Kapitalanlagesteuerung unter Solvency II: Die aktuellen Herausforderungen der Industrie

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Kapitalanlagesteuerung unter Solvency II: Die aktuellen Herausforderungen der Industrie"

Transkript

1 Kapitalanlagesteuerung unter Solvency II: Die aktuellen Herausforderungen der Industrie Dr. Roman Schulze, KPMG 1

2 Quo vadis, Zinskurve? Marktrisiko Immobilienrisiko Spreadrisiko Zinsänderungsrisiko Aktienrisiko Fremdwährungsrisiko Konzentrationsrisiko Erneut liegt die Ist-Kurve noch unterhalb eines gar nicht so alten Zins-Down-SCR-Szenarios Datenquelle: EIOPA 2

3 Welche Optionen hat man nun im Niedrigzinsumfeld im Rahmen der Kapitalanlage? Der Wegfall der Anlageverordnung birgt hier eventuell Möglichkeiten Rendite! High Yield Immobilien Emerging Markets ABS / CDO Hedge Funds Private Equity Distressed Assets Vergabe von Direktkrediten Infrastruktur- Investments Fremdwährungen Doch hat man auch die Risiken im Griff? 3

4 Solvency II bringt Leitplanken aber auch viele Herausforderungen Solvency II Säule 1 ( Messen ) Quantitative Anforderungen Ökonomische Bilanz Bestimmung Eigenmittel SCR und MCR Ermittlung Säule 2 ( Steuern ) Qualitative Anforderungen ORSA Leitlinie Prozess Int. Bericht Aktive Vorstandsbeteiligung Geschäfts- und Risikostrategie Risikoinventur Limitsystem/Frühwarnsystem Stresstests, Szenarioanalysen Gesamtsolvabilitätsbedarf Einhaltung SCR, Eigenmittelqualität Abweichungen von Standardformel Analysen über Planungshorizont Beurteilung der vt. Rst. gemäß SII Einbindung in Entscheidungsprozesse Gruppenspezifische Risiken Risiken aus Outsourcing Säule 3 ( Berichten ) Marktdisziplin/Transparenz SFCR RSR QRTs Supervisory ORSA Report ORSA internalisiert u.a. die Rolle der AnlV 4

5 ORSA liefert den Input für die ständige Überprüfung der Risikotragfähigkeit Die ORSA Idee Risiko Risikodeckung Geschäftsstrategie Risikostrategie Risikoappetit Konsistenz? Risikotragfähigkeit (kurz- und langfristig) Weitere Größen wie Earnings, Liquidität, etc. Use-Test light Limite Projektion ALM Einfluss? Entscheidungen 5

6 Zentrale Säule-2-Herausforderungen für die Branche Anforderungen aus VAG, Delegierter Verordnung, EIOPA-Leitlinien, ALM Planung Konsistentes Limitsystem Governance Outsourcing Kapitalanlage- Steuerung unter Solvency II Text Neue Produkte Prozess Gesamtsolvabilitätsbedarf Wesentlichkeit Ratingvalidierung? Daten Berichte Interne Richtlinien Aktuelle Beobachtung am Markt: Aufsichtsrechtliche Anforderungen weitgehend erfüllt Next Step: Steigerung der Effizienz der Verzahnung von Steuerung und Risikomanagement 6

7 Zentrale Säule-2-Herausforderungen für die Branche Konsistentes Limitsystem Bezug zum Day-to-Day-Business erhalten ALM Planung Approximationstools für Impact-Analysen bereitstellen Gesamtsolvabilitätsbedarf GSB aktiv managen 7

8 Zentrale Säule-2-Herausforderungen für die Branche Systematisch prozessorientiert definieren Neue Produkte Prozess Definition des Begriffes Neu schärfen Wesentlichkeit Ratingvalidierung Im Investment-Entscheidungsprozess verankern 8

9 Zentrale Säule-2-Herausforderungen für die Branche Daten Berichte Klarer am Adressaten orientieren Interne Richtlinien Auf Nachvollziehbarkeit und Transparenz ausrichten Governance Outsourcing First- und Second-Line klar abgrenzen 9

10 Fazit Kapitalmarkt und Wettbewerb Zins % Strategie, Geschäftsmodelle, Kosten Regulatorik (SII, IFRS) & Gesetze In der aktuellen Niedrigzinsphase können die neuen Freiheiten in der Kapitalanlage, die Solvency II bietet, durchaus Chancen bergen Zur Nutzung der Chancen muss die Kapitalanlagensteuerung anforderungskonform, aber auch noch stärker effizient mit dem Risikomanagement verzahnt werden 10

11 Ihr Ansprechpartner Dr. Roman Schulze, CFA Senior Manager, Financial Services Barbarossaplatz 1a, Köln T M Die enthaltenen Informationen sind allgemeiner Natur und nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person ausgerichtet. Obwohl wir uns bemühen, zuverlässige und aktuelle Informationen zu liefern, können wir nicht garantieren, dass diese Informationen so zutreffend sind wie zum Zeitpunkt ihres Eingangs oder dass sie auch in Zukunft so zutreffend sein werden. Niemand sollte aufgrund dieser Informationen handeln ohne geeigneten fachlichen Rat und ohne gründliche Analyse der betreffenden Situation KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ein Mitglied des KPMG-Netzwerks unabhängiger Mitgliedsfirmen, die KPMG International Cooperative ( KPMG International ), einer juristischen Person schweizerischen Rechts, angeschlossen sind. Alle Rechte vorbehalten. Der Name KPMG und das Logo sind eingetragene Markenzeichen von KPMG International. Document Classification: KPMG Confidential

Steuerliche Behandlung von Ausbauzuschüssen

Steuerliche Behandlung von Ausbauzuschüssen Steuerliche Behandlung von Ausbauzuschüssen Public Lunch: Aktuelle Herausforderungen des Breitbandausbaus in Baden-Württemberg Eike Senz, KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Stuttgart, 6. April 2016

Mehr

ORSA. Mag. Sibylle Scaria Grazer Wechselseitige Versicherung AG

ORSA. Mag. Sibylle Scaria Grazer Wechselseitige Versicherung AG ORSA Mag. Sibylle Scaria Grazer Wechselseitige Versicherung AG ORSA The heart of Solvency II (EIOPA) xxx Folie 2 ORSA rechtliche Anforderungen Teil des System of Governance Geregelt in Artikel 45 der Rahmenrichtlinie

