Die Aktien-Analyse. Wie Sie in jeder Börsenlage die besten Aktien auswählen und Ihr Depot schützen. Leitfaden durch die Aktien-Analyse

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1 Die Aktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Wie Sie in jeder Börsenlage die besten Aktien auswählen und Ihr Depot schützen Leitfaden durch die Aktien-Analyse

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3 Wie Sie in jeder Börsenlage die besten Aktien auswählen und Ihr Depot schützen Leitfaden durch die Aktien-Analyse von Volker Gelfarth, Chefanalyst Die Aktien-Analyse Bitte ordnen Sie dieses Heft in Ihrem Aktien-Analyse-Ordner im Register Leitfaden ein. Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

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5 Vorwort Liebe Leserinnen und Leser der Aktien-Analyse, wenn Sie die Methoden der weltbesten Investoren studieren, werden Sie schnell einige Gemeinsamkeiten feststellen: Zum einen haben die Top-Investoren ihr Vermögen stetig über einen langen Zeitraum aufgebaut. Es gelang ihnen, Unsicherheiten und Risiken auf ein Minimum zu reduzieren. Zum anderen beschäftigen sich die erfolgreichsten Investoren intensiv mit den Unternehmen, deren Aktien sie kaufen. Sie stellen eine umfangreiche Aktien-Analyse an. Sie alle sind Investoren keine Spekulanten! Der Spekulant versucht, kurzfristige Kursänderungen vorherzusehen und von diesen zu profitieren. Der Investor hingegen versucht, außergewöhnliche Unternehmen zu preiswerten Kursen zu kaufen und sie dann langfristig zu halten. Das Ziel der erfolgreichsten Investoren ist es, langfristig besser als der Markt abzuschneiden. Warren Buffett, der Großmeister aller Investoren, erzielte dabei eine durchschnittliche Rendite von rund 23% und wurde damit, noch vor Bill Gates, zum reichsten Menschen der Welt. Der Markt, gemessen am DAX, Dow Jones oder Nikkei- Index, legte in vergleichbaren Zeiträumen durchschnittlich nur 10% bis 13% p.a. zu. Selbst diese Resultate schlagen aber nahezu alle anderen Kapitalanlageformen. Als Investor kaufen Sie einen Teil des Unternehmens. Sie erwerben nicht irgendein Stück Papier, sondern werden zum Gesellschafter und Miteigentümer. Daher muss stets die fundamentale Unternehmensanalyse im Vordergrund stehen. Wenn Sie ernsthaft Ihr Vermögen vermehren wollen, raten wir Ihnen, wie ein Investor zu handeln. Wie geschieht dies aber in der Praxis? Dazu müssen Sie sich sämtliches Informationsmaterial zu den führenden deutschen und internationalen Werten (ca. 500 Unternehmen) besorgen und alle Jahresabschlüsse der letzten 10 Jahre hinsichtlich Geschäftszahlen, Wachstumsperspektiven, Kennziffern und -relationen, Branchenattraktivität, Wettbewerber u.a. auswerten. Stellen Sie dann umfangreiche Analysen über das Timing und die Sicherheit an und vergleichen Sie anschließend die Unternehmen miteinander, um unterbewertete Aktien zu identifizieren. Wenn Sie sich diesen enormen Zeitaufwand nicht leisten können oder wollen, dann ist die Aktien-Analyse Ihr Wegbegleiter, Guide und Nachschlagewerk in einem. Keine andere Publikation liefert Ihnen einen umfassenderen Überblick über Ihre Unternehmen. Zudem profitieren Sie von unserem bankenunabhängigen Aktien-Research und Auswahlverfahren. Die Aktien-Analyse macht sich das Wissen der großen Investoren zu eigen, hat daraus eine spezielle Methode entwickelt und den Markt damit immer wieder deutlich geschlagen. Die fundamentale Aktien-Analyse ist gefragter denn je gerade in einem schwierigen Börsenumfeld. Die Popularität schwankt mit den Aktienkursen. Bei steigenden Kursen werden die fundamentalen Daten oftmals vergessen, behalten aber ihre Gültigkeit bei. Bei fallenden Kursen studieren die Analysten die fundamentalanalytisch orientierten Methoden der großen Investoren umso intensiver. In der Internet- und Neue Markt-Euphorie der 90er Jahre konnte fast jeder Anleger an steigenden Kursen teilhaben. Viele Anleger machten dabei die Börse zum Casino und Aktien zu Casinochips. Sie kauften Unternehmen, von denen sie teilweise nicht einmal wussten, wie deren Name geschrieben wird, geschweige denn, was sie herstellen. Heute sind die schnellen Kursgewinne wieder verloren gegangen und die Anleger besinnen sich wieder auf die fundamentalen Werte auf die systematische Aktien-Analyse. 3

6 In der Literatur finden Sie zum Begriff fundamentale Aktien-Analyse verschiedene Definitionen. Oftmals gibt es Diskussionen, die den Value-(Wert-)Ansatz dem Growth- (Wachstums-)Ansatz gegenüberstellen. Hierbei wird dann versucht, verschiedene Investment-Ansätze in starre Schemata einzugliedern. Wir trennen diese Begriffe nicht strikt, denn es ist nicht zwingend notwendig, hier einen Gegensatz zu sehen. Denn: Wachstum ist ein zentraler Bestandteil von fundamentaler Aktien-Analyse! Der erfolgreichste Investor der Geschichte umschreibt seine Anlagestrategie folgendermaßen: Frage nicht nach dem Preis, den Du für ein Unternehmen zahlst, sondern nach dem Wert, den Du für Dein Geld bekommst! (Zitat: Warren E. Buffett) Wenn Sie nach diesem Grundsatz handeln möchten, dann müssen Sie als erstes umfassende Gedanken über die Qualität eines Unternehmens anstellen und diese definieren. Das geschieht durch die Beurteilung der fundamentalen Daten. Sie erhalten dann vor allem Erkenntnisse über die Finanzkraft, die Wachstumsraten und die Qualität des Managements in der Vergangenheit. Ebenso wichtig ist jedoch der Preis, den Sie für diese Qualität zahlen müssen. Gute Qualität ist oftmals teuer denn Qualität hat ihren Preis. Es nützt Ihnen aber nichts, wenn Sie Qualität zu teuer einkaufen, wenn die Aktien also überbewertet sind. Es ist oftmals falsch, Aktien zu Höchstkursen zu kaufen. Viele Investoren wählen für ihre Portfolios nur die qualitativ besten Unternehmen der Welt aus. Die Aktien-Analyse geht noch einen entscheidenden Schritt weiter: Wir suchen für Sie Top-Unternehmen mit einem Abschlag zum inneren Wert, also unterbewertete Unternehmen. Wie im täglichen Leben möchten Sie eine möglichst hohe Qualität zu einem günstigen Preis kaufen, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit einer weit überdurchschnittlichen Kursperformance am höchsten. Die Aktien-Analyse hilft Ihnen, sich auf die wirklich wichtigen und langfristig relevanten Informationen zu konzentrieren. Dazu bedarf es eines erheblichen Research-Aufwandes. Die Aktien-Analyse nimmt Ihnen diese Arbeit ab. Die Aktien-Analyse bietet Ihnen dazu das notwendige Handwerkszeug, damit auch Sie das Wissen in die Praxis umsetzen und nach dem Grundsatz investieren: Top-Qualität zum günstigen Preis. So konnten die 5-Sterne-Werte der Aktien- Analyse von Anfang 2003 bis eine Performance von +201,4% erreichen. Ich wünsche auch Ihnen Gewinn bringende Investitionen und weiterhin viel Freude mit der Aktien-Analyse, Ihr Volker Gelfarth Chefanalyst Die Aktien-Analyse 4

7 Inhaltsverzeichnis Vorwort Die Vorteile der Aktien-Analyse Kapitel 1: Die Bestandteile der Aktien-Analyse Ausführliche Aktien-Analysen Das Bewertungssystem der Aktien-Analyse: Timing und Kursbandbreite Gesamtübersicht und Spezialauswertungen Kapitel 2: Fundamentale Informationen für Sie aufbereitet und bewertet. Die Unternehmensstudien der Aktien-Analyse Die Timing-Einstufung Die Kriterien Sicherheit und Zyklik Der Zahlenblock Ein Blick zurück und in die Zukunft Die Rentabilitätskennziffern Das Unternehmen auf dem Prüfstand Fundamentale Daten pro Aktie, Ergebnisermittlung nach internationalem Standard Die Kurs- und Bewertungsdaten über 10 Jahre Der Kurs-Chart und die langfristige Kursbandbreite Die Bilanzanalyse für Industrie-, Bank- und Versicherungsaktien Die Beta- und Korrelationsfaktoren als Risikomaße Anlageempfehlung Gewinnschätzungen und vieles mehr Kapitel 3: Spezialauswertungen der Aktien-Analyse Bauen Sie Ihr persönliches Auswahlsystem auf Gesamtübersicht: Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick Die aktuellen 5-Sterne-Aktien, Auf- und Abstieg aus der 5-Sterne-Kategorie Aktienanlagen mit hoher Sicherheit Niedriges KGV: Welche Aktien aktuell günstig sind Aktien, die hohe und sichere Dividendenrenditen bieten Aktien, die aktuell weit unter Buchwert notieren Wachstumswerte: Unternehmen mit überdurchschnittlichen Umsatzsteigerungen Unternehmen mit hoher Ertragskraft: Aktienauswahl nach dem Kurs-Cashflow-Verhältnis Kapitel 4: Strategien und Methoden der großen Investoren Benjamin Graham: Begründer der Wertpapier-Analyse Warren E. Buffett: Erfolgreichster Investor aller Zeiten Peter Lynch: Der erfolgreichste Fondsmanager der 80er Jahre in den USA O Higgins: Dividendenstrategie Die Auswahl nach der Zauberformel von Joel Greenblatt Kapitel 5: Börsenerfolg durch fundamentale Aktienanalyse Grundsätze für Ihre optimale Depotzusammenstellung Allgemeine Unternehmensbeurteilung Messbare Qualitätskriterien Der Unternehmenswert Einflussfaktoren auf das Ranking der Aktien-Analyse im Überblick Glossar Die wichtigsten Fachbegriffe aus der Finanzanalyse und dem Börsengeschäft

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9 Die Vorteile der Aktien-Analyse Bewertung mit Ranking-System für alle wichtigen Aktien In der Aktien-Analyse finden Sie nicht nur Daten, sondern auch Bewertungen. Die zentralen Elemente der Bewertung sind die Timing- Einstufungen und das langfristige Kurspotenzial. Ein computergestütztes Analysesystem rankt die Unternehmen nach den entscheidenden Faktoren (Umsatz, Gewinn, Wachstum, Investitionen, Strategie, Liquidität u.a.) und deren Entwicklung. Die Aktien erhalten eine kurzfristige Timing-Einstufung (Entwicklung in den nächsten 6 bis 12 Monaten). Das Rangsystem für die Timing-Einstufung reicht von weit überdurchschnittlich (5 Sterne) bis weit unterdurchschnittlich (1 Stern). Das langfristige Kurspotenzial für die nächsten 3 bis 5 Jahre wird auf Basis der zu erwartenden Gewinne und dem zu erwartenden KGV geschätzt. Das zugrunde liegende, bewährte Ranking- System (eine Übersicht über die Einflussfaktoren finden Sie auf Seite 41) wurde aus Jahrzehnten erprobten Analyseverfahren unabhängiger Institute entwickelt und wird mit weiteren Regressionsanalysen permanent weiterentwickelt. Das lohnt sich: Eine Untersuchung zur Performance der von der Aktien-Analyse mit 5 Sternen als weit überdurchschnittlich bewerteten Aktien durch die unabhängige WSH, Deutsche Vermögenscontrolling, hat ergeben, dass vom bis ein Gewinn von 201,4% erzielt wurde. Einzigartige, übersichtliche und akkurate Darstellung Die Analysen jeder Aktie werden Ihnen einzigartig, übersichtlich und akkurat auf einer Seite aufbereitet. Sie können alle Daten sowohl mit Konkurrenzunternehmen als auch mit den historischen Daten des Unternehmens vergleichen. Die Darstellung umfasst alle wichtigen Daten aus den Geschäftsberichten der letzten 10 Jahre. Die wichtigsten Kennzahlen finden Sie stets an der gleichen Stelle. Das unterscheidet Die Aktien-Analyse von flüchtigen Publikationen im Internet oder in anderer Form. Durch die wiederkehrende Darstellung können Sie Veränderungen schnell erkennen oder ein Unternehmen bei Ihrer ersten Untersuchung schnell kennen lernen. In die Analysen und Spezialauswertungen fließen mehr als 1 Mio Daten ein. Alle Unternehmen werden kontinuierlich neu bewertet Die Aktien-Analyse garantiert Ihnen, dass alle wichtigen deutschen und internationalen Werte regelmäßig beobachtet werden. Das bietet Ihnen kaum eine andere Publikation. Die Ihnen vorliegenden Analysen in der Aktien-Analyse werden seit mehr als 10 Jahren regelmäßig und kontinuierlich durchgeführt. Diese Kontinuität brauchen Sie für eine dauerhafte Anlage. Bankenunabhängige Analysen Das Research-Team der Aktien-Analyse ist ausschließlich Ihren Interessen als Aktionär verpflichtet. Darauf können Sie sich verlassen. Anders als bei Banken und Brokern haben weder der Verlag noch das Research- Team Einkünfte aus Provisionen, sind also selbst völlig unabhängig von Anlagebeträgen, die Sie investieren. Alle aktuellen Kennzahlen für Sie immer im schnellen Zugriff Im gelben Heft der Aktien-Analyse, dem Gesamtverzeichnis aller analysierten Werte, finden Sie alle wichtigen aktuellen Kennzahlen immer auf einen Blick. 7

