Leitfaden Corporate Actions

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Leitfaden Corporate Actions"

Transkript

1 1. Leitfaden Corporate Actions Dieser Leitfaden soll Ihnen helfen, die auf den Finanzmärkten vorkommenden Kapitalereignisse (Corporate Actions) besser zu verstehen. Sie finden alle notwendigen Informationen zu den möglichen Entscheidungen, die ein Unternehmen bezüglich seines Kapitals treffen kann: Kapitalerhöhungen, Kapitalherabsetzungen, Splits, Spin Off s, Fusionen und Akquisitionen, IPO s, etc.. Folgende Begriffe werden Ihnen in diesem Dokument auf einfache Art und Weise erklärt. 1. Die verschiedenen Prozedere von Corporate Action: Kapitalerhöhung Split Reverse Split Spin-Off Mergers & Acquisitions (M&A) IPO (Initial Public Offering), Börsengang Kapitalherabsetzung Dividende Dekotierung Änderung des Wertschriftentyps Vorgehen bei Strateo Kapitalerhöhung 1. Definition einer Kapitalerhöhung? Unter Kapitalerhöhung versteht man eine Erhöhung des Eigenkapitals durch Aufstockung des Aktienkapitals, d.h. eine externe Finanzierung, auch Beteiligungsfinanzierung genannt. Der Vorgang der Kapitalerhöhung erfolgt durch Neuemission von Aktien, welche den bisherigen Aktionären oder neuen Gesellschaftern verkauft werden. 1. Kapitalerhöhungen mit Bezugsrecht Bei Kapitalverwässerungen und deren Ausgleich haben Altaktionäre ein Prioritätsrecht zum Ankauf solcher Aktien. Man spricht nennt dies Bezugsrecht, welches durch gesetzliche Regelungen bestimmt ist. Das Bezugsrecht verleiht den Aktieninhabern das Recht, in einem bestimmten Verhältnis, neue Aktien zu erwerben. Die Generalversammlung kann sich aber entscheiden, die Vergabe von neuen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts zu verteilen. Das Bezugsrecht wird folgendermassen berechnet: Bezugsrecht R = = (Kurs (alte Aktie)-Preis (neue Aktie)) (Bezugsverhältnis+1) Der so errechnete Wert ist eine Momentaufnahme, da das Bezugsrecht vom Kurs der alten Aktie abhängt. Normalerweise werden Bezugsrechte an der Börse notiert und gehandelt, was den Altaktionären erlaubt, sich zu entscheiden, ob sie neue Aktien kaufen oder ihre Bezugsrechte verkaufen wollen. Bei Unternehmen, welche amerikanisches Steuerrecht befolgen, ist aus steuerlichen Gründen interessanter, keinen Bezugsrechthandel durchführen. Verzichten Altaktionäre in solchen Fällen auf den Kauf neuer Aktien, so ist ihr Bezugsrecht wertlos. 2. Kapitalerhöhungen ohne Bezugsrecht Diese Form der Kapitalerhöhung muss in der Schweiz von den Aktionären abgesegnet werden und kommt daher eher selten vor. Es besteht hier die Möglichkeit, neue Aktien zu zeichnen. Dies ist zum Beispiel der Fall bei Kapitalerhöhungen in Verbindung mit Börsengängen (IPO), wo gezielt neue Aktionäre gesucht werden. OR 652b Abs 2: Der Beschluss der Generalversammlung über die Erhöhung des Aktienkapitals darf das Bezugsrecht nur aus wichtigen Gründen aufheben. Als wichtige Gründe gelten insbesondere die Übernahme von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen sowie die Beteiligung der Arbeitnehmer. Durch die Aufhebung des Bezugsrechts darf niemand in unsachlicher Weise begünstigt oder benachteiligt werden. 3. Kapitalerhöhungen durch Verteilung von Gratisaktien Unternehmen können sich dazu entscheiden, die Aktionäre in Form von Gratisaktien am Gewinn zu beteiligen. Dabei wird die Liquidität des Unternehmens nicht beeinträchtigt, da das Eigenkapital unverändert bleibt. In der Bilanz werden die Gewinn oder Reserven verkleinert und gleichzeitig wird das Aktienkapital erhöht. Für Gratisaktien werden den Aktionären Einkommens- und Verrechnungssteuern verrechnet 2. Welches Interesse besteht in Kapitalerhöhungen? Die Erhöhung des Aktienkapitals und damit des Eigenkapitals hat verschiedene Vorteile: Keine Zinszahlung für das Kapital; dadurch werden die Liquidiäten weniger belastet.

2 2. Aktienkapital muss im Gegensatz zu Fremdkapital nicht zurückbezahlt werden. Das Kapital steht dem Unternehmen für einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung. Kapitalerhöhungen werden durchgeführt, wenn langfristig Kapital benötigt wird und wenn die allgemeine Marktlage für Fremdkapital (Darlehen, Kredite oder Obligationen) ungünstig ist. Beispiel einer Kapitalerhöhung mit Bezugsrechtshandel Offizielle Mitteilung der SIX Swiss Exchange Die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre der Industrieholding Cham AG hat auf Antrag des Verwaltungsrats die Erhöhung des Aktienkapitals um CHF auf CHF durch Ausgabe von Namenaktien von CHF 100 Nennwert beschlossen. Das Bankenkonsortium der Gesellschaft hat die neuen Aktien gezeichnet und wird sie den bisherigen Aktionären unter Einräumung eines Bezugsrechts zu den nachstehenden Bedingungen zum Bezug anbieten: Bezugsfrist Bezugsverhältnis Bezugspreis 14. bis 21. Juni, Uhr 1 bisherige Namenaktie von CHF 100 Nennwert berechtigt zum Bezug von 1 neuen Namenaktie von CHF 100 Nennwert CHF pro neue Namenaktie von CHF 100 Nennwert. Die eidgenössische Emissionsabgabe von 1% wird von der Gesellschaft getragen. Bezugsrechtshandel Ausübung des Bezugsrechtes Verkaufsrestriktionen 14. bis 20. Juni an der SIX Swiss Exchange Swiss Exchange (Valor / ISIN CH ) 2. Split Durch Einreichung der Bezugsrechtsausweise zu bisherigen Namenaktien unter Verwendung des «Bezugsscheins mit Eintragungsgesuch». Das Aktienregister der Gesellschaft wird Heimverwahrern von Namenaktien die Bezugsrechtsausweise direkt zustellen, während die übrigen Bezugsrechtsausweise den entsprechenden Depotbanken zugehen. Namenaktionäre die ihre Titel bei sich zu Hause oder in einem Banksafe aufbewahren, sind gebeten, die Bezugsrechtsausweise zu Namenaktien unter Verwendung des «Bezugsscheins mit Eintragungsgesuch» bei einer offiziellen Bezugsstelle oder über ihre Bankverbindung zum Bezug einzureichen. Allgemeine Verkaufsrestriktionen; U.S.A./ U.S. Persons, Grossbritannien 1. Definition eines Splits und Durchführung Ein Split ist die Erhöhung der Aktienanzahl mit gleichzeitiger Verminderung des Nennwertes der Aktien. Das Aktienkapital bleibt unverändert. Wird für 100 Aktien mit einem Nennwert von je 1000 CHF ein Split im Verhältnis 1: 10 ausgeübt, so erhält man nach dem Split neu 1000 Aktien mit einem Nennwert von je 100 CHF. 2. Aus welchen Gründen entscheiden sich Firmen zu Splits? Aktien können im Verlaufe der Zeit sehr stark an Wert gewinnen. So ist es möglich, dass eine Aktie mit Nennwert CHF 100 einen Börsenwert von CHF erreicht. Solche Aktien werden als schwer anerkannt. Der hohe Preis stellt für viele Anleger ein Kaufhindernis dar, da mit den CHF verschiedene kostengünstigere Titel gekauft werden können und damit das Risiko besser verteilt werden kann. Aus diesem Grunde werden solche Aktien seltener gehandelt und bleiben einem relativ kleinen Aktionärskreis vorenthalten. 3. Beispiel eines Splits UBS AG hat einen Split im Verhältnis 1:2 durchgeführt, obwohl der Titel bei einem damaligen Kurs von etwa CHF 450 nicht sehr schwer war. 3. Reverse split 1. Definition eines Reverse Splits und wie wird er durchgeführt? Ein Reverse Split ist die Erhöhung des Nennwertes einer Aktie durch gleichzeitige Verminderung die Aktienmenge. Eine Wertschrift kann nicht nur zu schwer, sondern auch zu leicht sein. Es ist für den Handel nicht unbedingt von Vorteil, wenn ein Titel zu wenig Wert hat. 2. Beispiel eines Reverse Splits Auf den Aktien der TEGE SA hat ein Reverse Split stattgefunden. Dabei wurde zuerst das Aktienkapital von CHF auf CHF reduziert. Dies geschah durch Herabsetzung des Nennwerts der Inhaberaktien von je CHF 10.- auf je CHF 1.-. Danach wurden die Inhaberaktien von je CHF 1.- Nennwert in Inhaberaktien zu je CHF 10.- Nennwert durch Umtausch von 10 Aktien zu je CHF 1.- Nennwert in 1 Aktie von CHF 10.- Nennwert zusammengelegt. 4. Spin Off 1. Was ist ein Spin Off? Ein Spin Off ist die Abzweigung einer Tochtergesellschaft oder eines Unternehmensbereiches von seiner Holding. Der gelöste Teil kann anschliessend als eigenständiges Unternehmen an der Börse notiert werden. 2. Durchführung eines Spin Off s Das Ablösen einer Tochtergesellschaft von einer Holding ist technisch gesehen relativ einfach: Der Wert der Tochtergesellschaft wird durch die

