der Stabilität und der Sicherheit der getätigten Investitionen heran, aber auch bei der Einschätzung zukünftiger Entwicklungen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

61 6.4 Dienstleister für Workplace Management Managed Services bei Large Accounts In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Managed Workplace Service Provider bei Large Accounts bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Workplace Management Managed Service bei Large Accounts Im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts wurden die folgenden 17 Dienstleister bewertet: Atos Avanade Capgemini Colt Computacenter CSC Dimension Data Fujitsu HP IBM Infosys Materna QSC Seven Principles TCS T-Systems Unisys Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

62 6.4.2 Dienstleister-Benchmark im Bereich Workplace Management Managed Service bei Large Accounts Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich insgesamt 12 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 17: Benchmark Workplace Management Dienstleister Large Accounts Managed Workplace Services bei Large Accounts erfordern zunächst eine stark ausgeprägte Service Unit und ausgereifte Prozesse, da oft tausende Arbeitsplätze mit mehreren Endgeräten gleichzeitig betreut werden müssen. Die Endgeräte haben teilweise einen sehr kurzen Produktlebenszyklus, was bei vielen Anwendern in einer kontinuierlichen Rotation bzw. Erneuerung mündet. Dienstleister müssen hier also selbst an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung arbeiten und diese Weiterentwicklung auch deutlich und glaubhaft den Anwenderunternehmen vermitteln. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

63 Der Benchmark zeichnet ein durchaus positives Bild der Dienstleister für Managed Workplace Services für Large Accounts. T-Systems kann sich hier mit leichtem Abstand vor dem Mitbewerb positionieren. Hier zeigen sich die jahrelange Erfahrung seitens T-Systems in diesem Marktsegment und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Services, um geänderten Anwenderanforderungen und Technologien gerecht zu werden. Nur um wenige Prozentpunkte unterscheidet sich das enge Feld der Verfolger, zunächst mit Computacenter, Atos, IBM, HP, Capgemini und Fujitsu. Aber auch Unternehmen wie Unisys und Colt zeichnen sich durch ihre überdurchschnittliche Portfolio-Attraktivität aus. Dieses Jahr erstmals wurde Dimension Data in die Bewertung aufgenommen. Die beobachtete Entwicklung in Bezug auf die Portfolio-Attraktivität wird mit der Auszeichnung zum Rising Star honoriert. Wie anspruchsvoll Großkunden sein können, spiegelt sich in der Bewertung von Strategie & Vision der Anbieter von Managed Workplace Services wider. Im Bereich Strategie & Vision fächert sich die Beurteilung der Anbieter deutlich auf. Während einige wenige Anbieter Computacenter, T-Systems, Fujitsu und Unisys genaue Vorstellungen über zukünftige Entwicklungen haben und diese auch strategisch umsetzen wollen, sind andere dort eher vage. Aus Anwendersicht ist ein Dienstleister ohne oder mit wenigen transparenten Visionen eher von untergeordneter Bedeutung. Stark differenzierend stellt sich das Wettbewerbsumfeld bei der Beurteilung des Momentums dar. Anbieter wie Computacenter und Capgemini, die über dem wirtschaftlichen Trend wachsen, den Markt wesentlich beeinflussen, technologische Partner gewinnen und steuern sowie bewusst neue Themen besetzen, werden von den Anwendern auch bewusster wahrgenommen. Im Bereich Awareness zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Dienstleistern. T-Systems liegt hier relativ deutlich an der Spitze. Das ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Firma seit Jahren in diesem Bereich aktiv ist und entsprechende Marketing-Aktivitäten zeigt, andererseits ist T-Systems im Segment Large Accounts auch im Bereich Mobile Device Management gut positioniert und kann darüber die Managed Workplace Services gut positionieren. Aber auch Computacenter, IBM und Atos können sich hier behaupten. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

64 7 Mobile Device Management Software Klassische Desktops und Notebooks werden in den allermeisten Unternehmen mit geeigneter Software gemanagt Die Total Cost of Ownership sinkt dramatisch, wenn entsprechende Devices gut gemanagt werden und es werden insbesondere deutlich weniger Aministrationsmitarbeiter benötigt. Bei mobilen Devices wie Smartphones und Tablets kommt neben der Kostenüberlegung auch eine verstärkte Sicherheitsüberlegung hinzu. Moderne Mobile Device Management Software ermöglicht es, zentral nicht nur Patches zu erzwingen, sondern auch Sicherheits- und Zugriffsregeln zu implementieren, Apps zur Verfügung zu stellen und Daten zu sichern. Anwender haben hier im Wesentlichen zwei alternative Ansatzpunkte: Entweder sie entscheiden sich für eine spezielle Mobile Device Management Lösung, die dann parallel zur meist existierenden System Management Lösung für klassische Endgeräte betrieben wird. Oder sie suchen eine Softwarelösung, die beide Welten gleichermaßen bedienen kann. Wie so häufig bei neuen Themen waren Anwender vor drei bis vier Jahren noch auf den Best-of-Breed- bzw. Punktlösungsansatz festgelegt, da die wenigsten Systemmanagement-Anbieter Mobility als Thema adressierten. Auch heute gibt es unter den großen Systemmanagement-Anbietern nur sehr wenige, die das Thema konkret angehen. Die Experton Group erwartet in diesem Bereich kurzfristig auch keinen dramatischen Wandel, so dass Punktlösungen nach wie vor extrem wichtig sind. Eine Ausnahme bildet Microsoft; hier scheint es einen Trend hin zu einer Erweiterung und vollständigen Unterstützung anderer, d.h. nicht Microsoft-eigener Betriebssysteme zu geben. CA ist ebenfalls eine Ausnahme und dieses Jahr zum ersten Mal im Benchmark vertreten. 7.1 Bewertungskriterien für Mobile Device Management Für die Auswahl von Mobile Device Management Lösungen spielen neben den konkreten Features & Functions heute auch Fragen der Zukunftssicherheit eine wichtige Rolle. Viele Mobile Device Management Anbieter sind nicht profitabel, einige Übernahmen hat es in den letzten Jahren schon gegeben und es kommen immer wieder neue Anbieter auf den Markt. Für ein Unternehmen ist es extrem wichtig, dass eine Mobile Device Management Lösung über die nächsten Jahre hinweg nutzbar ist und bleibt. Es ist sehr ärgerlich und nicht zuletzt kostenintensiv, wenn eine ausgewählte und implementierte Lösung nach wenigen Monaten aufgekauft, in andere Lösungen integriert oder aufgrund von Insolvenz der Support eingestellt wird. Entsprechend stehen nicht nur funktionale, sondern auch wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

65 7.2 Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Mobile Device Management Softwarelösungen für Smartphones und Tablets bewertet Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 21 Anbieter berücksichtigt: Absolut Software AirWatch/VMware amagu AppTec Attachmate Baramundi CA Citrix Cortado Good Technology IBM McAfee Microsoft MobileIron OpenPeak SAP Sophos SOTI Symantec Tangoe Trend Micro Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

66 7.2.2 Anbieter-Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Abbildung 18: Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Der Anbieter-Markt für Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets hat sich seit dem Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 deutlich gewandelt. Die Kundenanforderungen haben sich ebenso professionalisiert wie die Angebote der Anbieter. Von den 21 bewerteten Anbietern konnten zehn im Leader-Quadranten positioniert werden; das ist ein Unternehmen mehr als im Jahr 2014, nämlich Microsoft. Der Anbieter hat es geschafft, nicht nur eine stimmige Mobile-Vision und Strategie zu entwickeln, sondern auch in Lösungen umzusetzen. Inzwischen ist Microsoft ein ernstzunehmender Anbieter im Bereich Mobile Device Management für Smartphones und Tablets. Neu in die Bewertung aufgenommen wurden gleich vier Anbieter: Amagu, AppTec, Baramundi und CA. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

67 AppTec überzeugt einerseits mit einem sehr flexibel an die Kundenbedürfnisse anpassbaren Lösungsportfolio, andererseits mit einer nachvollziehbaren Strategie. Deshalb betrachtet die Experton Group AppTec als Rising Star. Die am besten bewerteten Anbieter im Benchmark der Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets sind AirWatch/VMware, MobileIron, Citrix, und Trend Micro, mit etwas Abstand gefolgt von Good Technology, Microsoft, IBM SAP, Symantec, und Cortado. AirWatch/VMware konnte seinen Spitzenplatz verteidigen und hat 2014 bewiesen, dass die Übernahme von AirWatch/VMware durch VMware keine negativen Auswirkungen auf die Produktweiterentwicklung oder die Strategieumsetzung hatte. AirWatch/VMware bietet weiterhin das attraktivste Portfolio. MobileIron gehört schon seit Jahren zur absoluten Spitze in diesem Markt und kann diese Position auch weiter ausbauen. Die Positionierung MobileIrons resultiert vor allem aus der technologischen Stärke und der Leistungsfähigkeit der Software. Es bleibt festzustellen, dass der letztjährige IPO und die damit verbundenen Berichtspflichten keine negativen Auswirkungen auf die Produktentwicklung und den Kundenservice gehabt haben. Trend Micro konnte sich in den letzten zwölf Monaten noch einmal verbessern, insbesondere im Bereich Wettbewerbsstärke, und rückt entsprechend näher an AirWatch/VMware und MobileIron heran. Citrix hat ebenfalls noch einmal zugelegt und differenziert sich entsprechend vom direkten Wettbewerb. Good Technology hat sich im Bereich Portfolio und insbesondere hinsichtlich Usability und Strategie & Vision im Vergleich zum letzten Jahr deutlich verbessert, was sich in einer entsprechenden Verbesserung im Bereich Portfolio-Attraktivität niederschlägt. Auch bei der Wettbewerbsstärke kann Good Technologies leicht zulegen. IBM hat seine Position ebenfalls signifikant verbessert. Insbesondere die ehemalige Fiberlink-Lösung wurde deutlich weiterentwickelt und stellt inzwischen eine für den gesamten Markt gut nutzbare Lösung dar. SAP konnte seine Positionierung in den letzten zwölf Monaten halten. Sowohl die strategische Ausrichtung des Produktes als auch die Einbettung in eine Mobile- Strategie der SAP haben den Entwicklungsfokus deutlich positiv beeinflusst und die Lösung insgesamt auch leicht verbessert. Insgesamt könnte SAP noch etwas konzentrierter das Thema Mobility adressieren, was nach entsprechender Implementierung zu noch besseren Ergebnissen führen würde. Symantec hat sich inzwischen im Mobile Device Management Markt etabliert und verbessert sowohl seine Portfolio-Attraktivität als auch seine Wettbewerbsstärke. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

