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1 Aktien Basiswissen Mehr Infos Copyright Szabo-Scheibl Verlag + PR OEG Liebhartsgasse 36, 1160 Wien T (01) F (01) M I Noch mehr Infos 1 nexts letztes update August 20

2 2 nexts Präambel soll dem interessierten Leser einen freien Zugang zu allen Bereichen des Geldwesens bieten. Die Texte stellen, wo es notwendig und sinnvoll erscheint, Zusammenhänge zwischen einzelnen Disziplinen her, bieten unter anderem auch einen Bezug zur Historie und sind doch aktuell. Die redaktionelle Unabhängigkeit stellt eine ausgewogene Darstellung der einzelnen Themenbereiche sicher. Die Gliederung in Basiswissen, mehr Information und noch mehr Information erlaubt es, je nach individueller Bedürfnislage tiefer in einzelne Themenbereiche einzudringen. ist ein lebendiges Medium. Je mehr Ihrer Bedürfnisse und Anregungen Sie als Nutzer an uns heran tragen, umso mehr wird auch Ihr Medium. Das Redaktionsteam

3 Basiswissen Seite Von der GmbH zur börsenotierten Aktiengesellschaft 4 Kapitalmaßnahmen und Börsevorschriften 5 Aktien und Aktionäre 6 Wie entsteht ein Aktienkurs 7 Was ist eine Aktie wert 8 Mehr Infos Aktien Inhalt Kaufen oder verkaufen 9 Charttechnik 11 Noch mehr Infos Neuemissionen 14 Viel PS für die Wirtschaft 15 Aktienindizes 16 Glossar 18 Arbeitsblätter und Aufgabenstellungen 21 Copyright Szabo-Scheibl Verlag + PR OEG Liebhartsgasse 36, 1160 Wien T (01) F (01) M I Das gelb unterlegte Wort mit Doppelklick geöffnet enthält eine Erklärung 3 nexts

4 4 nexts Von der GmbH zur börse- notierten Aktiengesellschaft Mustermann GmbH Grundkapital: 3 Mio. Euro Umsatz: 10 Mio. Euro Mitarbeiter: 50 Mustermann GmbH Grundkapital: 5 Mio. Euro Umsatz: 20 Mio. Euro Mitarbeiter: 70 Mustermann AG Grundkapital: 10 Mio. Euro Umsatz: 30 Mio. Euro Mitarbeiter: 150 Mustermann AG Grundkapital: 15 Mio. Euro Umsatz: 35 Mio. Euro Mitarbeiter: 170 œ œ œ Unternehmen wächst in 5 Jahren Expansion ins benachbarte Ausland bringt in weiteren 2 Jahren 5 Umsatz-Millionen Überlegungen für Börsegang werden angestellt Börsegang an die Wiener Börse (Marktsegment standard market auction ): Emission von 5 Mio. Stück jungen Aktien (zur Finanzierung der weiteren Expansion; z.b. nach Osteuropa) und Verkauf von 1 Mio. Stück alten Aktien; Streubesitz somit 40 %. Altaktionäre behalten die Mehrheit von 60 %. Kapitalerhöhung im Zuge des Börseganges ermöglichte starke Expansion. Aufgrund erhöhter Nachfrage nach Aktien Umreihung in den standard market continuous Mustermann AG Grundkapital: 15 Mio. Euro Umsatz: 50 Mio. Euro Mitarbeiter: 200 œ Kapitalerhöhung zwecks weiterer Expansion und Wechsel in das oberste Börsesegment prime market Mustermann AG Grundkapital: 20 Mio. Euro Umsatz: 60 Mio. Euro Mitarbeiter: 220 œ

5 5 nexts Kapitalmaßnahmen und Börsevorschriften Mustermann GmbH Grundkapital: 3 Mio. Euro Umsatz: 10 Mio. Euro Mitarbeiter: 50 Mustermann GmbH Grundkapital: 5 Mio. Euro Umsatz: 20 Mio. Euro Mitarbeiter: 70 Mustermann AG Grundkapital: 10 Mio. Euro Umsatz: 30 Mio. Euro Mitarbeiter: 150 Mustermann AG Grundkapital: 15 Mio. Euro Umsatz: 35 Mio. Euro Mitarbeiter: 170 Mustermann AG Grundkapital: 15 Mio. Euro Umsatz: 50 Mio. Euro Mitarbeiter: 200 œ œ œ œ GmbH-Stammkapital mindestens Euro Grundkapital als Aktiengesellschaft mindestens Euro Börsegang an die Wiener Börse (amtlicher Handel). Zulassungsvoraussetzungen nach BörseG: Gesamtnominale mind. 2,9 Mio. Euro. Publikumsstreuung mind Euro (Nennwertaktien), mind Stück (Stückaktien) weitere Vorschriften siehe Kasten unten Umreihung in den standard market continuous: Übernahme der Funktion eines Specialists durch einen Handelsteilnehmer notwendig, die zur permanenten Quotierung verpflichtet. Handelsform: Fortlaufender Handel in Verbindung mit mehreren Auktionen (Eröffnungsauktion, untertägige Auktion, Schlussauktion) Umstieg in den prime market: Publikumsstreuung mind. 25% und 20 Mio. Euro oder unter 25% und mind. 40 Mio. Euro; zusätzliche Publizitätsvorschriften Mustermann AG Grundkapital: 20 Mio. Euro Umsatz: 60 Mio. Euro Mitarbeiter: 220 œ Publizitätspflichten Veröffentlichung von Jahres-, Halbjahres- und Quartalsberichten; Ad-hoc Publizität Veröffentlichung kursrelevanter Tatsachen Offenlegung von Beteiligungen: 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 35%, 40%, 45%, 50%, 75%, 90% Meldung von Directors Dealings; Aktienrückkaufprogramm Laufende Informationen: über Hauptversammlungen, Dividendenausschüttungen, Ausgabe neuer Aktien

6 6 nexts Aktien und Aktionäre Aktien sind verbriefte Anteile an einem Unternehmen Ein Aktionär ist: Stakeholder oder Shareholder Das Stakeholder Prinzip ist auf nachhaltigen Erfolg des Unternehmens unter Einbeziehung der Interessen von Arbeitnehmern und der Umwelt im weiteren Sinn ausgerichtet. Das Shareholder Prinzip erhebt vor allem Anspruch an Gewinnbeteiligung (Dividende) und stellt die Gewinnmaximierung als unternehmerisches Ziel in den Vordergrund. Der Wert einer Aktie ist abhängig... Die Veränderung des Kurses ist zurückzuführen auf... vom Besitzstand des Unternehmens (Grundstücke, Maschinen und Einrichtungen, ev. Patente) vom aktueller Auftragsstand, Chancen in der Zukunft von der Bedeutung der Branche (Zukunftsbranche, Versorger, etc.) von der Marktposition des Unternehmens vom Vergleich mit dem Branchendurchschnitt von der aktuellen Entwicklung der Börse, wo die Aktie gelistet ist vom Streubesitz (Liquidität) aktuelle Unternehmenszahlen (Quartalsberichte, Meldungen über Zukäufe, Geschäftsabschlüsse, Gewinnwarnung etc.) die allgemeine Stimmung an der Börse die Einschätzung der Märkte, auf denen das Unternehmen tätig ist, die Entwicklungs- und Gewinnchancen der Branche Veränderungen des Zinsniveaus (steigende Zinsen führen zu Abflüssen von Kapital an den Börsen) Börseweisheiten An der Börse kann man 1000 % gewinnen, aber nur 100 % verlieren.

