Grundlagen der Optik Abstrahlwinkel, Lichtausbreitung und Lichtbrechung

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Grundlagen der Optik Abstrahlwinkel, Lichtausbreitung und Lichtbrechung"

Transkript

1 Grundlagen der Optik Abstrahlwinkel, Lichtausbreitung und Lichtbrechung Vorwort: Nachfolgend werde ich versuchen einige grundlegende Punkte der Optik näher zu erläutern und deren Relevanz zu unserem Hobby - der Aquaristik - aufzuzeigen. Sämtliche Inhalte sind mit größter Sorgfalt und nach bestem Wissen zusammengetragen. Eine Garantie auf absolute Richtigkeit kann ich natürlich trotzdem nicht übernehmen. Im späteren Verlauf der Ausarbeitung werden diverse Punkt anhand eines Musteraquariums betrachtet. Um dabei den Fokus auf den einfachen optischen Gesetzmäßigkeiten zu halten, wurden die folgenden Annahmen getroffen: - Keine Bewegung der Wasseroberfläche - Das Wasser wird als absolut klar angenommen also ohne Streuungeffekte durch Wassertrübung Die Inhalte dieser Ausarbeitung dürfen gerne für private Zwecke weiterverwendet werden. Über eine Quellenangabe würde ich mich natürlich trotzdem freuen.

2 Abstrahlwinkel: Den Begriff des Abstrahlwinkels findet man vor allem bei gerichteten Lichtquellen. Beispiele hierfür sind z.b. LED Strahler, oder HQI bzw. T5 mit Zusatzoptik (Reflektor) Der Abstrahlwinkel einer Lichtquelle beschreibt den Winkel, bei dem der maximale Strahlungswert auf 50% abgefallen ist. In den Datenblättern ist dabei meist eine normierte Form angegeben. Der Maximalwert des Diagramms beträgt 1 oder 100% Die Darstellung der Abstrahlcharakteristik erfolgt dabei entweder in Form eines Polarkoordinatendiagramms oder in X/Y-Darstellungsform - oder wie im Falle von Osram sogar in gemischter Form. Abbildung 1: Abstrahlcharakteristik der Osram Platinum Dragon Bei der gezeigten Osram Platinum Dragon liegt der 50% Schnittpunkt bei 60, gemessen von der Sichtrichtung der LED. Da hier in jedem der Diagramme nur die Abstrahlung auf eine Seite gezeigt wird beträgt der gesamte Abstrahlwinkel also 2x Aus energetischer Sicht betrachtet enthält der Lichtkegel, der durch den Abstrahlwinkel begrenzt wird, bei LEDs im Allgemeinen rund 90%-95% der abgestrahlten Energie.

3 Lichtausbreitung: Die Lichtausbreitung erfolgt immer geradlinig von der Quelle aus. Dabei nimmt die Bestrahlungsstärke pro Flächeneinheit Quadratisch mit dem Abstand ab. - Beim Abstand r trifft noch komplette ausgesendete Strahlungsenergie auf eine Referenzfläche. - Bei 2r trifft die gleiche Energie auf 4 Referenzflächen - Bei 3r trifft die Energie auf 9 Referenzflächen,.

4 Lichtbrechung: Trifft ein Lichtstrahl auf ein Medium mit einer anderen optischen Dichte (z.b. Wasser) so ändert sich die Richtung des Lichtstrahls. Beim Übergang in ein optisch dichteres Medium ändert sich die Richtung zum Lot hin, beim Übergang in ein dünneres Medium vom Lot weg. Aus der Gesetzmäßigkeit zur Lichtbrechung lassen sich nun mehrere Grenzfälle ableiten. Trifft ein Lichtstrahl unter quasi 90 zum Lot aus der Luft auf die Wasseroberfläche (rechter Lichtstrahl) setzt er seine Weg mit 48,3 zum Lot hin im Wasser fort. Aus dieser Gesetzmäßigkeit folgt, dass es keinen Lichtstrahl mit einem Winkel > 48,3 geben kann, der aus der Luft ins Wasser übertritt. Diese Gesetzmäßigkeit gilt in beide Richtungen. Ein Lichtstrahl der also unter ~48 aus dem Wasser auf die Oberfläche trifft wird in der Luft nahe entlang der Wasseroberfläche weitergeleitet. Trifft ein Lichtstrahl unter einem größeren Winkel als die aufgezeigten 48,3 aus dem Wasser kommend auf die Oberfläche, so ist er nicht in der Lage das Wasser zu verlassen, sondern wird an der Oberfläche reflektiert (Totalreflektion).

5 Diesen Grenzfall kann man nun entsprechend dahingehen erweitern, dass man den Winkel sucht, an dem ein ins Aquarium eintretender Lichtstrahl anfängt durch die Seitenscheibe auszutreten. Die passiert bei etwa 62,9 (linker Lichtstrahl). Das nachfolgende Bild zeigt einen roten Laserstrahl, der durch Wasser mit einem Winkel > 48,3 auf die Aquarienscheibe trifft und durch die beschriebene Totalreflektion wieder in Wasser zurückreflektiert wird. Wird nun beim gleichen Aufbau der Auftreffwinkel verkleinert, so koppelt der Lichtstrahl aus dem Aquarium aus. Zur besseren Visualisierung wurde hier ein Gefäß mit gefärbtem Wasser vor das Aquarium gestellt. Hier noch eine kleine Anmerkung für Freunde von aufgeklebten Hintergründen.

6 Bringt man im Falle der gezeigten Totalreflektion einen Klebestreifen auf die Reflektionsstelle, so führt der Kleber auf dem Klebestreifen zu einem Auskoppeln des Lichtstrahls aus dem Glas. Dies lässt sich z.b. dadurch vermeiden, dass man den Hintergrund nicht flächig mit der Glasscheibe verklebt, sondern nur an den Außenkanten. Selbst der kleinste Luftspalt zwischen Glasscheibe und Hintergrundfolie ist ausreichend um den Auskopplungseffekt zu unterdrücken.

7 Strahlengangbetrachtung im Aquarium Nachdem nun jeweils kurz über einige grundlegende Eigenschaften des Lichts gesprochen wird hier nun ein erster aquaristischer Anwendungsfall. Szenario 1 Lichtweg von der Quelle aus betrachtet Betrachtet wird im Folgenden ein Aquarium im Schnittbild mit 60cm Breite und 60 cm Höhe. Beleuchtet wird mit einer fiktiven punktuellen Lichtquelle z.b. eine T5 Röhre ohne Reflektor oder eine LED mit breiter Abstrahlcharakteristik. Die LED ist mittig über dem Aquarium platziert Abstand zur Wasseroberfläche 20mm.

