Basel II Unternehmens-Rating Chancen nutzen, Risiken erkennen

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1 Basel II Unternehmens-Rating Chancen nutzen, Risiken erkennen

2 INHALTSVERZEICHNIS WILLKOMMEN BEI DEN VOLKSBANKEN! 3 1. BASEL II: DER HINTERGRUND 4 Was ist Basel II? 4 Wie beeinflusst Basel II meine Kreditkonditionen? 4 2. RATING 5 Was ist Rating? 5 Wer kann ein Rating aufstellen? 5 Was sagt mein Rating aus? 5 Wie funktioniert ein Rating? 6 Was wird beim Rating betrachtet? 6 Wann und wie oft findet ein Rating statt? 7 Was kann mein Rating negativ beeinflussen? 7 3. VORBEREITUNG 8 Wie bereite ich mich auf das Rating vor? 8 Welche Informationen benötigt die Bank? 9 4. TIPPS ZUM RATING CHECKLISTE RATING DIE BEDEUTUNG VON KREDITSICHERHEITEN RISIKEN ERKENNEN UND CHANCEN NUTZEN 14 Risiken erkennen 14 Chancen nutzen 14 Alternative Finanzierungsformen 15 Qualifizierte Ratingberatung mittels Simulationstool 16 Fazit MEHR INFOS 18

3 WILLKOMMEN BEI DEN VOLKSBANKEN! Basel II sorgt schon im Vorfeld des geplanten Inkrafttretens am für Unruhe. Viele Unternehmer wissen nicht genau, was mit den neuen Regelungen im Kreditgeschäft auf sie zukommt. Deshalb möchten wir mit dieser Broschüre die wesentlichen Inhalte auf den Punkt bringen. Wir wissen, dass viele mittelständische Betriebe auf faire Finanzierungskonditionen angewiesen sind, und wir verstehen uns als Partner des Mittelstandes. Deshalb wird von den Volksbanken ein Ratingverfahren eingesetzt, das speziell auf unsere Kunden zugeschnitten ist. Wir wollen Sie auch weiterhin mit unseren Finanzdienstleistungen versorgen und unser Ratingsystem wird sowohl für Sie als auch für uns von Nutzen sein. Das Rating wird in der Regel von der kreditgebenden Bank durchgeführt. Somit wird die Beziehung die Partnerschaft zwischen dem Firmenkunden und seiner Volksbank noch enger, noch vertrauter, noch intensiver. Wenn Sie schon im Vorfeld auf Ihr Rating hinarbeiten, umso besser: Sie profitieren von der Erfahrung und Kompetenz Ihres Kundenberaters. Schaffen wir gemeinsam die Voraussetzungen für ein gutes Ratingergebnis und damit beste Zukunftsperspektiven für Ihr Unternehmen. Generell ist ein Rating nichts anderes, als die Beurteilung und Bewertung verschiedener Faktoren, um anhand des Ergebnisses die Bonität des Unternehmens einschätzen zu können. Daraus leiten sich die Kosten für die Bank und somit die Kosten für den Kreditnehmer ab. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf den folgenden Seiten. 3

4 1. BASEL II: DER HINTERGRUND Ab dem Jahr 2005 sind die Banken aufsichtsrechtlich aufgefordert, ihre Kunden einer systematischen Beurteilung zu unterziehen dem sogenannten Rating. Schon bisher wurden Kreditnehmer regelmäßigen Bonitätsbeurteilungen unterzogen. Diese Analyse wird nun vertieft werden. Die Anforderungen an die Banken wie auch an die Unternehmen bei der Kreditvergabe werden steigen. Im Folgenden soll daher kurz der aufsichtsrechtliche Hintergrund dieser Entwicklung vorgestellt werden. Was ist Basel II? Der bei der Bank für internationalen Zahlungsausgleich beheimatete Ausschuss zur Bankenaufsicht im Sommer 2004 die neuen aufsichtsrechtlichen Regelungen zur Hinterlegung von Risiken mit Eigenkapital durch die Banken verabschiedet. Mit diesem Basel II genannten Regelwerk soll das Risiko im Bankensystem abgesichert werden. Es adressiert daher neben dem Risiko aus der Vergabe von Krediten das Risiko aus einem Marktengagement und das Risiko aus dem Betreiben von Bankgeschäften. Der Ausschuss für Bankenaufsicht besteht aus Vertretern der zehn Zentralbanken 1). Das aufgestellte Regelwerk des Ausschusses hat eigentlich keine demokratische Legitimation, sondern nur Empfehlungscharakter. Um aber einen international für alle Banken und Kreditinstitute vergleichbaren Rahmen zu schaffen, werden die Empfehlungen aus Basel nahezu inhaltsgleich in nationales, d.h. in Europa in EU-Recht übernommen. Damit erhalten die Empfehlungen dann bindenden Charakter für alle Banken. 1) Der Ausschuss wurde im Dezember 1974 durch Vertreter der sogenannten Group of Ten (G10) eingesetzt. Deren Gründungsmitglieder sind die USA, Japan, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Kanada, Belgien, Niederlande, Schweden; die Schweiz ist seit 1983 elftes Mitglied der Name G10 blieb jedoch. Wie beeinflusst Basel II meine Kreditkonditionen? Das bis gültige Regelwerk Basel I legt fest, dass Kredite an inländische Unternehmen generell mit 8% Eigenkapital zu hinterlegen sind. Für 100 Euro Kreditvolumen sind also 8 Euro Eigenkapital der Bank notwendig. Damit wird das Ausfallrisiko für die Bank begrenzt. Da die Bank mit dem eingesetzten Kapital eine bestimmte Rendite erwirtschaften muss, wird der Preis für Kredite unter anderem auch durch den Risikoaufschlag bestimmt. Nach Basel I hatte jedes Kreditrisiko den gleichen Preis in Höhe einer 8%igen Eigenkapitalanforderung. Eine Unterscheidung konnte nur über die bereitgestellten Sicherheiten erfolgen. Dies ist aber kritisch zu beurteilen, da hierdurch in keiner Weise das individuelle Ausfallrisiko und die Bonität des Kunden berücksichtigt werden. Künftig soll mit Basel II für Kredite an Kreditnehmer mit guter Bonität weniger Eigenkapital hinterlegt werden und für Kredite an Kreditnehmer mit einem hohen Ausfallrisiko entsprechend mehr Eigenkapital. Insgesamt soll sich die Eigenkapitalanforderung (für das gesamte Bankensystem) aber nicht über die bisherigen 8% hinaus verändern. Von verschiedenen Seiten ist wiederholt die Aussage zu hören, gerade dies werde dazu führen, dass die Unternehmen, welche gut dastehen und keine Kredite benötigen, Kredite bekämen. Und diejenigen, die sie brauchen, bekämen keine mehr. Das wird eindeutig nicht der Fall sein. Es wird natürlich für gute Kreditnehmer mit geringem Ausfallrisiko einfacher, günstige Kredite zu erhalten, während dies für schwächere, unsichere Kreditnehmer nicht der Fall sein wird. Jedes individuelle Risiko hat mit Basel II seinen Preis. Für gute Unternehmen kann die Finanzierung sogar günstiger werden! 4

