corporate austria Großes Geld für kleine Firmen (Teil 1) "Format" Nr. 19/05 vom Seite: 120 Ressort: Schwerpunkt kmu Von: A.Gerevini, J.

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1 "Format" Nr. 19/05 vom Seite: 120 Ressort: Schwerpunkt kmu Von: A.Gerevini, J.Redl Großes Geld für kleine Firmen (Teil 1) KMU und Finanzierung: Klein- und Mittelbetriebe sind das Rückgrat der Wirtschaft. Doch bei der Suche nach Kapital haben sie es oft schwer - besonders durch die Basel-II-Regeln. Sie sind das "Rückgrat der heimischen Wirtschaft": Kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) werden in ihrer Bedeutung für die heimische Ökonomie oft unterschätzt. Doch die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 99,6 Prozent aller österreichischen Betriebe fallen in diese Kategorie. Diese Unternehmen erwirtschaften jährlich 275 Milliarden Euro Umsatz und tätigen Investitionen im Wert von 18 Milliarden Euro. Als besonderes Zeichen ihrer Stärke hebt Walter Bornett, Leiter des Instituts KMU Forschung Austria, die Beschäftigungsdynamik hervor: "Rund 1,6 Millionen Beschäftigte finden in KMUs Arbeit. Das sind etwa 65 Prozent aller Werktätigen. Seit 1995 ist die Beschäftigtenzahl in diesen Unternehmen immerhin um 15 Prozent gestiegen, in den Großbetrieben hingegen nur um neun Prozent." Aufstand der Zwerge. Mehr und mehr sind es nicht die großen, sondern neue und kleinere Unternehmen, die zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Länder mit starkem Unternehmergeist weisen im Allgemeinen eher sinkende Arbeitslosenquoten auf. Zugleich wird die Produktion angekurbelt. Kein Wunder also, dass sich die EU bereits im Jahr 2000 im Rahmen des Wachstumspakts von Lissabon, der Europa bis 2010 zur dynamischsten Wirtschaftszone der Welt machen soll, der Stärkung der KMUs verschrieben hat. Die Union bezeichnet kleine und mittlere Unternehmen als Kernstück der Wirtschaft und empfiehlt die Schaffung eines der unternehmerischen Initiative förderlichen Klimas, beispielsweise durch Förderung effizienter Finanzmärkte. Gerade der Zugang zu Geldmitteln stellt für Unternehmer aber eine hohe Hürde dar. Der Bedarf an neuen Technologien, sich ändernde Marktstrukturen oder Wachstum lösen bei KMUs Investitionsschübe aus. Die daraus resultierenden Finanzierungsanforderungen werden in Österreich zumeist durch Kredite gedeckt. Genau diese Kreditlastigkeit stellt heimische KMUs aber zunehmend vor Probleme. Wirtschaften auf Pump. Eine aktuelle Studie der KMU-Forschung Austria ergab, dass vier von zehn Betrieben überschuldet sind, da ihr Fremdkapital das buchhalterische Vermögen übersteigt. Bornett: "Durchschnittlich weisen österreichische KMUs eine Eigenkapitalquote von nur 16 Prozent aus. Als wichtigster Geldgeber fungieren mit 38 Prozent die Banken." Im Vergleich dazu: Ein durchschnittliches US- Unternehmen deckt lediglich ein Viertel seiner Ausgaben durch Kredite. Unter anderem führt die Verschuldung der österreichischen Unternehmen zur zweithöchsten Insolvenzrate in den EU-Ländern. Heimische KMUs bewegen sich also aufgrund mangelnder Eigenkapitaldecke auf dünnem Eis. Trotzdem geht es darum, aussichtsreichen und innovativen Investitionen den Zugang zu Kapital zu ermöglichen. Da die Banken durch neue internationale Richtlinien (Basel II, siehe Kasten Seite 124) zu einem veränderten Risikomanagement gezwungen sind, >> >> bewerten sie - auch wenn das Regelwerk erst ab 2007 in Kraft tritt - bereits heute Unternehmen nach ihrer Bonität. Kredite an ausfallgefährdete