8 Der von der Lichtquelle in Richtung Aquarium ausgesandte Lichtkegel lässt sich 4 Bereiche unterteilen: - 1. Bereich (violett): Dies ist der Lichtanteil der Lichtquelle der die Bodenfläche des Aquariums direkt beleuchtet Bereich (grün): Dieser Lichtanteil schafft es über eine Totalreflektion an der Seitenscheibenscheibe ebenfalls bis zum Boden des Aquariums. Der Energieinhalt dieses Bereichs kann je nach Lichtquelle durchaus die Größenordnung des Bereich 1 erreichen Bereich (türkis): Dieser Lichtanteil wird beim Auftreffen auf die Seitenscheibe aus dem Aquarium ausgekoppelt und dient vornehmlich der Fußboden- oder Unterschrankbeleuchtung vor dem Becken Bereich (rot): Dieser Lichtanteil trifft nicht auf des Aquarium und kann daher nicht benutzt werden. Randnotiz: Die angegebenen Grenzwinkel weichen leicht von den Winkeln der vorherigen Zeichnungen ab. Dies ist der Ursache geschuldet, dass bei der Berechnung der o.a. Winkel ein minimal anderer Brechzahlwert für Wasser verwendet wurde ( 1,338 vs. 1,339).

9 Szenario 2 Lichtweg vom Ziel aus betrachtet Für das zweite Szenario wird der Lichtweg vom Ziel aus betrachtet also z.b. von einer Koralle aus. Basis ist wieder ein Aquarium mit 60 x 60cm. Verglichen werden sollen dieses Mal zwei verschiedene Beleuchtungen. Die erste eine punktuelle Beleuchtung mit 10cm Länge, die zweite eine flächige Beleuchtung mit 50cm Länge. Der Abstrahlwinkel beider Beleuchtungen ist 120. Strahlungsbereiche außerhalb dieses Bereichs werden nicht betrachtet. Die Aufhängehöhe ist so gewählt, dass die Beleuchtung das komplette Becken beleuchtet. Nachfolgend sind die Strahlengänge zu den 6 gelb eingezeichneten Punkten im Detail aufgezeichnet. In violetter Farbe dabei ist der Strahlungsanteil, der auf direktem Weg von Leuchte zum Zielpunkt gelangt. In grüner Farbe der Anteil, der über Totalreflektion an der Aquarienscheibe geführt wird. Um dies an dieser Stelle nochmals zu bekräftigen diese Zeichnungen zeigen unter den anfangs getroffenen Annahmen bzgl. Wasserklarheit und Wellenbewegung sämtliche von der Beleuchtung ausgehenden Strahlungsanteile auf, die bei der jeweiligen Zielpunkt ankommen. Oder um das aus Korallensicht nochmals zu formulieren eine Koralle an diesem Punkt wird lediglich von Licht aus der eigezeichneten Richtung und Winkel getroffen.

10 Betrachtungsposition Außen Unten: Betrachtungsposition Mitte Unten

11 Betrachtungsposition Außen Mitte: Betrachtungsposition Mitte Mitte:

12 Betrachtungsposition Außen - Oben: Betrachtungsposition Mitte Oben

13 Soweit nun also zur ersten kurzen Exkursion in der Bereich der geometrischen Optik. Falls Fragen aufkommen sollten jederzeit gerne im Forum ig-meeresaquaristik.de, per PN oder auch gerne per Mail an die Viele Grüße, Dietmar

Grundlagen der Optik Lumen und PAR; Bemessung der Beleuchtungsleistung

Grundlagen der Optik Lumen und PAR; Bemessung der Beleuchtungsleistung Grundlagen der Optik Lumen und PAR; Bemessung der Beleuchtungsleistung Vorwort: Nachfolgend werde ich versuchen einige grundlegende Punkte der Optik näher zu erläutern und deren Relevanz zu unserem Hobby

Mehr

Brechung des Lichts Arbeitsblatt

Brechung des Lichts Arbeitsblatt Brechung des Lichts Arbeitsblatt Bei den dargestellten Strahlenverläufen sind einige so nicht möglich. Zur Erklärung kannst du deine Kenntnisse über Brechung sowie über optisch dichtere bzw. optisch dünnere

Mehr

1 mm 20mm ) =2.86 Damit ist NA = sin α = 0.05. α=arctan ( 1.22 633 nm 0.05. 1) Berechnung eines beugungslimitierten Flecks

1 mm 20mm ) =2.86 Damit ist NA = sin α = 0.05. α=arctan ( 1.22 633 nm 0.05. 1) Berechnung eines beugungslimitierten Flecks 1) Berechnung eines beugungslimitierten Flecks a) Berechnen Sie die Größe eines beugungslimitierten Flecks, der durch Fokussieren des Strahls eines He-Ne Lasers (633 nm) mit 2 mm Durchmesser entsteht.

Mehr

18.Elektromagnetische Wellen 19.Geometrische Optik. Spektrum elektromagnetischer Wellen Licht. EPI WS 2006/7 Dünnweber/Faessler

18.Elektromagnetische Wellen 19.Geometrische Optik. Spektrum elektromagnetischer Wellen Licht. EPI WS 2006/7 Dünnweber/Faessler Spektrum elektromagnetischer Wellen Licht Ausbreitung von Licht Verschiedene Beschreibungen je nach Größe des leuchtenden (oder beleuchteten) Objekts relativ zur Wellenlänge a) Geometrische Optik: Querdimension

Mehr

Optik: Teilgebiet der Physik, das sich mit der Untersuchung des Lichtes beschäftigt

Optik: Teilgebiet der Physik, das sich mit der Untersuchung des Lichtes beschäftigt -II.1- Geometrische Optik Optik: Teilgebiet der, das sich mit der Untersuchung des Lichtes beschäftigt 1 Ausbreitung des Lichtes Das sich ausbreitende Licht stellt einen Transport von Energie dar. Man

Mehr

Wie breitet sich Licht aus?

Wie breitet sich Licht aus? A1 Experiment Wie breitet sich Licht aus? Die Ausbreitung des Lichtes lässt sich unter anderem mit dem Strahlenmodell erklären. Dabei stellt der Lichtstrahl eine Idealisierung dar. In der Praxis beobachtet

Mehr

Die Ergebnisse der Kapiteltests werden nicht in die Berechnung der Semesternoten miteinbezogen!

Die Ergebnisse der Kapiteltests werden nicht in die Berechnung der Semesternoten miteinbezogen! Kapiteltest Optik 1 Lösungen Der Kapiteltest Optik 1 überprüft Ihr Wissen über die Kapitel... 2.1 Lichtquellen und Lichtausbreitung 2.2 Reflexion und Bildentstehung Lösen Sie den Kapiteltest in Einzelarbeit

Mehr

Geometrische Optik Brechungs- und Reflexionsgesetz

Geometrische Optik Brechungs- und Reflexionsgesetz Geometrische Optik Brechungs- und Reflexionsgesetz 1) In einem Gefäß mit Wasser (n = 4/3) befindet sich unter der Wasseroberfläche ein ebener, unter 45 o geneigter Spiegel. Unter welchem Winkel muß ein

Mehr

Abbildung 2. Hinweis: Verwendet für alle schriftlichen Bearbeitungen die beiliegenden Blätter!

