Industrie- und Handelskammer. Abschlussprüfung Teil 1. Elektroniker/-in für Geräte und Systeme. Arbeitsaufgabe. Frühjahr 2005

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1 Industrie- und Handelskammer Abschlussprüfung Teil 1 Elektroniker/-in für Geräte und Systeme Berufs-Nr Arbeitsaufgabe Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb Frühjahr 2005 F B1 2005, Alle Rechte vorbehalten

2 Allgemeine Hinweise In der Abschlussprüfung Teil 1 hat der Prüfling, wie in der folgenden Übersicht gezeigt, eine komplexe Arbeitsaufgabe durchzuführen. Gestreckte Abschlussprüfung Abschlussprüfung Teil 1 Abschlussprüfung Teil 2 Komplexe Arbeitsaufgabe Arbeitsaufgabe mit situativen Gesprächsphasen Schriftliche Aufgabenstellungen - praktische Aufgabe - Fachgespräch - Systementwurf - Funktions- und Systemanalyse - Wirtschafts- und Sozialkunde Vorgabezeit: 7 h Gewichtung: 50 % Vorgabezeit: 2 h Gewichtung: 50 % Vorgabezeit: 7 h Gewichtung: 50 % Vorgabezeit: 4 h 15 min Gewichtung: 50 % Gewichtung: 40 % Gewichtung: 60 % Für die Arbeitsaufgabe mit situativen Gesprächsphasen sind vom Ausbildungsbetrieb die in diesem Heft aufgeführten Prüfungsmittel bereitzustellen. Diese Prüfungsmittel und dieses Heft sind dem Prüfling rechzeitig vor dem Termin der Abschlussprüfung Teil 1 zu übergeben, damit er die Prüfungsmittel auf Vollständigkeit und Funktionsfähigkeit überprüfen kann. Dieses Heft hat der Prüfling zur Arbeitsaufgabe mit situativen Gesprächsphasen mitzubringen. Der Prüfling ist vom Ausbildenden darüber zu unterrichten, dass die Arbeitskleidung den Unfallverhütungsvorschriften entsprechen muss. Vom Ausbildungsbetrieb ist sicherzustellen, dass der zur Prüfung zugelassene Prüfling über die gültigen Arbeitsvorschriften (zum Beispiel BGV A1, BGV A2, BGR A1, DIN VDE 0105 Teil 100) eine Sicherheitsunterweisung erhalten hat. Der Prüfling bestätigt mit seiner Unterschrift, dass er die Sicherheitsunterweisung erhalten hat und ebenfalls beachten und einhalten wird. Für die Sicherheitsunterweisung kann ein firmeninternes oder das in diesem Heft abgedruckte Formular verwendet werden. Die unterschriebene Sicherheitsunterweisung hat der Prüfling vor Beginn der Prüfung vorzulegen. Ohne sichere Arbeitskleidung und ohne den Unterweisungsnachweis ist eine Teilnahme an der Prüfung ausgeschlossen , PAL-Stuttgart, Alle Rechte vorbehalten F B1-wk-gelb