3 3. Holding und mit Hilfe von Analysten ermittelt. Dieser Wert sollte dem neuen Börsenwert der Tochtergesellschaft entsprechen und der Wert der Muttergesellschaft nimmt um deren Wert ab. Wird aus einem Unternehmen mit einem Marktwert von 1Mia ein Spin Off einer Tochtergesellschaft durchgeführt, die einen theoretischen Wert von 100 Mio hat, so sollte nach dem Spin Off der Börsenwert der Muttergesellschaft 900 Mio und der Börsenwert der Tochtergesellschaft 100 Mio betragen. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn die Anleger dieselben Wertvorstellungen haben, wie die Analysten, die den theoretischen Wert definiert haben. Soll ein Unternehmensbereich aus einem Unternehmen herausgelöst werden, so muss dieser Bereich so restrukturiert werden, dass daraus ein rechtlich selbständiges Unternehmen gegründet werden kann. Der weitere Verlauf ändert sich gegenüber oben nicht. 3. Warum werden Spin Offs durchgeführt? Eine Tochtergesellschaft soll vollständig vom Unternehmen gelöst werden, d.h. wirtschaftliche und rechtliche Unabhängigkeit erhalten. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Tochtergesellschaft strategisch nicht mehr den strategischen Richtlinien der Holding entspricht oder falls die Tochtergesellschaft kein wirtschaftliches Interesse mehr darstellt. Eine Kapitalerhöhung soll für einen bestimmten Unternehmensbereich / Tochtergesellschaft durchgeführt werden. Dies kann parallel mit einem IPO erfolgen. So ist zum Beispiel für ein IPO am SIX Swiss Exchange New Market eine gleichzeitige Kapitalerhöhung eine Bedingung. Ein Unternehmensbereich / Tochtergesellschaft soll teilweise vom Unternehmen gelöst werden und mit einem anderen Unternehmen fusionieren. Dies ergibt Sinn, wenn die Tochtergesellschaften zweier Unternehmen in derselben Branche tätig sind. Um Synergien zu schaffen, fusionieren diese, wobei die Kollaboration auf diesen Bereich beschränkt bleiben soll. Ein Unternehmensbereich / Tochtergesellschaft soll in der Holding bleiben, aber separat an der Börse gehandelt werden. Dadurch soll Shareholder Value erzeugt werden und die Anleger können sich entscheiden, welchen Unternehmensbereich sie höher einschätzen. Die Arbeit für das Management wird dadurch erleichter, dass weniger Rücksicht auf andere Branchen genommen werden muss. Ein Spin Off kann als extremes Profit-/ Costcenter angesehen werden. Beispiel eines Spin Offs Die Generalversammlung der Aktionäre der F. Hoffmann La Roche hat den Spin Off von Givaudan Roure, dem weltweit führenden Hersteller von Parfums und Aromen, gutgeheissen. Die Aktien der neuen Givaudan AG wurden so zum ersten Mal an der SIX Swiss Exchange gehandelt. Der Wert einer Aktie (Nennwert 10 CHF) wurde auf 545 CHF ermittelt. Insgesamt verfügt die Kapitalstruktur von Givaudan über Aktien. Der Wert von Givaudan wurde demnach auf ca. 4.7 Mia CHF geschätzt. Dementsprechend hat der Wert eines Genussscheins oder einer Inhaberaktie von Roche um 545 CHF abgenommen. Am ersten Handelstag von Givaudan hat der Titel bei 510 CHF geschlossen, also unter dem theoretischen Referenzpreis von 545 CHF. 5. Mergers & Acquisitions (M&A) 1. Definition von mergers & acquisitions? Bei M&A (Fusionen und Übernahmen) handelt es sich um Zusammenschlüsse von Firmen oder Firmensektoren. Der Unterschied zwischen einer Fusion (Merger) oder einer Übernahme (Acquisition) ist folgender: Bei einer Übernahme ist eine der beteiligten Firmen (A) dominant und übernimmt ein anderes Unternehmen (B). Daraus entsteht ein grösseres Unternehmen A. Solche Übernahmen können mit oder ohne Einverständnis des Managements von B erfolgen. Im zweiten Falle spricht man von einer feindlichen Übernahme ( unfriendly takeover ). Die Zahlung der Übernahme kann z.b. Cash oder mittels eigenen Aktien erfolgen. Bei einer Fusion entscheiden sich zwei (oder mehr) Unternehmen (A und B) zusammen ein neues Unternehmen (C) zu bilden, wobei das neue Unternehmen vollständig aus den bereits bestehenden Firmen besteht. o Das neue Unternehmen kann juristische gesehen eine Holding bilden, welche die bestehenden Unternehmen (und deren Namen) als Tochtergesellschaften verwaltet. Die Tochtergesellschaften behalten dadurch eine gewisse Unabhängigkeit. o Das neue Unternehmen kann auch eine vollständige Verschmelzung der bestehenden Unternehmen darstellen. Der Name der beiden ehemals bestehenden Firmen verschwindet ebenfalls. Einige Fusionen können, aus technischer Sicht, als eigentliche Übernahmen angesehen werden, v.a. wenn eine der beiden Firmen dominant ist und im neugegründeten Unternehmen dementsprechend eine dominante Position inne hat. Bei Fusionen werden die Bilanzen der ehemals existierenden Unternehmen zu einer verschmolzen. Dabei ist die Werteinschätzung der beiden Unternehmen vor der Fusion sehr wichtig. Diese bestimmt, in welchem Verhältnis die Aktien der neuen Firma auf die Aktionäre der bisherigen Unternehmen verteilt werden. 2. Prozedur für Mergers & Acquisitions? Übernahmen sind einfacher durchführbar als Fusionen. Dabei entscheidet sich ein Unternehmen (A), ein anderes Unternehmen (B) zu übernehmen. B ist bereit einen bestimmen Wert, entweder in Bargeld oder mittels eigener Aktien, für A zu bezahlen. A s Aktionäre bleiben Aktieninhaber von A und können mitentscheiden, ob er den Kauf von B strategisch gesehen eine gute Entscheidung wäre. Falls ein Aktieninhaber nicht mit der Wahl einverstanden ist, bleibt ihm die Möglichkeit, seine Aktien zu verkaufen. Nach Bekanntgabe der Übernahmen, steigt der Aktienwert von übernommenen Unternehmen tendenziell an, wo hingegen derjenige von übernehmenden Unternehmen sinkt. Fusionen sind sehr komplexe Vorgänge. Es handelt sich einerseits um die Integration eines Unternehmens, anderseits entscheiden sich zwei theoretisch gleichgestellte, aber in der Realität sehr verschiedene Firmen, zu kollaborieren. D.h. die beiden Unternehmen müssen sich über Ihren jeweiligen Marktwert einigen. Auf dieser Einschätzung basierend werden die Aktien des neuen Unternehmens proportional den jeweiligen Altaktionären verteilt. Gemäss aktuellen Studien sind 50 % aller Fusionen erfolglos. Die Anzahl der Fusionen, welche veröffentlicht, aber nicht durchgeführt werden, nimmt ebenfalls zu. Dies liegt zum Beispiel daran, dass sich die Unternehmenskulturen als unterschiedlicher erweisen, als vom Management erwartet. 3. Aus welchen Gründen werden Mergers & Acquisitions durchgeführt? Eines der strategischen Ziele ist es, Synergien zu schaffen. Horizontale M & A: Die beteiligten Unternehmen sind im selben Sektor tätig und errechnen sich durch einen Zusammenschluss tiefere Fixkosten und dementsprechend tiefere Grenzkosten. Solche Kostenvorteile ( Economies of Scale ) sind erst ab einer gewissen kritischen Masse möglich. Vertikale M & A: Die betroffenen Unternehmen haben Produktionsprozesse, welche sich ergänzen, z.b. die eine stellt einen Teil des Produktes her, die andere einen anderen. Solche Zusammenschlüsse vermindern die Kosten. Es wird aber auch oft erwähnt, dass dadurch zum Beispiel Betriebsgeheimnisse nicht an Dritte weitergeleitet werden. Dies erlaubt es, die Anbieter von Fertigteilen mehr und mehr in den Produktionsprozess zu integrieren.