10 Über die Studien-Nummer haben Sie Zugriff auf die ausführlichen und detaillierten Einzelstudien. Dazu führt Die Aktien- Analyse im gelben Heft für Sie Spezialauswertungen auf, bietet also die aktuellsten Ranglisten nach niedrigem Kurs- Gewinn-Verhältnis (KGV), bestem Kurs- Cashflow-Verhältnis (KCV), niedrigem Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) und weiteren Faktoren. 8

11 9 Kapitel 1 Die Bestandteile der Aktien-Analyse Das Grundwerk In dem Ihnen vorliegenden Grundwerk der Aktien-Analyse finden Sie: das 8-seitige gelbe Gesamt-Inhaltsverzeichnis mit den aktuellsten Daten zu allen beobachteten Aktien und den Studiennummern der einzelnen Unternehmen (die Studiennummern zeigen Ihnen, in welchem der weißen Analyse-Hefte Sie die detaillierte Unternehmensstudie zu dieser Aktiengesellschaft finden), die aktuelle Ausgabe der Gesamtübersicht mit Analysen und Spezialauswertungen zu 500 deutschen und internationalen Aktien sowie aktuelle Analyse-Hefte mit jeweils rund 70 ausführlichen Unternehmensanalysen. In diesen weißen Analyse-Heften sind die Unternehmen einzelnen Branchen zugeordnet. Aktualisierungslieferungen Die Aktualisierungslieferungen bestehen aus 2 Teilen: 1. Analyse-Hefte Im Rundlauf werden die Analyse-Hefte mit jeweils rund 70 ausführlichen Unternehmensstudien aktualisiert. Sie erhalten also zweimal pro Jahr zu jedem Unternehmen eine neue ausführliche Analyse sowie aktuelle Branchenberichte. 2. Aktuelle Gesamtübersichten ( gelbes Heft ) Da sich auch zwischen den Erscheinungsterminen einer Serie/ Ausgabe bei den Unternehmen die Timing-Einstufung, das langfristige Kurspotenzial oder wichtige Kennzahlen verändern können, werden alle Unternehmen permanent beobachtet und deren Bewertungen überprüft. Veränderungen zu allen Unternehmen teilen wir Ihnen mit jeder Lieferung in der aktuellen Gesamtübersicht mit. In diesem Heft finden Sie auch die Spezialauswertungen und Aktien nach bestimmten Anlagestrategien (Details ab Seite 25). Beispiel: Ein Unternehmen der 1000er-Serie (Ausgabe I) hatte im Juni 3 Sterne. Die Ausgangssituation hat sich verbessert und unser Research-Team erhöht die Timing-Einstufung auf 4 Sterne. Diese Veränderung erfahren Sie vor dem neuen Erscheinungstermin der 1000er-Serie in der Gesamtübersicht. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für Mai 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG NEUAUFNAHMEN Die 2G Energy AG (7110) gehört zu den international führenden Anbietern von Blockheizkraftwerken. Zudem bietet 2G ganzheitliche Lösungen wie Planung und Installation sowie Service- und Wartungsleistungen an. Carl Zeiss (7211) entstand 2002 und ist ein Medizintechnik-Spezialist mit den Schwerpunkten Augenheilkunde sowie Neuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie. ATOSS (7307) ist einer der führenden Anbieter von Softwarelösungen rund um den intelligenten Personaleinsatz in Deutschland. Geberit (7416) wurde 1874 gegründet und ist heute in Europa Marktführer in der Sanitärtechnik. Der Konzern ist in 41 Ländern vertreten. 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE Amadeus FiRe (7502) hat unsere Schätzungen fast punktgenau getroffen. Die Dividende steigt um 70% auf den Rekordwert von 2,84. Für die kommenden Jahre rechnen wir mit einer Wachstumsbeschleunigung. Amadeus dürfte sich dank des hervorragenden Managements erneut stark entwickeln. Bechtle (7304) hat 2011 nicht nur sein ambitioniertes Umsatzziel erreicht, sondern trotz umfangreicher Zukunftsinvestitionen auch das Ergebnis überproportional gesteigert. Die Geschäftsentwicklung wird auch im laufenden Jahr erfolgreich sein. BRANCHENBERICHT ERNEUERBARE ENERGIEN Branchenkrise erwischt Pionier Q-Cells Das was wir befürchtet hatten, ist jetzt eingetreten. Q-Cells (7106) hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Nach Solarhybrid, Solar Millennium und Solon (ehemals 7107) wäre eine Insolvenz von Q-Cells die vierte größere Pleite in der deutschen Solarbranche. BRANCHENBERICHT MEDIZINTECHNIK Demografie und Innovation als Wachstumstreiber Deutsche Unternehmen sind dabei besonders gut aufgestellt. Setzen Sie auf finanzstarke und profitable Unternehmen, die bereits über ein reifes Produktportfolio verfügen. Vor diesem Hintergrund sind Drägerwerk (7202), Sartorius (7207) und Carl Zeiss Meditec (7211) unsere Branchenfavoriten. BRANCHENBERICHT IT-DIENSTLEISTER Die Zukunft der IT-Dienstleister Der IT-Dienstleistungsmarkt befindet sich im Umbruch: Überkapazitäten, Preisverfall und Strukturprobleme zwingen die Unternehmen zu Anpassungen. Daher könnte die Stimmung unter den deutschen IT-Dienstleistern derzeit kaum besser sein. BRANCHENBERICHT BAU & ZULIEFERER Optimismus am Bau Der warme Winter hat der deutschen Bauwirtschaft das größte Wachstum seit Anfang der 90er-Jahre beschert. Besonders der Wohnungsbau boomt. Schlechter sieht es dagegen im öffentlichen Bau aus. Unsere Favoriten sind Bilfinger (7401) und der Gebäudesanierer Sto (7415). BRANCHENBERICHT DIENSTLEISTUNGEN Überzeugend: Amadeus FiRe und SGS Amadeus FiRe (7502) überzeugt mit branchenüberdurchschnittlichen Ergebnissen und erfreut die Aktionäre mit stetigen Kurszuwächsen und einer ansehnlichen Dividendenrendite. Auch SGS (7515) bleibt in der Erfolgsspur. BRANCHENBERICHT VERSORGER Die Versorgerfront bröckelt Der Nimbus vieler europäischer Versorgungsunternehmen als sicherer Hafen hat im Zuge der europäischen Schuldenkrise, regulatorischen Auflagen, Kartellverfahren, Atomausstieg und Brennelementesteuer stark gelitten. Bei den deutschen Versorgern E.ON (7601) und RWE (7606) führt das zu starken Gewinneinbußen. BRANCHENBERICHT PAPIER/BÜROBEDARF Büroartikel werden immer gebraucht Die Papierindustrie hat im Jahr 2011 das hohe Niveau des Vorjahres weitgehend gehalten. Int l Paper (7705) hat nach 6 starken Quartalen in Folge die besten Ergebnisse seit 20 Jahren erzielt, Edding (7703) erwartet auch für das Jahr 2012 steigende Umsätze und Staples (7708) hat bis auf das Jahr 2003 seit 2000 den Umsatz Jahr für Jahr gesteigert. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für Mai 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG NEUAUFNAHMEN Statoil (6416) wurde 1972 gegründet und ist der größte Ölund Gaskonzern in den nordischen Ländern. Strategie, Bewertung und Dividendenrendite überzeugen. Wir nehmen Statoil mit 4 Sternen in die Aktien- Analyse auf. Die Österreichische Post (6609) ist das führende Postdienstleistungsunternehmen Österreichs. Mit 23 Tochtergesellschaften ist die ÖP im Briefund Paketmarkt in elf Ländern vertreten. 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE China Mobile (6104) hat den Trend des 1. Halbjahres bestätigt. Der Konzern wächst langsam aber kontinuierlich. Mit einem 2012er KGV von 11 ist die Aktie attraktiv bewertet. Gazprom (6403) hat den Umsatz um 32% und den Gewinn um 41% gesteigert. Der Konzern hält an seinen Expansionsplänen fest. Einerseits werden die Lieferwege nach Europa ausgebaut, andererseits wird das Asiengeschäft gestärkt. Lukoil (6407) konnte den Gewinn um 15% steigern, und die langfristigen Aussichten sind gut. Die nachgewiesenen Öl- und Gasreserven sind mit 17,3 Mrd Barrel gewaltig und vergrößern sich ständig. Angesichts der immer noch günstigen Bewertung erhöhen wir das Timing auf 5 Sterne. BRANCHENBERICHT TELEKOMMUNIKATION Wo liegt die Zukunft der Telefonanbieter? Für Vodafone (6112) ist das Festnetz ein Auslaufmodell. Sie stecken das Geld in den Mobilfunk, der mit der neuen schnellen LTE-Technik vollwertigen Ersatz bietet. Nach dem Scheitern der Fusion von T-Mobile USA und AT&T (6101) geht die Deutsche Telekom (6103) in die Offensive. BRANCHENBERICHT FLUGGESELLSCHAFTEN Flugsteuer und Emissionsrechtehandel belasten Die Flugsteuer kostet die Branche 1 Mrd und trifft die sechs deutschen Fluggesellschaften übermäßig. Ein weiterer Belastungsfaktor ist die zum Jahresbeginn erfolgte Ausdehnung des EU-Emissionsrechtehandels auf die Luftfahrt. Grundsätzlich bietet sich eine Investition in Fluggesellschaften jetzt nicht an. Eine Ausnahme macht der Billigflieger easyjet (6204). BRANCHENBERICHT VERSICHERUNGEN Bedarf an Rückversicherung ist stabil Wer das Geschäft erfolgreich betreiben will, muss sehr nahe an den Kunden und Märkten sein, um einzelne Marktbewegungen rechtzeitig zu erkennen. Unsere beiden Favoriten Munich RE (6309) und Hannover Rück (6310) sind weltweit bestens aufgestellt und können das Geschäft steuern. BRANCHENBERICHT ÖL- UND GAS-KONZERNE Steigender Ölpreis sorgt für hohe Gewinne Die Jahreszahlen haben bewiesen: Die Ölkonzerne verdienen prächtig. Klassische Ölwerte machen weniger mit starken Kurssteigerungen auf sich aufmerksam. Sie sind eher als langfristige Geldanlage geeignet. Unsere Favoriten sind die russischen Konzerne Gazprom (6403) und Lukoil (6407). BRANCHENBERICHT FINANZDIENSTLEISTER US-Großbank gerät in den Krisensog Europas Bankenkrise erfasst die USA und Morgan Stanley (6501) trifft es besonders hart. Der Aktienkurs sank rapide und die Kreditwürdigkeit leidet. Lesen Sie im Branchenbericht auch, warum die Deutsche Börse (6507) ihre Finger von der zum Verkauf stehenden Londoner Rohstoffbörse LME lässt. BRANCHENBERICHT TRANSPORT/LOGISTIK Kassen klingeln bei Asienboom und Internethandel Das boomende Asiengeschäft und das rasante Wachstum im Internethandel haben 2011 bei der Deutschen Post (6604) die Kassen klingeln lassen. Auch bei Kühne & Nagel (6602) sind Rekordergebnisse zu erwarten. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für April 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG NEUAUFNAHMEN TOMORROW FOCUS AG (5317) ist als ein führender Internetkonzern in den drei Geschäftsbereichen Transactions, Advertising und Technologies aktiv. Wir nehmen Tomorrow mit 4 Sternen auf. Stericycle (5609) ist eine Service- und Beratungsfirma, die sich auf die Entsorgung medizinischen Abfalls und von spitzen und scharfen Gegenständen sowie Produktrückrufe spezialisiert hat. 4 Sterne. 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE Nestlé (5204) hat die hohen Erwartungen erfüllt. In den aufstrebenden Märkten wuchs Nestlé um 13,3% und in den Industrieländern um 4,3%. Nestlé bleibt ein Kerninvestment. BAT s (5212) Geschäfte laufen ausgezeichnet, und die Aktionäre können sich über 11% Dividendenerhöhung freuen. Axel Springer (5302) hat das beste Ergebnis der Firmengeschichte erzielt. Der Wechsel von Print- auf Internetwerbung ist eindrucksvoll gelungen. Gerry Weber (5508) hat im letzten Jahr den Umsatz um 13% und den Gewinn um 24% gesteigert. Gerry Weber gehört zu den attraktivsten Modehäusern Europas. VF Corp. (5515) hat 2011 einen Wachstumsschub erlebt. Der Umsatz wuchs um 23% auf 9,5 Mrd $. Für 2012 erwarten wir eine Fortsetzung des Erfolgskurses und rechnen mit neuen Rekorden bei Umsatz und Ergebnis. BRANCHENBERICHT METALL/STAHL Stahlmarkt 2012 vorsichtiger Optimismus Für 2012 erwartet die World Steel Association global eine wachsende, für die europäische Stahlindustrie jedoch eine schwächere Nachfrage. Die Stahlkocher haben bereits reagiert. ThyssenKrupp (5108), Salzgitter (5107) und auch Weltmarktführer ArcelorMittal (5103) haben ihre Hochöfen etwas zurückgefahren, um unter anderem die Preise zu verteidigen. BRANCHENBERICHT NAHRUNG/GENUSSMITTEL Defensive Aktien sind attraktiv Von den internationalen Standardwerten überzeugt vor allem Nestlé (5204) durch eine hohe Sicherheit und eine Dividende die seit 1923 gezahlt wird. Aber auch Tabak-Aktien bringen Sicherheit ins Depot. BAT (5212) und Philip Morris (5215) überzeugen mit kontinuierlichem und profitablem Wachstum sowie attraktiven Dividendenrenditen. BRANCHENBERICHT MEDIEN markiert Meilenstein 2012 wird in den USA erstmals mehr Geld für Werbung im Internet als für Anzeigen in Printmedien ausgegeben. Ein Großteil der Einnahmen geht aber nicht an die Medienhäuser, sondern an Suchmaschinen und andere Anbieter wie Facebook. Google (5308) bleibt aufgrund seiner Präsenz, der Wachstumsdynamik und der günstigen Bewertung einer unserer Favoriten. BRANCHENBERICHT BIOTECHNOLOGIE Biotech-Branche wächst zweistellig Die Biotech-Branche gehört zu den innovativsten Leistungsträgern der Wirtschaft. Während die Biotechnologie jährlich um 14% wächst, kommt die US-Pharmaindustrie nicht einmal auf 1% pro Jahr. Unsere Favoriten sind Biogen (5402) und Celgene (5403), die schon mehr als ein Medikament zur Marktreife gebracht haben. BRANCHENBERICHT BEKLEIDUNG/SCHUHE Die Modebranche ist stark gefordert Konjunktursorgen und höhere Beschaffungskosten machen der Bekleidungsindustrie das Leben schwer. Doch nicht alle Konzerne leiden gleichermaßen. Die beiden Modekonzerne Hennes & Mauritz (5509) und Inditex (5516) befinden sich auf solidem Wachstumskurs. VF Corp. (5515), Hugo Boss (5510) und Gerry Weber (5508) sind aber erste Wahl. BRANCHENBERICHT UMWELTSCHUTZ Schwieriges Marktumfeld in 2012 Die umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen haben bei der SW Umwelttechnik (5604) zu Verbesserungen der Margen geführt. Das Unternehmen erwartet für 2012 dennoch ein schwieriges Marktumfeld. Auch wenn Centrotec (5603) keinen konkreten Ausblick für 2012 abgeben konnte, sind die Perspektiven für effiziente Heiz-, Klima- und Lüftungssysteme positiv. Die Aktie ist mit einem KGV von unter 10 sehr attraktiv bewertet. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für März 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG NEUAUFNAHME DEUTZ (4410) ist eines der deutschen Traditionsunternehmen und ein Spezialist für Dieselmotoren mit einem weltumspannenden Service-Netzwerk. Wir nehmen DEUTZ mit 4 Sternen in die Aktien-Analyse auf. 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE Schaltbau (4332) hat seine Ziele übertroffen. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz um 13,8%, der Auftragseingang um 18,7% und der Gewinn pro Aktie auf mindestens 8,85. Hohes Wachstumspotenzial bieten Nordamerika sowie China und Indien. Der Megatrend Mobilität sowie die günstige Bewertung sprechen für Schaltbau. Dr. Hönle (4329) profitierte im vergangenen Jahr von der konjunkturellen Belebung, die sich über nahezu alle Absatzmärkte erstreckte. Die Folge: Hönle steigerte Umsatz und Gewinn deutlich und übertraf die mehrfach angehobenen Prognosen. Die Bilanz ist trotz zweier Akquisitionen immer noch sehr stark. Isra Vision (4511) hat die Prognosen eingehalten und die Profitabilität weiter gesteigert. Der Gewinn von 9,1 Mio ist der höchste in der Firmengeschichte und bedeutet eine Steigerung um 31%. Mit einem Auftragsbestand von mehr als 40 Mio plant das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr weiter zweistellig zu wachsen. BRANCHENBERICHT IMMOBILIEN Immobilienmarkt in der Krise? Die Kreditmärkte sind unter Druck geraten und die Unternehmen sind in der europäischen Schuldenkrise vorsichtiger mit der Anmietung neuer Büro- oder Ladenflächen. Die gewerblichen Immobilienwerte werden 2012 unter Druck kommen. Stabile Renditen gibt es hingegen bei den Shoppingcentern. BRANCHENBERICHT SPORTARTIKEL Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft Die Sportartikelbranche blickt auf ein gutes Jahr 2011 zurück. Nicht nur die zwei Branchengrößen adidas (4203) und Puma (4204) haben neue Umsatzrekorde erzielt. Auch Nike (4201) und Foot Locker (4202) legten erfreuliche Zahlen vor. Mit Blick auf die anstehende Fußball-EM sowie die Olympiade in London wird auch 2012 ein Superjahr. BRANCHENBERICHT ANLAGEN-/MASCHINENBAU Maschinenbauer strahlen Zuversicht aus Beinahe hätte der deutsche Maschinenbau das Jahr 2011 mit einem neuen Rekord abgeschlossen. Vor zwei Jahren hätten selbst die größten Optimisten nicht an eine solche Wende geglaubt. Die für 2012 geschätzten 4% Produktionswachstum klingen zwar nach den 14% Zuwachs des vergangenen Jahres wenig, sind es aber nicht. Es wäre ein Wachstum auf normalem Niveau. Genau das, was die meisten Unternehmen sich wünschen. BRANCHENBERICHT SPEZIALFAHRZEUGBAU MAN, HYMER und John Deere MAN (4406) hielt auch 2011 die klare Spitzenstellung am Lkw-Markt in Brasilien (fast Lkw-Zulassungen). Bei den Freizeitfahrzeugen profitierte HYMER (4404) von der Markterholung, hatte ein akzeptables Geschäftsjahr 2011 und konnte 10,2% mehr Fahrzeuge absetzen, wobei das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht wurde. John Deere (4402) baute seine Führung bei Traktoren aus und war zum 12. Mal in Folge Marktführer auf dem deutschen Traktorenmarkt. BRANCHENBERICHT ELEKTRONIK Unterhaltungselektronik knackt Mrd $-Marke Angetrieben vom Wachstum bei Smartphones und Tablets erwartet die Konsumelektronik-Branche dieses Jahr erstmals einen globalen Umsatz von mehr als Mrd $. Der Erfolg der Smartphones ist allerdings das Leid von traditionellen Unterhaltungselektronikprodukten wie: Videokonsolen, Navigationsgeräten, MP3-Playern und Digitalkameras. Einen schwierigen Stand hat auch die TV-Branche. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für Februar 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG NEUAUFNAHME Das Software-Beratungshaus Cenit (3214) arbeitet für Kunden wie Allianz, BMW, Daimler, EADS Airbus, LBS, Metro, AXA oder VW. Die Prognosen wurden jetzt erneut angehoben. Neuaufnahme mit 4 Sternen. 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE IBM (3106) macht satte Gewinne und ist topfit. Die Jahresprognose wurde zum wiederholten Male angehoben. Neues Timing: 5 Sterne. Check Point Software s (3201) Bruttomarge von über 86% deutet auf eine monopolartige Stellung hin. Die Aktie entwickelt sich besser als der Index. McDonald s (3305) sieht den Grund für das starke Geschäft u.a. in der Modernisierung der Filialen. Der Umsatz stieg um 14, der Gewinn um 9%. MCD ist für ein profitables Wachstum sehr gut aufgestellt. Starbucks (3306) machte ein Gewinnplus von +29%. Mit der Übernahme des Fruchtsaftherstellers Evolution Fresh werden neue Wachstumsfelder erschlossen. Yum! Brands (3314) bestätigt ein Gewinnwachstum von >12%. Es ist das 10. Jahr in Folge, in dem ein Wachstum von mindestens 10% generiert wird. Wir erhöhen das Timing auf 5 Sterne. Hawesko s (3405) edler Wein erfreut sich großer Beliebtheit. Der Jahresausblick wurde bestätigt. Die weitere Wachstumsbasis wurde mit dem Erwerb eines 70%-Anteils am Berliner Weinhändler Wein & Vino gelegt. BRANCHENBERICHT EDV HARDWARE Asien löst die USA ab Im 2. Quartal hat Asien die USA erstmals als weltgrößten PC-Absatzmarkt abgelöst. Mit welcher Dynamik der asiatische Raum wächst, zeigt ein Blick auf Lenovo s (3114) Umsatzentwicklung. Während das weltweite Branchenwachstum bei 5% lag, konnte Lenovo auf dem asiatischen Markt 26% mehr PCs absetzen. BRANCHENBERICHT EDV SOFTWARE Deutscher BI-Markt wächst und wächst Nach dem Krisenjahr 2009 hat sich der deutsche Markt für Business-Intelligence-Software (BI) deutlich erholt. Für 2011 erwarten die Marktforscher ein Wachstum zwischen 10 und 15%. Damit würde zum ersten Mal die Milliarden- Euro-Grenze überschritten. Marktführer ist SAP (3211), gefolgt von Oracle (3209) und IBM (3106). BRANCHENBERICHT FREIZEIT/HAUSHALT Pommes, Pizza, Sandwich oder Sushi Nie war das Fast-Food-Angebot so bunt wie heute. Begonnen hat diese Entwicklung vor 40 Jahren, als McDonald s (3305) das Fast-Food nach Deutschland brachte. Unser neuer 5-Sterne-Wert YUM! Brands (3314) will Restaurants der Marken KFC, Pizza Hut und East Dawning an Tankstellen bringen. YUM! ist in China überragend erfolgreich. BRANCHENBERICHT GETRÄNKE Spirituosen immer mehr gefragt Während der weltweite Bierabsatz stagniert, bleiben Cognac, Whisky, Wodka und Tequila gefragt. Mit guter Werbung und neuen Produkten gelingt es Diageo (3404), Pernod Ricard (3409) und Campari (3412) Absatz und Umsatz kontinuierlich zu steigern. Auch der Weinmarkt wächst. Allein in Deutschland sieht Hawesko (3405) ein Potenzial von 3 Mio Kunden. BRANCHENBERICHT FLUGZEUGBAU Gute Aussichten für Flugzeugbauer Wir erwarten im laufenden Jahr ein moderates Verkehrswachstum, Gewinne der Fluggesellschaften und steigende Flugzeugproduktionsraten. Dieses Umfeld dürfte sich positiv auf MTU (3505), Boeing (3501) und EADS (3503) auswirken. Im Businessjet-Sektor, den Bombardier (3502) bedient, sind die Aussichten dagegen weiterhin ungewiss. BRANCHENBERICHT CHEMIE Leichte Zuversicht in der Chemie Nach dem Rekordjahr 2011 blickt die deutsche Chemie-Industrie nur verhalten optimistisch auf das laufende Jahr. Auch 2012 wird es aufwärts gehen, wenn auch langsamer. Der Umsatz wird voraussichtlich noch um 2%, die Produktion aber nur um 1% steigen. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für Januar 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG NEUAUFNAHMEN Biotest (2226) ist ein Spezialist für Immunologie und Hämatologie. Das Unternehmen bedient Kunden in über 160 Ländern. Coach (2307) ist für qualitativ hochwertige Leder-Handtaschen und -Accessoires zu günstigem Preis bekannt. Zusätzlich werden Schmuck, Schuhe und Kleidung vertrieben. Mit einem KGV von 19 ist die Bewertung nicht zu hoch. 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE FMC (2214) hat immer Konjunktur. Dies beweist die Kursentwicklung. Die Aktie läuft deutlich besser als der Vergleichsindex DAX. Aufgrund der weltweit steigenden Zahl von Dialyse-Patienten ist auch langfristig profitables Wachstum gesichert. Novo Nordisk (2215) steht erneut vor einem Rekordjahr und wird auch in Zukunft profitabel wachsen. Die Zahl der Zuckerkranken hat sich seit 1980 auf 350 Mio verdoppelt und wird sich bis 2030 nochmals verdoppeln. BHP Billiton (2505) hat im Geschäftsjahr 2010 unterm Strich fast doppelt so viel wie im Vorjahr verdient. Dank der reißenden Nachfrage nach Rohstoffen kann BHP höhere Preise durchsetzen. Fossil (2420) erfreute seine Anleger auch im 3. Quartal mit einem Zuwachs bei Umsatz und Gewinn. Zu dem hervorragenden Ergebnis trugen der Groß- und auch der Einzelhandel sowie alle wichtigen Produktkategorien bei. BRANCHENBERICHT DROGERIE/KOSMETIK Marken treiben das globale Wachstum Beiersdorf (2102) verfügt mit der Marke NIVEA über die bedeutendste Kosmetikpflegemarke der Welt und Reckitt Benckiser (2116) ist Marktführer bei Haushaltsreinigern. Auch unsere beiden Favoriten Colgate-Palmolive (2104) und L Oréal (2111) sind globale Marktführer bei der Mund- und Zahnpflege bzw. auf dem Kosmetikmarkt. BRANCHENBERICHT PHARMA/GESUNDHEIT Vernachlässigte Waisenkinder Bis 2013 werden die Konzerne knapp 100 Mrd $ Umsatz verlieren, weil Patente für Blockbuster auslaufen. Eine Alternative sind Medikamente gegen seltene Krankheiten, die früher den Status vernachlässigter Waisenkinder hatten. Unsere Favoriten bleiben Fresenius (2203), FMC (2214) und Novo Nordisk (2215). Generell gilt: Je geringer die Abhängigkeit von patentgeschützten Medikamenten, desto höher das Kurspotenzial. BRANCHENBERICHT LUXUSGÜTER Starke Bilanzen: Nutzen Sie Kursrücksetzer Von der Schuldenkrise blieben unsere Unternehmen bislang verschont. Alle Unternehmen verzeichnen deutliche Umsatzzuwächse. Hinzu kommt, dass die Konzerne über starke Bilanzen mit hohem Eigenkapitalanteil und niedrigen Schulden verfügen. Sie sollten insbesondere bei Kursrücksetzern ein Auge auf die Luxusbranche haben. BRANCHENBERICHT HANDEL Warenhaus AG ohne Zukunft Mit ihrer mehr als 150 Jahre alten Tradition gelten die Warenhäuser als die Dinosaurier der Branche. Das Warenhaus als Geschäftsmodell hat aber ausgedient. Der Strukturwandel ist drastisch: Hatten die Kaufhäuser in den 70er- Jahren noch einen Anteil von 15% am Einzelhandelsumsatz, sind es heute noch 3%. Dafür boomt der Online-Handel. Seit 2000 hat sich der Umsatz im Online- Handel mehr als verzehnfacht. BRANCHENBERICHT ROHSTOFFE/MINEN Eisenerz-Boom: Fortsetzung oder jähes Ende? Die Bergbauriesen trotzen mit einer Rekordproduktion und einem zuversichtlichen Ausblick dem weltweiten Konjunkturpessimismus. Rio Tinto (2506) steigerte seinen Eisenerz-Ausstoß auf 64 Mio Tonnen. Der größte Goldproduzent der Welt, Barrick Gold (2501), will 12 Mrd $ in Chile, und Newmont Mining (2502) bis zu 4,8 Mrd $ in Peru investieren. DieAktien-Analyse Bankenunabhängiges Research über die deutschen und internationalen Werte Unternehmensanalysen für Juni 2012 Redaktions-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ Online-Service der Aktien-Analyse kostenlos unter oder GeVestor Financial Publishing Group, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn; Herausgeber: Hans Joachim Oberhettinger; Analysen: Gelfarth & Dröge Research; Chefanalyst: Volker Gelfarth (verantwortlich). Vervielfältigungen jeglicher Art sind nur mit Genehmigung des Verlages gestattet. Copyright 2012 by Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG 5-STERNE-WERTE IN DIESER AUSGABE Leoni (1204) hat im Geschäftsjahr 2011 bei Umsätzen von 3,7 Mrd ein operatives Ergebnis von 237 Mio erzielt. Unterm Strich verblieben 156 Mio, mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Nach dem Rekordjahr 2011 setzt das Unternehmen jetzt auf weiteres Wachstum in den Schwellenländern und will künftig mehr Geld für Investitionen ausgeben. Bertrandt (1206) präsentierte ein erfolgreiches Geschäftsjahr und steigerte alle wesentlichen Finanzkennzahlen in einem überwiegend freundlich geprägten Marktumfeld. Mit seiner kundenorientierten Marktbearbeitung setzte Bertrandt sein Wachstum im 1. Quartal konsequent fort. Samsung (1416) ist dank seines boomenden Smartphone- Geschäfts im 1. Quartal 2012 zum Weltmarktführer im Handymarkt aufgestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um 22%. VERLUSTBRINGER Achten Sie auch auf unsere Warnhinweise. Die 8 größten Verlierer nach unserer Verkaufsempfehlung (1 und 2 Sterne) vor 6 Monaten: Eastman Kodak (4506) -76,4% Q-Cells (7106) -74,2% ZhongDe Waste (5608) -53,9% centrotherm (7109) -47,9% Nokia (6118) -42,3% Vestas Wind Sys. (7108) -41,9% Andritz AG (4331) -38,9% Solarworld (7105) -37,7% BRANCHENBERICHT AUTO Deutsche Autoindustrie mit Spitzenresultaten Das Geschäft der deutschen Autoindustrie läuft trotz der Staatsschuldenkrise in Europa so gut wie nie zuvor. In fast allen Kategorien stehen Daimler (1102), BMW (1103) und Volkswagen (1105) auf den vordersten Plätzen der Ranglisten. BMW ist die Nummer 1 in Sachen Profitabilität und General Motors (1112) verkauft die meisten Fahrzeuge. Zu den Verliereren gehören Massenhersteller wie Fiat (1107) und Peugeot (1106). BRANCHENBERICHT AUTOZULIEFERER Gute Stimmung auch bei den Zulieferbetrieben Mit 5,9 Mio Fahrzeugen produzierten die deutschen Konzerne im vergangenen Jahr so viele Wagen wie noch nie. Wegen zahlreicher Innovationen und technologischer Herausforderungen profitieren Entwicklungsdienstleister wie Bertrandt (1206) und Rücker (1214). Leoni (1204) expandiert und plant den Bau von zwei Werken in Ostasien. BRANCHENBERICHT BANKEN Trennen Sie die Spreu vom Weizen! Banken mit einer starken Ausrichtung ihrer Geschäfte auf Spanien, Italien, Portugal oder Irland sollten gemieden werden. Das gleiche gilt für Banken mit einer dünnen Eigenkapitaldecke. Ein positives Beispiel ist die US-Bank Wells Fargo (1321), an der auch die Investorenlegende Warren Buffett beteiligt ist. Mit der Citigroup (1311) scheint sich eine weitere US-Großbank aus dem Klammergriff der Schuldenkrise zu befreien. BRANCHENBERICHT HALBLEITER-/CHIPHERSTELLER Aufschwung in der Halbleiterbranche Die weltweiten Ausgaben für Halbleiter werden im laufenden Jahr auf 316 Mrd $ steigen. Bereits die Zahlen fürs 1. Quartal 2012 belegen, dass sich die Halbleiterbranche erholt hat. KLA-Tencor s (1407) Umsätze haben sich zum Beispiel gegenüber dem 4. Quartal 2011 um 31% verbessert, und Linear Technology (1408) rechnet mit einem Umsatzplus von 4 bis 8% fürs laufende Quartal. BRANCHENBERICHT KONGLOMERATE Konjunktursorgen lasten auf Konglomeraten Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung belasten die Kurse von Konglomeraten. Unternehmen, die jedoch ihre Geschäfte überwiegend in Deutschland machen, darunter GESCO (1505) und INDUS (1507), stehen vergleichsweise gut da, ebenso wie US-Firmen mit einem starken Standbein in Schwellenländern, darunter 3M (1501) und Danaher (1503). Serie Ausgabe Branche Erscheinungstermin 1000er I Auto, Autozulieferer, Banken, Halbleiter-/Chiphersteller, Konglomerate Juni, Dez 2000er II Biotechnologie, Drogerie/Kosmetik, Pharma/Gesundheit, Luxusgüter, Handel, Rohstoffe/Minen Juli, Jan 3000er III EDV-Hardware, EDV-Software, Freizeit/Haushalt, Getränke, Flugzeugbau, Chemie Aug, Feb 4000er IV Immobilien, Sportartikel, Anlagen-/Maschinenbau, Spezialfahrzeugbau, Elektronik Sep, März 5000er V Metall/Stahl, Nahrung/Genussmittel, Medien, Biotechnologie, Bekleidung/Schuhe, Umweltschutz Okt, Apr 6000er VI Telefongesellschaften, Telekomausrüster, Fluggesellschaften, Versicherungen, Öl und Gas, Finanzdienstleister, Transport/Logistik Nov, Mai 7000er VII Erneuerbare Energien, Medizintechnik, IT-Dienstleister, Bau & Zulieferer, Dienstleistungen, Versorger, Papier/Bürobedarf Nov, Mai DieAktien-Analyse Aktuelle Gesamtübersicht mit Analysen und Spezialauswertungen zu 500 deutschen und internationalen Aktien Stand Juni 2012 Research-Sprechstunde mit Chefanalyst Volker Gelfarth: mittwochs 14:30 bis 17:30 Uhr für Abonnenten der Aktien-Analyse kostenlos unter: D: 01803/ (9 Cent/Minute aus dem Festnetz der Dt. Telekom), A+CH: / Fragen per per Fax: 0228/ Online-Service der Aktien-Analyse kostenlos unter (Kennwort: Ihre Postleitzahl) oder Marktdaten Das aktuelle, durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) aller Werte der Aktien-Analyse (2012): 12,6 Historisches KGV der letzten 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr 16,2 15,5 14,0 Die aktuelle, durchschnittliche Dividendenrendite p.a. aller Werte der Aktien-Analyse (2012): 2,8% Historische Dividendenrendite 10 Jahre 5 Jahre 1 Jahr 2,1% 2,3% 2,7% Das aktuelle, durchschnittliche Kurspotenzial (3 5 Jahre) aller Werte der Aktien-Analyse: 40% Kurspotenzial vor 12 Mon. 6 Mon. 3 Mon. 48% 46% 30% Erläuterungen zu den Marktdaten siehe Seite 2 Die aktuelle Empfehlungsübersicht Gesamtübersicht über Kurseinschätzungen und Kurspotenziale Timing-Veränderungen im Überblick Die aktuellen 5-Sterne-Werte Die aussichtsreichsten Werte auf Sicht von 6 bis 12 Monaten Aktien mit 4-Sterne-Bewertung Warnhinweise: Aktien mit 1-Stern-Bewertung Die besten Aktien nach dem KGV und PEG Euro-Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG Nordamerikanische Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG Deutsche Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG Schweizer Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG Britische Aktien mit einem niedrigen KGV und PEG Weitere Spezialübersichten Aktien mit langfristig hohem Kurspotenzial Aktienanlagen mit hoher Sicherheit Aktien-Bewertungen nach dem Kurs-Umsatz-Verhältnis Aktien mit einer hohen Umsatzrendite Die Favoriten der Branchen Aktien mit hoher Dividendenrendite Die Auswahl nach der Zauberformel von Joel Greenblatt Die Unternehmen nach dem Kurs-Cashflow-Verhältnis Aktien mit einer hohen Cashflow-Marge Die Aktien nach dem Kurs-Buchwert-Verhältnis Aktien mit hoher/niedriger Eigenkapitalrendite /50 Aktien mit hohem Eigenkapital (niedrige Verschuldung) Aktien mit hoher Verschuldung Aktien mit geringen Sachinvestitionen Die besten Wachstums-Aktien Zyklische, stark schwankende Werte Methoden und Strategien Aktien nach den Benjamin-Graham-Regeln Low-5-Dividendenstrategie nach O Higgins Chartübersichten So ergänzen Sie Ihre Analysen mit eigenen Chart-Auswertungen Ausgewählte Kursgrafiken der 5-Sterne-Aktien Wichtige Marktindizes Gewinner und Splitts Aktien-Splitts im Überblick Kursgewinner/-verlierer Branchenübersicht in alphabetischer Reihenfolge mit Seriennummer Serie Anlagen-/Maschinenbau Auto Autozulieferer Banken Bau & Zulieferer Bekleidung/Schuhe Biotechnologie Chemie Dienstleistungen Drogerie/Kosmetik EDV Hardware EDV Software Elektronik Erneuerbare Energien Serie Finanzdienstleister Fluggesellschaften Flugzeugbau Freizeit/Haushalt Getränke Halbleiter-/Chiphersteller Handel Immobilien IT-Dienstleister Konglomerate Luxusgüter Medien Medizintechnik Metall/Stahl Serie Nahrung/Genussmittel Öl- und Gas-Konzerne Papier/Bürobedarf Pharma/Gesundheit Rohstoffe/Minen Spezialfahrzeugbau Sportartikel Telekommunikation Transport/Logistik Umweltschutz Versicherungen Versorger Bestandteile der Aktien-Analyse