3 IHK Materialbereitstellungsliste Arbeitsaufgabe Allgemein Zusätzlich zu den Werkzeugen, Hilfsmittel und Prüfmittel aus dem Heft Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb vom *1 werden für die Anfertigung der Arbeitsaufgabe folgende Werkzeuge und Hilfsmittel benötigt! I Werkzeuge, die für 1 bis 5 Prüflinge bereitgestellt werden müssen: 1. 1 Presszange für Flachbandleitungen ll Hilfsmittel, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen: 1. 1 Datenblatt für Mikrocontroller PIC16F84A-04 nur technische Daten 2. 1 Datenblatt für IC ULN2803A nur technische Daten Die Datenblätter müssen in der Prüfung abgegeben werden! Kabelbinder 2,5 x 60 III Hinweise Bei der Durchführung der Arbeitsaufgabe mit situativen Gesprächsphasen ist die Verwendung eines Taschenrechners, eines Tabellenbuchs, einer Formelsammlung und einer Übersetzungshilfe Deutsch- Englisch/Englisch-Deutsch zugelassen. Diese Materialbereitstellungsliste muss bei der Prüfung vorliegen. Die technischen Daten der Bauteile sind unbedingt einzuhalten (auch die Rastermaße). Für die elektronischen Bauteile sind, soweit erforderlich, die Anschlussbilder mitzubringen. Die Bauteile müssen vor der Prüfung auf Funktion geprüft werden. Die Widerstände, Kondensatoren usw. dürfen erst in der Prüfung auf das Rastermaß gebogen werden. An der Bus-Platine müssen folgende Spannungen anstehen: + 15 V an Anschluss (+ U) 31a + 5 V an Anschluss 1a, 1c 0 V an Anschluss (0 V) 32a, 32c Platinen sind bei den bekannten Lieferanten von Prüfungsmaterialien erhältlich. *1 Die Standard-Bereitstellungsunterlagen für den Ausbildungsbetrieb (Stand ) mit der Standard- Materialbereitstellungsliste und den Herstellungsunterlagen für den Standard-Prüfungsrahmen und die Standard-Stromversorgung sind bei der für den Ausbildungsbetrieb zuständigen Industrie- und Handelskammer anzufordern, sofern diese vom Ausbildungsbetrieb nicht bereits bezogen wurden. -3-

4 IHK Materialbereitstellungsliste Arbeitsaufgabe IV Baugruppen, Bauteile, Halbzeuge und Normteile, die für jeden Prüfling bereitgestellt werden müssen: Pos. Anz. Bauteilkenn- Bauteilwert/Bauteilbeschreibung Bauform/Rastermaß zeichnung 1 Frontplatte (Seite 7) 1. 1 Frontplatte 1680F053B, Al Bl 2 x 80,9 x 128,4 DIN1783, gefertigt nach Zeichnung Seite Leiterplattenhalter 3. 1 Griff für Frontplatte, komplett 4. 2 Zylinderschraube ISO1207-M2,5 x Zylinderschraube für Pos. 3 ISO1207-M2,5 x Halsschraube für Frontplattenfixierung M2,5 x Nippel für Halsschraube Pos Federring DIN128-A2,5-FSt 9. 4 Sechskantmutter ISO4032-M2, Distanzhülse für M2,5, Länge 5 mm Taster (Schließer) Sub-D-Einbaubuchse 25-polig, mit dazugehörigem Befestigungsmaterial Sub-D-Einbaubuchse 9-polig, mit dazugehörigem Befestigungsmaterial Anzeigeplatine 1680F052B, komplett bestückt; angefertigt nach Zeichnung Seite 8 2 Anzeige-Platine (Seite 8) 1. 1 Leiterplatte 1680F052B 2. 1 X5 Stiftleistenwanne für Leiterplattenmontage RM2,54, 2-reihig, 26-polig 3. 5 B1 bis B5 Leuchtdiode rot 3 mm 4. 8 B6 bis B13 Leuchtdiode grün 3 mm 5. 2 Federleiste für Flachbandleitung (Pos. 6) 2-reihig, 26-polig mm Flachbandleitung mit Randmarkierung, 26-adrig 3 Test-Platine (Seite 9) 1. 1 Platine 1680F054B 2. 1 X101 Messerleiste DIN Bauform C (2x32-polig mit a+c -Belegung) 3. 2 Zylinderschraube für Pos. 2 ISO1207-M2,5 x Federring für Pos. 2 DIN128-A2,5-FSt 5. 2 Sechskantmutter für Pos. 2 ISO4032-M2, R101 bis R108 1,2 kω SMD-Widerstände S101, S102 BCD-Kodierschalter RM2,54 x 5,08 zum Beispiel Marquardt Serie 9700 oder ähnlich -4-