7 7 nexts Wie entsteht ein Aktienkurs Warum kostet die OMV Aktie am Montag, 4. Mai 20 um 9:00 Uhr 24,33 Euro, und um 9:15 Uhr 24,50 Euro? Der Bankschalter öffnet um 9:00 Uhr, gerade um die gleiche Zeit fängt auch der Handelstag an der Börse an. Ich will OMV Aktien kaufen. Wieviel Stück zu welchem Preis? Wie war der letzte Kurs? 24,33. Ich habe 300 Euro. OMV um 300 Euro, okay. Die Beraterin gibt die Wertpapierkennnummer und die Summe in den Computer ein, es ist 9:15 Uhr. Der Kurs ist derzeit 24,50. Ist das okay? Ja. Das sind 12 Stück um 294 Euro. In Ordnung. Die Beraterin tippt auf Bestätigen, der Auftrag ist erfüllt. Sie sind stolzer Besitzer von 12 Aktien der OMV und somit Miteigentümer an einem der Paradeunternehmen der Börse. Wie ging das vor sich? Die Computeranfrage wird in das elektronische Orderbuch aufgenommen. Dort werden Kaufanfragen und Verkaufsangebote abgeglichen. Für ein gutes Computerprogramm keine Hexerei, also wird der Kurs in Echtzeit erstellt. Der Kurs ist jener Wert, bei dem zum aktuellen Zeitpunkt die meisten Geschäfte erfüllt werden können. Verkäufer, deren Preiserwartung unter dem Kurs liegt, profitieren, Verkäufer, die zu diesem Kurs nicht abgeben wollen, bleiben in der Warteschleife. Mit Ihrer bestens -Anfrage haben Sie erklärt, dass Sie um jenen Preis kaufen, der zum Zeitpunkt Ihrer Anfrage der günstigste ist. Also wird Ihr Auftrag in jedem Fall erfüllt. Und wieder gehen neue Kauforder ein und wieder neue Verkaufsangebote und wieder wird der Kurs berechnet. Fließhandel heißt das in der Börsesprache. 10:15 Uhr. Hätten Sie jetzt angefragt, dann hätten Sie pro Aktie 24,45 Euro bezahlt. Der Kurs wird sich im Lauf des Tages noch mehrmals verändern. Wenn Sie das Risiko nicht eingehen wollen, aus Ihrer Sicht zu viel für die Aktie zu bezahlen, dann müssen Sie der Beraterin eine Obergrenze nennen. Zum Beispiel 24,80 Euro. Der Auftrag (die Börseleute sprechen von Order und Limit) würde dann so lange in der elektronischen Warteschleife hängen, bis der Verkaufskurs 24,80 Euro erreicht hat. Das Limit ist sinnvoll, wenn die Kurse abwärts gehen, oder stark schwanken. Bei steigenden Kursen macht ein Limit unter dem Anfangskurs wenig Sinn. Kostenwahrheit Der Kauf von Aktien erfordert auch die Eröffnung eines Wertpapierdepots. Bei der Kalkulation seines Investments muss der Anleger auch die Kaufspesen einrechnen. In unserem Beispiel kosten die 12 OMV-Aktien 294 Euro (12 x 24,50 Euro), dazu kommen ca. 36 Euro Mindestspesen (sind je nach Bank unterschiedlich). Die Spesen pro Aktie (3 Euro) aufgeteilt verteuern den Kaufpreis somit auf 27,50 Euro. Da auch Verkaufsspesen in gleicher Höhe anfallen, muss die Aktie auf mehr als 30,50 Euro ansteigen, um überhaupt einen Gewinn zu erzielen. Je mehr Stück gekauft werden, desto geringer sind die Spesen pro Aktie hohe Mindestspesen sind im Grunde genommen Kleinanleger feindlich.

8 8 nexts Was ist eine Aktie wert Kursziele, Gewinn je Aktie bzw. Buchwert je Aktie für das laufende Jahr und die kommenden Jahre werden von Analysten in den Banken ermittelt. Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV, engl. PER - Price-Earning-Ratio) = Aktienkurs : Gewinn je Aktie Kurs/Buchwert-Verhältnis (KBV, engl. P/B oder P/BV) = Aktienkurs : Buchwert je Aktie (der bei der Bilanzierung der Unternehmen errechnet wird) Dividendenrendite = Dividende je Aktie x 100 : Aktienkurs Kurs/Buchwert- Verhältnis Kurs/Gewinn- Liquidität Verhältnis Kursziel Dividendenrendite Die Liquidität (Marktkapitalisierung und Streubesitz) einer Aktie stellt sicher, dass man diese rasch kaufen und wieder verkaufen kann. Beispiel: Die Verbundgesellschaft hat ein hohes Grundkapital und bei einem Kurs von 35,96 Euro eine Marktkapitalisierung von Mio. Euro; die Liquidität ist damit bei einem Streubesitz von 24 % (= Mio. Euro) hoch. Hingegen ist die Liquidität bei Polytec (Kurs: 2,75 Euro; Marktkapitalisierung 61,4 Mio. Euro) trotz hohem Streubesitz (47 %) mit 28,8 Mio. Euro relativ gering. Die 5 wichtigsten Kennzahlen beim Aktienkauf Aktienkurs KGV Dividendenrendite Ein Beispiel anhand der Verbundaktie: Gewinn je Aktie = Mittelwert aus Gewinnschätzungen von Erste Bank, Raiffeisen, Sal. Oppenheim, UniCredit (2,41 Euro) für das Jahr 20; Basis Dividendenrendite = zuletzt gezahlte Dividende (für 2008) 1,05 Euro je Aktie Verbundaktie Basis = Gewinn je Aktie 2,41 Euro Kurs: 38,13 KGV: 15,8 Kurs: 31,67 KGV: 13,1 Kurs: 35,42 KGV: 14, Dividendenrendite: 4,4% Kurs: 23,73 KGV: 9, Kurs: 28,92 KGV: 12,0 Dividendenrendite: 3,6% Dividendenrendite: 2,8% Dividendenrendite: 3,3% Dividendenrendite: 3,0% Das KGV bekommt erst durch den Vergleich zur Branche, oder zu ausgesuchten Vergleichswerten (Peergroup) bzw. zum Gesamtmarkt Aussagekraft. Je tiefer der Aktienkurs, desto niedriger (und damit günstiger für den Kauf) ist das KGV. Mit steigendem Kurs steigt auch das KGV. Die Dividendenrendite steigt, wenn der Aktienkurs fällt. Umgekehrt fällt sie bei steigenden Kursen.