68 Auch Cortado hat in den letzten zwölf Monaten durch eine Vielzahl kleiner Verbesserungen punkten können und verbessert sich leicht, was die Portfolio- Attraktivität betrifft. Die übrigen Anbieter zeigen mehr oder weniger deutliche Defizite in mehreren einzelnen Bereichen, insbesondere auch bei der eigentlichen Funktionalität, einer geeigneten Strategie für den deutschen Markt sowie hinsichtlich geeigneter Vertriebs- bzw. Channelpartner. Im Bereich Strategie & Vision liegen erwartungsgemäß die etablierten, spezialisierten Mobile Device Management Lösungen für Smartphones und Tablets vorne. Aber auch AppTec, IBM, Microsoft, Symantec und Cortado haben eine genaue und nachvollziehbare Strategie in diesem Segment. Für Anwender bedeutet dies, dass die hier gut bewerteten Unternehmen auch weiterhin stark in die Entwicklung ihrer Software und des gesamten Ökosystems investieren werden und damit als Partner auch über längere Zeit geeignet sind. Gerade im Bereich Systemmanagement ist dies von durchaus hohem Interesse, da hier ein Systemwechsel zu vermeidbaren Kosten führt, die nicht nur durch die Software selbst, sondern auch z.b. durch Schulungen entstehen. Das Momentum eines Anbieters und einer Lösung ist neben der Strategie und Funktionalität der dritte Bereich, der über die zukünftige Entwicklung und die nachhaltige Weiterentwicklung einer Lösung entscheidet. Dabei ist sowohl das Wachstum der Partnerlandschaft als auch der Neukunden entscheidend. AirWatch/VMware und MobileIron sind auch in diesem Bereich am besten zu bewerten, da hier nicht nur massive Anstrengungen im Partnerumfeld unternommen werden, sondern diese auch durch ein deutliches Kundenwachstum belohnt werden. Größere Unternehmen haben in dieser Hinsicht per se eine größere Hürde, da sie in der Regel ein existierendes Partner-Ökosystem haben, das eher statisch ist. Deutliche Unterschiede zeigen sich in der Bewertung der Awareness der einzelnen Anbieter. So ist MobileIron zwar einer der kleinsten Anbieter in diesem Benchmark, aber seine Produkte sind absolut führend, wenn es um die Kundenwahrnehmung geht. Microsoft hat in diesem Bereich in den letzten zwölf Monaten deutlich zugelegt, was zeigt, dass die Mobile-Strategie auch Früchte trägt. Der Abstand zu den folgenden Anbietern ist relativ groß, da nicht nur die Kenntnis des Anbieters, sondern auch seiner Lösungen ebenso wie die Berücksichtigung bei Auswahlverfahren und Ausschreibungen erfasst wurden. 7.3 Device Management Software für alle Endgeräte In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Mobile Device Management Softwarelösungen für alle Endgeräte bewertet. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

69 7.3.1 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte wurden die folgenden 13 Anbieter berücksichtigt: Absolut Software AirWatch/VMware Attachmate Baramundi CA Cortado FrontRange IBM LANDesk Matrix42 Microsoft Sophos Symantec Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

70 7.3.2 Anbieter-Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Von den 13 bewerteten Anbietern konnten sieben im Leader-Quadranten positioniert werden. Abbildung 19: Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Der Anbieter-Markt für Mobile Device Management Software für alle Endgeräte hat sich seit dem Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 nur leicht gewandelt. Die Kundenanforderungen haben sich ebenso professionalisiert wie auch die Angebote der Anbieter. Die meisten klassischen Systemmanagement-Anbieter haben bislang diesen Markt nicht erkannt, einzig IBM und seit Mitte letzten Jahres auch CA sind hier aktiv. CA steigt in diesem Markt mit einem guten Portfolio und insbesondere einer passenden Strategie ein. Noch ist die Wettbewerbsstärke und dort insbesondere die Sichtbarkeit im Markt relativ niedrig, die Experton Group geht aber davon aus, dass aufgrund der sichtbaren Anstrengungen und Erfolge CA kurzfristig wird zulegen Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

71 können. Entsprechend bewertet die Experton Group CA als Rising Star im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte. FrontRange, letztes Jahr noch Rising Star, schaffte dieses Jahr den Sprung in den Leader-Quadranten. Die Gründe hierfür sind einerseits die verbesserte Sichtbarkeit im Markt, andererseits auch leichte Veränderungen am Produkt selbst. Mobility Management ist zwar immer noch ein Top-Fokusthema für FrontRange, aber die Integration in das Gesamtkonzept ist für viele Anwender durchaus passend. Matrix42 setzt sich deutlich von Microsoft und IBM ab und überzeugt durch die gelungene Integration von eigenen Systemmanagement-Lösungen für Standard- Endgeräte mit dem Mobile Device Management von AirWatch/VMware. AirWatch/VMware wurde seinerseits im Leader-Quadranten für Lösungen, die spezifisch auf Smartphones und Tablets zugeschnitten sind, und auch in diesem Quadranten als Leader positioniert. AirWatch/VMware ist dieses Jahr zum ersten Mal positioniert und nimmt sich neben dem klassischen MDM für Smartphones und Tablets nun auch des Managements von Notebooks und PCs an. Diese Erweiterung des Portfolios ist einerseits positiv zu sehen, andererseits wirft es Fragen bzgl. der Dauerhaftigkeit der Partnerschaft mit Matrix42 auf. Die offensichtlichen Überschneidungen werden 2015 sicher offen zu Tage treten und für die eine oder andere Verstimmung sorgen. Microsoft hat im Mobile-Umfeld und insbesondere im MDM-Bereich in den letzten zwölf Monaten massive Fortschritte gemacht, sowohl was das Portfolio als auch was die Akzeptanz im Markt und damit die Wettbewerbsstärke angeht. Auch LANDesk hat in den letzten Monaten das Portfolio weiter entwickelt, so dass auch dieser Anbieter noch besser bewertet werden konnte. Symantec verbesserte sich ebenfalls, nicht zuletzt aufgrund der Verbesserungen im MDM-Bereich für Smartphones und Tablets. Die übrigen Anbieter zeigen mehr oder weniger deutliche Defizite in mehreren einzelnen Bereichen, insbesondere auch bei der eigentlichen Funktionalität, einer geeigneten Strategie für den deutschen Markt, sowie hinsichtlich geeigneter Vertriebs- bzw. Channelpartner bzw. der Sichtbarkeit im Markt. Im Bereich Strategie & Vision liegen erwartungsgemäß die drei Unternehmen mit der längsten Erfahrung im Systemmanagement von Clients, Matrix42, Microsoft und IBM, ganz vorne. Aber auch der relative Newcomer CA kann hier vor so manchem eingesessenen Anbieter punkten. Nach der Bewertung des Zuwachses an Lizenzverträgen, des Partnernetzwerks, des Unternehmenswachstums und der Gewinnung von Kunden, die die Mobile Device Management Lösung als Software-as-a-Service nutzen, könnten alle beobachteten Anbieter ihr Potential noch stärker ausschöpfen. LANDesk ist das Unternehmen, das Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

