Muskulatur, Faszien und besondere Einrichtungen

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1 Muskulatur, Faszien und besondere Einrichtungen Muskeln der Hüfte und des Oberschenkels Einteilung der Muskeln (A C) ei der Hüftmuskulatur kann eine Einteilung nach verschiedenen Gesichtspunkten vorgenommen werden. Ebenso wie bei der Muskulatur des Schultergürtels kann einerseits die Gliederung nach der topischen Lage, andererseits nach der Innervation aus der ventralen und dorsalen Plexusschichte (s. d. ) erfolgen. Außerdem kann man unter erücksichtigung der Entwicklung aufgrund der Insertionsstelle die Muskulatur einteilen. Dabei sind dorsale Hüftmuskeln mit einer vorderen und hinteren Gruppe und ventrale Hüftmuskeln zu unterscheiden. Eine weitere Einteilung ist nach der Funktion der Hüftgelenkmuskulatur möglich. Die Schenkelmuskeln können ebenfalls nach ihrer Lage, ihrer Funktion und ihrer Innervation eingeteilt werden. Ihrer Lage nach kann man vordere und hintere Schenkelmuskeln und die Adduktoren unterscheiden. Hinsichtlich der Adduktoren ist jedoch zu berücksichtigen, dass sie mit Ausnahme des M. gracilis nur auf das Hüftgelenk wirken und daher am Femur ihren Ansatz finden. Die eigentlichen Schenkelmuskeln wirken in erster Linie auf das Kniegelenk und setzen am Unterschenkel an. Dabei sind die Strecker, Extensoren, von den eugern, Flexoren, zu unterscheiden. Die Extensoren des Kniegelenkes liegen an der Vorderfläche des Oberschenkelknochens, während die Flexoren an seiner Hinterfläche zu suchen sind. Der M. sartorius ist genetisch den Streckern zuzurechnen, da er erst sekundär verlagert wurde und dadurch im Kniegelenk beugt. Die esprechung der Hüftmuskulatur soll sowohl aufgrund der Ansatzstellen als auch anschließend nach ihrer Funktion erfolgen. Die Schenkelmuskulatur wird zuerst der Lage nach und dann ihrer Funktion nach besprochen. Dorsale Hüftmuskeln: (s.s. ) Vordere Gruppe, die im ereich des Trochanter minor ihren Ansatz findet: M. psoas major und M. iliacus = M. iliopsoas (), M. psoas minor. Hintere Gruppe, die im ereich des Trochanter major und dessen Fortsetzung ansetzt: M. piriformis (), M. glutaeus minimus (), M. glutaeus medius (), M. tensor fasciae latae (), M. glutaeus maximus (). Ventrale Hüftmuskeln und Adduktoren des Oberschenkels: (s.s. ) M. obturatorius internus (7), Mm. gemelli (), M. quadratus femoris (), M. obturatorius externus (0), M. pectineus (), M. gracilis (), M. adductor brevis (), M. adductor longus (), M. adductor magnus (), M. adductor minimus (). Vordere Oberschenkelmuskeln: (s.s. ) M. quadriceps femoris bestehend aus dem M. rectus femoris (7), M. vastus intermedius (), M. vastus medialis () und M. vastus lateralis (0); M. sartorius (). Hintere Oberschenkelmuskeln: (s.s. 0) M. biceps femoris (), M. semitendinosus (), M. semimembranosus (), M. popliteus (S. ). Fascia lata, Septum intermusculare vastoadductorium, 7 Septum intermusculare femoris laterale, Collum femoris, A. femoralis, 0 V. femoralis, N. saphenus, V. saphena magna, N. ischiadicus, A. profunda femoris, N. femoralis. aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

2 Muskeln der Hüfte und des Oberschenkels A Schnitt durch den Oberschenkel im ereich des Collum femoris A Schnitt durch die Mitte des Oberschenkels C Schnittebenen aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