5 2. RATING Die Kernidee der neuen Baseler Regelungen ist, die Eigenkapitalunterlegung von Krediten stärker an die individuelle Bonität des kreditnehmenden Kunden und Unternehmens zu binden. Allerdings ist es jetzt schon gängige Praxis, dass Unternehmen und Kreditnehmer entsprechend ihrer Bonität eingestuft werden. Was ist ein Rating? Das Rating wurde eingeführt, um die Kunden hinsichtlich ihrer Bonität objektiv beurteilen und vergleichen zu können. Die Bonität spiegelt das Vertrauen wider, dass ein Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen vereinbarungsgemäß nachkommt. Bei einem Rating werden verschiedene qualitative und quantitative Faktoren erhoben und mit Punkten bewertet. Aus dieser Punktebewertung ergibt sich am Ende eine Gesamtpunktzahl, die in eine sogenannte Ratingklasse fällt. Die Bankenaufsicht stellt an die Ratingverfahren und -prozesse hohe Ansprüche bezüglich der Objektivität des Ergebnisses und der Transparenz des Ratingprozesses. Was sagt mein Rating aus? Das vergebene Rating spiegelt eine objektive Beurteilung der Bonität wider. Aus der Ratingklasse kann die Bank die Ausfallwahrscheinlichkeit für einen Kreditnehmer ableiten. Die folgende Tabelle zeigt die von den Volksbanken verwendeten Ratingklassen und deren Bedeutung. In jeder Ratingklasse werden die gerateten Unternehmen nochmals in jeweils fünf Unterstufen unterteilt, um eine bessere, genauere Bewertung zu ermöglichen. Diese Ratingklasse ist mit einer Schulnote vergleichbar. Je mehr Punkte ein Unternehmen sammelt, desto besser die Schulnote respektive die Ratingklasse. Wer kann ein Rating aufstellen? Entsprechend dem neuen Regelwerk Basel II können die Banken bei der Berechnung der Eigenkapitalanforderung auf interne und externe Ratings zurückgreifen. Externe Ratings werden durch sogenannte Ratingagenturen wie Moody s, Standard & Poor s oder Fitch IBCA erstellt. Die genannten Ratingagenturen bewerten und analysieren vor allem große und international agierende Unternehmen. Interne Ratings werden dagegen durch die Bank selbst erstellt. Ein externes Rating ersetzt in keinem Fall den Prozess der Bonitätsbeurteilung durch die Bank. Es werden durch die Bankenaufsicht nur solche Ratings akzeptiert, die entweder von einer der anerkannten Ratingagenturen oder nach einem, durch die Bankenaufsicht anerkannten und abgenommenen Verfahren erstellt wurden. Volksbank Ratingklasse Beste Qualität, geringstes Ausfallrisiko. Diese Ratingklasse ist nur für Länder und Unternehmen mit entsprechendem externen Rating (Moody s, Standard & Poor s oder Fitch IBCA) geöffnet. Sehr gute Bonität. Beschreibung Gute bis mittlere Bonität. Viele gute Investment- Attribute, aber auch Elemente, die sich bei veränderter Wirtschaftslage negativ auswirken können. Noch akzeptable bis bereits mangelhafte Qualität. Es besteht ein mangelnder Schutz gegenüber einer sich verändernden Wirtschaftslage. Die letzte Unterstufe innerhalb der Klasse ist als Grenze zum Ausfall zu verstehen. Dies sind Unternehmen, die aus Risikoüberlegungen bereits intensiv betreut werden. Schlechte Qualität. Es besteht nur eine geringe Sicherheit für die langfristige Bedienung der Schulden. Ein Zahlungsverzug droht bereits kurzfristig oder ist bereits eingetreten. In die letzte Unterstufe dieser Klasse kommen insolvente Unternehmen. 5