72 vor Matrix42 hier das größte Momentum entwickeln konnte, wobei Matrix42 ebenfalls auf hohem Niveau liegt. 8 Mobile Application Management Inzwischen werden Smartphones und Tablets nicht nur an Mail- bzw. PIM-Systeme angebunden, sondern auch mit zahlreichen Apps ausgestattet. Der Wunsch dies zentral steuern zu können, hat viele Mobile Device Management Software Anbieter, auch um sich besser differenzieren zu können, veranlasst, entsprechende Funktionalitäten in ihre Mobile Device Management Lösungen zu integrieren. Die interessantesten Features in diesem Bereich sind: Verteilung interner Apps Verteilung von Apps aus Volumenlizenzen und deren Rücknahme, wenn ein Mitarbeiter die App nicht mehr benötigt Verteilung von Standard-Apps Derzeit gibt es keine Anbieter, die sich ausschließlich auf Mobile Application Management fokussieren. Dies wäre auch nicht wirklich zielführend; Mobile Application Management ist vielmehr integraler Bestandteil von Mobile Device Management Lösungen. Anwender, für die Device Management im Vordergrund steht, sollten deshalb bei der Auswahl entsprechender Lösungen stärker die Bewertungen aus Kapitel 7 gewichten. Anwender, für die Application Management ebenfalls wichtig ist, sollten die Bewertungen in diesem Kapitel verstärkt in ihre Überlegungen mit einbeziehen. 8.1 Bewertungskriterien für Mobile Application Management Software Die Bewertungskriterien für Mobile Application Management Software unterscheiden sich nur leicht von denen im Bereich Mobile Device Management (vgl. Kapitel 7). Neben den Features im Bereich Mobile Device Management, die hier ebenfalls wichtig sind, stehen natürlich die Features rund um das Application Management im Vordergrund. Auch das Thema Marktkonsolidierung ist hier präsent und muss bei der konkreten Anbieterauswahl berücksichtigt werden, ebenso die Strategie & Vision des Anbieters, seine Roadmap und sein Wachstum im Hinblick auf Umsatz und Partner, insbesondere Implementierungspartner. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

73 8.2 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Management Software Im Bereich Mobile Application Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 21 Anbieter berücksichtigt: Absolut Software AirWatch/VMware amagu AppTec Baramundi CA Citrix Cortado FrontRange Good Technology IBM LANDesk McAfee Microsoft MobileIron SAP Sophos SOTI Symantec Tangoe Trend Micro Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

74 8.3 Anbieter-Benchmark Mobile Application Management Software Von den bewerteten Anbietern dieser Kategorie platzierten sich insgesamt 12 Anbieter im Leader-Quadranten. Abbildung 20: Benchmark Mobile Application Management Software Das Benchmark-Ergebnis im Bereich Mobile Application Management Software unterscheidet sich nur wenig vom Ergebnis der Mobile Device Management Kategorie, da es sich in vielen Fällen um ein und dasselbe Produkt handelt. Die vier Anbieter MobileIron, Trend Micro, AirWatch/VMware und Citrix führen die Bewertung an. CA wurde in diesem Bereich als Rising Star ausgezeichnet, da die Lösung zwar quasi neu auf dem Markt ist, gleichzeitig aber bereits heute eine umfassende Lösung darstellt, die in den nächsten Monaten weiter verbessert werden wird. Insgesamt ist festzustellen, dass Mobile Application Management mittlerweile ein integraler Bestandteil von Mobile Device Management Lösungen geworden ist. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

75 Im Bereich der Strategie & Vision liegen auch in diesem Lösungssegment erwartungsgemäß die etablierten Mobile Device Management Anbieter vorn. Auch AppTec, CA, IBM und Citrix können mit einer genauen und nachvollziehbaren Strategie punkten. Für Anwender bedeutet dies, dass die Unternehmen auch weiterhin stark in die Entwicklung ihrer Software und des gesamten Ökosystems investieren werden. Das Momentum eines Anbieters und einer Lösung ist neben der Strategie und Funktionalität der dritte Bereich, der über die zukünftige Entwicklung und die nachhaltige Weiterentwicklung einer Lösung entscheidet. Dabei ist sowohl das Wachstum der Partnerlandschaft als auch der Neukunden entscheidend. AirWatch ist in diesem Bereich am besten zu bewerten, da hier nicht nur massive Anstrengungen im Partnerumfeld unternommen werden, sondern diese auch durch ein deutliches Kundenwachstum belohnt werden. Deutliche Unterschiede zeigen sich in der Bewertung der Awareness der einzelnen Anbieter. MobileIron ist zwar einer der kleinsten Anbieter in diesem Benchmark, aber seine Produkte sind führend, wenn es um die Kundenwahrnehmung geht. Der Abstand zu den folgenden Anbietern ist relativ groß, da nicht nur die Kenntnis des Anbieters, sondern auch seiner Lösungen, ebenso wie die Berücksichtigung bei Auswahlverfahren und Ausschreibungen erfasst wurden. Interessant ist, dass neben den anderen etablierten Mobile Device Management Spezialisten auch SAP zu den gut bewerteten Anbietern zählt. Hier zeigt sich deutlich, dass ein gutes Produkt, kombiniert mit einer klaren Strategie, auch die Aufmerksamkeit der Anwendern weckt. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

76 9 Mobile Information Management (Software) Das Thema Mobile Information Management wird in vielen Unternehmen nach wie vor heiß diskutiert. Dass mobile Geräte in vernünftigem Umfang gemanagt werden müssen (MDM), dass die Sicherheit gewährleistet sein muss (Mobile Security) und dass Apps verfügbar sein müssen, um auf entsprechende Back-Office-Systeme zugreifen zu können, wird bei vielen Unternehmen adressiert. Beim Zugriff auf Dokumente oder andere Daten ist das Bild oft noch weniger klar. Einerseits werden kostenfreie Cloud-Lösungen von vielen Sicherheitsbeauftragten verboten, andererseits werden aber auch keine Alternativen angeboten, um entsprechende Informationen sicher auf entsprechende mobile Endgeräte zu kopieren bzw. zu synchronisieren. Im Wesentlichen lassen sich zwei Lösungsansätze unterscheiden: Filesharing: Hier werden Dokumente und andere Files, die der Anwender in einem Verzeichnis abgelegt hat, auf ein mobiles Endgerät synchronisiert und dort sicher abgelegt, sofern der Mitarbeiter dies möchte und darf (Rechtevergabe). Enterprise Content Management Systeme: Hier werden die abgelegten Dokumente im Einklang mit den Zugriffsrechten mobil zugreifbar gemacht und im Falle einer Synchronisierung sicher gespeichert. In beiden Teilbereichen werden die entsprechenden Anbieter in diesem Kapitel bewertet. 9.1 Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Lösungen für Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis bewertet Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Von entscheidender Bedeutung ist aus Anwendersicht, dass die Möglichkeit besteht, die Lösung sowohl als Cloud-Lösung wie auch idealerweise on-premise nutzen zu können. Noch ist, insbesondere im Mittelstand, der Wunsch nach On-Premise- Lösungen weit verbreitet, und wenn Cloud-Lösungen überhaupt in die engere Wahl kommen sollen, muss zumindest sichergestellt werden, dass die entsprechenden Rechenzentren in der EU oder besser noch in Deutschland beheimatet sind. Ebenfalls wichtig ist die Verfügbarkeit einer App für die unterschiedlichen Betriebssystemvarianten, die es ermöglicht, auf Dokumente zuzugreifen, diese sicher zu speichern und sicher weiter zu nutzen. Den Zugriffs- und Nutzungsrechten kommt Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

77 hier eine ebenso große Bedeutung zu wie der Offline-Verfügbarkeit ausgewählter Dokumente Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Im Bereich Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis wurden die folgenden 27 Anbieter berücksichtigt: Accellion Acronis AirWatch/VMware Alfresco Apple Attachmate Box CA Citrix Cortado Dropbox Egnyte EMC Good Technology Google Hightail HP IBM Microsoft NetApp owncloud Salesforce Strato Sugar Sync TeamDrive Trend Micro WatchDox Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

78 9.1.3 Anbieter-Benchmark Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Von den 27 bewerteten Anbietern konnten 15 im Leader-Quadranten positioniert werden. Abbildung 21: Benchmark Mobile Information Management Software auf Filesharing-Basis Der Anbieter-Markt für Mobile Information Management auf Filesharing-Basis hat sich in den letzten zwölf Monaten nicht deutlich gewandelt. Die Kundenanforderungen haben leicht angezogen, ebenso wie die Fähigkeiten der einzelnen Anbieter. IBM und Microsoft können sich leicht von ihren Wettbewerbern absetzen. IBM positioniert sich in diesem Segment insbesondere über Social Collaboration, das Produkt Connections wird von Anwendern aber auch für klassisches Filesharing eingesetzt. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

79 Microsoft bietet mit OneDrive Pro bzw. Sharepoint (Online) einen ausgereiften Stack auf Basis langjähriger Erfahrung im Content Management auf Mittelstands- und Enterprise-Niveau. Leider fehlt hier die On-Premise-Verfügbarkeit. AirWatch/VMware liegt, was die Portfolio-Attraktivität angeht beinahe auf Augenhöhe mit IBM, wobei davon auszugehen ist, dass AirWatch/VMware hier weitere Verbesserungen plant. Citrix, Trend Micro, Acronis und Alfresco unterscheiden sich nur unmerklich. Cortado fällt, was die Wettbewerbsstärke betrifft, hinter dieser Gruppe zurück, wobei die Lösung als solche keinen Anlass für Abwertungen bietet. Box profitiert im Hinblick auf die Wettbewerbsstärke recht stark von der Partnerschaft mit der Telekom Deutschland. NetApp und EMC bieten hier ebenfalls solide Lösungen für Kunden ihrer Storagelösungen an. Im Hinblick auf die Strategie & Vision der einzelnen Anbieter zeigt sich eine Dreiteilung. IBM und Google haben eine klare Vision und eine nachvollziehbare Strategie. Das Mittelfeld mit Apple, Microsoft, AirWatch/VMware, CA, Cortado, Citrix, Trend Micro, Acronis, Alfresco, Hightail, HP, owncloud und Box hat eine ganz gute Vorstellung davon, wohin sich das Angebot in diesem Bereich entwickeln soll, die Ansätze sind aber eher einseitig. Die übrigen Anbieter haben zum Teil gute Lösungen, aber noch keine ausgeprägte längerfristige Strategie. Im Hinblick auf das Momentum im Markt überrascht Trend Micro. Der ursprüngliche Security-Anbieter hat in den letzten 18 Monaten sein Portfolio deutlich ausgeweitet und deckt heute weite Bereiche im Mobility-Umfeld qualitativ hochwertig ab. Aber auch die übrigen gut bewerteten Anbieter erfahren vom Markt, in Form von neuen Kunden und Partnern, positives Feedback. Im Bereich Awareness liegt Microsoft ähnlich wie Dropbox nicht zuletzt aufgrund seines kostenfreien Privatkundenangebots ganz vorn. Aber auch die Lösungen von EMC, NetApp, IBM und Good Technology sind weiten Teilen der Unternehmen im B2B-Umfeld bekannt. 9.2 Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Lösungen für Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis bewertet. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

