Modul der Vollständigkeitserklärung für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute. Ort. Muster

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1 Modul der Vollständigkeitserklärung für Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (Institute) Ort, den An Alle Rechte vorbehalten. Ohne Genehmigung des Verlages ist es nicht gestattet, die Vordrucke ganz oder teilweise nachzudrucken bzw. auf fotomechanischem oder elektronischem Wege zu vervielfältigen und/oder zu verbreiten. IDW Verlag GmbH Tersteegenstraße Düsseldorf (Firmenstempel) in In Ergänzung zu meiner (unserer) Vollständigkeitserklärung zum Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr erkläre ich (erklären wir) Folgendes: A. Aufklärungen und Nachweise Die weiteren Aufklärungen und Nachweise, um die Sie mich (uns) gemäß 320 HGB i. V. m. 340 und 340 k HGB sowie 29 Abs. 1 und 2 KWG i. V. m. den dort genannten Rechtsverordnungen gebeten haben, habe ich (haben wir) Ihnen vollständig und nach bestem Wissen und Gewissen gegeben. B. Bücher und Schriften 1. Der gesamte Schriftverkehr mit den in- und ausländischen Aufsichtsbehörden (insbesondere an das Institut ergangene schriftliche Weisungen, Beanstandungen, Auflagen und Anfragen) ist Ihnen vollständig vorgelegt worden. 2. Sofern Daten im Ausland verarbeitet wurden, habe ich (haben wir) sichergestellt, dass sämtliche Bücher, Belege und sonstigen Buchführungsunterlagen sowie die zu ihrem Verständnis erforderlichen Arbeitsanweisungen gegenständlich in Urschrift im Inland vorgehalten werden. C. Jahresabschluss und Lagebericht 1. Nachrangige Vermögensgegenstände und Schulden, Treuhandverhältnisse sowie Vermögensgegenstände und Schulden, die im fremden Namen und für fremde Rechnung gehalten werden, bestanden am Abschlussstichtag nicht. nur in der Höhe, in der sie aus dem Jahresabschluss als solche ersichtlich sind bzw. in dem Ihnen angegebenen Umfang. 2. Andere Verpflichtungen gemäß RechKredV Formblatt 1 Posten Nr. 2 unter dem Strich (Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften, Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen, Unwiderrufliche Kreditzusagen) gegenüber verbundenen Unternehmen/gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestanden am Abschlussstichtag nicht. nur in der Höhe, in der sie aus dem Jahresabschluss als solche ersichtlich sind, bzw. in dem Ihnen angegebenen Umfang. Modul anzuwenden für Jahresabschlussprüfungen bei Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten; berücksichtigt die Regelungen des HGB i.d.f. des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), soweit sie gemäß Artikel 66 Abs. 2 EGHGB erstmals auf Abschlüsse für das nach dem beginnende Geschäftsjahr verpflichtend anzuwenden sind. Herausgegeben vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.v /2010