6 RATING Wie funktioniert ein Rating? Grundsätzlich funktionieren alle Ratings ähnlich. Es werden verschiedene Kriterien und Fakten betrachtet und ihr Erfüllungsgrad bewertet. Aus den Bewertungen wird dann die Ratingklasse abgeleitet. Aus aufsichtsrechtlicher Sicht werden operationale Vorgaben an den Ratingprozess gestellt. Ziel dieser Vorgaben ist es, eine möglichst objektive, transparente und vergleichbare Bewertung der Bonität für alle Unternehmen zu erreichen. Daher unterscheiden sich die verschiedenen Ratingverfahren der Banken und der externen Ratingagenturen nur in gewissem Maße voneinander. Die Ergebnisse sind aber miteinander vergleichbar. Auf Basis der kundenspezifischen Daten werden die quantitativen Hard-Facts und die eher qualitativen Soft- Facts bewertet. An diese Bewertung schließt sich eine Prüfung auf verschiedene Warnhinweise und Risikofaktoren an. Hard-Facts Bewertung Ablauf des Ratings Basisdaten Maschinelles Ratingergebnis Soft-Facts Bewertung Prüfung auf Risikofaktoren und Warnhinweise Manuelle Überprüfung im Sinne des vier Augen Prinzips Endgültige Ratingentscheidung Ein durch die Volksbank ManagementBeratung im Auftrag der Österreichischen Volksbanken-AG und in Abstimmung mit dem Österreichischen Genossenschaftsverband - dem Dachverband der Volksbanken - entwickeltes Computerprogramm berechnet ein vorläufiges, das sogenannte maschinelle Rating. Existiert für das Unternehmen ein externes Rating oder ein Rating für einen übergeordneten Mutterkonzern, so wird das berechnete Rating unter gewissen Rahmenbedingungen durch dieses ersetzt bzw. verändert. Ein internes Rating durch Ihre Volksbank ist eine faire, auf statistischen Grundlagen aufgebaute, transparente und objektive Beurteilung Ihrer Bonität. Was wird beim Rating betrachtet? Bei einem Rating werden, wie mehrfach angedeutet, verschiedene Faktoren betrachtet. Man kann diese grundsätzlich in drei Kategorien unterteilen. Aus der gemeinsamen Betrachtung dieser drei Sichtweisen auf das Unternehmen ergibt sich ein objektives Bild der Bonität des Unternehmens. Hard-Facts - Quantitative Faktoren Zur Analyse der quantitativen Faktoren werden Kennzahlen zur Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage gebildet. In diesen Kennzahlen werden die Jahresabschlussdaten aufbereitet. Soft-Facts - Qualitative Faktoren Neben den quantitativen Faktoren, die in vielen Fällen bereits seit Jahren im Einsatz sind, werden die qualitativen Kriterien betrachtet. Es geht hierbei um eine Betrachtung der Geschäftsführung, des Rechnungswesens, des Marktes und der Marktstellung. Ebenso werden u.a. die Auslastung des Maschinenparks, die Qualifikation der Mitarbeiter und die Qualität der Beziehung zwischen Bank und Kunde berücksichtigt. 6

7 RATING Risikofaktoren und Warnhinweise In das Rating fließen neben dem Bilanzrating und den qualitativen Faktoren auch die sogenannten Risikofaktoren mit ein. Risikofaktoren treten in der Regel sehr selten auf, haben dann aber zum Teil sehr starke negative Auswirkungen auf das Rating. Risikofaktoren sind unter anderem Zahlungsausfälle, anhaltende Liquiditätsprobleme oder schlechte Beurteilungen durch Auskunfteien. Auffälligkeiten in der Liquiditätssituation des Unternehmens führen oftmals zu einer Verschlechterung des Ratings. Es geht hierbei vor allem um die Einhaltung von Zahlungs- und Rückzahlungsvereinbarungen oder um allgemeine Auffälligkeiten im Zahlungs- und Buchungsverhalten, z.b. Wechselprotesten. Wann und wie oft findet ein Rating statt? Das Rating findet einmal im Jahr statt, um damit der wirtschaftlichen Situation und den veränderten Gegebeneinheiten im Unternehmen und am Markt gerecht zu werden. Außerdem sollte ein Rating auch immer dann stattfinden, wenn besondere Ereignisse eintreten. D.h. zum Beispiel anlässlich eines Gesellschafterwechsels. Durch diese besonderen Ereignisse kann sich die Bonität des Unternehmens in die eine, wie auch in die andere Richtung verändern. Ein neues Rating muss erstellt werden, wenn Risikofaktoren auftreten. In diesem Fall hat die Bank keinen Entscheidungsspielraum. Was kann mein Rating negativ beeinflussen? Kreditnehmer, die ein schlechtes oder negatives Rating erhalten haben, leiden oftmals unter Problemen wie: einer schlechten Eigenkapitalausstattung hohen oder oftmals auftretenden Forderungsausfällen einer fehlenden betriebswirtschaftlichen Kontrolle der Zugehörigkeit zu einer krisengeschüttelten Branche Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater, wenn Sie Fragen zu diesen Punkten haben. Nutzen Sie sein Fachwissen. 7