80 9.2.1 Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Wichtig ist die Verfügbarkeit einer App für die unterschiedlichen Betriebssystemvarianten, die es ermöglicht, auf Dokumente zuzugreifen, diese sicher zu speichern und sicher weiter zu nutzen. Den Zugriffs- und Nutzungsrechten kommt hier eine ebenso große Bedeutung zu wie der Offline-Verfügbarkeit ausgewählter Dokumente. Dass die Anbieter über eine nachvollziehbare Strategie verfügen sollten und im Markt erfolgreich agieren müssen, liegt auf der Hand. Von vielen Anwendern gewünscht ist eine Lösung, die ggf. auf mehrere parallel laufende Enterprise Content Management Systeme zugreifen kann und so für den Anwender transparent die Dokumente bereitstellt Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 13 Anbieter berücksichtigt: Alfresco Hyland Software Laserfiche M-Files OpenText Oracle Xerox EMC Microsoft IBM d.velop Perceptive Software HP Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

81 9.2.3 Anbieter-Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Von den 13 bewerteten Anbietern in diesem Umfeld, wurden 10 im Leader- Quadranten positioniert. Abbildung 22: Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Geradezu selbstverständlich konnten sich die vier großen Enterprise Content Management Anbieter IBM, Microsoft, OpenText und EMC vom Wettbewerb absetzen. Aber auch Hyland Software und Alfresco sowie Perceptive Software und Oracle konnten sich gut behaupten. Es zeigt sich, dass die Integration von mobilen Endgeräten zumindest für die im Leader-Quadranten positionierten Anbieter keine große Herausforderung darstellt und entsprechend die Anwender hier vor keinen unlösbaren Herausforderungen stehen, wenn es gilt, eine entsprechende Lösung für ein existierendes Enterprise Content Management System zu implementieren. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

82 Aus Sicht der Strategie & Vision sind die beiden Anbieter IBM und Microsoft, aber auch Alfresco deutlich vor den Mitbewerbern zu bewerten. Sie haben eine klare Vorstellung davon, wie sich Lösungen und Märkte weiter entwickeln werden und wie sie sich zukünftig aufstellen wollen. Bei den übrigen Anbietern ist dies noch eher vage bzw. nicht völlig nachvollziehbar kommuniziert. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich im Bereich Momentum. Hier liegt Microsoft allerdings vor IBM, was nicht zuletzt mit der engen Verzahnung zwischen SharePoint, Office und OneDrive zusammenhängt. Die Anwender honorieren offensichtlich die Anstrengungen beider Anbieter mit einer wachsenden Anzahl von Projekten. Das Partnernetzwerk ist bei beiden Unternehmen hervorragend. Im Segment Awareness übernehmen wiederum die vier großen Enterprise Content Management Anbieter die Führungsrolle. Microsoft, EMC, OpenText und IBM, aber auch Hyland Software liegen hier klar vor den Wettbewerbern. Mit anderen Worten: Die Anwender gehen davon aus, dass ein Enterprise Content Management Anbieter heute auch in der Lage ist, mobile Endgeräte zu integrieren und Dokumente dort sicher zu speichern bzw. im Rahmen der Zugriffs- und Nutzungsrechte zugänglich zu machen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

83 10 Enterprise Mobility Management Enterprise Mobility Management fasst die Bereiche Mobile Device Management, Mobile Application Management und Mobile Information Management zusammen und stellt letztlich die Management-Plattform für den Betrieb und die Nutzung von Smartphones und Tablets dar. Entsprechend rekrutieren sich die bewerteten Anbieter als Untermenge von Mobile Device Management. Zum Funktionsumfang von Enterprise Mobility Lösungen gehört mindestens: Hardware-Inventarisierung Applikations-Inventarisierung Betriebssystem-Management Mobile App Deployment, Updates und Löschung Mobile-App-Konfiguration und Policy Management Remote-Steuerung zur Fehlersuche Fernzugriff z.b. für Remote Wipe Mobile Information Management Für Anwender, die Smartphones und Tablets im Eigenbetrieb nutzen möchten, stellen Enterprise Mobility Management Lösungen einen umfassenden Ansatz dar, der in Form von integrierten Lösungen das Management im Vergleich zur Nutzung unterschiedlicher Punktlösungen vereinfacht. Entsprechend versuchen die bekannten Mobile Device Management Anbieter, sich über einen solchen Suite- Ansatz vom Wettbewerb zu differenzieren. Dies gelingt auch zunehmend, da Anwender hier einen echten Vorteil erkennen und diesen zukünftig gerne nutzen wollen Bewertungskriterien für Enterprise Mobility Management Software Neben den Bewertungskriterien für Mobile Device Management, Mobile Application Management und Mobile Information Management kommt noch die integrierte Lösung als wichtiges Kriterium zum Tragen. Nicht alle Anbieter haben alle Teilbereiche ihrer Lösung selbst entwickelt, sondern setzen auf Partnerlösungen. Das ist grundsätzlich nicht negativ zu bewerten, solange der Anbieter sicherstellt, dass die Gesamtlösung sich aus einem Guss darstellt. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

84 10.2 Bewertete Unternehmen im Bereich M Enterprise Mobility Management Software Im Bereich Enterprise Mobility Management Software wurden die folgenden 14 Anbieter berücksichtigt: Absolut Software AirWatch/VMware amagu CA Citrix Good Technology IBM Microsoft MobileIron SAP Sophos SOTI Symantec Tangoe Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

85 10.3 Anbieter-Benchmark Enterprise Mobility Management Software Acht Anbieter gelangten in den Leader-Quadranten. Wie nicht anders zu erwarten zeigen sich die Anbieter aus den Segmenten Mobile Device Management und Mobile Application Management auch hier besonders stark. Abbildung 23: Benchmark Enterprise Mobility Management Software AirWatch/VMware und MobileIron liegen relativ klar vor Citrix und Good Technologies, was die Portfolio-Attraktivität angeht, aber auch IBM und Microsoft halten den Kontakt zur Spitzengruppe. SAP bleibt zumindest für SAP-Kunden auch weiterhin eine gute Wahl, da die Lösung als solche in den allermeisten Fällen mehr als ausreichend ist. Betrachtet man die Strategie & Vision der Anbieter, so liegen MobileIron, Citrix, Good Technologies, AirWatch/VMware und IBM, aber auch CA klar vor den Mitbewerbern. Diese Anbieter haben ein klares Verständnis für Mobility und dies auch in entsprechenden Strategien festgeschrieben. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

86 Betrachtet man das Momentum der Anbieter, so liegen AirWatch/VMware, SOTI und MobileIron deutlich vor den Wettbewerbern. Die Lösungen dieser Anbieter werden also auch von Partnern und Kunden positiv bewertet. Der Bereich Awareness ist als Frühindikator für zukünftigen Erfolg zu bewerten. Hier liegt MobileIron deutlich vor Good Technologies, AirWatch/VMware und Citrix, was zeigt, dass auch relativ kleine Anbieter in neuen Märkten und mit geeigneten Technologien gegen die Branchenriesen bestehen können. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