4 4. Konglomerate Zusammenschlüsse/Konglomerat: ( Mischkonzern ):Die betroffenen Unternehmen sind in komplett verschieden Sektoren tätig, d.h. sie haben nichts miteinander zu tun. Man könnte beinahe von einer Holding sprechen. Die betroffenen Unternehmen bleiben in der Regel unabhängig und nur gewisse Branchen, wie zum Beispiel IT oder Personal werden zentral verwaltet. Die Holding übernimmt vor allem strategische Aufgaben und mischt sich kaum in das operative Geschäft der Unternehmen kaum. 6. IPO (Initial Public Offering), Börsengang 1. Definition einer IPO? Bei einem IPO wird aus einer privaten Aktiengesellschaft in privaten Händen eine öffentliche Gesellschaft. Die Aktien (oder zumindest ein Teil davon) werden Privatanlegern und institutionellen Investoren zum Kauf angeboten und an einer Börse gehandelt. Die Firma führt eine Aktienemission durch. Diese Aktien müssen gezeichnet und an der Börse kotiert werden 2. Prozedere eines IPO? Ein IPO ist ein langer und komplexer Prozess. Die Börsen müssen zahlreiche rechtliche Richtlinien erfüllen, damit die Aktien eines Unternehmens notiert werden können. Bei einem IPO werden entweder bestehende Aktien bisheriger Aktionäre oder neue Aktien auf Grund einer Kapitalerhöhung emittiert. Der ganze Prozess eines IPO erfolgt via eines Bankenkonsortiums. Dieses erwirbt zunächst die Aktien und bietet diese zur Zeichnung an. Das Bankensyndikat und das Unternehmen handeln eine Preisspanne aus, in welcher die Aktien gezeichnet werden können. Diese Zeichnungsfrist (Bookbuilding) dauert normalerweise ein bis zwei Wochen und findet bis kurz vor der Kotierung der Aktien an einer Börse statt. Am Ende der Bookbuildingsperiode wird der endgültige Zeichnungspreis zwischen den Banken und dem Unternehmen festgelegt. Bei der Zeichnung einer Aktie, wird der wirkliche Preis also erst im Nachhinein bekannt gegeben. Erhält man Aktien zugeteilt, so können diese anschliessend an der Börse gehandelt werden. Das Bankensyndikat hat die Möglichkeit eines sogenannten Greenshoes (Mehrzuteilungsoption). Greenshoes werden angewendet, wenn die Nachfrage nach den notierten Aktien besonders gross ist. Mitarbeiter haben in der Regel günstigere Konditionen, sind dafür aber für eine bestimmte Periode (lock up period) an ein Verkaufsverbot gebunden. 3. Warum führen Unternehmen IPO s durch? Auszahlung an Aktionäre: Bei familiären Aktiengesellschaften, können Familienmitglieder den Wunsch äussern, sich Ihr Aktienkapital prozentual auszahlen lassen zu wollen. Dies ist besonders bei grossen und schon lange existierenden Unternehmen anzutreffen. Beispiel: Börsengang der tamedia. 23% der Aktien der Familie Coninx wurden öffentlichen Investoren und Privatanlegern angeboten. Dem Unternehmen selber flossen aus dem Börsengang keine Mittel zu. Privatisierung von Staatsunternehmen: Bei zu privatisierenden staatlichen Unternehmen, muss die betroffene Firma zunächst in eine Aktiengesellschaft transformiert werden. Dabei wird der Staat Hauptaktionär. Danach kann ein Teil der Aktien zur Zeichnung freigegeben werden. Dies erlaubt dem Staat, seine Liquidität zu steigern, ohne die Mehrheit am Unternehmen und damit die Kontrolle zu verlieren. Beispiel: Börsengang des schweizerischen Telekomunternehmens Swisscom. Bei der Notierung an der SIX Swiss Exchange notiert wurden 30% der Swisscomaktien privatisiert. Die restlichen 70% blieben im Besitz der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Wachstum kleiner Unternehmen 1999 ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange ein neues Segment mit dem Namen SIX Swiss Exchange New Market entstanden. Gemäss dem Zusatzreglement für die Kotierung von Effekten im SIX Swiss Exchange New Market ist der Zweck des SIX Swiss Exchange New Markets folgender: Das Segment SIX Swiss Exchange New Market der SIX Swiss Exchange Schweizer Börse dient der Kotierung von Unternehmen, welche sich durch die Erschliessung neuer Absatzmärkte, die Anwendung innovativer Verfahren oder die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen auszeichnen. Dabei soll namentlich jungen Unternehmen der Zutritt zur Börse erleichtert werden. IPO s am New Market müssen mit einer Kapitalerhöhung verbunden sein. Bei einem veröffentlichten Unternehmen bietet sich, des Weiteren, die Möglichkeit, seine Mitarbeiter mit Stock Option Plänen zu motivieren. Im Gegenzug, sind solche Unternehmen verpflichtet, sich an strenge Rechenlegungsvorschriften zu halten und dem Markt alle kursrelevanten Informationen mitzuteilen. Zudem kann bei einer öffentlichen Gesellschaft die Gefahr eines Unfriendly Takeovers bestehen. 7.Kapitalherabsetzung 1. Definition einer Kapitalherabsetzung? Bei einer Kapitalherabsetzung wird das Aktienkapital und damit das Eigenkapital reduziert. Es findet also eine sog. De-finanzierung statt. 2. Prozedere einer Kapitalherabsetzungen? Kapitalreduktionen können entweder durch Herabsetzung des Nennwertes jeder Aktie, oder durch Vernichtung eigener Aktien durchgeführt werden. In der Regel geht diesem Vorgehen ein Aktienrückruf voraus. Dabei wird den bisherigen Aktionären ein Kaufsangebot gemacht. Eine Kapitalherabsetzung, bei der das herabgesetzte Kapital nicht vollständig durch neues, voll einzubezahlendes Kapital ersetzt wird, bedarf eines Beschlusses der Generalversammlung. (OR 732.1) 3. Warum werden Kapitalherabsetzungen durchgeführt? Eine Kapitalherabsetzung ergibt nur dann Sinn, wenn ein Unternehmen zu viel Liquidität und eine ungenügende Eigenkapitalrendite besitzt. Durch einen Aktienrückkauf verringert sich die Liquidität eines Unternehmens automatisch und die anschliessende Vernichtung von Aktien (die Kapitalreduktion) verkleinert das Eigenkapital, d.h. bei gleichem Gewinn wird die Eigenkapitalrendite erhöht und damit ebenfalls der Gewinn pro Aktie. Jedoch stellt man nicht immer Kurssteigerungen fest. Besitzt ein Unternehmen zu viele liquide Mittel, die es den Aktionären zurück bezahlt, bedeutet dies auch, dass es auf einem Markt tätig zu sein glaubt, wo sich Investitionen nicht mehr auszahlen. Beispiel einer Kapitalherabsetzung Bei der Veröffentlichung der Kapitalreduktion von Royal Philips Electronics wurde Ihr Aktienkapital um drei Prozent reduziert und gleichzeitig wurden 1.7 Mia. Euro an die Aktionäre ausbezahlt. Pro Aktie wurden 1.26 Euro ausbezahlt und jeweils 100 Aktien wurden durch 97 ersetzt.

5 5. 8. Dividende 1. Definition von Dividenden? Gemäss dem Obligationenrecht, Artikel 660, Abs. 2 hat jeder Aktionär Anspruch auf einen verhältnismässigen Anteil am Bilanzgewinn, soweit dieser nach dem Gesetz oder den Statuten zur Verteilung unter die Aktionäre bestimmt ist. Diesen Gewinnanteil pro Aktie nennt man Dividende. Laut Artikel 698 des OR ist es vorgesehen, dass die Generalversammlung (GV) über die Verwendung des Bilanzgewinns und insbesondere über die Festsetzung der Dividende zu beschliessen hat. Eine Dividende darf erst dann festgesetzt werden, nachdem die dem Gesetz und den Statuten entsprechenden Zuweisungen an die gesetzlichen und statutarischen Reserven abgezogen worden sind. (OR 674) Es ist zu beachten, dass Dividenden nur aus dem Bilanzgewinn und aus hierfür gebildeten Reserven ausgeschüttet werden dürfen. (OR 675) 2. Die Auszahlung von Dividenden? Es bestehen diverse Möglichkeiten für Aktiengesellschaften, Ihre Dividendenpolitik zu gestalten. Am weitesten verbreitet in der Schweiz ist die Bardividende in konstanter Höhe. Langsam setzt sich auch immer mehr der amerikanische Trend durch: d.h. die Dividende wird den Gewinnverhältnissen der Unternehmen angepasst ausgeschüttet. Die Dividende kann, in sehr seltenen Fällen, in Form von Gratisaktien oder Naturalien erfolgen. Wenn man sich zwischen mehreren Dividendenarten entscheiden kann, spricht man von Wahldividenden. 3. Warum werden Dividenden bezahlt? Einerseits wird die Dividendenausschüttung durch das Gesetz bestimmt, da Aktionäre an den Gewinnen von Unternehmen teilhaben sollen. Die Wichtigkeit der Dividende hat aber abgenommen, da sie in der Regel im Verhältnis zu den erhofften Kursgewinnen einen kleinen Betrag ausmachen. 4. Dividenden bei Strateo Strateo vereinnahmt Dividenden, Zinsen sowie sämtliche sonstigen dem Kunden geschuldeten Summen und überweist sie auf das Kundenkonto. Soweit der Kunde keine Anweisungen erteilt und vorbehaltlich einer anders lautenden Mitteilung seitens der Bank zu einer Transaktion, so handelt die Bank wie nachstehend dargelegt bzw. weist sie ihre Korrespondenten bzw. Bevollmächtigten folgendermassen an : Bei öffentlichen Übernahme- oder Tauschangeboten führt die Bank keine Transaktion durch, sodass die vom Kauf- bzw. Tauschangebot betroffenen Titel im Portfolio verbleiben; bei Dividendenoptionen wählt die Bank automatisch die Form der Barausschüttung. Die Bank kann jederzeit ihren Kunden, Änderungen dieser Vorgehensweise mitteilen. Vorbehaltlich einer betrügerischen Absicht bzw. grober Fahrlässigkeit ihrerseits haftet die Bank nicht für die Ausführung bzw. Nicht-Ausführung vorgenannter Geschäfte. Vorbehaltlich grober Nachlässigkeit seitens der Bank bei der Auswahl ihrer Korrespondenten oder Bevollmächtigten haftet die Bank in Fällen, in denen sie Korrespondenten oder Bevollmächtigte einschaltet, dem Kunden gegenüber nur in dem Umfang, in dem diese der Bank gegenüber haftbar sind. Beispiel von Dividendenzahlungen Geschäftsbericht der SairGroup: Für das Geschäftsjahr 1999 stellt der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung vom 27. April 2000 folgende Anträge:... Dividende auf dem dividendenberechtigten Aktienkapital von CHF ( Aktien zu CHF 4.00) = CHF Wenn die Generalversammlung diesem Antrag des Verwaltungsrats zustimmt, wird die Dividende ab 3. Mai 2000 mittels Gutschrift an die im Aktienregister eingetragenen Aktionäre bzw. an deren Depotbanken überwiesen. Es liegt also auf der Seite der GV weniger eine Bestimmung als eine Zustimmung der Dividende vor. Mit der Zahlung von 4 CHF pro Namensaktie hat die SairGroup fast den ganzen Teil ihres Jahresgewinnes (CHF ) den Aktionären weitergegeben. 9. Dekotierung 1. Definition einer Dekotierung? Wird der Handel einer Wertschrift an einer Börse inne gehalten und ist auch nicht vorgesehen, diese Wertschrift in einem späteren Zeitpunkt wieder zu handeln, so wird diese Wertschrift dekotiert/denotiert. 2. Prozedere eine Dekotierung? Grundsätzlich bestimmt der Emittent selbst über die Dekotierung eines Valors. Diese muss aber in einem Gesuch begründet werden. Der letzte Handelstag wird von der Zulassungsstelle festgelegt, um die Anleger, den ordnungsgemässen Handel und die Interessen des Gesuchstellers zu garantieren. Die Dekotierung wird mindestens drei Monate vor dem letzten Handelstag publik gegeben. Falls sich zum Zeitpunkt der Dekotierung noch mehr als 5% der Aktien in öffentlichen Händen befinden, so muss während einer Dauer von bis zu sechs Monaten ein ausserbörslicher Handel garantiert werden. Ist die Dekotierung durch eine Fusion oder Liquidation bedingt, so kann diese Dauer auf fünf Börsentage reduziert werden. Dekotierungen können aber auch durch eine Zulassungsstelle bestimmt werden. 3. Notwendigkeit von Dekotierungen? Die häufigsten Gründe für Dekotierungen sind Fusionen oder Übernahmen. Logischerweise ist nach der Fusion von zwei Unternehmen nur noch eine Notierung nötig. Unangenehmer für die Aktionäre sind Dekotierungen auf Grund von Liquidationen. Ist für einen marktmässigen Handel keine genügende Liquidität mehr vorhanden, so hat die Zulassungsstelle das Recht, die Notierung zu streichen. Sie kann dies auch tun, wenn die Bedingungen der Kotierung nicht aufrechterhalten werden. Bei Nichteinhalten der Informationspflicht nicht ein, kann die Zulassungsstelle die Notierung annulieren. Beispiel einer Dekotierung The Chase Manhattan Corporation und J.P. Morgan & Co. Incorporated haben ihre Absicht bekannt gegeben, zu fusionieren. Dabei werden die Aktien J.P. Morgan & Co. Incorporated im Verhältnis 1 : 3,7 in Aktien der The Chase Manhattan Corporation umgetauscht. Die aus dem Umtausch hervorgehenden Aktien der The Chase Manhattan Corporation sind an der New York Stock Exchange (NYSE) kotiert. J.P. Morgan & Co. Incorporated hat sich deshalb entschlossen, ihre Stammaktien von der SIX Swiss Exchange Swiss Exchange denotieren zu lassen. Die Aufhebung der Kotierung in der Schweiz ist 5 Tage danach (letzter Handelstag: 29. Dezember) beantragt und bewilligt worden. (Offizielle Mitteilung der SIX Swiss Exchange). Da es sich hier um eine Fusion handelt, muss die drei Monatsperiode zwischen der Publikation eines Inserats und dem letzten Handelstag nicht