Kunden müssen mit mehr Eigenkapital als bisher unterlegt werden. Statt bislang pauschal acht Prozent Hinterlegung können durch Basel II Sicherheiten von bis zu zwölf Prozent verlangt werden. "Im bankinternen Ratingverfahren bekommt die Eigenkapitalausstattung ein sehr hohes Gewicht", fasst KMU- Experte Bornett zusammen, "und da liegen speziell kleinere Betriebe sehr schlecht." Um Investitionen auch künftig durch die Hausbank finanzieren zu können, sollten KMUs die Eigenkapitaldecke stärken. Als betriebswirtschaftliche Faustregel gelten 20 Prozent. Ausrede Basel II. Peter Takacs, Geschäftsführer des Austria Wirtschafts Service (AWS), vermutet, dass bei vielen Kreditablehnungen Basel II als Grund nur vorgeschoben wird: "Es handelt sich um eine reine Ordnungsvorschrift für Banken. Aber sie schlägt sich auf das gesamte Geschäftsfeld nieder." Um Härtefälle abfedern zu können, bietet das AWS Haftungsinstrumentarien wie etwa die Eigenkapitalgarantie oder Double Equity. Takacs: "So stellen wir sicher, dass gute und innovative Projekte auch in Zukunft unterstützt werden." 1

2 Die restriktivere Kreditvergabe der Banken hat allerdings, so seltsam es klingen mag, auch ihr Gutes. Denn dadurch entwickelte sich ein breit gefächerter Markt an alternativen Finanzierungsformen, etwa noch wenig genutzte Geldquellen wie Beteiligungsgesellschaften, Business Angel, Venture Capital, Privat Equity, Mezzaninkapital, Mittelstandsbonds und Förderungen zur Verfügung. Alternative Finanzierung. Friedrich Niederndorfer, Vorstandsvorsitzender des Elektronikunternehmens Abatec, hat mit alternativen Finanzierungsmodellen gute Erfahrungen gemacht. Der oberösterreichische Betrieb beschäftigt sich seit 1999 mit der Entwicklung eines Local Position Measurement Systems (LPM). Das High-Tech-Verfahren, das genaue Bewegungsanalysen im Sport oder in der Verhaltensforschung ermöglicht, konnte allerdings nur durch zusätzliche Geldmittel entwickelt werden. Niederndorfer: "Wir haben im Jahr 2000 den Schritt vom Zwei-Mann-Betrieb zur Aktiengesellschaft vollzogen. So erhielten wir 25 Millionen Schilling durch Capital Venture, weitere 25 Millionen Schilling über eine Haftung und zehn Millionen Schilling durch eine stille Beteiligung." Drei Jahre später benötigte Abatec für die Markteinführung des mittlerweile serienreifen LMP zusätzliche Mittel. Mit Unterstützung des AWS wurde ein Gewinnwertpapier aufgelegt, das 1,2 Millionen Euro in die Kassa von Abatec brachte. "Die Inhaber des Gewinnwertpapiers erhalten elf Prozent der Unternehmensgewinne", erklärt Friedrich Niederndorfer, "2004 kam es zur ersten Ausschüttung. Und die war gut: Immerhin erzielten wir eine 52-prozentige Umsatzsteigerung gegenüber 2003." Besonders in forschungsintensiven Branchen sind Unternehmer auf Investitionskapital angewiesen. Ein gutes Beispiel ist der Maschinenbauer Panhans. Als die Österreich-Tochter eines deutschen Unternehmens Anfang 2004 in den Konkurs schlitterte, taten sich zwei Gesellschafter zusammen, um den Betrieb gemeinsam mit Geschäftsführer Wolfgang Panholzer wieder zu einem der innovativsten der Branche zu machen. Innerhalb eines knappen Jahres war der Turnaround geschafft, und gemeinsam mit einem Private- Equity-Fonds der >> >> BA-CA wurde sogar das frühere Mutterunternehmen übernommen. "Die Beteiligung des Fonds ist auf fünf bis zehn Jahre angesetzt. In dieser Zeit können wir Allianzen und Partnerschaften schmieden", erklärt Wolfgang Panholzer. Dann nämlich wird der Private Equity Fonds sein Engagement