8 3. VORBEREITUNG Unternehmen und Betriebe sollten sich auf das Rating vorbereiten. Neben guter handwerklicher Arbeit ist hierfür ein wohl organisierter kaufmännischer Bereich erforderlich. Durch eine gezielte Vorbereitung auf das Rating kann der Ratingprozess beschleunigt und für beide Seiten erleichtert werden. Eine entsprechende Vorbereitung kann das Rating durchaus positiv beeinflussen. Wie bereite ich mich auf das Rating vor? Jahresabschlüsse, betriebswirtschaftliche Kennzahlen sowie Produkt- und Marktinformationen spiegeln als nackte Kennzahlen nur eine Sicht auf das Unternehmen wider. Durch die Erläuterung im Kontext der speziellen Situation, unter Bezug auf das Marktumfeld oder im Vergleich zu den Mitbewerbern wird eine vollständige Sicht auf das Unternehmen ermöglicht. Oft kann ein gutes Rating scheitern, weil die Zahlen nicht entsprechend aufbereitet wurden oder die Situation des Unternehmens nicht vollständig nachvollziehbar ist. Ein intaktes Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmen und Bank ist sehr wichtig. Nur durch eine offene Informationspolitik von beiden Seiten kann die notwendige Transparenz über die Lage des Unternehmens und die Möglichkeiten zur Verbesserung des Ratings geschaffen werden. Eine gute Vorbereitung ist hierbei der halbe Erfolg. Ein Unternehmen sollte bei Nachfragen offen Auskunft geben und keine wesentlichen Informationen zurückhalten. Für viele Unternehmen ist dieser Umstand neu: Externen Einblick in die aktuellen und vollständigen Unterlagen des Unternehmens zu gewähren. Je genauer das Bild über das Unternehmen ist, desto genauer wird das Ratingergebnis sein. Umgekehrt beeinflussen Informationsdefizite das Rating immer negativ, da von den Kreditinstituten bankkaufmännische Vorsicht gefordert wird und im Zweifel eine konservativere Einschätzung vorgenommen werden muss. Eine gute Vorbereitung bedeutet jedoch nicht nur eine intensive und offene Kommunikation, sondern auch seitens der Bank eine intensive Beschäftigung mit Ihrem Unternehmen. Die Präsentation und die Erklärung zu den einzelnen Informationen über das Unternehmen werden in einem Ratingprozess häufig unterschätzt. Doch gerade hier gibt es viele Möglichkeiten, positiv auf das Rating einzuwirken. Kein Unternehmen ist überall stark. Ein Unternehmen, das nur seine Stärken präsentiert, muss damit rechnen, dass vorhandene Schwächen besonders intensiv hinterfragt werden. Die Aufgabe des Unternehmens ist es, ein glaubwürdiges und realistisches Bild im Ratingprozess zu vermitteln. Nutzen Sie die Fachkompetenz Ihrer Volksbank, um sich auf das Rating vorzubereiten. Fehler und Nachlässigkeiten in der Vorbereitung wirken sich immer negativ auf das Rating aus! 8

9 VORBEREITUNG Welche Informationen benötigt die Bank? Die folgenden Informationen werden seitens der Bank für die Durchführung eines Ratings benötigt. Im Rahmen einer gezielten Vorbereitung auf das Rating sollten diese sorgfältig ausgefertigt und bereitgestellt werden. Es empfiehlt sich daher vorab mit Ihrer Volksbank in Kontakt zu treten und mit Ihrem Kundenberater über die benötigten Unterlagen und Informationen zu sprechen. Jahresabschlüsse für Unternehmen und Einnahmen- Ausgaben-Rechnung für Selbstständige. Je aktueller und zeitnaher die Darstellung, desto positiver wirkt sich dies auf ein Rating aus. Im umgekehrten Fall wird ein Abschlag auf die Darstellung gerechnet. Dieser Abschlag hat grundsätzlich eine negative Auswirkung auf das Rating. Angaben zum privaten Vermögen und den privaten Verbindlichkeiten. Diese entsprechend der Eigentümer- und Haftungsstruktur. Plandaten für die nächste Periode und ein Soll-Ist- Vergleich der Plandaten der letzten Periode mit den erwirtschafteten Werten. Es geht hier darum, die Planungssicherheit des Unternehmens und die Plausibilität der Planungen festzustellen. Business Plan, nur für Existenzgründer. Da Existenzgründer noch über keine Bilanzdaten oder Jahresabschlüsse verfügen, sollte der Business Plan eine glaubwürdige und plausible, mit Referenzrechnungen versehene Betrachtung der erwarteten Werte beinhalten. 9

10 4. TIPPS ZUM RATING Analog zu einer gezielten Vorbereitung auf das Rating kann ein Unternehmen schon im Vorfeld verschiedene Maßnahmen ergreifen. Im Folgenden werden die verschiedenen Einflussfaktoren auf das Rating und exemplarisch Maßnahmen vorgestellt. Auch hier gilt wie bei der Vorbereitung: die Glaubwürdigkeit und die offene Kommunikation der Maßnahmen und Handlungen gegenüber dem Kundenberater können sich positiv auf das Rating auswirken. Nutzen Sie die folgenden Hinweise und überprüfen Sie Ihr Unternehmen darauf hin. Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater, wenn Sie zu der einen oder anderen Maßnahme Fragen haben. Bereiten Sie Ihr Unternehmen optimal vor auf das Rating und die Zukunft! Eigenkapitalquote und Finanzierungsstruktur Um die Bonität und die wirtschaftliche Stabilität eines Unternehmens adäquat zu beurteilen, ist ein Blick auf die Eigenkapitalquote und die Finanzierungsstruktur des Unternehmens notwendig. Nur ein solide finanziertes Unternehmen mit einem vertretbaren Verhältnis von Eigen- zu Fremdfinanzierung hat Aussicht auf langfristig gute Bonität. Anlagendeckung Das Unternehmen sollte eine fristenkonforme Finanzierung aufweisen. Das bedeutet, dass langfristig im Unternehmen verbleibende Vermögensbestandteile, wie Liegenschaften oder Maschinen, durch Eigenkapital oder langfristiges Fremdkapital finanziert sein sollten. Kontoführung Die Führung der verschiedenen Konten spielt für die Bank eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Bonität. Generell wird dabei nach verschiedenen Vorfällen geschaut. Falls einer oder mehrere der folgenden Vorfälle zutreffen, sollte proaktiv der Bank eine plausible Erklärung dargestellt werden. Überziehung von Kreditlinien Spürbare Veränderung der Habenumsätze (Eingänge) Zins- und Tilgungsrückstände Kundenbeziehungen Die Beziehung eines Unternehmens zu seinen Kunden hat einen wichtigen Einfluss auf die Stabilität der Ertragslage und damit die Bonität des Unternehmens. Daher wird bei der Bestimmung des Ratings berücksichtigt, wie sich die Kundenstruktur zusammensetzt. Erlöst ein Unternehmen einen beachtlichen Teil seines Umsatzes mit nur einem oder wenigen Kunden, so hat dies in vielen Fällen einen negativen Einfluss auf das Rating. Wandern einer oder mehrere dieser Schlüsselkunden ab und ist keine Kompensation möglich, so ist die Ertragslage und damit die Rückzahlungsfähigkeit gefährdet. Lieferantenbeziehung Ähnlich der Kundenbeziehung wird auch die Lieferantenbeziehung bei einem Rating berücksichtigt. Analog kann eine starke Abhängigkeit von wenigen oder sogar einem exklusiven Lieferanten einen negativen Einfluss auf die Bonität des Unternehmens haben. Produktstruktur und Marktstellung Generell spielt die Produktstruktur und die Marktstellung des Unternehmens eine besondere Rolle bei der Unternehmensanalyse. Aus dieser Betrachtung lassen sich Aussagen über den wirtschaftlichen Erfolg am Markt und die zukünftige Entwicklung treffen. Es wird hierbei auch überlegt, wie stabil die Marktposition unter verschiedenen Gegebenheiten ist. D.h. zum Beispiel vor dem Hintergrund des Neueintritts von Marktteilnehmern oder des Ausfalls ganzer Produktgruppen bzw. ob ein oder mehrere Ersatzprodukte zur Kompensation der Ertragsausfälle vorhanden sind. 10