Mehr

CSR- und Nachhaltigkeitsstandards

CSR- und Nachhaltigkeitsstandards #UPJ17 CSR- und Nachhaltigkeitsstandards Benedikt Bünker, Bundesministerium für Arbeit und Soziales Alexander Glöckner, KPMG Dr. Christian Meyn, ALDI SÜD Dr. Birgit Spießhofer, Rechtsanwältin, Vors. Ausschuss

Mehr

FRAUENQUOTE IN AUFSICHTSRAT, VORSTAND TOPMANAGEMENT

FRAUENQUOTE IN AUFSICHTSRAT, VORSTAND TOPMANAGEMENT FÜNF MINUTEN, EIN THEMA FRAUENQUOTE IN AUFSICHTSRAT, VORSTAND UND TOPMANAGEMENT KPMG FRAGT NACH KPMG s team for successfully starting start-ups WER, WIE, WAS? Die Anforderungen des Gesetzes. Gesetz für

Mehr

Berichtspflichten und Prozessanforderungen nach Solvency II

Berichtspflichten und Prozessanforderungen nach Solvency II Berichtspflichten und Prozessanforderungen nach Solvency II Nach einer langen Prozess- und Entwicklungsphase ist Solvency II seit dem 1. Januar 2016 als EU-einheitliches Solvenzsystem für Versicherungen

Mehr

Solvabilität II - Bericht über Solvabilität und Finanzlage (SFCR)

Solvabilität II - Bericht über Solvabilität und Finanzlage (SFCR) Solvabilität II - Bericht über Solvabilität und Finanzlage (SFCR) Themenrunde im Rahmen der BaFin Veranstaltung Solvency II Gut vorbereitet und startklar Pamela Schuermans, EIOPA Gruppenleiterin Versicherungsregulierung

Mehr

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft www.kpmg.de Die enthaltenen Informationen sind allgemeiner Natur und nicht auf die spezielle Situation einer Einzelperson oder einer juristischen Person ausgerichtet.

Mehr

Hannoveraner sind innovativer. Auch in Sachen Beratung. International denken. Regional handeln.

Hannoveraner sind innovativer. Auch in Sachen Beratung. International denken. Regional handeln. w Hannoveraner sind innovativer. Auch in Sachen Beratung. International denken. Regional handeln. Willkommen bei uns International denken. Regional handeln. Die Welt ist ein globaler Marktplatz geworden

Mehr

Themenrunde Berichtswesen

Themenrunde Berichtswesen Themenrunde Berichtswesen Themenrunde im Rahmen der BaFin Veranstaltung Gut vorbereitet und startklar Moderation Dr. Kay-Uwe Schaumlöffel, BaFin Rheinisches LandesMuseum Bonn 4. November 2015 Inhalt der

Mehr

Profis für sportliche Höchstleistungen

Profis für sportliche Höchstleistungen Profis für sportliche Höchstleistungen Sport begeistert nicht nur die Menschen in Deutschland, sondern weltweit. Der Wettbewerb zieht die Menschen in die Stadien, Hallen oder vor die Bildschirme. Spannende

Mehr

Rechnungslegung Versicherungen Update 09 IFRS 4 aktueller Stand

Rechnungslegung Versicherungen Update 09 IFRS 4 aktueller Stand INSURANCE Rechnungslegung Versicherungen Update 09 IFRS 4 aktueller Stand Dr. Joachim Kölschbach 26. November 2009 Financial Services 1 Zeitplan IFRS Insurance Contracts IASC IASB Steering Committee Insurance

Mehr

Hannoveraner sind innovativer. Auch in Sachen Beratung. International denken. Regional handeln.

Hannoveraner sind innovativer. Auch in Sachen Beratung. International denken. Regional handeln. Hannoveraner sind innovativer. Auch in Sachen Beratung. International denken. Regional handeln. Willkommen bei uns Die Welt ist ein globaler Marktplatz geworden national und international entwickeln sich

Mehr

Insights Center Visit

Insights Center Visit Insights Center Visit Vorschlag eines Tagesablaufes im Insights Center Anreise D 11.45 12.15 Geldwäsche 9.15 9.30 Begrüßung 12.15 13.30 Mittagessen 9.30 10.00 Handel Quo Vadis? E 13.30 14.15 Digital Readiness

Mehr

Resilien-Tech. Resiliente Unternehmen. Security Consulting. 08. Mai 2014. Burkhard Kesting

Resilien-Tech. Resiliente Unternehmen. Security Consulting. 08. Mai 2014. Burkhard Kesting Resilien-Tech Resiliente Unternehmen Security Consulting 08. Mai 2014 Burkhard Kesting Internationales Netzwerk KPMG International KPMG International KPMG ELLP KPMG in Deutschland Audit Tax Consulting

Mehr

Berichterstattung nach Solvency II

Berichterstattung nach Solvency II Berichterstattung nach Solvency II Herausforderungen für die Datenhaltung Solvency II Berichterstattung nach Solvency II Datum: 24012013 Herausforderungen für die Datenhaltung Team: Andreas Penzel (Leiter

Mehr

Marktrisiko-Berichterstattung im Rahmen von Solvency II

Marktrisiko-Berichterstattung im Rahmen von Solvency II Marktrisiko-Berichterstattung im Rahmen von Solvency II Mag. Sibylle Scaria Folie 1 Agenda Marktrisiko als Risikotreiber im SCR Berechnung der Kapitalanforderung für das Marktrisiko Strategische Asset

Mehr

Nix Gwiss woas ma ned. Es sei denn, wir übernehmen das. Wir sprechen Ihre Sprache und kennen Ihr Geschäft.

