Wege zum inklusiven Lernen Impulse aus Europa Workshop 1: Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung

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1 Wege zum inklusiven Lernen Impulse aus Europa Workshop 1: Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung Der inklusive Unterricht erfordert eine Pädagogik, die individuelle Aufgaben und Lernziele für die Schüler entwickelt. Konzepte und Praxisbeispiele zum inklusiven Unterricht werden vorgestellt und diskutiert. 1

2 Workshop 1: Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung Programmpunkte Impuls 1: Inklusiver Unterricht: Rahmen, Methoden, Umsetzung Wiltrud Thies, Sophie-Scholl-Schule Gießen / sophie-scholl-inklusiv Impuls 2: Inklusive Bildung an der Waldschule Flensburg Kirsten Fischenbeck-Ohlsen, MBK Kiel Impuls 3: Augenmerkkinder inklusive Schulentwicklung begleiten Gabriele Münzberg, Sen BJW Berlin 2

3 Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung Rahmenmodell zur systematischen Unterrichtsentwicklung Individuelle Förderung als pädagogisches Grundprinzip: Achtsame Planung und Gestaltung von Lehr-Lernsituationen im Hinblick auf lernwirksame interindividuelle Unterschiede (Vorkenntnisse, Lernpräferenz, Geschlecht, Sprachhintergrund u. a.): Makroadaption (Unterrichtsplanung) Mikroadaption (Unterrichtsprozess) Zielgleiche und zieldifferente Förderung 3 nach Helmke 2012

4 Pankow - ein Ort der Vielfalt

5 Inklusionsprojekt Pankower Schulen Rahmenvertrag Stadträtin und Schulaufsicht und Projektgruppe/Schulen Zielvereinbarungen Schulaufsicht und Schulleitungen im Projekt Ziele der Schulen Aufgaben der Schulleiter Aufgaben der Teams Aufgaben der Schulaufsicht Aufgaben für Andere Zeit für Absprachen mit den Facherziehern für Integration Teamarbeit Inhaltliche Arbeit am Schulprogramm / Evaluation Zusammenarbeit der Inklusionsschulen Beratungsangebote Campus Teamentwicklung - Modell Saph für ganze Schule Standards für Übergang O regelmäßige Treffen mit G Tandems gründen Schulentwickler und Schulpsychologen einbeziehen mit Schulpraktischen Seminare kooperieren Multiplikator/inn/en zu den Treffen einladen jede Schule stellt regelmäßig ihr Projekt vor Fortbildungen zu praktischen Themen Hospitationen, Beispiele und regelmäßiger Austausch - jour fixe rotierendes System für Hospitationen Wertschätzendes Klima und veränderte Organisationsstrukturen Informationsbroschüre zum Projekt Außendarstellung des Pankower Projektes Aufbau des Beratungs- und Unterstützungszen -trums Vernetzung im Bezirk Pankow Nächste Aufgabe: Beratungs- und Unterstützungszentrum Fortbildungskonzept zum Index Einbeziehen Jugendamt Aufgaben/Rolle Schulpsychologie Zusammenarbeit mit den Schulpraktischen Seminaren Zusammenarbeit mit Pankower Initiativen Trennung von Feststellungsdiagnostik und Entwicklungsberatung, enge Zusammenarbeit mit den Schulen; Einbeziehen der Schulpsychologie und der Fortbildungsmultiplikator/inn/en Ziel 2012: Gründung einer UAG Inklusion der AG`78 - Vernetzung im Bezirk, Organisation eines offenen jährlichen Forums Forum Inklusion in Pankow

