Fußball in der Halle

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1 Fußball in der Halle

2 5 Spielberechtigung (1)Es dürfen nur Spieler eingesetzt werden, die eine ordnungsgemäße Spielberechtigung besitzen. Bei Fehlen einer oder mehrerer Spielberechtigungen sind die Spiele einzeln als verloren zu werten, wenn die Spielberechtigung(en) nach Ende des Spiels bzw. des letzten Gruppenspiels des betreffenden Vereins nicht vorgelegt werden kann/können. (3) Vor Beginn eines jeden Hallenfußballspiels oder eines turniers ist von jeder Mannschaft der Spielbericht/ESB auszufüllen. Spieler können nachgemeldet werden. (4) Bei Teilnahme von mehreren Mannschaften eines Vereins an einem Hallenfußballturnier kann ein Spieler nur in einer Mannschaft eingesetzt werden. (5) Alle offiziellen Hallenfußballspiele des BFV sind Verbandsspiele. Für den Einsatz in diesen Hallenfußballmeisterschaften des BFV ist passrechtlich die Privatspielberechtigung ausreichend. (6) Die Kontrolle der Spielberechtigung ist jeweils vor dem ersten Spiel durchzuführen.

3 Spielrechtsprüfung Bei allen anderen Vor- und Zwischenturnieren zu den BFV-Kreismeisterschaften liegt es im Ermessen des zuständigen Kreisverantwortlichen (KSL, KJL, KVFMA), ob der Hallen-ESB zum Einsatz kommt. Diese Entscheidung hat der Kreisverantwortliche (KSL, KJL, KVFMA) mit den Turnierunterlagen den teilnehmenden Vereinen und dem zuständigen Schiedsrichterorgan mitzuteilen. Bei allen sonstigen Turnieren (z.b. Vereinsturniere vom Verein organisierten Turniere) ist der Hallenspielberichtsbogen in Papierform anzuwenden. Nachdem der Hallen-ESB in diesem Winter erstmals eingesetzt wird und eine Internetverbindung nicht in jeder Halle gewährleistet werden kann, erfolgt abweichend zu den Bestimmungen ( 33 SpO und 16 JO) die Spielrechtsprüfung in der Hallensaison 2016/2017 grundsätzlich anhand Vorlage des ordnungsgemäßen Spielerpasses. Sollte in der Halle Internet vorhanden sein, kann die Spielrechtsprüfung von Seiten des Schiedsrichters auch über die ordnungsgemäße Spielberechtigungsliste im Spielplus (Hallen-ESB) auf der das Foto (Passbild mit Schulterbereich) des mitwirkenden Spielers hochgeladen worden ist, erfolgen. Die Vereine haben die Spielerpässe bei jedem Turnier mitzuführen. Bei Anwendung des Papierspielberichtsbogens wird die Spielrechtsprüfung ausschließlich anhand des Spielerpasses vorgenommen. Die erteilten Zusatzspielrechte sind im Hallen-ESB im Freitextfeld Spieler, die nicht auf der Spielberechtigungsliste stehen einzutragen.

4 6 Ausrüstung der Spieler (1) Die Spieler müssen Spielkleidung tragen. Es darf kein Spieler Kleidungsstücke oder Ausrüstungsgegenstände tragen, die für ihn oder einen anderen Spieler gefährlich sind (einschließlich jeder Art von Schmuck). Es dürfen nur Sportschuhe (Laufschuhe) ohne Stollen mit abriebfester Sohle getragen werden. Spielen ohne Schuhe ist nicht gestattet. (2) Bei gleicher Spielkleidung muss der erstgenannte Verein der Begegnung die Trikots wechseln. Die jeweiligen Veranstalter der Turniere sind aufgefordert, zwei verschiedenfarbige Leibchensätze bereit zu halten. (3) Das Tragen von Schienbeinschonern ist Pflicht.