Nix Gwiss woas ma ned. Es sei denn, wir übernehmen das. Wir sprechen Ihre Sprache und kennen Ihr Geschäft. Nix Gwiss woas ma ned. Es sei denn, wir übernehmen das. Wir sprechen Ihre Sprache und kennen Ihr Geschäft. Willkommen bei uns International denken. Regional handeln. Besser, schneller, moderner in und

Mehr

Auswirkungen von Solvency II auf die Versicherungspraxis

Auswirkungen von Solvency II auf die Versicherungspraxis Auswirkungen von Solvency II auf die Versicherungspraxis Dr. Armin Zitzmann Vorstandsvorsitzender der NÜRNBERGER Versicherungsgruppe Forum V Versicherungsmathematisches Kolloquium 11.02.2014 Dr. Armin

Mehr

SFCR Umstände & Umsetzung

SFCR Umstände & Umsetzung SFCR Umstände & Umsetzung Stephan Otzen Wort & Zahl Unternehmensberatung GmbH max99 September 2015 Agenda Ausgangslage Erstellen des SFCR 2 Transparenzanspruch von Solvency 2 Einer der Eckpfeiler von Solvency

Mehr

Replicating Portfolio für deutsche Lebensversicherungen

Replicating Portfolio für deutsche Lebensversicherungen Replicating Portfolio für deutsche Lebensversicherungen Methodik, Technik und Einsatzmöglichkeiten Dr. Thorsten Wagner Hamburg, 18. Mai 2009 Agenda Motivation für Replicating Portfolios Mathematischer

Mehr

KPMG Partner für die Investmentbranche Leistung und Verantwortung verbindet

KPMG Partner für die Investmentbranche Leistung und Verantwortung verbindet Investment Management KPMG Partner für die Investmentbranche Leistung und Verantwortung verbindet Vertrauen auf weltweite Erfahrung Transparenz und Sicherheit im Investment Management Spezialisten weltweit

Mehr

Torsten Rohlfs Dagmar Brandes Lucas Kaiser Fabian Pütz. Identifizierung, Bewertung und Steuerung

Torsten Rohlfs Dagmar Brandes Lucas Kaiser Fabian Pütz. Identifizierung, Bewertung und Steuerung Torsten Rohlfs Dagmar Brandes Lucas Kaiser Fabian Pütz Risikomanagement im Versicherungsunternehmen Identifizierung, Bewertung und Steuerung Inhaltsverzeichnis Tabellenverzeichnis XIII Abbildungsverzeichnis

Mehr

INVESTMENT-PROGNOSE UND SIMULATION IN MODERNER ASSET-MANAGEMENT-SOFTWARE VOR DEM HINTERGRUND VON SOLVENCY II

INVESTMENT-PROGNOSE UND SIMULATION IN MODERNER ASSET-MANAGEMENT-SOFTWARE VOR DEM HINTERGRUND VON SOLVENCY II INVESTMENT-PROGNOSE UND SIMULATION IN MODERNER ASSET-MANAGEMENT-SOFTWARE VOR DEM HINTERGRUND VON SOLVENCY II DR. ANDREAS SCHÄFER, BUSINESS CONSULTANT PRINCIPAL, REGULATORY CENTER OF EXCELLENCE SIMCORP

Mehr

Forum Finanz Auswirkungen des VAGneu auf die Aufsichtspraxis

Forum Finanz Auswirkungen des VAGneu auf die Aufsichtspraxis Forum Finanz Auswirkungen des VAGneu auf die Aufsichtspraxis AL Dr. Korinek und AL JUDr. Saria, PhD, FMA Wien, 3. September 2014 Agenda 1. Ziel unverändert Rahmenbedingungen neu 1. Solvency 2 2. Auswirkungen

Mehr

Wirtschaftskompetenz Moin bis Moin. International denken. Hanseatisch handeln.

Wirtschaftskompetenz Moin bis Moin. International denken. Hanseatisch handeln. Wirtschaftskompetenz von Moin bis Moin. International denken. Hanseatisch handeln. Willkommen bei uns International denken. Hanseatisch handeln. KPMG und Hamburg diese Verbindung hat Tradition. Hamburg

Mehr

Solvenz II Zweck & Nutzen. PORIS User-Group Treffen 2012

Solvenz II Zweck & Nutzen. PORIS User-Group Treffen 2012 Solvenz II Zweck & Nutzen PORIS User-Group Treffen 2012 Worum geht es? Gewinn 1 schafft Wert 2 vernichtet Wert 1 RoRAC 1 0 2 2 1 vernichtet Wert 2 schafft Wert Risiko 2 Worum geht es? Gewinn Versicherung

Mehr

ALM, Risikotragfähigkeit und internes Limitsystem aus Sicht der FMA

ALM, Risikotragfähigkeit und internes Limitsystem aus Sicht der FMA ALM, Risikotragfähigkeit und internes Limitsystem aus Sicht der FMA Wien April 2016 Agenda Risikotragfähigkeit Das Limitsystem ALM 2 Risikotragfähigkeit Die Risikotragfähigkeit ist eine zentraler Bestandteil

Mehr

Die Top 10, die jeder Fondsmanager über Solvency II wissen sollte

Die Top 10, die jeder Fondsmanager über Solvency II wissen sollte Die Top 10, die jeder Fondsmanager über Solvency II wissen sollte Ilka Breuer Pascal di Prima Frankfurt am Main, 13. Februar 2015 Übersicht (1) Solvency II Umdenken für Fondsmanager Auswirkungen auf Investitionsentscheidungen

Mehr

Martin Stampfli Leiter Reserving Nichtleben Generali Allgemeine Versicherungen AG

Martin Stampfli Leiter Reserving Nichtleben Generali Allgemeine Versicherungen AG Martin Stampfli Leiter Reserving Nichtleben Generali Allgemeine Versicherungen AG Chancen und Risiken moderner Solvenzmodelle in der Nichtlebenversicherung Chancen und Risiken moderner Solvenzmodelle Inhalt

Mehr

Was wir vom Swiss Solvency Test lernen können

Was wir vom Swiss Solvency Test lernen können Was wir vom Swiss Solvency Test lernen können Dr. Frank Schiller Swiss Life DAV Jahrestagung 2014 Bonn Agenda Was ist der SST Was waren seine Erfolge, was bleiben Herausforderungen Vier Thesen Was wir

Mehr

Das Risikomanagement System unter Solvency II (inkl. ORSA)

Das Risikomanagement System unter Solvency II (inkl. ORSA) Das Risikomanagement System unter Solvency II (inkl. ORSA) Wien April 2015 Agenda Aufsichtsrechtliche Grundlagen für das Risikomanagement Grundlegende Überlegungen zum Risikomanagement und ORSA Risikomanagement