Abbildung 2. Hinweis: Verwendet für alle schriftlichen Bearbeitungen die beiliegenden Blätter! Kaum beginnt es zu regnen, beginnt auch der Scheibenwischer mit seiner Arbeit, und das ganz automatisch, als wüsste er, dass es regnet. Viele Fahrzeuge sind inzwischen mit Regensensoren ausgestattet, um

Mehr

Weißes Licht wird farbig

Weißes Licht wird farbig B1 Weißes Licht wird farbig Das Licht, dass die Sonne oder eine Halogenlampe aussendet, bezeichnet man als weißes Licht. Lässt man es auf ein Prisma fallen, so entstehen auf einem Schirm hinter dem Prisma

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS PHYSIK-VERSUCHE MIT HINTERGRUNDWISSEN

INHALTSVERZEICHNIS PHYSIK-VERSUCHE MIT HINTERGRUNDWISSEN INHALTSVERZEICHNIS PHYSIK-VERSUCHE MIT HINTERGRUNDWISSEN C Die Zaubermünze / Lichtbrechung Ein silbernes Ei / Totalreflexion Hintergrundwissen Optik - Lichtbrechung - Totalreflexion - PHYSIK / LICHTBRECHUNG

Mehr

PROJEKTMAPPE. Name: Klasse:

PROJEKTMAPPE. Name: Klasse: PROJEKTMAPPE Name: Klasse: REFLEXION AM EBENEN SPIEGEL Information Bei einer Reflexion unterscheidet man: Diffuse Reflexion: raue Oberflächen reflektieren das Licht in jede Richtung Regelmäßige Reflexion:

Mehr

Physik 2 (GPh2) am

Physik 2 (GPh2) am Name: Matrikelnummer: Studienfach: Physik 2 (GPh2) am 17.09.2013 Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau Zugelassene Hilfsmittel zu dieser Klausur: Beiblätter

Mehr

Farbe blaues ist ein Sinneseindruck. Physikalisch gesehen gibt es nur Licht verschiedener

Farbe blaues ist ein Sinneseindruck. Physikalisch gesehen gibt es nur Licht verschiedener $ Spektrum Info Additive Farbmischung Durch Addition von verschiedenfarbigem kann man das Spektrum erweitern. Z. B. wird aus rotem, grünem und blauem bei Monitoren jeder Farbeindruck gemischt: rotes! grünes

Mehr

Arbeitsauftrag: Phänomen Fata Morgana

Arbeitsauftrag: Phänomen Fata Morgana Arbeitsauftrag: Phänomen Fata Morgana Fata Morgana eine Trugbildspiegelung 15 min Wiederholt zunächst sorgfältig, was ihr zum Thema Lichtbrechung wisst und fasst alles auf den entsprechenden Seiten des

Mehr

Versuchsvorbereitung: P1-42, 44: Lichtgeschwindigkeitsmessung

Versuchsvorbereitung: P1-42, 44: Lichtgeschwindigkeitsmessung Praktikum Klassische Physik I Versuchsvorbereitung: P1-42, 44: Lichtgeschwindigkeitsmessung Christian Buntin Gruppe Mo-11 Karlsruhe, 30. November 2009 Inhaltsverzeichnis 1 Drehspiegelmethode 2 1.1 Vorbereitung...............................

Mehr

Brechung des Lichtes Refraktion. Prof. Dr. Taoufik Nouri Nouri@acm.org

Brechung des Lichtes Refraktion. Prof. Dr. Taoufik Nouri Nouri@acm.org Brechung des Lichtes Refraktion Prof. Dr. Taoufik Nouri Nouri@acm.org Inhalt Brechungsgesetz Huygenssches Prinzip planen Grenzfläche Planparallele-Parallelverschiebung Senkrechter Strahlablenkung Totalreflexion

Mehr

Dom-Gymnasium Freising Grundwissen Natur und Technik Jahrgangsstufe 7. 1 Grundwissen Optik

Dom-Gymnasium Freising Grundwissen Natur und Technik Jahrgangsstufe 7. 1 Grundwissen Optik 1.1 Geradlinige Ausbreitung des Lichts Licht breitet sich geradlinig aus. 1 Grundwissen Optik Sein Weg kann durch Lichtstrahlen veranschaulicht werden. Lichtstrahlen sind ein Modell für die Ausbreitung

Mehr

DOWNLOAD. Vertretungsstunden Physik 6. 7./8. Klasse: Optik Grenzwinkel. Hardy Seifert. Downloadauszug aus dem Originaltitel:

DOWNLOAD. Vertretungsstunden Physik 6. 7./8. Klasse: Optik Grenzwinkel. Hardy Seifert. Downloadauszug aus dem Originaltitel: DOWNLOAD Hardy Seifert Vertretungsstunden Physik 6 7./8. Klasse: Grenzwinkel Downloadauszug aus dem Originaltitel: Grenzwinkel 1 gebrochener Lichtstrahl Brechung Lot β Glaskörper α α reflektierter Lichtstrahl

Mehr

Lichttechnische Simulation von LED-Leuchten

Lichttechnische Simulation von LED-Leuchten Lichttechnische Simulation von LED-Leuchten Licht@hslu Wirkung Energie - Funktion Erny Niederberger Technik & Architektur, CC IIEE Zürich, 18. Sept. 2012 Licht@hslu CC IIEE Niederberger I 1 Optische Simulation

Mehr

Einführungsexperiment mit Hellraumprojektor. Spiegel zuklappen. Behälter mit Wasser gefüllt. zuklappen. Schwarzes Papier als Abdeckung.

Einführungsexperiment mit Hellraumprojektor. Spiegel zuklappen. Behälter mit Wasser gefüllt. zuklappen. Schwarzes Papier als Abdeckung. Einführungsexperiment mit Hellraumprojektor Spiegel zuklappen Behälter mit Wasser gefüllt zuklappen Schwarzes Papier als Abdeckung zuklappen schmaler Lichtstreifen ergibt bessere Ergebnisse Tipps: Je höher

Mehr

LICHT U. SEHEN SCHATTEN STRAHLENMODELL BRECHUNG U. REFLEXION

LICHT U. SEHEN SCHATTEN STRAHLENMODELL BRECHUNG U. REFLEXION FAKULTÄT FÜR PHYSIK Arbeitsgruppe Didaktik der Physik LICHT U. SEHEN SCHATTEN STRAHLENMODELL BRECHUNG U. REFLEXION Gruppe 1: Licht und Sehen Schülerinnen und Schüler haben noch keine ausgeprägte Vorstellung

Mehr

Zentralabitur 2011 Physik Schülermaterial Aufgabe I ga Bearbeitungszeit: 220 min

Zentralabitur 2011 Physik Schülermaterial Aufgabe I ga Bearbeitungszeit: 220 min Thema: Eigenschaften von Licht Gegenstand der Aufgabe 1 ist die Untersuchung von Licht nach Durchlaufen von Luft bzw. Wasser mit Hilfe eines optischen Gitters. Während in der Aufgabe 2 der äußere lichtelektrische