versilbern wollen. Einen finanzkräftigen Partner sicherte sich auch Berthold Schrödl. Der studierte Psychologe beschäftigt sich mit der Entwicklung von Ideen, Anmeldung von Patenten und deren Vermarktung. Sein erstes geistiges Baby ist ein Latexhandschuh, der Ärzten und Pflegepersonal ein Maximum an Sicherheit vor Kontaminierungen bietet. Durch am Schaft befestigte Laschen ist das Ausziehen ohne Kontakt möglich. Für die Vermarktung des Handschuhs benötigte der Erfinder allerdings Geld. Er suchte bei der AWS um eine Förderung an. Schrödl: "Sechs unabhängige Personen begutachteten meinen Handschuh auf seine Marktfähigkeit." Da diese gegeben war, beteiligte sich das AWS und übernimmt nun alle Kosten sowie die Vermarktung. Berthold Schrödl: "Sobald der Handschuh auf den Markt gebracht wird, kassieren sie die Hälfte aller Einnahmen." Problemzonen: Zeitdruck und Steuern. Alternative Finanzierungsmodelle zu finden ist aber nicht immer einfach. Oft fehlt den Unternehmern die Zeit, verschiedene Varianten auf die Tauglichkeit in ihrem Betrieb zu durchleuchten. Um den KMUs auch in wirtschaftlich schlechten Situationen eine sichere Position bieten zu können, müsse auch die Politik ihren Teil dazu beitragen, betont Ökonom Walter Bornett: Eine langjährige Forderung von seiner Seite ist es daher, dass Unternehmer in der Steuerbilanz für das Eigenkapital fiktive Zinsen absetzen können. Bornett: "Für die Kredite kann man Zinsen als gewinnmindernden Aufwand geltend machen. Dasselbe müsste auch für das Eigenkapital gelten." Gewinn auf allen Linien Elektronikunternehmen Abatec Das Vertrauen der Investoren war ge-rechtfertigt. Das Elektronikunternehmen Abatec emittierte 2003 ein Gewinnwertpapier mit Kapitalgarantie im Volumen von 1,2 Millionen Euro. So wurde die Produktion der Eigenentwicklung Local Position Measurement (LPM) sichergestellt. "Heuer kommt es erstmals zu einer Gewinnausschüttung von Euro", freut sich Vorstandsvorsitzender Friedrich Niederndorfer. Insgesamt erzielte Abatec 2004 einen Umsatz von 7,6 Millionen Euro. 2

3 Beteiligung am Patent Erfinder Berthold Schrödl Gute Ideen allein reichen nicht, sie müssen auch weiterverfolgt werden. Berthold Schrödl entwickelte einen Latexhandschuh, der die Kontaminierungsgefahr für Ärzte und Pflegepersonal auf ein Minimum reduziert. Doch auch Erfindungen kosten Geld. Schrödl: "Es fallen Recherchekosten und Rechnungen beim Patentamt an." Um die Vermarktung des Latexhandschuhs zu ermöglichen, suchte sich der Erfinder einen potenten Geldgeber. Nach ausführlicher Bewertung der Marktfähigkeit beteiligte sich das Austria Wirtschaftsservice zu 50 Prozent an dem Projekt. Schrödl: "Der Deal ist: Kostenübernahme ab sofort und Gewinnbeteiligung. Erfinder bleibe ich." Wie Phönix aus der Asche - vom Konkurs zum Erfolg Maschinenbauer Panhans Technologieführerschaft war das erklärte Ziel von Geschäftsführer Wolfgang Panholzer und den Gesellschaftern des Industriesägenherstellers Panhans. Nach dem Konkurs (2004) erreichte Panholzer in nur einem Jahr bei einem Umsatz von fünf Millionen Euro wieder schwarze Zahlen. Schon heuer steht ein Budget von für Forschung und Entwicklung bereit. Um ungebremst wachsen zu können, beteiligte man kürzlich einen Private- Equity-Fonds am Unternehmen und übernahm die frühere Muttergesellschaft in Deutschland. In fünf bis zehn Jahren wird der Fonds aussteigen, bis dahin sondiert Panhans den Markt nach geeigneten Partnern. Bild: sorge um die kleinen. Walter Bornett, Leiter des Instituts KMU