6 6. eingehalten werden. Die Dauer in diesem Beispiel betrug nur neun Tage. 10. Änderung des Wertschriftentyps 1. Definition einer Änderung des Wertschriftentyps Eine Änderung des Wertschriftentyps beinhaltet einen Wechsel in der Struktur und der Art der Beteiligungspapiere eines Unternehmens. 2. Prozedere zur Durchführung des Wertschriftentyps? Ein Unternehmen kann sich zum Beispiel entscheiden die Inhaber- und Namensaktien zusammenzuführen und nur noch Namensaktien zu führen. D.h. solchen Fall die Inhaberaktien müssen im Verhältnis der Nennwerte in Namensaktien getauscht werden. Folglich, werden die Inhaberaktien daraufhin dekotiert. In der Regel kümmert sich die Depotbank um diesen Umtausch und der Aktionär selber hat nichts zu unternehmen. 3. Warum werden Änderungen des Wertschriftentyps durchgeführt? Unternehmen tendieren zunehmend zur Führung eines einzelnen Aktientyps zu führen und zwar meistens Namensaktien. Dies hat den Vorteil, dass die Firmen Ihre Aktionäre kennen, was die interne Kommunikation erheblich vereinfacht. Beispiele von Änderungen des Wertschriftentyps Die Ascom Holding AG hat an der ausserordentlichen Generalversammlung unter Anderem beschlossen, eine Einheitsaktie nominalen Typs einzuführen. Dazu wurden zuerst die Inhaberaktien auf den gleichen Nominalwert wie die Namenaktien gesplittet und daraufhin die Inhaberaktien im Verhältnis 1:1 in Namenaktien umgetauscht. 2. Ablauf bei Strateo Bei einem Kapitalereignis bezüglich einer Aktie, welche von Strateo angeboten wird, werden unsere Strateo Kunden umgehend per über die Transaktion informiert. In der gesendeten findet der Kunde dann jegliche Informationen bezüglich der Art der Transaktion (Kapitalerhöhung/-herabsetzung), des Preises, der Zeitspanne, der Kosten, welche mit der Transaktion verbunden sind, etc. Unten aufgeführt finden Sie ein Beispiel für eine solche Information: CHAPARRAL GOLD: Purchase Offer (EXTENDED) Price: 0,50 CAD per share Instruction deadline: 8th April 2014 Dear client, WATERTON offers to purchase all shares of CHAPARRAL GOLD. Please note that this communication is only intended to inform you on the purchase offer and does not aim to provide any investment recommendation and/ or investment advice. Isin code/ Symbol: CA15941W1095/ CHL *Offer price* 0,50 CAD per tendered share. You can find more information on the site of CHAPARRAL GOLD : *Payment date* The payment date is not known yet. *How to participate for your trading account?* Please send an to the 8th April 2014 at the latest. To register your participation we need the following information from you: *Your trading account number. *The number of shares you wish to tender to the offer. Once you have sent your you will immediately receive an automatic receipt in three languages and subsequently you will receive a confirmation of your participation. If you didn t receive the confirmation of your participation within two business days, we invite you to resend your . *Remarks:* *For legal entities and investment clubs only instructions from mandatories/representatives will be accepted. *Note that only instructions sent to will be taken into account. *All outstanding sell orders regarding this security have to be cancelled by yourself before you tender your shares to the offer. *Without your reply we will take no action for your account. *Charges for corporate actions* Consult + possible correspondent s fee. Kunden, welche am Ereignis teilnehmen wollen, sollten vor dem Enddatum auf diese antworten und der Strateo Ihre Depotnummer, sowie die Anzahl der Aktien bekanntgeben. Der Preis für das Angebot ist jeweils in der aufgeführt. Die Kosten können auf unserer Internetseite abgerufen werden. Es können vom Emittenten noch zusätzliche Kosten verrechnet werden. Sobald Strateo über die Teilnahme eines Kunden per informiert ist, wird die Anfrage an unser Backoffice weitergeleitet. Dieses führt dann die Transaktion durch und verbucht diese auch.

Einladung zur Ausserordentlichen Generalversammlung

Einladung zur Ausserordentlichen Generalversammlung Schlieren, 19. Februar 2015 An die Aktionärinnen und Aktionäre der Cytos Biotechnology AG Einladung zur Ausserordentlichen Generalversammlung Datum: 16. März 2015, 10.00 Uhr Ort: Cytos Biotechnology AG,

Mehr

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter

Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Fragenkatalog Der Große Aktionär Fragen für den Spielleiter Kategorie Aktienarten Lösung 10 Was verbrieft eine Stammaktie? Ein Teilhaberrecht mit gesetzlichen und satzungsmäßigen Rechten am Grundkapital

Mehr

INFORMATION DER MENSCH UND MASCHINE SOFTWARE SE AN IHRE AKTIONÄRE ZUR WAHLMÖGLICHKEIT, DIE DIVIDENDE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014 AUSSCHLIEßLICH IN BAR

INFORMATION DER MENSCH UND MASCHINE SOFTWARE SE AN IHRE AKTIONÄRE ZUR WAHLMÖGLICHKEIT, DIE DIVIDENDE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014 AUSSCHLIEßLICH IN BAR INFORMATION DER MENSCH UND MASCHINE SOFTWARE SE AN IHRE AKTIONÄRE ZUR WAHLMÖGLICHKEIT, DIE DIVIDENDE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014 AUSSCHLIEßLICH IN BAR ODER IN FORM VON AKTIEN DER MENSCH UND MASCHINE SOFTWARE

Mehr

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung Kapitalmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil I: Einführung Beschreibung der Kapitalmärkte Kapitalmärkte 2 Finanzmärkte als Intermediäre im Zentrum Unternehmen (halten Real- und Finanzwerte) Banken Finanzmärkte

Mehr

Wahldividende 2015 Kurze Übersicht. Anhang zur Einladung vom 20. März 2015 zur ordentlichen Generalversammlung vom 24. April 2015

Wahldividende 2015 Kurze Übersicht. Anhang zur Einladung vom 20. März 2015 zur ordentlichen Generalversammlung vom 24. April 2015 Wahldividende 2015 Kurze Übersicht Anhang zur Einladung vom 20. März 2015 zur ordentlichen Generalversammlung vom 24. April 2015 Für das Geschäftsjahr 2014 beantragt der Verwaltungsrat der Credit Suisse