87 11 Mobile Security Suites Aktuelle Warnungen von IT-Sicherheitsforschern unterstreichen, dass die Sicherheit der Daten auf Smartphones und Tablets deutlich bedroht ist. Die mobilen Schadprogramme werden immer raffinierter und haben teilweise bereits komplexe Schadfunktionen, wie sie bisher nur aus dem PC-Bereich bekannt waren. Die in diesem Benchmark betrachteten Mobile Security Suites für Business-Nutzer sichern insbesondere Tablets und Smartphones ab und unterscheiden sich von den klassischen Notebook-Sicherheitslösungen. Die untersuchten Mobile Security Suites werden je nach Anbieter als Apps für Android OS, Apple ios, Windows Phone OS, Windows 8/ 8.1 oder BlackBerry OS angeboten und lokal auf den mobilen Endgeräten installiert. In der Regel werden sie durch Cloud-Funktionen ergänzt, wenn das mobile Endgerät eine Verbindung ins Internet aufbauen kann. Aus der Cloud kommen Updates für die Apps, Virensignaturen, Blacklists (z.b. Listen gefährlicher Webseiten), aber auch so genannte Threat Feeds, also Informationen über aktuelle Bedrohungen wie laufende Spam-Attacken oder um sich greifende Botnetze. Zu den Funktionen der Mobile Security Suites gehören je nach Anbieter Scanner, die nicht nur nach schädlichen Apps oder Dateien suchen, sondern auch nach Datenschutzrisiken. Neben einer Fernlöschung im Fall des Geräteverlusts oder Diebstahls können verschiedene Lösungen mit einer zusätzlichen mobilen Verschlüsselung aufwarten. SMS-Filter sind als Antwort auf Spam-Nachrichten zu sehen, die nicht mehr nur über auf mobile Endgeräten gelangen können. Ein besonderes Augenmerk legen einzelne Mobile Security Suites auf ByoD-Szenarien, indem sie die Trennung betrieblicher und privater Apps und Daten unterstützen. Anbieter mobiler IT-Sicherheitslösungen sollten die Anwender von Tablets und Smartphones noch deutlich stärker unterstützen als bisher. Gerade die mobile Verschlüsselung erweist sich in Umfragen als sehr lückenhaft. Auch wenn die mobilen Betriebssysteme durchaus Verschlüsselungsfunktionen für die mobilen Datenspeicher vorsehen, sollten Anwender aktiv auf die notwendige Aktivierung hingewiesen werden. Solche Awareness-Funktionen sind ein wichtiger Bestandteil eines mobilen Sicherheitspaketes. Im Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 wurden ausschließlich solche Mobile Security Suites betrachtet, die sich an den Business-User richten. Der Anspruch bei der Bewertung war dabei, dass professionelle Lösungen die eingangs in dieser Studie beschriebenen Risiken möglichst umfassend abdecken. Die folgende Bewertung ist als Ergänzung zu renommierten Anti-Viren-Tests für Tablets und Smartphones zu verstehen und trifft keine eigene Aussage über die Qualität der Malware-Erkennung. Hierfür wird auf die Untersuchungen führender Prüfinstitute verwiesen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

88 11.1 Bewertungskriterien für Mobile Security Suites Die Analyse betrachtet wie zuvor beschrieben nicht die Güte der Malware-Erkennung oder die Zahl der False Positives (Falschmeldungen). Stattdessen wurde der Fokus auf die Vollständigkeit und Integration der Funktionen zur Bekämpfung mobiler Risiken, die Supportleistungen, die Partnerlandschaft, den Vertriebsweg und Bestellprozess, die Unterstützung verschiedener Betriebssysteme, die Stimmigkeit des Marketings und den Schulungsbedarf sowie entsprechende Schulungsmöglichkeiten gelegt. In diesem Jahr lag dabei eine besondere Gewichtung auf einer möglichst vollständigen Funktionalität und gleichzeitig der Anwenderfreundlichkeit. Lücken im Funktionsumfang sind zunehmend kritisch, denn die mobilen Bedrohungen nehmen weiter deutlich zu. Hinzu kommt, dass Anwenderfehler ebenfalls das Risiko bei der Nutzung von Tablets und Smartphones steigern, weshalb eine hohe Anwenderfreundlichkeit und die damit verbundene Anwenderzufriedenheit ein wichtiger Vorteil sind Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Security Suites Die vorliegende Analyse betrachtet die folgenden 15 Mobile Security Suites: AVG Bitdefender Doctor Web ESET F-Secure G Data Ikarus Kaspersky Lookout McAfee Norman Sophos Symantec Trend Micro Webroot Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

89 11.3 Anbieter-Benchmark Mobile Security Suites Neun der untersuchten 15 Anbieter für Mobile Security Suites konnten sich im Leader-Quadranten platzieren. Der Rising Star aus dem Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 (Bitdefender) hat es in den Leader-Quadranten geschafft, wie im vorherigen Benchmark prognostiziert. Abbildung 24: Benchmark Mobile Security Suites 2015 Im Vergleich zu IT-Sicherheitslösungen, die sich an betriebliche Nutzer von Desktop- Computern oder Notebooks richten, ist die Zahl der Anbieter weiterhin überschaubar. Untersucht wurden die folgenden Mobile Security Suites in der jeweils im Dezember 2014 aktuellen Version: Trend Micro, McAfee/ Intel Security, Sophos und Symantec weisen eine große Funktionsbreite, eine umfassende Strategie der mobilen Sicherheit, einen anwenderorientierten Support, eine weitreichende Vernetzung mit dem Channel und ihrer Partnerlandschaft sowie eine Abdeckung zahlreicher mobiler Betriebssysteme auf. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

90 Kaspersky, Bitdefender, F-Secure, G Data und Lookout haben ebenfalls eine überdurchschnittliche Breite in den Sicherheitsfunktionen, besitzen aber noch Potenzial für weiteres Wachstum in der Portfolio-Attraktivität und der Wettbewerbsstärke. Deutlich wird dies in den besonders stark gewichteten Kriterien der Vollständigkeit der Funktionalität und der Anwenderzufriedenheit. Bemerkenswert ist, dass sich Trend Micro, McAfee/ Intel Security und Sophos sowohl im Funktionsumfang als auch in der Anwenderzufriedenheit in der Spitzengruppe bewegen. Unter den Funktionen fiel bei dieser Untersuchung Folgendes besonders positiv auf: die mobile Verschlüsselung und die ByoD-Funktion (Trennung privater und betrieblicher Anwendungen und Daten) bei Bitdefender, die Unterstützung bei der Datensicherung bei Lookout, die SMS-Filterung bei Sophos und die Backup- Funktion bei Trend Micro. Die Experton Group beobachtet und begleitet auch in Zukunft die Entwicklung bei mobilen Security Apps und erwartet neue Sicherheitsfunktionen, so dass schon bald die mobile Sicherheit und nicht wie bisher die mobile Unsicherheit vorprogrammiert ist. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

91 12 Mobile Application Development Platforms Im Bereich Mobile Application Development Plattformen gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Ansätze: Native Toolkits, wie beispielsweise das ios Development Kit, ermöglichen es, eine Applikation für ein spezifisches Betriebssystem zu entwickeln. Web Toolkits, wie beispielsweise jquery Mobile, ermöglichen es, Applikationen zu entwickeln, die im Browser eines Smartphones oder Tablets laufen. Spezialisierte Plattformen, wie beispielsweise Appcelerator oder DSI, abstrahieren vom Betriebssystem oder den Einschränkungen eines Browsers und bieten in der Regel mehr Software Development Life Cycle Funktionen als native oder Web Toolkits. Zusätzlich verfügen sie in der Regel über vorkonfigurierte Enterprise Features. Wrapper Tools, wie beispielsweise Adobe PhoneGap, die es ermöglichen, Web-Applikationen als OS-spezifische Anwendungen zu kompilieren (hybride Anwendungen). Mobile Middleware, wie beispielsweise SAP Unwired Platform, die es nativen und hybriden Anwendungen ermöglichen sicher mit Back-Office- Systemen im Rechenzentrum oder in der Cloud zu kommunizieren. Application Generators, wie beispielsweise in KonyOne Studio, die es ermöglichen, auf Basis einer Anwendungsbeschreibung hybride, native oder Web-Anwendungen zu erzeugen. Alle genannten Varianten haben ihre Daseinsberechtigung. Jedoch zeigt sich in der Praxis, dass bei einer umfassenden App-Nutzung, insbesondere um auf unterschiedliche Back-Office-Systeme zuzugreifen, eine Mobile Middleware sowohl für die Implementierung als auch für den Life Cycle Vorteile bringen kann. Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Auswahl einer Entwicklungsumgebung ist aber auch, welche Erfahrungen die Programmierer bzw. der ausgewählte Entwicklungsdienstleister hat Bewertungskriterien für Mobile Application Development Platforms Aus Anwendersicht sind bei der Beurteilung der Attraktivität des Portfolios die Strategie & Vision, Agilität, Dynamik und das eigentliche Portfolio am wichtigsten. Es folgen gleichrangig die Technologie und Funktionalität. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

92 Bei der Auswahl einer Mobile Application Development Platform spielt aber auch die Art der Apps, die entwickelt werden sollen, eine wesentliche Rolle. Im Wesentlichen lassen sich drei unterschiedliche Ansätze unterscheiden: B2C: Business-to-Consumer Unterhaltung/ Spiele mit Produkt- oder Unternehmensbezug B2B: Business-to-Business Lösungen mit klarem Produkt- bzw. Lösungsbezug (Maschinensteuerung über Tablet etc.) B2E: Business-to-Employee Lösungen, die Mitarbeitern das mobile Arbeiten ermöglichen Für die Positionierung in diesem Benchmark stehen die Szenarien B2B und noch stärker B2E im Vordergrund. Die Wettbewerbsstärke, zwar ein wesentlicher Bewertungsbereich, ist für Anwender hierbei eher von sekundärem Interesse. Hier spielen das Produkt an sich und seine Features die weitaus größte Rolle Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Development Platforms Im Bereich Mobile Application Development Platforms wurden die folgenden 18 Anbieter berücksichtigt: Adobe Appcelerator Apple DSI Embarcadero Google IBM jquery Mobile Kony Microsoft MicroStrategy Pegasystems Salesforce SAP Sencha United Planet Verivo Software Xamarin Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