12 Bestandteile der Aktien-Analyse 1.1 Ausführliche Aktien-Analysen Mit den vorliegenden Aktien-Analysen wählen Sie in jeder Börsenlage die besten Aktien und können Ihr Depot von unattraktiven Werten bereinigen. Für rund 500 deutsche und internationale Aktien finden Sie in Ihrer Aktien-Analyse detaillierte Unternehmensstudien. Sie finden 454 Kennzahlen, Daten und Fakten zu jeder Aktie. Das ist mehr als Ihnen irgendeine andere Quelle so übersichtlich aufbereitet bieten kann. Die Aktien-Analyse Gerry Weber International 5508 Branche: Bekleidung/Schuhe Kategorie: nom Eur Inhaberaktien 0.00 Börsenkapitalisierung Mio Eur Enterprise Value Mio Eur ** Monatskurs Höchst/Tiefst Entwicklung relativ zum Marktindex 12 Monate gleitender Durchschnitt Aktien-Split :1 6 2 Kurs aktuell 29,22 Eur Beta-Faktor 0,16 Korrelation 0,54 WKN ; ISIN DE Symbol Reuters: GWIG.F Geschäftsjahr per Porträt: Gerry Weber International ist einer der führenden Damenoberbekleidungshersteller in Deutschland und Europa. Der Konzern hat mit seinem Vertriebskonzept eigener Einzelhandelsgeschäfte Houses of Gerry Weber und Verkaufsflächen (Shop-in-Shops) im Handel die Stellung seiner Kernmarke Gerry Weber sowie Taifun und Samoon stetig ausgebaut. Lizenzprodukte wie Schmuck, Taschen, Brillen, Schuhe und eine Herrenkollektion ergänzen das Markenportfolio. HV: Gerry Weber hat im letzten Jahr einmal mehr bewiesen, dass selbst in einem schwierigen Branchenumfeld profitables Wachstum möglich ist. Der Umsatz stieg um 13% und der Gewinn um 24%. Die operative Marge verbesserte sich von 13,4 auf 14,2%. Wachstumstreiber Nummer 1 war der Einzelhandel mit einem Plus von 25%. Daneben gewinnt das Online- Geschäft immer mehr an Bedeutung. Die Bilanz ist mit einer Eigenkapitalquote von 75,7% sowie auf 91 Mio nahezu verdoppelten liquiden Mitteln überaus solide. Und auch der operative Cashflow hat erneut ausgereicht, um die Investitionen von 44,4 Mio aus eigener Kraft zu finanzieren. Im Februar hat Gerry Weber die insolvente Wissmach Modefilialen GmbH günstig erworben und damit die Strategie der Ausweitung des Einzelhandels fortgesetzt. Die 200 Wissmach-Filialen werden in Monolabel-Stores der Adresse: Neulehenstr 8, D Halle/Westfalen Für den Inhalt dieser Publikation können wir keine Haftung übernehmen, obwohl er auf Informationen beruht, die wir als zuverlässig erachten. Tel.: 05201/1850; Fax: 05201/5857; Analysen: Gelfarth & Dröge Research. Copyright 2012 Verlag für die Deutsche Wirtschaft Vorst.-Vors.: Gerhard Weber; AR-Vors.: Dr. Ernst F. Schröder AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn, Deutschland * Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit n.a. = nicht aussagekräftig ** Enterprise Value = Börsenkapitalisierung plus Schulden abzüglich der vorhandenen Barmittel (Cash) und anderer Aktiva, die unmittelbar in Cash umgewandelt werden könnten (Cash equivalent) k.a. = keine Angaben, n.v. = nicht p.a. = per annum bzw. pro Jahr verfügbar KGV ,7 PEG ,0 KCV ,6 KBV ,2 KUV ,7 Dividenden- Rendite ,2% Marken Taifun und Samoon umgewandelt. Vor diesem Hintergrund hat das Management die Umsatzprognose für 2012 auf 795 Mio angehoben. Die operative Marge wird aber nur auf etwa 14,5% steigen wegen der Investitionen in den Umbau der Wissmach-Filialen. Die Filialen sollen aber ab 2013 einen positiven Ergebnisbeitrag liefern und 45 bis 50 Mio zum Umsatz beitragen. Unabhängig davon sollen weltweit rund 75 Houses of Gerry Weber eröffnet werden. Gerry Weber gehört zu den attraktivsten Modehäusern Europas. Für den Konzern sprechen das erstklassige Markenportfolio, optimale Logistikstrukturen und die erfolgreiche Expansionsstrategie. Besonders die Wissmach- Akquisition wird den Einzelhandel schneller als geplant nach vorn bringen. Das Timing belassen wir bei 5 Sternen. Analyse: J. Marquardt, im März 2012 Timing Kurseinschätzung: Sicherheit Zyklik weit überdurchschnittlich A mittel wichtigste Börsennotierungen Frankfurt Mdax, GEX Vorteile erfolgreiche Expansion strategisch sinnvolle Akquisitionen starker Einzelhandel Nachteile geringe Unternehmensgröße Absatzmärkte 11 Mio Eur % Inland ,9 Ausland ,1 Bezüge je AR Bezüge je Vorst AR-Beziehungen (Auswahl) Westfalen AG, Bankhaus Lampe, Douglas 2 Sparten 11 Umsatz Ø 309 Tsd. Stck/Monat Mio Eur % Produktion&Großhandel , Einzelhandel ,0 7,67 9,00 8,43 7,47 7,44 8,40 9,63 11,05 12,44 13,93 14,88 15,56 17,47 Umsatz/Aktie Eur 24,20 Sonstige 11 1,6 0,75 0,86 0,79 0,57 0,64 0,71 0,65 0,90 0,95 2,27 1,54 1,58 1,87 Cashflow/Aktie Eur * 2,70 0,36 0,38 0,34 0,19 0,28 0,34 0,46 0,59 0,86 1,01 1,29 1,48 1,65 Gewinn/Aktie Eur 2,60 0,16 0,40 0,18 0,18 0,18 0,20 0,20 0,25 0,38 0,42 0,55 0,65 0,75 Dividende/Aktie Eur 1,15 0,16 0,75 0,21 0,28 0,15 0,24 0,44 0,42 0,47 0,35 0,57 0,68 0,77 Investitionen/Aktie Eur 6,60 1,96 2,16 2,22 2,25 2,35 2,64 2,81 3,16 3,95 3,72 5,04 6,95 9,12 Buchwert/Aktie Eur 13,20 Zwischenbericht Umsatz Gewinn/ 43,96 43,96 46,88 46,88 46,88 46,35 45,99 45,91 45,82 42,66 41,80 45,19 45,50 Anzahl Aktien Mio 45,50 Mio Eur Aktie 11,6 14,1 17,9 18,8 16,6 23,6 22,2 21,9 14,1 11,6 14,6 16,8 fette 17,9 KGV Höchstkurs 18,0 4. Quartal ,70 7,2 6,5 7,3 10,4 11,2 13,0 15,2 13,4 7,4 6,9 8,2 11,4 Zahlen 14,2 sind KGV Tiefstkurs 16,3 Vorjahresperiode 190 0,60 3,7 7,6 2,9 4,9 3,8 2,5 2,0 1,9 3,1 3,6 2,9 2,6 Schätzungen 2,5 Div. Rend. Höchstkurs % 2,5 Bilanzanalyse Mio Eur % 5,9 16,4 7,0 8,8 5,6 4,5 2,9 3,2 5,9 6,1 5,2 3,8 3,2 Div. Rend. Tiefstkurs % 2,7 per Umsatz Mio Eur AKTIVA Gewinn Mio Eur 120 Anlagevermögen , Cashflow Mio Eur 125 Umlaufvermögen ,8 13,1 17,4-0,2-11,4-0,3 11,6 13,7 14,5 12,4 4,2 4,7 13,0 13,1 Wachstum Umsatz % 11,8 PASSIVA 23,1 3,8-3,6-43,8 44,4 22,7 32,1 28,0 46,1 9,2 25,4 24,2 11,9 Wachstum Gewinn % 17,0 Fremdkapital ,3 Eigenkapital ,7 17,9 15,2-2,6-28,4 13,2 9,0-7,9 37,3 5,1 123,1-33,6 10,5 19,4 Wachstum Cashflow % 15,1 BILANZSUMME Sachinvestitionen Mio Eur 300 Zinsergebnis Bilanzsumme Mio Eur Eigenkapital Mio Eur 600 4,7 4,2 4,1 2,6 3,7 4,1 4,8 5,3 6,9 7,2 8,7 9,5 9,4 Umsatzrendite % 10,9 Verschuldungsgrad 0,32 18,6 17,5 15,4 8,5 11,8 13,1 16,3 18,6 21,8 27,1 25,6 21,3 18,1 Eigenkapitalrendite % 20,0 9,8 9,6 9,4 7,6 8,6 8,4 6,8 8,2 7,6 16,3 10,4 10,1 10,7 Cashflow-Marge % 11,4 52,4 47,3 53,3 52,4 54,7 57,3 53,9 53,3 60,9 54,2 64,5 75,7 75,5 EK in % Bilanzsumme 75,0 21,2 86,8 27,0 49,1 23,3 33,6 66,9 46,2 49,5 15,6 36,9 43,0 41,2 Invest. in % Cashflow 240, : Höchst Tiefst gesch. Kursbandbreite 2014 bis Liquidität Mio Eur % Liquide Mittel 91 36,7 Forderungen 57 23,0 Vorräte 89 35,9 andere Posten 11 4,4 Umlaufvermögen 248 kurzfristige Verbindlichkeiten 55 Netto-UV 193 Besitzverhältnisse Gerhard Weber 28,3%, Udo Hardieck 17,85%, Ralf Weber 4,98%, eigene Aktien 2,84%, Rest Streubesitz Börsenkapitalisierung in % vom Umsatz 167% in % vom Eigenkapital 320% Belegschaft 2011 Mitarbeiter pro Mitarbeiter Eur % Umsatz Pers. Kosten ,7 Gewinn ,5 durchschnittliches Wachstum in % 10 J. 5 J. Umsatz 5,9% 9,7% Gewinn 15,0% 26,0% Cashflow 6,5% 18,8% Mit jeder Aktualisierungslieferung erhalten Sie rund 70 neue ganzseitige Analysen (wie hier abgebildet) zu den etwa 500 beobachteten Werten. Dazu Branchenberichte sowie exklusive umfangreiche Spezialauswertungen. Jede Aktie wird spätestens alle 6 Monate, bei Bedarf auch häufiger, neu analysiert. Eine detaillierte Beschreibung des Informationsgehaltes einer Analyse- Seite finden Sie ab Seite