11 TIPPS ZUM RATING Planungssicherheit, Prognosen und Strategie Im Rahmen des Ratingprozesses werden auch die Planungen des Unternehmens für die nächste Periode analysiert und die Planungen der letzten Perioden mit den Soll-Ist-Analysen verglichen. Eine plausible, fundierte und konsistente Planung hat einen positiven Einfluss auf das Rating. Bei der Betrachtung des Detaillierungsgrades einer Finanzplanung wird die Unternehmensgröße berücksichtigt. Genauso wird die weitere Strategie des Unternehmens betrachtet. Erscheint diese, auch vor dem Hintergrund einer schwierigen oder veränderten Marktsituation realistisch, so kann dies einen positiven Einfluss auf das Rating haben. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen Natürlich werden für das Rating die betriebswirtschaftlichen Kennziffern betrachtet. Diese haben einen enormen Einfluss auf das Ratingergebnis und werden vor allem im Rahmen der quantitativen Faktoren beleuchtet. Unter anderem aus den im Folgenden dargestellten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sollte ein solides Bild des Unternehmens entstehen: Renditekennzahlen Ertragskennzahlen Umsatzkennzahlen Kosten- und Leistungskennzahlen Schuldentilgungspotential Unternehmensführung, Mitarbeiter und Organisation Vor allem für klein- und mittelständische Unternehmen stehen Fragen hinsichtlich der Unternehmensführung im Vordergrund. Ebenso wie Fragen zur Qualifikation der Mitarbeiter. Es werden u.a. folgende Fragestellungen beim Rating abgedeckt: (Vertriebs-) Kompetenz der Führungsmannschaft / des Managements Qualifizierungsmaßnahmen und Motivation der Mitarbeiter Strukturierte, flexible und funktionsfähige Organisation (nicht nur auf dem Papier) Notfall- und Nachfolgeregelungen Nur ein Unternehmen mit einer funktionsfähigen Organisation, einer kompetenten Führung, qualifizierten und motivierten Mitarbeitern, kann ein gutes Rating erreichen und halten. Controlling und Rechnungswesen Für viele Unternehmen ist es mittlerweile selbstverständlich über ein ausgereiftes, zeitnahes und an die Unternehmensgröße angepasstes Controlling und Rechnungswesen zu verfügen. Über das Controlling und ein entsprechendes Rechnungswesen kann das Unternehmen gesteuert und die erzielten Erfolge gemessen werden. Dies spiegelt sich letztlich in den Hard- und Soft-Facts wider. Liquidität erhalten Ein Unternehmen mit einer soliden Liquiditätsplanung erreicht eher eine bessere Bonität, als ein Unternehmen, das seine Liquiditätsplanung förmlich nach Kassenlage organisiert. Neben mittel- und langfristigen Finanzplanungen sollte das Unternehmen auch kurzfristige Liquiditätsplanungen ausweisen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Im Rahmen der Liquiditätsplanung sollten folgende Positionen hinsichtlich ihres aktuellen Standes und ihrer Entwicklung für die nächsten Monate überprüft werden: Höhe des liquiden Vermögens Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital Höhe des Cash-Flow Freie Mittel (privat wie betrieblich) Kommunikationsmanagement Eigentlich sollte eine offene Kommunikation zwischen der Volksbank und Ihrem Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein. Gerade ein effektives Kommunikationsmanagement hat einen positiven Einfluss auf das Rating. Hierüber wird ständig Kontakt zur Bank gehalten und diese wird proaktiv über alle relevanten Vorgänge informiert. Ebenso ist es Aufgabe der Bank, dem Kreditnehmer erkannte Stärken und Schwächen mitzuteilen und ihn soweit wie möglich bei der Behebung der Schwächen zu unterstützen. 11

12 5. CHECKLISTE RATING Anhand der folgenden Checkliste kann ein Unternehmen überprüfen, ob alle notwendigen Vorbereitungen für ein Rating durchgeführt wurden. Nr Punkt Wurden die für das Rating benötigten Unterlagen wie z.b. Bilanz/Jahresabschluss, Vermögensaufstellungen, Plandaten, Soll-Ist-Vergleiche der Bank zeitnah zur Verfügung gestellt? Sind die entsprechenden Ansprechpartner im Unternehmen definiert und der Bank mitgeteilt? Wurde ein zeitnahes, aktuelles und der Unternehmensgröße angepasstes Controlling aufgebaut? Wurde das Rechnungswesen an den entsprechenden Notwendigkeiten orientiert? Wurden die Planungsdaten konsistent aufgestellt und sind diese, auch vor einem veränderten wirtschaftlichen Hintergrund, plausibel? Besteht eine klar definierte Strategie, die der Volksbank kommuniziert wurde? Kann die Finanzierungsstruktur des Unternehmens plausibel erläutert und belegt werden? Wurden die notwendigen Informationen über die Marktstellung und das Produkt/Service-Angebot entsprechend aufgestellt? Wurden die notwendigen Informationen über die Kunden- und Lieferantenbeziehungen aufgestellt, zeichnet sich hierbei ein solides, stabiles Bild ab? Sind die notwendigen Begleitinformationen verfügbar und/oder können entsprechend bereitgestellt werden? Wenn in der vergangenen Periode häufiger Auffälligkeiten auf den Konten auftraten sind die Gründe dafür dem Kundenberater bekannt? Funktioniert die Organisationsstruktur entsprechend den unternehmensintern dokumentierten Vorgaben? Wurden die notwendigen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen (intern) aufgestellt und zeichnen diese ein solides Bild? Status Unser Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater. Er wird Ihnen bei der Vorbereitung auf das Rating mit Rat und Tat zur Seite stehen. 12