93 12.3 Anbieter-Benchmark Mobile Application Development Platforms Von den 18 relevanten Anbietern konnten zehn Anbieter im Leader-Quadranten positioniert werden. Abbildung 25: Benchmark Mobile Application Development Platforms IBM zeichnet sich hier durch die breiteste Entwicklungsumgebung und eine sehr gute mobile Middleware aus. SAP fällt im Bereich Portfolio-Attraktivität leicht zurück, ohne jedoch in einem Bereich deutliche Schwächen zu zeigen. Im Vergleich fällt jquery leicht zurück, da die Apps, die mit den Lösungen dieses Anbieters erstellt werden, meist nicht hoch performant sind. Kony tut sich noch immer schwer bei der Etablierung eines umfassenden Ökosystems, ein wesentlicher Punkt, da die wenigsten Unternehmen im App-Bereich heute intern entwickeln. Adobes Wrapped-Hybrid Architektur führt häufig zu Performance-Einschränkungen bei den resultierenden Apps, was zu einer gewissen Abwertung führte. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

94 Microsoft konnte in den letzten zwölf Monaten auch in diesem Bereich noch einmal deutlich zulegen. Einzig die etwas in die Jahre gekommene Middleware, die für mobile Zwecke zwar genutzt werden kann, aber nicht unbedingt die beste Lösung ist, verhindert eine noch bessere Bewertung. Die Entwicklungsumgebung von Salesforce.com ist insbesondere für bestehende Salesforce.com Kunden interessant, die die entsprechende PaaS- und API- Infrastruktur kostenfrei nutzen können. Appcelerator wird derzeit vor allem von kleinen App-Entwicklungsunternehmen und Werbeagenturen eingesetzt. Die im Enterprise-Umfeld notwendigen Features wie Life Cycle Management sind zwar bei einigen dieser Lösungen vorhanden, werden derzeit aber von den wenigsten Kunden genutzt. Pegasystems hat Ende 2013 Antenna übernommen und die Lösungen gut in ein Gesamtangebot integriert. Entsprechend positiv fällt die Bewertung der Portfolio- Attraktivität aus. United Planet bietet zwar mit seinem Web Toolkit nur ein eingeschränktes Lösungsangebot, dieses wird von Kunden jedoch als extrem wertvoll eingestuft. Entsprechend gut konnte der Anbieter bewertet werden. In puncto Strategie & Vision liegen IBM und SAP ganz klar vorne. Beide haben eine ausgeprägte Strategie und ein sehr gutes Gefühl dafür, wie der Markt bzw. die Kundenanforderungen sich in Zukunft entwickeln werden. Das Momentum zeigt, dass die Entwicklungen und Angebote der Anbieter auch von den Kunden bzw. Partnern honoriert werden. Auch in diesem Bereich sind IBM und SAP führend, gefolgt von jquery-mobile, Kony, Adobe und Embarcadero; letzteres Unternehmen ist im Follower-Quadranten beheimatet, weist aber eine recht hohe Portfolio-Attraktivität auf. Im Bereich Awareness zeigt sich wieder, dass auch relativ kleine Anbieter hier sehr gut abschneiden können. Ähnlich wie MobileIron im Bereich Mobile Device Management liegt hier Appcelerator zusammen mit IBM, gefolgt von Adobe, SAP und Pegasystems, ganz vorne. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

95 13 Mobile CRM Customer Relationship Management Software ist seit vielen Jahren in den meisten Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Sowohl für den Vertrieb als auch für das Marketing stellt es ein wesentliches Arbeitsmittel dar. Aber auch für Servicetechniker im Außendienst kann ein CRM-System nützlich sein. In vielen Fällen ist das CRM auch mit anderen ERP-Komponenten wie der Finanzbuchhaltung zur Rechnungsstellung verbunden. Mit zunehmender Mobilisierung von Geschäftsprozessen und Mitarbeitern wird es daher immer interessanter, CRM-Lösungen auch auf mobilen Endgeräten einsetzen zu können. Entsprechend der zunehmenden mobilen Nutzung suchen auch immer mehr Anwenderunternehmen nach CRM-Lösungen, die mobil genutzt werden können. Der Markt hierfür entwickelt sich 2015 gerade erst, mobiles CRM wird aber ein vitaler Bestandteil der meisten Mobile Enterprise Strategien sein Bewertungskriterien für Mobile CRM Zentrale Kriterien für die Bewertung der Mobile CRM Lösungen sind neben den üblichen CRM-Anforderungen, wie dem Erfassen und Analysieren von Kunden- Handlungen, der Usability dem Bezugsmodell (On/Off-Premise) und Schnittstellen zu internen ECM/DMS- oder auch CMS-Lösungen, die Offline-Nutzbarkeit der Lösung und die sichere Synchronisierung von Datensätzen Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile CRM Im Bereich Mobile CRM wurden die folgenden 14 Anbieter berücksichtigt: BSI CAS Software Cobra Combit Microsoft Oracle Sage Salesforce SAP SugarCRM Update Software Vtiger Weclapp CRM Weptun Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

96 13.3 Anbieter-Benchmark Mobile CRM Insgesamt zeigt sich ein noch recht unreifer Markt. Von den 14 bewerteten Anbietern wurden nur fünf im Leader-Quadranten positioniert. Abbildung 26: Benchmark Mobile CRM Anders als in anderen Segmenten dieses Benchmarks haben nur zwei Anbieter, nämlich Salesforce und Sage, am Research aktiv teilgenommen, d.h. Fragebögen ausgefüllt und Briefings mit den verantwortlichen Advisorn der Experton Group durchgeführt. Nichtsdestotrotz hat die Experton Group alle relevanten Anbieter auf dem Markt auf Basis von öffentlich verfügbaren Informationen und Kundengesprächen bewertet. Während Salesforce klar das attraktivste Portfolio bereithält, kann Microsoft einerseits mit einem attraktiven Portfolio, andererseits aber auch mit einer guten Wettbewerbsstärke punkten. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

97 SAP und Oracle werden hier leicht schwächer bewertet, da die Mobile-Strategie und damit die Produkt-Roadmap eher unklar ist. Gleichzeitig zeigen die Lösungen noch gewisse Schwächen, ebenso wie bei Sage. SugarCRM ist zwar, was die Wettbewerbsstärke angeht, noch etwas schwächer als die oben genannten Anbieter, jedoch ist das Portfolio attraktiv. Aufgrund der positiven Entwicklung der letzten zwölf Monate konnte SugarCRM als Rising Star bewertet werden. Betrachtet man die Einzelkriterien, so zeigt sich, dass Salesforce, Microsoft und SugarCRM im Bereich Strategie & Vision deutlich vor SAP, Oracle und Sage liegen. Die drei erstgenannten Anbieter verstehen den Markt sehr genau und haben jeweils für sich eine nachvollziehbare Strategie bzw. Vision formuliert. Betrachtet man das Momentum, d.h. das Wachstum auf Basis von Partnern und Kundenzahlen, so zeigt sich ein leicht anderes Bild. Auch hier liegt Salesforce vorn, gefolgt aber von Vtiger, Sage und WeclappCRM. Insgesamt ist dieser Markt natürlich noch relativ neu, so dass viele Anwender noch zurückhaltend sind; trotzdem zeigt sich, welche Anbieter es schaffen, Kunden und Partner mit ihrem Portfolio zu überzeugen. Die Awareness ist ebenfalls ein wichtiger Indikator für den zukünftigen Erfolg eines Anbieters. Hier liegen Sage, Cobra, CAS Software und Vtiger mit leichtem Abstand vor den anderen bewerteten Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

98 14 Mobile Collaboration Für die erfolgreiche Einführung einer Mobile Collaboration Lösung bedarf es folgender Faktoren: Integrierter Ansatz über die verschiedenen Endgeräte. Mobile Collaboration Software muss der zunehmenden Divergenz von Endgeräten im Unternehmen Rechnung tragen. Damit Mitarbeiter unbeschränkt und ortsunabhängig miteinander zusammenzuarbeiten können, muss die Lösung zumindest mit den wichtigsten Plattformen, also Apple, Android und Microsoft kompatibel sein. Session Roaming ohne Medienbrüche. Ohne Medienbrüche bedeutet beispielsweise, dass ein Vertriebler, der zu einem Kundentermin reisen muss, die im Office geführte Videokonferenz auf sein mobiles Endgerät verlagern kann. Eine einheitlich ins Unternehmen eingeführte und verwendete Lösung. Viele Unternehmen haben bereits eine oder mehrere Unified Communications Plattformen im Einsatz. Diese werden allerdings in den wenigsten Firmen wirklich universal benutzt. Die Integration von verschiedenen Kommunikations- und Social Media Plattformen bleibt eine große Herausforderung. Die Experton Group erwartet auch hier, dass viele Unternehmen 2015 ihr Kommunikationskonzept über einen stärkeren strategischen Ansatz ganzheitlich betrachten, um weitere Insellösungen, die durch den Einkauf von Fachabteilungen entstehen, zu vermeiden. Training und Change Management für die Mitarbeiter. Dieser Faktor ist in der Vergangenheit oft unterschätzt worden. Viele IT-Projekte, nicht zuletzt im Bereich Unified Communication, sind daran gescheitert, dass Mitarbeiter entweder gar nicht wussten, dass ihnen diese Plattform zur Verfügung steht, oder den Nutzen nicht erkennen konnten. Gute Guidelines für die Anwendung zur Lösung von spezifischen Aufgaben und deutlich sichtbare Zeichen, dass der Change-Prozess vom oberen Management gewollt ist, helfen diese Akzeptanz zu verbessern Bewertungskriterien für Mobile Collaboration Die Bewertungskriterien für Mobile Collaboration Software beinhalten zunächst die Vollständigkeit des Portfolios. Mobile Collaboration geht über die klassische und Sprachkommunikation zwischen Managern oder Experten über mobile Endgeräte hinaus. Mobile Collaboration Software ist die Erweiterung von Social Collaboration, um auch mobilen Mitarbeitern einen effizienten Weg zur Interaktion mit Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten zu ermöglichen. Das beinhaltet beispielsweise die bessere mobile Zusammenarbeit zwischen Designern und Ingenieuren, auch wenn sie sich in verschiedenen Zeitzonen befinden. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

