Regelwerk Market Maker Munich

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Regelwerk Market Maker Munich"

Transkript

1 Regelwerk Market Maker Munich Stand: 29. Mai 2015 Börse München

2 Inhalt I. Abschnitt: Organisation 1 Geltungsbereich 2 Market Maker Modell 3 Marktleitende Verfügungen 4 Handelszeiten II. Abschnitt: Teilnahme am Börsenhandel 5 Handelsteilnehmer 6 Technische Anbindung III. Abschnitt: Einführung in den Börsenhandel 7 Handelbare Wertpapiere 8 Antrag auf Einführung IV. Abschnitt: Erteilung einer Order 9 Erteilung einer Order 10 Gültigkeit einer Order 11 Ordertypen 12 Ereignisgesteuerte Ordertypen 13 Löschung einer Limit Order V. Abschnitt: Handelsarten und Feststellung der Börsenpreise 14 Grundsätze der Preisfeststellung 15 Auktionen 16 Fortlaufender Handel 17 Limit Orderbuch 18 Quote Request 19 Preisfeststellung in Rententiteln 20 Volatilitätsunterbrechung VI. Abschnitt: Market Maker 21 Zulassung als Market Maker 22 Quotierungspflicht 23 Art und Inhalt der Quotes 24 Dokumentationspflicht 25 Überwachung 2

3 VII. Abschnitt: Vor- und Nachhandelstransparenz 26 Veröffentlichung der Quotes 27 Veröffentlichung und Dokumentation von Preisen VIII. Abschnitt: Abwicklung der Börsengeschäfte 28 Erfüllungszeit 29 Abwicklung IX. Abschnitt: Schlussbestimmungen 30 Kostenfreier Handel 31 Benutzung von EDV-Einrichtungen, Haftung 32 Inkrafttreten 3

4 I. Abschnitt: Organisation 1 Geltungsbereich (1) Die Bayerische Börse AG ist Träger der Börse München (nachfolgend Börsenträger ) und betreibt an der Börse München neben dem Spezialistenmodell das eigenständige Handelsmodell Market Maker Munich (nachfolgend Market Maker Munich ). Hierfür gilt das nachfolgende Regelwerk Market Maker Munich. (2) Soweit das Regelwerk Market Maker Munich keine besonderen Regelungen enthält, findet das Regelwerk der Börse München Anwendung; dieses umfasst insbesondere die Börsenordnung für die Börse München, die Bedingungen für Geschäfte an der Börse München, die Gebührenordnung für die Börse München, die Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München, das Regelwerk m:access sowie die von der Geschäftsführung erlassenen Ausführungs- und Durchführungsbestimmungen (nachfolgend auch Regelwerk der Börse München ). (3) Nicht anwendbar sind die Abschnitte VII bis X der Börsenordnung für die Börse München. 2 Market Maker Modell Market Maker Munich liegt ein Market Maker gestütztes Handelsmodell und eine eigenständige technische Handelsplattform bestehend aus der Handelssoftware und den zugehörigen Hardwarekomponenten (nachfolgend Börsen-EDV ) zugrunde. 3 Marktleitende Verfügungen (1) Marktleitende Verfügungen der Geschäftsführung der Börse München gelten unmittelbar auch für Market Maker Munich, sofern in der jeweiligen Verfügung nicht etwas anderes bestimmt ist. (2) Daneben kann die Geschäftsführung aufgrund des Regelwerks der Börse München marktleitende Verfügungen erlassen, die ausschließlich für Market Maker Munich gelten. 4

5 4 Handelszeiten Die Geschäftsführung der Börse München bestimmt die Handelszeiten für Market Maker Munich. Die Handelszeiten werden im Amtlichen Kursblatt der Börse München und im Internet veröffentlicht. II. Abschnitt: Teilnahme am Börsenhandel 5 Handelsteilnehmer Über Market Maker Munich können die an der Börse München zugelassenen Handelsteilnehmer handeln, sofern sie über eine technische Anbindung verfügen und die Abwicklung der von ihnen abgeschlossenen Börsengeschäfte sichergestellt ist. 6 Technische Anbindung Die technische Anbindung der Handelsteilnehmer an Market Maker Munich erfolgt auf Grundlage der von der Geschäftsführung erlassenen Anforderungen und technischen Spezifikationen in ihrer jeweils aktuellen Fassung. III. Abschnitt: Einführung in den Börsenhandel 7 Handelbare Wertpapiere (1) Über Market Maker Munich können Wertpapiere gehandelt werden, die an der Börse München zum Handel im regulierten Markt zugelassen bzw. zum Handel in den Freiverkehr einbezogen sind. (2) Die Notizaufnahme kann unabhängig von der Notizaufnahme im Spezialistenmodell der Börse München erfolgen. 8 Antrag auf Einführung (1) Der Antrag auf Einführung eines handelbaren Wertpapiers in den Handel im Handelsmodell Market Maker Munich kann durch (i) einen Market Maker oder (ii) einen Handelsteilnehmer der Börse München bzw. den Emittenten erfolgen. Im Fall (ii) ist eine Bestätigung der Übernahme des Market Making durch einen Market Maker vorzulegen. Der Market Maker hat einen ordnungsgemäßen Börsenhandel und die ordnungsgemäße Abwicklung zu gewährleisten. 5

6 (2) Über den Antrag und das Datum der Notizaufnahme entscheidet die Geschäftsführung. Diese kann die Vorlage von Unterlagen und die Abgabe weiterer Erklärungen verlangen. IV. Abschnitt: Erteilung einer Order 9 Erteilung einer Order (1) Handelsteilnehmer können eine Order durch Eingabe in die Börsen- EDV erteilen. (2) Orders, die durch algorithmischen Handel im Sinne von 33 Abs. 1a Satz 1 WpHG erzeugt wurden, sind unter Kenntlichmachung der hierfür jeweils verwendeten Handelsalgorithmen zu kennzeichnen. Die Geschäftsführung ist ermächtigt, in den Ausführungsbestimmungen nähere Regelungen zu der Kennzeichnung zu erlassen. 10 Gültigkeit einer Order Eine erteilte Order ist längstens 360 Tage gültig. Länger gültige Orders werden von der Börsen-EDV nicht angenommen. 11 Ordertypen (1) Es können Market-, Limit- und Stop-Orders erteilt werden. (2) Der Algorithmus, der zur Auslösung einer Stop Order führt, wird von der Geschäftsführung gattungsbezogen festgelegt und in der Börsen-EDV hinterlegt. 12 Ereignisgesteuerte Ordertypen (1) Neben den in 11 genannten Ordertypen können die nachfolgend beschriebenen ereignisgesteuerten Orders erteilt werden. (a) Trailing Stop Order Eine Trailing Stop Order bezeichnet einen Auftrag, der je nach Geschäftsart (Kauf oder Verkauf) den Stop-Preis mittels eines Abstandes über bzw. unter dem aktuellen Quote des Market Makers festlegt. Ändert sich der Quote, so wird der Stop Preis im gleichen Abstand nachgezogen. Der Abstand zum Quote kann entweder 6