Mehr

Risikomodellierung in Säule II - Herausforderungen in der Praxis

Risikomodellierung in Säule II - Herausforderungen in der Praxis Risikomodellierung in Säule II - Herausforderungen in der Praxis Bernd Heistermann Dr. Dieter Köhnlein Ein paar Informationen über uns > Die Solvency Fabrik GmbH ist Teil der axis-beratungsgruppe (Wirtschaftsprüfung,

Mehr

Standardmodell und ORSA Herausforderungen für mittelständische Versicherungsunternehmen DI Christian Freibauer, MBA

Standardmodell und ORSA Herausforderungen für mittelständische Versicherungsunternehmen DI Christian Freibauer, MBA Standardmodell und ORSA Herausforderungen für mittelständische Versicherungsunternehmen DI Christian Freibauer, MBA Workshop QIS 6 4. Juni 2014, KPMG 1 Agenda Ressourcenintensität Organisationseinheiten

Mehr

ÜBERSICHT ÜBER DIE MELDEFORMULARE DER SÄULE III. Innovate. Solve. Succeed.

ÜBERSICHT ÜBER DIE MELDEFORMULARE DER SÄULE III. Innovate. Solve. Succeed. ÜBERSICHT ÜBER DIE MELDEFORMULARE DER SÄULE III Innovate. Solve. Succeed. AGENDA Solvency II QRT/Rahmen und Meldung Meldeformulare XBRL Rechtlicher Rahmen BaFin Themenblöcke Legal Entity Identifier Meldeprozess

Mehr

Inhouse-Kurs-Module. Auswahl aktueller steuerlicher Themen. Inhalt. 1. Außensteuergesetz. 2. Betriebsstätten. 3. Maßnahmen gegen Steuervermeidung

Inhouse-Kurs-Module. Auswahl aktueller steuerlicher Themen. Inhalt. 1. Außensteuergesetz. 2. Betriebsstätten. 3. Maßnahmen gegen Steuervermeidung Inhouse-Kurs-Module Auswahl aktueller steuerlicher Themen Inhalt 1. Außensteuergesetz 2. Betriebsstätten 3. Maßnahmen gegen Steuervermeidung 4. Internationale Entwicklungen-Brexit 5. Gewerbesteuer 6. Körperschaftsteuer

Mehr

FAQ. KPMG Matchmaker. Die Transaktionsplattform für Familienunternehmen und den Mittelstand

FAQ. KPMG Matchmaker. Die Transaktionsplattform für Familienunternehmen und den Mittelstand FAQ KPMG Matchmaker Die Transaktionsplattform für Familienunternehmen und den Mittelstand Stand: April 2018 FAQ KPMG Matchmaker (1/3) Was ist KPMG Matchmaker? Wir wollen veräußernde Unternehmen mit interessierten

Mehr

INSTITUTIONELLES INVESTMENT IN WINDENERGIE FLUCH UND SEGEN DER REGULIERUNG. Michael Rinas November 2017

INSTITUTIONELLES INVESTMENT IN WINDENERGIE FLUCH UND SEGEN DER REGULIERUNG. Michael Rinas November 2017 INSTITUTIONELLES INVESTMENT IN WINDENERGIE FLUCH UND SEGEN DER REGULIERUNG Michael Rinas November 2017 THEMENBEREICHE STRATEGIE ANLAGE LEITUNGEN EINSPEISUNG KALKULATION FREMDKAPITAL VERTRÄGE EIGENKAPITAL

Mehr

Governance-System nach Solvency II

Governance-System nach Solvency II Governance-System nach Solvency II Ein wesentlicher Baustein von Solvency II ist in der zweiten Säule verankert. Hiernach müssen Versicherungsunternehmen über ein wirksames Governance-System verfügen,

Mehr

Dr. Thomas Erwin (KPMG) Peter Heidkamp (KPMG) Dr. Axel Pols (Bitkom Research) Frankfurt, 30. Mai 2017

Dr. Thomas Erwin (KPMG) Peter Heidkamp (KPMG) Dr. Axel Pols (Bitkom Research) Frankfurt, 30. Mai 2017 Pressekonferenz Mit Daten Werte Schaffen 2017 Dr. Thomas Erwin (KPMG) Peter Heidkamp (KPMG) Dr. Axel Pols (Bitkom Research) Frankfurt, 30. Mai 2017 Referenten Dr. Axel Pols Geschäftsführer Bitkom Research

Mehr

Aktuelle Entwicklungen von Solvency II

Aktuelle Entwicklungen von Solvency II Aktuelle Entwicklungen von Solvency II WP/StB Marc Böhlhoff, StB Dr. Dirk Scheepker Universität Ulm, 9. Februar 2006 Agenda Grundlagen Die Auswirkungen der neuen Regelung auf die Allgemeines Steuerung

Mehr

Erfolg in der Gesundheitswirtschaft durch ein gutes Governance- System

Erfolg in der Gesundheitswirtschaft durch ein gutes Governance- System https://klardenker.kpmg.de/erfolg-in-der-gesundheitswirtschaft-durch-ein-gutes-governance-system/ Erfolg in der Gesundheitswirtschaft durch ein gutes Governance- System KEYFACTS - Instrumente guter Unternehmensführung

Mehr

Die große Freiheit nach der Anlageverordnung. 15. Handelsblatt Kapitalanlagegipfel 30.06.2015

Die große Freiheit nach der Anlageverordnung. 15. Handelsblatt Kapitalanlagegipfel 30.06.2015 Die große Freiheit nach der Anlageverordnung 15. Handelsblatt Kapitalanlagegipfel 30.06.2015 Die große Freiheit nach der Anlageverordnung Einfluss von SolvencyII auf Kapitalanlageentscheidungen von Versicherungsunternehmen

Mehr

Inhouse-Kurs-Module. Auswahl aktueller steuerlicher Themen. Inhalt. 1. Außensteuergesetz. 2. Betriebsstätten. 3. Maßnahmen gegen Steuervermeidung

Inhouse-Kurs-Module. Auswahl aktueller steuerlicher Themen. Inhalt. 1. Außensteuergesetz. 2. Betriebsstätten. 3. Maßnahmen gegen Steuervermeidung Inhouse-Kurs-Module Auswahl aktueller steuerlicher Themen Inhalt 1. Außensteuergesetz 2. Betriebsstätten 3. Maßnahmen gegen Steuervermeidung 4. Internationale Entwicklungen-Brexit 5. Gewerbesteuer 6. Körperschaftsteuer