9 9 nexts Kaufen oder verkaufen? Wie weiß man, was man an der Börse kaufen, und wovon man besser die Finger lassen sollte? Die Börse ist nur bedingt berechenbar, ein Unsicherheitsfaktor bleibt immer. Mit den gängigen Bewertungssystemen kann man die Unsicherheit in den meisten Fällen reduzieren (bei dramatischen Veränderungen im Umfeld versagen aber auch die Bewertungssysteme). Auskunft über den momentanen Zustand eines Index, einer Devise, einer Aktie oder des Rentenmarktes geben die Indikatoren. Ändert sich dieser Zustand deutlich, erzeugen die Indikatoren entweder ein Kauf- oder Verkaufssignal. Die Erwartung nach einem Kaufsignal ist ein weiterer Kursanstieg, im Gegenzug wird bei einem Verkaufssignal ein Kursrückgang erwartet. Die Indikatoren werden in vier Gruppen unterteilt. Die für den Anleger wichtigste Gruppe sind die Trendfolgeindikatoren. Sie messen, ob der Auf- oder Abwärtstrend eines Wertes noch intakt ist. Der am häufigsten verwendete Trendfolgeindikator ist dabei der so genannte MACD. Dieser Indikator setzt sich aus verschiedenen, komplex berechneten Durchschnittswerten des beobachteten Kurses zusammen. Daraus entsteht der Indikator selbst und eine Signallinie. Überkreuzt der Indikator diese Signallinie nach oben, liegt ein Kaufsignal vor. Damit wird angezeigt, dass ein Abwärtstrend beendet ist und nun ein Kursanstieg folgen wird. Fällt der Indikator unter die Signallinie, wird ein Verkaufssignal erzeugt, das heißt: der Aufwärtstrend ist zu Ende, ein Abwärtstrend könnte beginnen. Die Indikatoren aus der Gruppe der Oszillatoren zeigen an, ob ein Markt zu weit nach oben oder unten gelaufen ist und daher eine Gegenbewegung zu erwarten Summary Ob der Wert eines Papiers steigt oder fällt ist nicht gänzlich unvorhersehbar. Es gibt Anzeiger (Indikatoren), die den Analysten zumindest Auskunft darüber geben, in welche Richtung sich der Markt, die Branche und ein bestimmtes Wertpapier bewegen. Weil bekannt ist, welche Faktoren die einzelnen Indikatoren berücksichtigen und wie sie funktionieren, ergeben sie unter nicht extremen Marktbedingungen ein ziemlich sicheres Bild der zukünftigen Entwicklung. wäre. Die meisten dieser Oszillatoren bewegen sich in einer Werteskala, die von 0 bis 100 reicht. 0 bedeutet einen viel zu stark gefallenen, 100 einen deutlich zu stark gestiegenen Kurs. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist der Stochastik- Oszillator. Er besteht aus einer Indikatorund einer Signallinie. Diese beiden bewe-

10 10 nexts gen sich innerhalb der Skala, wobei Werte über 80 einen zu stark gestiegenen, überkauften Markt anzeigen, Stochastik-Werte unter 20 hingegen einen zu stark gefallenen, überverkauften Markt bedeuten. Ein Kaufsignal liegt beim Stochastik-Oszillator vor, wenn der Indikator seine Signallinie nach oben überkreuzt und zudem aus der überverkauften Zone von unter 20 nach oben steigt. Für ein Verkaufssignal gelten die gegenteiligen Voraussetzungen, das heißt ein Überkreuzen des Indikators und der Signallinie nach unten und der Rückgang unter 80. Die Sentimentindikatoren basieren auf der Erkenntnis, dass ein Markt zumeist dann kurz vor einer Trendwende steht, wenn die Stimmung einen Extremwert erreicht. Der Grund ist eigentlich logisch: Wer zum Beispiel optimistisch für den Aktienmarkt ist, also steigende Kurse erwartet, hat natürlich bereits Aktien gekauft. Sind nun alle Marktteilnehmer zu Optimisten geworden, bleibt niemand mehr übrig, der noch Aktien kaufen könnte. Die Konsequenz ist, dass die Kurse wieder zurückgehen werden. Umgekehrt ist es ein gutes Zeichen, wenn jedermann mit fallenden Kursen rechnet. Hat auch der letzte Anleger wegen dieser negativen Meinung seine Aktienbestände verkauft, sind keine weiteren Verkäufe mehr zu erwarten, die Kurse können also wieder steigen. Wichtig ist im Zusammenhang mit Stimmungsindikatoren zu wissen, dass man sie nicht für sich alleine gestellt verwenden sollte, da sie keine eigentlichen Kauf- oder Verkaufssignale erzeugen. Trendintensitätsindikatoren Einer der bekanntesten ist der ADXR. Er zeigt ausschließlich an, ob ein Trend vorliegt oder nicht. Die Trendrichtung hingegen muss man danach zum Beispiel anhand des MACD ablesen. Die Interpretation des ADXR ist einfach: Steigt die ADXR-Linie an, besteht ein Trend, fällt sie, ist kein Trendverhalten mehr vorhanden, eine Investition egal ob auf fallende oder steigende Kurse daher wenig lukrativ. Die Kenntnis der oft sehr komplexen Formeln zur Berechnung der Indikatoren ist für die korrekte Anwendung nicht notwendigerweise erforderlich. Es gibt aber einige Tipps, die zu beachten lohnt: Je mehr Indikatoren die gleiche Aussage haben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Signale richtig sind. Immer erst aktiv werden, wenn die Indikatoren ein Signal generiert haben. Oft setzt ein Indikator auf seiner Signallinie wieder auf und dreht in die Gegenrichtung. Geduld und Gelassenheit machen sich bezahlt! Jeder Indikator kann unterschiedliche Zeithorizonte aufweisen. Ein langfristiger Anleger wird daher mit einem Stochastik-Indikator auf Wochenoder Monatsbasis arbeiten, jemand, der rasches Geld machen will orientiert sich an den kurzfristige Trends welche die Tages-Stochastik bietet.