99 14.2 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Collaboration Im Bereich Mobile Collaboration Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 13 Anbieter berücksichtigt: Accellion Avaya BPS Calinda Software Cisco Ctera Good Technology HyperOffice IBM Librestream Microsoft Mindmash Unify 14.3 Anbieter-Benchmark Mobile Collaboration Von den 13 relevanten Anbietern konnten sieben Anbieter im Leader-Quadranten positioniert werden. Abbildung 27: Benchmark Mobile Collaboration Software Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

100 Mobile Collaboration Lösungen beinhalten den gemeinsamen ortsunabhängigen Zugriff auf Informationen, Dokumente und Geschäftsanwendungen. Collaboration Apps wie Quip, Blackboard, Huddle und Good vereinfachen die Dokumentenverarbeitung von unterwegs. Gleichzeitig bietet eine Anzahl von cloudbasierten File Storage Diensten wie Box, Google Drive und Microsoft s One Drive heute kostengünstige Möglichkeiten, Dokumente zu speichern und simultan drauf zuzugreifen. Diese Apps sind jedoch nicht als vollwertige Mobile Collaboration Software zu betrachten wenn wichtige Dienste wie Managed Voice Services fehlen. Von den führenden vier Anbietern kommen zwei, Avaya und Cisco, aus dem IP- Telephonie-Segment, die anderen beiden, Microsoft und IBM, verfügen über die größten Corporate Plattformen (Exchange und Lotus Notes). Unify wurde in diesem Bereich als Rising Star ausgezeichnet. Die Lösung beinhaltet ein komplettes und sehr einfach zu bedienendes Voice-Portfolio sowie die Integration von Social Media und Messaging Services mit Collaboration-Anwendungen. Einzig die Wettbewerbsstärke der ehemaligen Tochter der Siemens AG liegt weit hinter den führenden Anbietern zurück. Zwar ist Unify in vielen deutschen Unternehmen als PBX-Plattform fest verankert, doch die Lösung ist noch nicht als standardisiertes Produkt auf dem Markt erhältlich. Die Experton Group erwartet eine starke Verbesserung, sobald das Angebot transparent wird und der Go-to-Market mit Preistabellen, Referenzkunden und Zielkundenmarketing begleitet wird. Im Bereich der Strategie & Vision liegen Unify und Cisco, zwei etablierte IP-PBX- Anbieter, an vorderster Stelle, dicht gefolgt von IBM. Microsoft hat zwar ein exzellentes Produkt und die höchste Portfolio-Bewertung, doch eine klare Strategie ist nicht erkennbar. Die höchste Awareness hat Cisco, gefolgt von Microsoft und IBM. IBM punktet dabei weniger durch Alleinstellungsmerkmale im Portfolio, sondern durch eine hohe Beratungskompetenz und Vernetzung von Spezialisten der IBM Global Services. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

101 15 Mobile Analytics In den letzten Monaten ist die Entwicklung und Anwendung von Mobile Analytics rasant gestiegen. Viele Top-Manager nutzen mobile Dashboards zur Geschäftssteuerung, und viele Manager, die der Geschäftsführung zuarbeiten, können sich Mobile Analytics Software gar nicht mehr wegdenken. Heute können sie mit diesen Anwendungen schnell und übersichtlich genau die Diagramme herbeizaubern, die im Vorstandsmeeting gebraucht werden. Früher war eine solche Flexibilität nur möglich, indem der Assistent 150 Powerpoint Slides für eine Sitzung in der Hoffnung aufbereitete, die zehn, die wirklich ad hoc diskutiert wurden, wären darunter. Der Markt wird nicht wie andere Mobile Software Märkte von etablierten MDM- Providern wie AirWatch/VMware oder MobileIron dominiert. Es sind klassische BI- Softwareanbieter, zumeist Nischenanbieter, die mobile Intelligenz mit Planung, Simulationen und Entscheidungsmatrixen erweitern. Die einzigen Ausnahmen sind SAP und Microsoft Bewertungskriterien für Mobile Analytics Die Bewertungskriterien für Mobile Analytics beinhalten eine sehr schnelle Bereitstellung von intuitiv nutzbaren Apps, die sowohl auf dem Smartphone als auch auf Tablets angewendet werden können. Mobile Toolkits sollten beherrscht werden können, ohne dass der Anwender eine entsprechende Programmiersprache erlernen muss. Zudem muss der Zugriff auf die Systeme des Unternehmens gegeben sein, ohne dass man klassische, komplexe Unternehmensmasken bedienen muss. Das Momentum eines Anbieters und einer Lösung ist neben Intuitivität und Zugriff auf Unternehmenssysteme ein weiterer Bereich, der über die zukünftige Entwicklung und die nachhaltige Weiterentwicklung einer Lösung entscheidet. Dabei ist sowohl das Wachstum der Partnerlandschaft als auch der Neukunden entscheidend. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

102 15.2 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Analytics Im Bereich Mobile Analytics Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 20 Anbieter berücksichtigt: Adjust Antivia Arcplan Board Cubeware Information Builders Microsoft MicroStrategy Mixpanel Panorama Necto Pentaho Pyramid Analytics Qlik Reboard (Jedox) Roambi SAP Sisense Tableau Software Tibco Jaspersoft Yellowfin Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

103 15.3 Anbieter-Benchmark Mobile Analytics Das Benchmark Ergebnis im Bereich Mobile Analytics Software zeigt einen fest umrissenen Nischenmarkt, der sich von MDM, MIM, EMM und MAM grundlegend unterscheidet. Mit Ausnahme der Softwaregiganten SAP und Microsoft findet sich keiner der hier aufgeführten BI-Spezialisten in anderen Mobile Software Quadranten wieder. Elf der bewerteten Anbieter finden sich im Leader-Quadranten wieder. SAP steht zwar durch die starke Marktpräsenz bei ERP-Systemen bei der Wettbewerbsstärke ganz vorne, doch der Vorsprung zum führenden Spezialisten MicroStrategy ist minimal. Abbildung 28: Benchmark Mobile Analytics Software Auf der Achse der Portfolio-Attraktivität können Spezialisten wie Qlik, Board und Sisense mit dem deutlich größeren Konkurrenten Microsoft mithalten bzw. diesen sogar übertrumpfen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

104 Grundsätzlich beobachtet Experton drei Kategorien von Nischen-Playern im deutschen Markt: Deutsche Spezialisten wie Reboard und Qlik. Diese Player sind typischerweise relativ wettbewerbsstark. Das Portfolio und der Marktangang sind auf den deutschen Markt fokussiert. Internationale Anbieter mit einer starken Präsenz in Deutschland. Hierzu zählt beispielsweise Board. Der US-Anbieter hat dedizierte Mitarbeiter für Presales und Kundensupport in Deutschland sowie Mitarbeiter, die ausschließlich mit der Implementierung der Lösung in Deutschland beschäftigt sind, unter Vertrag. Zudem wird die Position in Deutschland durch Whitepapers und Referenz-Stories bestärkt. Internationale Anbieter ohne erkennbares Engagement im deutschen Markt. Hierzu zählen Unternehmen wie Tibco Jaspersoft, Panorama Necto, Sisense und Roambi. Diese Anbieter können in den seltensten Fällen deutsche Referenzen aufweisen. Viele haben nicht einmal eine deutschsprachige Webseite. Antivia wurde in diesem Bereich als Rising Star ausgezeichnet, da die Lösung ein vollständiges Feature Set aufweist und sehr intuitiv zu bedienen ist. Die Experton Group erwartet eine deutliche Verbesserung der Position, sobald Deutschland als strategischer Markt betrachtet wird. Mit einer deutschen Website sowie deutschen Implementierungs- und Vertriebsteams wäre Antivia bereits heute im Leader- Quadranten. Im Bereich der Strategie & Vision liegen etablierte BI-Spezialisten wie Board, Tableau Software und Roambi vorne. Auch SAP und MicroStrategy befinden sich hinsichtlich der Kriterien Marktangang und standardisierte Lösungen in einer starken Position. Bei der Awareness liegen SAP, MicroStrategy und Roambi deutlich in Führung. MicroStrategy hat längst nicht die Wettbewerbsstärke von SAP; doch die Firma hat ein solides Produkt, eine plausible Erweiterungsstrategie und einen hohen Bekanntheitsgrad bei deutschen Kunden. In der Portfolio-Entwicklung stehen MicroStrategy, Antivia, Yellowfin und Board an vorderster Stelle. Alle vier Anbieter warten mit einfach zu bedienender Mobile Analytics Software auf, die mit überschaubarem Aufwand in die Backend-Systeme integriert werden kann. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