Mehr

Neue Prüfungs- und Assurance-Instrumente zur Beurteilung von Systemen und Prozessen

Neue Prüfungs- und Assurance-Instrumente zur Beurteilung von Systemen und Prozessen Neue Prüfungs- und Assurance-Instrumente zur Beurteilung von Systemen und Prozessen Jens C. Laue, Head of Governance & Assurance DRSC - IDW Symposium Berlin 29. November 2016 Anforderungen an den Aufsichtsrat

Mehr

BAI Workshop zu Solvency II

BAI Workshop zu Solvency II AGENDA 19. Februar 2016 Commerzbank AG Auditorium Große Gallusstraße 19 60311 Frankfurt am Main Ab 8.45 Uhr Registration 9:30 Uhr Begrüßung durch BAI Frank Dornseifer, Geschäftsführer BAI Begrüßung und

Mehr

Leitlinien für die unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung

Leitlinien für die unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung EIOPA-BoS-14/259 DE Leitlinien für die unternehmenseigene Risiko- und Solvabilitätsbeurteilung EIOPA Westhafen Tower, Westhafenplatz 1-60327 Frankfurt Germany - Tel. + 49 69-951119-20; Fax. + 49 69-951119-19;

Mehr

Renditeoptimierung trotz Solvency II

Renditeoptimierung trotz Solvency II Renditeoptimierung trotz Solvency II Investmententscheidungen und die Auswirkungen auf die Solvabilitätsquote Marco Ehlscheid, Dr. Matthias Wolf Nikolaus q x -Club, 06. Dezember 2016, Köln Deutsche Lebensversicherer

Mehr

TaxOne Frischer Wind für Ihre Steuerabteilung

TaxOne Frischer Wind für Ihre Steuerabteilung TAX MANAGEMENT SERVICES TaxOne Frischer Wind für Ihre Steuerabteilung Flexible Module für transparente und effiziente Steuerbearbeitung Die Anforderungen an die Steuerbearbeitung steigen In den letzten

Mehr

Leitlinien für die Umsetzung von langfristigen Garantien

Leitlinien für die Umsetzung von langfristigen Garantien EIOPA-BoS-15/111 DE Leitlinien für die Umsetzung von langfristigen Garantien EIOPA Westhafen Tower, Westhafenplatz 1-60327 Frankfurt Germany - Tel. + 49 69-951119-20; Fax. + 49 69-951119-19; email: info@eiopa.europa.eu

Mehr

Veränderungen für die deutsche Versicherungsbranche durch das neue VAG

Veränderungen für die deutsche Versicherungsbranche durch das neue VAG Veränderungen für die deutsche Versicherungsbranche durch das neue VAG Dr. Werner Kerkloh Das neue VAG = Gesetz zur Modernisierung der Finanzaufsicht über Versicherungen vom 1. April 2015 Umsetzung der

Mehr

MaRisk VA. q x - Club, 02. September Christine Mehls. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

MaRisk VA. q x - Club, 02. September Christine Mehls. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht MaRisk VA q x - Club, 02. September 2008 Christine Mehls Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Inhaltsverzeichnis 1. Risikomanagement zeitliche Entwicklung 2. Aufbau der MaRisk VA, gesetzlicher

Mehr

Inhaltsübersicht VII. Inhaltsverzeichnis... IX Abkürzungsverzeichnis... XV Literaturverzeichnis... XIX. 1.Einführung: Projekt Solvency II...

Inhaltsübersicht VII. Inhaltsverzeichnis... IX Abkürzungsverzeichnis... XV Literaturverzeichnis... XIX. 1.Einführung: Projekt Solvency II... Inhaltsübersicht Inhaltsverzeichnis... IX Abkürzungsverzeichnis... XV Literaturverzeichnis... XIX 1.Einführung: Projekt Solvency II... 1 2.Eigenmittelausstattung und Kapitalanlage... 17 3.Geschäftsorganisation...

Mehr

Auf Hessens Wirtschaft kann man zählen. Wir haben nachgerechnet. International denken. Regional handeln.

Auf Hessens Wirtschaft kann man zählen. Wir haben nachgerechnet. International denken. Regional handeln. Auf Hessens Wirtschaft kann man zählen. Wir haben nachgerechnet. International denken. Regional handeln. Willkommen bei uns International denken. Regional handeln. Frankfurt Schmelztiegel der Kulturen.

Mehr

Union Investment. Risikomanagementstudie 2015 Befragung institutioneller Anleger Charts. 5. November 2015

Union Investment. Risikomanagementstudie 2015 Befragung institutioneller Anleger Charts. 5. November 2015 Union Investment Risikomanagementstudie 2015 Befragung institutioneller Anleger Charts 5. November 2015 Befragung von 108 institutionellen Anlegern in Deutschland Zusammensetzung der Stichprobe Branchenzugehörigkeit

Mehr

Einsatz von SAS RMfI bei der ARAG SE

Einsatz von SAS RMfI bei der ARAG SE Einsatz von SAS RMfI bei der ARAG SE SAS RMfI Anwendertreffen Tim-Andreas Brockerhoff SAS RMfI Anwendertreffen Heidelberg 25. April 2013 1 Ausgangslage der ARAG Familienunternehmen, Spezialist, International

Mehr

Compliance Management System: Nutzen messen

Compliance Management System: Nutzen messen Compliance Management System: Nutzen messen Keyfacts über Compliance - Wichtig ist, zu lernen, die richtigen Fragen zu stellen - Definierte Ziele bringen Transparenz - KPIs zur Zielerfassung nutzen Ist

Mehr

EIOPA Stress Test 2014, QIS 6 Übersicht, Szenarien und Templates

EIOPA Stress Test 2014, QIS 6 Übersicht, Szenarien und Templates EIOPA Stress Test 2014, QIS 6 Übersicht, Szenarien und Templates Paul Sengmüller IV/1 Finanzmarktaufsicht Wien, Juni 2014 EIOPA Stress Test 2014 Stand der Dinge Gemeinsame Arbeit von EIOPA (FSC, Finreq)