13 6. DIE BEDEUTUNG VON KREDITSICHERHEITEN Kreditsicherheiten erhalten bei der Berechnung der Kreditkonditionen eine ganz neue Bedeutung. Bei der Berechnung der individuellen Kreditkonditionen wird aus den risikounabhängigen Größen, wie Zinsbindung und Refinanzierungszins der Marktzins berechnet. Dieser Zinssatz kann als Einkaufspreis für den Kredit betrachtet werden. Durch Berücksichtigung der Kundenbonität und der bereitgestellten Sicherheiten werden dann die individuellen Kreditkonditionen bestimmt. Diese spiegeln sich in einem risiko- und marktgerechten Zinssatz wider. Berechnungsschema der Kreditkonditionen Eigenmittel Stückkosten Marktzins Einkaufspreis Bonität Sicherheiten Zinsbindung Refinanzierungszins Diese Form der Berechnung der Kreditkonditionen stellt sicher, dass Kunden nur den Risikoaufschlag tragen müssen, der ihrem eigenen Risikoprofil entspricht. Eine Quersubventionierung zugunsten risikoreicher Kreditnehmer wird hierdurch faktisch ausgeschlossen. Über die bereitgestellten Sicherheiten kann der sogenannte Blanko-Anteil des Kredites verkleinert werden. Da die Bank aufsichtsrechtlich angehalten ist, verfügbare Sicherheiten und die Bonität des Kunden getrennt voneinander zu betrachten, können auch Kreditnehmer mit einer vergleichsweise geringen Bonität bei entsprechender Bereitstellung von Sicherheiten attraktive Kreditkonditionen erhalten. Vor dem Hintergrund von Basel II werden Kreditsicherheiten in verschiedene Gruppen unterteilt: Physische Sicherheiten Physische Sicherheiten umfassen zum Beispiel Hypotheken auf Wohnimmobilien oder Eigentumsvorbehalte auf Maschinenparks. Finanzielle Sicherheiten Finanzielle Sicherheiten umfassen zum Beispiel Verpfändungen von Wertpapieren oder Einlagen. Garantien Unter gewissen Umständen werden auch Garantien als Mittel zur Risikominimierung anerkannt. Andere Sicherheiten Hierunter fallen unter anderem Forderungszessionen. Entsprechend dem Besicherungsgrad sind seitens der Bank Eigenmittel für einen Kredit bereitzustellen. Für den besicherten Anteil des Kredites hängt die Eigenmittelanforderung von der Qualität der Sicherheiten ab und kann sich entsprechend reduzieren. Damit wird offensichtlich, wie eine gute Besicherung einen positiven Einfluss auf die Kreditkonditionen hat und sogar in gewissem Maße ein schwaches Rating ausgleichen kann. Daher unser Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater über die verfügbaren Sicherheiten und die hieraus resultierenden Möglichkeiten. Nutzen Sie den positiven Einfluss von Sicherheiten und Garantien auf die Kreditkonditionen. 13

14 7. RISIKEN ERKENNEN UND CHANCEN NUTZEN Das neue Regelwerk Basel II wird zur Zeit von vielen Seiten kontrovers diskutiert. An mancher Stelle wird sogar befürchtet, dass Basel II eine Gefahr für die Unternehmen und den Mittelstand darstellt. Es wird angenommen, dass Unternehmen und vor allem der Mittelstand nicht mehr ausreichend und zu wirtschaftlich verkraftbaren Kosten mit Krediten versorgt werden. Dies wird nicht der Fall sein. Wie die vorangestellten Betrachtungen gezeigt haben, liegt es in der Hand der Unternehmen, ihre wirtschaftliche Situation entsprechend zu steuern und damit ein positives Rating zu erhalten. Das Rating bietet den Unternehmen deutlich mehr als nur die Bewertung der Bonität für die Kreditvergabe. Neben der reinen Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kunden, wird es für das Unternehmen möglich, Risiken zu erkennen und Chancen zu nutzen. Unser Tipp: Sprechen Sie ganz offen mit Ihrer Volksbank. Dort ist man genau wie Sie daran interessiert, dass Ihr Unternehmen ein gutes, faires Rating erhält. Risiken erkennen Durch die intensive Beschäftigung mit der eigenen wirtschaftlichen Situation und durch den Aufbau eines leistungsfähigen, zeitnahen Controllings sowie durch die objektive Betrachtung und Analyse seitens der Bank werden in vielen Fällen bisher unerkannte Schwächen und Risiken in Unternehmen aufgedeckt und erkannt. In regelmäßigen Intervallen werden nun (für die jährlichen Ratings) die verschiedenen Kriterien und Kennzahlen untersucht. Hieraus ergeben sich dann direkt Hinweise auf notwendige Maßnahmen in der nächsten Periode. Für ein Unternehmen, dessen Eigenkapitalstruktur zu schwach ist, liegt es beispielsweise nahe, diese zu verbessern. Damit wird einerseits das Unternehmen gegenüber Krisen am Markt gestärkt und andererseits das nächste Rating verbessert. Nutzen Sie das Rating, um Schwachstellen und Risiken zu erkennen. Ihr Volksbank Kundenberater steht Ihnen hierbei gerne zur Seite. Chancen nutzen Nur ein Unternehmen, das sich einem Rating stellt, kann wissen, wo es wirklich steht. Erst die Beurteilung durch eine neutrale, objektive Stelle schafft Klarheit. Das Rating bietet dem Unternehmen Chancen, vor allem gegenüber seinen Kunden, seinen Lieferanten und seiner Hausbank. Gegenüber den Kunden und Lieferanten kann ein positives Rating als Marketinginstrument verwendet werden. Es zeichnet ein Unternehmen gegenüber seinen Konkurrenten am Markt aus. Ein positives Rating spricht für die wirtschaftliche Stabilität und Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Unternehmen, die sich frühzeitig den Anforderungen des Ratings stellen, haben die Chance gegenüber ihrer Hausbank offener aufzutreten und sich besser zu positionieren. Ein gutes Rating ermöglicht hier attraktive Konditionen. Wenn die Bank weniger Eigenkapital unterlegen muss, bieten sich neue Spielräume für Kredite. Natürlich gilt dies auch umgekehrt. Bei einem guten Rating stehen somit dann auch die alternativen Finanzierungsquellen des Kapitalmarktes offen. Für viele Unternehmen, die sich intensiv auf ein Rating vorbereitet haben, werden oftmals neue Potenziale und Möglichkeiten innerhalb des Unternehmens sichtbar. Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater, profitieren Sie von Ihren Chancen und nutzen Sie Ihr Rating gegenüber Kunden und Lieferanten! 14