Mehr

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment

Börsenführerschein. Aktien. 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Börsenführerschein Agenda Aktien 1. Die Bilanz 2. Aktien und die verschiedenen Eigenschaften 3. Die Aktienemission 4. Risiko und Investment Die Bilanz 1. Die Bilanz Aktiva Passiva Eigenkapital - Grundkapital

Mehr

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG

Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Aktie als Beteiligungs- und Finanzierungsinstrument bei der AG Inhaltsverzeichnis Beteiligungsfinanzierung bei der AG - Allgemeines - Aktien - Wertpapierbörsen - Aktienarten - Kapitalerhöhung in Form der

Mehr

Was sind Bezugsrechte und was underpricing sowie ipo? Florian Hinse 23.April 2007

Was sind Bezugsrechte und was underpricing sowie ipo? Florian Hinse 23.April 2007 Was sind Bezugsrechte und was underpricing sowie ipo? 23.April 2007 1 Gliederung 1. Was sind Bezugsrechte? 1.1 Definition 1.2 Begriffe im Zusammenhang mit Bezugsrechten 1.3 Rechnerischer Wert der Bezugsrechte

Mehr

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können

1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1. Fachliche Kompetenz: Börsengang und den Handel von Aktien erläutern können 1.1 Börsengang Die Luxus Automobil AG ist ein Premiumhersteller von zweisitzigen Sportwagen (Roadstern). Die AG ist bisher

Mehr

Aufgabe 1: Berechnung der Anzahl Aktien Anzahl Ausgegebene Aktien Issued shares 300,000

Aufgabe 1: Berechnung der Anzahl Aktien Anzahl Ausgegebene Aktien Issued shares 300,000 IAS 33 Ergebnis je Aktie Lösungen Aufgaben Aufgabe 1: Berechnung der Anzahl Aktien Anzahl Ausgegebene Aktien Issued shares 300,000 Abzüglich zurückgekaufte Aktien (eigene Aktien)Treasury stock (Own shares)

Mehr

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform

Mandanteninformation. Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Mandanteninformation Wandelschuldverschreibungen als interessante Finanzierungsform Die Börsenzulassung Ihrer Gesellschaft ermöglicht es Ihnen, Kapital über die Börse zu akquirieren. Neben dem klassischen

Mehr

Zürich, den 3. Februar 2011

Zürich, den 3. Februar 2011 An die Aktionäre der ACRON HELVETIA II Immobilien AG ZÜRICH DÜSSELDORF DALLAS TULSA Zürich, den 3. Februar 2011 Entwicklung des Aktienkurses Sehr geehrte Aktionärin/Sehr geehrter Aktionär KPB/cs Aus gegebenem

Mehr

Zürich, den 3. Februar 2011

Zürich, den 3. Februar 2011 An die Aktionäre der ACRON HELVETIA III Immobilien AG ZÜRICH DÜSSELDORF DALLAS TULSA Zürich, den 3. Februar 2011 Entwicklung des Aktienkurses Sehr geehrte Aktionärin/Sehr geehrter Aktionär KPB/cs ACRON

Mehr

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien (F&A)

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien (F&A) Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien (F&A) Allgemeines Was sind Namensaktien? Eine Gesellschaft mit Namensaktien führt ein Aktienregister, in das die Aktionäre unter Angabe des Namens, Geburtsdatums

Mehr

Fusion Berufsprüfung 2013, Aufgabe 4 Teilaufgabe 2

Fusion Berufsprüfung 2013, Aufgabe 4 Teilaufgabe 2 Fusion Berufsprüfung 2013, Aufgabe 4 Teilaufgabe 2 Seite 1a Externe Bilanz vor Kapitalerhöhung Flüssige Mittel 220'000 Fremdkapital 1'950'000 Wertschriften 380'000 Aktienkapital 1'200'000 Übrige Aktiven

Mehr

Kapitalerhöhung - Verbuchung

Kapitalerhöhung - Verbuchung Kapitalerhöhung - Verbuchung Beschreibung Eine Kapitalerhöhung ist eine Erhöhung des Aktienkapitals einer Aktiengesellschaft durch Emission von en Aktien. Es gibt unterschiedliche Formen von Kapitalerhöhung.

Mehr

Kapitalerhöhung - Verbuchung

Kapitalerhöhung - Verbuchung Kapitalerhöhung - Verbuchung Beschreibung Eine Kapitalerhöhung ist eine Erhöhung des Aktienkapitals einer Aktiengesellschaft durch Emission von en Aktien. Es gibt unterschiedliche Formen von Kapitalerhöhung.

Mehr

Lernmodul Aktien. Lernmodul Aktien

Lernmodul Aktien. Lernmodul Aktien Lernmodul Aktien Lernmodul Aktien Aktien Privatanleger oder institutionelle Anleger (z. B. Banken, Versicherungen, Kapitalanlagegesellschaften) können sich mit dem Erwerb von Aktien an Unternehmen, die

Mehr

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen 2 Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Sie wollen ein Investment in junge,

Mehr

Häufige Fragen und Antworten zur Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der euromicron AG

Häufige Fragen und Antworten zur Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der euromicron AG 1. Was ist der Grund für die Bezugsrechtskapitalerhöhung? Die Mittel aus der Kapitalerhöhung sind Bestandteil des Finanzierungsrahmens für das Wachstum des Unternehmens und des Innovationsprogramms für

Mehr

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der ABB Ltd, Zürich Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr

Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der ABB Ltd, Zürich Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der ABB Ltd, Zürich Donnerstag, 26. April 2012, 10.00 Uhr Einladung Die ordentliche Generalversammlung der ABB Ltd findet statt am Donnerstag,

Mehr

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5 Einfache Derivate Stefan Raminger 4. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsbestimmungen 1 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward..................................... 3 2.2 Future......................................

Mehr

S T A T U T E N. der. mit Sitz in

S T A T U T E N. der. mit Sitz in S T A T U T E N der AG mit Sitz in 1. Firma, Sitz, Dauer und Zweck der Gesellschaft 1 Unter der Firma AG besteht für unbeschränkte Dauer eine Aktiengesellschaft mit Sitz in. 2 Zweck der Gesellschaft ist

Mehr

Inhalt. Finanzierung & Investition. [Tutorium] Finanzierung und Investition Tutorium WS 2014 Blatt 2. 1. Kapitalstruktur. 2. Aktienfinanzierung

Inhalt. Finanzierung & Investition. [Tutorium] Finanzierung und Investition Tutorium WS 2014 Blatt 2. 1. Kapitalstruktur. 2. Aktienfinanzierung Finanzierung und Investition Tutorium WS 2014 Blatt 2 Inhalt 1. Kapitalstruktur 2. Aktienfinanzierung 2.1. Kapitalerhöhung 2.1.1. Ablösung von Alteigentümer 2.1.2. Bezugsrecht 2.2. Aktienkennzahlen 3.

Mehr

Richtlinie betr. Informationen zur Corporate Governance (Richtlinie Corporate Governance, RLCG)

Richtlinie betr. Informationen zur Corporate Governance (Richtlinie Corporate Governance, RLCG) Richtlinie Corporate Governance Richtlinie betr. Informationen zur Corporate Governance (Richtlinie Corporate Governance, RLCG) Vom Regl. Grundlage 29. Oktober 2008 Art. 1, 4, 5 und Art. 49 Abs. 2 KR I.

Mehr

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien

Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien Umstellung von Inhaberaktien auf Namensaktien Fragen und Antworten (F&A) Berlin; im Mai 2011 1 / 10 Inhalt Inhalt 2 1 Allgemeines 4 1.1 Was sind Namensaktien? 4 1.2 Was ist das Aktienregister? 4 1.3 Wie

Mehr

Anleihen, Aktien und Fonds über die Börse zeichnen. ein Service für Anleger.

Anleihen, Aktien und Fonds über die Börse zeichnen. ein Service für Anleger. Anleihen, Aktien und Fonds über die Börse zeichnen ein Service für Anleger. 1 Anleihen, AKTien UnD FOnDS über Die börse zeichnen Anleihen, AKTien UnD FOnDS über Die börse zeichnen 2 Wertpapiere über die

Mehr

Die SNB (Schweizerische Nationalbank)

Die SNB (Schweizerische Nationalbank) Zu welchem Wirtschaftssektor zählt man die Banken? Zum tertiären Wirtschaftssektor, das es ein Dienstleistungsbetrieb ist - Abwicklung des Zahlungsverkehrs Welches sind die drei wesentlichen Aufgaben einer

Mehr

Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien. Bezugsangebot an die Kommanditaktionäre der

Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien. Bezugsangebot an die Kommanditaktionäre der Borussia Dortmund GmbH & Co. Kommanditgesellschaft auf Aktien Dortmund Aktien mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem 1. Juli 2013: ISIN DE0005493092 WKN 549309 Aktien mit Gewinnanteilsberechtigung ab dem

Mehr

Bezugsrechte, Underpricing & IPO. Saskia Höppner Referat Finanzwirtschaft 6. FS 26.04.05

Bezugsrechte, Underpricing & IPO. Saskia Höppner Referat Finanzwirtschaft 6. FS 26.04.05 Bezugsrechte, Underpricing & IPO Saskia Höppner Referat Finanzwirtschaft 6. FS 26.04.05 Inhalt 1 Bezugsrechte 1.1 Was sind Bezugsrechte? 1.2 Merkmale von Bezugsrechten 1.3 Wie funktioniert der Handel mit

Mehr

und Optionskontrakte an der Eurex Deutschland Stand 2001.0607.2005 und der Eurex Zürich Seite 1

und Optionskontrakte an der Eurex Deutschland Stand 2001.0607.2005 und der Eurex Zürich Seite 1 und der Eurex Zürich Seite 1 [..] 2. Abschnitt: Kontraktspezifikationen für Optionskontrakte [..] 2.6 Teilabschnitt: Kontraktspezifikationen für Optionskontrakte und Low Exercise Price Options auf Aktien