7 prozentual oder absolut angegeben werden. Wird der festgelegte Abstand über- bzw. unterschritten, wird eine Folgeorder ausgelöst. Die Trailing Stop Order ist in den nachfolgenden Ausgestaltungen möglich: - Trailing Stop Loss/Buy Market Order Eine solche Order wird bei Auslösung der Folgeorder in eine Market Order umgewandelt. - Trailing Stop Loss/Buy Limit Order Eine solche Order wird bei Auslösung der Folgeorder in eine entsprechende Limit Order umgewandelt. (b) One Cancels Other Order ( OCO-Order ) Eine OCO-Order besteht aus zwei Aufträgen für ein Wertpapier. Sobald einer von beiden ausgeführt wurde, wird der andere automatisch gelöscht. Bei OCO-Orders werden jeweils zwei Limite gleichzeitig aufgegeben. - OCO mit Limit Verkauf und Stop Loss Market Der Handelsteilnehmer definiert neben der Geschäftsart, der Gattung und der Gültigkeit der Order, das Verkaufslimit der limitierten Order und ein Stop Loss Limit. Steigt der Quote des Market Makers für die Gattung bis zum Verkaufslimit oder wird dieses überschritten, so wird die Order zum Limit oder besser ausgeführt und die Stop Loss Order gelöscht. Erreicht oder unterschreitet der Quote des Market Makers hingegen das Stop Loss Limit, wird die Order zu Marktbedingungen ausgeführt und die limitierte Verkaufsorder automatisch gelöscht. - OCO mit Limit Verkauf und Stop Loss Limit Der Handelsteilnehmer definiert neben der Geschäftsart, der Gattung und der Gültigkeit der Order, das Verkaufslimit der limitierten Order, ein Stop Loss Limit und ein Limit zu dem die Stop Order nach der Auslösung in das Orderbuch gestellt wird. Steigt der Quote des Market Makers für die Gattung bis zum Verkaufslimit oder wird dieses überschritten, so wird die Order zum Limit oder besser ausgeführt und die Stop Loss Order gelöscht. Erreicht oder unterschreitet der Quote hingegen das Stop Loss Limit, wird die Order ausgelöst und entsprechend dem vorgegebenen Limit in das Orderbuch eingestellt. Die limitierte Verkaufsorder wird automatisch gelöscht. 7

8 - OCO mit Limit Kauf und Stop Buy Market Der Handelsteilnehmer definiert neben der Geschäftsart, der Gattung und der Gültigkeit der Order, das Kauflimit der limitierten Order und ein Stop Buy Limit. Fällt der Quote des Market Makers für die Gattung bis zum Kauflimit oder wird dieser unterschritten, so wird die Order zum Limit oder besser ausgeführt und die Stop Buy Order gelöscht. Erreicht oder überschreitet der Quote hingegen das Stop Buy Limit, wird die Order zu Marktbedingungen ausgeführt und die limitierte Kauforder automatisch gelöscht. - OCO mit Limit Kauf und Stop Buy Limit Der Handelsteilnehmer definiert neben der Geschäftsart, der Gattung und der Gültigkeit der Order, das Kauflimit der limitierten Order, ein Stop Buy Limit und ein Limit zu dem die Order nach Auslösung der Stop Order in das Orderbuch eingestellt wird. Fällt der Quote des Market Makers für die Gattung bis zum Kauflimit oder wird dieses unterschritten, so wird die Order zum Limit oder besser ausgeführt und die Stop Buy Order gelöscht. Erreicht oder überschreitet der Quote hingegen das Stop Buy Limit, wird die Stop Order ausgelöst und entsprechend dem vorgegebenen Limit in das Orderbuch eingestellt. Die limitierte Kauforder wird automatisch gelöscht. (2) Die Überwachung der jeweiligen Limite für ereignisgesteuerte Orders ist in der Börsen-EDV hinterlegt und wird durch die Börse überprüft. Werden durch Prüfroutinen Fehlanpassungen bei Trailing Stop Orders festgestellt, kann die Börse Fehler korrigieren. Korrekturen werden lückenlos dokumentiert. (3) Der Algorithmus, der zur Auslösung einer ereignisgesteuerten Order führt, wird von der Geschäftsführung gattungsbezogen festgelegt und in der Börsen-EDV hinterlegt. 13 Änderung und Löschung einer Limit Order Handelsteilnehmer können Änderungen und Löschungen von ihnen erteilter Limit Orders in die Börsen-EDV eingeben. Bei Vollzug der Änderung bzw. Löschung erfolgt eine Benachrichtigung durch die Börsen-EDV. 8

9 V. Abschnitt: Feststellung der Börsenpreise 14 Grundsätze der Preisfeststellung (1) Die festgestellten Preise sind Börsenpreise im Sinne des 24 BörsG. Sie müssen ordnungsgemäß zustande kommen und der wirklichen Marktlage entsprechen. (2) Die Preise werden in Auktionen und im fortlaufenden Handel festgestellt. Die Preisfeststellung in Auktionen erfolgt order- und quote-getrieben (hybrid), im fortlaufenden Handel quote-getrieben. (3) Der Handel beginnt mit einer Eröffnungsauktion. Danach erfolgt die Preisfeststellung im fortlaufenden Handel. Dieser kann über das Limit Orderbuch oder ein Quote Request Verfahren durchgeführt werden. Die Wiederaufnahme des Handels nach einer Kursaussetzung erfolgt im Rahmen einer Auktion. (4) Die Geschäftsführung ist ermächtigt, Ausführungsbestimmungen sowie technische Durchführungsbestimmungen zur weiteren Konkretisierung des Handelsmodells zu erlassen. 15 Auktionen (1) In der Auktion ist grundsätzlich derjenige Preis festzustellen, zu dem der größte Umsatz bei minimalem Überhang unter Berücksichtigung der Marktlage mit einer möglichst geringen Abweichung zum letzten Kurs ausgeführt werden kann. (2) Bei einer Auktion gegen den Market Maker Quote werden gegenläufige Orders in der Preisfeststellung zur Ausführung gebracht. (3) Zur Vermeidung von Teilausführungen werden alle Orders nach einer all or none-systematik bei der Preisfeststellung berücksichtigt bzw. nicht berücksichtigt. Zur Vermeidung von Teilausführungen kann das Vermittlungsprinzip eingeschränkt werden. 16 Fortlaufender Handel Der fortlaufende Handel erfolgt durch Ausführung im Limit-Orderbuch oder im Rahmen eines Quote Request Verfahrens. 9

10 17 Limit Orderbuch (1) Von Handelsteilnehmern eingegebene Orders werden in das von der Börse München geführte Limit-Orderbuch eingestellt. (2) Die Börsen-EDV prüft, ob eine ausführbare Situation gemäß 14 vorliegt. (3) Liegt eine ausführbare Situation vor, übermittelt die Börsen-EDV dem Market Maker einen Quote Request. Dieser erfolgt unter Angabe des aufgebenden Handelsteilnehmers, der Menge, der jeweiligen Seite (Kauf oder Verkauf) und der Tatsache, dass der Quote Request aus dem Limit-Orderbuch stammt. (4) Der Market Maker übermittelt darauf hin als invitatio ad offerendum einen aktualisierten Quote. Matcht dieser aktualisierte Quote die Order, werden dem Market Maker die Orderdaten durch die Börsen-EDV mitgeteilt. (5) Bestätigt der Market Maker die übermittelten vollständigen Orderdaten, ist das Geschäft zustande gekommen und es wird eine entsprechende Ausführungsbestätigung an den Handelsteilnehmer versandt. Die Ausführungsbestätigung beinhaltet die ISIN, die Stückzahl, den Preis, die Währung sowie bei Fremdwährungsanleihen den Umrechnungskurs. (6) Das vorstehend in den Absätzen (2) bis (4) beschriebene Verfahren kann bis zur Bestätigung des Market Makers nach Absatz (5) durch eine Volatilitätsunterbrechung nach 20 unterbrochen werden. Nach Beendigung der Volatilitätsunterbrechung beginnt das Verfahren neu. 18 Quote Request Handelsteilnehmer können über die Börsen-EDV unter Angabe einer Menge und der gewünschten Seite (Kauf oder Verkauf) einen Quote Request auch direkt eingeben. Für die Preisfeststellung im Quote Request Verfahren gelten 17 Absätze (3) bis (5) entsprechend mit der Maßgabe, dass dem Market Maker die vollständigen Orderdaten nach Bestätigung des aktualisierten Quotes durch den Handelsteilnehmer mitgeteilt werden ( 17 Absatz (4) S. 2). 19 Preisfeststellung in Rententiteln Rententitel, die auf eine andere Währung als Euro lauten, werden nicht in die Eröffnungsauktion nach 15, 14 Abs. 3 Satz 1 einbezogen. 10