11 11 nexts Charttechnik Eine wichtige Hilfe für den richtigen Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkt ist die Charttechnik, die in Verbindung mit anderen Informationen eine bessere Investitionsentscheidung ermöglicht. Allerdings ist sie nur begrenzt zuverlässig. Bei der Charttechnik werden die Kursveränderungen einer Aktie, einer Währung, eines Wertpapiers, in einer Kurve aufgetragen. Aus dem Verlauf der Kurve lässt sich vorhersehen, wie sich der Kurs weiterentwickeln wird. Beispiel: Steigt eine Aktie seit längerem, nutzen Anleger jeden kleinen Rückgang zu neuen Käufen, wodurch der Kurs bald seinen kleinen Verlust wettgemacht hat und erneut steigt. Sobald sie einen neuen Höchststand erreicht hat, verkaufen einige mit Gewinn und der Kurs geht wieder ein wenig zurück. Dieser Rückgang wird von anderen zum Einstieg genutzt usw. Durch die Verbindung der jeweiligen Hoch- und Tiefpunkte ergibt sich ein Aufwärts-Trend (Kanal). Candlestick Charttechnik (Kerzentechnik durch das kerzenähnliche Aussehen). Neben den Tageshoch- und Tiefkursen sind auch der Anfangs- und Schlusskurs in diesen Charts enthalten. Das Lesen ist schwierig, weil es erheblich mehr Kombinationsmöglichkeiten gibt. Somit ist die Erzeugung der Kerzencharts wesentlich aufwändiger und teurer, sodass diese Charts meist nur Profis nutzen. Begriffe und Signale der Charttechnik Verschiedene Hilfsmittel und Signale, die durch die Kursverläufe angezeigt werden, deuten auf Kauf- oder Verkaufssignale hin. Summary Ähnlich wie bei einem Cardiogramm sagt ein Bild über den Kursverlauf eines Papiers etwas über seine Entwicklung aus. Eine gleichmäßig verlaufende Linie zeigt einen Trend an, eine Schwankung findet doch innerhalb einer bestimmten Bandbreite statt. Die Kunst des Chartisten besteht darin, die Zeichen zu lesen und die Linie zumindest ein Stück weit freihändig weiter zu führen. Diese Vorhersagen treffen erstaunlich oft zu. the trend is your friend Der Trendkanal Er ist das wichtigste Signal der Charttechnik. Er kommt durch Bewegungen wie beim anfangs erwähnten Beispiel zustande, kann allerdings genauso in der Gegenrichtung verlaufen. Dann nutzen Anleger jeden kleinen Anstieg zum Aussteigen. Das lässt den Kurs fallen, wodurch zum Tiefstkurs wieder Kaufinteres- Candlestick-Chart Höchstkurs Schlusskurs Anfangskurs Tiefstkurs Höchstkurs Schlusskurs Anfangskurs Tiefstkurs Eine weiße Kerze bedeutet einen Schluss über dem Eröffnungskurs des Tages (oder der Woche, des Monats usw. je nach gewähltem Zeitraum), eine schwarze Kerze einen Schlusskurs unter dem Anfangskurs

12 12 nexts se entsteht usw. Die Verbindung der Hoch- und Tiefpunkte ergibt hier einen Abwärtstrend (Kanal). Beim Seitwärtstrend steigen viele Anleger aus, wenn das bisherige Hoch erreicht ist, und steigen neu ein, wenn der Kurs wieder nahe seinem Tief steht. Beispiel für die Nutzung dieses Charts: Innerhalb eines solchen Seitwärtstrendes können Trader, die unten kaufen und oben verkaufen, Geld verdienen. Wer die Aktie hält, gewinnt oder verliert gar nichts. Einen langfristigen Trend kann man leicht erkennen. Führt er aufwärts, läuft er bald wieder nach oben. Solche Trends können jahrelang dauern und große Gewinne ohne besondere Mühe bescheren. Widerstände entstehen aus Hochpunkten, die mehrmals nicht überschritten werden konnten. Da dies den Anlegern aus der Kursentwicklung der Vergangenheit bekannt ist, ist es höchstwahrscheinlich, dass Verkäufe nahe dem Hochpunkt wieder einen Kursrückschlag hervorrufen. Unterstützungen und Widerstände Rein und raus Folge dem Trend und steige nie in einem Aufwärtstrend aus und nicht in einem Abwärtstrend ein. Wichtig: Acht geben, ob der Trendkanal intakt bleibt. Fällt der Kurs einer Aktie unter die untere Linie eines solchen Aufwärtstrends, droht die Gefahr, dass dieser zu Ende ist und Kursverluste könnten folgen. Aussteigen! Aufwärts Umgekehrt bedeutet der Ausbruch aus einem Abwärtstrend über die obere Linie des Abwärtstrends, dass eine Kurserholung möglich ist. Charttechisch ist die Aktie dann wieder interessant. Ein Kaufsignal stellt der Ausbruch aus einem Seitwärtstrend über die obere Begrenzung dar. Einsteigen! Umgekehrt ist es sehr schlecht, wenn der Kurs aus einem Seitwärtstrend unter die untere Begrenzung fällt. Dann drohen schnell weitere Verluste. Aussteigen! Unterstützungen und Widerstände Aus dem Seitwärtstrend abgeleitet ergeben sich zwei weitere charttechnische Signale: die obere Begrenzung ist die Widerstandslinie, die untere die Unterstützungslinie. Das gleiche gilt für Kursrückgänge. Drehte der Kurs auf einem bestimmten Niveau schon einmal, so ist die Chance gut, dass er an dieser Stelle erneut sein Tief sieht. Es bildet sich eine Unterstützung. Stößt ein Widerstand nach oben durch, bildet er ab da eine Unterstützungslinie, die nicht so leicht wieder nach unten gebrochen wird. Das Umgekehrte passiert, wenn eine Unterstützung nach unten fällt, sie verwandelt sich in einen Widerstand, der erst einmal geknackt werden muss. Es kann immer vorkommen, dass die Hoch- oder Tiefpunkte von Kursen über mehrere Monate oder Jahre Widerstände/ Unterstützungen darstellen. Oftmals bilden sich in der Nähe dann weitere Extrempunkte, es entstehen Widerstandsbzw. Unterstützungszonen, die noch schwerer zu überwinden sind. Solche Zonen sind meistens sehr stabil und es kann lange dauern, bis sie in der