Stärkung des Eigenkapitals. Forschung Austria, fordert eine "Die Stärkung des Eigenkapitals hat Priorität" Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl über Basel II und die Auswirkungen auf den Mittelstand. Format: Herr Präsident, die Finanzierung im traditionell eigenkapitalschwachen KMU-Bereich war schon bisher nicht immer einfach. Bringt Basel II jetzt eine Verschärfung der Situation? Leitl: Nein. Basel II vollzieht nur die allgemeine Entwicklung im Finanzierungsbereich nach: Durch stetige Verbesserung der Risikomesssysteme sind die Banken bestrebt, die Risiken aus der Kreditvergabe bestmöglich einschätzen zu können. Basel II ist eine Art Katalysator für diesen Prozess. Auch Versicherungen bemessen ihre Prämien nach dem Risiko. Aus unternehmerischer Sicht ist das nichts Neues. Der Wandel in der Unternehmensfinanzierung und im Bankgeschäft wird oft sehr verkürzt unter dem Begriff Basel II subsumiert. Basel II ist aber nur einer von mehreren Faktoren in der laufenden Weiterentwicklung der Finanzierungslandschaft. Format: Wie sahen die ersten Vorschläge des Baseler Ausschusses aus? Leitl: Nach den ersten Vorschlägen, die nicht nach Kredithöhe und Unternehmensgröße differenziert haben, wäre es tatsächlich zu einer Verteuerung der Kredite für KMUs gekommen. Auch waren die Vorschläge anfangs zu stark von der amerikanischen Finanzierungskultur geprägt. Format: Welche Verbesserungen konnten nun erzielt werden? Leitl: In meiner Funktion als Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern habe ich auf die Gefahr für Europas Betriebe hingewiesen. In den direkten Verhandlungen - auch mit dem Vorsitzenden des Baseler Ausschusses - konnten entscheidende Verbesserungen erreicht werden. So kommt es im künftigen Bankrecht zum Beispiel zu einer deutlichen Erleichterung für Kredite bis zu einer Million Euro pro Kreditinstitut. Format: Kritiker meinen, dass Basel II einen großen bürokratischen Aufwand für die Unternehmen mit sich bringen könnte. Stimmt das? Leitl: Basel II bedeutet in der Umsetzung v. a. einen bürokratischen Aufwand für die Banken - Basel II ist ja unmittelbar an die Banken adressiert. In der Interessenvertretung sind wir sehr bestrebt, diesen Aufwand aufzuzeigen und zu minimieren, einiges haben wir da - auch im Interesse der Kreditnehmer - schon erreicht. Format: Heißt dies, dass Basel II somit für Unternehmer kein Thema mehr ist? Leitl: Nein. Trotz unserer Erfolge empfehle ich jeder Unternehmerin und jedem Unternehmer, sich mit dem 3

4 Thema Rating und Bonität zu beschäftigen. Wenn notwendig, sollte ein Unternehmen auch bonitätsverbessernde Maßnahmen setzen. Denn auch ohne Basel II würden Banken in der Kreditvergabe künftig noch mehr nach dem Kreditrisiko differenzieren. Format: Welche Unterstützung hat ein Unternehmen, wenn es solche so genannten bonitätsverbessernden Maßnahmen setzen will? Leitl: Die Wirtschaftskammer bietet eine Vielzahl an Informations- und Serviceaktivitäten. So haben wir gerade gemeinsam mit der Nationalbank eine Infotour "Basel II - Ihre Chance" durch die Bundesländer gestartet. Publikationen (Gratis-folder, Broschüre), Internet-Infos und geförderte Beratungen ("Finanzierungs-Check") sowie zwei Basel-II-Konferenzen, die von der EU-Kommission gefördert werden, sind weitere Beispiele für unsere umfassenden Informationstätigkeiten zu dem Thema. Ein weiteres Beispiel ist die von unserem Fachverband Unternehmensberatung angebotene Akkreditierung zum "Basel-II- Consultant". Format: Trotz allem ist die