5 9 SR-Spesenregelung Die Schiedsrichter berechnen die Fahrtkosten nach der SR-Spesenordnung und erhalten folgende Aufwandsentschädigung: (1) Für Turniere: a) bei Junioren und Juniorinnen erhalten die eingeteilten Schiedsrichter je angefangene Stunde Turniereinsatz Euro 4,00 b) bei Herren, Senioren und Frauen erhalten die eingeteilten Schiedsrichter je angefangene Stunde Turniereinsatz Euro 6,00 (2) Für Einzelspiele: a) bei Junioren und Juniorinnen erhalten die eingeteilten Schiedsrichter eine pauschale Entschädigung in Höhe von Euro 6,00 b) bei Herren, Senioren und Frauen erhalten die eingeteilten Schiedsrichter eine pauschale Entschädigung in Höhe von Euro 12,00

6 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

7 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

8 Spielfeldaufbau Futsal

9 Technische Zone Futsal

10 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

11 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

12 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

13 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

14 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

15 Futsal (1) Die Abseitsregel ist aufgehoben. (2) Das Spiel wird mit Torabwurf durch den Torwart fortgesetzt, wenn der Ball zuletzt von einem Spieler der angreifenden Mannschaft berührt wurde und die Torlinie vollständig überschreitet. Aus einem Torabwurf und einem Anstoß kann ein Tor nicht direkt erzielt werden. Ebenso ist aus dem laufenden Spiel heraus keine direkte Torerzielung durch den Torwart möglich, wenn dieser den Ball mit der Hand spielt. (3) Beim Anstoß müssen die Spieler der gegnerischen Mannschaft drei Meter, bei allen anderen Spielfortsetzungen (Ausnahme Schiedsrichterball) fünf Meter vom Ball entfernt sein. (4) Es gibt direkte und indirekte Freistöße. (7) Das Spiel ist mit Einkick fortzusetzen, wenn a) der Ball die Seitenlinie am Boden oder in der Luft vollständig überschritten hat, b) der Ball die Hallendecke berührt, c) der Ball einen nicht zum Spielfeld gehörenden Gegenstand, der in das Spielfeld hineinragt, berührt. Aus einem Einkick kann ein Tor nicht direkt erzielt werden. Der den Einkick ausführende Spieler darf den Ball nicht ein zweites Mal spielen. Der Ball ist im Spiel, sobald sich dieser bewegt hat. (8) Alle Spielfortsetzungen (ausgenommen sechs- und zehn- Meter Strafstoß und Anstoß) müssen innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden, nach dem der ausführende Spieler spielbereit ist. Bei Nichteinhaltung der vier Sekunden-Regelung wird dem Gegner der Ballbesitz zugesprochen. Wenn der Torwart in der eigenen Spielfeldhälfte im Ballbesitz ist, muss er den Ball innerhalb von vier Sekunden freigeben, bzw. abspielen, wenn nicht, wird ein indirekter Freistoß für das gegnerische Team, dort wo der Torwart steht, verhängt (Strafraum beachten).