Mehr

Deutsche Bank Aktiengesellschaft Frankfurt am Main. ISIN DE0005140008 / Wertpapier-Kenn-Nummer 514 000. Bezugsangebot

Deutsche Bank Aktiengesellschaft Frankfurt am Main. ISIN DE0005140008 / Wertpapier-Kenn-Nummer 514 000. Bezugsangebot Deutsche Bank Aktiengesellschaft Frankfurt am Main ISIN DE0005140008 / Wertpapier-Kenn-Nummer 514 000 Bezugsangebot Der Vorstand der Deutsche Bank Aktiengesellschaft hat am 5. Juni 2014 mit Zustimmung

Mehr

Schema F Wertpapierbeschreibung für Standard-Optionen 1 ALLGEMEINE ANGABEN ÜBER DEN EMITTENTEN BZW. SICHERHEITSGEBER... 1

Schema F Wertpapierbeschreibung für Standard-Optionen 1 ALLGEMEINE ANGABEN ÜBER DEN EMITTENTEN BZW. SICHERHEITSGEBER... 1 Inhaltsverzeichnis Schema F Wertpapierbeschreibung für Standard-Optionen Inhaltsverzeichnis Schema F Wertpapierbeschreibung für Standard-Optionen 1 ALLGEMEINE ANGABEN ÜBER DEN EMITTENTEN BZW. SICHERHEITSGEBER...

Mehr

ishares plc (eine Umbrella-Investmentgesellschaft mit veränderlichem Kapital und getrennter Haftung zwischen den Teilfonds)

ishares plc (eine Umbrella-Investmentgesellschaft mit veränderlichem Kapital und getrennter Haftung zwischen den Teilfonds) ishares plc (eine Umbrella-Investmentgesellschaft mit veränderlichem Kapital und getrennter Haftung zwischen den Teilfonds) Kotierung der Anteile der folgenden Teilfonds: ishares FTSE 250 UCITS ETF ishares

Mehr

Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 30. Juni 2015

Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 30. Juni 2015 Kommunikation Postfach, CH-8022 Zürich Telefon +41 58 631 00 00 communications@snb.ch Zürich, 31. Juli 2015 Zwischenbericht der Schweizerischen Nationalbank per 30. Juni 2015 Die Schweizerische Nationalbank

Mehr

REGLEMENT FÜR DIE ZULASSUNG ZUM HANDEL VON BETEILIGUNGSRECHTEN IM SIX SWISS EXCHANGE-SPONSORED FOREIGN SHARES SEGMENT

REGLEMENT FÜR DIE ZULASSUNG ZUM HANDEL VON BETEILIGUNGSRECHTEN IM SIX SWISS EXCHANGE-SPONSORED FOREIGN SHARES SEGMENT Reglement SIX Swiss Exchange-Sponsored Foreign Shares Segment REGLEMENT FÜR DIE ZULASSUNG ZUM HANDEL VON BETEILIGUNGSRECHTEN IM SIX SWISS EXCHANGE-SPONSORED FOREIGN SHARES SEGMENT Zulassung von Effekten

Mehr

EnBAG Bortel AG Statuten. Energie Brig-Aletsch-Goms

EnBAG Bortel AG Statuten. Energie Brig-Aletsch-Goms EnBAG Bortel AG Statuten Energie Brig-Aletsch-Goms Statuten EnBAG Bortel AG I. Grundlagen 0 Art. Firma und Sitz Unter der Firma EnBAG Bortel AG besteht eine Aktiengesellschaft nach schweizerischem Recht

Mehr

Übernahme des Aktienpakets der BZ Gruppe Holding AG

Übernahme des Aktienpakets der BZ Gruppe Holding AG Übernahme des Aktienpakets der BZ Gruppe Holding AG Hans Brunhart Präsident des Verwaltungsrates anlässlich der Ausserordentlichen Generalversammlung der Verwaltungs- und Privat-Bank Aktiengesellschaft,

Mehr

i. zur entgeltlichen oder unentgeltlichen Gewährung an Mitarbeiter der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens zu verwenden;

i. zur entgeltlichen oder unentgeltlichen Gewährung an Mitarbeiter der Gesellschaft oder eines mit ihr verbundenen Unternehmens zu verwenden; Bericht des Vorstands der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485w mit Sitz in Wien ("Gesellschaft") gemäß 65 ivm 153 Abs 4 AktG (Ausschluss des Bezugsrechts) zu Tagesordnungspunkten

Mehr

RWE Aktiengesellschaft. Essen. (ISIN: DE0007037129 / WKN: 703712 Stammaktien) (ISIN: DE0007037145 / WKN: 703714 Vorzugsaktien)

RWE Aktiengesellschaft. Essen. (ISIN: DE0007037129 / WKN: 703712 Stammaktien) (ISIN: DE0007037145 / WKN: 703714 Vorzugsaktien) Dieses Bezugsangebot richtet sich ausschließlich an die Aktionäre der RWE Aktiengesellschaft und stellt kein öffentliches Angebot von Wertpapieren dar. RWE Aktiengesellschaft Essen (ISIN: DE0007037129

Mehr

Wertschriften sind eine von möglichen Finanzanlagen. Die vier möglichen Finanzanlagen sind:

Wertschriften sind eine von möglichen Finanzanlagen. Die vier möglichen Finanzanlagen sind: Seite 134 / 142 1 Begriffe Wertpapiere Wertschriften Effekten Nach OR 956 gilt jede Urkunde, mit der ein Recht verknüpft ist, dass ohne die Urkunde weder geltend gemacht noch auf andere übertragen werden

Mehr

Nachtrag Nr. 1 vom 2. Juni 2008 zum Prospekt vom 29. Mai 2008

Nachtrag Nr. 1 vom 2. Juni 2008 zum Prospekt vom 29. Mai 2008 Nachtrag Nr. 1 vom zum Prospekt vom 29. Mai 2008 für das öffentliche Angebot von 415.000 neuen, auf den Inhaber lautenden Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) aus der von der ordentlichen Hauptversammlung

Mehr

von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren

von Unternehmen, Betrieben, Teilbetrieben oder Anteilen an einer oder mehreren Bericht des Vorstands der Rosenbauer International AG Leonding, FN 78543 f, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene eigene Aktien auf andere Weise als

Mehr

Bezugsrechte, IPO, Underpricing. Von Maik Schneppel

Bezugsrechte, IPO, Underpricing. Von Maik Schneppel Bezugsrechte, IPO, Underpricing Von Maik Schneppel Inhalt Einleitung Bezugsrechte IPO Underpricing Einleitung Wann werden Bezugsrechte ausgeübt? Einleitung Grundkapital wird als gezeichnetes Kapital bezeichnet

Mehr

An die Aktionäre der VP Bank AG. Vaduz, 17. März 2015

An die Aktionäre der VP Bank AG. Vaduz, 17. März 2015 VP Bank AG Aeulestrasse 6 9490 Vaduz Liechtenstein T +423 235 66 55 F +423 235 65 00 info@vpbank.com www.vpbank.com MwSt.-Nr. 51.263 Reg.-Nr. FL-0001.007.080 An die Aktionäre der VP Bank AG Vaduz, 17.

Mehr

S T A T U T E N. der. Radio Berner Oberland AG. Aktiengesellschaft mit Sitz in Interlaken

S T A T U T E N. der. Radio Berner Oberland AG. Aktiengesellschaft mit Sitz in Interlaken S T A T U T E N der Radio Berner Oberland AG Aktiengesellschaft mit Sitz in Interlaken I. Firma, Sitz und Zweck Firma, Sitz Art. 1 Unter der Firma Radio Berner Oberland AG besteht mit Sitz in Interlaken

Mehr

STATUTEN. der [ AG. mit Sitz in [ ]

STATUTEN. der [ AG. mit Sitz in [ ] STATUTEN der [ AG mit Sitz in [ ] I. Grundlage Artikel 1 Firma und Sitz Unter der Firma [ AG besteht mit Sitz in [politische Gemeinde, Kanton] auf unbestimmte Dauer eine Aktiengesellschaft gemäss Art.

Mehr

Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.v. Börsenführerschein. II. Aktien, Renten und Fonds

Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.v. Börsenführerschein. II. Aktien, Renten und Fonds Bundesverband der Börsenvereine an deutschen Hochschulen e.v. Börsenführerschein II. Aktien, Renten und Fonds 18. Mai 2013 Aufbau des Börsenführerscheins I. Börse, Kapitalmarkt und Handel II. Aktien, Renten

Mehr

Angebot an die Aktionäre der E.ON SE zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft durch Tausch gegen die Dividende

Angebot an die Aktionäre der E.ON SE zum Erwerb eigener Aktien der Gesellschaft durch Tausch gegen die Dividende E.ON SE, Düsseldorf Wertpapier-Kenn-Nummer: ENAG99 ISIN Code: DE000ENAG999 Wertpapier-Kenn-Nummer: WKN ENA G1G ISIN Code: ISIN DE000ENAG1G5 Wertpapier-Kenn-Nummer: WKN ENA G1H ISIN Code: ISIN DE000ENAG1H3

Mehr

REGLEMENT DB RÜD BLASS IMMOBILIENFONDS SCHWEIZ INDEX REGLEMENT DB RÜD BLASS IMMOBILIENFONDS SCHWEIZ INDEX

REGLEMENT DB RÜD BLASS IMMOBILIENFONDS SCHWEIZ INDEX REGLEMENT DB RÜD BLASS IMMOBILIENFONDS SCHWEIZ INDEX REGLEMENT DB RÜD BLASS IMMOBILIENFONDS SCHWEIZ INDEX INHALTSVERZEICHNIS 1. Indexaufbau... 1 1.1 Einleitung... 1 1.2 Titeluniversum... 1 1.3 Normierung... 1 1.4 Änderungen des Reglementes... 1 2. Indexberechnung...