13 1.2 Das Bewertungssystem der Aktien-Analyse: Timing und Kursbandbreite Das Kriterium Timing Die Timing-Einstufung der Aktien-Analyse bezieht sich immer auf das geschätzte Wertsteigerungspotenzial für die nächsten 6 bis 12 Monate. Langfristiges Kurspotenzial = Geschätzter Gewinn pro Aktie Geschätztes KGV Bestandteile der Aktien-Analyse Das Wertsteigerungspotenzial wird für alle Aktien auf der Grundlage eines normalisierten Gewinns geschätzt. Normalisiert bedeutet: Das erwartete Umsatzwachstum und die entsprechende Rentabilität des Unternehmens beziehen sich auf ein normales wirtschaftliches Umfeld dieser Branche unter Berücksichtigung aller unternehmensspezifischen Veränderungen, wie Kostensenkungen oder bekannte Desinvestitionen und Akquisitionen. Zur Überwachung der fundamentalen Empfehlungen wird auch die Technische Analyse eingesetzt. So kann schneller festgestellt werden, ob sich die Prognosen der Wertsteigerungen entgegen oder im Rahmen der Erwartungen der Aktien-Analyse entwickeln. Normalerweise sollte der primäre Kurstrend einer 5-Sterne-Aktie nach oben oder zumindest seitwärts gerichtet sein, damit nicht in einem generellen Abwärtstrend investiert wird. Eine detaillierte Darstellung der Timing- Einstufungen finden Sie unter Kapitel 2.1 (siehe Seite 14). Langfristiges Kurspotenzial und Kursbandbreite Zur Schätzung des langfristigen Kurspotenzials wird zunächst der langfristig zu erwartende Gewinn pro Aktie aufgrund von konkreten Wachstumserwartungen geschätzt und anschließend mit dem langfristig zu erwartenden KGV multipliziert. Der für diese Kennzahl unterstellte Anlagezeitraum beträgt 3 bis 5 Jahre: Um die langfristige Kursbandbreite zu erhalten, wird der geschätzte Gewinn pro Aktie mit dem höchsten und dem niedrigsten KGV, die beide auf der Basis von Unternehmens- und Branchenüberlegungen geschätzt werden, multipliziert: Langfristige Kursbandbreite = Geschätzter Gewinn pro Aktie Geschätztes KGV Hoch bzw. KGV-Tief Die Kriterien Sicherheit und Zyklik Das Maß an Sicherheit, das eine Aktie relativ zu anderen bietet, ist ein bedeutendes Kriterium für die Anlageentscheidung. Die Aktien-Analyse bewertet die fundamentale Sicherheit einer jeden Aktie mit Hilfe der Kennzahlen A hohe Sicherheit und geringes Risiko, B mittlere Sicherheit und mittleres Risiko und C geringe Sicherheit und hohes Risiko. Darüber hinaus ist die Stabilität der Geschäftsentwicklung eines Unternehmens bei konjunkturellen Schwankungen von großer Bedeutung. Die Stabilität der Umsatz- und Gewinnentwicklung im Zeitablauf hat nämlich Auswirkungen auf die Entwicklung des Aktienkurses. Die Aktien-Analyse berücksichtigt die Zyklik mit Hilfe der Kennzahlen hoch hohe Geschäftszyklik bei Konjunkturschwankungen 11