Eigenkapitalbasis - besonders von kleineren Unternehmen - noch immer erschreckend gering. Leitl: Das ist richtig. Die aktuelle Untersuchung der KMU-Forschung Austria zeigt, dass rund 43 Prozent der Unternehmen über kein oder negatives Eigenkapital verfügen. Bei den Kleinstbetrieben sind es 53 Prozent. Deshalb wird die Wirtschaftskammer Österreich alles tun, um über die Politik die Eigenkapitalbindung in Österreich zu fördern - Stichwort: geringe Besteuerung nicht entnommener Gewinne. Die Stärkung des Eigenkapitals muss auf jeden Fall Priorität haben. Auch muss als Basel-II- Begleitmaßnahme die Kreditvertragsgebühr abgeschafft werden, diese verteuert nämlich die Kreditfinanzierung für alle Kreditnehmer wirklich. Auch sollten wir darauf achten, dass die Förderpolitik Abfederungsmaßnahmen, wie Haftungen, zur Verfügung stellt. Format: Und die Alternativen zum Kredit? Leitl: Alternativen zum Kredit müssen in Österreich noch deutlich forciert werden. Gemeinsam mit WKÖ- Vizepräsident Richard Schenz, der Regierungsbeauftragter für den Kapitalmarkt ist, und anderen Institutionen sind wir bestrebt, die Beteiligungsfinanzierung in Österreich zu stärken. Ein Modell dazu wäre die Schaffung von Mittelstandsfonds. Gemeinsam mit Schenz und höchst kompetenter Unterstützung aus Wissenschaft und Praxis erarbeiten wir gerade ein Modell. Auch die Venture-Capital-Finanzierung und die Business Angels müssen wir weiter stärken. Bild: Verhandelte Basel II: WKÖ-Präsident Christoph Leitl. Basel II Neue Regeln für Kredite Die neuen Richtlinien für die Eigenkapitalunterlegung von Darlehen seitens der Banken bedeuten gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine Umstellung. Der Begriff Basel II geistert seit Jahren durch Medien und Finanzbranche. Doch gerade diejenigen, die von der Neuordnung der Kreditvergabe an meisten betroffen sind - die kleinen und mittelständischen Unternehmen -, wissen oft am wenigsten über die Auswirkungen der Regelung. Auf einen Vorschlag der Bank für internationalen Zahlungsausgleich wurde bei einer Konferenz in Basel - daher der Name - eine neue Richtlinie für die Unterlegungspflicht von Krediten seitens der Geldinstitute vereinbart, die ab 2007 verbindlich wird. Die Höhe der Eigenmittelunterlegung für einen Kredit soll in Zukunft von der Bonität, dem Rating des jeweiligen Darlehensnehmers abhängen. Damit bekommen Unternehmen umso leichter einen Kredit und günstigere Zinssätze, wenn sie als wenig insolvenzgefährdet eingestuft werden. "Natürlich gab es auch bisher schon Bonitätsprüfungen", erklärt die auf KMUs spezialisierte Unternehmensberaterin Elisabeth Heller, "doch durch Basel II hat man sich auf eine Hand voll signifikanter Kriterien für die Bonitätsbeurteilung geeinigt." Am wichtigsten sind dabei Unternehmenskennziffern wie Eigenkapitalquote, Cash-flow, EBITDA, Rendite 4

5 auf das eingesetzte Kapital (ROI) sowie Bankverbindlichkeiten zu Fremdkapital. Wegen der klaren Kriterien sollten sich Kreditwerber in ihrem Antrag entsprechend darauf einstellen, rät Heller: "Eine klare Unternehmensanalyse ist unabdingbar. KMUs sollten ihre Bilanz selbst nach den Ratingkriterien der Bank beurteilen." Neben quantitativen Kriterien gibt es auch qualitative Faktoren, die nun eine größere Rolle spielen als früher. Besonders wichtig ist die Güte des Informations- und Rechnungswesens sowie des Controllings, aber auch die Unternehmensstrategie, Personalplanung und etwaige Nachfolgeregelungen kommen auf den Prüfstand. Die wichtigste Konsequenz aus Basel