16 Futsal (9) Wenn der Torhüter den Ball in seiner Spielfeldhälfte erneut berührt, nachdem ihm dieser von einem Mitspieler absichtlich zugespielt und bevor er von einem Gegner gespielt oder berührt wurde, erhält das gegnerische Team einen indirekten Freistoß am Ort des Vergehens. (10) Als kumulierte Fouls gelten alle in der DFB-Fußballregel zwölf aufgeführten Vergehen, die mit einem direkten Freistoß geahndet werden. Die ersten fünf, vier oder drei kumulierten Fouls (Zahl richtet sich nach der in 14 Abs. 14 Buchst. f festgelegten Zahl), die jede Mannschaft im Spiel begeht, werden im Spielbericht vermerkt. Die Schiedsrichter können das Spiel weiterlaufen lassen, a) sofern sie auf Vorteil entscheiden, b) die Mannschaft noch nicht fünf, vier oder kumulierte Fouls begangen hat und c) der gegnerischen Mannschaft durch das Vergehen keine offensichtliche Torchance genommen wurde. (11) Die kumulierten Fouls werden vom Schiedsrichter der Turnierleitung angezeigt. Haben die Schiedsrichter auf Vorteil entschieden, zeigen sie das kumulierte Foul mit Hilfe des vorgeschriebenen Signals an, sobald der Ball aus dem Spiel ist. (13) Ab dem sechsten, fünften oder vierten kumulierten Foul jeder Mannschaft pro Spiel, erhält die gefoulte Mannschaft einen 10- Meter frei Schuss von der 10-Meter Marke. Alle Feldspielermüssen hinter einer imaginären Linie befinden. Der Torwart muss mindesten 5-Meter vom Ball entfernt sein. Kein Spieler darf diese unsichtbare Linie übertreten, solange der Ball nicht berührt oder gespielt wurde. Der Versuch muss versuchen direkt ein Tor zu erzielen Wenn ein Spieler in der eigenen Spielhälfte zwischen der zehn Meter-Linie und der Torlinie, aber außerhalb des Strafraums, ein sechstes, fünftes oder viertes (Zahl richtet sich nach im Absatz Buchst. f festgelegten Zahl) Foul begeht, kann die Mannschaft, die den Freistoß ausführt, entscheiden, ob sie ihn von der zweiten Strafstoßmarke oder von der Stelle ausführen will, an der sich das Vergehen ereignet hat. Der direkte Freistoß ist auch nach Ablauf der regulären Spielzeit einer Halbzeit oder einer Verlängerung auszuführen.

17 Futsal (15) Nach Feldverweis auf Dauer (gelb-rote Karte, rote Karte) muss die betreffende Mannschaft zwei Minuten mit einem Spieler weniger weiterspielen. Erzielt während der Strafzeit die gegnerische Mannschaft ein Tor, so kann der fehlende Spieler sofort wieder ergänzt werden (dies gilt nicht, wenn beide Mannschaften in gleicher Unterzahl spielen). Fehlen zwei Spieler, so gilt diese Regelung zunächst für die erste Strafzeit, bei einem evtl. weiteren Gegentor auch für die zweite Strafzeit. (16) Die Zahl der Spieler einer Mannschaft darf durch persönliche Strafen auf nicht weniger als drei Spieler verringert werden. Bei weniger als drei Spielern (einschl. Torwart) ist das Spiel abzubrechen. (18) Enden Entscheidungsspiele oder Spiele in Turnieren nach dem K.O-System unentschieden, so werden diese sofort durch Sechsmeterschießen entschieden. (20) Zum Sechsmeterschiessen benennt jeder Verein drei Spieler. Wenn beide Teams nach je drei Sechsmetern keine oder gleich viele Tore erzielt haben, wird das Sechsmeterschießen in der gleichen Abfolge mit jeweils einem Schützen so lange fortgesetzt, bis ein Team nach gleich vielen Sechsmetern beider Teams ein Tor mehr erzielt hat. Alle Spieler und Auswechselspieler dürfen die Sechsmeter ausführen. Ein Torhüter darf während des Sechsmeterschießens durch einen beliebigen Spieler ersetzt werden. Jeder Sechsmeter muss von einem anderen Spieler ausgeführt werden. Ein Spieler darf erst ein zweites Mal antreten, wenn alle teilnahmeberechtigten Spieler bereits einen Sechsmeter ausgeführt haben. Beim Sechsmeterschießen befinden sich nur die teilnahmeberechtigten Spieler, einschließlich Torhüter und die Schiedsrichter auf dem Spielfeld. Hat ein Team am Ende des Spiels vor dem Sechsmeterschießen mehr Spieler (einschließlich Auswechselspieler) als der Gegner, ist das größere Team entsprechend der Anzahl des Gegners zu reduzieren.