11 20 Volatilitätsunterbrechung (1) Zur Sicherstellung der Kurskontinuität und zur Immunisierung gegen blitzartige, starke Preisschwankungen können Preisfeststellungen zu Orders aus dem Limit Orderbuch gemäß 17 durch dynamische und statische Volatilitätsunterbrechungen unterbrochen werden. Die Verteilung von indikativen Quotes an die Handelsteilnehmer wird davon nicht berührt. (2) Zur Auslösung einer dynamischen Volatilitätsunterbrechung wird die Abweichung des potentiell erkannten Preises zum Vorkurs überprüft. Übersteigt dieser Wert einen in der Börsen-EDV hinterlegten Korridor, kommt es zur Volatilitätsunterbrechung. (3) Zur Auslösung einer statischen Volatilitätsunterbrechung wird die Abweichung des potentiell erkannten Preises zum statischen Referenzkurs überprüft. Übersteigt dieser Wert einen in der Börsen-EDV hinterlegten Korridor, kommt es zu einer Volatilitätsunterbrechung. Der Referenzkurs ist: - zum Handelsbeginn: der letzte verfügbare Preis - nach der Eröffnungsauktion: der in der Eröffnungsauktion festgestellte Preis, auch wenn kein Umsatz zustande kam - falls untertägig bereits eine Preisfeststellung nach einer Volatilitätsunterbrechung stattgefunden hat, übernimmt dieser Preis die Funktion des Referenzkurses. (4) Die Korridore sowie die Dauer der Volatilitätsunterbrechung werden durch die Geschäftsführung bestimmt. Die Art des Wertpapiers, die gewöhnliche Volatilität und Liquidität sowie andere sachgerechte Parameter der Wertpapiers und des Marktes werden berücksichtigt und fortlaufend angepasst. Die Geschäftsführung kann bei erheblichen Preisschwankungen jederzeit auch andere geeignete Maßnahmen zum Schutz der Anleger veranlassen. 11

12 VI. Abschnitt: Market Maker 21 Zulassung als Market Maker (1) Die Zulassung eines Unternehmens als Market Maker in Market Maker Munich erfolgt durch die Geschäftsführung. (2) Als Market Maker zugelassen werden können nur Unternehmen, welche im Spezialistenmodell an der Börse München als skontroführendes Unternehmen (Spezialist) zugelassen sind. Zusätzlich sind folgende Voraussetzungen zu erfüllen: 1. Nachweis eines zusätzlichen Eigenkapitals von mindestens EUR ,-, 2. Erfüllung der technischen Anforderungen der Börsen-EDV an die Funktion des Market Makers, 3. Abschluss eines Anschluss- und Servicevertrages mit dem Börsenträger mit einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren, 4. Entrichtung einer monatlichen Gebühr für die Nutzung der Börsen- EDV an den Börsenträger für die Dauer der Bestellung, sowie 5. Bereitstellung eines ausreichenden, fachlich und persönlich geeigneten Personals, welches berechtigt ist, für den Market Maker zu handeln und auch außerhalb der Handelszeiten über Geschäfte Auskunft erteilen und verbindliche Erklärungen abgeben kann. (3) Für die Zulassung der Personen nach Abs. (2) Ziffer 5 gilt 27 Abs. 1 Satz 3 BörsG entsprechend. 22 Quotierungspflicht (1) Der Market Maker ist während der Handelszeit bei normaler Marktlage verpflichtet, einen indikativen Quote für das jeweilige Wertpapier zu stellen. (2) Die Geschäftsführung kann bestimmen, dass bei der Quotierung die Preise einer anderen Börse, eines organisierten Marktes mit Sitz im Ausland oder eines multilateralen Handelssystems im Sinne des 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 8 WpHG zu berücksichtigen sind. (3) Ferner hat der Market Maker die von der Geschäftsführung in den Ausführungsbestimmungen erlassenen Qualitätsanforderungen an die Quotierung zu beachten. 12

13 23 Art und Inhalt des Quotes Ein Quote des Market Makers beinhaltet folgende Mindestangaben: - die Wertpapiergattung anhand der WKN bzw. ISIN, - der Preis pro Stück, - bei Rententiteln die Prozentnotierung, - die Seite (Kauf- oder Verkauf) sowie - das Volumen. 24 Dokumentationspflicht Der Market Maker hat alle Einzelheiten der Handelsvorgänge im Sinne der Abschnitte VI und VII in geeigneter Weise aufzuzeichnen. Bei in Fremdwährungen denominierten Wertpapieren gilt dies auch für den Umrechnungskurs und die Umrechnungsformel, die der Market Maker zugrunde gelegt hat. 25 Überwachung (1) Die Handelsüberwachungsstelle überwacht die Einhaltung der Regelungen der Abschnitte VI und VII. Auf Anforderung hat der Market Maker die Aufzeichnungen gemäß 24 der Handelsüberwachungsstelle nachvollziehbar offen zu legen und gegebenenfalls zu erläutern. (2) Die weiteren Aufgaben und Befugnisse der Handelsüberwachungsstelle bleiben hiervon unberührt. (3) Die Geschäftsführung ist ermächtigt, zur Wahrung ihrer Aufgaben die Aufzeichnungen nach Absatz 1 einzusehen. 13

14 VII. Abschnitt: Vor- und Nachhandelstransparenz 26 Veröffentlichung der Quotes Die Börse veröffentlicht die jeweils letzten aktuellen Quotes auf der Internetseite von Market Maker Munich sowie über ausgewählte Vendoren. 27 Veröffentlichung und Dokumentation von Preisen (1) Die Handelsdaten, insbesondere die zustande gekommenen Börsenpreise und die ihnen zugrunde liegenden Umsätze, werden in der Börsen-EDV veröffentlicht und gespeichert sowie durch Veröffentlichung im Amtlichen Kursblatt der Börse München dokumentiert. Kurszusätze oder Kurshinweise erfolgen nicht. (2) Die zustande gekommenen Börsenpreise werden darüber hinaus über die von der Geschäftsführung bestimmten Vendoren und auf der Internetseite von Market Maker Munich veröffentlicht. (3) Aus der Börsen-EDV empfangene Daten und Informationen dürfen die Handelsteilnehmer nur für Zwecke des Handels und der Abwicklung verwenden. Ihre Weitergabe an Dritte ist ohne Zustimmung der Geschäftsführung nicht zulässig. VIII. Abschnitt: Abwicklung der Börsengeschäfte 28 Erfüllungszeit Die abgeschlossenen Geschäfte sind spätestens am zweiten Börsentag nach Geschäftsabschluss zu erfüllen. Die Geschäftsführung kann für einzelne Wertpapiere eine hiervon abweichende Abwicklungszeit bestimmen. Die Bedingungen für Geschäfte an der Börse München gelten entsprechend. 29 Abwicklung und Erfüllung der Wertpapierhandelsgeschäfte (1) Die im Handelsmodell Market Maker Munich zustande gekommenen Geschäfte werden auf dem zwischen dem Handelsteilnehmer und den in Market Maker Munich als Market Maker zugelassenen Unternehmen 14