5 Pos. Anz. Bauteilkenn- Bauteilwert/Bauteilbeschreibung Bauform/Rastermaß zeichnung 4 Controller-Platine (Prüfungsleistung) 1. 1 Leiterplatte 1680F051B, wird in der Prüfung ausgegeben 2. 1 X1 Messerleiste DIN Bauform C (2x32-polig mit a+c -Belegung) 3. 4 Zylinderschraube ISO1207-M2,5 x Federring DIN128-A2,5-FSt 5. 4 Sechskantmutter ISO4032-M2, X4 Stiftleistenwanne für Leiterplattenmontage RM2,54, 2-reihig, 26-polig 7. 1 J1 Jumper (2 Kontakte mit Brücke) RM2, MP1, MP2, Lötstift ø1,3 mm P1 bis P R1 bis R Ω ±5 %/0,25 W Schichtwiderstand R16 1 kω ±5 %/0,25 W Schichtwiderstand R14 und 4,7 kω ±5 %/0,25 W Schichtwiderstand R17 bis R R15 10 kω ±5 %/0,25 W Schichtwiderstand C5, C6 27 pf 63 V Kondensator Keramik RM10/7,5/ C2, C4, C7 100 nf 63 V Kondensator MKT RM10/7,5/ C3 10 µf 63 V Elektrolytkondensator RM C1 100 µf 63 V Elektrolytkondensator RM V1,V2, V3 BAT43 Schottky-Diode DO Q1 4 MHz Quarz RM D1 PIC16F84A-04 Mikrocontroller mit Programmierung, wird in der Prüfung ausgegeben N Festspannungsregler TO Kühlkörper für Festspannungsregler (Pos. 20), liegend SK N2, N3 ULN2803A IC-Baustein DIP IC-Fassung für Pos. 19 und 22 DIP m Isolierte Schaltlitze LiYV 0,14 mm² -5-

6 Zeichnung nicht maßstäblich IHK Controller-Einschub Frontplatte 1680F053B Zeichnung -6-

7 Positionsnummern beziehen sich auf die Materialbereitstellungsliste Seite 4 (1 Frontplatte) Zeichnung nicht maßstäblich IHK Controller-Einschub Frontplatte Montagezeichnung -7-

8 A B C D E F Flachbandleitung Positionsnummern beziehen sich auf die Materialbereitstellungsliste Seite 4 (2 Anzeigeplatine) Platinen sind bei den bekannten Lieferanten von Prüfungsmaterialien erhältlich. IHK Bereitstellungsunterlagen 1680F052B Controller-Einschub, Anzeigeplatine Layout und Bestückung A B C D E F

9 A B C D E F , 4, 5 2 Positionsnummern beziehen sich auf die Materialbereitstellungsliste Seite 4 (3 Testplatine) Platinen sind bei den bekannten Lieferanten von Prüfungsmaterialien erhältlich. Lötseite Lötseite Bestückungsseite IHK Bereitstellungsunterlagen 1680F054B Testplatine Stromlaufplan, Layout und Bestückung A B C D E F -9-

10 Leerseite -10-

11 IHK Unterweisungsnachweis Prüflingsnummer: Vor- und Familienname: 1 Allgemein Zum Schutz gegen elektrischen Schlag bei der Inbetriebnahme, Fehlersuche und Messung an unter Spannung stehenden Anlagen und Betriebsmitteln, ist jeder Prüfling vor Beginn der Prüfung vom Ausbildungsbetrieb über die Gefahren zu unterweisen. Zur Dokumentation der Sicherheitsunterweisung kann ein firmeninternes Formular oder dieses verwendet werden. 2 Inhalt der Unterweisung in Stichworten Durch meine Unterschrift bestätige ich, dass ich den Prüfling über die Gefahren beim Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln in Kenntnis gesetzt habe und dieser seine Befähigung in der Praxis nachgewiesen hat. Datum: Unterschrift des Unterweisenden: Durch meine Unterschrift bestätige ich, dass ich von den geltenden Vorschriften Kenntnis genommen habe und dass ich über die Gefahren beim Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln unterwiesen wurde. Die Vorschriften werde ich beachten und einhalten. Datum: Unterschrift des Prüflings: F B2-wk-rot

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