Mehr

ORSA Projektionsrechnungen Planung unter Risikoaspekten

ORSA Projektionsrechnungen Planung unter Risikoaspekten ORSA Projektionsrechnungen Planung unter Risikoaspekten 1.1.213 Düsseldorf Dr. Thorsten Wagner Stefan Hensen Inhalt 1 ORSA im Überblick 2 Planung im ORSA Prozess 3 Beispielrechnungen anhand zweier Modellunternehmen

Mehr

Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach

Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach Risk Management for Banking Herausforderungen für einen integrierten Approach Frank Hansen Risk Practice Leader, SAS Deutschland Agenda Situation und Herausforderungen - Integrierte Risikosteuerung Stresstests

Mehr

ERFAHRUNGSBERICHT: DAS ERSTE JAHR SOLVENCYII AUS RECHNUNGSLEGUNGSSICHT

ERFAHRUNGSBERICHT: DAS ERSTE JAHR SOLVENCYII AUS RECHNUNGSLEGUNGSSICHT ERFAHRUNGSBERICHT: DAS ERSTE JAHR SOLVENCYII AUS RECHNUNGSLEGUNGSSICHT Julian Fröhlingsdorf & Stephan Wenker Planung Bilanzierung Reporting (PBR) / IVK Köln SÄULE 3-BERICHTERSTATTUNG AM BEISPIEL DER AXA

Mehr

German Taxation of Islamic Finance (Sukuk)

German Taxation of Islamic Finance (Sukuk) German Taxation of Islamic Finance (Sukuk) Andreas Patzner BaFin Conference on Islamic Finance May 2012 Contents Particulars Slides Islamic Financial Instruments 2 Sukuk (Islamic Bond) 3 Sukuk (Islamic

Mehr

5. Union Investment Versicherungstag. Begrüßung. Alexander Schindler, Mitglied des Vorstands Union Investment

5. Union Investment Versicherungstag. Begrüßung. Alexander Schindler, Mitglied des Vorstands Union Investment 5. Union Investment Versicherungstag Begrüßung Alexander Schindler, Mitglied des Vorstands Union Investment Wir sind einer der führenden Asset Manager in Europa Gegründet 1956 Hauptsitz in Frankfurt am

Mehr

Die Versicherungswirtschaft im Wandel: Herausforderungen aus Solvency II, IDD und Digitalisierung

Die Versicherungswirtschaft im Wandel: Herausforderungen aus Solvency II, IDD und Digitalisierung Die Versicherungswirtschaft im Wandel: Herausforderungen aus Solvency II, IDD und Digitalisierung Generalversammlung, 30. März 2017 Generaldirektor Grazer Wechselseitige Versicherung AG Solvency II Grundlagen

Mehr

IFRS 4 Entwicklungen im Bereich versicherungstechnische. aus Sicht der Wirtschaftsprüfung. Dr. Joachim Kölschbach

IFRS 4 Entwicklungen im Bereich versicherungstechnische. aus Sicht der Wirtschaftsprüfung. Dr. Joachim Kölschbach IFRS 4 Entwicklungen im Bereich versicherungstechnische Rückstellungen aus Sicht der Wirtschaftsprüfung Dr. Joachim Kölschbach Agenda I. Volatilität II. III. Konzeptionelle Überlegungen zum aktuellen Stand

Mehr

7. Revisorenfrühstück Versicherungen

7. Revisorenfrühstück Versicherungen www.pwc.de/de/events 7. Revisorenfrühstück Versicherungen Business Breakfast 27. November 2013, Köln 28. November 2013, Frankfurt am Main 4. Dezember 2013, Hannover 5. Dezember 2013, Stuttgart 11. Dezember

Mehr

Klimawandel: Was kostet ein Tornado?

Klimawandel: Was kostet ein Tornado? Klimawandel: Was kostet ein Tornado? Keyfacts über TCFD - Klimawandel ist ein systemisches Risiko - Task Force erarbeitet Vorschläge - Klimainformationen erhalten Einzug in Finanzberichterstattung Nehmen

Mehr

Due Diligence vor IPO: Auf Herz und Nieren geprüft

Due Diligence vor IPO: Auf Herz und Nieren geprüft Due Diligence vor IPO: Auf Herz und Nieren geprüft Keyfacts über die Due Diligence - Prüfung als Grundlage für Wertpapierprospekt - Tiefgreifende und vielschichtige Analyse der Daten - Datenräume sind

Mehr

Implementierung von Solvency II in Deutschland

Implementierung von Solvency II in Deutschland Implementierung von Solvency II in Deutschland Dr. Axel Wehling, LL.M. Mitglied der Hauptgeschäftsführung Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. GDV Solvency II-Implementierung: Gute

Mehr

Der Product Approval Process gem. Solvency II

Der Product Approval Process gem. Solvency II Der Product Approval Process gem. Solvency II qx Club 01. Juni 2010 Carsten Hoffmann CRO, AXA Konzern AG Agenda Definition Product Approval Process bei AXA Page 2 01.06.2010 Der Product Approval Process

Mehr

Stochastische Kapitalmarktszenarien in der Versicherungswirtschaft

Stochastische Kapitalmarktszenarien in der Versicherungswirtschaft Stochastische Kapitalmarktszenarien in der Versicherungswirtschaft Thomas Gleixner 2. September 2013 Agenda Stochastische Kapitalmarktszenarien Bewertung von Optionen und Garantien Chance/Risiko-Projektion

Mehr

Solvency II. Gestaltung durch die Aufsicht und. Bonn, 14. November 2013

Solvency II. Gestaltung durch die Aufsicht und. Bonn, 14. November 2013 Vorbereitung auf Solvency II Gestaltung durch die Aufsicht und gemeinsame Herausforderung Bonn, 14. November 2013 Vortragsinhalte Zeitplanung Solvency / Preparatory Guidelines (PrepGL) PrepGL für Pillar

Mehr

Ergebnisbericht des Ausschusses Enterprise Risk Management. Prozesse des Own Risk and Solvency Assessment (ORSA)

Ergebnisbericht des Ausschusses Enterprise Risk Management. Prozesse des Own Risk and Solvency Assessment (ORSA) Ergebnisbericht des Ausschusses Enterprise Risk Management Prozesse des Own Risk and Solvency Assessment (ORSA) Köln, 9. Oktober 2015 Präambel Die Arbeitsgruppe ORSA und Berichterstattung der Risikomanagementfunktion

Mehr

Hintergrund Wohnimmobilienkreditrichtline

Hintergrund Wohnimmobilienkreditrichtline FINANCIAL SERVICES LEGAL Hintergrund Wohnimmobilienkreditrichtline (WIK-RL) Überblick über die Entstehung der WIK-RL sowie über zivilrechtliche Neuregelungen im Bereich der Kreditvermittlung Wiesbaden,

Mehr

Klimawandel: Was kostet ein Tornado?