13 13 nexts einen oder anderen Richtung überwunden werden. Gleitende Durchschnitte So wichtig wie Trendkanäle und Unterstützungen/Widerstände sind die gleitenden Durchschnitte. Sie ergeben sich durch den Durchschnitt einer bestimmten Zahl vergangener Handelstage. Sie werden in den Chart eingezeichnet. Die gleitenden Durchschnitte der letzten 5, 30, 90 oder 200 Börsentage werden häufig verwendet. Das Überschreiten ist ein Kaufsignal, das Unterschreiten ein Verkaufssignal. Wichtig sind auch die Richtungen der gleitenden Durchschnitte. Steigen ist positiv, fallen negativ. Vorsicht bei sich schneidenden Trendlinien! Fällt die 30-Tage-Linie unter die 200-Tage-Linie, ist das ein besonders schlechtes Zeichen. Während die letzten 5 Tage für sehr kurzfristige Anleger interessant sind, geben die 30 und 200-Tagelinie Richtung auf etwas längere Sicht vor. Die 30-Tage-Linie zeigt den Trendverlauf auf mittlere Sicht. Interessant ist diese Linie für Anleger, die Aktien mehrere Monate halten wollen. Fällt der Kurs unter diese Linie, sollte die Aktie verkauft werden. Liegt die Aktie unter der Trendlinie und durchstößt sie nach oben, ist dies ein Kaufsignal. Die 200-Tage-Linie ist vor allem für Langfristanleger interessant, die nur bei möglichen starken Kursrückgängen aussteigen möchten. Beispiel: Wie Gewinn bringend die Beobachtung der Trendlinien sein kann, zeigen die beiden Crash s 1997/98. Wer 1997 auf den 30-Tage-Durchschnitt im DAX reagierte, konnte mehr als 20 Prozent Verlust vermeiden. Wer erkannte, dass der Kurs anschließend nicht unter die 200-Tage-Linie fiel, hätte bis Mitte des 1998 mit dem DAX über 60 % Gewinn machen können hätte man nach dem Unterschreiten der 30-Tage-Linie einen Großteil der vorangegangen Gewinne retten können. Auch wer beim Unterschreiten der 200-Tage-Linie bei einem DAX-Stand von gut 5000 verkaufte, konnte sich noch freuen. Anschließend ging es nämlich in nur einem Monat um mehr als 1000 Punkte nach unten. Insgesamt fiel der DAX in der Spitze damit um fast 40 %. ABER: Die Charttechnik kann für Kaufentscheidungen nützlich sein, löst aber auch immer mal Fehlalarm aus, wenn beispielsweise eine Unterstützungslinie kurz gebrochen wird, der Anleger panisch verkauft und der Kurs danach wieder ansteigt.

14 14 nexts Neuemissionen Neuemissionen Gewinn versprechende Aktien? Aktien von Unternehmen, die erstmals in den Börsenhandel eingeführt werden, bezeichnet man als Neuemissionen. Sie haben die Aufgabe das Eigenkapital eines Unternehmens zu vergrößern, damit dieses Investitionen in neue Projekte vornehmen kann. Mit Hilfe eines Emissionskonsortiums, einer Gruppe verschiedener Banken, werden Käufer für neue Aktien gesucht. Potentielle Interessenten können dann innerhalb der Zeichnungsfrist die ausgeschriebenen Aktien bestellen (zeichnen). Das Bookbuildingverfahren Üblich ist heutzutage das so genannte Bookbuildingverfahren, das aus den USA stammt. Anstelle eines festgesetzten Preises wird eine Preisspanne angegeben, so dass die Anleger zunächst ihre Gebote mit Mengenangaben einreichen. An Hand der Gebote wird berechnet, welche Größenordnungen zu welchem Preis ausgegeben werden können. Dieses Verfahren dient dazu, einen marktorientierten Ausgabepreis zu erzielen und einen Interessensausgleich zwischen Emittent und Investor zu gewährleisten. Um möglichst viele Interessenten zu finden, ist allen beteiligten Parteien daran gelegen, einen attraktiven Emissionspreis zu erzielen. Gefahr der Überzeichnung Bei Neuemissionen ist in der Regel die Nachfrage sehr groß, so dass es häufig zu einer Überzeichnung der Aktien kommt. Um dennoch den Großteil der Interessierten zufrieden zu stellen, wird repartiert. So werden einfach an den einzelnen Investor geringere Stückzahlen herausgegeben. Bei einer Bestellung von 100 Aktien kann dies bedeuten, dass pro Zeichner lediglich 40 Aktien ausgegeben werden. Ist die Nachfrage auch dann nicht befriedigt, werden die Aktien über das Losverfahren verteilt. Bei dieser Form der Aktienvergabe sind Kleinanleger oftmals benachteiligt, da Emissionsbanken dazu neigen, Anleger zu bevorzugen, die höhere Stückzahlen gezeichnet haben. Wer jetzt auf die Idee kommt, einfach größere Stückzahlen zu Beispiel: Angebot Breitenfeld Edelstahl AG Angebotene Aktien Mehrzuteilungsoption zeichnen, um auf jeden Fall Aktien zu erhalten, der sollte vorsichtig sein, denn nicht alle Neuemissionen werden überzeichnet und der Anleger muss die georderte große Stückzahl kaufen. Aber auch bei der Zuteilung einer geringeren Stückzahl ist der Kleinanleger im Nachteil, weil sich die Mindestspesen statt auf 100 Stück auf nur 40 Stück aufteilen, die den Kaufpreis der Einzelaktien entsprechend erhöhen. Wann lohnt sich das Zeichnen? Zunächst stellt sich die Frage nach dem Bekanntheitsgrad des Unternehmens und der Branchenzugehörigkeit wie sieht Bis zu 4 Mio. Stück junge, auf Inhaber lautende Stückaktien aus der Kapitalerhöhung und zusätzlich 2,5 Mio. Stück Aktien aus dem Bestand der bisherigen Aktionäre Stück aus dem Bestand der bisherigen Aktionäre (rund 15 % des Basisangebots) Preisspanne 28 bis 36 Euro pro Aktie (Bookbuildingverfahren); endgültige Preisfestsetzung am 29. November 2007 nach Börseschluss Angebotsfrist 19. bis 29. November 2007 Dividende Volle Dividendenberechtigung ab 1. Juli 2007 (Geschäftsjahr 2007/08) Erstnotiz ISIN Voraussichtlich am 3. Dezember 2007 im Prime Market der Wiener Börse AT00000BEAG8 Anmerkung: Der Börsegang Breitenfeld Edelstahl AG wurde allerdings wegen der ungünstigen Börsenlage abgesagt, das Unternehmen nimmt seither von einem Börseauftritt Abstand.