15 vereinbarten Verfahren abgewickelt und erfüllt. Die Geschäfte können in der Abwicklung durch den Market Maker aggregiert werden. (2) Die Verantwortung für eine ordnungsgemäße Zahlung und Belieferung der im Handelsmodell Market Maker Munich zustande gekommenen Geschäfte innerhalb der jeweils geltenden Fristen liegt bei den Parteien des Geschäfts. Die Parteien sind darüber hinaus für die Meldung, Archivierung und Dokumentation entsprechend der gesetzlichen Vorgaben verantwortlich. Die Kosten der Abwicklung sind von den Parteien zu tragen. (3) Für die Zwangsregulierung nicht rechtzeitig belieferter Geschäfte gelten die der Bedingungen für Geschäfte an der Börse München sofern die Parteien keine andere Regelung getroffen haben. (4) Der Börsenträger und die Börse München übernehmen keine Gewährleistung für die rechtzeitige und ordnungsgemäße Abwicklung der Geschäfte und haften nicht für Schäden aus Falsch-, Nicht- bzw. nicht fristgemäßer Belieferung. IX. Abschnitt: Schlussbestimmungen 30 Kostenfreier Handel Courtage und Transaktionsentgelte der Börse München werden für Geschäfte in dem Handelsmodell Market Maker Munich nicht erhoben. Die Geschäftsführung kann für einzelne Wertpapiergattungen Ausnahmen hiervon bestimmen. Die Gebührenordnung und die Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr bleiben unberührt. 31 Benutzung von EDV-Einrichtungen, Haftung (1) Der Börsenträger hält in dem jeweils vom Börsenrat und der Geschäftsführung beschlossenen Umfang die Börsen-EDV und weitere EDV-Anlagen vor, die in einem Rechenzentrum betrieben werden (nachfolgend zusammen EDV-Einrichtungen ). Hardwarekomponenten, Softwareprogramme und Datenübertragungsleitungen, die von den Handelsteilnehmern zur Nutzung der EDV-Einrichtungen eingesetzt werden und weder im Eigentum des Börsenträgers stehen noch dessen Verfügungsbefugnis unterliegen, fallen nicht in den Verantwortungsbereich des Börsenträgers oder der Börse München. (2) Alle Handelsteilnehmer haben sich beim Abschluss und der Abwicklung von Börsengeschäften der vom Börsenrat und der Geschäftsführung bestimmten EDV-Einrichtungen zu bedienen, und zwar in dem jeweils von der Geschäftsführung bestimmten Umfang. 15

16 (3) Für Rechnerausfälle, Systemengpässe, Software-Fehler und ähnliche Systemstörungen von EDV-Einrichtungen des Börsenträgers oder der Börse München oder entsprechender Einrichtungen der Handelsteilnehmer, die einen ordnungsgemäßen Handel beeinträchtigen, gefährden oder stören, gelten die von der Geschäftsführung hierfür erlassenen allgemeinen Anweisungen. Die Geschäftsführung ist befugt, alle zur Gewährleistung oder Herstellung geordneter Marktverhältnisse erforderlichen Maßnahmen zu treffen. (4) Der Börsenträger und die Börse München haften nur für die sorgfältige Auswahl des Rechenzentrums. Im Übrigen haftet sie generell nicht für Schäden, die auf höhere Gewalt, Aufruhr, Kriegs- und Naturereignisse oder sonstige von ihr nicht zu vertretende Vorkommnisse (z.b. Streik, Aussperrung, Verkehrsstörungen, Verfügungen von hoher Hand des Inoder Auslands etc.) oder auf nicht schuldhaft verursachte oder nicht von dem Börsenträger oder der Börse München zu vertretende technische Probleme zurückzuführen sind. (5) Die Market Maker haften den Handelsteilnehmern gegenüber nicht für Schäden, die auf eine unberechtigte Verweigerung der Quotierung, einen unberechtigten Rücktritt von einem Geschäft oder eine unberechtigte Aufhebung eines Geschäfts zurückzuführen sind, soweit die Market Maker nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen das Regelwerk Market Maker Munich verstoßen haben. 32 Inkrafttreten Das Regelwerk Market Maker Munich und dessen Änderungen treten am Tag der Veröffentlichung im Amtlichen Kursblatt der Börse München in Kraft, sofern nicht ein späterer Zeitpunkt bestimmt wird. 16

Regelwerk Market Maker Munich

Regelwerk Market Maker Munich Regelwerk Market Maker Munich Stand: 5. Juli 2016 Börse München Inhalt I. Abschnitt: Organisation 1 Geltungsbereich 2 Market Maker Modell 3 Marktleitende Verfügungen 4 Handelszeiten II. Abschnitt: Teilnahme

Mehr

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 -

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 3. Juli 2014 - Börse München INHALT I. Abschnitt: Organisation 1 Träger 2 Organe 3 Mitgliedschaft, Vorsitz und Amtszeit des Freiverkehrsausschusses

Mehr

Ausführungs- und Durchführungsbestimmungen. der Geschäftsführung zum. Regelwerk Market Maker Munich

Ausführungs- und Durchführungsbestimmungen. der Geschäftsführung zum. Regelwerk Market Maker Munich Ausführungs- und Durchführungsbestimmungen der Geschäftsführung zum Regelwerk Market Maker Munich Stand: 16. Januar 2015 Börse München Das Regelwerk Market Maker Munich (nachfolgend auch Regelwerk ) ermächtigt

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Tradegate Exchange (AGB-FV)

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Tradegate Exchange (AGB-FV) Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Tradegate Exchange (AGB-FV) erlassen am 30. Dezember 2009 von der Tradegate Exchange GmbH mit Billigung der Geschäftsführung der Tradegate Exchange

Mehr

Bekanntmachung. der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Erste Änderungssatzung zur. Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse

Bekanntmachung. der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Erste Änderungssatzung zur. Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Erste Änderungssatzung zur Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 30. Juni 2011 die

Mehr

Bedingungen für Geschäfte an der Tradegate Exchange

Bedingungen für Geschäfte an der Tradegate Exchange Bedingungen für Geschäfte an der Tradegate Exchange erlassen vom Börsenrat am 1. Dezember 2009 veröffentlicht im Amtsblatt für Berlin Nr. 56/2009 am 11. Dezember 2009 zuletzt geändert durch Beschluss des

Mehr

Mit Limitzusätzen im VR-ProfiBroker erfolgreich handeln

Mit Limitzusätzen im VR-ProfiBroker erfolgreich handeln Seite 1 Mit Limitzusätzen im VR-ProfiBroker erfolgreich handeln DZ BANK AG Seite 2 Verfügbare Orderarten und deren Zusätze im VR-ProfiBroker Sofortige Orderaufträge ohne besondere Bedingungen Orderaufträge

Mehr

Gebührenordnung für die Börse München

Gebührenordnung für die Börse München für die Börse München Stand: 03. Juli 2014 Börse München Inhalt 1 Gebührentatbestände I. Gebühren für die Zulassung zum Börsenhandel 2 Aufnahmegebühr 3 Gebührenfestsetzung für die Teilnahme am Börsenhandel

Mehr

Ausführungsbestimmung zu 12 a Absatz 2 und 40 der

Ausführungsbestimmung zu 12 a Absatz 2 und 40 der Frankfurter Wertpapierbörse (Mistrade-Regel) Seite 1 Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse (Mistrade-Regel) 1. Geltungsbereich Die vorliegende Ausführungsbestimmung regelt die Einzelheiten

Mehr

Die Limitfunktionen. im S ComfortDepot

Die Limitfunktionen. im S ComfortDepot Die Limitfunktionen im S ComfortDepot Mit Limitorder-Management auf Erfolgskurs Einführung Manche Börsenprofis halten Ordern ohne Limitsetzung für ebenso riskant wie Autofahren ohne Sicherheitsgurt. Der

Mehr

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Az.

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Az. Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Az. Hinweise zur Erfüllung der Verpflichtung zur Kennzeichnung von Handelsalgorithmen ( 16 Abs. 2 Nr. 3 Börsengesetz, 33 Abs.

Mehr

I. ABSCHNITT ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN... 2

I. ABSCHNITT ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN... 2 Frankfurter Wertpapierbörse Seite 1 Handelsordnung für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Inhaltsübersicht I. ABSCHNITT ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN... 2 1 Anwendungsbereich... 2 2 Allgemeine

Mehr

Orderarten im Wertpapierhandel

Orderarten im Wertpapierhandel Orderarten im Wertpapierhandel Varianten bei einer Wertpapierkauforder 1. Billigst Sie möchten Ihre Order so schnell wie möglich durchführen. Damit kaufen Sie das Wertpapier zum nächstmöglichen Kurs. Kurs

Mehr

Bekanntmachung. der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Sechste Änderungssatzung zur. Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse

Bekanntmachung. der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Sechste Änderungssatzung zur. Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Sechste Änderungssatzung zur Börsenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 7. März 2013 die

Mehr

1. Allgemeines... 2. 2. Xetra... 2. 2.1 Anbindungsentgelte... 2. 2.2 Transaktionsentgelte... 2. 2.2.1 Order (Order-Flow-Provider)...