Klimawandel: Was kostet ein Tornado? Klimawandel: Was kostet ein Tornado? Keyfacts über TCFD - Klimawandel ist ein systemisches Risiko - Task Force erarbeitet Vorschläge - Klimainformationen erhalten Einzug in Finanzberichterstattung Nehmen

Mehr

Risiko-Reporting in der Lebensversicherung. Was sollte man reporten und warum? SAV-Kolloquium, 1. Juni 2012 Dr. Markus Engeli, Swiss Life AG

Risiko-Reporting in der Lebensversicherung. Was sollte man reporten und warum? SAV-Kolloquium, 1. Juni 2012 Dr. Markus Engeli, Swiss Life AG Risiko-Reporting in der Lebensversicherung. Was sollte man reporten und warum? SAV-Kolloquium, 1. Juni 2012 Dr. Markus Engeli, Swiss Life AG Agenda 1. Eingrenzung des Themas 2. Externes Risiko-Reporting

Mehr

IT-Sicherheit: Unternehmen betrachten die Themen zu technisch

IT-Sicherheit: Unternehmen betrachten die Themen zu technisch IT-Sicherheit: Unternehmen betrachten die Themen zu technisch Keyfacts über IT-Sicherheit - IT-Sicherheit wird zu spät berücksichtigt - Risikobewertung erfolgt zu technisch - Fachbereiche aktiv einbinden

Mehr

Solvency II = Spaghetti Bolognese?

Solvency II = Spaghetti Bolognese? Solvency II = Spaghetti Bolognese? Die Auswirkungen von Solvency II und deren Bedeutung Alexander Kling Stuttgart, März 2017 www.ifa-ulm.de Solvency II = Spaghetti Bolognese? Agenda Einführung: Was ist

Mehr

MaRisk in der Versicherungswirtschaft

MaRisk in der Versicherungswirtschaft Insurance MaRisk in der Versicherungswirtschaft Dr. Thomas Varain 23. September 2009 AUDIT Agenda Einführung MaRisk im Versicherungsbereich 2 Einführung Aktuelle Anforderungen an unternehmerische Kontrollsysteme

Mehr

Analyse der Geschäftsmodelle

Analyse der Geschäftsmodelle Analyse der Geschäftsmodelle Konferenz: Neues SREP Konzept der Aufsicht Dr. Stefan Blochwitz, Leiter der Abteilung Bankgeschäftliche Prüfungen und Umsetzung internationaler Standards, Deutsche Bundesbank

Mehr

I. Einleitung Neufassung MaRisk (Siegl/Weber) Internationale Ebene EU-Ebene Nationale Ebene

I. Einleitung Neufassung MaRisk (Siegl/Weber) Internationale Ebene EU-Ebene Nationale Ebene Inhaltsverzeichnis I. Einleitung 1 1. Die neuen MaRisk aus aufsichtsrechtlicher Perspektive (Volk/Englisch) 1.1. Risikoinventur 4 1.2. Risikotragfähigkeit 7 1.2.1. Diversifikationsannahmen 7 1.2.2. Risikokonzentrationen

Mehr

Dr. Nadine Wiedermann-Ondrej. Solvency II Die Umsetzung ins VAG

Dr. Nadine Wiedermann-Ondrej. Solvency II Die Umsetzung ins VAG Dr. Nadine Wiedermann-Ondrej Solvency II Die Umsetzung ins VAG 25. November 2013 Agenda 1. Omnibus II und Quick Fix II 2. VAGneu 3. Preparatory Guidelines 2 1. Omnibus II und Quick Fix II Omnibus II 19/01/2011

Mehr

Auf Hessens Wirtschaft kann man zählen. Wir haben nachgerechnet. International denken. Regional handeln.

Auf Hessens Wirtschaft kann man zählen. Wir haben nachgerechnet. International denken. Regional handeln. Auf Hessens Wirtschaft kann man zählen. Wir haben nachgerechnet. International denken. Regional handeln. Willkommen bei uns International denken. Regional handeln. Frankfurt Schmelztiegel der Kulturen.

Mehr

Change Coaching hat zum Ziel, negative Reaktionen der Mitarbeiter auf Change-Programme zu vermeiden bzw. diesen entgegenzusteuern.

Change Coaching hat zum Ziel, negative Reaktionen der Mitarbeiter auf Change-Programme zu vermeiden bzw. diesen entgegenzusteuern. Change Coach Change Coaching hat zum Ziel, negative Reaktionen der Mitarbeiter auf Change-Programme zu vermeiden bzw. diesen entgegenzusteuern. Der Change Coach untersucht dabei sowohl das Verhalten in

Mehr

SST und Solvency II im Vergleich für die Einzellebensversicherung: Kriterien und Auswirkungen

SST und Solvency II im Vergleich für die Einzellebensversicherung: Kriterien und Auswirkungen SST und Solvency II im Vergleich für die Einzellebensversicherung: Kriterien und Dr. Nils Rüfenacht Prüfungskolloquium Aktuar SAV Bern, 1. Juni 2012 1 / 16 Inhalt 1 Entwicklung des SST und Solvency II

Mehr

Reclaim withholding tax on dividends Third country claimants. Financial Services KPMG Germany

Reclaim withholding tax on dividends Third country claimants. Financial Services KPMG Germany Reclaim withholding tax on dividends Third country claimants Financial Services KPMG Germany 2016 Content 1 German Withholding Tax on dividends violates EU-Law 2 Cash refund opportunity 3 Our services

Mehr

auf das Asset Management von Versicherungen Herausforderungen hat Solvency II in Bezug Welche positiven Aspekte und welche Solvency II

auf das Asset Management von Versicherungen Herausforderungen hat Solvency II in Bezug Welche positiven Aspekte und welche Solvency II www.pwc.de Solvency II Welche positiven Aspekte und welche Herausforderungen hat Solvency II in Bezug auf das Asset Management von Versicherungen September 2014 Agenda (1) Aktuelle Entwicklungen und Überblick

Mehr

Wissen Sie immer wo Ihr Geld ist?

