Zur Bedeutung von Kunst in der Stationären Jugendhilfe. Prof. Dr. Daniela Braun

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1 Zur Bedeutung von Kunst in der Stationären Jugendhilfe Prof. Dr. Daniela Braun 1

2 Annahme Kunst als Ausdrucksmöglichkeit fördert die Resilienz von Kindern Prof. Dr. Daniela Braun 2

3 Aufbau Wissenschaftliche Begleitung Befragung von Befragung von Kindern Begleitpersonen Künstlern KUNSTWOCHE Kindern Begleitpersonen Nicht beteiligten Personen Künstlern VERÄNDERUNG? Prof. Dr. Daniela Braun 3

4 Aufbau Wissenschaftliche Begleitung Stress, Risiken, Negative Lebensereignisse, Traumata Resilienz Bewältigung, Erholung, Anpassung Prof. Dr. Daniela Braun 4

5 Kunst und Gestaltung Körper, Seele, Geist und Sozialer Kontext Innere Bilder äußerer Ausdruck Nonverbale, bewusste oder unbewusste Kommunikation Wirklichkeitsbearbeitung Psychohygiene Erleben von Kreativität Freude, Erfolg Prof. Dr. Daniela Braun 5

6 Künstlerisch kreativer Methoden Wirkungen Therapie die Behandlung das Heilverfahren kausale Therapieursächliche Behandlung symptomatische Therapieauf Beseitigung der Beschwerden und Anzeichen gerichtete Behandlung Bio-psycho-soziale Intervention Der Sozialer Kontext Die Person und ihre Umwelt Die Bewältigung von Störungen Die Neudefinition von Wirklichkeit Die Erfahrung neuer Kompetenzen Die Psychohygiene Prof. Dr. Daniela Braun 6

7 Bedeutung der Kreativität Fähigkeit und Triebfeder zu innovativer Problemlösung als prinzipielle Haltung gegenüber den Herausforderungen des Lebens Prof. Dr. Daniela Braun 7

8 Methodische Zugänge zur Kreativität Pragmatische Kreativität Ästhetische Kreativität Innovative Problemlösung Ideenproduktion Divergentes Denken Exploration Bildnerisches Gestalten Musik Theater und Darstellung Sprache und Literalität Mediengestaltung Prof. Dr. Daniela Braun 8

9 Methodische Überlegung Niedrigschwelligkeit Nonverbaler Gehalt (Ausdrucksmöglichkeit) Zugang zu Gefühlen Stärkenorientiert Neukonzeptionierung des Selbst Konkrete Antizipation des Wünschenswerten Prof. Dr. Daniela Braun 9

10 Gestaltend, gestalten wir uns selbst pädagogische Herausforderungen traumatisierter Kinder oemotionsregulation oselbstbildentwicklung okognitive Neuordnung okörperwahrnehmung osoziale Kompetenz oselbststeuerungsfähigkeit Prof. Dr. Daniela Braun 10

11 4. Ergebnisse Erinnerungen Beispiel (E5) I: An was denkst du seit der Kunstwoche besonders oft? K10: An Spaß, Freundschaft [ ] mehr Freude halt. I: Weil es da so schön war? K10: Ja. I: Okay. K10: Und das nimmt man ja dann halt mit hier hin. I: Mhm. K10: Und dann hat man ja auch mehr Spaß hier. I: Man ist besser gelaunt. K10: Ja, genau. Das war es eigentlich. Prof. Dr. Daniela Braun 11

12 4. Ergebnisse Erinnerungen Beispiel (I1) I: Und gibt es etwas, das du seit der Kunstwoche besonders oft machst, also viel öfter als vorher? K1: Ja. I: Ja? Was denn? K1: Mit Kameras, [ ], fotografieren. I: Aha. K1: Dass ich mich jetzt so, wie der [Name des Künstlers], sehr gut mit Kameras auskenne, oder Videokameras wegen dem [ ] [Name des Künstlers] auch sehr gut auskenne. Prof. Dr. Daniela Braun 12

13 4. Ergebnisse Erinnerungen Beispiel (I1) I: Gibt es etwas, das du seit der Kunstwoche besonders oft machst? K19: Fotografieren. Ja und in der Schule Kunst mach ich jetzt lieber als vorher. Prof. Dr. Daniela Braun 13

14 4. Ergebnisse Wahrgenommene Veränderungen Beispiel (W1, W3) I: Was hat sich seit der Kunstwoche in deinem Leben verändert? Gibt es irgendwas? K10: Hmm, weniger Streit. Mehr Spaß am Leben halt. Ja, das war es eigentlich. Ja und mehr mit meiner Mutter zusammen. I: Seitdem. K10: [nickt] Und sie ist strenger, das finde ich auch gut. Prof. Dr. Daniela Braun 14

15 4. Ergebnisse Wahrgenommene Veränderungen Beispiel (W1) I: Was hat sich nach der Kunstwoche in deinem Leben verändert? Gibt es etwas? K16: Dass ich aufgehört habe zu lügen. Prof. Dr. Daniela Braun 15

16 4. Ergebnisse Wahrgenommene Veränderungen Beispiel (W4) I: Was hat sich denn nach der Kunstwoche in deinem Leben verändert? K3: Äh, dass ich mehr musikalisch [unverständlich] bin. Prof. Dr. Daniela Braun 16

17 Literaturempfehlung Kruse,O. (1997): Kreativität und Veränderung. Modellvorstellungen zur Wirksamkeit kreativer Methoden. IN: Kruse, O. (Hrsg.): Kreativität als Ressource für Veränderung und Wachstum. Kreative Methoden in den psychosozialen Arbeitsfeldern: Theorien, Vorgehensweisen, Beispiele. Tübingen. S Meis, M.-S./Mies, G.-A. (Hrsg.) (2012): Künstlerisch-ästhetische Methoden in der Sozialen Arbeit. Kunst, Musik, Theater, Tanz und Neue Medien. Stuttgart. Braun,D./Kaiser-Hylla,C/Mueller-Dötsch,V.Faust,C. (2014): Kunst und Resilienz bei traumatisierten Kindern. Eine Untersuchung im Kontext der Jugendhilfe. Schneider Verlag, Hohengehren. Prof. Dr. Daniela Braun 17

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