Natur-Hörerlebnispfad im Leipziger Auenwald

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1 Natur-Hörerlebnispfad im Leipziger Auenwald Anlage 1 Ankunft im Wald Wie viele Menschen braucht es, um diesen Baum zu umfassen oder zu umstellen? Seid ihr genug, dann fasst euch an die Hände und umzingelt den Baum. Wenn ihr nicht so viele seid, dann stellt euch an den Baum, merkt euch wo ihr standet und dann wird gezählt, wie viele Menschen um den Baum passen. Bitte tragt hier ein, wie viele Menschen ihr braucht, um den Baum zu umfassen!. Anlage 2 Ankunft im Wald Was ist ein Wald? Ein Wald besteht aus hunderten Bäumen, Sträuchern, Moosen, Farnen, Pilzen und vielen unterschiedlichen kleinen und großen Tieren. Die Wälder können in Nadelwald und Laubwald unterschieden werden. In einem Nadelwald ist es eher dunkel und es wachsen wenige Sträucher. Die Nadelbäume werfen ihre Nadeln im Herbst nicht ab und schützen die Tiere im Winter vor Kälte und Schnee. Die wichtigsten Nadelbäume haben Zapfen, in denen sich die Samen entwickeln. Die Samen dienen den Tieren als Nahrung. Welche Tiere leben im Nadelwald? Wie auf dem Bild gezeigt, leben in einem Nadelwald Rehe, Eichhörnchen, verschiedene Vögel und Insekten. 1 1 Quelle: Sue Jacquemier (Hrsg.)(1979). Wir entdecken und bestimmen das Leben im Wald. Otto Maier Ravensburg. Deutsche Fassung von Hand Joachim Conert. S. 51.

2 In einem Laubwald gibt es eine ganze Menge verschiedener Baumarten. Gemeinsam haben sie alle, dass sie im Herbst ihre Blätter abwerfen, überwintern und im Frühling neue Blätter und Knospen hervortreiben. Wenn eine Baumart in einem Wald besonders häufig vorkommt, dann wird der Wald danach benannt, z.b. ein Buchen oder Eichenwald. Welche Tiere leben hier? Das Eichhörnchen, viele verschiedene Vögel, kleine Säugetiere, wie die Maus, der Maulwurf oder Frösche. 2 2 Quelle: Sue Jacquemier (Hrsg.)(1979). Wir entdecken und bestimmen das Leben im Wald. Otto Maier Ravensburg. Deutsche Fassung von Hand Joachim Conert. S. 53.

3 Anlage 3 - Typische Vogelarten Kohlmeise Eichelhäher Amsel Buntspecht Anlage 4 - Naturkreislauf Kreislauf der Natur 3 3 Quelle:

4 Anlage 5 - Tiergeschichte Das Häschen Hoppelpoppel von Dagmar Freise Hoppelpoppel war ein kleines Häschen. Es wohnte im Wald beim Pilz mit dem rot - weiß gesprenkelten Dach. Hoppelpoppel war einsam und hatte keine Freunde. Er verstand das nicht. War er doch nett, liebenswürdig und hilfsbereit. In den Augen der anderen zählte das nicht. Für sie war er anders, nicht braun wie alle. Weiß war er mit schwarzen Schuhen, schwarzem Kopf und einem schwarzen Schwänzchen. Mit so einem wollten sie nichts zu tun haben. Hochmütig schauten sie auf ihn herab und hänselten ihn, wo sie nur konnten. Hoppelpoppel wurde immer trauriger und in sich gekehrter. Er verstand die Welt nicht mehr. Bestimmte das Aussehen über den Wert eines Hasens? War er nicht genau soviel Wert wie die Anderen? Doch die lästerten nur und hielten sich fern. Eines Tages herrschte helle Aufregung im Wald. Ein neuer Bewohner zog ein, besser gesagt... eine neue Bewohnerin. Sie hieß Samtauge und war wunderschön. Die Hasen waren begeistert und warben um sie. Samtauge gefiel das und genoss die Aufmerksamkeit, die man ihr entgegen brachte. So richtig glücklich war sie nicht. Es war ihr nicht entgangen, dass alle Hoppelpoppel mieden. Hoppelpoppel wurde immer stiller und zog sich immer mehr zurück. Eines Tages klingelte es an seiner Tür. Er öffnete und traute seinen Augen nicht. Vor ihm stand Samtauge. Sie hatte einen Korb mit vielen Leckereien dabei. Komm, sagte sie, lass uns ein Picknick machen. Hoppelpoppel konnte es kaum fassen, Samtauge lud ihn zum Picknick ein. Ihn...den alle verspotteten und mieden. Es wurde ein fröhliches Picknick. Beide verstanden sich auf Anhieb. Sie hatten viel zu lachen, viel zu erzählen, alberten um die Wette und hatten viel Spaß zusammen. Ihr Lachen schallte weit durch den Wald. Zufällig kam Hüpfhoch vorbei. Er war sehr angesehen bei den anderen Hasen. Konnte er doch am höchsten springen von allen. Und auch sonst tat er sich überall hervor. Die anderen bewunderten ihn dafür. Hüpfhoch blieb stehen und traute seinen Augen nicht. War das der Hoppelpoppel, den alle belächelten? Der traurig durch den Wald schlich und dem Alle aus dem Weg gingen? Ungewiss, wie die Zwei reagieren würden, trat er zaghaft und voller Scheu näher. Seine Sorge war unbegründet. Herzlich bat Samtauge ihn Platz zu nehmen. Bald waren alle drei in ein Gespräch vertieft und lachten um die Wette. Hüpfhoch erkannte seinen Irrtum und schämte sich entsetzlich, zerknirscht bat er Hoppelpoppel um Entschuldigung. Zum Glück war Hoppelpoppel nicht nachtragend und nahm die Entschuldigung an. Seit dem Tag hatte Hoppelpoppel viele Freunde. Samtauge wurde seine beste Freundin. Sie hatte begriffen, dass es nicht darauf ankommt, wie man aussieht, sondern was in einem steckt. So herrschte wieder Ruhe im Wald und alle waren zufrieden. 4 4 MayaCat (Quelle: e-stories.de)

5 Anlage 6 - Baumkunde 5 5 Quelle: letzter Zugriff

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