Mehr

3. Beschreibe wie eine Mondfinsternis entstehen kann. + möglichst exakte, beschriftete Skizze

3. Beschreibe wie eine Mondfinsternis entstehen kann. + möglichst exakte, beschriftete Skizze Probetest 1 1. Wann wird Licht für uns sichtbar? (2 Möglichkeiten) 2. Den Lichtkegel eines Scheinwerfers sieht man besser wenn a) Rauch in der Luft ist b) die Luft völlig klar ist c) Nebeltröpfchen in

Mehr

Versuch Polarisiertes Licht

Versuch Polarisiertes Licht Versuch Polarisiertes Licht Vorbereitung: Eigenschaften und Erzeugung von polarisiertem Licht, Gesetz von Malus, Fresnelsche Formeln, Brewstersches Gesetz, Doppelbrechung, Optische Aktivität, Funktionsweise

Mehr

Versuch P1-31,40,41 Geometrische Optik. Auswertung. Von Ingo Medebach und Jan Oertlin. 9. Dezember 2009

Versuch P1-31,40,41 Geometrische Optik. Auswertung. Von Ingo Medebach und Jan Oertlin. 9. Dezember 2009 Versuch P1-31,40,41 Geometrische Optik Auswertung Von Ingo Medebach und Jan Oertlin 9. Dezember 2009 Inhaltsverzeichnis 1. Brennweitenbestimmung...2 1.1. Kontrolle der Brennweite...2 1.2. Genaue Bestimmung

Mehr

Musterprüfung Welche Winkel werden beim Reflexions- und Brechungsgesetz verwendet?

Musterprüfung Welche Winkel werden beim Reflexions- und Brechungsgesetz verwendet? 1 Musterprüfung Module: Linsen Optische Geräte 1. Teil: Linsen 1.1. Was besagt das Reflexionsgesetz? 1.2. Welche Winkel werden beim Reflexions- und Brechungsgesetz verwendet? 1.3. Eine Fläche bei einer

Mehr

Geometrische Optik. Lichtbrechung

Geometrische Optik. Lichtbrechung Geometrische Optik Bei der Beschreibung des optischen Systems des Mikroskops bedient man sich der Gaußschen Abbildungstheorie. Begriffe wie Strahlengang im Mikroskop, Vergrößerung oder auch das Verständnis

Mehr

Übungen zu Physik 1 für Maschinenwesen

Übungen zu Physik 1 für Maschinenwesen Physikdepartment E3 WS 20/2 Übungen zu Physik für Maschinenwesen Prof. Dr. Peter Müller-Buschbaum, Dr. Eva M. Herzig, Dr. Volker Körstgens, David Magerl, Markus Schindler, Moritz v. Sivers Vorlesung 9.0.2,

Mehr

Warum kann es keine durchsichtigen Stoffe geben mit einem Brechungskoeffizient n < 1?

Warum kann es keine durchsichtigen Stoffe geben mit einem Brechungskoeffizient n < 1? 1 Optik 1.1 Lichtausbreitung, Reflexion und Brechung 1. Brechungskoeffizient n < 1? Warum kann es keine durchsichtigen Stoffe geben mit einem Brechungskoeffizient n < 1? c V n Stoff = c Stoff c V = Lichtgeschwindigkeit

Mehr

Übungsaufgaben. Lichtbrechung. Verwende zur Bestimmung des Brechungswinkels jeweils das ε - ε'

Übungsaufgaben. Lichtbrechung. Verwende zur Bestimmung des Brechungswinkels jeweils das ε - ε' Verwende zur Bestimmung des Brechungswinkels jeweils das ε - ε' -Diagramm von Blatt 3 1. (a) Auf eine 2 cm dicke ebene Glasplatte fällt unter dem Einfallswinkel 50 ein Lichtstrahl. Zeichne seinen weiteren

Mehr

MS Michelson-Interferometer

MS Michelson-Interferometer MS Michelson-Interferometer Blockpraktikum Herbst 2007 (Gruppe 2b) 24. Oktober 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Grunlagen 2 1.1 Aufbau.................................... 2 1.2 Interferenzmuster...............................

Mehr

Das CD-Spektroskop. 15 min

Das CD-Spektroskop. 15 min 50 Experimente- Physik / 9.-13. Schulstufe Das CD-Spektroskop 15 min Welche Beleuchtung eignet sich für Innenräume am besten? Seit die Glühlampe aus den Wohnungen verbannt wurde, wird in den Medien über

Mehr

Sicherheitsbelehrung

Sicherheitsbelehrung Sicherheitsbelehrung Umgang mit Laserstrahlung März 2009 info@dbta.tu-berlin.de LASER Aufbau und Eigenschaften Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation Anregungsquelle Spiegel Medium teilw.

Mehr

Leeres Trinkglas X Trinkglas mit Wasser X Dünne Glasscheibe X Holz (nur nach oben ) Fahrradreflektor X Glasformen X Spiegel X Plastikbecher X

Leeres Trinkglas X Trinkglas mit Wasser X Dünne Glasscheibe X Holz (nur nach oben ) Fahrradreflektor X Glasformen X Spiegel X Plastikbecher X Probiere es aus! Mit welchen Gegenständen kannst du den Weg des Lichtes ändern? Kreuze diese an: Leeres Trinkglas X Trinkglas mit Wasser X Dünne Glasscheibe X Holz (nur nach oben ) Fahrradreflektor X Glasformen

Mehr

Tutorial: RGB LED Lightball selber bauen

Tutorial: RGB LED Lightball selber bauen Tutorial: RGB LED Lightball selber bauen Verehrter Leser, mit diesem Tutorial möchten wir zeigen, wie man mit dem LED- TECH Mini Lightball sowie einer ACULED einen - günstigen - eindrucksvollen - leistungsstarken

Mehr

Optische Phänomene im Sachunterricht

Optische Phänomene im Sachunterricht Peter Rieger Uni Leipzig Optische Phänomene im Sachunterricht Sehen Schatten Spiegel Brechung Optische Phänomene im Sachunterricht Die Kinder kennen die Erscheinung des Schattens, haben erste Erfahrungen

Mehr

IT-KN 7-7 kw. Größen. Seite 1 von 9. Wärmebelastung / Leistung (kw) 7,0. Einbauwinkel 15 / 30 / 45 / 60. Gasverbrauch Erdgas (m 3 /h) 0,74

IT-KN 7-7 kw. Größen. Seite 1 von 9. Wärmebelastung / Leistung (kw) 7,0. Einbauwinkel 15 / 30 / 45 / 60. Gasverbrauch Erdgas (m 3 /h) 0,74 IT-KN 7-7 kw Wärmebelastung / Leistung (kw) 7,0 Einbauwinkel 15 / 30 / 45 / 60 Gasverbrauch Erdgas (m 3 /h) 0,74 Gasverbrauch Flüssiggas (kg/h) 0,58 Gewicht (kg) 9 a - Länge (mm) 796 b - Breite (mm) 357

Mehr

Einführung. Gar nicht!