1. Allgemeines... 2. 2. Xetra... 2. 2.1 Anbindungsentgelte... 2. 2.2 Transaktionsentgelte... 2. 2.2.1 Order (Order-Flow-Provider)... Börse Frankfurt Zertifikate AG Preisverzeichnis zum Vertrag über die Nutzung der Börsen-EDV der Frankfurter Wertpapierbörse und der EDV Xontro für den Handel Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines... 2 2. Xetra...

Mehr

Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse

Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Frankfurter Wertpapierbörse Seite: 1 enordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Inhaltsübersicht I. Abschnitt entatbestände, allgemeine Vorschriften... 3 1 entatbestände... 3 2 Festsetzung der en...

Mehr

Xetra-Rundschreiben 048/08

Xetra-Rundschreiben 048/08 Xetra-Rundschreiben 048/08 An alle an der Frankfurter Wertpapiperbörse zugelassenen Handelsteilnehmer und Vendoren Empfänger: Handel, Technik, Sicherheitsadministratoren, Systemadministratoren, Benannte

Mehr

Weisung 2: Technische Anbindung

Weisung 2: Technische Anbindung SIX Structured Products Exchange AG Weisung : Technische Anbindung vom.04.05 Datum des Inkrafttretens: 0.07.05 Weisung : Technische Anbindung 0.07.05 Inhalt. Zweck und Grundlage.... Allgemeines.... Definitionen

Mehr

Weisung 2: Technische Anbindung

Weisung 2: Technische Anbindung Weisung : Technische Anbindung vom 07.09.00 Datum des Inkrafttretens: 0..00 Weisung : Technische Anbindung 0..00 Inhalt. Zweck und Grundlage.... Allgemeines.... Definitionen und Abkürzungen... 4. Anbindungsarten

Mehr

Lernmodul Preisbildung. Lernmodul Preisbildung

Lernmodul Preisbildung. Lernmodul Preisbildung Lernmodul Preisbildung Lernmodul Preisbildung Preisbildung an Wertpapierbörsen Anleger handeln, also kaufen oder verkaufen, an den Wertpapierbörsen Aktien, Investmentfonds und andere börsengehandelte Wertpapiere

Mehr

Zweiter Abschnitt Allgemeine Bestimmungen für die Einbeziehung von Wertpapieren (Open Market)

Zweiter Abschnitt Allgemeine Bestimmungen für die Einbeziehung von Wertpapieren (Open Market) für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Seite 1 Allgemeine Geschäftsbedingungen der Deutsche Börse AG für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Erster Abschnitt Allgemeine Bestimmungen

Mehr

Sechste Änderungssatzung zu den Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse

Sechste Änderungssatzung zu den Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Sechste Änderungssatzung zu den Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 4.

Mehr

Teilnahmebedingungen für das Qualitätssegment Börse Frankfurt Zertifikate Premium

Teilnahmebedingungen für das Qualitätssegment Börse Frankfurt Zertifikate Premium Teilnahmebedingungen für das Qualitätssegment Börse Frankfurt Zertifikate 1 Quotierungspflichten (1) Der Emittent ist verpflichtet, in der Zeit von 9.00 Uhr bis 19.55 Uhr eines Börsentages für jedes seiner

Mehr

- Regelwerk Lang & Schwarz Exchange - in der Fassung vom

- Regelwerk Lang & Schwarz Exchange - in der Fassung vom - Regelwerk Lang & Schwarz Exchange - in der Fassung vom 3.1.2018 INHALT 1 Aufnahme des Handels von Wertpapieren im elektronischen Handelssystem Lang & Schwarz Exchange 2 Handelszeit 3 Preisbildung und

Mehr

Börsenordnung der Tradegate Exchange

Börsenordnung der Tradegate Exchange der Tradegate Exchange in der Fassung des Beschlusses des Börsenrats vom 1. Dezember 2009, bekannt gemacht im Amtsblatt für Berlin vom 11. Dezember 2009, in Kraft getreten am 15. Dezember 2009 Seite 1

Mehr

1.3 In der Handelsform Continuous Auction (CA) werden folgende Wertpapiergruppen gehandelt:

1.3 In der Handelsform Continuous Auction (CA) werden folgende Wertpapiergruppen gehandelt: Die Geschäftsführung hat auf Grundlage der Ermächtigungen in Abschnitt VII der Börsenordnung Bestimmungen zur Durchführung der Preisfeststellung an der Börse München erlassen, die im Folgenden informatorisch

Mehr

Weisung 2: Technische Anbindung

Weisung 2: Technische Anbindung Weisung : Technische Anbindung vom.0.00 Datum des Inkrafttretens: 0.04.00 Weisung : Technische Anbindung 0.04.00 Inhalt. Zweck und Grundlage.... Allgemeines.... Definitionen und Abkürzungen... 4. Anbindungsarten

Mehr

Richtlinien für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 29. Oktober 2010 -

Richtlinien für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 29. Oktober 2010 - Richtlinien für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 29. Oktober 2010 - Börse München INHALT I. Abschnitt: Organisation 1 Träger 2 Organe 3 Mitgliedschaft, Vorsitz und Amtszeit des Freiverkehrsausschusses

Mehr

Mit Limitzusätzen im VR- ProfiBroker erfolgreich handeln

Mit Limitzusätzen im VR- ProfiBroker erfolgreich handeln Mit Limitzusätzen im VR- ProfiBroker erfolgreich handeln Verfügbare Orderarten und Zusätze im VR-ProfiBroker Sofortige Orderaufträge ohne besondere Bedingungen Orderaufträge mit Limiten und Orderausführungsbedingungen

Mehr

Die Ordertypen der Börse Stuttgart. Sie bestimmen die Taktik, wir führen sie aus.

Die Ordertypen der Börse Stuttgart. Sie bestimmen die Taktik, wir führen sie aus. Die Ordertypen der Börse Stuttgart Sie bestimmen die Taktik, wir führen sie aus. Sie bestimmen die Taktik, wir führen sie aus. Für die Börse Stuttgart stehen die Bedürfnisse und Interessen des Privatanlegers

Mehr

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Baden-Württembergische Wertpapierbörse - Geschäftsführung - c/o Listing Department Börsenstraße 4 D-70174 Stuttgart Antrag auf Zulassung von Wertpapieren zum Antragsteller:

Mehr

Börsenordnung der Tradegate Exchange. Erster Teil: Organisation

Börsenordnung der Tradegate Exchange. Erster Teil: Organisation Börsenordnung der Tradegate Exchange erlassen vom Börsenrat am 1. Dezember 2009 zuletzt geändert durch Beschluss des Börsenrats vom 8. Mai 2015 genehmigt von der Börsenaufsichtsbehörde des Landes Berlin

Mehr

Bekanntmachung. Fünfte Änderungssatzung zur Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse

Bekanntmachung. Fünfte Änderungssatzung zur Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse Bekanntmachung Fünfte Änderungssatzung zur Börsenordnung der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse Gemäß des 12 Abs. 2 Nr. 1 des Börsengesetzes hat der Börsenrat der Baden- Württembergischen Wertpapierbörse

Mehr

3.1.2. außerhalb eines fortlaufenden Handels des Wertes an der Referenzbörse

3.1.2. außerhalb eines fortlaufenden Handels des Wertes an der Referenzbörse 9 Mistrades 1. Die Parteien vereinbaren ein vertragliches Aufhebungsrecht für den Fall der Bildung nicht marktgerechter Preise im außerbörslichen Geschäft (Mistrade). Danach können die Parteien ein Geschäft

Mehr

Trading Chancen mit intelligenten Ordertypen optimal ausnutzen. 29. April 2015 Christopher Pawlik

Trading Chancen mit intelligenten Ordertypen optimal ausnutzen. 29. April 2015 Christopher Pawlik 1 Trading Chancen mit intelligenten Ordertypen optimal ausnutzen 29. April 2015 Christopher Pawlik Ordertypen an der Börse Frankfurt 2 Unlimited-Turbo Turbo Long-Turbo Smart-Mini-Short Mini Long Call-Sprinter