15 15 nexts das Wachstum innerhalb dieser Branche grundsätzlich aus? Weiters sollte in Erfahrung gebracht werden, aus welchen Gründen die Gesellschaft an die Börse geht und welche Pläne sie mit der Kapitalerhöhung verfolgt. Sollen Schulden beglichen werden, vergrößert sich der Konzern und stehen Investitionen an? Interessant ist auch die Frage, ob das Unternehmen in seiner Branche eine Führungsposition besitzt und mit welchen Unternehmen eventuell Kooperationen bestehen. Ein Großteil der Unternehmen, die neue Aktien auf den Markt bringen, bieten potentiellen Aktionären neben telefonischen Auskünften (Hotline) und Broschüren auch Informationsveranstaltungen bezüglich ihres Börsengangs an. Viel PS für die Wirtschaft Etwa zur gleichen Zeit, wie die Messung der Kraftleistung nicht mehr in Pferdestärken sondern in Kilowatt ausgedrückt wurde, kamen auch die PS (Partizipationsscheine) am Finanzmarkt aus der Mode. Das Partizipationskapital ist ein Zwitter: Es wird dem Eigenkapital zugerechnet, obwohl ihm entscheidende Rechte des Eigenkapitals fehlen. Dafür hat es aber einige Vorteile wie eine Vorzugsaktie (z.b. Recht auf Dividendennachzahlung). Ein wichtiger Nachteil, den Anleger möglicherweise gar nicht so ernst nehmen: PS-Kapital ist nicht stimmberechtigt. Ein wichtiger Vorteil: Recht auf Beteiligung am Bilanzgewinn bzw. der Dividende und auf Verteilung des Liquidationserlöses sowie Recht auf Bezug neuer Aktien. Partizipationsscheine sind so wie Vorzugsaktien in den letzten Jahren aus der Mode gekommen und vielfach vom Kurszettel verschwunden. Sie sind ihrem Wesen nach wie Vorzugsaktien, wegen des fehlenden Stimmrechts hinken sie im Kurs meist den Stammaktien hinterher. In Zeiten rasch ansteigender Börsenkurse sind sie weniger attraktiv. Das einzige Risiko ist das Emittentenrisiko. Ist die Firma hinüber, ist der PS auch nichts mehr wert, weil er Eigenkapitalfunktion hat. Für die Unternehmen, die PS-Scheine emittieren, bestehen durchaus Vorteile. Es handelt sich um Kapital, das in der Regel billiger ist als Bankengeld. Außerdem beeinträchtigt es, weil dem Eigenkapital zugerechnet, die Kreditfähigkeit des Unternehmens nicht. Im Gegensatz zu einer Kapitalerhöhung über die Ausgabe neuer Aktien verwässert es auch die Besitzverhältnisse im Unternehmen nicht (kein Stimmrecht). Comeback des Partizipationskapitals Seit neuestem ist aus genau diesen Überlegungen Partizipationskapital wieder in. Die Finanzpakete, welche die Bundesregierung den Banken zur Verfügung stellt, sind als Partizipationskapital mit vereinbarten Zinszahlungen gedacht. Ein Ausstattungsmerkmal, das ebenfalls vorteilhaft sein kann ist die zeitliche Begrenzung. PS-Scheine werden sehr oft nur für einen bestimmten Zeitraum ausgegeben und zu Ende der Laufzeit zum vollen Preis zurückgekauft. Während der Laufzeit am Sekundärmarkt gehandelte PS- Scheine verändern natürlich je nach Marktlage und Einstufung des Unternehmens ihren Kurs. Historie 1963 wurde in der Schweiz der erste Partizipationsschein an der Börse notiert. Rechte Inhaber von Partizipationsscheinen können an Hauptversammlungen teilnehmen, haben dort kein Stimmrecht aber ein Auskunftsrecht.

16 16 nexts Aktienindizes Dow Jones, DAX und ATX. Indizes gelten z.b. für Fondsmanager als Messlatten, die es zu übertreffen gilt. Für Portfoliomanager ist ein Leben ohne sie heute bereits unvorstellbar: Denn alles kreist um sie. Indizes sollen dem Privatanleger möglichst rasch Aufschluss über die Entwicklung eines bestimmten Anlagesegmentes geben. Wie werden Indizes eingesetzt? Ein Index bestimmt auch über die Mittelverteilung in einem diversifizierten Depot oder Fonds: Denn ausgehend vom Index kann ein Portfoliomanager einzelne Sektoren bzw. Regionen unter-, über- oder neutral gewichten. Indizes werden aber nicht nur für die reine Performancemessung herangezogen. Viel wichtiger ist oft das Wie bezüglich der Performance-Entwicklung der Aktie oder eines Fonds. Denn während sich einige Aktien relativ ähnlich entwickeln wie der Index, schwanken einige mehr, andere wieder weniger stark als der Durchschnitt. Diese Schwankungsbreite wird als Volatilität bezeichnet und u.a. in der Beta- Analyse verwendet: Dabei wird die Indexentwicklung mit dem Wert eins festgelegt. Ist das Beta einer Aktie (oder auch eines Fonds) größer als eins, ist sie volatiler als der Index, bei unter eins ist das Gegenteil der Fall. Auch werden Indizes häufig für Korrelations-Analysen (Korrelation = Beziehung zwischen zwei oder mehr quantitativen Variablen) herangezogen: Wie verhält sich der europäische Aktienmarkt im Verhältnis zum US-amerikanischen? Wie unabhängig sind die Renditen von globalen Unternehmensanleihen im Vergleich zu globalen Aktien? Ein Blick auf die Korrelationen zwischen den entsprechenden Indizes gibt Aufschluss darüber. Wie unterscheiden sich Indizes? Für Anleger gilt es aber aufzupassen: Denn Index ist nicht gleich Index. Für jede Region, jedes Land bzw. Branche existiert US-Aktien Der wohl bekannteste Index der Welt, der Dow Jones Industrial Average (DJIA), wird seit 1928 von der New York Stock Exchange (NYSE) berechnet. Er besteht aus 30 US-amerikanischen Blue Chips aus dem Industriebereich. Obwohl in Publikationen weltweit verbreitet, ist er gleichzeitig einer der am meisten kritisierten Indizes der Welt: Durch die Preisgewichtung fließen Aktien mit hohem Kurs stärker in den Index ein als Aktien mit niedrigem Kurs. Wer für die Bewertung des amerikanischen Aktienmarkts also nur den Dow Jones verfolgt, erhält einen völlig falschen Eindruck von der Verfassung des US-Markts. Einen besseren Blick auf die Entwicklung des US-Large Cap Marktes verschafft der S&P 500 Index. Mit seinen 500 Unternehmen ist der von Standard & Poor s seit 1935 berechnete S&P 500 der eigentliche US-Index für die Big Caps. Er ist ein kapitalgewichteter Preisindex und er berücksichtigt sowohl Dow- wie NASDAQ-Aktien ab einer Marktkapitalisierung von 4 Mrd. US-Dollar. Damit repräsentiert er knapp 80 % des amerikanischen Aktienmarktes. Seine breite Streuung über Branchen hinweg (die Top-10-Positionen machen rund 20 % des Index aus) macht ihn zur ersten Wahl als Benchmark für die meisten US-Aktienfondsmanager. Ein weiterer wichtiger US-Index ist der NASDAQ Composite: Er misst seit 1971 die Entwicklung aller am Nasdaq Stock Market gelisteten Aktien (über 3.000). Er ist aufgrund seines höheren Gewichtes von Technologiewerten Growth-lastiger als der S&P 500 Index.