Einführung. Gar nicht! Einführung Zu Beginn der Physikepoche wiederholten wir ein paar Grundgesetze der Optik aus den früheren Epochen. Da war z.b. die Schattenbildung und dessen Ausbreitung. Wie kommt es, daß ein Schatten nie

Mehr

Brennweitenbestimmung von Sammellinsen

Brennweitenbestimmung von Sammellinsen Das Demonstrationsexperiment WS 2008/09 Brennweitenbestimmung von Sammellinsen Ralf Taumann 05.11.2008 1 Inhaltsverzeichnis 1 Versuchsbeschreibung... 3 1.1 Materialliste... 3 1.2 Versuchsaufbau... 3 1.3

Mehr

Klasse : Name : Datum :

Klasse : Name : Datum : Nachweis von Reflexions- und Brechungsgesetz Bestimmung des renzwinkels der Totalreflexion Klasse : Name : Datum : Versuchsziel : Im ersten Versuch soll zunächst das Reflexionsgesetz erarbeitet (bzw. nachgewiesen)

Mehr

Physikalisches Praktikum I Bachelor Physikalische Technik: Lasertechnik, Biomedizintechnik Prof. Dr. H.-Ch. Mertins, MSc. M.

Physikalisches Praktikum I Bachelor Physikalische Technik: Lasertechnik, Biomedizintechnik Prof. Dr. H.-Ch. Mertins, MSc. M. Physikalisches Praktikum I Bachelor Physikalische Technik: Lasertechnik, Biomedizintechnik Prof. Dr. H.-Ch. Mertins, MSc. M. O0 Optik: Abbildung mit dünnen Linsen (Pr_PhI_O0_Linsen_6, 5.06.04). Name Matr.

Mehr

GEOMETRISCHE OPTIK I. Schulversuchspraktikum WS 2002 / 2003. Jetzinger Anamaria Mat.Nr. 9755276

GEOMETRISCHE OPTIK I. Schulversuchspraktikum WS 2002 / 2003. Jetzinger Anamaria Mat.Nr. 9755276 GEOMETRISCHE OPTIK I Schulversuchspraktikum WS 2002 / 2003 Jetzinger Anamaria Mat.Nr. 9755276 1. Mond und Sonnenfinsternis Inhaltsverzeichnis 1.1 Theoretische Grundlagen zur Mond und Sonnenfinsternis 1.1.1

Mehr

Umsetzungsbeispiele zum Planen von Experimenten mit den Schülerexperimentierkästen Optik I und II der Firma Mekruphy

Umsetzungsbeispiele zum Planen von Experimenten mit den Schülerexperimentierkästen Optik I und II der Firma Mekruphy (Beispiele zum Schülerversuchskasten Optik) Renner, Schich, Seminar Tübingen 05.11.2009 Seite 1 von 13 Umsetzungsbeispiele zum Planen von Experimenten mit den Schülerexperimentierkästen Optik I und II

Mehr

2. Klausur in K2 am 7.12. 2011

2. Klausur in K2 am 7.12. 2011 Name: Punkte: Note: Ø: Kernfach Physik Abzüge für Darstellung: Rundung:. Klausur in K am 7.. 0 Achte auf die Darstellung und vergiss nicht Geg., Ges., Formeln, Einheiten, Rundung...! Angaben: Schallgeschwindigkeit

Mehr

Abriss der Geometrischen Optik

Abriss der Geometrischen Optik Abriss der Geometrischen Optik Rudolf Lehn Peter Breitfeld * Störck-Gymnasium Bad Saulgau 4. August 20 Inhaltsverzeichnis I Reflexionsprobleme 3 Reflexion des Lichts 3 2 Bilder am ebenen Spiegel 3 3 Gekrümmte

Mehr

"Optik I" (Physik Sek. I, Kl. 5+6)

Optik I (Physik Sek. I, Kl. 5+6) Inhalt und Einsatz im Unterricht "Optik I" (Physik Sek. I, Kl. 5+6) Diese DVD behandelt das Unterrichtsthema Optik für die Klassenstufen 5+6 der Sekundarstufe I. Das Hauptmenü bietet folgende 5 Filme zur

Mehr

Lichtbrechung. Wissenschaftliches Gebiet: Physikalische Eigenschaften von Licht. Film/Jahr: QED Materie, Licht und das Nichts (2005)

Lichtbrechung. Wissenschaftliches Gebiet: Physikalische Eigenschaften von Licht. Film/Jahr: QED Materie, Licht und das Nichts (2005) Lichtbrechung 1 Wissenschaftliches Gebiet: Physikalische Eigenschaften von Licht Film/Jahr: QED Materie, Licht und das Nichts (2005) Filmproduzent: Hans-Bernd Dreis, Besetzung: Prof. Schwerelos und sein

Mehr

Umstellung der Beleuchtung des Laboval 2

Umstellung der Beleuchtung des Laboval 2 Umstellung der Beleuchtung des Laboval 2 1. Glühlampenbeleuchtung Im Original erfolgt die Beleuchtung mit einer Flachkern-Wendelglühlampe 6V / 5W, welche in einen Zwischenring zur besseren Zentrierung

Mehr

Fahrzeugbeleuchtung Optik

Fahrzeugbeleuchtung Optik Fahrzeugbeleuchtung Optik Karsten Köth Stand: 2010-10-22 Lichttechnische Optik Berücksichtigt Gesetzmäßigkeiten aus: Wellenoptik Quantenoptik Geometrische Optik Optik Grundlagen zum Bau von Leuchten und

Mehr

Lichtgeschwindigkeit Versuchsvorbereitung

Lichtgeschwindigkeit Versuchsvorbereitung Versuche P1-42,44 Lichtgeschwindigkeit Versuchsvorbereitung Thomas Keck, Gruppe: Mo-3 Karlsruhe Institut für Technologie, Bachelor Physik Versuchstag: 29.11.2010 1 Inhaltsverzeichnis 1 Drehspiegelmethode

Mehr

Michelson - Interferometer

Michelson - Interferometer Michelson - Interferometer Matthias Lütgens 9. April 2005 Partner: Christoph Mahnke Betreuer: Dr. Enenkel Datum der Versuchsdurchführung: 5. April 2005 0.1 Ziel Experimentelle Nutzung des Michelson-Interferometers

Mehr

Wellen an Grenzflächen

Wellen an Grenzflächen Wellen an Grenzflächen k ey k e α α k ex k gy β k gx k g k r k rx k ry Tritt ein Lichtstrahl in ein Medium ein, so wird in der Regel ein Teil reflektiert, und ein Teil wird in das Medium hinein gebrochen.