2 3. Umwidmungen im Wertpapierbestand wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen. sind Ihnen unter Angabe der Gründe vollständig mitgeteilt worden. 4. Gewährte Vorschüsse und Kredite sowie eingegangene Haftungsverhältnisse gemäß 34 Abs. 2 Nr. 2 RechKredV bestanden am Abschlussstichtag nicht. nur in der Höhe, in der sie im Jahresabschluss angegeben sind. 5. Termingeschäfte i. S. v. 36 RechKredV sind im Anhang vollständig angegeben. 6. Mandate in gesetzlich zu bildenden Aufsichtsgremien von großen Kapitalgesellschaften ( 267 Abs. 3 HGB), die von gesetzlichen Vertretern oder anderen Mitarbeitern wahrgenommen werden (vgl. 340 a Abs. 4 Nr. 1 HGB), sind im Anhang vollständig angegeben. 7. Beteiligungen an großen Kapitalgesellschaften, die fünf vom Hundert der Stimmrechte überschreiten (vgl. 340 a Abs. 4 Nr. 2 HGB), sind im Anhang vollständig angegeben. Nur von Instituten, die das Leasinggeschäft betreiben, zu beantworten: 8. Die Zusammensetzung des Vertragsbestandes nach Leasinggütern und Vertragstypen ist Ihnen vollständig mitgeteilt worden. D. Besondere organisatorische Pflichten für das Institut bzw. die Gruppe (als übergeordnetes Unternehmen) gemäß 25 a KWG 1. Unterlagen zur ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation des Instituts bzw. der Gruppe (als übergeordnetes Unternehmen) i. S. v. 25 a KWG / 25 a Abs. 1 a KWG, insb. Unterlagen zum Risikomanagement sowie Unterlagen zu ausländischen Zweigniederlassungen, wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 2. Unterlagen zu den Vergütungssystemen wurden Ihnen vollständig vorgelegt. 3. Die Geschäftstätigkeit wurde vollständig dokumentiert, um auch eine lückenlose Überwachung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für ihren Zuständigkeitsbereich gewährleisten zu können. Die Aufbewahrungspflichten gemäß 25 a Abs. 1 Satz 6 Nr. 2 KWG wurden beachtet. 4. Unterlagen über angemessene interne Sicherungsmaßnahmen dagegen, dass das Institut oder die Gruppe zur Geldwäsche und zur Terrorismusfinanzierung missbraucht werden kann ( 9 Abs. 1 GwG i. V. m. 25 g Abs. 1 KWG), sowie Unterlagen zur Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation und zur Angemessenheit des Risikomanagements zur Verhinderung von betrügerischen Handlungen zu Lasten des Instituts oder der Gruppe ( 25 c Abs. 1 und 25 g Abs. 1 KWG) wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 5. Unterlagen, die das Vorliegen der in 2 a KWG genannten Voraussetzungen zur Befreiung des nachgeordneten bzw. des übergeordneten Unternehmens von der Einhaltung bestimmter aufsichtsrechtlicher Normen auf der Einzelebene dokumentieren, wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt.

3 6. Vereinbarungen über die Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen auf ein anderes Unternehmen gemäß 25 a Abs. 2 KWG bestehen nicht. wurden Ihnen zusammen mit sämtlichen vertraglichen Vereinbarungen mit den Auslagerungsunternehmen, den Arbeitsanweisungen und sonstigen Organisationsunterlagen vollständig zur Verfügung gestellt. Im Falle der Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen: Ich habe (Wir haben) sichergestellt, dass bei der Auslagerung von Aktivitäten und Prozessen auf ein anderes Unternehmen, die für die Durchführung von Bankgeschäften, Finanzdienstleistungen oder sonstigen institutstypischen Dienstleistungen wesentlich sind, die Anforderungen gemäß 25 a Abs. 2 KWG erfüllt werden. E. Weitere bankaufsichtsrechtliche Pflichten 1. Nur von Finanzdienstleistungsinstituten zu beantworten: Unterlagen über Geschäfte mit Finanzinstrumenten, die auf eigene Rechnung getätigt wurden, wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. wurden Ihnen in dem Ihnen bezeichneten Umfang vollständig vorgelegt. Mit Kunden bestehende vertragliche Vereinbarungen sowie die von den Kunden erteilten Vollmachten wurden Ihnen vollständig vorgelegt. wurden Ihnen in dem Ihnen bezeichneten Umfang vollständig vorgelegt. 2. Organkredite i. S. v. 15 Abs. 1 Nr. 1 bis 12 i. V. m. Abs. 3 KWG habe ich (haben wir) Ihnen vollständig mitgeteilt. wurden nur in dem Ihnen genannten Umfang zu nicht marktmäßigen Bedingungen gewährt. 3. Kredite i. S. v. 10 Abs. 2 a Satz 2 Nr. 4 und Nr. 5 KWG bestanden im Berichtsjahr nicht. sind Ihnen vollständig mitgeteilt worden. 4. Abzüge vom Kern- und Ergänzungskapital gemäß 10 Abs. 6 / Abs. 6 a KWG waren im Berichtsjahr nicht vorzunehmen. sind vollständig vorgenommen und Ihnen mitgeteilt worden. 5. Die Absicht zur Marktpflege gemäß 10 Abs. 5 Satz 6 und 7, Abs. 5 a Satz 6 und 7 sowie Abs. 7 Satz 5 und 6 KWG bestand nicht. bestand. 6. Umwidmungen zwischen Handelsbuch und Anlagebuch gemäß 1 a Abs. 4 Satz 3 und 4 KWG wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen. sind Ihnen unter Angabe der Gründe vollständig mitgeteilt worden. 7. Nur von Nichthandelsbuchinstituten zu beantworten: Sämtliche Unterlagen zur Einhaltung der Grenzen nach 2 Abs. 11 KWG wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 8. Die für die Ermittlung der nicht realisierten Reserven gemäß 10 Abs. 2 b Satz 1 Nr. 6 und Nr. 7 KWG erforderlichen Unterlagen sind Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt worden.