Wissen Sie immer wo Ihr Geld ist? Wissen Sie immer wo Ihr Geld ist? TecPart Verband Technische Kunststoff-Produkte e.v. Travemünde 17. September 2010 Dipl.-Kfm. Dieter Zunk ZUNK CONSULTING Köln 1 Ziele zur Liquidität Ziele zur Liquidität

Mehr

Erhöhte Effizienz - Wirkung und Gegenwirkung. FONA GREEN ECONOMY KONFERENZ Berlin,

Erhöhte Effizienz - Wirkung und Gegenwirkung. FONA GREEN ECONOMY KONFERENZ Berlin, Erhöhte Effizienz - Wirkung und Gegenwirkung FONA GREEN ECONOMY KONFERENZ Berlin, 18.11.2014 Inhalt I Ausgangsituation: Effizienzsteigerungen in der Wirtschaft II Wie die Wirtschaft Rebound-Effekte adressiert

Mehr

Update Solvency II und Aufsichtsrecht: Anforderungen an die Kapitalanlage

Update Solvency II und Aufsichtsrecht: Anforderungen an die Kapitalanlage Update Solvency II und Aufsichtsrecht: Anforderungen an die Kapitalanlage Prof. Dr. Frank Andreas Schittenhelm DZ BANK Kapitalmarktkonferenz 2014 Frankfurt, 30.09.2014 Seite 1 Inhalt 1 Solvency II Stand

Mehr

Ausgelagert und sorgenfrei?

Ausgelagert und sorgenfrei? Ausgelagert und sorgenfrei? Keyfacts über Sourcing - Auslagerungen sind ökonomisch sinnvoll - Höhere Anforderungen an Auslagerungen durch fünfte MaRisk-Novelle - Sourcing ermöglicht Banken Zugang zu innovativen

Mehr

Interim Guidelines ORSA

Interim Guidelines ORSA Interim Guidelines ORSA Quantitative Aspekte Dr. Dominique Wagner Dr. Johann Kronthaler 30.10.2013 Agenda 1. Angemessenheit der Standardformel 2. Zukünftige Solvabilitätssituation 3. Gedanken zu tatsächlichen

Mehr

Business Case: Breitbandausbau aus Sicht der Stadtwerke

Business Case: Breitbandausbau aus Sicht der Stadtwerke Business Case: Breitbandausbau aus Sicht der e Public Lunch: Aktuelle Herausforderungen des Breitbandausbaus in Baden-Württemberg WP, CIA, CCSA Jan Schmeisky, KPMG AG Stuttgart, den 6. April 2016 1 Agenda

Mehr

Jetzt oder nie. Executive Summary Global CEO Outlook 2016

Jetzt oder nie. Executive Summary Global CEO Outlook 2016 Jetzt oder nie Executive Summary Global CEO Outlook 2016 Alles bleibt anders CEOs haben heute nahezu täglich neue Herausforderungen zu meistern. Neue Technologien haben das Potenzial, altbewährte Geschäftsmodelle

Mehr

EINLADUNG Expertenkreis Versorgungswerke. Frankfurt am Main, 7. Juni 2016 Hamburg, 14. Juni 2016

EINLADUNG Expertenkreis Versorgungswerke. Frankfurt am Main, 7. Juni 2016 Hamburg, 14. Juni 2016 EINLADUNG Expertenkreis Versorgungswerke Frankfurt am Main, 7. Juni 2016 Hamburg, 14. Juni 2016 Einladung Sehr geehrte Damen und Herren, allmählich wird allen Kapitalanlegern bewußt, in welch schwierigem

Mehr

Management von Risikokonzentrationen

Management von Risikokonzentrationen Management von Risikokonzentrationen Erfassung Beurteilung - Steuerung - Überwachung Stefan Kühn (Hrsg.) Leiter RisikocontrolUing Frankfurter Sparkasse, Frankfurt am Main Philip Stegner (Hrsg.) Leiter

Mehr

Technische Anforderungen von Solvency II Update 2011

Technische Anforderungen von Solvency II Update 2011 Technische Anforderungen von Update 2011 Von der Standardformel bis zur Meldung Technische Anforderungen von Technische Anforderungen von Datum: Von der Standardformel bis zur Meldung Team: Andreas Penzel

Mehr

Health Insurance Days «Wie verwaltet man 1.6 Milliarden Franken?» Rudolf Bruder, Mitglied der Geschäftsleitung 21. April 2017

Health Insurance Days «Wie verwaltet man 1.6 Milliarden Franken?» Rudolf Bruder, Mitglied der Geschäftsleitung 21. April 2017 Health Insurance Days «Wie verwaltet man 1.6 Milliarden Franken?» Rudolf Bruder, Mitglied der Geschäftsleitung 21. April 2017 Bilanz Helsana Gruppe èweshalb haben wir Geld zum anlegen Helsana Gruppe Bilanz

Mehr

Kernpunkte der deutschen Versicherungswirtschaft

Kernpunkte der deutschen Versicherungswirtschaft Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.v. Kernpunkte der deutschen Versicherungswirtschaft Dr. Jan Wicke Wüstenrot & Württembergische AG 15. September 2008 2 Solvency II ist in seiner entscheidenden

Mehr

10 Jahre. Vor IPO: Corporate Governance auf den Prüfstand. Keyfacts über IPO

10 Jahre. Vor IPO: Corporate Governance auf den Prüfstand. Keyfacts über IPO Vor IPO: Corporate Governance auf den Prüfstand Keyfacts über IPO - AGs unterliegen verlängerter Verjährungsfrist und Beweislastumkehr - Anforderungen an die Lageberichterstattung gemäß DRS 20 sind nach

Mehr

Aktives Portfolio-Management Dr. Andreas Sauer, CFA

Aktives Portfolio-Management Dr. Andreas Sauer, CFA Aktives Portfolio-Management Dr. Andreas Sauer, CFA Herausforderung Aktives Portfoliomanagement Herausforderung Portfoliomanagement Wachsendes Anlageuniversum Hohe Informationsintensität und - dichte Hoher

Mehr