17 17 nexts eine Vielzahl von Indizes. Und während einige nur von Spezialisten verwendet werden (und deswegen der breiten Öffentlichkeit so gut wie unbekannt sind) erfreuen sich andere bereits eines Bekanntheitsgrades der größer ist als der einer Popgruppe: Dow Jones Industrial Average, Standard&Poors 500, NAS- DAQ, DAX, Nikkei, ATX etc. Welche Aktienindizes man kennen sollte Seitdem der weltbekannte Dow Jones Industrial Average im Jahr 1928 das Licht der Welt erblickte, kamen tausende Indizes hinzu. Besonders im Aktienbereich erfreuen sie sich großer Beliebtheit. Für welche Regionen und Sektoren haben sich welche Benchmarks durchgesetzt? Und wie unterscheiden sie sich? Europa-Aktien Die Entwicklung pan-europäischer Aktienmärkte misst man zumeist anhand des MSCI Europe Index. Dieser Preisindex setzt sich derzeit aus 16 westeuropäischen Ländern zusammen, wobei alleine UK über 35 % ausmacht. Als reiner Blue Chips Indizes haben sich dagegen die Produkte von Dow Jones auch in Europa durchgesetzt: Der Dow Jones EURO STOXX 50 misst die Entwicklung der 50 größten Aktien aus dem Euro Raum, der Dow Jones STOXX 50 in ganz Europa. Beides sind kapitalisierungsgewichtete Preisindizes. Wichtige Länderindizes in Europa sind neben dem FTSE-100 in Großbritannien der CAC 40 in Frankreich. In Deutschland misst der DAX 30 (grundkapitalgewichtet) die Entwicklung der 30 größten Unternehmen. Der MDAX (Mid Caps) bzw. SDAX (Small Caps) runden zusammen mit dem TecDAX das Angebot der Deutschen Börse ab. In Wien hat sich einheitlich der ATX Index als Messlatte für Blue Chips durchgesetzt: Er enthält als kapitalisierungsgewichteter Preisindex 20 Unternehmen. Der ATX Prime ist dagegen als all-share Index konzipiert und setzt sich aus sämtlichen Titeln des prime market Segments zusammen (derzeit: 60). Der Swiss Market Index (SMI) und der Swiss Performance Index (SPI) sind die beiden wichtigsten Schweizer Börsenindizes. Der SPI enthält alle an der SWX Swiss Exchange gehandelten Beteiligungspapiere von Gesellschaften mit Sitz in der Schweiz oder im Fürstentum Liechtenstein. Der SMI weist maximal 30 der bedeutendsten Beteiligungspapiere des SPI auf und spiegelt ca. 80 % der Marktkapitalisierung und des Handelsvolumens aller in der Schweiz/Liechtenstein kotierten Beteiligungspapiere wider. Japan/Asien/Emerging Markets Globale Aktien Wer die Entwicklung der globalen Aktien verfolgen will, kommt am MSCI World Index nur schwer vorbei. Er enthält über Aktien aus 23 Industrieländern, wobei die USA knapp 50 % davon ausmachen. Der MSCI EAFE Index, der vor allem von US-Investoren genutzt wird, deckt dagegen internationale Aktienmärkte (Global ex US) ab. MSCI berechnet weiters eine Vielzahl von Länderbzw. Sektorenindizes, sowohl im Large als auch im Small Cap Bereich. In Japan misst der Nikkei 225 Index die Entwicklung der 225 größten Aktien an der Börse Tokio. Da ähnlich dem Dow Jones Industrial Average dieser Index aber nur preisgewichtet ist (und gerade einmal 15 % der gesamten First Section der Tokio Stock Exchange abdeckt), gewinnt ein anderer Index immer stärker an Bedeutung: Der TOPIX ist ein Index der Tokioter Börse und die Abkürzung für Tokio Stock Price Index. Er wird seit 1988 berechnet und enthält sämtliche Aktien-Werte der ersten Sektion der Tokioter Börse. Der Tokio Stock Exchange (TSE) 2nd Section Index deckt dagegen das Smaller Cap Segment Japans ab. Für die Region Asien ex Japan hat sich der MSCI AC Asia Pacific Free ex Japan Index durchgesetzt. Asien insgesamt misst der MSCI AC Asia Pacific Free Index. Inklusive Australien und Neuseeland gibt es dann noch weitere Varianten: MSCI AC Far East Free bzw. MSCI AC Far East.

18 18 nexts Glossar Effektive Stücke Aktien werden nur noch selten in effektiven Stücken (in Papierform) ausgegeben. Das Kuponschneiden nummerierte Kupons, die zum Bezug von Dividenden bzw. von jungen Aktien bei Kapitalerhöhungen berechtigten gehört damit ebenfalls der Vergangenheit an. Die logistisch (und kosten-) günstigere Sammelverwahrung (Girosammelverwahrung) hat sich durchgesetzt, d.h. die Aktien sind eigentlich nur noch virtuell sichtbar und handelbar. Dividendenauszahlungen und mehr werden via depotführender Bank durchgeführt. Aktiensplit Bei börsenotierten Aktien kommt es immer wieder vor, dass diese im Laufe der Zeit steigen und steigen und letztlich dreistellige Kurse aufweisen. Derart teure Aktien sind dann (vor allem für Kleinanleger) schwerer handelbar. Aus rein psychologischen (nicht aus wirtschaftlichen) Überlegungen kommt es dann zu einem Aktiensplit. Dabei wird die Stückzahl der Aktien einer Aktiengesellschaft auf 2 oder mehrere Teile pro Aktie erhöht. Zum Beispiel erhalten die Aktionäre bei einem Aktiensplit von 1:10 neun stück dazu. Hat ein Anleger bislang 100 Aktien des betroffenen Unternehmens gehalten, so hat er dann Aktien im Depot. Gleichzeitig wird auch der Kurs im gleichen Verhältnis gesplittet, womit sich im Gesamtwert für den einzelnen Aktionär nichts ändert. Damit sind die Aktien dann leichter handelbar. Bei einem Split von 1:10 und einem vorherigen Aktienkurs von 200 Euro ist die Aktie dann mit 20 Euro bewertet. Auch wenn ein Aktiensplit zu keiner Änderung in den Eigentumsverhältnissen führt, muss eine derartige Maßnahme von der Hauptversammlung abgesegnet werden. Antizyklische Aktien Bei antizyklischen Aktien ist die Performance in wirtschaftlich schlechteren Zeiten zumeist besser als bei zyklischen Aktien. Investoren, die gegen den Trend an den Börsen schwimmen, nennt man antizyklische Investoren. Zyklische Aktien bewegen sich parallel zu Konjunkturzyklen. Zu den typisch antizyklischen Aktien gehören Pharmaunternehmen. Bezugsrechte Das Bezugsrecht ist ein Anrecht eines (Alt-)Aktionärs auf den Bezug von neuen (jungen) Aktien im Rahmen einer Kapitalerhöhung seiner Aktiengesellschaft. Bei der Neuausgabe von Aktien müssen nicht zwangsläufig Bezugsrechte entstehen; die Aktionäre können dies auf der Hauptversammlung auch ausschließen. Blue-Chips Unter Blue-Chips versteht man große kapitalgewichtige und solide Aktiengesellschaften. Blue-Chips haben in der Regel folgende Eigenschaften: Hoher Börsenwert (hohe Marktkapitalisierung); hoher Umsatz der Aktien an den Börsen; große, international agierende, bekannte Unternehmen. Österreichische Unternehmen können sich mit Giganten wie Microsoft, Coca- Cola, Nokkia etc. nicht messen. Dennoch spricht man auch hier zu Lande von Blue- Chips bei Erste Bank, OMV, Verbund u.a.m. Preisfestsetzung Welches ist der angemessene Preis für eine neu an die Börse kommende Aktie? Ist er zu hoch angesetzt, werden die Aktien nicht gekauft, ist er zu niedrig, geht das zu Lasten der bestehenden Aktionäre. Die Emissionsbanken haben zwei Möglichkeiten: Festpreisverfahren. Die Bank setzt aufgrund der eigenen Einschätzung des