Mehr

I. DAS LICHT: Wiederholung der 9. Klasse.. S3

I. DAS LICHT: Wiederholung der 9. Klasse.. S3 STRAHLENOPTIK Strahlenoptik 13GE 013/14 S Inhaltsverzeichnis I. DAS LICHT: Wiederholung der 9. Klasse.. S3 II. DIE REFLEXION.. S3 a. Allgemeine Betrachtungen.. S3 b. Gesetzmäßige Reflexion am ebenen Spiegel..

Mehr

Physik - Optik. Physik. Graz, 2012. Sonja Draxler

Physik - Optik. Physik. Graz, 2012. Sonja Draxler Wir unterscheiden: Geometrische Optik: Licht folgt dem geometrischen Strahlengang! Brechung, Spiegel, Brechung, Regenbogen, Dispersion, Linsen, Brillen, optische Geräte Wellenoptik: Beugung, Interferenz,

Mehr

Brechung (Refrak/on) von Lichtstrahlen. wahre Posi/on

Brechung (Refrak/on) von Lichtstrahlen. wahre Posi/on Brechung (Refrak/on) von Lichtstrahlen wahre Posi/on Brechung des Lichts, ein kurze Erklärung Fällt Licht auf die Grenzfläche zweier durchsich/ger Körper, so wird nur ein Teil reflek/ert während der Rest

Mehr

Die Aufzeichnung dreidimensionaler Bilder. Caroline Girmen, Leon Pernak

Die Aufzeichnung dreidimensionaler Bilder. Caroline Girmen, Leon Pernak Die Aufzeichnung dreidimensionaler Bilder Caroline Girmen, Leon Pernak Ablauf Einführung Allgemeine Definition Geschichte Aufnahme Wiedergabe Besondere Hologrammtypen Dicke Hologramme Echtfarbige Hologramme

Mehr

IO2. Modul Optik. Refraktion und Reflexion

IO2. Modul Optik. Refraktion und Reflexion IO2 Modul Optik Refraktion und Reflexion In der geometrischen Optik sind die Phänomene der Reflexion sowie der Refraktion (Brechung) von enormer Bedeutung. Beide haben auch vielfältige technische Anwendungen.

Mehr

Physikalisches Schulversuchspraktikum. Wintersemester 2000 / 2001. Versuche zur Optik in der Unterstufe

Physikalisches Schulversuchspraktikum. Wintersemester 2000 / 2001. Versuche zur Optik in der Unterstufe Physikalisches Schulversuchspraktikum Wintersemester 2000 / 2001 Versuche zur Optik in der Unterstufe Matrikelnummer: 9655056 Studienkennzahl: 412 / 406 Name: Angela Grafenhofer Abgabetermin: 11. 1. 2001

Mehr

CLUB APOLLO 13, 16. Wettbewerb Aufgabe 1. Diese Aufgabe wird vom Fachbereich Physik der Leibniz Universität Hannover gestellt.

CLUB APOLLO 13, 16. Wettbewerb Aufgabe 1. Diese Aufgabe wird vom Fachbereich Physik der Leibniz Universität Hannover gestellt. CLUB APOLLO 13, 16. Wettbewerb Aufgabe 1 Diese Aufgabe wird vom Fachbereich Physik der Leibniz Universität Hannover gestellt. Weitere Informationen zum Angebot der Physik für Schülerinnen und Schüler findet

Mehr

Optik. Optik. Optik. Optik. Optik

Optik. Optik. Optik. Optik. Optik Nenne das Brechungsgesetz! Beim Übergang von Luft in Glas (Wasser, Kunststoff) wird der Lichtstrahl zum Lot hin gebrochen. Beim Übergang von Glas (Wasser...) in Luft wird der Lichtstrahl vom Lot weg gebrochen.

Mehr

Vorsicht: Die hinter der Drehabdeckung befindliche Lampe kann heiß sein!

Vorsicht: Die hinter der Drehabdeckung befindliche Lampe kann heiß sein! 1 Refraktion Stelle das Refraktionsgerät (A) mit den Metallfüßen in die Plastikwanne und schließe es an das Netzgerät (B) an. Hinter der Drehabdeckung, die im Bild mit einem Pfeil gekennzeichnet ist, befindet

Mehr

Technischer Hintergrund

Technischer Hintergrund Technischer Hintergrund zu Modul 01: Lichtsignale Heutzutage können wir uns das Leben ohne Computer nicht mehr vorstellen. Nachrichten an Freunde schreiben, im Internet surfen, Musik und Videos runterladen

Mehr

Pflichtaufgaben. Die geradlinige Bewegung eines PKW ist durch folgende Zeit-Geschwindigkeit- Messwertpaare beschrieben.

Pflichtaufgaben. Die geradlinige Bewegung eines PKW ist durch folgende Zeit-Geschwindigkeit- Messwertpaare beschrieben. Abitur 2002 Physik Gk Seite 3 Pflichtaufgaben (24 BE) Aufgabe P1 Mechanik Die geradlinige Bewegung eines PKW ist durch folgende Zeit-Geschwindigkeit- Messwertpaare beschrieben. t in s 0 7 37 40 100 v in

Mehr

Protokoll. Farben und Spektren. Thomas Altendorfer 9956153

Protokoll. Farben und Spektren. Thomas Altendorfer 9956153 Protokoll Farben und Spektren Thomas Altendorfer 9956153 1 Inhaltsverzeichnis Einleitung Ziele, Vorwissen 3 Theoretische Grundlagen 3-6 Versuche 1.) 3 D Würfel 7 2.) Additive Farbmischung 8 3.) Haus 9

Mehr

Der 270 MHz- Oszillator

Der 270 MHz- Oszillator Der 270 MHz- Oszillator Von Sascha Laue und Henry Westphal Seite 5-1 Die Idee. Deutlichere Sichtbarkeit hochfrequenter Effekte durch weitere Erhöhung der Oszillatorfrequenz. Im Wintersemester 2005/6 wurde

Mehr

1. Lernzielkontrolle

1. Lernzielkontrolle Optik - Lichtausbreitung, Licht u. Schatten 1. Welches sind 1 Lichtquellen, welches sind 2 beleuchtete Körper? Schreibe die richtige Ziffer in die Kreise. Sonne Autoscheinwerfer Fahrradrückstrahler LCD-Uhr

Mehr

O10 PhysikalischesGrundpraktikum

O10 PhysikalischesGrundpraktikum O10 PhysikalischesGrundpraktikum Abteilung Optik Michelson-Interferometer 1 Lernziele Aufbau und Funktionsweise von Interferometern, Räumliche und zeitliche Kohärenz, Kohärenzeigenschaften verschiedener

Mehr

Sensoren (Der Regensensor) Paul Krickeberg, paulkri@mailbox.tu-berlin.de, www.projektlabor.tu-berlin.de