14 Bestandteile der Aktien-Analyse mittel mittlere Geschäftszyklik bei Konjunkturschwankungen tief niedrige Geschäftszyklik bei Konjunkturschwankungen. Eine detaillierte Erläuterung dieser beiden Kriterien finden Sie unter Kapitel 2.2 (siehe Seite 15). Qualitative Faktoren unter der Lupe Die Schätzungen und Berechnungen werden regelmäßig erstellt, damit Die Aktien-Analyse die Aktien nach dem 5-Sterne-System bewerten und die langfristige Kursbandbreite bestimmen kann. Achtung: Ein hohes langfristiges Kurspotenzial führt nicht zwangsläufig zu einer 5- Sterne-Bewertung genauso besteht auch umgekehrt kein zwingender Zusammenhang. Bei der Auswahl der Top-Aktien werden auch systematisch qualitative Faktoren wie Unternehmensqualität, Handelbarkeit der Aktie und Wettbewerbsfähigkeit in der Branche analysiert. Als Leser der Aktien-Analyse können Sie von den Einschätzungen unserer Analysten regelmäßig profitieren und sparen selbst jede Menge Analysezeit. Allerdings müssen Sie Ihr Wissen über Ihr Unternehmen regelmäßig erneuern, denn sowohl die geschätzten KGV-Werte als auch die Gewinnerwartungen verändern sich permanent, da ständig neue Informationen und Erkenntnisse in diese Schätzwerte einfließen. 1.3 Gesamtübersicht und Spezialauswertungen Mit jeder Aktualisierungslieferung erhalten Sie eine neue Gesamtübersicht sowie Spezialauswertungen ( gelbes Heft ). In der Gesamtübersicht sind alle analysierten Aktien auf einen Blick zusammengestellt. Als regelmäßiger Leser der Aktien- Analyse erhalten Sie damit monatlich unsere aktuellen Einschätzungen. Das hilft Ihnen, sich laufend über Ihr Unternehmen zu informieren. Unsere erfahrenen Analysten werten neue Informationen aus und lassen diese in die Unternehmensbewertung einfließen. Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick Ob Timing, Sicherheit, Zyklik oder andere Kennziffern, Die Aktien-Analyse ermittelt mit Hilfe aufwändiger Computertechnologie die aussagekräftigen, ausführlichen Auswertungen regelmäßig neu. Für jedes Anlageinteresse finden Sie die richtige Spezialauswertung (Detail-Erläuterungen hierzu ab Seite 25). Timing-Übersicht Timing-Einstufungen und langfristiges Kurspotenzial Die zentralen Elemente sind die Timing- Einstufungen und das langfristige Kurspotenzial. Die durch die Sterne-Bewertung ausgedrückten Timing-Einstufungen können sich durch neue Informationen von Monat zu Monat ändern. Bei den Timing-Einstufungen, die sich auf einen Anlagezeitraum von 6 bis 12 Monaten beziehen, werden von unseren Analysten absehbare Entwicklungen bereits in die Bewertung mit einbezogen. Unerwartete und damit bisher noch nicht berücksichtigte Informationen führen allerdings auch hier zu notwendigen Revisionen. 12

15 Kapitel 2 Fundamentale Informationen für Sie aufbereitet und bewertet: Die Unternehmensstudien der Aktien-Analyse 3 S. 16 Die Aktien-Analyse Gerry Weber International 5508 Branche: Bekleidung/Schuhe Kategorie: nom Eur Inhaberaktien 0.00 Börsenkapitalisierung Mio Eur Enterprise Value Mio Eur ** Monatskurs Höchst/Tiefst Entwicklung relativ zum Marktindex 12 Monate gleitender Durchschnitt Aktien-Split : S. 19 Porträt: Gerry Weber International ist einer der führenden Damenoberbekleidungshersteller in Deutschland und Europa. Der Konzern hat mit seinem Vertriebskonzept eigener Einzelhandelsgeschäfte Houses of Gerry Weber und Verkaufsflächen (Shop-in-Shops) im Handel die Stellung seiner Kernmarke Gerry Weber sowie Taifun und Samoon stetig ausgebaut. Lizenzprodukte wie Schmuck, Taschen, Brillen, Schuhe und eine Herrenkollektion ergänzen das Markenportfolio. HV: Gerry Weber hat im letzten Jahr einmal mehr bewiesen, dass selbst in einem schwierigen Branchenumfeld profitables Wachstum möglich ist. Der Umsatz stieg um 13% und der Gewinn um 24%. Die operative Marge verbesserte sich von 13,4 auf 14,2%. Wachstumstreiber Nummer 1 war der Einzelhandel mit einem Plus von 25%. Daneben S. 23 gewinnt das Online- Geschäft immer mehr an Bedeutung. Die Bilanz ist mit einer Eigenkapitalquote von 75,7% sowie auf 91 Mio nahezu verdoppelten liquiden Mitteln überaus solide. Und auch der operative Cashflow hat erneut ausgereicht, um die Investitionen von 44,4 Mio aus eigener Kraft zu finanzieren. Im Februar hat Gerry Weber die insolvente Wissmach Modefilialen GmbH günstig erworben und damit die Strategie der Ausweitung des Einzelhandels fortgesetzt. Die 200 Wissmach-Filialen werden in Monolabel-Stores der 5 3 Adresse: Neulehenstr 8, D Halle/Westfalen Tel.: 05201/1850; Fax: 05201/5857; Vorst.-Vors.: Gerhard Weber; AR-Vors.: Dr. Ernst F. Schröder * Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Kurs aktuell 29,22 Eur Beta-Faktor 0,16 Korrelation 0,54 WKN ; ISIN DE Symbol Reuters: GWIG.F Geschäftsjahr per KGV ,7 PEG ,0 KCV ,6 KBV ,2 KUV ,7 Dividenden- Rendite ,2% ,67 9,00 8,43 7,47 7,44 8,40 9,63 11,05 12,44 13,93 14,88 15,56 17,47 Umsatz/Aktie Eur 24,20 0,75 0,86 0,79 0,57 0,64 0,71 0,65 0,90 0,95 2,27 1,54 1,58 1,87 Cashflow/Aktie Eur * 2,70 0,36 0,38 0,34 0,19 0,28 0,34 0,46 0,59 0,86 1,01 1,29 1,48 1,65 Gewinn/Aktie Eur 2,60 0,16 0,40 0,18 0,18 0,18 0,20 0,20 0,25 0,38 0,42 0,55 0,65 0,75 Dividende/Aktie Eur 1,15 0,16 0,75 0,21 0,28 0,15 0,24 0,44 0,42 0,47 0,35 0,57 0,68 0,77 Investitionen/Aktie Eur 6,60 1,96 2,16 2,22 2,25 2,35 2,64 2,81 3,16 3,95 3,72 5,04 6,95 9,12 Buchwert/Aktie Eur 13,20 43,96 43,96 46,88 46,88 46,88 46,35 45,99 45,91 45,82 42,66 41,80 45,19 45,50 Anzahl Aktien Mio 45,50 AR-Beziehungen (Auswahl) Westfalen AG, Bankhaus Lampe, Douglas 11,6 14,1 17,9 18,8 16,6 23,6 22,2 21,9 14,1 11,6 14,6 16,8 fette 17,9 KGV Höchstkurs 18,0 7,2 6,5 7,3 10,46 11,2 13,0 15,2 13,4 7,4 6,9 8,2 11,4 Zahlen 14,2 sind KGV Tiefstkurs 16,3 3,7 7,6 2,9 4,9 3,8 2,5 2,0 1,9 3,1 3,6 2,9 2,6 Schätzungen 2,5 Div. Rend. Höchstkurs % 2,5 5,9 16,4 7,0 S. 8,8 18 5,6 4,5 2,9 3,2 5,9 6,1 5,2 3,8 3,2 Div. Rend. Tiefstkurs % 2, Umsatz Mio Eur Gewinn Mio Eur Cashflow Mio Eur ,1 17,4-0,2-11,4-0,3 11,6 13,7 14,5 12,4 4,2 4,7 13,0 13,1 Wachstum Umsatz % 11,8 23,1 3,8-3,6-43,8 44,4 22,7 32,1 28,0 46,1 9,2 25,4 24,2 11,9 Wachstum Gewinn % 17,0 17,9 15,2-2,6-28,4 13,2 9,0-7,9 37,3 5,1 123,1-33,6 10,5 19,4 Wachstum Cashflow % 15,1 Marken Taifun und Samoon umgewandelt. Vor diesem Hintergrund hat das Management die Umsatzprognose für 2012 auf 795 Mio angehoben. Die operative Marge wird aber nur auf etwa 14,5% steigen wegen der Investitionen in den Umbau der Wissmach-Filialen. Die Filialen sollen aber ab 2013 einen positiven Ergebnisbeitrag liefern und 45 bis 50 Mio zum Umsatz beitragen. Unabhängig davon sollen weltweit rund 75 Houses of Gerry Weber eröffnet werden. Gerry Weber gehört zu den attraktivsten Modehäusern Europas. Für den Konzern sprechen das erstklassige Markenportfolio, optimale Logistikstrukturen und die erfolgreiche Expansionsstrategie. Besonders die Wissmach- Akquisition wird den Einzelhandel schneller als geplant nach vorn bringen. Das Timing belassen wir bei 5 Sternen. Analyse: J. Marquardt, im März 2012 Für den Inhalt dieser Publikation können wir keine Haftung übernehmen, obwohl er auf Informationen beruht, die wir als zuverlässig erachten. Analysen: Gelfarth & Dröge Research. Copyright 2012 Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, Theodor-Heuss-Str. 2-4, Bonn, Deutschland n.a. = nicht aussagekräftig ** Enterprise Value = Börsenkapitalisierung plus Schulden abzüglich der vorhandenen Barmittel (Cash) und anderer Aktiva, die unmittelbar in Cash umgewandelt werden könnten (Cash equivalent) Höchst 17 Tiefst gesch. Kursbandbreite 2014 bis Ø 309 Tsd. Stck/Monat Timing Kurseinschätzung: Sicherheit Zyklik p.a. = per annum bzw. pro Jahr k.a. = keine Angaben, n.v. = nicht verfügbar weit überdurchschnittlich A mittel wichtigste Börsennotierungen Frankfurt Mdax, GEX Vorteile erfolgreiche Expansion strategisch sinnvolle Akquisitionen starker Einzelhandel Nachteile geringe Unternehmensgröße Absatzmärkte 11 Mio Eur % Inland ,9 Ausland ,1 Sparten 11 Umsatz Mio Eur % Produktion&Großhandel ,4 Einzelhandel ,0 Sonstige 11 1,6 Zwischenbericht Umsatz Gewinn/ Mio Eur Aktie 4. Quartal ,70 Vorjahresperiode 190 0,60 Bilanzanalyse Mio Eur % per AKTIVA Anlagevermögen ,2 Umlaufvermögen ,8 PASSIVA Fremdkapital ,3 Eigenkapital ,7 BILANZSUMME 415 Zinsergebnis Sachinvestitionen Mio Eur Bilanzsumme Mio Eur Eigenkapital Mio Eur 600 4,7 4,2 4,1 2,6 3,7 4,1 4,8 5,3 6,9 7,2 8,7 9,5 9,4 Umsatzrendite % 10,9 Verschuldungsgrad 0,32 18,6 17,5 15,4 8,5 11,8 13,14 16,3 18,6 21,8 27,1 25,6 21,3 18,1 Eigenkapitalrendite % 20,0 9,8 9,6 9,4 7,6 8,6 8,4 6,8 8,2 7,6 16,3 10,4 10,1 10,7 Cashflow-Marge % 11,4 52,4 47,3 53,3 52,4 54,7 S. 57,3 1653,9 53,3 60,9 54,2 64,5 75,7 75,5 EK in % Bilanzsumme 75,0 21,2 86,8 27,0 49,1 23,3 33,6 66,9 46,2 49,5 15,6 36,9 43,0 41,2 Invest. in % Cashflow 240, S S S :1 7.1 S. 19 Liquidität Mio Eur % Liquide Mittel 91 36,7 Forderungen 57 23,0 Vorräte 89 35,9 andere Posten 11 4,4 Umlaufvermögen 248 kurzfristige Verbindlichkeiten 55 Netto-UV 193 Besitzverhältnisse Gerhard Weber 28,3%, Udo Hardieck 17,85%, Ralf Weber 4,98%, eigene Aktien 2,84%, Rest Streubesitz Börsenkapitalisierung in % vom Umsatz 167% in % vom Eigenkapital 320% Belegschaft 2011 Mitarbeiter pro Mitarbeiter Eur % Umsatz Pers. Kosten ,7 Gewinn ,5 Bezüge je AR Bezüge je Vorst durchschnittliches Wachstum in % 10 J. 5 J. Umsatz 5,9% 9,7% Gewinn 15,0% 26,0% Cashflow 6,5% 18,8% 1 S S S. 20 Unternehmensstudien der Aktien-Analyse Lesen Sie bitte die Nutzungshinweise zu den Punkten 1 bis 11 auf den folgenden Seiten. 13