19 19 nexts Unternehmens, möglicherweise mit einem Abschlag zur Sicherheit, einen Emissionspreis fest. Damit stellen sie sicher, dass die Aktie für das Käuferpublikum Phantasie hat. (Allerdings sind auch schon Aktien beim Start liegen geblieben. Kein guter Anfang für das Börseleben) Die zweite Möglichkeit ist das Bookbuilding-Verfahren, das vor allem dann eingesetzt wird, wenn die Börsen sich nicht eindeutig in eine Richtung bewegen. Die Emissionsbank erstellt ein Preisband (z.b. 25 bis 30 Euro) und klappert mögliche Investoren ab: Zu welchem Preis würden sie wie viel Stück kaufen? Die Kaufzusagen werden in einem elektronischen Orderbuch gesammelt. Zum Abschluss des Bookbuilding-Verfahrens werden dann die Kauforder verglichen und es wird entschieden, wer zu welchen Bedingungen einen Zuschlag erhält. Dabei können auch strategische Überlegungen des Unternehmens einfließen (z.b. Offerte von Partnern, Kleinaktionäre, Konkurrenzoffert, Finanzinvestoren wie Fonds etc.). Mit dem Bookbuilding-Verfahren ist sicher gestellt, dass ein Großteil der Aktien tatsächlich verkauft wird. Für das breite Publikum gibt es im Vorfeld einer Aktienemission eine Zeichnungsfrist. In dieser Zeit können Aktien zum Emissionspreis bestellt werden (der Preis der Aktie kann sich schlagartig verändern, sobald sie im Börsenhandel ist). Werden mehr Aktien bestellt, als verfügbar sind, gibt es eine Zuteilung. Eine Möglichkeit ist, die Bestellungen um einen bestimmten Prozentsatz zu kürzen, auch Losentscheidungen sind möglich. Dividendenzahlungen Als Dividende bezeichnet man den Anteil des Gewinnes einer Aktiengesellschaft, welchen diese an ihre Aktionäre ausbezahlt. Die Höhe der Gewinnausschüttung wird vom Vorstand vorgeschlagen und von der Hauptversammlung der Aktiengesellschaft (AG) beschlossen. Die Abrechnung der Dividende erfolgt in der Regel knapp nach der Hauptversammlung und wird den Aktionären auf dem Verrechnungskonto des Depots gutgeschrieben. Der Tag, an dem die Dividende ausgeschüttet wird, bezeichnet man als Ex-Tag. Dividendenrendite Der Begriff Dividendenrendite resultiert aus dem Verhältnis Dividende zu Aktienkurs. Beispiel: Kurs der Aktie 200 Euro Dividende pro Aktie 10 Euro Dividendenrendite somit 5% (10 Euro sind 5% von 200 Euro) Hauptversammlungen Man unterscheidet zwei Arten der Hauptversammlung: 1. Die ordentliche Hauptversammlung Diese findet ein Mal im Jahr statt. Teilnahme- und stimmberechtigt sind alle Aktionäre der AG. Auf dieser HV werden grundsätzliche Beschlüsse gefasst (oder auch abgelehnt). Wesentliche Bestandteile der Hauptversammlung sind z.b. die Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrats, Statutenänderungen, Dividendenbeschlüsse und Wahl des Abschlussprüfers. 2. Die außerordentliche Hauptversammlung Wie der Name schon sagt, findet diese nicht jählich statt, sondern bei außerordentlichen Ereignissen. Diese können z.b. sein: Kapitalerhöhung, Kapitalherabsetzung, außerordentliche wirtschaftliche Ereignisse im Unternehmen, Wahl neuer Aufsichträte etc. Der Besuch einer Hauptversammlung muss via depotführender Bank rechtzeitig beantragt werden (Stimmrechtskarte). IPO - Initial Public Offering Erstmaliges öffentliches Anbieten von Aktien an einer Börse. Auch Börsengang oder Going Public genannt.

20 20 nexts KGV Die Abkürzung KGV steht für das Kurs/Gewinn-Verhältnis einer Aktiengesellschaft. Dabei wird der aktuelle Kurs einer Aktie durch den aktuell erwarteten Gewinn der entsprechenden Aktiengesellschaft (pro Aktie) dividiert. Die daraus resultierende Zahl ist das KGV. Ein geringer KGV-Wert lässt auf eine günstige Einschätzung des Aktienkurses schließen, ein hohes KGV wird eher ungünstig eingeschätzt. Ob günstig oder ungünstig, zeigt ein Vergleich der entsprechenden Aktie mit der Branche, der Peer Group (ausgewählte Aktien mit ähnlichem Tätigkeitsprofil) und/oder dem Gesamtmarkt. Penny-Stocks Die Untereinheit des englischen Pfunds war lange Zeit der Penny. Auch in den USA nennt man das 1-Cent-Stück noch häufig Penny. Aus diesem Sprachgebrauch entwickelte sich der Begriff Penny- Stocks. Dabei handelt es sich um Aktien, deren Kurs unter einer Einheit der lokalen Landeswährung notiert. Wenn etwa eine Aktie in Österreich unter 1 Euro kostet, wäre der Begriff Penny-Stock zutreffend. Streubesitz Beim Streubesitz (Free Float) handelt es sich um Aktien einer AG, welche am freien Markt (in der Regel an der Börse) frei gehandelt werden und nicht in Besitz von Kernaktionären (institutionelle Anleger wie Banken, Versicherungen, Staat), der Gründerfamilie oder Großaktionären (Fonds, Beteiligungsgesellschaften etc.) sind.

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