Mehr

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen

Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung von Kundenaufträgen Inhaltsverzeichnis 1.0 Geltungsbereich S.1 2.0 Grundsätze zur bestmöglichen Ausführung S.2 3.0 Fixpreisgeschäfte S.3 4.0 Kommissionsgeschäfte

Mehr

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3)

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3) Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, SS 2011 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2: SS 2011 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3) Wertpapierbörsen

Mehr

4x: Auslandsaktien. Die Welt in Stuttgart handeln

4x: Auslandsaktien. Die Welt in Stuttgart handeln 4x: Auslandsaktien Die Welt in Stuttgart handeln 4x das Handelssegment für Auslandsaktien an der Börse Stuttgart 4x (gesprochen For X ) ist ein spezielles Handelssegment der Börse Stuttgart für ausländische

Mehr

Open Market-Rundschreiben

Open Market-Rundschreiben Open Market-Rundschreiben An alle am Freiverkehr (Open Market) der Scoach Europa AG an der Frankfurter Wertpapierbörse teilnehmenden Unternehmen Scoach Europa AG Neue Börsenstraße 1 D-60487 Frankfurt/Main

Mehr

Weisung 5: Swiss Block

Weisung 5: Swiss Block Weisung 5: Swiss Block vom.0.00 Datum des Inkrafttretens: 0.04.00 Weisung 5: Swiss Block 0.04.00 Inhalt. Zweck und Grundlage.... Swiss Block... 3. Zulassung... 4. Handel... 4. Handelszeiten... 4. Auftrag...

Mehr

Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung (Fassung Dezember 2014)

Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung (Fassung Dezember 2014) Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung (Fassung Dezember 2014) Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind verpflichtet, Aufträge ihrer Kunden über den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten nach

Mehr

Weisung 7: Gebühren und Kosten

Weisung 7: Gebühren und Kosten SIX Structured Products Exchange AG Weisung 7: Gebühren und Kosten vom 7.07.05 Datum des Inkrafttretens: 6.0.05 Weisung 7: Gebühren und Kosten 6.0.05 Inhalt. Zweck und Gebührenübersicht.... Zweck.... Geltungsbereich....3

Mehr

Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 2. März 2017 die nachfolgende

Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 2. März 2017 die nachfolgende Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Neufassung der Handelsordnung für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 2. März 2017

Mehr

Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse

Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Frankfurter Wertpapierbörse Seite: 1 enordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Inhaltsübersicht I. Abschnitt entatbestände, allgemeine Vorschriften... 3 1 entatbestände... 3 2 Festsetzung der en...

Mehr

Datenschutzvereinbarung

Datenschutzvereinbarung Datenschutzvereinbarung Vereinbarung zum Datenschutz und zur Datensicherheit in Auftragsverhältnissen nach 11 BDSG zwischen dem Nutzer der Plattform 365FarmNet - nachfolgend Auftraggeber genannt - und

Mehr

Top-Sicherheit, Top-Performance. Mit uns kommen Anleger erfolgreicher ans Ziel!

Top-Sicherheit, Top-Performance. Mit uns kommen Anleger erfolgreicher ans Ziel! Top-Sicherheit, Top-Performance Mit uns kommen Anleger erfolgreicher ans Ziel! Sparkasse Donauwörth Alle Chancen für Ihr Depot nutzen Sehr geehrte interessierte Anlegerinnen und Anleger, stellen Sie sich

Mehr

Limitfunktionen. Geschmack. Erfolgreicher handeln mit Limitorders. www.sbroker.de

Limitfunktionen. Geschmack. Erfolgreicher handeln mit Limitorders. www.sbroker.de Limitfunktionen für jeden Geschmack Erfolgreicher handeln mit Limitorders www.sbroker.de Inhalt Einführung Mit Limitorder-Management auf Erfolgskurs Das Limitangebot des S Brokers In wenigen Klicks bis

Mehr

Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy)

Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy) Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy) Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind nach dem Wertpapierhandelsgesetz

Mehr

Xetra / Parketthandel Frankfurt So wählen Sie den passenden Handelsplatz. 5. Dezember Edda Vogt, Deutsche Börse

Xetra / Parketthandel Frankfurt So wählen Sie den passenden Handelsplatz. 5. Dezember Edda Vogt, Deutsche Börse 1 Xetra / Parketthandel Frankfurt So wählen Sie den passenden Handelsplatz 5. Dezember Edda Vogt, Deutsche Börse 2 Themen Qualitätsversprechen Frankfurter Parketthandel Xetra Kriterien für die Handelsplatzwahl

Mehr

Börsenordnung für die Börse München

Börsenordnung für die Börse München Börsenordnung für die Börse München Stand: 4. Juli 2015 Börse München Inhalt I. Abschnitt: Organisation 1 Geschäftszweige 2 Träger der Börse 3 Börsenaufsichtsbehörde 4 Regelwerke der Börse II. Abschnitt:

Mehr

Durchführungsbestimmungen der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich über Technische Einrichtungen

Durchführungsbestimmungen der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich über Technische Einrichtungen über Technische Einrichtungen 01.03.200606.09.1999 Seite 1 Durchführungsbestimmungen der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich über Technische Einrichtungen 1 Definitionen 1.1 Netzwerk der Eurex-Börsen

Mehr

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497

Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Vorab per FAX an +49 (0) 711-222985-91497 Baden-Württembergische Wertpapierbörse - Geschäftsführung - c/o Listing Department Börsenstraße 4 D-70174 Stuttgart Antrag auf Zulassung von Schuldverschreibungen

Mehr

Preisverzeichnis für die Nutzung der handelsunterstützenden IT der Niedersächsischen Wertpapierbörse zu Hannover

Preisverzeichnis für die Nutzung der handelsunterstützenden IT der Niedersächsischen Wertpapierbörse zu Hannover Preisverzeichnis für die Nutzung der handelsunterstützenden IT der Niedersächsischen Wertpapierbörse zu Hannover Das Preisverzeichnis regelt die von der BÖAG Börsen AG (im Folgenden Börsen AG genannt)

Mehr

Information über die Durchführungspolitik für Kunden von Wertpapierdienstleistern

Information über die Durchführungspolitik für Kunden von Wertpapierdienstleistern Information über die Durchführungspolitik für Kunden von Wertpapierdienstleistern 1. Einleitung... 2 2. Geltungsbereich... 2 2.1. Persönlicher Geltungsbereich... 2 2.2. Sachlicher Geltungsbereich... 2

Mehr

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN Allgemeine Geschäftsbedingungen der Guestlist.ch AG Stand Juni 2012 ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN I. GELTUNG Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Guestlist AG ("AGB") gelten für jeden Benutzer

Mehr

Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Stand Geschäfte an der Eurex Bonds GmbH 1 Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Stand Geschäfte an der Eurex Bonds GmbH 1 Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG Stand 06.05.2005 Seite 1 [.] III. Kapitel: Geschäfte an der Eurex Bonds GmbH 1 Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen Sofern und soweit zwischen der Eurex Clearing

Mehr

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande.

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande. AGB Arena Stadthotels GmbH, Frankfurt/M. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag I. Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB ) gelten für Hotelaufnahme Verträge

Mehr

1. Allgemeines... 2. 2. Xetra... 2. 2.1 Anbindungsentgelte... 2. 2.2 Transaktionsentgelte... 2. 2.2.1 Order (Order-Flow-Provider)...

1. Allgemeines... 2. 2. Xetra... 2. 2.1 Anbindungsentgelte... 2. 2.2 Transaktionsentgelte... 2. 2.2.1 Order (Order-Flow-Provider)... Börse Frankfurt Zertifikate AG Preisverzeichnis zum Vertrag über die Nutzung der Börsen-EDV der Frankfurter Wertpapierbörse und der EDV Xontro für den Handel Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeines... 2 2. Xetra...