Mehr

Häufig gestellte Fragen zur Umstellung auf Namensaktien >

Häufig gestellte Fragen zur Umstellung auf Namensaktien > Häufig gestellte Fragen zur Umstellung auf Namensaktien > Namensaktien > Was sind Namensaktien? Welche Aktionärsdaten werden in das Aktienregister aufgenommen? Eine Namensaktie lautet auf den Namen des

Mehr

gategroup Holding AG Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre

gategroup Holding AG Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre gategroup Holding AG Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre gategroup Holding AG Einladung zur ordentlichen Generalversammlung der Aktionärinnen und Aktionäre am

Mehr

Depotreglement. für die Verwahrung von Aktien der. Schifffahrtsgesellschaft. Untersee und Rhein (URh)

Depotreglement. für die Verwahrung von Aktien der. Schifffahrtsgesellschaft. Untersee und Rhein (URh) Depotreglement für die Verwahrung von Aktien der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein (URh) Ausgabe Februar 2010 Seite 2 von 5 1 Allgemeines Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee

Mehr

Der Schweizer Pfandbrief. 8050 Zürich, 21. August 2015, 0915, MR

Der Schweizer Pfandbrief. 8050 Zürich, 21. August 2015, 0915, MR Der Schweizer Pfandbrief 8050 Zürich, 21. August 2015, 0915, MR 1 Agenda Investoren wollen: Sicherheit Aktiven Emittenten, liquiden Markt, guten Preis 2 Der Schweizer Pfandbrief ist kein Covered Bond -

Mehr

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne. Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne. Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163 Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft mit Sitz in Haselünne Wertpapierkennnummern (WKN) Stammaktien 520 160 Vorzugsaktien 520 163 International Securities Identification Numbers (ISIN) Stammaktien DE0005201602

Mehr

Burkhalter Holding AG veröffentlicht die Konditionen zur geplanten Kapitalerhöhung

Burkhalter Holding AG veröffentlicht die Konditionen zur geplanten Kapitalerhöhung Seite 1 von 5 Nicht zur Versendung, Veröffentlichung oder Verteilung in den USA, Kanada, Japan oder Australien. Burkhalter Holding AG veröffentlicht die Konditionen zur geplanten Kapitalerhöhung Wie an

Mehr

Informationen zu den Wertpapierdienstleistungen von DEGIRO. Kapitalmaßnahmen

Informationen zu den Wertpapierdienstleistungen von DEGIRO. Kapitalmaßnahmen Informationen zu den Wertpapierdienstleistungen von DEGIRO Kapitalmaßnahmen Einführung Die vertraglichen Vereinbarungen, die im Rahmen des zwischen Ihnen und DEGIRO abgeschlossenen Kundenvertrags festgelegt

Mehr

TAXeNEWS. Corporate Tax. Erwerb eigener Aktien Schranken, Fristen, Steuerfolgen

TAXeNEWS. Corporate Tax. Erwerb eigener Aktien Schranken, Fristen, Steuerfolgen TAXeNEWS Corporate Tax Erwerb eigener Aktien Schranken, Fristen, Steuerfolgen In der Praxis stellen wir immer wieder fest, dass beim Erwerb eigener Aktien Unklarheiten bestehen, die zu unliebsamen Steuerfolgen

Mehr

STATUTEN. der. Generali (Schweiz) Holding AG Generali (Suisse) Holding SA Generali (Svizzera) Holding SA Generali (Switzerland) Holding Ltd. Art.

STATUTEN. der. Generali (Schweiz) Holding AG Generali (Suisse) Holding SA Generali (Svizzera) Holding SA Generali (Switzerland) Holding Ltd. Art. STATUTEN der Generali (Schweiz) Holding AG Generali (Suisse) Holding SA Generali (Svizzera) Holding SA Generali (Switzerland) Holding Ltd. I. FIRMA, SITZ, DAUER, ZWECK DER GESELLSCHAFT Art. 1 Firma, Sitz,

Mehr

DIE VALORA AKTIE FINANZBERICHT VALORA 2012 INFORMATIONEN FÜR INVESTOREN

DIE VALORA AKTIE FINANZBERICHT VALORA 2012 INFORMATIONEN FÜR INVESTOREN 134 DIE VALORA AKTIE 1 KURSENTWICKLUNG Generelle Börsenentwicklung Schweiz. Die Schweizer Börse startete verhalten positiv in das Jahr 2012, konnte aber in der Folge das erste Quartal mit einer Performance

Mehr

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende Wertpapiere Börse spezieller Marktplatz für Geldforderungen Wertpapier (auch Effekten genannt) Urkunden gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen Emission Die Ausgabe von Wertpapieren Ablauf einer Wertschriftausgabe

Mehr

21. ordentliche Hauptversammlung am 3. Juli 2013

21. ordentliche Hauptversammlung am 3. Juli 2013 21. ordentliche Hauptversammlung am 3. Juli 2013 Bericht des Vorstandes der voestalpine AG Linz, FN 66209 t, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene

Mehr

SIX Group AG SIX Group SA SIX Group Ltd

SIX Group AG SIX Group SA SIX Group Ltd Statuten der SIX Group AG SIX Group SA SIX Group Ltd 2 I. Firma, Sitz, Dauer und Zweck Artikel 1 Unter der Firma SIX Group AG (SIX Group SA) (SIX Group Ltd) besteht eine Aktiengesellschaft gemäss Art.

Mehr

Dividendenpolitik. von Prof. Dr. Michael Adams Sommersemester 2010. Finanzierung Prof. Dr. M. Adams 1

Dividendenpolitik. von Prof. Dr. Michael Adams Sommersemester 2010. Finanzierung Prof. Dr. M. Adams 1 Finanzierung Kapitel 16: Dividendenpolitik von Prof. Dr. Michael Adams Sommersemester 2010 Finanzierung Prof. Dr. M. Adams 1 Was bekommen die Eigentümer? Anspruch auf den Gewinn des Unternehmens Aktienrückkäufe

Mehr

EIGENFINANZIERUNG BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN

EIGENFINANZIERUNG BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN EIGENFINANZIERUNG Sie erfolgt vor allem in Form der Selbstfinanzierung (siehe Innenfinanzierung) und der Beteiligungsfinanzierung. BETEILIGUNGSFINANZIERUNG BEI NICHT EMISSIONSFÄHIGEN UNTERNEHMEN Bei nicht

Mehr

EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG

EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG Aktiengesellschaft Essen EINLADUNG ZUR HAUPTVERSAMMLUNG Wertpapier-Kenn-Nr. 808 150 ISIN DE0008081506 Wir laden hiermit die Aktionärinnen und Aktionäre unserer Gesellschaft zu der am Mittwoch, dem 7. Mai

Mehr

Erläuternder Bericht des Vorstands

Erläuternder Bericht des Vorstands Erläuternder Bericht des Vorstands gemäß 120 Abs. 3 Satz 2 AktG zu den Angaben nach 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB im Bericht über die Lage der LPKF Laser & Electronics AG und des Konzerns für das Geschäftsjahr

Mehr

C:\Users\m.heinz.HS08\Documents\HV 2015\HSAG\Bericht des Vst-TOP 8.docx

C:\Users\m.heinz.HS08\Documents\HV 2015\HSAG\Bericht des Vst-TOP 8.docx Bericht des Vorstands der Hutter & Schrantz AG Wien, FN 93661 m, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene eigene Aktien auf andere Weise als über die

Mehr

Technology Semiconductor Integrated Circuits

Technology Semiconductor Integrated Circuits TIPP 1: Amkor Technology Börse Land Ticker Symbol ISIN Code Sektor Nasdaq Vereinigte Staaten AMKR US0316521006 Technology Semiconductor Integrated Circuits Amkor Technology (AMKR) ist die weltweit zweitgrößte

Mehr

Einladung zur 13. ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre und Aktionärsinformation

Einladung zur 13. ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre und Aktionärsinformation An die Aktionärinnen und Aktionäre der Meyer Burger Technology AG Einladung zur 13. ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre und Aktionärsinformation Donnerstag, 25. April 2013, 10.00 Uhr, MEZ (Türöffnung

Mehr

Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ):

Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ): 24. Juli 2014 Mitteilung für Inhaber von Anteilen der folgenden Teilfonds von GO UCITS ETF Solutions Plc (früher ETFX Fund Company Plc) (die Gesellschaft ): ETFS WNA Global Nuclear Energy GO UCITS ETF

Mehr

Finanzierung durch Kapitalerhöhung

Finanzierung durch Kapitalerhöhung 1 Finanzierung durch Kapitalerhöhung 1 Kursberechnung Kurs = Preis einer Aktie, zu dem stückzahlenmäßig an einem Tag der größte Umsatz erzielt werden kann Auftragsarten beim Börsenhandel billigst Ein Käufer

Mehr

Praxis betreffend Kotierung von Derivaten (Rundschreiben Nr. 3, RS3)

Praxis betreffend Kotierung von Derivaten (Rundschreiben Nr. 3, RS3) Rundschreiben Nr. 3 Rundschreiben Nr. 3 Praxis betreffend Kotierung von Derivaten (Rundschreiben Nr. 3, RS3) Stand am Regl. Grundlage 18. März 2014 Kotierungsreglement, Zusatzreglement Derivate und Ausführungserlasse

Mehr

Heidelberger Lebensversicherung AG

Heidelberger Lebensversicherung AG Heidelberg Einladung zur außerordentlichen Hauptversammlung am 24. September 2014 Die Aktionäre unserer Gesellschaft laden wir hiermit ein zu der außerordentlichen Hauptversammlung der am Mittwoch, 24.