II ist für Heller eine Neuordnung der Finanzierung: "Bisher war die Hausbank der wichtigste Weggefährte der Unternehmen. In Zukunft werden alternative Finanzierungen eine viel wichtigere Rolle spielen." Bild: Unternehmensberaterin Elisabeth Heller: "Bisher war die Hausbank der wichtigste Weggefährte der Unternehmen. In Zukunft werden alternative Finanzierungen eine wichtigere Rolle spielen." Finanzierung nach Maß Noch immer dominieren bei Österreichs Unternehmen klassische Finanzierungsformen wie etwa der Kredit. Doch die zahlreichen Alternativen sind eine Überlegung wert. Sei es für eine einmalige Investition, um einen kurzfristigen Liquiditätsengpass zu überstehen, oder für eine geplante Expansion es gibt etliche Situationen, in der Unternehmen eine passende Finanzierung brauchen. Und so unterschiedlich die akuten Bedürfnisse von Firmen sind, so sehr unterscheiden sich auch die Möglichkeiten, um die benötigten Mittel von Geldinstituten oder auch privaten Investoren zu erhalten. Klein- und Mittelbetriebe sind daher gut beraten, sich einen Überblick über das vorhandene Angebot zu verschaffen. Vor dem Hintergrund von Basel II wird auch die Aufbringung von Eigenkapital zu einem immer wichtigeren Aspekt der Finanzplanung. Das weiß auch Willibald Cernko, im Vorstand der BA-CA verantwortlich für das Privat- und Firmenkundengeschäft: "Dass die Firmen früher ihre Gewinne gleich aus der Unternehmenssphäre abgezogen haben, folgte einer steuergetriebenen Logik. Aber diese Zeit ist vorbei. Jetzt gilt es, auch der Logik der Unternehmensfinanzierung zu folgen: Eine gute Eigenkapitalausstattung hilft bei den Kreditkonditionen." Auf der Suche nach maßgeschneiderten Lösungen. Für die Banken heißt das, die Produktentwicklung für KMUs zu forcieren und maßgeschneiderte Lösungen für die individuellen Anforderungen der Kunden zu schaffen. Bei kleinen Unternehmen fehlt es hingegen häufig noch an Bewusstsein bezüglich der vielen Möglichkeiten der Geldbeschaffung. Dazu muss sich der Unternehmer klar werden, was er mit der Finanzierung genau erreichen will. Gerade bei kleinen und mittleren Betrieben, die oftmals in Familienbesitz sind, herrscht eine gewisse Scheu vor Investoren, die sich ein Mitbestimmungsrecht "erkaufen". Doch genau dahin geht der Trend. Herwig Schneider vom Industriewissenschaftlichen Institut hat sich mit den Finanzierungsgewohnheiten von Mittelbetrieben auseinander gesetzt. "Es gibt in Osterreich beachtliches Potenzial für privat vermitteltes Eigenkapital", so Schneider. Angestrebt wird die Inanspruchnahme von so genanntem Privat Equity derzeit aber nur von fünf Prozent der heimischen Betriebe (siehe Grafik). Immer noch setzt der Großteil auf traditionelle "Geldbeschaffung" in Form eines Kredits. Bankkredit: Der Klassiker ist die beliebteste Finanzierungsform Der Bankkredit in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen (etwa Kontokorrentkredit oder Investitionskredit) kann in beinahe jeder Situation dienlich sein, egal ob Akquisitionen anstehen, Investitionen nötig werden oder nur ein kurzfristiges Liquiditätsproblem überbrückt werden muss. Kredite erhöhen allerdings die Bilanzsumme und den Verschuldungsgrad eines Unternehmens und werden nicht mehr so rasch vergeben wie früher. Eine gute Eigenkapitalausstattung verbessert die Chancen. Factoring: Schnelles Geld für offene Forderungen Das Prinzip des Factoring ist simpel: Eine Bank übernimmt offene Forderungen eines Betriebs an seine Kunden. 80 Prozent der ausstehenden Summe werden sofort gezahlt, der Rest, sobald die zugrunde liegende Forderung beglichen wurde. Besonders für junge Unternehmen mit stark schwankenden Umsätzen (Mindestumsatz etwa Euro) ist Factoring eine attraktive Methode, die Liquidität zu sichern. Die Factoringgebühr beträgt ungefähr 1,5 % der geforderten Summe. Zusätzlich zur offenen Rechnung sind keine weiteren Sicherheiten notwendig. Im Bau- und Baunebengewerbe wird Factoring nicht angeboten. 5