16 Unternehmensstudien der Aktien-Analyse Die Timing-Einstufung Die Timing-Einstufung der Aktien-Analyse gibt Ihnen Aufschluss darüber, wie hoch das Wertsteigerungspotenzial der Aktien für den kurzfristigen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten ist. Die Attraktivitätsreihenfolge wird bestimmt durch die Sterne-Verteilung: von 5 Sternen = weit überdurchschnittlich bis zu 1 Stern = weit unterdurchschnittlich. Die Anzahl der Aktien in den einzelnen Timing-Gruppen ist nach Rang (5 Sterne bis 1 Stern) eingeteilt. Die Gruppeneinteilung orientiert sich in den meisten Empfehlungen am geschätzten Wertsteigerungspotenzial, der Quintessenz aller Analysestufen in der Aktien-Analyse. Dieses verändert sich z.b. bei steigenden/fallenden Gewinnschätzungen und steigenden/fallenden KGV- Bandbreiten und Kursen. Grund für die Bestimmung der Größe der einzelnen Timing-Gruppen sind quantitative Untersuchungen, die belegen, dass im Durchschnitt nur wenige Aktien die Top- Performer sind. Dabei ist die Anzahl der 4- Sterne-Aktien tendenziell höher als die Anzahl der absoluten Top-Performer mit 5 Sternen. Die Aktien-Analyse prognostiziert in den fundamentalen Analysearbeiten, dass 5- Sterne-Aktien klar besser als der jeweilige Gesamtmarkt abschneiden sollten, nämlich um bis zu 50%. Das bedeutet für Sie, dass 5- Sterne-Aktien ein Plus von bis zu 30% erreichen dürften, wenn der Gesamtmarkt ein Plus von 20% aufweist. Bei den 4-Sterne-Aktien liegt dieser Grenzwert bei einem Plus von 30% gegenüber dem Gesamtmarkt. Die Kursentwicklung von 3-Sterne-Aktien sollte im Rahmen der Marktentwicklung liegen. Die Timing-Einstufung von 2- und 1-Sterne- Aktien erfolgt nach den gleichen Grenzwerten wie bei den 5- und 4-Sterne-Aktien, lediglich mit umgekehrten Vorzeichen. Das ergibt in den insgesamt 5 Kategorien folgende Normalverteilung der Anzahl an Empfehlungen: Kategorie Anzahl/Empfehlungen 5 Sterne (*****) rund 6% aller Aktien 4 Sterne (****) rund 18% aller Aktien 3 Sterne (***) rund 52% aller Aktien 2 Sterne (**) rund 18% aller Aktien 1 Stern (*) rund 6% aller Aktien Günstige und unterbewertete Aktien Falls Sie Ihr Aktiendepot mit Hilfe der Sterne-Einteilung optimieren wollen, finden Sie dazu in der Aktien-Analyse konkrete Hinweise. Zudem ist es eine wichtige Aufgabe, Ihnen in der Aktien-Analyse günstige und unterbewertete Aktien vorzustellen unabhängig vom kurzfristigen Markttiming. Die Timing-Einstufung der Aktien-Analyse erfolgt in 5 Gruppen, die wir Ihnen zum Schluss detailliert vorstellen wollen: Die Timing-Einstufung in 5 Gruppen: 5 Sterne (*****): weit überdurchschnittlich bester Wert: Diese Aktien lassen als Gruppe die beste Kursentwicklung in den nächsten 6 bis 12 Monaten erwarten. 4 Sterne (****): überdurchschnittlich zweitbester Wert: Sie können eine überdurchschnittliche Kursentwicklung erwarten. 3 Sterne (***): durchschnittlich drittbester Wert: durchschnittliche Kursentwicklung. 2 Sterne (**): unterdurchschnittlich zweitschlechtester Wert: unterdurchschnittliche Kursentwicklung. 1 Stern (*): weit unterdurchschnittlich schlechtester Wert: Diese Aktien lassen als Gruppe die schlechteste Kursentwicklung erwarten. 14

17 2 2.2 Die Kriterien Sicherheit und Zyklik Jede Anlage in Aktien birgt ein gewisses Risiko in sich. Die Aktien-Analyse bewertet die fundamentale Sicherheit der Aktie mit Hilfe der Kennzahlen A, B und C. Darüber hinaus nimmt Die Aktien- Analyse mit Hilfe der Kennzahlen hoch, mittel und tief eine Bewertung der fundamentalen Unternehmensentwicklung bei zyklischen Schwankungen der Konjunktur vor. Ein Konjunkturzyklus umfasst idealtypisch eine Hausse- und eine Baissephase und dauert in der Regel 7 bis 10 Jahre. Bevor Sie eine Aktie kaufen, können Sie mit der Aktien-Analyse die für Ihre Risikopräferenz adäquaten Aktie leicht ermitteln. Was bedeuten aber die einzelnen Einstufungen? Sicherheit A: Höchste Sicherheit. Diese Aktie ermöglicht eines der sichersten, stabilsten und risikoärmsten Engagements am Aktienmarkt. Hier finden sich beispielsweise multinationale Unternehmen, die den Grundbedarf an Konsumgütern abdecken, wie etwa der Nahrungsmittel-Multi Nestlé. Sicherheit B: Durchschnitt. Mit durchschnittlicher Sicherheit und mit gleichem Risiko, so riskant bzw. chancenreich wie der Gesamtmarkt. Sicherheit C: Höchstes Risiko. Hier finden sich riskante Unternehmen. Ein Rating von C haben häufig Unternehmen, die sich in schwerwiegenden finanziellen und strukturellen Problemen befinden. Was bedeuten die Einstufungen beim Kriterium Zyklik? Zyklik tief : Niedrige Geschäftszyklik. Unternehmen mit einer beständigen Umsatz- und Gewinnentwicklung erhalten die Einstufung tief. Solche Unternehmen sind oftmals im Konsumgütersektor anzutreffen und weisen trotz widriger Konjunkturverhältnisse eine gute und prognostizierbare Geschäftentwicklung auf. Zyklik mittel : Mittlere Geschäftszyklik. Diese Unternehmen sind gegenüber Konjunkturschwankungen nicht immun. Ihre Umsätze und Gewinne weisen aber während einer Konjunkturkrise keine überproportional starken Schwankungen auf. Zyklik hoch : Hohe Geschäftszyklik. Unternehmen weisen eine hohe Zyklik in ihrer Umsatz- oder Gewinnentwicklung auf. Es handelt sich meistens um Unternehmen aus dem Investitionsgüter-, Stahl-, Automobil- und Finanzbereich. Hier ergeben sich bei einer Konjunkturerholung interessante Einstiegs- Möglichkeiten bei Aktien mit niedrigem KGV. Bedeutung der Sicherheit und der Zyklik Das Maß an Sicherheit, das eine Aktie relativ zu anderen bietet, ist ein bedeutendes Kriterium für die Anlageentscheidung. Die Aktien-Analyse liefert für jeden Wert eine aktuelle Beurteilung der Sicherheit. Beim Kriterium Zyklik müssen Sie beachten, dass die Börse einen Konjunkturaufschwung vorwegnimmt, so dass zyklische Aktien 6 bis 12 Monate vor einer Konjunkturerholung im Kurs anziehen. Bei zyklischen Aktien sollten Sie im Falle eines drohenden Konjunkturabschwungs Ihre Aktien rechtzeitig veräußern. Sie müssen also bei solchen Aktien auch den Konjunkturzyklus in Ihr Entscheidungskalkül mit einbeziehen. Die Aktien-Analyse veröffentlicht zu diesem Zweck Branchenberichte und hilft Ihnen somit optimal bei Ihren Entscheidungen. Unternehmensstudien der Aktien-Analyse 15