Mehr

Veröffentlichung einer Mitteilung nach 27a Abs. 1 WpHG

Veröffentlichung einer Mitteilung nach 27a Abs. 1 WpHG Veröffentlichung einer Mitteilung nach 27a Abs. 1 WpHG Peter-Behrens-Str. 15 12459 Berlin First Sensor-Aktie ISIN DE0007201907 Ι WKN 720190 21. August 2014 Veröffentlichung gemäß 26 Abs. 1 WpHG mit dem

Mehr

Aktienarten und Börsenindizes -David Scheffler 23.04.07-

Aktienarten und Börsenindizes -David Scheffler 23.04.07- Aktienarten und Börsenindizes -David Scheffler 23.04.07-1. Unterscheidung 2. Arten von Aktien 3. Aktienarten im Ausland 4. Beispiel für Zusammensetzung des Grundkapitals 5. Börsenindizes 1. Unterscheidung

Mehr

die valora aktie 150 finanzbericht Valora 2008 informationen für investoren 1 kursentwicklung

die valora aktie 150 finanzbericht Valora 2008 informationen für investoren 1 kursentwicklung 150 finanzbericht Valora 2008 die valora aktie 1 kursentwicklung Globale Börsenentwicklung. Das Börsenjahr 2008 war gekennzeichnet von grossen Verwerfungen an den Finanzmärkten. Die ersten Anzeichen massgeblicher

Mehr

Statuten der. Valorlife Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft

Statuten der. Valorlife Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Statuten der Valorlife Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft I. Rechtsform, Zweck, Dauer, Sitz Art. 1 Unter der Firma Valorlife Lebensversicherungs-Aktiengesellschaft Valorlife Compagnie d Assurances

Mehr

AKTIEN UND OBLIGATIONEN Finanzanlagen, einfach erklärt

AKTIEN UND OBLIGATIONEN Finanzanlagen, einfach erklärt Aktien und Obligationen im Überblick Was ist eine Aktie? Eine Aktie ist ein Besitzanteil an einem Unternehmen. Wer eine Aktie erwirbt, wird Mitbesitzer (Aktionär) eines Unternehmens (konkret: einer Aktiengesellschaft).

Mehr

Zuteilungsrichtlinien für den Emissionsmarkt

Zuteilungsrichtlinien für den Emissionsmarkt Zuteilungsrichtlinien für den Emissionsmarkt Richtlinien über die Zuteilung von eigenkapitalbezogenen Effekten bei öffentlichen Platzierungen in der Schweiz (2.6.04) A. Zweck 1. Bei öffentlichen Emissionen

Mehr

Bericht des Vorstands. der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485 w mit Sitz in Wien. ("Gesellschaft")

Bericht des Vorstands. der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485 w mit Sitz in Wien. (Gesellschaft) Bericht des Vorstands der Warimpex Finanz- und Beteiligungs Aktiengesellschaft, FN 78485 w mit Sitz in Wien ("Gesellschaft") gemäß 65 Abs 1b ivm 153 Abs 4 AktG (Ausschluss des Bezugsrechts) zum Tagesordnungspunkt

Mehr

23. ordentliche Hauptversammlung am 1. Juli 2015

23. ordentliche Hauptversammlung am 1. Juli 2015 23. ordentliche Hauptversammlung am 1. Juli 2015 Bericht des Vorstandes der voestalpine AG Linz, FN 66209 t, über die Ermächtigung des Vorstandes eigene Aktien außerbörslich zu erwerben sowie erworbene

Mehr

Was muss ich tun, um meine Dividende ausschließlich in bar zu erhalten? In diesem Fall brauchen Sie nichts zu tun.

Was muss ich tun, um meine Dividende ausschließlich in bar zu erhalten? In diesem Fall brauchen Sie nichts zu tun. These materials are not an offer for sale of the shares or subscription rights in the United States. The shares and subscription rights may not be sold in the United States absent registration or an exemption

Mehr

Bericht zu TOP 9 der HV Tagesordnung

Bericht zu TOP 9 der HV Tagesordnung Bericht zu TOP 9 der HV Tagesordnung Bericht des Vorstandes der AT & S Austria Technologie Systemtechnik Aktiengesellschaft im Zusammenhang mit der Ermächtigung des Vorstandes das Grundkapital der Gesellschaft

Mehr

Finanzierung II Kapitel 2. Dr. Christine Zöllner

Finanzierung II Kapitel 2. Dr. Christine Zöllner Finanzierung II Kapitel 2 Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre insb. Kapitalmärkte und Unternehmensführung Kapitel 3 Ausschüttungspolitik Basierend auf Ross et al. (2009): Kapitel 18, Brealey/Allen/Myers

Mehr

KURZINFORMATION über PARTIZIPATIONSSCHEINE der HYPO-WOHNBAUBANK AKTIENGESELLSCHAFT

KURZINFORMATION über PARTIZIPATIONSSCHEINE der HYPO-WOHNBAUBANK AKTIENGESELLSCHAFT KURZINFORMATION über PARTIZIPATIONSSCHEINE der HYPO-WOHNBAUBANK AKTIENGESELLSCHAFT I.) Allgemeines Die HYPO-Wohnbaubank Aktiengesellschaft, 1040 Wien, Brucknerstraße 8, wurde im Jahr 1994 gegründet. Als

Mehr

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik)

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Richtlinie Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Gültig ab: 01.12.2013 Seite 1 von 8 Inhaltsverzeichnis: A. Allgemeines zu den Ausführungsrichtlinien... 3 1. Präambel... 3 2. Weisung

Mehr

Important note The purpose of this information brochure is to provide information to

Important note The purpose of this information brochure is to provide information to Holcim Ltd GV-Einladung und Aktionärsinformation 2 Important note The purpose of this information brochure is to provide information to the shareholders of Holcim Ltd on the increase in capital which is

Mehr

Das neue BIZ-EZB-IWF Handbuch zur Wertpapierstatistik

Das neue BIZ-EZB-IWF Handbuch zur Wertpapierstatistik 8. Berliner VGR-Kollouium 18. und 19. Juni 2015 Das neue BIZ-EZB-IWF Handbuch zur Wertpapierstatistik Dr. Reimund Mink vormals Europäische Zentralbank Übersicht Gemeinsame Veröffentlichung des Handbuchs

Mehr

Kapitaleinlageprinzip

Kapitaleinlageprinzip Kapitaleinlageprinzip Aktuelle Entwicklungen Steuerseminar Kanton LU 13.9.2011 Kapitaleinlageprinzip Agenda Referat behandelt zwei Schwerpunkte: Politische Entwicklungen seit Einführung 1.1.2011 Beispiele

Mehr

Aktienoptionsplan 2015

Aktienoptionsplan 2015 Aktienoptionsplan 2015 Der Aktienoptionsplan 2015 der Elmos Semiconductor AG (Aktienoptionsplan 2015) weist die folgenden wesentlichen Merkmale auf. 1. Bezugsberechtigte Im Rahmen des Aktienoptionsplans

Mehr

Rücknahme sämtlicher BIZ-Aktien in Händen von Privataktionären

Rücknahme sämtlicher BIZ-Aktien in Händen von Privataktionären Der Präsident An alle eingetragenen Privataktionäre der BIZ 10. Januar 2001 Rücknahme sämtlicher BIZ-Aktien in Händen von Privataktionären Sehr geehrte Damen und Herren, die ausserordentliche Generalversammlung

Mehr

Generalversammlung, 1. April 2015. Q & A für Aktionäre

Generalversammlung, 1. April 2015. Q & A für Aktionäre Generalversammlung, 1. April 2015 Q & A für Aktionäre 1. Welche Publikationen werden den Aktionären zur Verfügung gestellt?... 2 2. Wie kann ich Publikationen bestellen / abbestellen... 2 3. Wann und wo

Mehr

Übungsaufgaben. Finanzierung

Übungsaufgaben. Finanzierung Übungsaufgaben Finanzierung Inhalt 1. Außenfinanzierung... 1 1.1. Beteiligungsfinanzierung... 1 1.1.1. Bilanzkurs... 1 1.1.2. Korrigierter Bilanzkurs... 2 1.1.3. Ertragswertkurs... 3 1.1.4. Bezugsrecht...

Mehr

e-banking Börsenhandel / Trading März 2009

e-banking Börsenhandel / Trading März 2009 e-banking Börsenhandel / Trading März 2009 Inhaltsverzeichnis Details zur Erfassung von Aufträgen 1. Kauf Fonds 2. Kauf Wertschrift 3. Verkauf 4. Aufträge 5. (Transaktionsjournal) Neu sind die Valoren

Mehr

Parlamentarische Initiative Herabsetzung des Mindestnennwertes von Aktien (WAK-SR)

Parlamentarische Initiative Herabsetzung des Mindestnennwertes von Aktien (WAK-SR) 00.435 s Parlamentarische Initiative Herabsetzung des Mindestnennwertes von Aktien (WAK-SR) Bericht und Antrag der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates vom 11. September 2000 Sehr geehrter

Mehr

Wüstenrot & Württembergische AG. Stuttgart. - Wertpapier-Kenn-Nummer 805100. - ISIN Code DE0008051004. Bezugsangebot

Wüstenrot & Württembergische AG. Stuttgart. - Wertpapier-Kenn-Nummer 805100. - ISIN Code DE0008051004. Bezugsangebot These materials are not an offer for sale of subscription rights or the shares of Wüstenrot & Württembergische AG in the United States of America. The subscription rights and the shares referred to herein

Mehr