4 9. Die für die Ermittlung der Drittrangmittel gemäß 10 Abs. 2 c KWG erforderlichen Unterlagen sind Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt worden. 10. Eine Übersicht über die Institute, Kapitalanlagegesellschaften, Finanzunternehmen, Anbieter von Nebendienstleistungen und Zahlungsinstitute im Sinne des Zahlungsdienstaufsichtsgesetzes (ZAG), die nachgeordnete Unternehmen gemäß 10 a Abs. 1, 2, 4 und 5 KWG sind, ist Ihnen vollständig ausgehändigt worden. 11. Leasing-Objektgesellschaften im Sinne des 2 Abs. 6 Satz 1 Nr. 17 KWG, die als einzige Finanzdienstleistung im Sinne des 1 Abs. 1 a Satz 2 KWG das Finanzierungsleasing betreiben und die im Sinne des 1 Abs. 1 a Satz 2 Nr. 10 KWG verwaltet werden, bestehen nicht. sind Ihnen vollständig angegeben worden. 12. Nur für den Fall einer aufsichtsrechtlichen Konsolidierung nach 10 a Abs. 7 KWG: Eine Übersicht über die Institute, Kapitalanlagegesellschaften, Finanzunternehmen, Anbieter von Nebendienstleistungen und Zahlungsinstitute im Sinne des ZAG, die als nachgeordnete Unternehmen gemäß 10 a Abs. 1, 2, 4 und 5 KWG in die aufsichtsrechtliche Konsolidierung nach 10 a Abs. 7 KWG einzubeziehen sind, bzw. sonstiger Unternehmen, die nach 10 a Abs. 7 KWG zu dekonsolidieren sind, ist Ihnen vollständig ausgehändigt worden. 13. Sämtliche für die Ermittlung der Eigenmittel und der finanziellen Lage sowie der Solvabilitäts- und Liquiditätskennziffern relevanten Unterlagen wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 14. Sämtliche für die Prüfung nach 26 a KWG erforderlichen Unterlagen wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 15. Eine Übersicht über die qualifizierten Beteiligungen an Unternehmen, die weder Institute, Kapitalanlagegesellschaften, Finanzunternehmen oder Erst- bzw. Rückversicherungsunternehmen noch Anbieter von Nebendienstleistungen sind ( 1 Abs. 15 i. V. m. 12 Abs. 1 KWG), ist Ihnen vollständig ausgehändigt worden. 16. Die Absicht, eine qualifizierte Beteiligung an einem Institut zu erwerben bzw. die Höhe der qualifizierten Beteiligung zu verändern, besteht nicht. besteht. 17. Nur von E-Geld-Instituten zu beantworten: Beteiligungen bestehen nicht. bestehen nur an anderen Unternehmen, die operative oder sonstige Aufgaben im Zusammenhang mit dem vom eigenen Institut aus- oder weitergegebenen elektronischen Geld wahrnehmen ( 12 Abs. 3 KWG). 18. Die Unterlagen über Kredite gemäß 19 Abs. 1 KWG sind Ihnen vollständig vorgelegt worden. Erforderliche Zusammenfassungen insbesondere nach 19 Abs. 2 KWG sind kenntlich gemacht worden. 19. Sämtliche anzeigepflichtigen Tatbestände nach 24 und 24 a KWG sind Ihnen vollständig mitgeteilt worden. 20. Tätigkeiten durch vertraglich gebundene Vermittler nach 2 Abs. 10 KWG wurden im Berichtsjahr nicht erbracht. erbracht. Sämtliche Unterlagen zur Auswahl und Überwachung von vertraglich gebundenen Vermittlern nach 2 Abs. 10 KWG sind Ihnen vollständig vorgelegt worden.