3 : Muskulatur, Faszien, besondere Einrichtungen Dorsale Hüftmuskeln Vordere Gruppe mit Ansatz im ereich des Trochanter minor (A, ) Der große Lendenmuskel, der M. psoas major () gliedert sich in einen oberflächlichen und einen tiefen Anteil. Der oberflächliche Anteil entspringt von den Seitenflächen des zwölften rustwirbels und des ersten bis vierten Lendenwirbels () sowie von den dazwischenliegenden Disci intervertebrales. Der tiefe Anteil entspringt von den Processus costales des ersten bis fünften Lumbalwirbels (). Der M. psoas major vereinigt sich mit dem M. iliacus () und gelangt, umhüllt von der Fascia iliaca als M. iliopsoas (), über die Eminentia iliopubica verlaufend, durch die Lacuna musculorum zum Trochanter minor (), an dem er ansetzt. Im ereich der Eminentia iliopubica liegt zwischen Muskel und Knochen eine ursa iliopectinea, die bis auf die Vorderfläche der Hüftgelenkskapsel reicht. Sie kann mit dem Hüftgelenk kommunizieren. Eine ursa subtendinea iliaca findet sich zwischen Trochanter minor und Ansatz des M. iliopsoas. Zwischen den beiden Schichten des M. psoas major findet sich der Plexus lumbalis (s. auch S. 0). Der Darmbeinmuskel, der M. iliacus () entspringt in der Fossa iliaca (7) und außerdem vom ereich der Spina iliaca anterior inferior. Er vereinigt sich mit dem M. psoas major () zum M. iliopsoas (). Die Fasern des M. iliacus setzen regelmäßig vor den Fasern des M. psoas major an, wobei sie über den Trochanter minor nach distal hinausreichen. wirkt auch als Außenrotator im Hüftgelenk. Der M. psoas major ist zum Unterschied vom M. iliacus ein vielgelenkiger Muskel, da er die Wirbelgelenke und die Articulatio sacroiliaca überkreuzt. Dadurch kann er auch am Seitwärtsbeugen der Wirbelsäule mitwirken. Innervation: Plexus lumbalis und N. femoralis. M. psoas major (L L), M. iliacus (L L). Varietäten: Ein M. psoas minor findet sich bei weniger als 0% der Menschen. Er entspringt vom zwölften rust- und ersten Lendenwirbel und strahlt in die Fascia iliaca ein. Durch diese Faszie setzt er an der Eminentia iliopubica an, bzw. strahlt er in den Arcus iliopectineus ein. Innervation: Plexus lumbalis (L L). Der M. psoas major kann auch vom Köpfchen der. Rippe, der M. iliacus von der Hüftgelenkkapsel und vom Os sacrum entspringen. Klinischer Hinweis: Über Senkungsabszesse s.s.. M. pectineus, M. adductor minimus, 0 M. adductor longus, Arcus iliopectineus, Lig. inguinale. Der M. iliopsoas stellt den wichtigsten Muskel für das Vorheben des eines dar, er ermöglicht das Gehen und er dient weiter für das Vorbeugen des Rumpfes und das Rumpfheben im Liegen. Der M. iliopsoas aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

4 Dorsale Hüftmuskeln: Vordere Gruppe 7 0 A dorsale Hüftmuskeln, die am Trochanter minor ansetzen Schema (Ursprung, Verlauf und Ansatz der Muskeln) aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

5 : Muskulatur, Faszien, besondere Einrichtungen Dorsale Hüftmuskeln, Fortsetzung Hintere Gruppe mit Ansatz im ereich des Trochanter major (A D) Der M. tensor fasciae latae () entspringt im ereich der Spina iliaca anterior superior () und geht unterhalb des Trochanter major in den Tractus iliotibialis () über, der am Condylus lateralis tibiae befestigt ist. Er presst den Oberschenkelkopf gegen die Hüftpfanne. Ferner ist er ein euger, Innenrotator und Abduktor und unterstützt die vorderen ündel der Mm. glutaei medius et minimus. Innervation: N. glutaeus superior (L L). Der kräftige M. glutaeus maximus () gliedert sich dem Ursprung nach in einen oberflächlichen und einen tiefen Anteil. Der oberflächliche Anteil entspringt von der Crista iliaca (), Spina iliaca posterior superior (), Fascia thoracolumbalis, dem Os sacrum (7) und dem Os coccygis (). Der tiefe Anteil entspringt von der Ala ossis ilii () hinter der Linea glutaea posterior, vom Lig. sacrotuberale (0) und von der Faszie des M. glutaeus medius (Aponeurosis glutaea). Sein proximaler Teil strahlt in den Tractus iliotibialis () ein, während der distale Anteil an der Tuberositas glutaea () ansetzt. Zwischen ihm und dem Trochanter major befindet sich eine große ursa trochanterica musculi glutaei maximi (). Seine Lage zum Tuber ischiadicum ist von der Körperhaltung abhängig. Im Stehen überkleidet er das Tuber ischiadicum, während er es beim Sitzen frei lässt. Er ist vorwiegend ein Strecker und Außenrotator im Hüftgelenk und stellt eine muskulöse Sicherung gegen das Umkippen des eckens nach vorne dar. Er wird verwendet beim Treppensteigen und beim Aufrichten des Körpers aus dem Sitzen. Er kann mit seinen verschiedenen Ansätzen sowohl als Abduktor als auch als Adduktor wirken. Jener Teil, der die Fascia lata spannt, abduziert, jener, der an der Tuberositas glutaea seinen Ansatz findet, adduziert. eide Mm. glutaei maximi können Kontraktionen des M. sphincter ani externus unterstützen. Innervation: N. glutaeus inferior (L S). Der M. glutaeus medius () entspringt von der Facies glutaea der Ala ossis ilii () zwischen Linea glutaea anterior und posterior, vom Darmbeinkamm () und seiner Faszie (Aponeurosis glutaea). Er setzt kappenförmig am Trochanter major () an. Zwischen Ansatzsehne und Trochanter major liegt die ursa trochanterica m. glutaei medii. Der M. glutaeus medius wirkt mit dem vorderen Teil seiner Fasern als Innenrotator und euger, mit dem hinteren Teil als Außenrotator und Strecker, in seiner Gesamtheit als Abduktor (Tanzen). Innervation: N. glutaeus superior (L L). Der M. glutaeus minimus (7) nimmt seinen Ursprung an der Facies glutaea der Ala ossis ilii () zwischen Linea glutaea anterior und inferior und setzt am Trochanter major () an. An seinem Ansatz findet sich die ursa m. glutaei minimi. In seiner Funktion entspricht er dem M. glutaeus medius, wobei er jedoch ein schwächerer Abduktor ist. Innervation: N. glutaeus superior (L S). Der M. piriformis (0) entspringt mit mehreren Zacken an der Facies pelvina des Os sacrum, lateral von den Foramina sacralia anteriora () und vom Rand der Incisura ischiadica major. Er zieht durch das Foramen ischiadicum majus und setzt an der Innenseite der Spitze des Trochanter major () an. Im Stehen wirkt er als Außenrotator, Abduktor und beteiligt sich an der Retroversion. Innervation: Plexus sacralis (L S). Varietäten: Der Muskel kann durch den N. ischiadicus oder andere Äste des Plexus sacralis in mehrere Anteile gespalten sein. Manchmal kann er zum Teil oder vollständig fehlen. M. obturatorius internus, M. quadratus femoris. aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