18 herkömmliche Variante (1) Die Abseitsregel ist aufgehoben. (2) Der Torwart darf seine Spielhälfte nicht verlassen, es sei denn zur Ausführung eines Strafstoßes. (3) Das Spiel wird mit Torabwurf durch den Torwart fortgesetzt, wenn der Ball zuletzt von einem Spieler der angreifenden Mannschaft berührt wurde und in der Luft oder am Boden die Torlinie vollständig überschreitet. Aus einem Torabwurf und einem Anstoß kann ein Tor nicht direkt erzielt werden. Ebenso ist aus dem laufenden Spiel heraus keine direkte Torerzielung durch den Torwart möglich, wenn dieser den Ball mit der Hand spielt. (4) Beim Anstoß und bei Spielfortsetzungen (Ausnahme Schiedsrichterball) müssen die Spieler der gegnerischen Mannschaft mindestens fünf Meter vom Ball entfernt sein. (6) Es gibt direkte und indirekte Freistöße. (8) Das Spiel ist von der Seitenlinie aus mit Einkick fortzusetzen, wenn der Ball die Seitenlinie am Boden oder in der Luft vollständig überschritten hat, der Ball die Hallendecke berührt, der Ball einen nicht zum Spielfeld gehörenden Gegenstand, der in das Spielfeld hineinragt, berührt. (9) Nach gelb-roter Karte oder endgültigem Feldverweis (rote Karte) muss die betreffende Mannschaft zunächst zwei Minuten mit einem Spieler weniger spielen, kann sich dann aber wieder ergänzen. Erzielt während der Strafzeit die gegnerische Mannschaft ein Tor, so kann der fehlende Spieler sofort wieder ergänzt werden (dies gilt nicht, wenn beide Mannschaften in gleicher Unterzahl spielen). Fehlen zwei Spieler, so gilt diese Regelung zunächst für die erste Strafzeit, bei einem evtl. weiteren Gegentor auch für die zweite.

19 herkömmliche Variante (10) Die Zahl der Spieler einer Mannschaft darf durch Zeitstrafen nicht auf weniger als drei verringert werden. Weitere Zeitstrafen sind so lange auszusetzen, bis sich die Mannschaft wieder mit einem Spieler ergänzen darf. Der zunächst auf die Abbüßung seiner Zeitstrafe wartende Spieler darf bis zum Antritt der Strafe am Spiel so lange nicht teilnehmen, wie er durch einen anderen Spieler ersetzt werden kann. (11) Alle abgebrochenen Spiele werden mit 2:0 Toren gewertet bzw. mit dem günstigeren Ergebnis zum Zeitpunkt des Abbruchs. (14) Zum Neunmeterschießen benennt jeder Verein sechs Spieler, von denen einer der Torwart sein muss. Das Neunmeterschießen wird von je fünf Schützen pro Mannschaft durchgeführt. Wenn nach je fünf Schüssen beide Mannschaften keine oder gleich viele Tore erzielt haben, treten die beiden übrigen Spieler zum Neunmeterschießen an. Jeder Neunmeter muss von einem anderen Spieler (auch der Torwart ist dabei zu berücksichtigen) ausgeführt werden und alle sechs benannten Spieler müssen geschossen haben, bevor ein Spieler ein zweites Mal antreten darf. Die Reihenfolge der Schützen in der zweiten Runde kann verändert werden. Hat eine Mannschaft nur fünf Spieler zur Verfügung, so tritt auch der Gegner mit nur fünf Spielern an. Mit weniger als fünf Spielern kann ein Neunmeterschießen nicht durchgeführt werden. Reduziert sich eine Mannschaft während des Neunmeterschießens auf weniger als fünf Spieler, so wird die Entscheidung fortgeführt.

20 Unterschied herkömmliche Variante ( alt ) Futsal ( neu )

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