6 Beratungs- und Unterstützungssystem in Pankow beraten und unterstützen Schulen systemisch und fallbezogen Beratung zur Entwicklungsbegleitung! Beratung, Unterstützung und Diagnostik für Beteiligte Koordination Feststellungsverfahren / Schulhelfer Serviceleistung Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfes BeratungslehrerInnen Diagnostik-Team Lernwerkstätten zum ganzheitlichen Lernen Projektgruppe Inklusion: Arbeit mit dem INDEX für Inklusion, Hospitationen, Beratungs- u. Unterstützungssystem in Pankow MultiplikatorIn der regionalen Fortbildung Fortbildung zur Unterstützung des Inklusionsprozesses an Schulen Fachkonferenzen an den Förderzentren für die SonderpädagogInnen an den allg. Schulen Schulpsychologisches Beratungszentrum: Systemberatung, Fortbildungen zur Teamentwicklung, Einzelfallarbeit

7 Inklusionsprojekt Pankower Schulen Pankow Ein Bezirk der Vielfalt Netzwerk Kulturelle Bildung Schulnetzwerke Stiftung Brandenburger Tor AG Übergang Kita - Grundschule berlin inklusion e.v. Vinetastr. 61 Netzwerk Inklusion Partner und Projekte in Pankow Fördern durch Spielmittel Spielzeug für behinderte Kinder e.v. Schule akut Berlin Comenius Regio Projekt Wien - Pankow Diagnostik-, Beratungsund Unterstützungsprojekt Schulpsychologie Stadtteilzentrum PINK Pankow inklusiv Pankower Lieblingsorte Ein Kiez-Atlas für alle / 03 I 2 / Münzberg

8 Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung Erfahrungen aus gelingender inklusiver Praxis european-agency: Erfahrungen aus gelingender inklusiver Praxis gemeinsamen Unterrichts aus 17 Staaten. Als wichtigste gemeinsame Erkenntnisse wurden folgende Punkte herausgearbeitet: Was Kindern mit Förderbedarf (special educational needs, SEN) hilfreich ist, nützt auch allen übrigen Kindern. Die konstruktive Einstellung der Lehrkräfte gegenüber Verschiedenartigkeit in der Klasse ist eine zentrale Kompetenz für gemeinsamen Unterricht. Sie ist eng verbunden mit der Fähigkeit, soziale Beziehungen in der Klasse zu fördern. Lehrkräfte brauchen schulinterne und schulexterne Unterstützung bei ihrer inklusiven Arbeit. Daher ist das Verhalten von Schulleitungen und den Kollegien ebenso wichtig wie die schulaufsichtliche und regionale mentale und materielle Hilfe. Unterrichtsmethodisch sind Techniken des kooperativen Lernens ( Peer-Tutoring ), der Binnendifferenzierung, einer systematischen Beobachtung der Lernentwicklung gemeinsam mit den Kindern, Eltern und Kollegen, planvolle Teamarbeit zwischen den (beiden) Lehrkräften und eine Evaluation der Förderarbeit besonders wichtig. Es zeigt sich, dass die Arbeit mit verhaltensschwierigen Kindern die größte Herausforderung darstellt. Systemische Ansätze haben sich dafür bewährt, also solche, die alle Akteure und außerunterrichtliche Unterstützungssysteme einbeziehen. Innerhalb des Unterrichts haben sich klare Verhaltensnormen und Spielregeln, die mit allen Schülern (neben angemessenen Leistungsanreizen) vereinbart werden, als effizient erwiesen (vgl. Meijer 2001, in deutscher Kurzfassung 2003, S. 6 in: european-agency.org). 8

9 Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung Rahmenmodell zur systematischen Unterrichtsentwicklung Individuelle Förderung als pädagogisches Grundprinzip: Achtsame Planung und Gestaltung von Lehr-Lernsituationen im Hinblick auf lernwirksame interindividuelle Unterschiede (Vorkenntnisse, Lernpräferenz, Geschlecht, Sprachhintergrund u. a.): Makroadaption (Unterrichtsplanung) Mikroadaption (Unterrichtsprozess) einschließlich zielgleicher und zieldifferenter Unterstützung Zielgleiche und zieldifferente Förderung 9 nach Helmke 2012

10 Workshop 1: Pädagogik der Vielfalt und individuelle Förderung Danke für Ihre Aufmerksamkeit und Mitarbeit

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