Mehr

Lieferantenrahmenvertrag zur Ausspeisung von Gas in örtlichen Verteilernetzen

Lieferantenrahmenvertrag zur Ausspeisung von Gas in örtlichen Verteilernetzen Lieferantenrahmenvertrag zur Ausspeisung von Gas in örtlichen Verteilernetzen zwischen den Stadtwerken Holzminden Rehwiese 28 37603 Holzminden (Netzbetreiber) und (Transportkunde) Datum 02.01.2008 Seite

Mehr

4 gute Gründe für die Börse München. Wenn ich einen Kick brauche, hole ich mir den bei meinem Hobby. Aber sicher nicht an der Börse

4 gute Gründe für die Börse München. Wenn ich einen Kick brauche, hole ich mir den bei meinem Hobby. Aber sicher nicht an der Börse Wenn ich einen Kick brauche, hole ich mir den bei meinem Hobby Aber sicher nicht an der Börse 4 gute Gründe für die Börse München Wir geben Ihnen Sicherheit Auf die Angaben des Towers verlasse ich mich

Mehr

Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse

Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse Änderung der Ausführungsbestimmung zu 12 a Absatz 2 und 40 der Bedingungen für Geschäfte an (Xetra - Mistrade-Regel) Die Geschäftsführung hat am 8. April 2003 bzw. 27. Juni 2003 die nachstehenden Änderungen

Mehr

XONTRO Newsletter. Kreditinstitute Nr. 66

XONTRO Newsletter. Kreditinstitute Nr. 66 XONTRO Newsletter Kreditinstitute Nr. 66 Seite 1 Dieser Newsletter enthält Informationen zu folgenden Themen EG-Orders neu auch an der Börse München Schlussnoten o o Versand im File-Transfer (Reg.über-Beziehung)

Mehr

Neue Ordertypen en bei ViTrade

Neue Ordertypen en bei ViTrade Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, die ViTrade AG implementiert neue Ordertypen, die Ihnen ab Montag, den 22. November 2010, zur Verfügung stehen. Wir möchten Ihnen diese und weitere Neuerungen

Mehr

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag)

Muster eines Beratungsvertrages. (Dienstvertrag) Muster eines Beratungsvertrages (Dienstvertrag) Stand: 1. Januar 2004 Vorwort Der Unternehmer schließt im Laufe seiner Geschäftstätigkeit eine Vielzahl von Verträgen ab. Um eine Orientierungshilfe zu bieten,

Mehr

Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung (Fassung 2007)

Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung (Fassung 2007) Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung (Fassung 2007) Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind verpflichtet, Aufträge ihrer Kunden über den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten nach einem schriftlich

Mehr

Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n)

Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n) Bestellungsvertrag für eine(n) externe(n) Datenschutzbeauftragte(n) Vertrag über Dienstleistungen einer/eines externen Datenschutzbeauftragten nach 4f Bundesdatenschutzgesetz -"BDSG"- zwischen vertreten

Mehr

9. Juni 2015. BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main NACHTRAG NR. 1. gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz ("WpPG")

9. Juni 2015. BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main NACHTRAG NR. 1. gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) 9. Juni 2015 BNP Paribas Emissions- und Handelsgesellschaft mbh, Frankfurt am Main NACHTRAG NR. 1 gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz (WpPG) zu dem Basisprospekt vom 18. Mai 2015 zur Begebung von

Mehr

Vorab per Fax: +49 (0) 69 2 11-1 36 71 oder per E-Mail: listing@deutsche-boerse.com. 1. Emittent ( 38 Abs. 1 BörsG, 56 Abs. 1 BörsO FWB) Firma: Sitz:

Vorab per Fax: +49 (0) 69 2 11-1 36 71 oder per E-Mail: listing@deutsche-boerse.com. 1. Emittent ( 38 Abs. 1 BörsG, 56 Abs. 1 BörsO FWB) Firma: Sitz: Vorab per Fax: +49 (0) 69 2 11-1 36 71 oder per E-Mail: listing@deutsche-boerse.com Frankfurter Wertpapierbörse (FWB ) - Geschäftsführung - c/o Deutsche Börse AG Listing Services 60485 Frankfurt am Main

Mehr

Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG

Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Best-Execution-Policy der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Dieses Dokument beinhaltet eine Zusammenfassung der von der Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG (nachfolgend die Bank genannt)

Mehr

Bekanntmachung. Änderung Börsenordnung an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse

Bekanntmachung. Änderung Börsenordnung an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse Bekanntmachung Änderung Börsenordnung an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse Gemäß des 12 Abs. 2 Nr. 1 des Börsengesetzes hat der Börsenrat der Baden- Württembergischen Wertpapierbörse am 15. September

Mehr

Sechste Änderungssatzung zu den Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse

Sechste Änderungssatzung zu den Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse Bekanntmachung der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) Sechste Änderungssatzung zu den Bedingungen für Geschäfte an der Frankfurter Wertpapierbörse Der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse hat am 1.

Mehr

Xetra-Rundschreiben 099/13

Xetra-Rundschreiben 099/13 Xetra-Rundschreiben 099/13 An die Xetra -Teilnehmer und Vendoren Empfänger: Handel, Technik, Benannte Personen, Allgemein Geschäftsführung Frankfurter Wertpapierbörse 30. September 2013 Änderung der Börsenordnung

Mehr

ETF-Best da stimmt der Preis

ETF-Best da stimmt der Preis ETF-Best da stimmt der Preis Die Handelsinitiative für Exchange Traded Funds Michael Görgens, Leiter Fondshandel, EUWAX AG Stuttgart, den 08.06.2009 ETF Best da stimmt der Preis 1. Über die Börse Stuttgart

Mehr

1. Zustandekommen von Handelsabschlüssen

1. Zustandekommen von Handelsabschlüssen Mistraderegelung zwischen CortalConsors und der Commerzbank 1. Zustandekommen von Handelsabschlüssen (1) Die Bank stellt innerhalb von WTS für die in dieses Handelssystem einbezogenen Wertpapiere indikative

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) I Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die mietweise Überlassung von Ferienwohnungen zur Beherbergung, sowie alle für den Kunden

Mehr

Ergänzende Bestimmungen. zur. Verordnung über Allgemeine Bedingungen. für die Versorgung mit Wasser. (AVBWasserV)

Ergänzende Bestimmungen. zur. Verordnung über Allgemeine Bedingungen. für die Versorgung mit Wasser. (AVBWasserV) Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV) I. Durch Gesellschafterbeschluss der Gemeindewerke Heusweiler GmbH vom 21.11.2012 werden die

Mehr

Unverbindliches Muster für Allgemeine Auftragsbedingungen für Übersetzer Stand: Oktober 2008

Unverbindliches Muster für Allgemeine Auftragsbedingungen für Übersetzer Stand: Oktober 2008 Unverbindliches Muster für Allgemeine Auftragsbedingungen für Übersetzer Stand: Oktober 2008 Hinweise: Die nachfolgenden Allgemeinen Auftragsbedingungen für Übersetzer sind ein unverbindliches Muster.

Mehr

Kurzhandbuch Futures

Kurzhandbuch Futures DAB bank Direkt Anlage Bank DAB Margin Trader die neue Handelsplattform der DAB Bank AG Kurzhandbuch Futures DAB Margin Trader 1 die neue Handelsplattform der DAB ank Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis...