Sensoren (Der Regensensor) Paul Krickeberg, paulkri@mailbox.tu-berlin.de, www.projektlabor.tu-berlin.de Sensoren (Der Regensensor) 1 Gliederung: Was ist ein Sensor? Welche Arten von Sensoren gibt es? Der Regensensor 2 Was ist ein Sensor? sentire (lat) fühlen(de) Technisches Bauteil, dass physikalische oder

Mehr

Polarisation durch Reflexion

Polarisation durch Reflexion Version: 27. Juli 2004 Polarisation durch Reflexion Stichworte Erzeugung von polarisiertem Licht, linear, zirkular und elliptisch polarisiertes Licht, Polarisator, Analysator, Polarisationsebene, optische

Mehr

Übungen zur Experimentalphysik 3

Übungen zur Experimentalphysik 3 Übungen zur Experimentalphysik 3 Prof. Dr. L. Oberauer Wintersemester 2010/2011 10. Übungsblatt - 10. Januar 2011 Musterlösung Franziska Konitzer (franziska.konitzer@tum.de) Aufgabe 1 ( ) (6 Punkte) a)

Mehr

Praktikum Angewandte Optik Versuch: Aufbau eines Fernrohres

Praktikum Angewandte Optik Versuch: Aufbau eines Fernrohres Praktikum Angewandte Optik Versuch: Aufbau eines Fernrohres Historisches und Grundlagen: Generell wird zwischen zwei unterschiedlichen Typen von Fernrohren unterschieden. Auf der einen Seite gibt es das

Mehr

MODELOPTIC Best.- Nr. MD02973

MODELOPTIC Best.- Nr. MD02973 MODELOPTIC Best.- Nr. MD02973 1. Beschreibung Bei MODELOPTIC handelt es sich um eine optische Bank mit deren Hilfe Sie die Funktionsweise der folgenden 3 Geräte demonstrieren können: Mikroskop, Fernrohr,

Mehr

IU3. Modul Universalkonstanten. Lichtgeschwindigkeit

IU3. Modul Universalkonstanten. Lichtgeschwindigkeit IU3 Modul Universalkonstanten Lichtgeschwindigkeit Die Vakuumlichtgeschwindigkeit beträgt etwa c 3.0 10 8 m/s. Sie ist eine Naturkonstante und soll in diesem Versuch bestimmt werden. Weiterhin wollen wir

Mehr

Dreiecke, Quadrate, Rechtecke, Kreise beschreiben S. 92 Würfel, Quader, Kugeln beschreiben S. 94

Dreiecke, Quadrate, Rechtecke, Kreise beschreiben S. 92 Würfel, Quader, Kugeln beschreiben S. 94 Geometrie Ich kann... 91 Figuren und Körper erkennen und beschreiben Dreiecke, Quadrate, Rechtecke, Kreise beschreiben S. 92 Würfel, Quader, Kugeln beschreiben S. 94 die Lage von Gegenständen im Raum erkennen

Mehr

Grundbegriffe Brechungsgesetz Abbildungsgleichung Brechung an gekrümmten Flächen Sammel- und Zerstreuungslinsen Besselmethode

Grundbegriffe Brechungsgesetz Abbildungsgleichung Brechung an gekrümmten Flächen Sammel- und Zerstreuungslinsen Besselmethode Physikalische Grundlagen Grundbegriffe Brechungsgesetz Abbildungsgleichung Brechung an gekrümmten Flächen Sammel- und Zerstreuungslinsen Besselmethode Linsen sind durchsichtige Körper, die von zwei im

Mehr

die Planung eindrucksvoll präsentieren

die Planung eindrucksvoll präsentieren Ambientes Licht die Planung eindrucksvoll präsentieren Fotorealismus Linsensystem, Blende, Schärfentiefe/Tiefenschärfe Fotorealismus Materialeigenschaften, Oberflächenstruktur, Reflektion, Absorption Fotorealismus

Mehr

Die Entwicklung des Erde-Mond-Systems

Die Entwicklung des Erde-Mond-Systems THEORETISCHE AUFGABE Nr. 1 Die Entwicklung des Erde-Mond-Systems Wissenschaftler können den Abstand Erde-Mond mit großer Genauigkeit bestimmen. Sie erreichen dies, indem sie einen Laserstrahl an einem

Mehr

NTB Druckdatum: MAS. E-/B-Feld sind transversal, stehen senkrecht aufeinander und liegen in Phase. Reflexion Einfallswinkel = Ausfallswinkel

NTB Druckdatum: MAS. E-/B-Feld sind transversal, stehen senkrecht aufeinander und liegen in Phase. Reflexion Einfallswinkel = Ausfallswinkel OPTIK Elektromagnetische Wellen Grundprinzip: Beschleunigte elektrische Ladungen strahlen. Licht ist eine elektromagnetische Welle. Hertzscher Dipol Ausbreitung der Welle = der Schwingung Welle = senkrecht

Mehr

DOWNLOAD. Physik kompetenzorientiert: Optik 2. Anke Ganzer. Downloadauszug aus dem Originaltitel:

DOWNLOAD. Physik kompetenzorientiert: Optik 2. Anke Ganzer. Downloadauszug aus dem Originaltitel: DOWNLOAD Anke Ganzer Physik kompetenzorientiert: Optik 2 auszug aus dem Originaltitel: Archimedes und die römische lotte Archimedes lebte von 287 bis 212 v. Chr. in Syrakus. Syrakus war zu dieser Zeit

Mehr

SCHAEFER Didier REISER Yves PHYSIK 9 TE. 1. Optik

SCHAEFER Didier REISER Yves PHYSIK 9 TE. 1. Optik SCHAEFER Didier REISER Yves PHYSIK 9 TE 1. Optik Optik 1 Online Version: http://members.tripod.com/yvesreiser Inhaltsverzeichnis I. Das Licht 2 1. Lichtquellen 2 2. Beleuchtete Körper 3 3. Die Ausbreitung

Mehr

Physikalisches Praktikum 1. Versuch Mi 1 Mikrowellen. Bergische Universität Wuppertal Sommersemester 2007. Verfasser: Moritz Schubotz.