6 Leasing: Das Leihgeschäft als stark boomender Markt Der Leasingmarkt wächst stark, und immer mehr Geschäftsfelder werden fur diese Finanzierungsart erschlossen (siehe Interview Seite 130). Den größten Teil macht zwar immer noch das Kfz-Leasing aus, aber Immobilien- und Geräteleasing nehmen stark zu. Da der Leasinggegenstand im Besitz der Bank bleibt, sind keine weiteren Sicherheiten zu erbringen. Leasingdauer und eine etwaige spätere Übernahme werden individuell vereinbart, im Mobilienbereich geht der Trend teilweise schon zu Mietverträgen. Die monatlichen Raten sind in der Regel steuerlich voll absetzbar. Nicht zuletzt bei Investitionen in Gerätschaften, die nur für einen befristeten Zeitraum genutzt werden etwa Spezialmaschinen oder raschen Innovationszyklen unterliegen (EDV), ist Leasing eine sinnvolle Alternative zum Kauf. Vor allem, da sich der Leasinggeber um Garantie, Versicherung und Wartung kümmert. Außerdem bleiben dem Unternehmen Eigenmittel erhalten, was die Liquidität erhöht. Ein zusätzlicher Vorteil: Der Leasingnehmer kann weitere Leistungen wie Baumanagement, Fuhrparkservice, Hausverwaltung und Ahnliches an die Bank outsourcen. Private Equity: Auf der Suche nach dem Eigenkapital Besonders in Phasen des Wachstums, aber auch bei bevorstehenden Übernahmen kann sich ein Unternehmen mit attraktivem Businessplan über Private-Equity-Gesellschaften mit dem nötigen Risikokapital ausstatten. Ein solcher Teilhaber ist in der Regel auf ein mittelbis langfristiges Engagement eingestellt und bringt sich auch in das Management ein. Private Equity verbessert die Eigenkapitalquote. Der Private- Equity-Geber zieht seinen Gewinn aus dem späteren Verkauf seiner Anteile, etwa bei einem Börsengang. Anleihe: Fremdes Geld ohne eigene Sicherheiten Für größere expansive Vorhaben oder Investitionen kann ein Unternehmen mit einem Umsatz von über 200 Millionen auf dem Kapitalmarkt Anleihen begeben. Das Kapital wird meist endfällig zurückgezahlt, eine fixe Verzinsung der so genannte Kupon ist einmal im Jahr zu bezahlen. Sicherheiten sind nicht notwendig, da das Bonitätsrisiko über die Höhe der Verzinsung ausgeglichen wird. Das Mindestvolumen einer Anleihe liegt mit rund 10 Millionen Euro relativ hoch. In manchen Fällen schließen sich daher mehrere kleinere Unternehmen als Emittenten zusammen (Bündelanleihe). Mezzaninkapital: Zwitterwesen zwischen Eigen- und Fremdmittel Gerade in Wachstumsphasen wird immer öfter auch auf Mezzaninkapital zurückgegriffen. Der Vorteil ist, dass man dadurch unbesichert zu Eigenkapital kommt (im Gegenzug sind allerdings die Zinssätze aufgrund des ungleich höheren Risikos für den Geldgeber weitaus höher als bei einem normalen Kredit). Ein weiterer Pluspunkt ist, dass der Unternehmer keine Anteile abgeben muss. Besonders bei Firmen im Aufbau mit aussichtsreichen Zukunftsperspektiven kann dies ein großer Vorteil sein, da man dadurch später vom Höhenflug auch voll profitiert. Im Insolvenzfall wird das Mezzanindarlehen als Eigenkapital behandelt. 6

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