Mehr

I. ABSCHNITT ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN... 2

I. ABSCHNITT ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN... 2 Frankfurter Wertpapierbörse Seite 1 Handelsordnung für den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse Inhaltsübersicht I. ABSCHNITT ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN... 2 1 Anwendungsbereich... 2 2 Allgemeine

Mehr

ETL Vermögensverwaltung GmbH. Angebotsunterlage. ETL Vermögensverwaltung GmbH

ETL Vermögensverwaltung GmbH. Angebotsunterlage. ETL Vermögensverwaltung GmbH ETL Vermögensverwaltung GmbH Essen Angebotsunterlage Freiwilliges öffentliches Erwerbsangebot der ETL Vermögensverwaltung GmbH Steinstr. 41, 45128 Essen ISIN DE000A0LRYH4 // WKN A0LRYH an die Inhaber der

Mehr

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt Nachtrag Nr. 1 gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz vom 22. Februar 2013 zum Wertpapierprospekt vom 07. Dezember 2012 für das öffentliche Angebot und die Einbeziehung in den Entry Standard an der Frankfurter

Mehr

GORG. Mandatsvereinbarung. mit Haftungsbeschränkung

GORG. Mandatsvereinbarung. mit Haftungsbeschränkung GORG Mandatsvereinbarung mit Haftungsbeschränkung zwischen Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Schule und Berufsbildung, Hamburger Straße 37, 22083 Hamburg und - nachfolgend als Mandant' bezeichnet

Mehr

Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung 1 von 5

Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung 1 von 5 Allgemeine Grundsätze der Auftragsausführung Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind verpflichtet, Aufträge ihrer Kunden über den Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten nach einem schriftlich fixierten

Mehr

Nutzungsbedingungen für My FERCHAU Experts

Nutzungsbedingungen für My FERCHAU Experts Nutzungsbedingungen für My FERCHAU Experts 1. Allgemeines, Anwendung, Vertragsschluss 1.1 Mit dem ersten Login (vgl. Ziffer 3.1) zu My FERCHAU Experts (im Folgenden Applikation ) durch den Nutzer akzeptiert

Mehr

Postauftragsdienst Allgemeine Geschäftsbedingungen Die Post bringt allen was.

Postauftragsdienst Allgemeine Geschäftsbedingungen Die Post bringt allen was. Postauftragsdienst Allgemeine Geschäftsbedingungen Die Post bringt allen was. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Postauftragsdienst Gültig ab 1. Juni 2004 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeiner Teil...

Mehr

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 1. Juli

Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 1. Juli Geschäftsbedingungen für den Freiverkehr an der Börse München - Stand 1. Juli 2016 - Börse München INHALT I. Abschnitt: Organisation 1 Träger 2 Organe 3 Mitgliedschaft, Vorsitz und Amtszeit des Freiverkehrsausschusses

Mehr

(Übersetzung) Die Österreichische Bundesregierung und die Regierung der Republik Estland (im Weiteren die Parteien genannt) -

(Übersetzung) Die Österreichische Bundesregierung und die Regierung der Republik Estland (im Weiteren die Parteien genannt) - BGBl. III - Ausgegeben am 14. Jänner 2010 - Nr. 6 1 von 6 (Übersetzung) ABKOMMEN ZWISCHEN DER ÖSTERREICHISCHEN BUNDESREGIERUNG UND DER REGIERUNG DER REPUBLIK ESTLAND ÜBER DEN AUSTAUSCH UND GEGENSEITIGEN

Mehr

Kapitel II Transaktionen an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen)

Kapitel II Transaktionen an der Eurex Deutschland und der Eurex Zürich (Eurex-Börsen) Seite 1 ********************************************************************************** ÄNDERUNGEN SIND WIE FOLGT KENNTLICH GEMACHT: ERGÄNZUNGEN SIND UNTERSTRICHEN LÖSCHUNGEN SIND DURCHGESTRICHEN **********************************************************************************

Mehr

Regelwerk für das Marktsegment m:access. an der Börse München - Stand: 1. November 2012 - Börse München

Regelwerk für das Marktsegment m:access. an der Börse München - Stand: 1. November 2012 - Börse München Regelwerk für das Marktsegment m:access an der Börse München - Stand: 1. November 2012 - Börse München Abschnitt 1: Grundsätze 1 Präambel Das Marktsegment m:access der Börse München dient der Finanzierung

Mehr

SmartOrder Benutzerhandbuch

SmartOrder Benutzerhandbuch SmartOrder Benutzerhandbuch (November 2010) ActivTrades PLC 1 Inhalt I. Einleitung... 3 II. Installation... 3 III. Starten der Anwendung... 3 IV. Funktionalitäten... 4 A. Ein Instrument auswählen... 4

Mehr

Vereinbarung über gewählte Einzelkunden-Kontentrennung. geschlossen zwischen. als Clearingmitglied. (nachfolgend "Clearingmitglied") und

Vereinbarung über gewählte Einzelkunden-Kontentrennung. geschlossen zwischen. als Clearingmitglied. (nachfolgend Clearingmitglied) und Vereinbarung über gewählte Einzelken-Kontentrennung geschlossen zwischen als Clearingmitglied (nachfolgend "Clearingmitglied") als Non-Clearingmitglied (nachfolgend "Non-Clearingmitglied") als Registrierten

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Huth Sport Marketing GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Huth Sport Marketing GmbH Allgemeine Geschäftsbedingungen der Huth Sport Marketing GmbH Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden Bestandteil eines jeden mit uns abgeschlossenen Lehrgangsvertrags. Abweichungen bedürfen

Mehr

Leitfaden zur neuen Nutzeroberfläche des Online-Brokerage der Kreissparkasse Biberach

Leitfaden zur neuen Nutzeroberfläche des Online-Brokerage der Kreissparkasse Biberach Ab dem 13. Oktober 2014 ist das Online-Brokerage der Kreissparkasse Biberach nicht mehr im separaten Börsenorder-System untergebracht, sondern direkt in Ihren bereits bekannten und gewohnten Online-Banking-Zugang

Mehr

Börsenordnung für die Börse München

Börsenordnung für die Börse München Börsenordnung für die Börse München Stand: 17. August 2011 Börse München Inhalt I. Abschnitt: Organisation 1 Geschäftszweige 2 Träger der Börse 3 Börsenaufsichtsbehörde 3a Regelwerke der Börse II. Abschnitt:

Mehr

Bekanntmachung. Änderung Börsenordnung an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse

Bekanntmachung. Änderung Börsenordnung an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse Bekanntmachung Änderung Börsenordnung an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse Gemäß des 12 Abs. 2 Nr. 1 des Börsengesetzes hat der Börsenrat der Baden- Württembergischen Wertpapierbörse am 19. März

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Internet Online AG

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Internet Online AG Allgemeine Geschäftsbedingungen Internet Online AG 1. ANWENDUNGSBEREICH Die Beziehungen zwischen den Kundinnen und Kunden (nachstehend «Kunden» genannt) und Internet Online AG (nachstehend «INTO» genannt)

Mehr

Trade Registration Regelungen. Datum / Date 01.04.2015. Dokumentversion / Document Release

Trade Registration Regelungen. Datum / Date 01.04.2015. Dokumentversion / Document Release Trade Registration Regelungen Datum / Date 01.04.2015 Ort / Place Dokumentversion / Document Release Leipzig 010a Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 1 Regelungsgegenstand... 3 2 Teilnahmevoraussetzungen...

Mehr

Für Rückfragen steht Ihnen das Team Listing unter der Telefonnummer +49-(0) 69 2 11-1 35 55 gerne zur Verfügung.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team Listing unter der Telefonnummer +49-(0) 69 2 11-1 35 55 gerne zur Verfügung. An alle an der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) zugelassenen Teilnehmer des Präsenzhandels Deutsche Börse AG Xetra Präsenzhandel-Rundschreiben Nr. 02/11 Zeichnung von Unternehmensanleihen im Entry Standard

Mehr

Börse Frankfurt Zertifikate AG

Börse Frankfurt Zertifikate AG zum Vertrag über die Nutzung der Börsen-EDV der Frankfurter Wertpapierbörse und der EDV Xontro für den Handel in Strukturierten Produkten A. Allgemeine Bedingungen zur Nutzung der Börsen-EDV 2 1 Definitionen

Mehr

2. Für bestimmte Dienste vereinbarte besondere Bedingungen haben im Kollisionsfall Vorrang.

2. Für bestimmte Dienste vereinbarte besondere Bedingungen haben im Kollisionsfall Vorrang. Allgemeine Geschäftsbedingungen Suchmaschinenoptimierung I. Allgemeines 1. Die RP Digital GmbH bzw. die im Auftrag von RP Digital tätigen Subunternehmer erbringen für den Auftraggeber Dienstleistungen

Mehr