6 Dorsale Hüftmuskeln: Hintere Gruppe 7 0 A hintere Gruppe der Hüftmuskeln, M. tensor fasciae latae und M. glutaeus maximus hintere Gruppe der Hüftmuskeln, M. piriformis und M. glutaeus medius C hintere Gruppe der Hüftmuskeln, M. piriformis und M. glutaeus minimus D Schema (Ursprung, Verlauf und Ansatz der Muskeln) aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

7 : Muskulatur, Faszien, besondere Einrichtungen Ventrale Hüftmuskeln (A D) Die ventralen Muskeln, die von der ventralen Plexusschichte innerviert werden, sind funktionell Außenrotatoren. Sie sind wichtig für die Kontrolle der Erhaltung des Gleichgewichtes des Körpers. Grundsätzlich überwiegen die Auswärtsroller die Innenroller. Daher ist auch die normale Stellung des eines so, dass die Fußspitze etwas nach außen sieht und damit eine bessere Standfläche für den Körper erreicht wird. Der M. obturatorius internus () entspringt an der Innenfläche des Os coxae um das Foramen obturatum und an der Membrana obturatoria. Der Muskel zieht durch das Foramen ischiadicum minus, das er fast vollständig ausfüllt, und setzt in der Fossa trochanterica () an. Im ereich der Incisura ischiadica minor findet sich eine ursa ischiadica m. obturatorii interni. Der Knochen wirkt als Hypomochlion für die Funktion dieses Muskels. Er ist mit dem M. glutaeus maximus und dem M. quadratus femoris der stärkste Außenrotator im Hüftgelenk. eim Sitzen, bei nach vorne gehobenem ein, wirkt er abduktorisch. Der M. quadratus femoris (7) entspringt vom Tuber ischiadicum () und zieht als viereckige Muskelplatte zur Crista intertrochanterica (). In seiner Funktion handelt es sich um einen kräftigen Außenrotator und einen Adduktor des Oberschenkels. Innervation: N. glutaeus inferior, Plexus sacralis (L S). Varietäten: Er kann fehlen. Manchmal verschmilzt er mit dem M. adductor magnus. Der M. obturatorius externus (). Die Außenfläche der medialen Knochenumrandung des Foramen obturatum sowie die Membrana obturatoria dienen diesem Muskel als Ursprung. Er zieht zur Fossa trochanterica () und (selten) zur Gelenkkapsel. Der Muskel liegt in der Tiefe und kann erst dargestellt werden, wenn alle Nachbarmuskeln entfernt werden. An seinem Ursprung wird er von den Adduktoren, am Oberschenkel vom M. quadratus femoris bedeckt. Er ist ein Auswärtsroller und ein schwacher Adduktor. Innervation: N. obturatorius (L L). 0 M. piriformis, Os sacrum. eide Mm. gemelli stellen sozusagen Randpartien des M. obturatorius internus dar. Sie werden mit ihm gemeinsam nach Lanz auch als Triceps coxae bezeichnet. Der M. gemellus superior () entspringt von der Spina ischiadica (), der M. gemellus inferior () vom Tuber ischiadicum (). eide erreichen die Fossa trochanterica (). In ihrer Funktion unterstützen sie den M. obturatorius internus. Innervation: N. glutaeus inferior, Plexus sacralis (L S). Varietäten: Es kommt häufig vor, dass der eine oder andere Gemellus fehlen kann, manchmal können auch beide Mm. gemelli fehlen. Manchmal erhält der M. obturatorius internus überzählige Muskelbündel, die von den benachbarten ändern entspringen. aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

8 Ventrale Hüftmuskeln A Ventrale Hüftmuskeln von dorsal bei gebeugtem Oberschenkel Ventrale Hüftmuskeln von dorsal bei gestrecktem Oberschenkel 7 C M. obturatorius externus von distal D Schema (Ursprung, Verlauf und Ansatz der Muskeln) aus: Platzer, Taschenatlas Anatomie, and (ISN 70) 0 Georg Thieme Verlag KG

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