105 16 Ausblick Das Thema Mobile Enterprise ist inzwischen in den Geschäftsleitungen als Business- Thema angekommen. Nach wie vor haben die neuen Geräte ihre Faszination nicht verloren; doch inzwischen stehen auch Fragen nach einem für das Unternehmen sinnvollen Einsatz auf der Tagesordnung. Das Thema Geschäftsprozess-Optimierung und Mobilisierung wird im Jahr 2015 viele andere Themen im Bereich Mobile Enterprise überlagern. Im Einzelnen erwartet die Experton Group die folgenden Entwicklungen in den betrachteten Disziplinen: Dienstleistungen Mobility Consulting: Mobility Consulting löst derzeit den Bereich Mobile Device Management Service als Türöffner zu umfassenden Managed Service oder Outsourcing Gesprächen ab. Gerade im gehobenen Mittelstand und den Large Accounts, aber auch im Mittelstand wird dieses Thema immer wichtiger. Gleichzeitig erkennen die Unternehmen auch, dass hier professionelle Unterstützung sinnvoll und notwendig ist. Mobile Device Management Services: Mobile Device Management Services als Einzellösungen werden in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung verlieren. Ein Teil der Anbieter wird sich auf reine Software-as-a-Service Angebote zurückziehen, der andere Teil wird solche Services im Rahmen von Managed Workplace Services erbringen. Managed Workplace Services: Managed Workplace Services werden sich in zwei Angebotsbereiche aufteilen. Bereits 2013 kamen die ersten ernstzunehmenden Workplace-Cloud-Lösungen unter den unterschiedlichsten Namen wie Desktop as a Service, Future Workplace und ähnlichem auf den Markt. Dieser Ansatz wird sich weiter verbreiten und auch von Unternehmen in Teilen ihrer Workplace-Landschaft adaptiert werden. Die Experton Group geht jedoch davon aus, dass dieser Teil in den nächsten zwei Jahren noch kleiner sein wird als der klassische Managed Workplace Service, der von vielen Unternehmen nach wie vor bevorzugt wird. Sicherheitsüberlegungen spielen dabei eine ebenso große Rolle wie allgemeine Architektur- und Strategieüberlegungen sowie Herausforderungen bei der Integration in bestehende Systeme. Mobile Device Management Software: MDM-Software hat inzwischen eine gewisse Reife erreicht. Die Experton Group erwartet, dass sich die Zahl der Anbieter in diesem Umfeld durch verstärkte M&A-Aktivitäten Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

106 reduzieren wird, was die Auswahl für die Anwenderunternehmen weiter erschweren wird. Mobile Application Management Software: MAM-Software ist meist in entsprechende Mobile Device Management Lösungen integriert und stellt ein gewisses Differenzierungsmerkmal für diese Lösungen dar. Die meisten Unternehmen greifen bei Ausschreibungen auf eine Lösung zurück, die sowohl MDM als auch MAM für den spezifischen Fall optimal unterstützt. Enterprise Mobility Management: EMM ist das neue Hype-Thema. Es umfasst die bekannten MDM-, MAM- und in gewissen Grenzen MIM- Ansätze. Diese Lösungen erlauben es, die mobilen Geräte umfassend zu managen. Die Experton Group erwartet, dass sich Anwender in Zukunft verstärkt mit solchen integrierten Lösungen auseinandersetzen werden. Mobile Informationen Management Software: MIM-Software ist ein neues Segment. In den meisten Unternehmen sind die einfachen und oft kostenfreien Lösungen über Public-Cloud-Angebote aus Sicherheitsgründen verboten. Entsprechend wird nach geeigneten sicheren Lösungen gesucht. Der Markt ist noch relativ klein, wobei die wesentlichen Marktteilnehmer bereits positioniert sind. Unternehmen sind bei der Auswahl entsprechender Lösungen noch ein wenig zurückhaltend, da dies erst dann sinnvoll möglich ist, wenn eine Mobile Enterprise Strategie entwickelt wurde, was viele Unternehmen noch nicht umfassend in Angriff genommen haben. Mobile Application Development Platforms: Entwicklungsumgebungen für mobile Apps gibt es viele. Welche für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Absehbar ist, dass Unternehmen, sofern sie überhaupt intern entwickeln wollen, mehrere Betriebssystem-Plattformen unterstützen müssen und ein gesicherter Zugriff auf unterschiedlichste Back-Office-Systeme möglich sein muss. Entwicklungsumgebungen mit einem entsprechenden Middleware-Ansatz haben bei Unternehmen bessere Chancen als reine Programmierumgebungen. Mobile Security Suites: Sicherheit wird auch in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen. Entsprechend werden die Unternehmen in diesem Segment weiter auf Best-of-Breed Lösungen setzen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass einige Security Suite Anbieter ihr Portfolio in Richtung MDM, MAM und MIM verbreitern, was für viele Anwenderunternehmen durchaus eine interessante Entwicklung sein kann. Standard Mobile Business Apps: Standard Mobile Apps für unterschiedlichste Bereiche wie Analytics, CRM und Collaboration werden sich schnell weiter entwickeln. Dabei werden sich weiterhin zwei Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

107 Anbieterklassen unterscheiden lassen: zum einen Spezialisten, die Mobile Apps anbieten, welche sich in entsprechende Unternehmenslösungen klassischer Anbieter im jeweiligen Bereich integrieren und zum anderen Anbieter von entsprechenden Enterprise-Lösungen, die ihre Angebote um Mobile Apps erweitern. Mittelfristig bieten die Spezialisten noch gewisse Vorteile, doch längerfristig werden Anwender eher auf die entsprechend erweiterten Enterprise-Lösungen der klassischen Anbieter im jeweiligen Bereich setzen. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

108 17 Autoren und Kontakt Wolfgang Schwab ist Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group. Schwerpunktmäßig berät Herr Schwab IT-Anwender in den Bereichen Mobility, Green IT, effiziente IT-Infrastruktur, Wirtschaftlichkeitsrechnung, IT-Strategien und Sourcing. Darüber hinaus berät Herr Schwab IT-Anbieter in den Bereichen Marketing- und Vertriebsstrategien hinsichtlich der strategischen Ausrichtung und führt Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Vor seinem Wechsel zur Experton Group war Herr Schwab als Senior Consultant für die META Group tätig. Er hat in dieser Position den Bereich IT-Architektur und Infrastruktur sowie den Bereich Emerging Vendors & Venture Capital aufgebaut. Vor dieser Position war Herr Schwab bei Compaq Computer Deutschland als Abteilungsleiter für den Bereich Market Research verantwortlich. Wolfgang Schwab hat einen Abschluss als Diplom-Informatiker der Universität Stuttgart sowie ein Diplom als Master of Business Administration der European University Toulouse. Dr. Henning Dransfeld ist als Manager Advisor & Program Manager Mobile Enterprise bei der Experton Group tätig. Schwerpunktmäßig berät Dr. Dransfeld ICT-Anwender und ICT-Anbieter im Bereich Mobile Enterprise zu den Themen Client-Strategie, Mobile Productivity, Sicherheit und Mitarbeitermotivation. Dr. Dransfeld ist ein anerkannter Experte in der Analyse von ICT-Trends, der Bewertung von Anbieterstrategien und der Positionierung im Wettbewerb mit über 18 Jahren Branchenerfahrung. Zusätzlich berät Dr. Dransfeld ICT-Anwender im Themenbereich Kernbotschaften in der Marketing- und Vertriebskommunikation. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

109 Vor seinem Wechsel zur Experton Group war Dr. Dransfeld bei Forrester Research für Mobile Enterprise in Europa zuständig. Er veröffentlichte dort eine Reihe von Analysen zu aktuellen Mobility-Themen. Davor hatte er in seinem achtjährigen Einsatz bei T-Systems verschiedene Positionen als Projektleiter in den Bereichen Marketing, Vertriebsstrategie und Unternehmensstrategie inne. Zuletzt verantwortete er bei T-Systems das Solution Marketing für Mobile Enterprise und Workplace Services. Zuvor war Dr. Dransfeld sechs Jahre als Analyst bei Ovum in London tätig. Er leitete dort den Advisory Service für IP- Kommunikationsdienstleistungen, verantwortete zahlreiche Studien und Prognosen, unter anderem für IP Communications Services, und war Research Director im Bereich ICT-Netzwerkstrategie. Dr. Henning Dransfeld ist ein erfahrener Sprecher auf internationalen Konferenzen wie z.b. der European VPN User Association (EVUA) und dem europäischen IPQC Mobility Exchange. Herr Dr. Dransfeld hat an der Henley Business School, der Universität von Wales, Swansea und der Université 1, Institut de Gestion Rennes studiert. Oliver Schonschek ist als Research Fellow bei der Experton Group tätig. Parallel zu seiner Advisor-Tätigkeit arbeitet er als Herausgeber, Fachautor und Fachjournalist für verschiedene Fachverlage und Redaktionen. Die Schwerpunkte seiner Analysen und Publikationen liegen bei der Informationssicherheit und dem Datenschutz. Dabei behandelt er insbesondere die Schnittstellen zwischen IT, Business, Recht, Compliance, Datenschutz und Datensicherheit. So interessieren ihn Themen wie zum Beispiel die geschäftliche Nutzung von Daten, ohne den Datenschutz zu verletzen, und der Schutz von IT-Infrastrukturen, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu gefährden. Alle Rechte vorbehalten Experton Group Mobile Enterprise Vendor Benchmark

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