15 RISIKEN ERKENNEN UND CHANCEN NUTZEN Alternative Finanzierungsformen Für geratete Unternehmen, deren Bonität durch eine neutrale Stelle objektiv bewertet wurde, eröffnet sich eine Vielzahl neuer und alternativer Finanzierungsformen. Der klassische Kredit wird in Zukunft nicht mehr das einzige Finanzierungsinstrument für Unternehmen sein. Die folgende Übersicht zeigt einen Ausschnitt aus dem breiten Angebot an alternativen Finanzierungsformen, die über Ihre Volksbank oder im Verbund der Volksbanken angeboten werden. Es werden hierbei zuerst alternative Finanzierungsformen zum klassischen Investitionskredit vorgestellt. Das abschließend vorgestellte Leasing und Factoring stellen Alternativen im Rahmen der Betriebsmittelfinanzierung dar. Projektfinanzierung Unter Projektfinanzierung versteht man die Finanzierung komplexer Vorhaben, die außerhalb der Bilanz des Unternehmens über eine eigens zu gründende Projektgesellschaft dargestellt werden und in der Regel unterschiedlichste Finanzierungsformen kombinieren. Beteiligungsfinanzierung (Venture Capital) Der Begriff Venture Capital bezieht sich auf die Bereitstellung von Eigenkapital an nicht börsenotierte Unternehmen. Synonym wird oft auch der Begriff Private Equity verwendet. Kapitalmarktfinanzierungen Über den Kapitalmarkt können große Volumina entweder als Eigenkapital (Börsegang) oder als Fremdkapital (Unternehmensanleihe) aufgebracht werden. Leasing ( Mieten ) Leasing ist neben der traditionellen Kreditfinanzierung eine weitere Form der Außenfinanzierung. Geleast werden können Kraftfahrzeuge, Mobilien und Immobilien, an denen Eigentum erworben werden kann und die eine längere Lebensdauer haben sowie marktgängig sind. Der Leasingvertrag kann individuell nach den Bedürfnissen des Nutzers ausgerichtet werden. Auf Basis einer klaren Kalkulationsgrundlage erspart sich der Leasingnehmer Eigen- oder Fremdkapital und kann nach dem Prinzip pay as you earn die regelmäßigen Belastungen, hier die Leasingrate, steuerlich als Aufwand geltend machen. Im Zuge von Basel II wird von Experten erwartet, dass die Attraktivität und Bedeutung des Leasinggeschäftes weiter steigen wird. Im Unterschied zum Kreditgeschäft, bei dem primär auf die Bonität des Kunden abgestellt wird, findet beim Leasing auch die Bonität des Objektes Eingang in die Konditionenberechnung. Damit können auch Kunden mit schwächeren Ratings bei Objekten mit guten Verwertungsmöglichkeiten attraktive Konditionen erhalten. Mezzaninkapital Die Mezzaninfinanzierung nimmt eine Mittelposition zwischen Eigen- und Fremdkapital ein. Mezzaninkapital ist Risikokapital, das einem Unternehmen auf bestimmte Zeit zur Verfügung gestellt wird. Es wird gleich einem klassischen Kredit getilgt und ist jährlich zu bedienen. Mezzaninkapital ist jedoch gegenüber dem klassischen Fremdkapital nachrangig gestellt. 15