5 F. Ergänzende Erklärungen zum Pfandbriefgeschäft 1. Die Unterlagen zu den Regelungen zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der mit dem Pfandbriefgeschäft verbundenen Risiken und der Einhaltung der pfandbriefrechtlichen Anforderungen, insbesondere an die Deckungskongruenz und die Deckungswerte unter Einschluss der Vorgaben für die Beleihungswertermittlung, wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 2. Die Unterlagen und Nachweise betreffend die Zinserträge aus den zur Deckung verwendeten Werten und die Zinsaufwendungen für die im Umlauf befindlichen Pfandbriefe wurden Ihnen vollständig übergeben. 3. Die gemäß 28 PfandBG erforderliche Offenlegung von Angaben ist vollständig und rechtzeitig erfolgt. G. Erklärung von Einzelkaufleuten mit Institutscharakter bzw. persönlich haftenden Gesellschaftern Die Erklärung von Einzelkaufleuten mit Institutscharakter bzw. persönlich haftenden Gesellschaftern ist als Anlage beigefügt. H. Ergänzende Erklärungen von Zahlungsinstituten, die Kreditinstitute im Sinne des 1 Abs. 1 Satz 1 KWG sind (gilt nicht für Einlagenkredit- und E-Geld-Institute): 1. Die weiteren Aufklärungen und Nachweise, um die Sie mich (uns) gemäß 18 ZAG i. V. m. der dort genannten Rechtsverordnung gebeten haben, habe ich (haben wir) Ihnen vollständig und nach bestem Wissen und Gewissen gegeben. 2. Informationen über die Zahlungsdienste (Geschäftspartner-Institute, Systeme zur Absicherung der Kundengelder, Kreditvergabe) liegen Ihnen vollständig vor. 3. Die rechnungslegungsrelevanten Angaben für die Zahlungsdienste, insbesondere gemäß RechZahlV, sind Ihnen vollständig mitgeteilt worden. 4. Tätigkeiten durch Agenten nach 19 ZAG i. V. m. der Agentennachweisverordnung (AgNwV) wurden im Berichtsjahr nicht erbracht. erbracht. Die Unterlagen zur Auswahl und Überwachung von Agenten nach 19 ZAG i. V. m. der AgNwV sind Ihnen vollständig vorgelegt worden. 5. Anzeigepflichtige Auslagerungstatbestände nach 20 Abs. 2 i. V. m. 29 Abs. 1 Nr. 10 ZAG sind Ihnen vollständig mitgeteilt worden. 6. Die für die Ermittlung der Eigenkapitalausstattung gemäß 12 ZAG i. V. m. der Zahlungsinstituts- Eigenkapitalverordnung erforderlichen Unterlagen wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt. 7. Die für die Prüfung der Einhaltung der Sicherungsanforderungen nach 13 ZAG erforderlichen Unterlagen wurden Ihnen vollständig übergeben.

6 I. Bescheinigungen Die für die nachfolgend aufgeführten Bescheinigungen erforderlichen Unterlagen wurden Ihnen vollständig zur Verfügung gestellt: J. Zusätze und Bemerkungen Unterschriften

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