18 Unternehmensstudien der Aktien-Analyse Die Aspekte Sicherheit und Zyklik sind umso wichtiger, je stärker die Aktienmärkte zur Schwäche neigen. Die Erfahrung zeigt, dass Werte mit hoher Sicherheit und tiefer Zyklik eine geringere Kursvolatilität aufweisen und sich bei Kurseinbrüchen oftmals auch schneller als die übrigen Aktien erholen. Sie können auch mit Hilfe der Kriterien Sicherheit und Zyklik Ihr Portfolio zusammenstellen. Wenn Sie überzeugt sind, dass der Markt sich abschwächen wird, Sie aber dennoch Aktienpositionen halten möchten, sollten Sie auf Titel mit einer hohen Sicherheit und einer tiefen Zyklik setzen. Gleichzeitig sollten Ihre Titel eine gute Timing- Einstufung haben. 2.3 Der Zahlenblock Ein Blick zurück und in die Zukunft Im Zahlenblock in der Mitte der DIN-A4- Studie finden Sie wichtige fundamentale Daten und Kennziffern zum Geschäftsgang des Unternehmens. So ist beispielsweise der Umsatz eine Kennzahl, um die Größe eines Unternehmens zu messen. Falls Sie die durchschnittlichen Wachstumsraten von Umsatz, Gewinn und Cashflow der letzten 10 und 5 Jahre miteinander vergleichen wollen, finden Sie unten rechts auf der Detailstudie entsprechende Berechnungen Die Rentabilitätskennziffern Das Unternehmen auf dem Prüfstand ,7 4,2 4,1 2,6 3,7 4,1 4,8 5,3 6,9 7,2 8,7 9,5 9,4 Umsatzrendite % 10,9 18,6 17,5 15,4 8,5 11,8 13,1 16,3 18,6 21,8 27,1 25,6 21,3 18,1 Eigenkapitalrendite % 20,0 9,8 9,6 9,4 7,6 8,6 8,4 6,8 8,2 7,6 16,3 10,4 10,1 10,7 Cashflow-Marge % 11,4 52,4 47,3 53,3 52,4 54,7 57,3 53,9 53,3 60,9 54,2 64,5 75,7 75,5 EK in % Bilanzsumme 75,0 21,2 86,8 27,0 49,1 23,3 33,6 66,9 46,2 49,5 15,6 36,9 43,0 41,2 Invest. in % Cashflow 240,0 Die Umsatzrendite (Netto-Gewinnmarge) gibt an, wie viel von jedem Euro (oder jedem $) Umsatz als Gewinn beim Unternehmen verbleibt. Sie wird definiert als Gewinn nach Steuern in Prozent vom Umsatz. Je höher sie ist, desto stärker ist die Marktstellung der Unternehmung und desto eher können Kostenerhöhungen oder Preissenkungen verkraftet werden. Diese Kennzahl können Sie für einen direkten Vergleich innerhalb der Branche, aber auch für einen Vergleich mit den historischen Daten des Unternehmens verwenden. Eine weitere Rentabilitätskennziffer ist die Eigenkapitalrendite. Hier wird der Reingewinn in Prozent vom Eigenkapital gemessen. Die Eigenkapitalrendite ist der Ertrag des investierten Eigenkapitals einer Unternehmung. Hierbei teilen Sie den Jahresgewinn durch das Eigenkapital. Sie erfahren also, wie sich das Eigenkapital des Unternehmens verzinst. Die Eigenkapitalquote ist der prozentuale Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme. Bildlich gesprochen: Wenn ein Unternehmen Wirtschaftsgüter und andere Vermögensgegenstände im Wert von 10 Mio Eur und Schulden von 5 Mio Eur besitzt, hat es eine Eigenkapitalquote von 50%. Eine weitere Vergleichsmöglichkeit bietet die Cashflow-Marge. Hier wird der Cashflow am Umsatz gemessen. Da der ausgewiesene Gewinn oft durch die Bildung von 16

19 stillen Reserven künstlich gedrückt wird, bietet die Cashflow-Marge eine bessere Vergleichsmöglichkeit. Viele institutionelle Anleger konzentrieren sich deshalb auf den Cashflow anstatt auf den Gewinn. Der Cashflow bezeichnet den Zugang an flüssigen Mitteln einer Unternehmung aus dem Umsatzprozess und anderen Quellen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Die Cashflow-Analyse gibt Auskunft über die Finanzkraft eines Unternehmens. Hierfür ist sie besser geeignet als der Gewinn, der bestimmte Finanzflüsse eher verschleiert als offen legt. Cashflow-Berechnung Gewinn (Jahresüberschuss) +/ außerordentliche Aufwendungen/Erträge +/ Abschreibungen/Zuschreibungen +/ Zugang/Abgang langfr. Rückstellungen = Brutto Cashflow +/ Abnahme/Zunahme des Netto-Umlaufvermögens (Working Capital) = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Unternehmen mit hohen Investitionen müssen einen großen Teil ihrer Gewinne z.b. in Maschinen investieren, nur um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. Bei Peugeot stieg z.b. der Cashflow in den letzten 5 Jahren kräftig an. Es kann Phasen geben, in denen der Cashflow durch die Summe der Investitionen übertroffen wird. In solchen Fällen benötigen Unternehmen Kapital aus anderen, außerbetrieblichen Quellen. Damit Sie erkennen können, in welchen Jahren dies der Fall war, und vor allem, ob dies in mehreren Perioden auftritt, berechnen wir die Kennzahl Investitionen in Prozent vom Cashflow. So erkennen Sie leicht, ob der Konzern die Investitionen aus eigener Kraft finanzieren konnte oder zusätzliches Kapital extern aufnehmen musste. Falls ein Unternehmen die Investitionen in den meisten Jahren nicht durch eigene Mittel abdecken kann, müssen Sie mit einer zunehmenden Verschuldung (Bonität nimmt ab) oder mit Kapitalerhöhungen (Verwässerung der Substanz) rechnen. Unternehmensstudien der Aktien-Analyse Fundamentale Daten pro Aktie, Ergebnisermittlung nach internationalem Standard ,67 9,00 8,43 7,47 7,44 8,40 9,63 11,05 12,44 13,93 14,88 15,56 17,47 Umsatz/Aktie Eur 24,20 0,75 0,86 0,79 0,57 0,64 0,71 0,65 0,90 0,95 2,27 1,54 1,58 1,87 Cashflow/Aktie Eur * 2,70 0,36 0,38 0,34 0,19 0,28 0,34 0,46 0,59 0,86 1,01 1,29 1,48 1,65 Gewinn/Aktie Eur 2,60 0,16 0,40 0,18 0,18 0,18 0,20 0,20 0,25 0,38 0,42 0,55 0,65 0,75 Dividende/Aktie Eur 1,15 0,16 0,75 0,21 0,28 0,15 0,24 0,44 0,42 0,47 0,35 0,57 0,68 0,77 Investitionen/Aktie Eur 6,60 1,96 2,16 2,22 2,25 2,35 2,64 2,81 3,16 3,95 3,72 5,04 6,95 9,12 Buchwert/Aktie Eur 13,20 43,96 43,96 46,88 46,88 46,88 46,35 45,99 45,91 45,82 42,66 41,80 45,19 45,50 Anzahl Aktien Mio 45,50 Der Umsatz und Cashflow werden ebenfalls pro Aktie errechnet. Der Gewinn pro Aktie für deutsche Werte wurde früher oftmals nach DVFA ermittelt. Das in den 80er Jahren entwickelte Verfahren wurde alleine auf deutsche Verhältnisse entwickelt. Es lieferte eine Kennzahl, die das bereinigte Jahresergebnis pro Aktie zeigen sollte. Im internationalen Vergleich verliert diese Berechnungsweise zunehmend an Bedeutung, zumal ab 2005 alle deutschen börsennotierten Unternehmen ihre Jahresabschlüsse nach den Bilanzierungsrichtlinien von IAS (International Accounting Standards) erstellen müssen. Wegen der Globalisierung und der so wichtigen Vergleichbarkeit einzelner Unternehmen ermittelt Die Aktien-Analyse die Gewinne pro Aktie nach internationalem Standard. Hierbei wird der im Geschäfts- 17

20 Unternehmensstudien der Aktien-Analyse bericht ausgewiesene Gewinn durch die ausstehende und verwässerte ( dilutierte ) Aktienanzahl dividiert. Auch für die Schweizer Werte gilt in der Aktien-Analyse das Prinzip: ausgewiesener Gewinn gleich echter Gewinn. Viele Unternehmen schütten mittlerweile überhaupt keine Dividenden pro Aktie mehr aus, um die Erträge in die Expansion des Unternehmens zu reinvestieren. Das ist am häufigsten bei Hochtechnologie- Unternehmen der Fall. Auf diese Weise kann das Wachstum zum großen Teil aus eigener Finanzkraft erreicht werden. Am höchsten liegt die Ausschüttungsquote in der Regel bei äußerst konservativen Unternehmen und Konzernen, die nicht mehr stark wachsen. Die Kennziffer Investitionen pro Aktie gibt an, wie viel ein Unternehmen in seine Anlagen und Ausrüstungen investiert, um künftiges Wachstum zu gewährleisten. Auf lange Sicht sind laufende Investitionen nötig, um die Umsätze zu steigern. Sinkende Investitionen können ein Hinweis darauf sein, dass ein Unternehmen stagnierende oder gar rückläufige Umsätze erwartet. Der Buchwert pro Aktie bezeichnet den Wert des Unternehmensteils, der dem Anleger in Form einer Aktie gehört. Er entspricht dem ausgewiesenen (bilanziellen) Eigenkapital pro Aktie. Dieser Wert ist nicht zu verwechseln mit dem Substanzwert. Darin sind greifbare Vermögenswerte enthalten wie Betriebsanlagen, Forderungen und Lagerbestände, aber auch immaterielle Vermögenswerte, wie etwa Patentrechte oder Markenzeichen, die als originärer Goodwill (= originärer Firmenwert) bezeichnet werden. Der Substanzwert ist eine theoretische Größe. Erst die Liquidation aller Vermögenswerte mindestens zu den bilanzierten Werten, die Bezahlung aller Verbindlichkeiten (Rechnungen, Steuern, langfristige Schulden) und das Auszahlen aller ausgegebenen Vorzugsaktien führen zum Substanzwert des Unternehmens, der dann an die Aktionäre entsprechend ihrem Anteil am Aktienkapital verteilt werden kann. Beachtung verdient das Grundkapital. In der Schweiz wird es Aktienkapital genannt; international ist die Rede von der Anzahl der ausstehenden Aktien. Es ist oft so, dass die Gewinne absolut zwar steigen, die Gewinne je Aktie aber ein geringeres Wachstum aufweisen oder gar rückläufig sind, weil sich die Zahl der ausgegebenen Aktien erhöht hat (Verwässerung). Das Grundkapital steigt an, wenn das Unternehmen Kapital aufnimmt, also neue Aktien an der Börse emittiert, um beispielsweise Neuerwerbungen zu bezahlen, Schulden zurückzuzahlen oder innerbetriebliches Wachstum zu finanzieren. Auf diese Art und Weise schnellen Umsatz und Gewinn empor, während der Umsatz pro Aktie und die Erträge pro Aktie erst verzögert steigen. Umgekehrt klettern die Werte pro Aktie, selbst wenn das Einkommen stagniert, falls Unternehmen mit hohen liquiden Mitteln ihre eigenen Aktien vom Markt zurückkaufen. Dies kommt besonders häufig bei amerikanischen Werten vor Die Kurs- und Bewertungsdaten über 10 Jahre ,6 14,1 17,9 18,8 16,6 23,6 22,2 21,9 14,1 11,6 14,6 16,8 fette KGV Höchstkurs 18,0 7,2 6,5 7,3 10,4 11,2 13,0 15,2 13,4 7,4 6,9 8,2 11,4 Zahlen sind KGV Tiefstkurs 16,3 3,7 7,6 2,9 4,9 3,8 2,5 2,0 1,9 3,1 3,6 2,9 2,6 Schätzungen Div. Rend. Höchstkurs % 2,5 5,9 16,4 7,0 8,8 5,6 4,5 2,9 3,2 5,9 6,1 5,2 3,8 Div. Rend. Tiefstkurs % 2,7 18

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