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2 kam zum Prozess vor einem Gericht in Los Angeles, Kalifornien. Chaplin erwirkte einen Bluttest, um anhand der Blutgruppen zu zeigen, dass er nicht der Vater war. Er kannte die Blutgruppe des Kindes nicht, hoffte aber, dass ihm der Zufall zur Seite sprang. Dr. Roy Hammack und V. L. Andrews als Ärzte der Anklage und der Verteidigung sowie Dr. Newton Evans als unabhängiger Gutachter nahmen die Blutabnahmen und Untersuchungen vor. Chaplins Hoffnung wurde erfüllt. Er hatte die Blutgruppe 0, Joan Barry hatte Blutgruppe A. Ihre Tochter hatte Blutgruppe B. Chaplin konnte als Träger der Blutgruppe 0 dem Kind nicht die Blutgruppe B vererbt haben. Ein anderer musste der Vater sein. Das sahen auch die drei Spezialisten Hammack, Andrews und Evans so. Doch damit war Chaplin nicht aus dem Schneider. Die kalifornische Rechtsprechung machte

3 ihm einen Strich durch die Rechnung. Der Richter Henry M. Willis gab den Geschworenen zu bedenken, dass Bluttests nach kalifornischem Recht nicht bindend seien. Die sieben Frauen und fünf Männer berücksichtigten das Testergebnis daher nicht. Sie sahen in Chaplin den Vater von Carol Ann Barry. Chaplin musste daraufhin die medizinische Versorgung von Mutter und Kind, rund Dollar, sowie jeden Monat 75 Dollar Unterhalt bezahlen, bis Carol Ann volljährig war. Gut 20 Jahre später wäre der Fall Chaplin wahrscheinlich anders ausgegangen: 1965 wurden Bluttests in Kalifornien als Beweismittel zugelassen. Die Proteinmoleküle und ihre Zuckerketten auf den roten Blutkörperchen waren also nicht nur die ersten forensischen molekularen Indikatoren, sondern auch die

4 ersten biologischen Moleküle, die über Vaterschaft, Identität und Herkunft berichten konnten. Von der Aussagekraft der DNA waren und sind die Blutgruppenmoleküle weit entfernt. Bis zur Entdeckung der DNA war es jedoch nicht mehr weit. Vererbung: Wenn Merkmale auf Wanderschaft gehen Sie hatten, zumindest in Sachen Forschung, nie Kontakt miteinander: Gregor Johann Mendel und die DNA. Als Mendel 1856 seine Kreuzungsexperimente mit Erbsen begann, konnte ihm weder ein Molekül namens DNA bekannt sein, noch wusste Mendel etwas von Chromosomen oder Genen. Mendel erkannte aber, dass Merkmale von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden können. Und er entdeckte, dass es Regeln gibt, die festlegen,

5 ob und in welcher Ausprägung sich ein Merkmal in den nachfolgenden Generationen zeigt. Mendel begriff einen für die Biologie grundlegenden Vorgang: die Vererbung. Was ihm aber fehlte, war die materielle Basis. Übertragen auf den Menschen könnte Mendel sich gefragt haben: Wie bekommen Babys die Augenfarbe ihrer Eltern? Über welches Vehikel werden die Informationen, die ein Merkmal festlegen, vererbt? Das Thema Vererbung beschäftigte die Wissenschaft in den nachfolgenden Jahren und Jahrzehnten stark. Vererbung berührte grundlegende wissenschaftliche Auseinandersetzungen, wie zum Beispiel die um Darwins Evolutionstheorie. Darwin veröffentlichte seine Erkenntnisse in den späten 1850er Jahren, also fast gleichzeitig zu Mendels Forschungen. Auch in Politik und

6 Gesellschaft reichte das Thema Vererbung weit hinein mit teilweise fatalen Folgen, wie die Entwicklungen im Europa der 1930er und 1940er Jahre belegen. Die DNA wurde nur drei Jahre nachdem Mendel die Ergebnisse seiner Erbsenexperimente veröffentlicht hatte entdeckt untersuchte der Schweizer Friedrich Miescher in einem Labor im Tübinger Schloss Wundeiter. Dabei entdeckte er eher zufällig eine bislang nicht bekannte Substanz. Eigentlich war Miescher Proteinen auf der Spur. Als er sich intensiver mit den Zellkernen aus den Zellen seiner Eiterproben befasste und diese mit Säuren behandelte, konnte er einen sonderbaren Niederschlag in seinen Proben entdecken. Er bezeichnete ihn als Nuclein, also als eine Substanz, die aus dem Nukleus, dem Zellkern, stammt. Nach weiteren Untersuchungen stellte er fest, dass

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