Physikalisches Praktikum 1. Versuch Mi 1 Mikrowellen. Bergische Universität Wuppertal Sommersemester 2007. Verfasser: Moritz Schubotz. Bergische Universität Wuppertal Fachbereich C Sommersemester 007 Physikalisches Praktikum 1 Versuch Mi 1 Mikrowellen Verfasser: Moritz Schubotz Betreuer: Sebastian Weber Abgabetermin: 0 Ausgangssituation

Mehr

Einbauanleitung (EBA) Innenraumbeleuchtung auf LED

Einbauanleitung (EBA) Innenraumbeleuchtung auf LED Einbauanleitung (EBA) Innenraumbeleuchtung auf LED Für den KIA Sportage III, R, SL, SLS ab Bj. 2010 Erstellt von: http://www.sportage-driver.com EBA Innenraumbeleuchtung auf LED Seite 1 Inhaltsverzeichnis

Mehr

Instrumenten- Optik. Mikroskop

Instrumenten- Optik. Mikroskop Instrumenten- Optik Mikroskop Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern Augenoptikerinnen und Augenoptiker Der mechanische Aufbau Die einzelnen mechanischen Bauteile eines Mikroskops bezeichnen und deren

Mehr

Beleuchtung mit LED. Zukunft, ökologische und Ökonomische

Beleuchtung mit LED. Zukunft, ökologische und Ökonomische Beleuchtung mit LED Energie Lösungen Licht für Ihre Zukunft, Lösungen für eine ökologische und Ökonomische Beleuchtung. LED Lösungen - Platten - Spots-Röhren - Birnen - Deckenleuchten - Aluminiumschienen

Mehr

Modellierung optischer Linsen mit Dynamischer Geometriesoftware

Modellierung optischer Linsen mit Dynamischer Geometriesoftware Modellierung optischer Linsen mit Dynamischer Geometriesoftware Andreas Ulovec 1 Einführung Wenn im Physikunterricht der Zeitpunkt gekommen ist, den Weg eines Lichtstrahls durch Glas, Linsen oder ein ganzes

Mehr

Die Übereckperspektive mit zwei Fluchtpunkten

Die Übereckperspektive mit zwei Fluchtpunkten Perspektive Perspektive mit zwei Fluchtpunkten (S. 1 von 8) / www.kunstbrowser.de Die Übereckperspektive mit zwei Fluchtpunkten Bei dieser Perspektivart wird der rechtwinklige Körper so auf die Grundebene

Mehr

Die Farben des Lichts oder Das Geheimnis des Regenbogens

Die Farben des Lichts oder Das Geheimnis des Regenbogens Kurzinformation Lehrkräfte (Sachanalyse) Sachanalyse Das sichtbare Licht, das die Farben unserer Welt erzeugt, hat eine bestimmte Wellenlänge, sodass es unser menschliches Auge sehen kann. Es ist jedoch

Mehr

Begleitmaterialien für Unterrichtsgänge in das Deutsche Museum erarbeitet von Lehrkräften

Begleitmaterialien für Unterrichtsgänge in das Deutsche Museum erarbeitet von Lehrkräften Begleitmaterialien für Unterrichtsgänge in das Deutsche Museum erarbeitet von Lehrkräften Thema Optik DM- Abteilung Physik Kurzbeschreibung Vier Arbeitsblätter zur geometrischen Optik Schulart Hauptschule

Mehr

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester

Physik für Mediziner im 1. Fachsemester Physik für Mediziner im 1. Fachsemester #21 26/11/2008 Vladimir Dyakonov dyakonov@physik.uni-wuerzburg.de Brechkraft Brechkraft D ist das Charakteristikum einer Linse D = 1 f! Einheit: Beispiel:! [ D]

Mehr

C. Nachbereitungsteil (NACH der Versuchsdurchführung lesen!)

C. Nachbereitungsteil (NACH der Versuchsdurchführung lesen!) C. Nachbereitungsteil (NACH der Versuchsdurchführung lesen!) 4. Physikalische Grundlagen 4. Strahlengang Zur Erklärung des physikalischen Lichtverhaltens wird das Licht als Lichtstrahl betrachtet. Als

Mehr

*DE B *

*DE B * (19) *DE19948190B420130516* (10) DE 199 48 190 B4 2013.05.16 (12) Patentschrift (21) Aktenzeichen: 199 48 190.3 (22) Anmeldetag: 06.10.1999 (43) Offenlegungstag: 12.04.2001 (45) Veröffentlichungstag der

Mehr

2. Klausur in K1 am

2. Klausur in K1 am Name: Punkte: Note: Ø: Physik Kursstufe Abzüge für Darstellung: Rundung:. Klausur in K am 7.. 00 Achte auf die Darstellung und vergiss nicht Geg., Ges., Formeln, Einheiten, Rundung...! Angaben: e =,60

Mehr

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG E.V.

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG E.V. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG E.V. ZfP-Sonderpreis der DGZfP beim Landeswettbewerb Jugend forscht SCHÜEX BAYERN Lichtspektren von verschiedenen Lichtquellen Tobias Harand Schule: Albert-Schweizer-Gymnasium

Mehr

Optische Systeme (5. Vorlesung)

Optische Systeme (5. Vorlesung) 5.1 Optische Systeme (5. Vorlesung) Yousef Nazirizadeh 20.11.2006 Universität Karlsruhe (TH) Inhalte der Vorlesung 5.2 1. Grundlagen der Wellenoptik 2. Abbildende optische Systeme 2.1 Lupe / Mikroskop

Mehr

Handscheinwerfer SL1 Nachtsichtoptionen. Technische Dokumentation. Stand März 2010 1 / 6

Handscheinwerfer SL1 Nachtsichtoptionen. Technische Dokumentation. Stand März 2010 1 / 6 Stand März 2010 1 / 6 Technische Dokumentation Handscheinwerfer SL1 Nachtsichtoptionen Stand März 2010 2 / 6 Allgemeine Beschreibung Der Handscheinwerfer SL1 besteht aus dem Lampenkopf und einem Wechselakku,

Mehr

Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW M LK HT 4 Seite 1 von 11. Unterlagen für die Lehrkraft. Abiturprüfung Mathematik, Leistungskurs

Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW M LK HT 4 Seite 1 von 11. Unterlagen für die Lehrkraft. Abiturprüfung Mathematik, Leistungskurs Seite von Unterlagen für die Lehrkraft Abiturprüfung 0 Mathematik, Leistungskurs. Aufgabenart Lineare Algebra/Geometrie ohne Alternative. Aufgabenstellung siehe Prüfungsaufgabe 3. Materialgrundlage entfällt

Mehr

Praktikum MI Mikroskop

Praktikum MI Mikroskop Praktikum MI Mikroskop Florian Jessen (Theorie) Hanno Rein (Auswertung) betreut durch Christoph von Cube 16. Januar 2004 1 Vorwort Da der Mensch mit seinen Augen nur Objekte bestimmter Größe wahrnehmen

Mehr

LICHT PROGRAMM Beleuchtungsideen LED und Allgemeinbeleuchtung.

LICHT PROGRAMM Beleuchtungsideen LED und Allgemeinbeleuchtung. LICHT PROGRAMM 2015-2016 Beleuchtungsideen LED und Allgemeinbeleuchtung www.mlight.de 3 LED-LAMPEN LED-LAMPEN nicht dimmbar Glühlampenersatz für den Einsatz in der Allgemeinbeleuchtung 38 www.mlight.de

Mehr

Laserschutz. 1. Laserklassen: Laserschutz.doc

Laserschutz. 1. Laserklassen: Laserschutz.doc 1. Laserklassen: Laserschutz Neue Laserklassen Anwendung neuer Laser entsprechend der Stellungnahme des Fachausschuss Elektrotechnik zur Berücksichtigung der Norm DIN EN 60825-1 (VDE 0837 Teil 1), Ausgabe

Mehr