16 RISIKEN ERKENNEN UND CHANCEN NUTZEN Factoring ( Verkauf von Forderungen ) Factoring ist ein Bankgeschäft und wird im Bankwesengesetz als Ankauf von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen sowie die Absicherung von solchen Forderungen definiert. Factoring ist eine auf die jeweiligen Bedürfnisse der Unternehmen abgestimmte Kombination von folgenden Möglichkeiten: Umsatzfinanzierung Debitorenmanagement Risikoabsicherung im Rahmen einer Delcredereübernahme Für Handels- und Produktionsunternehmen und im eingeschränkten Umfang auch für Dienstleistungsbetriebe mit einen Jahresumsatz von über Euro , (ohne Obergrenze), ist Factoring interessant. Auch für neu gegründete, junge Unternehmen eignet sich das Factoring zur Finanzierung des Umsatzwachstums bei gleichzeitiger Entlastung von administrativen Aufgaben im Bereich des Mahnwesens und der Debitorenbuchhaltung. Factoring wird nicht für Unternehmen aus dem Bau- oder Baunebengewerbe angeboten. Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater, er wird Sie kompetent über die für Ihr Unternehmen geeignetsten Finanzierungsformen informieren und beraten! Qualifizierte Ratingberatung mittels Simulationstool Die Volksbank ist Ihr Partner bei der Erstellung eines Ratings und bietet Ihnen dafür eine qualifizierte Ratingberatung an. Zielgruppe sind vor allem kleinere und mittlere Unternehmen, aber auch Großkunden können davon profitieren. Ausgangspunkt ist die Bilanzanalyse als Basis für das Rating, in der das aktuelle Stärken-Schwächen-Profil Ihres Unternehmens untersucht wird. Eine von der VB ManagementBeratung entwickelte Software ermöglicht dem Kundenberater der Volksbank, die Auswirkungen verschiedenster bonitätsverändernder Maßnahmen auf Ihr Unternehmens-Rating zu simulieren. Wichtig dabei ist Ihre aktive Zusammenarbeit mit der Bank. Gemeinsam erarbeitete Maßnahmen in Bezug auf die künftige Entwicklung Ihres Unternehmens, wie beispielsweise ein geplanter Abbau von Krediten, Umsatzsteigerungen, mögliche Eigenkapitaleinbringung, alternative Finanzierungsformen etc. können auf ihren Einfluss auf das Rating einfach und schnell untersucht werden. Der Ratingprozess wird durch die Beratung transparent gemacht. Sie gewinnen frühzeitig Erkenntnisse über Trends und erhalten wichtige Hinweise für zielgerichtete 16

17 RISIKEN ERKENNEN UND CHANCEN NUTZEN Maßnahmen, um Verbesserungspotentiale in der Ratingeinstufung zu realisieren bzw. einer möglichen Verschlechterung des Ratings entgegen zu steuern. Nutzen Sie Ihre Chance, die Bonität und damit das Rating Ihres Unternehmens zu beeinflussen und letztendlich von günstigeren Kreditkonditionen zu profitieren. Fazit Für Unternehmen, besonders für kleine und mittelständische, kann folgendes Fazit gezogen werden: Basel II und das damit verbundene Rating stellt eher eine große Chance als ein Risiko dar. Es wird auch weiterhin Kredite für Unternehmen geben, aber andere Finanzierungsformen werden in Zukunft stärker einbezogen. Der Unternehmenskredit wird nicht mehr die einzige Finanzierungsform sein. Die Bonität und damit das Rating liegen in der Hand des Unternehmens. Ihre Volksbank ist Ihr Partner, sowohl bei der Versorgung mit Kapital als auch bei der Erstellung des Ratings. Wir sind genauso wie Sie an Ihrem wirtschaftlichen Erfolg interessiert! Sprechen Sie mit Ihrem Volksbank Kundenberater. IMPRESSUM Medieninhaber: Österreichische Volksbanken-AG, A Wien, Peregringasse 3 Für den Inhalt verantwortlich: Dipl. Wirtschaftsinf. Torsten Kleine Büning Ratingsysteme: Mag. Peter Watzlawek, Mag. Michael Alge Österreichische Volksbanken-AG, VB ManagementBeratung GmbH, A 1090 Wien, Peregringasse 3 In Zusammenarbeit mit: Österreichischer Genossenschaftsverband Schulze-Delitzsch, A 1013 Wien, Löwelstrasse 14 Gestaltung und Produktion: Back Office Service für Banken Gesellschaft m.b.h., A 1090 Wien, Kolingasse Auflage, Februar Alle Recherchen wurden sorgfältig durchgeführt, sind aber ohne Gewähr. Haftungsansprüche sind ausgeschlossen. Für die Inhalte externer Links ist der jeweilige Anbieter verantwortlich. 17

18 8. MEHR INFOS Profitieren Sie von innovativen Instrumenten der Unternehmenführung. Mehr dazu: Weiterführende Informationen zu alternativen Finanzierungsformen finden Sie unter: VB Investmentbank AG VB Factoring AG Immoconsult Leasinggesellschaft m.b.h. (ICL) Weitere Informationen zum Thema Basel II und Rating finden Sie unter: Oesterreichische Nationalbank Wirtschaftskammer Österreich wko.at/fp/basel.htm Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht Literatur: "Keine Angst vor Basel II" - Das Handbuch für kleine und mittelständische Unternehmen Hanker, Peter; DG-Verlag 2003 "Creditor Relations - Beziehungsmanagement mit Fremdkapitalgebern" Deter, Henryk/Diegelmann, Michael (Hrsg.); Bankakademie-Verlag 2003 "Basel II - Wie Sie Ihr Unternehmen auf ein erfolgreiches Rating vorbereiten" Bruckner, Bernulf/Masopust, Herbert/Schmoll, Anton; Manz 2003 Handbuch Finanzierung und Rating. Kapitalbeschaffung für mittelständische Unternehmen Krimphove Dieter, Tytko Dagmar (Hrsg.); Schäffer-Poeschel 2002 BASEL II Konsequenzen für das Kreditrisikomanagement Bruckner/Schmoll/Stickler Manz 2003 Europäische Kommission 18

19 MEINE FRAGEN

20 Überreicht durch:

Basel II Unternehmens-Rating Chancen nutzen, Risiken erkennen

Basel II Unternehmens-Rating Chancen nutzen, Risiken erkennen Basel II Unternehmens-Rating Chancen nutzen, Risiken erkennen www.unternehmer-net.at INHALTSVERZEICHNIS WILLKOMMEN BEI DEN VOLKSBANKEN! 3 1. BASEL II: DER HINTERGRUND 4 Was ist Basel II? 4 Wie beeinflusst

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